Netzlese
Robin Meyer-Lucht | 3 Kommentar(e)
Erhebliche Teile der SPD – und selbst ihres modernen Flügels der Netzwerker – halten das Internet auch weiterhin für ein bedrohliches Medium, wie sich am Mittwoch auf einer Veranstaltung zeigte.
23.04.2010 |
Am Mittwoch habe ich versucht, eine Veranstaltung bei den SPD-Netzwerkern zu über “Das Internet – Fluch oder Segen für die Demokratie?” “kommentierend zu moderieren”. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das wirklich besonders gut gelungen ist. Ich weiss nur, dass ich danach in Sachen Internet und SPD eher ernüchtert war. Mehr sollte man als Moderator dazu nachträglich wohl auch gar nicht sagen.
Simon Columbus hat für Spreeblick das Nötige aufgeschrieben:
Was gab es also zu hören? Immer wieder das Eingeständnis, beim Zugangserschwerungsgesetz einen Fehler gemacht zu haben. Im Aufzug hörte ich einen Abgeordneten zu seinem Kollegen sagen, in Wirklichkeit sei es doch so gewesen, dass sie damals alle Angst gehabt hätten.
Aber die negative Einstellung zum Internet ist geblieben. Zumindestens in dem Teil der SPD, der sich unter den Netzwerkern formiert, wird das Internet noch immer vor allem als Bedrohung gesehen. Von Chancen ist kaum die Rede. Die Sozialdemokraten sind in der Netzpolitik vielleicht dabei, eine strategische Wende umzusetzen. Der geistige Wandel bleibt aber aus.


[...] In der SPD bleibt die Angst vor dem großen, dunklen Netz [...]
Einseitig Bloggen à la Spreeblick und Carta – zur Netzpolitik der SPD…
Ich habe mich geärgert. Über den Artikel In der SPD bleibt die Angst vor dem großen dunklen Netz. Wie das so bei Bloggern ist, nutzen diese dann ja gerne ihr eigenes Blog um sich über die Sache, über die sie sich ärgern au…
Das Internet wird einfach nicht verstanden…
[...] zwar geht es um die Einstellung gegenüber dem Internet. Ein toller [...]…