[Pressemitteilung] Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Fast 50 Millionen Deutsche sind online
Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen. 76 […]
Urheberrecht: Wie legal sind Filehoster?
Die Verfahren, die seit einiger Zeit von der Rechteindustrie gegen Filehoster wie Rapidshare angestrengt werden, rücken sie für viele in ein zweifelhaftes Licht. Doch ihre Dienstleistung ist an sich nützlich und nicht von vorneherein illegal.
Google StreetView-Lesetipps: Vom Kontroll-Mem, Hypokrisie und der Rettung Deutschlands
Street View füllt das Sommerloch: Martin Weigert schlägt Google vor, es einfach sein zu lassen, denn «Street View hat ohnehin kein wirkliches Geschäftsmodell und würde euch in Deutschland noch lange Ärger bereiten.»
Der Mensch als Datenträger
Norbert Schneider sieht neue Sozialkontrolleure am Werk, wenn Menschen durch ihre Datenspuren berechenbar werden. Datensammelnde Unternehmen sollten daher zu Transparenz verpflichtet werden. Er plädiert für ein neues Betätigungsfeld der Regulierungsbehörden.
So wirbt Google in Print-Anzeigen für Street View
Ab Donnerstag wirbt Google Deutschland mit Print-Anzeigen für Street View. In den Anzeigen fehlt jedoch ein Hinweis auf einen Starttermin und eine Post-Adresse für Einsprüche.
Google StreetView: Die Angst vor der Öffentlichmachung des öffentlichen Raums
Offenbar gibt es viele Menschen, die durch Google StreetView eine Zwangseingemeindung in Digitalien befürchten. Zwischen Faszination und Kontrollverlust sollte man sich die Mühe machen, zu verstehen, warum das so ist – und sie nicht polemisch als Offliner disqualifizieren. Wenig transparente Unternehmen als Organisatoren der digitalen Öffentlichkeit hinterlassen einfach ein ungutes Gefühl.
Papier-Gutachten: «Ein eigenartiges Verständnis von Medien- und Kommunikationsfreiheit»
Karl-Heinz Ladeur findet das Papier-Gutachten zur «Presseähnlichkeit» schwer nachvollziehbar. Papiers Bild eines Nutzers, der davon entlastet werden soll, Informationen selbst zusammenzusuchen, passe nicht zum Internet.
«Dass es in Disneyland in den Souvenirshops keine Sexhefte gibt, ist keine Zensur.»
Peter Glaser zeichnet anlässlich der Vorwürfe gegen Apple den Zusammenhang zwischen Sex und Technikentwicklung von Steinzeit bis Computer nach. Für den Mainstream werde eine Technik immer bereinigt. Die Lösung: «Liebe Programmierer, schreibt eure Software für den Browser, nicht für den App-Store, in dem Apple sein Hausrecht wahrnimmt.»
Geschichte des Buchmarkts: Wem nutzt das Urheberrecht?
Auf Telepolis gibt es ein langes, aber interessantes Interview von Martin Posset mit Eckhard Höffner zu seinem Buch «Geschichte und Wesen des Urheberrechts», das letzte Woche beim Spiegel viel Beachtung fand.