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Robin Meyer-Lucht

Carta macht Pause …

 | 55 Kommentar(e)


Manchmal lohnt es sich auch innezuhalten: Carta geht in die Sommerpause.

08.06.2011 | 

Am Mittwochabend ist Carta mit einem Lead-Award als eines der 12 besten Blogs des vergangenen Jahres ausgezeichnet worden. Diese Bestätigung der vergangenen Arbeit freut mich sehr.

Texte, wie:

mögen einen kurzen Rückblick auf die Veröffentlichungstätigkeit von Carta aus den vergangenen Monaten bilden.

Im vergangenen Dezember habe ich angekündigt, dass sich Carta neu aufstellen würde. Seitdem haben wir im (kleiner werdenden) Kreis der Herausgeber verschiedene Wachstums- und Finanzierungsmodelle erörtert und es auch noch mal mit einem neuen Vermarkter versucht. Die Ergebnisse waren, so meine Einschätzung, letztlich unbefriedigend und nicht nachhaltig. Ich muss aber auch eingestehen, dass ich sehr gezögert habe, die Verantwortung bei Carta weiterzureichen.

Carta ist in seiner derzeitigen Form aber leider kein Projekt, das ‚mal eben nebenbei‘ weiterführt. Ein Gruppenblog braucht einen gewissen Veröffentlichungsdurchsatz, eine gewisse Grundpflege, um zu gedeihen. Carta hat aber als Konzept Problemzonen bei der Skalierbarkeit und Refinanzierung gezeigt – auch deshalb, weil es nie groß genug war, um sich selbst zu vermarkten.

Carta war von Anfang an eher als Experiment und Diskussionsbeitrag gedacht – als Exploration, als Modell in der Entwicklung. In vielen Aspekten hat sich Carta viel positiver entwickelt als erhofft, in Ressourcenfragen allerdings nicht in jedem Fall. Die Auszeichnung mit einem Lead Award ist daher für mich auch ein Anlass, das Projekt mal in die Sommerpause zu schicken.

Carta hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren viel zum Diskurs um Medienwandel und digitale Öffentlichkeit beigetragen. Um Carta ist auch ein Netzwerk und – in guten Momenten – auch eine Art Lebensgefühl entstanden. Aber manchmal lohnt es sich auch innezuhalten und zu fragen, was man erreicht hat.

Mein Dank für die bisherigen fantastischen zweieinhalb Jahre Carta gilt vor allem den Herausgebern und Autoren, David Linderman für das Design und Esther Nowack für die technische Betreuung.

Wir sehen uns …

 

Disclaimer: Ich bin Mitglied der Lead-Award-Jury. Ich habe aber nicht an den Abstimmungen über Carta teilgenommen.

/th

CARTA Kaffeekasse

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55 Kommentare

  1. Christian Benduhn |  08.06.2011 | 23:52 | permalink  

    Carta ist tot. Es lebe das Projekt von Konstantin Neven DuMont.

  2. Paul Ney |  09.06.2011 | 03:11 | permalink  

    [posting test] Lajdör-lajdör ;-) fehlt dabei eine gewisse Kleinigkeit: Zeitangabe, wann die Pause angetreten wird. Aber Zeitstempel mochte Carta nie ;-)
    ++ “carta-macht-pause” — bald oder sofort?
    ++ (wie lange) bleibt die Website online?
    ++ Gibt es noch eine Konzept-Debatte?!
    ++ “Die Auszeichnung mit einem Lead Award”

  3. noName |  09.06.2011 | 08:22 | permalink  

    “Carta hat aber als Konzept Problemzonen bei der Skalierbarkeit und Refinanzierung gezeigt …” (Kann dies nicht nachvollziehen.)

    ‘Wie ein Phönix aus der Asche’ kann Carta immer noch kommen! Rivva ist es auch gelungen.

    Weiter so mit Spitzenbeiträgen wie “Bild erliegt dem Boulevard-Gen”. Viel Erfolg!

  4. Directions | Jens Würfel | Der App-Fall auf CARTA |  09.06.2011 | 08:30 | permalink  

    [...] = 'wpp-258'; var addthis_config = {"data_track_clickback":true}; (Anlässlich der heutigen Sommerpausenmeldung von CARTA habe ich mich entschlossen, diesen Beitrag aus dem Februar 2011 erneut zu [...]

  5. Konstantin Neven DuMont |  09.06.2011 | 08:48 | permalink  

    Wann gründen wir eine Medien-Genossenschaft?

  6. noName |  09.06.2011 | 08:50 | permalink  

    #4
    Genau: “Vergessen Sie die Leser und Kommentatoren nicht, Herr Meyer-Lucht! Sie waren es, die die Diskussion ausmachten und letztlich für die Verbreitung sorgten.”

  7. Richad Joerges |  09.06.2011 | 11:30 | permalink  

    Es ist zum Verrücktwerden im “alternativen” Medien-Deutschland: Da ist dann endlich Rivva wieder online, dafür geht Carta in die Sommerpause…

  8. egghat |  09.06.2011 | 12:11 | permalink  

    Schade.

    Kein Geld für Online Journalismus nirgendwo …

    Wie viel Prozent der Leser sind bei Flattr oder was ähnlichem angemeldet? 5%? Und wie viele klicken dann auch? 1%? Oder doch eher Promille?

    Wie viele dieser Leser tragen jeden Monat 10, 20 oder 50 Euro zum Kiosk, aber geben nicht einen einzigen Cent online?

    Naja, dann muss sich auch nicht wundern …

  9. Aufmerksamkeit! |  09.06.2011 | 12:36 | permalink  

    Sorry, aber mir ist das ein wenig zu thetralisch.

    Ich möchte dann doch nochmal hieran erinnern:
    http://carta.info/36250/in-eigener-sache-carta-stellt-sich-neu-auf/
    mit vielen Vorschlägen in den Kommentaren.

    Einer der Schlussätze lautete:
    “Wir werden unsere Ansätze hier im kommenden Jahr konkreter präsentieren und zur Diskussion stellen.”

    Das ist leider nie erfolgt. Ein wenig sollte ich die Leserinnen und Leser, Kommentiererinnen und Kommentierer schon mitnehmen.

    Es hätte realistische Möglichkeiten gegeben, davon bin ich überzeugt. Einfach wäre das sicher nicht gewesen, aber was ist in diesem Bereich schon einfach.

    Sehr, sehr schade, weil auch irgendwie ohne Not.

  10. Joss |  09.06.2011 | 13:13 | permalink  

    Zu den von Carta gebrachten Texten hier noch einer.
    Die Wiener “Presse” brachte mal einen ausgesprochen selten selbstkritischen
    Artikel in dem sie auf die Reinfaller, Hoaxes, der Presse einging.
    Gerade das Richtige um damit vergnügt in die Sommerpause zu gehen.
    http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/622064/Der-Grubenhund-ist-ein-gefaehrliches-Raubtier

  11. Für euch gelesen: Facebooks Datenschutzrichtlinie. Gesucht: AGB-Kunst | Basic Thinking |  09.06.2011 | 13:59 | permalink  

    [...] zeitgleich hat Wolfgang Michael auf dem leider vorübergehend pausierenden Lead-Award-Siegerblog Carta einen weiteren, sehr guten Text veröffentlicht: “Die neue [...]

  12. LM |  09.06.2011 | 14:32 | permalink  

    Wer unter Entzugserscheinungen leidet, dem sei http://berlin2011.wordpress.com für die Carta-Sommerferien empfohlen. Zum abonnieren und zum Mitschreiben!

  13. Gregor Keuschnig |  09.06.2011 | 16:23 | permalink  

    Wer die Sponsorenliste der “Lead-Awards” mit den jeweiligen Preisträgern abgleicht, könnte auch die FIFA noch für einen gut geführten Verein halten.

  14. Thomas Television |  09.06.2011 | 17:04 | permalink  

    @ Gregor Keuschnig:

    Immerhin hat Robin Meyer-Lucht schnell die Konsequenzen gezogen:

    “Die Auszeichnung mit einem Lead Award ist daher für mich auch ein Anlass, das Projekt mal in die Sommerpause zu schicken.”

    ;)

  15. paul j. |  09.06.2011 | 17:26 | permalink  

    Ist es nur Zufall, dass gerade jetzt http://www.kndm.de
    in Stellung geht, wenn Carta Pause macht?

    Wandern etwa die Carta-Autoren jetzt zu KNDM?

  16. Glanzlichter 69: Pest, Placebos und ein Kartell der Schande « … Kaffee bei mir? |  09.06.2011 | 17:47 | permalink  

    [...] verkauft und vielleicht gibt es für Griechenland doch einen Schuldenerlass. Rivva ist wieder da, CARTA macht Pause, KNDM macht was Neues und die Glanzlichter ziehen um zu den [...]

  17. Glanzlichter: Pest, Placebos und ein Kartell der Schande | Ruhrbarone |  09.06.2011 | 18:20 | permalink  

    [...] verkauft und vielleicht gibt es für Griechenland doch einen Schuldenerlass. Rivva ist wieder da, CARTA macht Pause, KNDM macht was Neues und die Glanzlichter sind hierher [...]

  18. dot tilde dot |  09.06.2011 | 20:01 | permalink  

    ich wünsche allen beteiligten, die pause und das gelernte gut nutzen zu können. carta hat meine mediale speisekarte immer sehr bereichert.

    vielen dank für den bisherigen weg und gute erholung!

    .~.

  19. frank |  09.06.2011 | 23:58 | permalink  

    Tschüss.

  20. Das Ende von Carta in einem einzigen Satz » F!XMBR |  10.06.2011 | 00:44 | permalink  

    [...] Carta macht dicht. Interessiert es Irgendwen? Nein. Ich habe es schon öfters gesagt: Egal, ob nun kino.to, Carta oder auch mal F!XMBR — wenn eine Seite schließt, zieht die Karawane weiter. Oder hat Jemand (außer den Professionalisierungs-Junkies) Rivva vermisst oder die fast täglichen Artikel der Blogbar? Die Nachricht findet mittlerweile den Nutzer, nicht der Nutzer über Rivva die Nachricht. Twitter  und Facebook lotsen mittlerweile mehr Leser auf die Blogs, als es Rivva jemals konnte, der Don wertet mit den Stützen faz.net auf und rebelliert noch auf seiner Blog-Heimat. Geschlossene Freundschaften, Kontakte bleiben auch nach dem Ende eines Projektes bestehen und erweisen sich eventuell sogar als nachhaltiger, wenn man nicht mehr täglich die gleiche Seite besucht. Das Ende von Carta kommt nicht überraschend. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was Carta überhaupt sei. Ein Gruppenblog für den digitalen Medienwandel? Nein, man konnte diese Frage nie beantworten. Es waren wenige Highlights, unsäglicher Unsinn, politisch rechte und linke Artikel auf Carta zu finden. Was Carta die ganze Zeit über fehlte, war eine Seele, eine Grundausrichtung. Wurde ich gestern mit einem Artikel begeistern, kam einen Tag später unfassbarer Müll daher, so dass man sich fragen musste, «bin ich hier noch auf der selben Seite?». Robin Meyer-Lucht fungierte für Carta vielleicht als CEO, nicht aber als Herausgeber. Lucht hat Carta, das mit dem Grimme Online Award und diese Woche auch mit dem Lead Award, ausgezeichnet wurde, an die Wand gefahren. Den Beweis tritt Lucht in seinem Abschieds-Artikel an. [...]

  21. Links anne Ruhr (10.06.2011) » Pottblog |  10.06.2011 | 06:32 | permalink  

    [...] Pest, Placebos und ein Kartell der Schande (Ruhrbarone) – Nach der Ankündigung der unbefristeten(?) Sommerpause bei Carta gibt es die "Glanzlichter" jetzt bei den [...]

  22. Wolfgang Michal |  10.06.2011 | 13:04 | permalink  

    Eine „unbefristete Sommerpause“ – wie meedia schreibt – gibt es nicht. Der Sommer enthält schon im Namen die Frist.

    Ich denke, wenn Robin begreift, dass man bei einem solchen Projekt teilen und im Team arbeiten muss, kann es auch eine Zukunft geben. „Skalierungen“ sind dann Nebensache.

    Ein Innehalten ist gut. Danach zieht die Karawane weiter. Mit Carta oder ohne Carta.

  23. Christian Benduhn |  10.06.2011 | 14:02 | permalink  

    “Carta”-Autoren, meldet Euch bei “KNDM”. Vielleicht zahlt der sogar etwas.

  24. Paul Ney |  10.06.2011 | 14:52 | permalink  

    @ #15, comment-26868, paul j. am 09.06.2011 17:26
    “Wandern etwa die Carta-Autoren jetzt zu KNDM?”

    @ #23, comment-26879, Christian Benduhn am 10.06.2011 14:02
    ““Carta”-Autoren, meldet Euch bei “KNDM”. Vielleicht zahlt der sogar etwas.”

    Haudujudu?! ;-) Ihnen beiden hat er sogar etwas hm-hm? Nichts für Ungut, aber die Website [[www kndm.de]] — von KNDM Konstantin Neven DuMont Medien GmbH i. Gr. — ist derzeit leer, bloß zwei Seiten…
    ++ Hauptseite: Da wird bereits angeworben, Leute mögen sich hier&da eintragen… Seriöse Autoren (von Hauptbeiträgen und/oder Kommentaren), denen Konzept & Programm der Website noch nicht bekannt ist, dürften sich zurückhalten. KNDM mag manche Autoren bereits informiert haben.
    ++ Impressum: Da steht und klingt doch etwas komisch “Für den Inhalt externer Links kann keine Gewähr übernommen werden.” Gewöhnlich wird die Gewährleistung für den Inhalt verlinkter (externer) Seiten abgelehnt… Übrigens, Links bestehen bloß aus einer Webadresse, das ist ihr Inhalt.

  25. Links fürs Wochenende |  11.06.2011 | 07:16 | permalink  

    [...] Carta macht Pause [...]

  26. Stefan Herwig |  11.06.2011 | 19:35 | permalink  

    Ich will dann nochmal meinen Post aus dem Frühjahr duplizieren:

    “Der erfolgreiche Versuch, bei Carta (fast immer) ein hohes redaktionelles und diskursives Niveau zu wahren nötigt mir ehrlichen Respkt ab. Ich bin sicherlich nicht immer mit dem Verfassten auf Carta einer Meinung gewesen, aber trotzdem glaube ich hier mit das hochwertigste deutsche Mehrautorenblogportal entdeckt zu haben, welches ich kenne. Ein Niedergang wäre schlicht eine Tragödie.

    Ich weiss, dass es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, wenn gerade Carta als Holzmediengeissel ein antiquirtes Bezahl- oder Abomodell einführt – aber ich würde einen guten 5er für den Blog pro Monat springen lassen.

    Macht doch mal eine Umfrage dazu.”

    Wenn man nicht den Schneid für so eine rückwärtsgewandte Strategie hat im Onlinezeitalter hat, könnte man wenigstens im Abschiedsartikel einräumen, dass man sich – was Finazierungsprojektionen und Geschäftsmodelle angeht – geirrt hat.

  27. ulli |  11.06.2011 | 22:42 | permalink  

    Man sollte den Sterbeprozess nicht unnötig lange hinauszögern. Dies ist der passende Zeitpunkt, das Projekt zu beenden. Danach würde es wirklich peinlich!

  28. Fazit-Konstrukteur |  13.06.2011 | 16:30 | permalink  

    Naja… gute, alternative Ansätze, teilweise intellektuell zu hochtrabend und dadurch in wirren Dimensionen der Abstraktheit verlierend, zu subjektiv und vor allem zu sinnentleert: Was mich langfristig von hier wegtrieb, war eine Flut von Artikeln ohne bewegenden Inhalt; Schwafeln um des Schwafelns Willens; Informierung über Sachverhalte ? Fehlanzeige.

    Nach dem x-ten Artikel dieses Kalibers, der abermals 20 Minuten meiner kostbaren Zeit gefressen hat, ist einem die Sache dann mit der Zeit einfach zu doof…

  29. Aufmerksamkeit! |  14.06.2011 | 00:53 | permalink  

    Was ich wirklich irritierend finde ist, dass Robin Meyer-Lucht nach 2 1/2 Jahren mit dieser Plattform nicht das Gefühl dafür hat, sich mit den Kommentierern auseinanderzusetzen.
    Ich frage mich ernsthaft, ohne ihm schaden zu wollen, wie so jemand Strategieberater für Kommunikation sein kann?
    Da bin ich, vielleicht zu “old fashioned”, noch zu sehr in dem Vorbildding verhaftet.
    ???

  30. noName |  14.06.2011 | 06:16 | permalink  

    @Aufmerksamkeit!, #29, ja: ???

    Machen Sie doch ‘nen Blog auf. ;)

  31. Aufmerksamkeit! |  14.06.2011 | 21:37 | permalink  

    @noName Darum geht es nicht, sondern darum, dass ich die Kommentierer erst zu Veränderungsvorschlägen aufrufe, dann ein Posting “Sommerpause” herausgebe und in beiden Fällen nicht auf die Reaktionen eingehe.
    Mit Kommunikation hat das wohl wenig bis gar nichts zu tun, oder ist der Begriff Kommunikation irgendwie neu definiert worden?

  32. Robin Meyer-Lucht |  14.06.2011 | 22:06 | permalink  

    @ 9. Manches war dann doch nicht so einfach öffentlich zu machen….

  33. noName |  14.06.2011 | 22:07 | permalink  

    Aufmerksamkeit!: Nein, sicher nicht. Ich habe Sie inhaltlich schon verstanden (s. Zitat unter #6, dem ich mich anschliesse). Vielleicht kommt von @RML noch was. Ok, Blog-Betreiber aeussern sich manchmal ungern oder gar nicht, wenn’s ans Eingemachte geht. Müssen sie ja nicht. Konsequent wäre die Abschaltung der Kommentierungsfunktion. Was zerbrechen sich hier Fremde den Kopf, ich komme mir wie ein Idiot vor – und viele andere vermutlich auch, die hier gut gemeinte Beiträge posten. Was ist denn das für eine Kommunikation im Kommunikations-Blog? ;(

  34. noName |  14.06.2011 | 22:13 | permalink  

    #32. Grossartig.

  35. Aufmerksamkeit! |  14.06.2011 | 22:23 | permalink  

    #32 @RML Danke, dass Sie sich melden, wenn auch sehr kryptisch.
    Wenn es also, so vermute ich das jetzt mal aufgrund des Gelesenen, allein um innere Unstimmigkeiten ging (Kommentar #22, Schwenk und Kappes treten als Herausgeber zurück), dann ist das natürlich nicht mit Kommentaren oder einer Diskussion zu lösen. Dann sollte man diesen Anschein aber besser auch nicht erwecken.

  36. noName |  15.06.2011 | 06:21 | permalink  

    “Carta hat aber als Konzept Problemzonen bei der Skalierbarkeit und Refinanzierung gezeigt …”

    Carta als Konzept gibt es schon nicht. Carta ist lediglich die Geschäftsbezeichnung vom Einzelunternehmer, mehr nicht. Bitte mal nachlesen… Menschlich muss ich Ignoranz nicht gut finden. Vielleicht ist das das Problem.

  37. Robin Meyer-Lucht |  15.06.2011 | 15:30 | permalink  

    @36: Selbstverständlich ist Carta ein Konzept und die Marke eines Blogs.

    Ich bedauere sehr, dass Sie sich hier in den Kommentaren nicht besser versorgt fühlen… Ich werde dran arbeiten.

  38. noName |  15.06.2011 | 17:22 | permalink  

    @RML, gut.

    Sie haben als Einzelunternehmer ein Konzept. Carta ist hierbei Ihre Geschäftsbezeichnung, welche als Marke, was rechtlich nicht unproblematisch ist, wahrgenommen wird. Dazu allgemein: http://bit.ly/jVlVMC . Wie schon geschrieben, Ihre journalistischen Leistungen finde ich klasse. An dem anderen sollten Sie arbeiten, ja. Und nach der Sommerpause mit einem wirtschaftlich tragfähigen Konzept, was rechtlich abgeklopft wurde, durchstarten. ‘Wie ein Phönix aus der Asche’ eben (#3). ;)

  39. Robin Meyer-Lucht |  15.06.2011 | 19:14 | permalink  

    @ Jip, Motto “Kreative Pause”….

  40. Aufmerksamkeit! |  15.06.2011 | 23:22 | permalink  

    @37 RML
    “Selbstverständlich ist Carta ein Konzept und die Marke eines Blogs.”
    Dem kann ich noch irgendwie zustimmen

    “Ich bedauere sehr, dass Sie sich hier in den Kommentaren nicht besser versorgt fühlen… Ich werde dran arbeiten.”

    Oh ha, da ist die Pause aber jetzt dringend erforderlich!

    “Besser versorgt fühlen”??? bei 0;0 Reaktion zu den Inhalten?

    Der Rest ist Schweigen………….. (Hamlet)

    Möge die kreative Pause wirklich zu Erkenntnissen und nicht nur zu kleinen unbedeutenden Korrekturen führen.

    Sonst ist Carta tot!

  41. noName |  16.06.2011 | 08:44 | permalink  

    Solange die Firma „Robin Meyer-Lucht“ lautet, ist das falsch: „Selbstverständlich ist Carta ein Konzept und die Marke eines Blogs.” Trick: Carta Medien e.V., UG (haftungsbeschränkt), GmbH, AG, eG etc. „Carta“ rechtlich als Marke schützen lassen. Das könnte eine der Korrekturen sein.

    Die Blog-Präsentation (Spitzenlayout), das Mehrautoren-Konzept finde ich nicht verbesserungsbedürftig. Im kaufmännischen Bereich sind Korrekturen erforderlich. Hierzu bedarf es weniger Kreativität, sondern rechtlicher und kaufmännischer Kenntnisse – und soft skills, um die Leute wieder zu motivieren.

    Im Übrigen mutet es taktlos an, das Einzelunternehmen Robin-Meyer Lucht, Carta als tot anzusehen oder entsprechende Befürchtungen zu äußern. Ich sach nur Phönix. Jip.

  42. Stefan Herwig |  16.06.2011 | 10:33 | permalink  

    @40:

    Ich kann hier ehrlich gesagt nicht ganz verstehen, warum einige Teilnehmer hier so über RML herfallen. Der Mann hat mehrere JAhre nahezu ehrenamtlich dieses Blog veranstaltet und dabei regelmässig eine hohe Qualität gehalten.

    Im Laufe dieser Tätigkeit stellt sich nun heraus, dass man qualitätsjounrnalismus nicht ohne seriöses Finanzierungsmodell stemmen kann, sowohl nicht von der jounrnalistischen als auch vom redaktionellen Aufwand her.

    Es entbehrt zwar nicht einer gewisse Ironie, dass Carta als ausdauernder Kritiker konservativer Finanzierungsmodelle nun selbst möglicherweise aus ebenjenem Grund ins Gras beisst, jedoch find eich die teilweise ätzende Kritik an RML nicht gerechtfertigt.

    Wer kritisiert soll dann bitte ebenfalls selber sein wasserdichtes Finanzierungsmodell vorstellen, anstatt sprachliche und strukturelle Haarspaltereien vorzunehmen.

  43. Aufmerksamkeit! |  16.06.2011 | 22:00 | permalink  

    @42 Mit Abstand von einem Tag gebe ich Ihnen Recht, dass mein Beitrag (#40) zu schnell erfolgt ist und deshalb wohl auch zu heftig war.
    Aber nach dem Satz: “Ich bedauere sehr, dass Sie sich hier in den Kommentaren nicht besser versorgt fühlen… Ich werde dran arbeiten.” kam ich mir doch sehr verschaukelt vor, um nicht das härtere Wort zu benutzen.

    Es geht nicht um die hohe Qualität der Beträge, insofern greift Ihr Vorwurf nicht, sondern um die fehlende Kommunikation nach Aufforderung zur Diskussion.
    Das ist aber alles hier nachzulesen und von meiner Seite jetzt auch genug dazu gesagt.

  44. Medial Digital» Linktipps Neu » Linktipps vom Pazifik* aus dem personalisierten Nachrichtenstrom** |  16.06.2011 | 22:21 | permalink  

    [...] * Im Vorgriff der Tatsache, dass die Linktipps ab Ende Juli tatsächlich vom Pazifik kommen werden (hier der exakte Ort), werde ich sie ab sofort schon mal so nennen. Außerdem erscheinen die Linktipps jetzt nur noch noch hier, da sich Carta in die Sommerpause verabschiedet hat. [...]

  45. Thorstena » Auf der Suche nach Knotenpunkten II |  19.06.2011 | 09:29 | permalink  

    [...] Meldung hat jedenfalls in wenigen Tagen für weitaus mehr Aufsehen gesorgt als der sang- und klanglose Abschied von Carta. Das sich selbst so genannt habende Mehrautorenblog wurde von Robin Meyer-Lucht in den [...]

  46. Die Zukunft des Bloggens: Schwierige Antwort auf eine einfache Frage | Basic Thinking |  24.06.2011 | 13:56 | permalink  

    [...] Mehrautorenblog Carta ist vor kurzem für einen noch nicht näher bekannten Zeitraum in die Pause gegangen, weil der Gründer Robin Meyer-Lucht noch immer keine gute Möglichkeit gefunden hat, es zu [...]

  47. Quo vadis, Flattr? » YOUdaz.com |  14.07.2011 | 23:07 | permalink  

    [...] erklären, dass in den letzten Flattr-Charts deutlich weniger taz.de-Texte vorkamen, als noch 2010. Mit CARTA ist ein weiterer regelmäßiger Gast der Charts im Pausemodus. Auch das ist spürbar. Neue Player sind derzeit noch nicht in Sicht oder nur kurzzeitig mal mit [...]

  48. Blogfinanzierung anno 2011: Geldprobleme, Google und mutige junge Gründer | Basic Thinking |  14.09.2011 | 16:04 | permalink  

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    [...] Robin Meyer-Lucht war seit etwa einer Woche vermisst worden. Heute kam die Gewissheit, dass er verstorben ist. Mit ihm verliert die deutsche Medienszene einen ehrgeizigen wie fähigen Streiter für Qualitätsjournalismus. Der PR-Stratege hatte in Eigenregie das Blog Carta.info aufgebaut und zahlreiche gute Autoren für sein Projekt gewinnen können. So wurde es in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Blogs in der deutschen Blogszene. Als die Qualität sank und einige Autoren die Segel strichen, stellte Meyer-Lucht das Projekt vorläufig ein. [...]

  51. beim wort genommen » Blog Archiv » r.i.p @romelu » beim wort genommen |  05.10.2011 | 15:27 | permalink  

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  52. Der App-Fall auf CARTA | Directions | Jens Würfel |  05.02.2012 | 13:37 | permalink  

    [...] der heutigen Sommerpausenmeldung von CARTA habe ich mich entschlossen, diesen Beitrag aus dem Februar 2011 erneut zu [...]

  53. Interview mit carta.info: Meinungsjournalismus statt Nachrichten | Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 |  29.03.2012 | 10:33 | permalink  

    [...] stattfinden kann. Im Sommer 2011 verordnete der Gründer Robin Meyer-Lucht Carta eine Denkpause. Nach seinem unerwarteten Tod im September 2011 sah es so aus, als ob die Pause nie endet. Doch [...]

  54. "Meinungen statt Nachrichten" – Tatjana Brode über Carta | Medien-Ökonomie-Blog |  23.05.2012 | 16:15 | permalink  

    [...] stattfinden kann. Im Sommer 2011 verordnete der Gründer Robin Meyer-Lucht Carta eine Denkpause. Nach seinem unerwarteten Tod im September 2011 sah es so aus, als ob die Pause nie endet. Doch [...]

  55. Berliner Blogs im Wikio-Ranking Juni 2011 |  25.03.2013 | 15:13 | permalink  

    [...] Fefe`s Blog(5) 4. Ignant (6) 5. Spreeblick (8) 6. Gilly`s playground (9) 7. blog.rebellen.info (12) 8. Carta (15) 9. Fünf Filmfreunde (22) 10. Stefan Niggemeier (25) 11. Minds Delight (29) 12. macnews.de (41) 13. [...]

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