Unverzichtbare Lichtgestalten
Die deutschen Medien verhalten sich wie Amphibien: Wechselwarm, von der Temperatur ihrer Umgebung abhängig. Allerdings passen sie sich nicht ausschließlich natürlichen Gegebenheiten an, sondern suchen stets nach zusätzlichen künstlichen Wärmequellen. Etwa nach der «schönen Piratin» Marina Weisband.
Der Freitag und seine Community
Die aktive Blogger-Community des „Freitag“ will künftig mehr mitreden im Blatt und auch besser informiert werden. Umgekehrt fordert die Freitag-Redaktion von ihrer Community bessere Texte. Welche Entwicklungs-Chance hat das Hybrid-Experiment im Angesicht der heranrückenden Huffington Post?
Vocer – neues Debattenportal und Think Tank zur Medienkritik
Seit gestern ist das Non-Profit-Portal für Medien- und Gesellschaftskritik online. Vocer finanziert sich über Stiftungsgelder und Spenden. Es wird herausgegeben vom gemeinnützigen Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ).
Flattr-Charts im Januar: Social Payment nur für Podcasts?
Der Blick auf die bei Flattr am häufigsten honorierten deutschen Beiträge im Januar offenbart wenig Neues. Sind auf Flattr etwa nur Podcasts erfolgreich?
Lob des Hackers
In der Berliner Zeitung bricht der Schriftsteller Peter Glaser eine Lanze für die Hackerkultur. Hacken, das sei so eine Art „Jugend forscht“. Denn die „Hacker zeigen, dass man sich erheben kann und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss…“
Hevelingfacts
Ein CDU-Abgeordneter aus Korschenbroich (das liegt in der Nähe von «Weisse Bescheid, Schätzelein!!») hat einen Shitstorm im Netz provoziert. Der Zeitpunkt dafür war extrem gut gewählt.
Bunkermentalität beim ZDF? Oder Mut, Kraft und Willen zur Reform?
Carta dokumentiert Elmar Theveßens ergreifenden Brief an die ZDF-Mitarbeiter.
Sprachpapst bekommt Gegenwind
Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben eine neue Auflage ihres „Handbuch des Journalismus“ herausgebracht. Vor allem das neue Kapitel zum Online-Journalismus stößt auf heftige Kritik.
Es wächst nicht zusammen, was nicht zusammen gehört
Wirtschaftliche Heterogenität zerstört den Euro, meint Norbert Berthold im Blog Wirtschaftliche Freiheit und plädiert für eine Redimensionierung des Währungsraums: Nur ein währungspolitisches Kerneuropa könne den Euro noch retten.