Robin Meyer-Lucht | 20 Kommentar(e)
Die New York Times will eine Bezahlschranke auf ihrer Website einführen. Der Vorstoß ist der ultimative Test, ob es eine Online-Zukunft für diese Zeitung und ihren Journalismus gibt.
17.01.2010 |
Die New York Times steht offenbar kurz davor, ihre Website zahlungspflichtig zu machen. Dies geht aus einem Bericht des New York Magazine-Autors Gabriel Sherman hervor. Demnach soll in Zukunft die Zahl der monatlich pro Nutzer frei abrufbaren Seiten auf Nytimes.com begrenzt werden. Häufige Nutzer sollen zahlende Online-Abonnenten werden.
Ein vergleichbares Modell mit “Seitenabrufzähler” benutzt die Financial Times seit einigen Jahren auf ihrer Websites. Es wird im englischen Sprachraum als “metered system” bezeichnet (”meter“= Seitenzähler). Erreicht der Seitenzähler ein bestimmtes Niveau, steht der Nutzer plötzlich vor einer Bezahlschranke. Mit dem “metered”-Modell wird allein die häufige Nutzung einer Website kostenpflichtig gestellt. Genau dies hat die New York Times nun offenbar vor.
Laut Sherman wird New York Times-Verleger Arthur Sulzberger Jr. die neue Bezahlstrategie innerhalb der nächsten Wochen vorstellen. Die neue Bezahlschranke im Web passe sehr gut zu geplanten Bezahlangeboten der Times auf dem Apple tablet computer, der am 27. Januar vorgestellt werden soll. Das Web-Bezahlmodell solle das Tablet-Bezahlmodell flankieren. Es werde aber noch Monate dauern, bis die Online-Bezahlschranke steht.
Sherman geht sehr detailliert auf die strategischen Erwägungen und auch den Streit innerhalb der Verlagsspitze ein. Auf der einen Seite Martin Nisenholtz, der Online-Geschäftsführer, der hoffte, die Site mittelfristig über Werbung und Reichweite finanzieren zu können. Auf der anderen Seite Bill Keller, Chefredakteur der Printausgabe, der einwendete, dass Online-Werbung niemals ausreichen werde, den aufwendigen Times-Apparat und seinen ambitionierten Journalismus zu bezahlen. In der Wirtschaftskrise haben sich Kellers Ansichten letztlich durchgesetzt: Ohne Bezahlinhalte sei die Times nicht mehr zu finanzieren.
But with the painful declines in advertising brought on by last year’s financial crisis, the argument pushed by Keller and others — that online advertising might never grow big enough to sustain the paper’s high-cost, ambitious journalism — gained more weight. The view was that the Times needed to make the leap to some form of paid content and it needed to do it now. The trick would be to build a source of real revenue through online subscriptions while still being able to sell significant online advertising. The appeal of the metered model is that it charges high-volume readers while allowing casual browsers to sample articles for free, thus preserving some of the Times‘ online reach.
Mit dem “metered system” versucht der Verlag nun, seine Online-Stammleser zu zahlenden Online-Lesern zu machen, ohne zugleich das erhebliche Abrufvolumen der Rand- und Gelegenheitsnutzer zu verlieren. Das Ziel ist ein Hybridmodell aus Werbefinanzierung für die Gelegenheitsnutzung und direkter Einnahmen von den Stammnutzern.
Ein extrem anspruchsvoller und gefährlicher Balanceakt. Der Schritt, den die Times in den nächsten Tagen bekannt geben wird, ist der ultimative Praxistest dieser Zeitung, ob es eine Online-Zukunft für sie gibt – für ihren Journalismus, ihre Ambitionen und ihre Produktionsweisen.
Misslingt dieses Paid-Content-Experiment wie zuvor Times Select (2005-2007), dann wird die Times nicht kurzerhand zurückrudern können: Es wäre die endgültige Bestätigung, dass ihr Journalismus nicht mehr auf genügend (zahlungswillige) Nachfrage trifft. Es geht daher bei diesem Paid-Content-Experiment um nichts weniger, als um die Frage, ob die Online-Welt diese Times noch braucht und bezahlen will. Times-Verleger Sulzberger Jr. hat zurecht lange gezögert, diese Frage zu stellen. Sein Online-Geschäftsführer Martin Nisenholtz sagte vor einigen Monaten zu den strategischen Abwägungen: “At the end of the day, if we don’t get this right, a lot of money falls out of the system.”
Tatsächlich hat die New York Times wohl keine Alternative. Gelingt der Bezahlansatz, dann kann Bill Keller sein Journalismusmodell auf das Internet übertragen. Gelingt er nicht, ist die Times nicht am Ende. Aber es ist klar, wie sehr sie sich ändern muss, um in der Online-Welt bestehen zu können. Dann müsste Martin Nisenholz übernehmen, um die Times für das Netz neu zu erfinden. So gesehen kann die Times bei diesem Experiment viel verlieren, aber auch einiges gewinnen.
Die Auswirkungen dieses Schlüsselmoments in der Geschichte des US-Journalismus auf die deutschen Verlage werden wohl erheblich sein. Gelingt der Times-Versuch auch nur leidlich, so werden die Websites der überregionalen Tageszeitungen hierzulande umgehend über ähnliche Modelle nachdenken.
Bemerkenswert ist auch, wogegen sich die Times mit ihrem Modell bis auf weiteres entschieden hat. Sie wird nicht mit Journalism Online zusammenarbeiten, einem Start-up, das an einem publikationenübergreifenden Online-Abonnementmodell arbeitet. Die Zeitung hat sich auch gegen eine Zusammenarbeit mit Rupert Murdochs News Corporation entschieden. Auch der Ansatz von Förderabonnements, bei der zahlende Nutzer einen privilegierten Status gehabt hätten, ist verworfen worden. Gar nicht in der Diskussion war – wenig überraschend – der von Walter Isaacson per Time-Titelgeschichte aufgewärmte Mikro-Paymentansatz.
Das “metered system” kann von der New York Times potenziell sehr flexibel gehandhabt werden. Es kann mehrere “Vorwarnstufen” für die Nutzer geben, wenn sich ihr Abrufkontingent dem Ende zuneigt. Es ist eine Zwischenstufe für registrierte Nutzer denkbar. Es sind unterschiedliche Quoren und unterschiedliche Preise für verschiedene Site- und Nutzersegmente denkbar. Die Einführung von Bezahlinhalten wird für die Times zu einem “Tanz mit dem Nutzer” – mit ungewissem Ausgang und möglicherweise verstörenden Erkenntnissen.
Ich bin gespannt auf die Debatte in den Kommentaren.
Siehe auch:
- New York Times: “strategic limbo” bei pay vs. free
- Michael Naumann: New York Times – der angezählte Champion (ZEIT)





Das Konzept der New York Times wirkt vielversprechend. Entscheidend wird sein, wieviel es tatsächlich den Nutzer kostet, unbeschränkt Zugang zum Angebot zu erhalten. Und ob man durch ein Abo der Print-Ausgabe drumherum kommt. Leute sind ja bereit, für ein vernünftiges News-Angebot zu bezahlen. Für die gedruckte Ausgabe sind es 2 Dollar pro Tag (die Sonntagsausgabe kostet mehr). Ich denke für 25 bis 30 Dollar pro Monat lassen sich sich viele Leser ködern. Und die sitzen nicht nur in der Metro-Region New York, sondern zu einem beachtlichen Teil in anderen Ländern. Wer sagt denn, dass sich aus dem Rest der Welt keine 500.000 Online-Abos einfinden werden?
Natürlich verschiebt sich das Bild, sobald andere Qualitätszeitungen ebenfalls eine getickerte Bezahlschranke einrichten und sich potenzielle Abonnenten aus finanziellen Gründen für die eine und gegen die andere News-Plattform entscheiden müssen. Dann werden wir allerdings zum ersten Mal herausfinden, welche Redaktionen überhaupt auf einen Wettbewerb eingestellt sind, in dem Preis und Leistung eine Rolle spielen. Und welche das Format besitzen, mit inhaltlich hochwertigen Angeboten aufzuwarten.
“Die New York Times will eine Bezahlschranke auf ihrer Website einführen. Der …”…
Die New York Times will eine Bezahlschranke auf ihrer Website einführen. Der Vorstoß ist der ultimative Test, ob es eine Online-Zukunft für diese Zeitung und ihren Journalismus gibt….
Wie will die NYT sicherstellen, dass ich kein Dauerleser mit dynamischer IP-Adresse und guter Cookiehygiene bin? Mit wenig Aufwand könnte man sich so doch ständig den Anschein des Gelegenheitslesers geben.
Andersherum: Wenn die Leserzahl auf NYT.com insgesamt begrenzt wird, werden bald Feedreader wie Videorekorder programmierbar sein, dass sie die Artikel sofort nach dem Upgrade der Seite gecacht werden. Und die wirklichen Gelegenheitsleser ohne tieferes technisches Verständnis werden nichts von den “free views” abbekommen.
@ pikarl
Die Standardeinstellung der verbreitetsten Browser ist das behalten aller Cookies bis diese ablaufen. Die Menschen mit einer Cookiehhygiene dürften eine irrelevante Minderheit sein. Noch irrelevanter dürften die Menschen sein die eine Local Shared Object (aka. Flash Cookies) Hygiene haben. Wie viele Menschen kennst du die per Bash Script bei jedem Herunterfahren des Rechners das LSO Verzeichnis löschen?
Ich glaube nicht dass Tracking von Vielnutzern ein Problem ist und Aggregatoren bekommen ein C&D.
> Die Menschen mit einer Cookiehhygiene dürften eine irrelevante Minderheit sein.
Wieso? Jeder anständige Browser hat einen cookie-freien “privaten Modus”.
@Texhnolyze: Wenn man mit TOR oder anderen Anonymisierungsdiensten unterwegs ist, sind Cookies sowieso deaktiviert. Anonymmodi haben mittlerweile Firefox und Chrome (@Reiner).
Wenn ich sogar meiner gerade englisch lernenden Oma sagen kann: “Guck mal, wenn du auf den Button klickst, kannst du einfach immer die NYT lesen.” – Warum sollte dann eine Mehrheit lieber dafür zahlen? Zumal das bei egal welchem Micropayment-System einen größeren Aufwand verursacht, als eben mal in den Anomodus zu wechseln.
@Reiner @pikarl
“Private Browsing” Modus hat keine Auswirkung auf LSOs. Kein Browser bietet, ohne zusätzliche Extensions, eine Möglichkeit LSOs zu löschen. TOR filtert ebenfalls keine LSOs. Und überhaupt: TOR für die NYT? Die Anzahl der Personen die “Private Browsing” oder gar TOR benutzen ist irrelevant gering. Ich bleibe dabei dass das Tracking von Vielnutzern bei der überwiegenden Anzahl der Nutzer kein Problem darstellt.
Wenn eines nicht mehr geht, in in Zukunft immer weniger gehen wird, dann ist es, dass man nicht auf den Kunden eingeht, ihn eher ausschließend als einschließend behandelt und ihm Brocken hinwirft die er entweder frisst oder nicht mehr wiederkommt.
Viele der Bezahlsysteme, die bisher aus dem Boden gestampft wurden, behandeln den Kunden mit einem “muss” oder einem “darf nicht”. Der Nutzer wird vor Schranken gestellt, wie man früher durch den Zoll musste, nur um ein anderes Stück Geographie zu befahren. Doch wenn es eine Essenz gibt, die man verstanden haben muss, dann ist es die, dass man Dinge die öffentlich und kostenlos sind, nicht mehr zurücknehmen kann. Auch zukünftige Artikel nicht. Ein Prinzip das schon frei verfügbar ist, ist nicht mehr zurückzunehmen. Das wäre das aus. Was durch diese restriktiven Vergütungskonzepte aber verloren geht ist, dass sinnvolle Systeme, die den Nutzer einschließen, nicht weitergedacht werden. Ich sehe das so wie das Sozialsystem: Niemand soll gar nichts bekommen, aber das “Mehr bekommen” soll unglaublich schmackhaft sein. So tun sich Zeitungen ganz sicher nichts gutes, wenn sie plötzlich ihre Inhalte hinter Türen verstecken. Oder sei es ein Auto. Wieso fährt man einen ultracoolen Schlitten, wenn einen ein Fiat Uno auch ans Ziel bringt? Der Artikel in seiner Essenz muss frei bleiben. Text und ein Bild. Das Zauberwort ist meiner Ansicht nach “Zusatz-Content”. Und da kann der professionelle Journalismus noch einiges an kreativen Vergütungsmodellen von Bloggern, Podcastern, … lernen.
Tja, also bislang kannte ich den Begriff LSO-Verzeichnis noch nicht einmal…
Ich vermute aber auch, dass es eine erhebliche Herausforderung für die Times sein wird, die Rückkehrer richtig zu identifizieren. Wer partout nicht zahlen will, wird sicher einen Weg um die Schranke finden – klar. Die Frage ist aber, welchen Preis die NYTimes nun festlegen wird, wieviele Abonnenten sie im Netz findet – und wie sich die Reichweite entwickelt.
Beim Preis bin ich sehr gespannt. Ich tippe auf oberer einstelliger Bereich – aber schauen wir mal.
@ Thomas Meier: Am Ende könnte der Zusatz-Content nicht mal die zusätzlichen Kosten reinverdienen…
Der New York Times geht es mit ihrem Modell zunächst einmal darum, für die ohnehin sehr aufwendig produzierten Inhalte mehr Geld pro Leser einzunehmen.
Aber vielleicht baut sie auch ein Zusatz-Content-Modul, was dann der Renner ist.
Ich male mir gerade Zusatz-Content auf Carta aus…. Kommentare der Abonnenten werden rosa unterlegt und ein grösserer Typo veröffentlicht. ;)
Wer sich übers Internet informiert, wird regelmäßig nicht nur eine Informationsquelle benutzen, sondern versuchen den Überblick zu gewinnen. Will sagen, ich werde nicht auf einmal zig Abonnements eingehen, die ich auf Papier auch nicht eingegangen wäre. Ich hoffe, das Experiment geht anständig in die Hosen, denn einen Mehrwert wird ein pay-internet in dieser Form wohl kaum noch für mich besitzen. Die Umstellung der Geschäftsmodelle 1:1 erscheint so nur zum Scheitern verurteilt.
@ JMB: Dass die Times mit einem ganz eigenen Abo startet, wundert mich auch – soll der durchschnittssurfer demnächst fünf Online-Abos haben? Eines bei der Times, eines beim Guardian, etc. Ich bin mir sicher, dass die Times am Ende ihr Abo gebündelt mit anderen anbieten wird – so wie der Vertrieb von Kabel-TV funktioniert.
Der Mehrwert des Paymodells ist für die Nutzer tatsächlich nahezu nicht zu spüren. Das Paymodell würde bedeuten, dass zukünftig das finanzierbar BLEIBT, was man heute schon werbefinanziert nutzt.
Gelingt das Paymodell nicht, dann wird es mehr HuffPost-style Publikationen geben.
Mit der Paywall wird auf jeden Fall auch mal getestet wieviel die NYT den
Leuten nun wirklich wert. Das was sie so schreiben.
Der Wert und Nutzen von Information und Meinungsmacherei wird dabei
halt auch mal auf diese Weise getestet. Dass die NYT jetzt die Leser um
Geld angeht entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie.
Danny Schechter schrieb bzgl. der Sünden der Medien in der Finanzkrise
eine recht nette Zusammenfassung:
“It is somewhat surprising,” Larry Elliott, economics editor of London’s The
Guardian observed recently, “that there is not already rioting in the streets,
given the gigantic fraud perpetrated by the financial elite at the expense of
ordinary Americans.” If such a fraud was taking place, and if Wall Street’s
financial crisis, according to the usually staid Economist, was on the edge
of “disaster” with a “financial nuclear winter” waiting in the wings, why were
American news consumers among the last to know?
….
A New York Times columnist even admitted that experts and advocates first
warned them in 2001 that predatory lending practices were devastating poor neighborhoods but the issue was not covered in any depth for five years. This
has resulted in nearly three million families facing foreclosure …
….
… the Times business section devoted a staggering 2905 words to explaining
the mortgage crisis. This opus followed a similar spread in the Washington
Post by two weeks. Both stories explained that the downfall was sparked by
the use of overly complex securities designed not to be understood.
http://rinf.com/alt-news/media-news/where-was-media-when-sub-prime-disaster-unfolded/2854/
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/6623
Firefox Plugin for LSO management
die möglichkeit zum kostenlosen wird es immer geben. wenn man ohne probleme hd-inhalte leechen kann, dann erst recht etwas text.
ich glaube aber nicht das, das modell schnell erfolgreich sein wird. erst eine wirkliche große verbreitung von tablets oder ezeitungen könnte hier einen durchbruch bringen. doch das wird auch das “beamen” von pdf zur alltagssache machen. da schicke ich einfach in der ubahn meinem nachbarn die bild von heute zu. auch kostenlos….
[...] Häufige Nutzer sollen zahlende Online-Abonnenten werden,” berichtet Robin Meyer-Lucht auf Carta.inf. Aktuelles Heft Nr. 5-2009 [...]
[...] die New York Times zum zweiten Mal versucht ihre Online-Inhalte zu Geld zu machen, zeigt ein anderes Unternehmen, wie mit wirklichen Qualitätsinhalten Geld zu verdienen ist: [...]
Bekam gestern folgenden Breaking News Alert:
The New York Times
Wed, January 20, 2010 — 9:19 AM ET
—–
The Times to Charge for Frequent Access to Its Web Site
Starting in early 2011, visitors to NYTimes.com will get a
certain number of articles free every month before being
asked to pay a flat fee for access.
Read More:
http://www.nytimes.com/2010/01/21/business/media/21times.html?hp&emc=na
Robin hat natürlich Recht, das wird die Nagelprobe.
Das Hauptproblem sehe ich auch darin, dann mehrere Zeitungen bezahlen zu müssen. Ich lese jeden Tag so um die zehn verschiedene Blätter. Bei Preisen bis zu 3 Euro für den Artikel (!), wie es jetzt schon in DL zum Teil Usus ist, sehe ich dieses Vergnügen erheblich gefährdet. Ganz sicher werde ich nicht zehn Zeitungsabos bezahlen. Da müssen die Jungs nochmal nachdenken, wie das besser gemacht werden könnte. Die 1:1-Umsetzung ist jedenfalls Keese.
Unverzichtbare Ergänzung für unsere Linksammlung mit der Headline Paid Content III:
http://bit.ly/bZnzR7
@Robin Meyer-Lucht: Ich bin ebenfalls davon überzeugt, dass ein einheitliches System eher greifen könnte als viele vereinzelte Ansätze, die den Leser eher abschrecken.
Sehr gutes Panel-Diskussion mit dem NYT-Verantwortlichen über die Metered-Strategie:
http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/feb/22/new-york-times-paywalls