Oliver Geden 15.11.09

Jenseits von Kopenhagen

Kaum jemand geht noch davon aus, dass beim Kopenhagener Klimagipfel ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen zustande kommt. Das ist auch gut so. Weniger ermutigend ist, dass vor allem die Europäer die Hoffnung verbreiten, im Jahr 2010 werde man das in Kopenhagen verpasste ganz bestimmt nachholen können.

Ulrike Langer 14.11.09

Welt Online: Verlegerkritische Passagen fehlen in Jeff Jarvis-Übersetzung

Im Nachgang zu seiner Keynote auf den Medientagen in München schrieb Jeff Jarvis einen Gastbeitrag für Welt Online. Bei der Übersetzung kam es entscheidenden Kürzungen: Kritik an Verlegern und «Hamburger Erklärung» fehlen.

Redaktion Carta 14.11.09

Nassforscher Pragmatismus

«Selbst beim ‚Neuen Deutschland‘ soll das Zeilenhonorar von 39 auf 35 Cent gesenkt worden sein. Es heißt, die Freien hätten dort Kuchen an die Festangestellten verteilt und die Entscheidung so rückgängig machen können.» Tom Schimmecks Generalabrechnung mit «Endzeit-Gezeter» und journalistischen Arbeitsbedingungen. Tom Schimmeck

Redaktion Carta 13.11.09

Koalitionsvertrag: Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Nur in einer Gesellschaft mit funktionierendem Fahrstuhl, die möglichst viele Talente fördert, lässt sich die Last des sozialen Staates senken, ohne einfach mehr Menschen der Armut zu unterwerfen. Uwe Jean Heuser, Zeit

Redaktion Carta 13.11.09

Experten für Notrutschen

Es gibt so etwas wie eine massive Überzeugungskrise der Sozialdemokratie. Weil die Sozialdemokraten sehr oft selbst nicht mehr wissen, wofür sie stehen oder stehen sollen. Robert Misik, BLZ

Redaktion Carta 13.11.09

Das ist integrationsfeindlich.

Nimet Seker wendet sich gegen die geplanten Kürzungen bei Köln Radyosu, dem türkischen Programm des WDR.

Redaktion Carta 13.11.09

Kein Jubel für Solisten

Wie Freuds Aufwertung des Unbewussten unsere Vorstellung von einem souveränen Ich kränkte, so nagt die Ausrufung von Schwarmintelligenz am Ideal des kulturell schöpferischen Solisten. Joachim Güntner, NZZ

Redaktion Carta 13.11.09

Verteidigung der Gier

Natürlich wäre uns die Finanzkrise ohne die Begehrlichkeit der Menschen erspart geblieben, freilich nur deshalb, weil erst gar kein Finanzmarkt entstanden wäre. Gerhard Schulze, Perlentaucher

Redaktion Carta 13.11.09

Gemütlich in den Abgrund

Die SPD droht an einer geschäftsmäßigen Vernünftigkeit zu ersticken, an einem undeutlichen «Ja, aber», das nie ganz falsch ist. Stefan Reinecke, taz

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