Ilja Braun 28.10.09

Deutsche Literaturkonferenz: Vorschlag zu verwaisten Werken

Bereits am Montag hat bei der Europäischen Kommission in Brüssel ein Public Hearing on Orphan Works stattgefunden. Dabei ging es um die Frage, wie ermöglicht werden kann, dass urheberrechtlich geschützte Werke, deren Schöpfer oder Rechteinhaber als unauffindbar gelten, wirtschaftlich genutzt werden können. Urheberrechtsklagen können nämlich sehr schnell sehr teuer werden. Da ein zusammenfassender Bericht von […]

Redaktion Carta 28.10.09

Üppig dotierte Privilegien

Zu Recht wehrt sich die Politik gegen den Eindruck, die Demokratie erschöpfe sich im Wahlakt. Es sind die Fernsehanstalten, die dieses Vorurteil befördern, indem sie am Wahlabend auf allen Kanälen bis zur Erschöpfung Stimmergebnisse präsentieren, danach aber buchstäblich die Klappe fallen lassen. Stefan Dietrich, FAZ

Redaktion Carta 28.10.09

Für die SPD wurde der dritte Weg zum Holzweg

Der Fetisch der Mitte muss überprüft werden, denn „eine politische Mitte gibt es nicht“ (George Lakoff).  Wer Deutungshoheit besitzt, entscheidet über Ort und Inhalt der Mitte. M. Machnig, K. Rudolph, Welt

Redaktion Carta 28.10.09

Die Zukunft des Wissens

Beim aktuellen Tempo würden schätzungsweise weitere 312 Jahre benötigt, um eine europäische Alternative zu Googles virtueller Bibliothek aufzubauen. Daniel Leisegang, Blätter

Redaktion Carta 28.10.09

Fröhlicher Sozialismus

In Deutschland soll das literarische Erbe digitalisiert werden. Klingt gut. Klingt aber auch sehr nach Google. Ilja Braun, Welt

Redaktion Carta 28.10.09

Es geht auch ohne Leistungsschutzrechte

Gäbe es ein Leistungsschutzrecht, dann könnten bei politisch nicht ins Konzept passenden Verbrechen oder Skandalen gezielt nur ausgewählte Medien informiert werden. Peter Mühlbauer, TP

Redaktion Carta 28.10.09

Die Privilegierten in Rot

Paradoxerweise erreicht die Sozialdemokratie ihren Tiefpunkt in dem Moment, da die Voraussetzungen, das Establishment anzuprangern und sich für radikale finanzielle und wirtschaftliche Reformen starkzumachen, besonders günstig sind. Paolo Flores d’Arcais, Zeit

Redaktion Carta 27.10.09

Mythos Marktversagen

Nur wer glaubt, Märkte könnten perfekt sein, ruft immer nach dem Staat. Das ist zu simpel. Werner Mussle, FAZ

Umair Haque 27.10.09

Wein und Wasser: Warum es in einer offenen Medienlandschaft mehr Qualität gibt

Die Medienlandschaft des Internets öffnet den Qualitätswettbewerb für Alle. Der Netz-Effekt: Mehr gute Inhalte. Genau das ist das Problem der Medienunternehmen, die zuviel Durchschnitt produzieren.

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