Wolfgang Michal | 51 Kommentar(e)
Ein satirischer Wegweiser durch die Bestseller der kommenden sieben Jahre.
16.02.2010 |
Sie werden es nicht glauben, aber Charlotte Roches’ „Feuchtgebiete“ und Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ waren erst der Anfang. In unserer Glaskugel erkennen wir bereits die nächsten Debütantinnen. Sie schreiben härter und authentischer als alles bisher Dagewesene. Das Feuilleton ist hingerissen.
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1. „Kabul Snuff“ (Von Antigone Angermeier, 16)
Die 14jährige Violet, von ihren Freiern „pretty baby“ genannt, schuftet in den verwanzten Bordellen der afghanischen Taliban rund um die Uhr. Von ihrer durchgeknallten Hippiemutter im Alter von sieben Jahren verstoßen, vom alkoholkranken Vater an die Drogenbarone der Nordallianz verkauft, lebt sie das hündische Leben einer Sklavin. Einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr geliebtes iPad. Um die Realität ertragen zu können, schnupft Violet rohen afghanischen Rübenzucker. Durch dauernde Selbsterniedrigung emanzipiert, steigt sie schließlich zur Mätresse des gehirnamputierten Opiumhändlers Helmand auf, der als Kind mit Schlingensief-Filmen gefoltert wurde…
„Ein deutsches Romandebüt mit einer solchen Kraft hat es lange nicht gegeben.“
„Sie zaubert Dialoge wie Mamet, schwärmt von einer Welt jenseits dieser Welt wie Kerouac, halluziniert so sadistisch wie de Sade… Antigone Angermeier schreibt ein Deutsch, das es noch nie gab: suggestiv wie Sowjetpropaganda, himmlisch rhythmisch, zu Hause in der Hoch- und Straßensprache und so verführerisch individuell, dass ab morgen bestimmt hundert andere deutsche Schriftsteller den Angermeier-Sound nachmachen und dabei natürlich absolut scheitern werden.“
Maxim Biller 2011 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
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2. „Ultra Light Sado“ (Von Berenice Beerendonk, 14)
Die 12jährige Mathilda gerät in die Hände einer sadistischen Profikiller-Taskforce der Mittenwalder Gebirgsschützen, wird mit roher Schweineleber gestopft, muss bis zum Erbrechen Almdudler saufen und KSK-Fesselrituale ertragen. Am Ende stecken ihr Kameraden Leuchtraketen in den Arsch…
„Beerendonks literarisches Debüt sticht aus der braven Nachwuchsliteratur der letzten Jahre schon allein durch sein bemerkenswertes Rhythmusgefühl heraus… An „Ultra Light Sado“ werden sich wohl alle deutschsprachigen Romandebüts dieses Jahres messen lassen müssen.“
Nadine Lange 2012 im Berliner Tagesspiegel
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3. „The History of A.“ (Von Chlothilde Chlein, 12)
Die 10-jährige Alice vegetiert, vollgepumpt mit Drogen, in einem zwei Quadratmeter großen Berliner Kellertheater vor sich hin. Nur ihr weißes Kaninchen „Bunny Roadkill“ und eine dreibeinige zahnlose Grinsekatze bewahren sie vor dem Wahnsinnigwerden. Ihr links-dekadenter, psychopathisch veranlagter Großvater Carl zwingt sie, „im Kellerland“ verkrüppelte Grottenolme zu züchten…
„The History of A.“ kann man als großen Coming-of-age-Roman der Zehnerjahre lesen…. Chlothilde Chlein zielt mit ihrem Buch mitten in den Kern unserer Konsenskultur.“
Mara Delius 2013 in der FAZ
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4. „Black Tarantula“ (Von Denise Demirkhan, 10)
Die 8-Jährige Lisbeth Salamander hat bereits eine eklige Blut & Schleim-Odyssee durch den brutalen Kindereinzelhandel der Frankfurter Kaiserstraße hinter sich, als ihr endlich gelingt, sich aus der Obhut ihres perversen Vormunds zu befreien. Doch dann wird sie zum Opfer einer gnadenlosen Content-Mafia, die Lisbeths fotografisches Gedächtnis dazu missbraucht, Tag und Nacht Raubkopien indischer Liebesfilme herzustellen…
„Ein Kugelblitz in Prosaform und Prosasprache… packend im disharmonischen Gesamtklang…, das Grundgeräusch unserer Gegenwart… So ein Debüt gibt es wirklich selten.“
Ursula März 2014 in der Zeit
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5. „Blood and Guts in Boarding School“ (Von Eileen Eiermann, 8)
Die 6-jährige Helen liegt nach einer missglückten Intimrasur durch Jesuiten-Pater Canisius im Krankenhaus. Ans Bett gefesselt und von ihrer Rabenmutter mit gestampften Viagra-Pillen zugedröhnt, denkt sie über ihre zerstörte Kindheit nach: über Weißkohlhämorrhoiden, Internetverkehr, Content-Experimente und ausgefallene Copy & Paste-Praktiken…
„Diese so extreme wie repräsentative Opfergeschichte umgibt ein soziokulturelles Panorama des zweites Millenniumsjahrzehnts, wie es nur eine wirklich kluge, wirklich beschädigte und wirklich junge Frau eröffnen kann. Ihre Stegreif-Analysen erinnern an die Feldstudien von Rainald Goetz, ihre Theoriefragmente sind von blitzender Spontaneität, und die Cut-up-Technik, die Eiermann aus dem Film mitbringt, setzt in guter Underground-Tradition kritisches Potenzial frei – sei es durch die entlarvende Unmittelbarkeit der Dialoge, sei es durch aberwitzige Situationskomik.“
Dorothea Dieckmann 2015 in der Neuen Zürcher Zeitung
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6. „Mexiko Accident“ (Von Fortunata Forlorn, 6)
Als Chihuahua verkleidet reist die 4-jährige Dolores im Handgepäck des pädophilen Zwerges Humbert Humbert zwischen den Latrinen eines Ölfrachters durch die Karibik. In der Spelunke „Mountain Grove“ gerät sie an bisexuelle Pilzkiffer und erlebt die Höllenfahrt eines Psilobycin-Rausches…
»Von einer großen Suchbewegung getrieben, voll treffender Beobachtungen und überraschender Gedanken.«
Tobias Rapp 2016 im Spiegel
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7. „Pussycat Fever“ (Von Genoveva G., 4)
Die 2-jährige Fanny, als missbrauchtes Waisenkind von einer schizophrenen Kupplerin mit Ketamin und Lebertran aufgezogen, lebt im Fixermilieu zwischen Hamburger Hauptbahnhof und Reeperbahn. Eines Tages blickt sie in den Darkroom ihres Puppenhauses und macht eine grausige Entdeckung…
„Reaktionsschnelle, sperrangelweit offene, kämpferische, halluzinogene Ultrasensibilität.“
„Da rattert es kluge, authentische und rasante Sätze. Bang, macht es. Und wieder hat den Leser ein Blitz von hellem Jetzt getroffen. Sätze, die durch das trübe Tröpfeln der Gegenwart wie ein Sturzbach herabrauschen.“
„Jedes neue, richtig gute Debüt lässt sich nur schwer einordnen. Diese Bücher scheinen zu flirren, die Worte und Sätze überkreuzen sich, so dass im Kopf ein Brummen entsteht, und gerade das macht sie aus. ‚Pussycat Fever’ erzeugt dieses Brummen.“
Peter Michalzik 2017 in der Frankfurter Rundschau
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P.S. Dieser Text ist ein Crossposting des Onlinemagazins Magda (Die kursiv gesetzten Zitate stammen aus den Besprechungen des Romans Axolotl Roadkill).



no one can touch this!
Der beste Beitrag auf carta seit 38 Jahren.
Grandios. :)
bin soeben an lachanfall erstickt.
Wunderbar :-D
Großartig.
nein, ich krümme mich nicht vor lachen, ich verneige mich :-)
einfach nur fein.
Zwei Daumen hoch, sehr guter Text, der nicht nur die Sucht nach immer neuem im deutschen Feuilleton beschreibt sondern auch noch die Wortstanzen enttarnt, welche zum markieren verwendet werden.
Wunderbar und wunderhaft wahr…Danke Herr Michal!
Doch dann wird sie zum Opfer einer gnadenlosen Content-Mafia, die Lisbeths fotografisches Gedächtnis dazu missbraucht, Tag und Nacht Raubkopien indischer Liebesfilme herzustellen…
„Ein Kugelblitz in Prosaform und Prosasprache…”
Der beste Beitrag auf carta seit 38 Jahren.
“Die 6-jährige Helen liegt nach einer missglückten Intimrasur durch Jesuiten-P…”…
Die 6-jährige Helen liegt nach einer missglückten Intimrasur durch Jesuiten-Pater Canisius im Krankenhaus. Ans Bett gefesselt und von ihrer Rabenmutter mit gestampften Viagra-Pillen zugedröhnt, denkt sie über ihre zerstörte Kindheit nach: über We…
Carta-Text des Jahres!
Ganz vortrefflich und entlarvend!
Nicht , dass ich damit Bescheid wüsste, aber es heisst “Psilocybin” sofern es die Pilzkiffer angeht.
Ansonsten: Danke für diesen Text!
Chapeau!
Selten hat das deutschsprachige Feuilleton so pubertär ejakuliert. Reine Ersatzbefriedigungen.
Allerliebst. Und zwischen den verhangenen Nebelfetzen einer schrillen Zukunft blitzt so etwas wie Optimismus auf: Die Frankfurter Rundschau, vermutet der Autor, wird es auch 2017 noch geben.
Tränen gelacht, danke
also ich habe fest erwartet am ende einen pränatalen drogenhorrorroman zu finden, “innenansichten meiner mutter”
[...] Aber weil die Hype-Maschine ja weiterlaufen muss, hat Wolfgang Michal hier schon mal einen Blick auf die zukunftsweisende “Aoxolotl Roadmap” i…… [...]
Einfach lesenswert: Hegemann overkill!
Axolotl Roadmap — CARTA <- LOL…
…
Der hohe Lichtfunke des Prometheus, strahlend hell!
Großartigst!
Oh man,
zumindest hat die ganze Sache jetzt etwas Gutes hervorgebracht:
Diese Bücher können in den nächsten Jahren garantiert nicht mehr erscheinen.
Wowereit!
Splendid!
“Sie werden es nicht glauben, aber Charlotte Roches’ „Feuchtgebiete“
und Hele…”…
Sie werden es nicht glauben, aber Charlotte Roches’ „Feuchtgebiete“
und Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“ waren erst der Anfang. In
unserer Glaskugel erkennen wir bereits die nächsten Debütantinnen. Sie
schreiben härter und authentisc…
Zugegeben, ich bin a) naiv und b) lese keine Feuilletons.
Daher dachte ich bis zur letzten Zeile, die kursiven Kritikauszüge wären genauso fiktiv wie die Romanauszüge.
Ich habe das Gefühl, ich müsste von soviel Xxxxxxxx eigentlich erschüttert sein, aber es berührt mich erstaunlich wenig. Es liegt wohl daran, dass ich diese “Welt” weder kenne noch mich hineindenken kann.
Bleiben die Erkenntnisse: a) es ist kein Zufall dass mir auch die bisherigen Texte von Wolfgang Michal sehr gut gefallen haben und b) ich verpasse vermutlich wenig wenn ich auch weiter keine Feuilletons lese!
Danke!
Einfach nur klasse – danke für diesen Text!
[...] worden in letzter Zeit. Wir machen da nicht mit! Und verlinken einfach mal auf Carta, wo es einen satirischen Wegweiser durch die Bestseller der kommenden sieben Jahre [...]
@ leser
Man muss da schon unterscheiden. Es gibt sehr gute Zeitungen, die in eine Art parallele Lebenswelt als Feuilleton entworfen haben wie lettre oder die DU. Die seichten Gewässer die die FAZ seit Schirrmachers Kaperung des FAZ-Feuilletons erreicht hat, landen bereits an den Gestaden der BILD-Zeitung an und gipfeln in der FamS (FAS). Man kann das verachten, belächelen oder sich verbittert abwenden. Es schwenken andere (Wochen)zeitungen zunehmend in dieselbe Richtung. Ich finde das gut, so bleiben mehr anspruchsvolle Leser im Netz. Und die Verlage erreichen Schichten, um die sie sich früher nie gekümmert hätten, weil sie dachten, dass die eh nur Kicker lesen. Insofern ist es nur konsequent, wenn Bankiers seit 10 Jahren Tätowierungen tragen, Harley fahren und statt der Geraden nun in den Kurven sitzen. Für all diese ist Frau Merkel die Präsidentin der Mitte. Die Ergebnisse so einer Entwicklung sind in jeder Schule, auf jeder Straße in jedem Wohnsilo sichtbar…
Es begann mit der Austrocknung des Feuilletons und endet sicher nicht mit der enormen Transgression des Überfilms über den Herrn Axolotl Bullshitto.
wundervoll.
könnten sie bitte in ein paar tagen noch einen artikel nachliefern, der die “es-tut-mir-leid-aber-das-konnte-doch-keiner-wissen-und-es-ist-auch-egal”-artikel nach dem plagiatoren-outing kartografiert?
ganz wundervoll.
.~.
@Dirk Landau: Sie haben natürlich recht mit Psilocybin
@hn: gute Idee mit dem pränatalen Roman. Sollten Sie schon mal schützen lassen.
@dottildedot: Carta muss doch ernst bleiben!
[...] Wolfgang Michal – “Axolotl Roadmap” [...]
Erlauben Sie mir nicht laut gelacht zu haben angesichts dieser netten aber etwas sehr ausgewalzten Idee. Das eigentlich Unterhaltsame an dem ganzen Fall ist die interessanterweise sowohl für die Plagiatorin als auch den Plagiierten letztlich wirtschaftlich förderderde Diskussion allerorten die Sie hiermit freundlicherweise unterstützt haben. (Und ich hiermit auch).
Seien Sie gegrüßt.
Ich erlaube es Ihnen.
Also fördert eine Diskussion über Korruption die Korruption?
[...] einer missglückten Intimrasur durch Jesuiten-Pater Canisius im Krankenhaus” liegt, liest hier den ultimativen Text über die Zukunft der preisverdächtigen Literatur in Deutschland. [...]
oh. mein. gott. ich will bei euch arbeiten und mir auch sowas ausdenken dürfen. ich zahl auch dafür!
oh.Pia. Wenn ich Bischof Mixa lese, dann reizt es mich schon wieder… Übernehmen Sie?
Axolotl Roadmap — CARTA…
Ein satirischer Wegweiser durch die Bestseller der kommenden sieben Jahre….
“Ich erlaube es Ihnen.
Also fördert eine Diskussion über Korruption die Korruption?”
;o) Danke Herr Michal.
Der Vergleich hinkt natürlich und das ist ihnen auch ganz klar.
Nur zur Klarstellung: Ich halte es definitv – nicht – für in Ordnung seine Quellen nicht zu würdigen und nicht gemäß der nun einmal geltenden rechtlichen Regelungen wirtschaftlich zu berücksichtigen. –
M.E. ist auch eine weitere Diskussion über die urheberrechtlichen Spielregeln geboten und ganz unausweichlich, auch da das derzeitige System an der Lebenswirklichkeit der die Zukunft bestimmenden Bevölkerungsteile vorbei geht. Und diese werden sich irgendwann an der Gesetzgebung beteiligen.
Weil aber anhand dieses einen aktuellen Beispiels (es gibt wahrhaftig noch genug andere) gerade so plakativ und wenig abstrakt diskutiert wird hat diese Diskussion natürlich für die Betroffenen einen wirtschaftlichen positiven Folgeeffekt (ganz im Gegensatz zur Korruption, die durch die Öffentlichmachung regelmäßig wenig positive Folgen für die Beteiligten hat ;o) ).
Nur dies wollte ich hier kurz einwerfen.
Ihre Zitateinbindungen der Rezensenten habe ich im Übrigen genossen.
Und darum ging es Ihnen ja.
Mit den besten Wünschen
peter
Meisterhaft auf den Punkt gebracht. Göttlich!
… und zur Weiterverbreitung ausdrücklich anempfohlen.
Nikola Hahn
[...] Lustig ist es ja schon Zu den Kommentaren wenn Fans von der echten Helene Hegemann der falschen mit der Polizei drohen, aber davon mal abgesehen, ist die echte Hegemann doch einfach nur ein kleines, dickes, hässliches Mädchen. Ich versteh gar nicht, was die Aufregung soll. Frolleinwunder sieht jedenfalls anders aus. Ok, das tut man nicht. Wichtig ist schließlich das Werk und nicht das Aussehen einer außergewöhnlich talentierten Minderjährigen Schriftstellerin mit Haaren, zumindest, bis ihr eine 15jährige den Rang abläuft. (Hat eigentlich schon mal jemand was über Ficken durch die Nasenlöcher geschrieben? Künstlicher Darmausgang ist, glaube ich, auch noch frei, also nix wie ran, Mädels. Mit 16 rennt euch die Zeit davon.) [...]
Zum Artikel ein großes Chapeau!
Vielleicht noch ein paar Anmerkungen aus Buchhändlersicht. Es gibt für uns als letztlich potentielle Verbreiter solcher Bücher eigentlich eine recht einfache Lösung. Im Vorfeld eine intensive Auseinandersetzung mit der uns von den Verlagen angebotenen Ware. Den Kram gegebenfalls gar nicht erst einkaufen, beim Gespräch mit dem Kunden vom Erwerb vehementestens abraten und entsprechende gute Alternativen parat haben. Wer es dennoch haben möchte, bekommt es halt bestellt (auf dass er irgendwann im Geschäft stehen mag und seinem Buchhändler in dessen Einschätzung recht gibt). Dies ist leider ein Punkt, den unsere Branche sträflich vernachlässigt. Schlimm – ganz schlimm. Aber auch wenn es keiner glauben mag, es funktioniert!!! Denn es gibt eine Klientel, die exakt diese Verhaltensweise goutiert. Alleine – wir müssen es uns nur trauen, vorgebliche Trends zu unterlaufen. Und es ist natürlich mit mehr Arbeit verbunden (s.o.), als einfach nur an der Kasse zu stehen und stoisch zu kassieren! Aber dafür macht der Job uns auch viel mehr Spaß und die Kasse stimmt dennoch.
Nicht, dass man Satire nicht auch noch toppen könnte: Sebastian Esser hat in visdp Tom Kummer zum Fall Hegemann befragt.
http://www.visdp.de/
Herrliche Punktlandung!
@wolfgang
dammit. die mixta-geschichte is jetzt schon durch. aber bei dem nächsten unfug, der in der so fernen heimat passiert, wär ich gerne dabei! ;)
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Ich danke Helene, die das alles erst möglich gemacht hat. Der erheiterndste Blogpost seit Langem;)
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