Johannes Pennekamp

Luxus der Lethargie: Die Generation der 25-Jährigen in der Krise

Johannes Pennekamp | 29 Kommentar(e)

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Die große Masse der 25-Jährigen verharrt angesichts der Wirtschaftskrise in cooler Gleichgültigkeit. Gedanken über die gelebte Verantwortungslosigkeit im ideologischen Vakuum.

15.04.2009 | 

Meine Generation ist die Generation der vergebenen Chancen: Die Welt braucht jetzt unsere Ideen, unsere Alternativen. Doch die Generation der 25-Jährigen ist seltsam unbeteiligt und antriebslos. Jetzt können wir gestalten und Worthülsen von Nachhaltigkeit und Solidarität mit Inhalten füllen: Gewinnbeteiligung statt Ausbeutung, Mitsprache statt Überwachung. Klimaschutz statt Machtpolitik. Es mangelt nicht an Themen und ich habe das Gefühl, dass wir uns ganz schnell auf gemeinsame Inhalte verständigen könnten – wenn wir es denn wollten. Die Proteste in Berlin, London, Straßburg zeigen, dass in einigen von uns, trotz fehlender gemeinsamer Leitideen, etwas in Bewegung geraten ist.

Die große Masse jedoch verharrt in cooler Gleichgültigkeit. Bloß nicht auftauen! Doch warum? Warum geht uns die taumelnde Welt, in der wir leben, nichts an? Wir sind zu bequem: Sich einer Idee oder gar einer Vision anzuschließen, würde angreifbar machen. Und das darf uns auf keinen Fall passieren. Lieber unbeteiligt weitermachen wie bisher. Die dazu passende Attitüde ist der Zynismus, gepaart mit einem großen Schuss Egozentrik. Mit dieser Haltung schaffen wir es problemlos, jeder gesellschaftlichen Verantwortung auszuweichen. Und in dieser Rolle fühlen wir uns wohl.

Wir merken nicht, dass die Krise unsere Chance ist, diese zur Perfektion gebrachte Haltung zu durchbrechen. Heute können wir wieder demonstrieren, ohne dabei als uncool zu gelten. Ohne sofort in Schubladen gesteckt zu werden, können wir über Grundlegendes streiten, das längst als Konsens zementiert schien. Wir, die Studenten und Berufseinsteiger, sind in der luxuriösen Situation, unbefleckt auf die Ursachen der Krise zu blicken und jetzt entscheiden zu können, wie wir es anders machen wollen und welche Werte für uns gelten sollen.

Doch der ruinöse Wettlauf der Gier, an dessen Ende das grandiose Scheitern der Ideologie der entfesselten Marktwirtschaft steht, hinterlässt ein merkwürdiges Vakuum. Wir staunen zwar, aber wir fragen nicht nach. Wir schütteln den Kopf, aber suchen nicht nach den Verantwortlichen. Wir sehen die Konsequenzen, aber tun so, als könnten wir weitermachen wie bisher. Die Krise ist für uns eine gut-getimte Torvorlage, direkt in den Lauf des Mittelstürmers. Aber anstatt den Ball im Tor zu versenken, dreht sich meine Generation um und spielt den Ball zurück. Direkt zum Gegner. Wir sind keine Mittelstürmer.

Die Generation der 25-Jährigen hat den Blick für das große Ganze verloren. Zwar sind wir so eng vernetzt wie keine Generation vor uns. Aber schafft das automatisch Nähe oder ein Gefühl für die Gemeinschaft? Nein. Wir halten uns für innovativ, doch verheddern uns in sozialen Netzwerken. Wir lassen uns lieber unterhalten, als für Gesprächsstoff zu sorgen. Darum halten uns Studien vor, wir seien unpolitisch. Das ist nicht ganz korrekt: Wir haben eine neue Form, eine Metaebene des Unpolitischen erreicht.

Uns fehlt jegliche Vorstellung des Politischen. Politik findet für zu viele von uns in einem fremden Universum statt, das mit unserer Lebenswirklichkeit längst keine Schnittstellen mehr besitzt. Sich einzumischen lohnt nicht, entscheiden tun anscheinend andere: Funktionäre, Lobbyisten, Streber. Unsere eigene Identität ist dagegen unbekannt. Es wäre schwer, ein Fahndungsplakat für unsere Generation zu entwerfen: 25 Jahre, gut ausgebildet, orientierungslos umherirrend. Besondere Eigenschaften: keine. Uns zu verhaften ist unmöglich. Fast nie machen wir uns bemerkbar, lautlos passen wir uns perfekt unserer Umgebung an, greifbar sind wir nicht.

Krisen nehmen wir mit lässiger Gleichgültigkeit. Dauerberieselung mit Schreckensmeldungen verhindern wirkliche Betroffenheit. Weil wir uns unangreifbar fühlen, bleiben wir passiv. Warum auch nicht, unser Café an der Ecke steht ja noch. Wir sind die erste Generation, für die Krise nicht gleichbedeutend mit existenzieller Bedrohung ist, denn wir sind keine Kinder des Kalten Krieges. Zwei Irak-Kriege haben wir am Fernsehschirm verfolgt, das Platzen der Dotcom-Blase und den 11. September erlebt, jetzt sogar das Abschmelzen der Pole. Und das alles, ohne dass sich vor unserer Haustür etwas verändert hätte. Wir sind fest in dem Glauben verankert, dass uns Katastrophen, selbst solche von globalem Ausmaß, höchstens ins Wanken bringen, nicht aber umwerfen können. Darum schweigt meine Generation.

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29 Kommentare

  1. kühlschranknotizen » Vom pragmatischen Phlegma |  15.04.2009 | 15:06 | permalink  

    [...] lassen endlich mal jemand Jungen schreiben. Johannes Pennekamp studiert VWL in Köln und ist 25. Er verharrt im Schreiben über das Verharren und verwechselt dabei drei Buchstaben: Wir und [...]

  2. Hofnarr Florian |  15.04.2009 | 16:29 | permalink  

    Du sprichst mir aus der Seele. Obwohl ich erst 20 bin, erlebe ich ganz Ähnliches in meiner Umgebung:
    “Warum soll ich wählen? Ändert doch eh nichts!”
    “Ich interessiere mich nicht für Politik. Das ist langweilig.”

    Dennoch gibt es immer Ausnahmen, die Masse jedoch verhält sich wie von dir beschrieben.

  3. Marco |  15.04.2009 | 18:01 | permalink  

    Es gibt kein “wir”, erst recht kein homogenes. Ich frage mich tatsächlich, was mich mehr anwidert: der Überschwall an Kollektvisimus und substanzloses, gerade zu realitätsleugnendes Geblubber von wegen der “entfesselten Marktwirtschaft”. Welche “entfesselte Marktwirtschaft”? Von welchem Planeten kommst Du? Vermutlich vom Planeten “deutsche Uni”, die sich so entfesselt marktwirtschaftlich in 99% der Fälle in staatlicher Trägerschaft befindet und wo Marx schon mal das Foyer ziert und sein modriger Geruch die gesamte Institution durchweht, aber man von Hayek und von Mises oder gar Rothbard und Spooner noch nie was gehört hat.

  4. moritz |  15.04.2009 | 18:08 | permalink  

    etwas vom schlausten was ich in den letzten monaten von einem “meiner” generation gelesen habe… danke!

  5. Wittkewitz |  15.04.2009 | 18:33 | permalink  

    Du beschreibst etwas “Eingeborenes”. Ich gehöre einer anderen Generation an, die in die wilden Sechziger hineingeboren wurde. Und selbst in jener wilden Generation gab es einen erklecklichen Anteil an “passiven” Mitbürgern. Diese vermeintliche “Passivität” ist nicht wirklich real, denn die wesentlichen Veränderungen vollziehen sich unsichtbar für die Massenmedien (Weapons of Massdesinformation). In meiner Generation war es einer Frau unmöglich ein Selbstverständnis ohne beruflichen Erfolg und eine geglückte Familie aufzubauen. Die heute 30jährigen Frauen können sehr wohl einfach nur Kinder haben ohne einen Persönlichkeitsverlust zu erleiden. Soe vollziehen sich viele “Verantwortungsaufgaben” in vielen Wohnzimmern, Klassenzimmern und Sportplätzen beinahe unmerklich, weil sie ohne das große Bohei passieren.

    Ja, Du hast Recht, wer mal ein paar Demonstrationen in Frankreich live erlebt hat, glaubt, dass die Deutschen ein Volk von Duckmäusern und lahmen Enten ist. Soziale Verantwortung könnte hier bedeutend klarer und offensiver stattfinden. Aber das entwickelt sich gerade, da die Neureichen und alteingessenen Landlords der letzten Jahre einen Großteil der Mittelschicht über den Tisch gezogen haben und wir uns langsam auf englische und französische Verhältnisse einpendeln.

    Schröder hat in bester Helmut-Kohl-Manier die Mitte der Gesellschaft geschröpft und der Volkswirtschaft mit extrem finanzhaifreundlichen Gesetzen einen kaum zu überschätzenden Schaden beigebracht, der auch durch Merkels Mantra “Wir werden gemeinsam eine Lösung finden” keinerlei Beeinflussung erfuhr. Die heute 25jährigen haben eigentlich keine reale Demokratie erleben können, da sie durch den Kohlschen Stupor und die operative Hektik von Schröder nie erlebt haben, was es bedeuten könnnte, wenn ein Kabinett mit langfristigen Visionen und einer klaren Strategie regiert. Die Berater von Merkel sprechen auch Bände ( von Pierer et. al ).

    Noch heute wird der Finanzminister am meisten hofiert, der das exorbitante Schuldenaufhäufen – und damit das Gegenteil von Nachhaltigkeit – erstmals (neben Apel) salonfähig machte: Der Altkanzler Schmidt. Ihr könnt nichts dafür, wenn mediokre Geister auf listige Parteibonzen reinfallen. Es liegt in der Natur der deutschen Vereinsmeierei oder auch Parteiendemokratie, dass die erkennbar klaren Geister die Einsamkeit aufsuchen, um sich nicht mit dem Dummen und Mittelmäßigen gemein zu machen und dadurch schnell als kauzige Idioten ausgeschieden werden wie Mitesser aus pubertären Gesichtern…

  6. Tim |  15.04.2009 | 21:12 | permalink  

    an dessen Ende das grandiose Scheitern der Ideologie der entfesselten Marktwirtschaft steht
    Sowas wird derzeit überall gern und schnell hingeschrieben, aber steckt auch Sinn dahinter? Wo sehen Sie beim (eng regulierten) Hypothekenmarkt in den USA “entfesselte Marktwirtschaft”? Wo bei der Politik der billigen Geldes der FED? Alle deutschen Kreditinstitute unterliegen der Bankenaufsicht, wo ist da “entfesselte Marktwirtschaft”? Krise hin oder her – man sollte schon genauer hinsehen, bevor man sich zu solchen Äußerungen hinreißen läßt. Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, die Generation der 25jährigen habe den Blick für das große Ganze verloren.

    Die Generation der 25-Jährigen hat den Blick für das große Ganze verloren.
    Ach so.

  7. Tessa |  15.04.2009 | 22:16 | permalink  

    Das sehe ich in der Tat völlig anders. Die Masse der 25jährigen? Ist nicht das interessante an der Generation, von der Du zu sprechen glaubst, dass sie nicht an einem spezifischen Alter festgemacht werden kann? Für mich klingt dieser Text stark nach der Neon, und nach dem Buch, dass die beiden Chefredakteure im Mai herausbringen: Planen oder treiben lassen? -”das Porträt einer ratlosen Generation und zugleich ein handfester Ratgeber auf der Suche nach dem individuell richtigen Weg.”
    Und bei aller Liebe, die “Neon-Generation” ist tatsächlich eher auf der Suche nach dem Ratschlag für den lieblichen Alltag. Als besonders politisch hat sie sich nicht hervorgetan. Daher die Bitte, doch ein Mal bei den “anderen” 25jährigen erneut zu recherchieren.

  8. Johannes Pennekamp |  15.04.2009 | 22:19 | permalink  

    Danke für die kontroversen Kommentare. Einige Anmerkungen: Es stimmt, es gibt kein homogenes “wir”. Und doch habe ich die “wir”-Form bewusst gewählt. Meine Absicht dabei ist es nicht, meine gesamte Generation in Sippenhaft zu nehmen. Erstens kann ich das nicht, zweitens gibt es motivierte und engagierte Ausnahmen. Mir geht es vielmehr um den Ausdruck eines Gefühls der Lethargie in der Krise und einer beoabchtbare Haltung meiner Generation. “Ich” schließe mich davon nicht aus, bin also im “wir” enthalten. Die Anregung “wir” durch “ich” zu ersetzen ist trotzdem passend: “Ich-schaft” statt “Wir-tschaft”.
    @ Marco: Ja, ich komme vom Planeten “deutsche Uni”. Genauer: “Kölner Uni”. Marx ist mir im Foyer noch nicht über den Weg gelaufen, Hayek und Co. begegne ich dagegen häufiger mal. Von Hayek habe ich gelernt, dass Gewerkschaften den direkten “Weg zur Knechtschaft” bahnen. Was die Lidl-Verkäuferinnen wohl dazu sagen?
    Abschließend finde ich es in Anbetracht der Ausmaße der Krise nicht falsch, von der “Entfesselung einer einer Ideologie” zu sprechen. Aufsicht und Regeln hin oder her, relevant ist Wirksamkeit dieser Institutionen.
    Ich hoffe also mit Wittkewitz, dass die “vermeintliche Passivität ist nicht wirklich real” ist.

  9. ramses101 |  15.04.2009 | 22:43 | permalink  

    Die “Generation” der 25jährigen ist immer in der Krise. Das gehört zum Wesen der “Twentysomethings”. Das war so als ich 25 war und das wird so sein bei den Leuten, die in 10 Jahren so alt sind. Die einzige Generation, die wirklich von sich behaupten kann, nicht lethargisch gewesen zu sein, war die er 68er. Ist halt so, ohne das bewerten zu wollen.

    Ich habe vor Ewigkeiten einen Cartoon von Erich Rauschenbach (?) gesehen, auf dem ein Vater seinem auf der Couch lesendem Sohn sagt: “Ich verstehe dich nicht. Als ich in deinem Alter war, bin ich gegen Leute wie mich auf die Straße gegangen.”

    Da war ich 20 oder so und habe mich erwischt gefühlt. Ist also nichts generationsspezifisches, sondern liegt eher am Alter. (mutmaßlich)

  10. bastian |  15.04.2009 | 22:55 | permalink  

    Der Artikel ist gut, aber leider viel zu kurz!

  11. Fischer |  15.04.2009 | 23:12 | permalink  

    Ich persönlich empfehle ja, das Lamento der Generation 60+ zu überlassen, denen sieht man derartige Larmoyanz noch eher nach. Aber tröste dich, sowas haben wir alle schon mal geschrieben. Gegenmittel: Nochmal drüberlesen, schaudern, nicht wieder tun. ;)

    Ernsthaft, Tessa weiter oben scheint es schon ganz richtig getroffen zu haben: Die ganze Story von der lethargischen Generation geht m.E. vor allem auf professionelle Revolutionsnostalgiker zurück, deren eigene Orientierungslosigkeit nach einem Mob zum mitmarschieren verlangt. Weil sie es nicht gebacken kriegen, auf eigene Faust die Welt ein bisschen besser zu machen. Das ist bloß die Sehnsucht nach Mitläufertum, Massenpsychose und Gruppenidentität, die da spricht. Die will auch immer das Große Ganze.

    Im Grunde ist das ein ziemlich gefährlicher Mix. Aber glücklicherweise nicht besonders weit verbreitet.

  12. Ariane Violett |  15.04.2009 | 23:19 | permalink  

    Lethargie gegenüber Krisen und Katastrophen stimmt. Wie am Ende beschrieben, kamen in den letzen 10 Jahren einfach zu viele über uns hereingebrochen bzw. wurden sie via Medien als das Schrecklichste jemals zelebriert (Überschwemmung im Jahr 2001(!) wurde als das “Jahrhunderthochwasser” beschrieben – Jahrhundert! Diese Hybris war nicht zu schlagen. Das war mir schon damals als 16-Jährige klar. Und da hab ich an so Sachen wie Tsunami in Thailand noch gar nicht gedacht). Das Zelebrieren von kleinen Begenheiten wie Tod einer Person (Diana) oder wahlloser Terroranschlägen in Ländern der Welt (ein Basar in Baghdad), die für mich niemals im Leben eine Gefahr darstellen können, machen einfach tot und zynisch im Inneren. Ich kenne das innere Schulterzucken sehr gut.

    Ich bin 24, an einer Uni, und meine derzeitge Bedrohung für seelische und manchmal auch körperliche Gesundheit, ist ein schlechtreformierter Bachelorstudiengang, der mich an den Rand des Burnouts bringt.

    In Amerika verlieren die Banken Geld und Menschen ihren Arbeitsplatz? Schön und gut. Ich habe bis jetzt keinen Arbeitsplatz und wenn ich dann in einem Jahr mal einen suche, dann werden wir schon sehen. In Deutschland haben wir auch Probleme? Ich kenne keine Person, die in den letzen Monaten ihren Arbeitsplatz verloren hat. Es ist für mich nicht real. Ich kenne es lediglich als eine Horrorstory ‘aus dem Fernsehen’.

    Jetzt das mit dem Problem der “Politikverdrossenheit”: Ich persönlich kenne jetzt keine Person, die interessierter und informierter ist als ich. Ich bin bei jedem Thema so up-to-date, dass ich mich für gewöhlich zurückhalten muss, da andere an das langsame Fernsehen gewohnt sind und mir regelrecht nicht GLAUBEN wenn ich schon mehr weiß als sie (”Hä? Woher willst denn das wissen?” – “Hab ich vorhin im Internet gelesen” gilt irgendwie nicht).

    Gehe ich wählen? Joa, wenn ich Zeit habe. Sonst nicht. Ich glaube an eine Representativität, die über mich hinausgeht.

    Gehe ich demonstrieren? Nein, niemals. Ich lebe zwar nicht in China, aber ich finde es unglaublich riskant in Deutschland auf die Straßen zu gehen. Ich will mich nicht erkennungsdienstlich erfassen lassen, eingekesselt werden, fotographiert oder nassgemacht werden.

    Vielleicht muss man politisches Interesse anders definieren als über Wählengehen und Demonstrieren, oder über Befragungen in dem man angeben muss ob wann weiß an welchem Datum jetzt die Europa-Wahlen stattfinden. Das Datum weiß ich auch nicht. Dennoch bin ich sehr interessiert.

    Und dass Krisen inzwischen mit einem Schultertzucken quittiert werden, finde ich toll. Ich bin stolz auf jede Person, die reflektiert, die Gefahrenlage abschätzt und auf das eigene Leben bezieht (Bin ich gefährdet/bedroht? Ist es schlecht für die Gesellschaft, in der ich lebe?) und bei Verneinung ganz neutral bleibt.

    Ich habe Mitleid und verschenke Tränen für Menschen, die Opfer schlimmer Taten und Katastrophen geworden sind, aber ich lasse mich nicht mehr ins Bockshorn jagen. Ich habe mein eigenes Leben und nicht das der Massenmedien.

  13. Tim |  15.04.2009 | 23:24 | permalink  

    Abschließend finde ich es in Anbetracht der Ausmaße der Krise nicht falsch, von der “Entfesselung einer Ideologie” zu sprechen. Aufsicht und Regeln hin oder her, relevant ist Wirksamkeit dieser Institutionen.

    Pardon, aber ich finde Ihre Wortwahl ganz einfach irreführend. Wo es Aufsicht und (wenngleich falsche) Rahmenbedingungen gibt, paßt das Wort “Entfesselung” nicht. In den USA haben Millionen Häuslebauer exakt so auf staatliche (Fehl-)Anreize reagiert, wie es von der Regierung Clinton beabsichtigt war; in Deutschland haben die Banken genau mit den Derivaten gehandelt, die Steinbrücks heutiger Staatssekretär Asmussen als TSI-Beirat noch in den Himmel gelobt hat. Wenn man da von “Entfesselung” spricht, verschleiert man das tatsächliche Problem.

    Vielleicht ist die Generation der 25jährigen ja wirklich unpolitisch. Blinde Kapitalismuskritik ist jedenfalls wenig überzeugend und auch nicht hilfreich.

  14. ramses101 |  16.04.2009 | 00:40 | permalink  

    … mal ganz abgesehen davon, dass es nur halbclever ist, einen Diskussionsbeitrag im Netz mit den Worten “.. abschließend finde ich …” zu beschließen. Da kommt nämlich noch was, und die Taktik “ich guck hier nicht mehr und sag auch nichts mehr” hat sich noch nie bewähert.

  15. Die Lethargie der 25-Jährigen in der Krise • Börsennotizbuch |  16.04.2009 | 01:04 | permalink  

    [...] Sind Sie ein Um-die-25-jähriger? Dann hier entlang… [...]

  16. Zombieangriff überleben und mehr Links at Trocken im Norden |  16.04.2009 | 08:34 | permalink  

    [...] einem ernsthafteren Thema beschäftigt sich Johannes Pennekamp auf carta.info. Die Lethargie der Generation der 25-jährigen wird angeprangert. Die Krise wird von der [...]

  17. Talking ’bout my generation? « Mjays Planet |  16.04.2009 | 10:51 | permalink  

    [...] mal wieder beschwert, eine Generation kriegte Ihren Arsch nicht hoch. Konkret: Johannes Pennekamp regt sich auf Carta über die 25-jährigen auf. Und reiht sich damit ein in den Chor derer, für die die Jugend mal wieder keinen Arsch in der [...]

  18. kühlschranknotizen » Vom pragmatischen Phlegma |  16.04.2009 | 13:13 | permalink  

    [...] Die älteren Herrschaften von carta.info lassen endlich mal jemand jungen schreiben. Johannes Pennekamp studiert VWL in Köln und ist 25. Er verharrt im Schreiben über das Verharren und verwechselt dabei drei Buchstaben: Wir und Ich. Das hab ich für ihn daher einmal durch die Suchen und Ersetzen-Funktion übernommen. Nur zwei Absätze des langen Textes: Mir fehlt jegliche Vorstellung des Politischen. Politik findet für zu viele von Mir in einem fremden Universum statt, das mit meiner Lebensichklichkeit längst keine Schnittstellen mehr besitzt. Sich einzumischen lohnt nicht, entscheiden tun anscheinend andere: Funktionäre, Lobbyisten, Streber. Meine eigene Identität ist dagegen unbekannt. Es wäre schwer, ein Fahndungsplakat für meine Generation zu entwerfen: 25 Jahre, gut ausgebildet, orientierungslos umherirrend. Besondere Eigenschaften: keine. Mir zu verhaften ist unmöglich. Fast nie machen ich Mir bemerkbar, lautlos passen ich Mir perfekt meiner Umgebung an, greifbar sind ich nicht. [...]

  19. Nikolas |  18.04.2009 | 00:33 | permalink  

    Geschrieben – belegt.

    Da schreiben die Zeitungen, die junge Generation kriegt ihren Arsch nicht
    hoch und Johannes Pennekamp sagt: “Ja, so ist es.” Dass Kritik
    nur der erste Schritt ist, wird auch Herr Pennekamp wissen. Eine
    umfassende Diskussion aller möglichen Handlungsalternativen oder
    Schlussfolgerungen hätte diesen Artikel wohl gesprengt – sie wäre
    essentiell und sollte unbedingt folgen.

    Aber einen nicht passiven Teil der Bevoelkerung “einfach machen zu lassen” ist nicht pragmatisch, sondern verantwortungslos. Kritik an diesem verbreiteten Phlegma sollte also wohl erlaubt sein. Ich kann nicht verstehen, wer die momentanen sozialen Diskrepanzen innerhalb der Deutschen Bevölkerung mit seinem Gerechtigkeitsgefühl vereinbaren könnte.

    Jetzt lese ich weiter und bin befremdet über die zum Artikel abgegebenen
    Kommentare. Da stellt sich eine Großzahl der Kommentatoren wie eben im
    Artikel beschrieben dar und ist auch noch stolz auf ihre
    Kaltschnäuzigkeit. Reflexartig äußern sie Kritik an der Kritik – sollte
    Pennekamp etwa einen wunden Punkt getroffen haben?

    Angefangen bei Marco, der mit seinem Bücherwissen prahlt, statt zu
    argumentieren. Oder Tessa: der klingt der Artikel zu sehr nach Neon, und
    aus Neons Renomee im politischen Bereich schließt sie wiederum auf die
    Qualitaet des Artikels.

    Weitere krude Argumentationslinien finden wir bei Ramses, der meint, dass
    das halt so sei mit den Mitzwanzigern. Ok. Sollte es deswegen so bleiben?
    Aber auch Ariane tut sich hervor indem sie schreibt, so gut informiert zu sein, dass
    sie sich nicht mehr fuer andere interessiert. Dass Krisen inzwischen mit
    einem Schulterzucken quittiert werden, findet sie “toll”. Zum Glück lässt
    sie sich von den Medien nicht mehr ins Bockshorn jagen und konzentriert
    sich lieber ganz bewusst auf ihren Egoismus, “stolz auf jede Person, die
    reflektiert” und zu überhaupt allem ganz neutral steht, das keine
    unmittelbare persönliche Bedrohung für sie darstellt.

    Dann wäre da noch Falk, der wohl so überzeugt von seinem letzten
    IT-Artikel war, dass er die suchen-und-ersetzen-Funktion gleich
    ausprobieren musste und dabei nicht nur den Unterschied zwischen mir und
    mich nicht ganz in den Griff kriegt, sondern auch die Vorstellungskraft der Leser ein wenig unterschätzt.

    Aber lassen wir die Polemik beiseite, denn im Gegensatz zu Johannes
    Pennekamp verwechselt Falk 3 kleine Buchstaben: ich und wir. Waehrend
    Pennekamp wenigstens kritisiert, sich dabei nicht ausnimmt und somit einen
    ersten Schritt macht (und eben nicht verharrt), gibt sich Falk mit kleinen
    Gebrauchsanweisungen fuer Wahlzettel, zahnlosen Politikkommentaren und dem
    Hochladen der eigenen Playlist vom Wochenende (wen interessiert soetwas?)
    zufrieden. Ist das nicht gerade das “Wir” was im Artikel beschrieben wurde?
    So wehrt sich der Hauptteil der Kommentatoren vehement gegen ein wenig Selbstkritik und verschwindet lieber auf “Miays Planet” – wo das Handeln nach dem Durchsetzen der Erkenntnis ziemlich “unsexy” ist.

    Liest man die Kommentare und nimmt an, dass diese nicht nur von
    25-Jaehrigen stammen, koennte man meinen, der Artikel beschriebe eine
    ganze Gesellschaft die zum Abschluss, bewaffnet mit den wildesten Argumenten noch einmal laut ruft: Ich will so bleiben wie ich bin. -Das untermauert den Artikel in bestmöglicher Manier.

    Und natürlich ist es verständlich, fehlendes Engagement der Altersgenossen
    zu bedauern, wenn man meint, dass die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit,
    während alle auf den Boden schauen.

  20. Michael S. |  19.04.2009 | 11:28 | permalink  

    So, das ist jetzt Kommentar Nummer 20, aber bisher hat noch niemand geschrieben, dass man sich in dieser Demokratie auch engagieren kann. Und “in” dieser Demokratie heißt dann auch “in” den Parteien, Gemeinderäten, Kreistagen, Landtagen, Bundestag, Europaparlament etc.

    Wie ich dieses pseudo-linksintellektuelle Bürgertum nicht mag, was Zeit hat Artikel zu schreiben, aber sich nicht in den Institutionen engagiert, die diesen Staat zusammenhalten. Jetzt kommen wieder die Klagen von den bösen Parteien, den Würstchendrehern und den langweiligen Sitzungen zur Abwasserentsorgung. Ja klar, aber das ist halt das Volk, was regiert werden muss. Es gibt keinen Anspruch auf spannende Aufgaben.

    Wir sollten wieder mehr darauf achten, dass Demokratie heißt, eine Mehrheit zu gewinnen. Manager müssen Zahlen erreichen, aber Politiker Menschen. Solange aber diese Menschen sich nicht für Politik interessieren, müssen die Politiker dort hin, wo die Menschen sind – zum Fußball, Hasenzüchterverein und dort werden Würstchen gedreht. Klingt komisch – ist aber so.

    Also lieber Johnannes Pennekamp, raus aus der Uni, rein in die Realität. Engagier dich dort, wo du was entscheiden kannst. Wenn du Geld für ein Jugendzentrum möchtest, dann engagier dich in den etablierten Parteien und kämpf dafür. Wenn du nciht damit klar kommst, dass die Volksparteien nicht zu 100% deine Meinung widerspiegeln, dann trifft ein Satz von Ludwig Erhard auf dich zu: “Wer sicher sein will, dass er stets in allem mit der Parteimeinung überein stimmt, der muss selber eine Partei gründen – und keine Mitglieder aufnehmen!”

  21. Johannes Pennekamp |  20.04.2009 | 09:14 | permalink  

    Lieber Michael, danke für deinen Beitrag. Ich gebe dir und Nikolas vollkommen Recht:Kritik an einer Haltung oder einem Zustand ist kein Selbstzweck. Was folgen muss, ist Engagement und Partizipation, auf welcher politischen oder gesellschaftlichen Ebene auch immer. Sei es beim Würstchendrehen oder als Kandidat für den Stadtrat. Dies ist allerdings nicht Thema meines Artikels, sondern eher eine Folgerung daraus (da gäbe es viel zu berichten, z.B. die Nachwuchssorgen der Parteien und Vereine)
    .
    Nicht nachvollziehen kann ich dagegen, dass du kritisierst, dass ich die Zeit aufbringe, einen “pseudo-linksintellektuellen” Artikel zu schreiben, anstatt mich in Institutionen zu engagieren. Nur weil ich mir herausnehme, mir Gedanken über die Krise und meine Generation zu machen, heißt es nicht, dass ich mich nicht gleichzeitig in Hochschulgruppen oder Vereinen engagiere. Das hat nichts miteinander zu tun. Ich befürchte allerdings, über dieses Engagement zu schreiben, wäre auf weniger Interesse bei den Carta-Lesern gestoßen. Womit ich beim wichtigeren Punkt wäre: In Artikeln Missstände zu benennen und Diskussionen anzustoßen, das ist für mich Kern journalistischer Tätigkeit und Teil demokratischer Prozesse – genau wie sich im Ortsrat zu engagieren. Es ist ein eigenartiges Demokratieverständnis diesen Teil auszublenden. Ich würde keine Artikel schreiben, wenn ich daran nicht glauben würde. Die kontroversen Reaktionen zeigen mir, dass sich die Leser ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen und genau das ist Ziel solcher Artikel.

  22. Thomas Fink |  22.04.2009 | 17:37 | permalink  

    “Der Führung in der Gesellschaft hat sich ein Menschentypus bemächtigt, den die Prinzipien der Kultur kalt lassen. Nicht dieser oder jener Kultur, sondern soweit man heute beurteilen kann – jeder Kultur überhaupt.” Das hat Ortega y Gasset in ” Der Aufstand der Massen” 1930 geschrieben. In diese kulturlose Welt seid ihr, so um die 60 Jahre später, einfach hineingeboren worden. Das es eine Welt vor dieser Welt gegeben hat, wisst ihr schon nicht mehr. Lottmann versucht es euch zwar noch zwischen den Zeilen zu verklickern, löscht seine Festplatte dabei aber auch bedrohlich, weil er, um von euch ernstgenommen zu werden, die ganzen Partydrogen nehmen muss, mit denen ihr eure Hirne gleichgeschaltet habt. Deine Generation, lieber Johannes, schweigt, weil sie nichts zu sagen hat. Und wenn ihr es mal versucht, dann kommt da das gleiche Zeug raus, das schon den 68er Opi umtrieb. Aber da die 68er diejenigen ihrer Ziele, die erreichbar waren, erreicht haben, bleibt euch nur die große Langeweile und ab und zu ein Schuß künstliche Empörung. Die “entfesselte Marktwirtschaft” und das Klima lachen sich dabei scheckig. Also, bis zum nächsten Tsunami.

  23. Dimitri Litvin |  23.04.2009 | 00:10 | permalink  

    Guter Gedanke!
    Aber meines Erachtens nicht ganz richtig zuende gedacht. Engagement ist wichtig, der WIlle etwas zuverändern auch, Visionen sicherlich auch nicht schlecht. Aber könnte in der heutigen Welt ein Weg sein dies auch umzusetzen? Ich glaube nicht, dass es durch Demos wie zuletzt in Strassburg geschehen sollte. Und in diesem sinne ist unsere Generation (ich bin 23) erfreulich unradikal. Andererseits mangelt es sicherlich etwas an politischer Mitwirkung.
    Zufälligerweise, haben zwei Kommilitonen eine Initiative ins Leben gerufen, die einigen in diesem Kommentarbereich und besonders dem Autor sehr interessant sein könnte. Um sich darüber zu informieren müsste man sich allerdings in eins dieser sozialen Netzwerke begeben… Alle sind willkommen! http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&ref=nf

  24. Dimitri Litvin |  23.04.2009 | 00:14 | permalink  

    Nochmal ein wenig Werbung:

    Junge Initiative Zukunft Deutschland

    In den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise wird das größte Defizit der deutschen Politik deutlich: Anstatt Lösungen zu präsentieren, die den Standort Deutschland stärken, werden Geschenke an Wähler verteilt, die vor allem zu Lasten einer Gruppe gehen: der jungen Generation.
    Diese Generation ist nun gefragt, wenn es um zukunftsfähige Lösungen für den Standort Deutschland geht. Und jeder ist eingeladen, diesen Think Tank zu bereichern und mitzumachen!

    http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&ref=nf

  25. schon wieder eine Generation « Angelegenheiten |  23.04.2009 | 17:01 | permalink  

    [...] Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben. [...]

  26. pH~neutral.net: Blog und Portfolio für visuelle Kommunikation von Christopher Reinbothe |  24.04.2009 | 16:29 | permalink  

    [...] tun? Warum soll ich was ändern, mir geht es doch gut! Dieses luxuslethargische Verhalten ist auch Johannes Pennekamp aufgefallen. Es wird Zeit sich zu bewegen, denn sonst kann man es in Zukunft wahrscheinlich gar [...]

  27. funkytraffic |  27.04.2009 | 05:13 | permalink  

    Zunächst einmal fragt man sich, wer das wir sein soll: Weniger eine ganze Generation, als vielmehr eine soziale Formation der Studenten, also gewissermaßen eine vorelitere Formation, die in einem angepassten Konformismus versinkt. Dies läßt sich in Teilen bestätigen, aber was dabei unberücksichtigt bleibt, sind die Gründe. Wer aufwächst im großen Lob der Flexibilität, in einem Klima des gesellschatlichen Drucks zur Angepasstheit, der wird sich in eine Richtung entwickeln.
    Auch die sogenannten alternativen Milieus haben sich eine kulturelle Nische geschaffen, in deren scheinbarer Radikalität und Besonderheit ein subtiler straffer Kodex der Verhaltens verborgen ist. Die Vorstellung jenseits solcher Positionen Selbstverständlichkeiten wie unser Gesellschaftmodell (huhu, die Systemfrage) in Frage zu stellen über eine verkommene Revolutionsromantik hinaus zu denken, kommt in dieser Wattewelt nicht.
    Die Resultate reaktionärer Meinungsführerschaft seit den frühen achtziger Jahren bis heute sind allerorten spürbar. Dies allein der jungen Generation anzulasten ist allerdings auch ein bißchen billig ebenso wie selbstmitleidkritische Unterton des Autoren.
    Die Fundamente unserer Gesellschaft stehen zur Disposition, eine neue Öffentlichkeit entsteht. Erst in der Vergangenheit wird sichtbar werden, daß wir gerade in der Mitte eines Epochenbruchs stehen; 2009 der späte Beginn des Jahrhunderts.
    Der Kapitalismus hat ausgedient, aber er wird sich mit Gewalt weitere 20 Jahre über den steigenden Meeresspiegel halten können. Die Gesetze der Effizienz wenden sich entgültig gegen sein System. Die Digitalisierung läßt die Reproduktionskosten des zentralen Produktionsmittels unserer Zeit, der Information, bzw. der Rechte und Patente ins unermeßliche sinken bzw. steigen.
    Der Prototyp unserer Gesellschaft ist der Konformist. Er wird keine Antworten auf unsere Zeit formulieren können. Willkommen in der Katastrophe.

  28. Falk |  06.07.2009 | 14:26 | permalink  

    Sorry, hatte lange hier nicht mehr reingeguckt. Lieber Nikolas, ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mein Blog nicht für den Nabel der Welt halte. Sondern für mein privates Notizblog. Das hat auch viel damit zu tun, dass ich eben doch Dinge tu – beruflich wie nebenbei – die unter Weltändern fallen. Dass Du das nicht aus meinem Blog herauslesen kannst, ist durchaus intendiert. Ist halt keine Nabelschau. Sondern nur ein kleines Fenster. Was Du dahinter siehst, hängt von deinem Standpunkt ab. Wenn Dich meine Playlist nicht interessiert: fein. Andere Menschen verstehen sie. Ich schreibe nicht für Dich. Aber Du darfst Dich trotzdem für mein Schreiben interessieren, daran partizipieren und kommentieren. Es ist ein Angebot.

  29. Bankenlethargie: Wann kommt die nächste Pleite? « Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie |  21.10.2009 | 10:09 | permalink  

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