Deutsche Literaturkonferenz: Vorschlag zu verwaisten Werken
Bereits am Montag hat bei der Europäischen Kommission in Brüssel ein Public Hearing on Orphan Works stattgefunden. Dabei ging es um die Frage, wie ermöglicht werden kann, dass urheberrechtlich geschützte Werke, deren Schöpfer oder Rechteinhaber als unauffindbar gelten, wirtschaftlich genutzt werden können. Urheberrechtsklagen können nämlich sehr schnell sehr teuer werden. Da ein zusammenfassender Bericht von […]
Üppig dotierte Privilegien
Zu Recht wehrt sich die Politik gegen den Eindruck, die Demokratie erschöpfe sich im Wahlakt. Es sind die Fernsehanstalten, die dieses Vorurteil befördern, indem sie am Wahlabend auf allen Kanälen bis zur Erschöpfung Stimmergebnisse präsentieren, danach aber buchstäblich die Klappe fallen lassen. Stefan Dietrich, FAZ
Für die SPD wurde der dritte Weg zum Holzweg
Der Fetisch der Mitte muss überprüft werden, denn „eine politische Mitte gibt es nicht“ (George Lakoff). Wer Deutungshoheit besitzt, entscheidet über Ort und Inhalt der Mitte. M. Machnig, K. Rudolph, Welt
Die Zukunft des Wissens
Beim aktuellen Tempo würden schätzungsweise weitere 312 Jahre benötigt, um eine europäische Alternative zu Googles virtueller Bibliothek aufzubauen. Daniel Leisegang, Blätter
Fröhlicher Sozialismus
In Deutschland soll das literarische Erbe digitalisiert werden. Klingt gut. Klingt aber auch sehr nach Google. Ilja Braun, Welt
Es geht auch ohne Leistungsschutzrechte
Gäbe es ein Leistungsschutzrecht, dann könnten bei politisch nicht ins Konzept passenden Verbrechen oder Skandalen gezielt nur ausgewählte Medien informiert werden. Peter Mühlbauer, TP
Die Privilegierten in Rot
Paradoxerweise erreicht die Sozialdemokratie ihren Tiefpunkt in dem Moment, da die Voraussetzungen, das Establishment anzuprangern und sich für radikale finanzielle und wirtschaftliche Reformen starkzumachen, besonders günstig sind. Paolo Flores d’Arcais, Zeit
Mythos Marktversagen
Nur wer glaubt, Märkte könnten perfekt sein, ruft immer nach dem Staat. Das ist zu simpel. Werner Mussle, FAZ
Wein und Wasser: Warum es in einer offenen Medienlandschaft mehr Qualität gibt
Die Medienlandschaft des Internets öffnet den Qualitätswettbewerb für Alle. Der Netz-Effekt: Mehr gute Inhalte. Genau das ist das Problem der Medienunternehmen, die zuviel Durchschnitt produzieren.