Julius Endert

Surfbarriere Paid Content: Bezahlschranken und Netzstreifzüge passen nicht zusammen

Julius Endert | 21 Kommentar(e)

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Der Großversuch der traditionellen Medien, aus einer Ökonomie der Aufmerksamkeit wieder eine Ökonomie der direkten Zahlungen zu machen, wird scheitern. Paid Content ist viel zu unflexibel für offenen Pfade des Internets. Eine Geschichte aus dem Jahr 2012.

13.10.2009 | 

Peter Müller hatte ein Abo bei wsj.com, bezog einen kostenpflichtigen Newsletter von handelsblatt.com, verfügte über Bezahlzugänge von seinem Lokalblatt und seiner überregionalen Lieblingstageszeitung. Desweiteren gab er Geld für den Webzugang zu einem Nachrichten- und einem Sportmagazin aus. Er hatte sich nach reiflicher Überlegung auch für einen Vertrag für das Entertainmentpaket der Telekom entschieden – des Fußballs wegen – und er nutzte zusätzlich die “HD+”-Angebote von Pro7 und RTL. Daneben gab er immer mehr Geld für Informationen aus, die er sich hier und da im Web kaufte. Die paar Euro, die er für seine iPhone-Applikationen monatlich bezahlte, fielen da kaum noch ins Gewicht.

Als er dann an einem Sonntagmorgen im Oktober des Jahres 2012 seine monatlichen Gebühren für elektronische Medien aller Art aufsummierte, verbrannte er sich erst einmal an seinem heißen Kaffee die Zunge. Er rechnetet noch einmal alles nach und kam auf einen Betrag von 270 Euro. Da beschloss er, alles zu kündigen und fortan nur noch Blogs zu lesen. Seine Nachrichten würde er schon bei den Öffentlich-Rechtlichen bekommen, für die er ja schließlich auch zahlte und ein paar gute Filme und Serien würden sich sicher auch irgendwo im Web finden lassen.

Dabei hatte er selbst an das Modell Paid-Content geglaubt und als ab dem Jahr 2009 immer mehr Inhalte im Web kostenpflichtig wurden, zunächst auch gerne bezahlt. Gute Inhalte und Qualität kosten schließlich auch im realen Leben Geld – die Argumente der Verleger und Fernsehmacher konnte er gut nachvollziehen.

Doch dann begann er zu zweifeln. Irgendwas funktionierte nicht mehr in der Mechanik der Medienmärkte. Er fühlte: Aus dem Kampf um die Aufmerksamkeit des Lesers oder Zuschauers war ein Kampf um seinen Geldbeutel geworden. Überall im Web wurde plötzlich die Hand aufgehalten, standen Mautschilder herum, drohten Abofallen. Allein die Anzahl der verschiedenen Bezahlsysteme war für ihn verwirrend und unüberschaubar geworden.

Die Medien selbst lieferten sich einen gnadenlosen Verdrängungswettbewerb, der härter und unerbittlicher geführt wurde als zu den Zeiten als der Erfolg noch in Quoten und Reichweite gemessen wurde. Nun wurden die Manager in den Medienhäusern regelmäßig nach den Quartalszahlen gefeuert, wenn es ihnen wieder nicht gelungen war, die Aboerlöse zu steigern.

Denn eines hatten die Verlags- und TV-Bosse nicht bedacht: Das Interesse der Nutzer an Inhalten ist nahezu unendlich, ihr Budget stark limitiert. In der Medienwelt des Jahres 2012 gab es nur noch einen Gesamtkuchen der Medienausgaben aller Nutzer und um die Stücke und Krümel aus diesem Kuchen prügelten sich nun alle.

Mit seiner Aufmerksamkeit war Peter immer sehr großzügig, ja verschwenderisch umgegangen. Surfte bald hierhin, bald dorthin – oft blieb er länger im Web als er eigentlich wollte. Ja, er hatte seine festen Bookmarks, die er täglich aufsuchte. Er ließ aber auch gerne treiben von einem spannenden Thema, dessen Spuren er über viele Seiten im Web verfolgte oder stöberte stundenlang in seinen mehr als 100 RSS-Feeds, die er in seinem Reader abonniert hatte. Er schätze es, die Angebote von vielen Redaktionen und Autoren zu einem Thema zu vergleichen.

Doch mit jedem Tag, an dem die Anzahl kostenpflichtiger Angebot im Web zunahm, nahm seine Lust auf diese Streifzüge ab. Manchmal, da ließ man ihn noch über den Zaun gucken. Dann durfte er Teaser lesen, sollte aber bezahlen, wenn es spannend wurde. Nur sehr selten ließ er sich überzeugen, den Geldbeutel für einzelne Texte oder Tagesabos zu zücken.

Komplizierte Aufmerksamkeitsgleichung

Früher mußte er sich um den Wert seiner Aufmerksamkeit keine Gedanken machen. Nun aber sollte er selbst eine Kostenrechnung aufstellen und eine komplizierten Gleichung aus Interesse und Geld lösen. Das war ihm zu mühselig, schließlich konnte er den Wert eines Inhaltes häufig erst  nachträglich beurteilen.

Deshalb erwischte er sich immer häufiger wie er seinen Lieblingsmarken untreu wurde und stattdessen auf den kleinen, kostenfreien Blogs landete und sich von dort zu neuen Themen und Autoren weiterleiten ließ.

Immer mehr Micromedien nutzen ihre Chance, seine von den klassischen Medien verschmähte Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Denn das Web war nach wie vor voll von guten Inhalten und neue Suchhilfen und Aggregatoren wiesen ihm den Weg dorthin. Peter Müller fühlte sich plötzlich wieder verstanden, auch weil aus dem Schlagwort Semantic Web tatsächlich brauchbare Anwendungen entstanden waren. Er konnte das Netz befragen und bekam immer häufiger Antworten, mit denen er was anfangen konnte. Seine einstigen Standardseiten vermisste er von Tag zu Tag weniger.

Er spürte, wie er seine alte Unabhängigkeit wieder erlangte und er begann zu begreifen: Der Großversuch der traditionellen Medien, aus einer Ökonomie der Aufmerksamkeit wieder eine Ökonomie des Geldes zu machen, war, was ihn betraf, gescheitert.

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21 Kommentare

  1. ritterrobert |  13.10.2009 | 18:45 | permalink  

    stimme ich voll zu, jeder Euro kann nun mal nur einmal ausgegeben werden. und, wenn das so umgesetzt würde, wovon ich nicht ausgehe, wo bleiben dann die, die den euro nicht haben oder nicht derartig vernetzt sind, wie beschrieben? oder gibt es dann die super flaterate. auch die befürworter dieser marschroute werden noch feststellen, dass paid content allein nicht hilft. es bedarf neuer ideen, und für die wird es zeit – nicht nur bei den verlagen.

  2. Anousch O. |  13.10.2009 | 18:52 | permalink  

    Ja, Teil der Wahrheit. Aber auch Teil der Lösung?

    (ps: Kleine Korrekturanmerkung: vielen=fielen)

  3. Ulrike Langer |  13.10.2009 | 18:58 | permalink  

    Dieses Szenario halte ich für absolut realistisch. Wahrscheinlich werden die meisten Nutzer auch schon viel früher die Reißleine ziehen, und nicht erst bei 270 Euro.

    @Anousch O. Lösung für was? Lösung für zukünftige Geschäftsmodelle von Verlagen? Das kann nicht Peter Müllers Problem sein. Er hat seine Lösung gefunden.

  4. Android |  13.10.2009 | 19:05 | permalink  

    Sehr geehrter Julius Endert

    Bravo! Wenn das mal nicht ein Anti-Roman zu Frank Schätzing’s Ü1000 26€ Seiter wird.

    Sie sind die Bestätigung das Scienc-Fiction nicht tot ist.

    MfG
    Die Roboter

  5. Serana |  13.10.2009 | 19:12 | permalink  

    Why Readers Will Pay For Online News
    http://journalismonline.com/quotes.php

  6. Sebastian |  13.10.2009 | 19:14 | permalink  

    Guter Beitrag zu dieser Diskussion: Das Scheitern von Premiere (heute: Sky) hat ja gezeigt, dass die Leute nur begrenzt bereit sind, für einen besseren “TV-Genuss” Geld auszugeben. Die Sorge besteht also durchaus, dass die User am Ende zu den kostenfreien Portalen greifen werden. Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, wie man guten – und damit teuren – Journalismus bezahlen können. Auch wenn mancher Blogger heute von seiner Site leben kann, so trifft das auf das Gros der Journalisten nicht zu. Nicht jeder kann einen Nischen-Blog hochziehen und damit seinen Lebensunterhalt bestreiten.

  7. Robin Meyer-Lucht |  13.10.2009 | 19:21 | permalink  

    @: Anousch O.: Lösung aus wessen Sicht?

    Vielen Dank für den Hinweis. Insgesamt ist unsere Quote aber ganz gut, hoffe ich.

  8. simona |  13.10.2009 | 19:25 | permalink  

    @ Endert und alle hier: paid content wird nicht gebraucht, weil gute Inhalte zunehmend auch ohne Bezahlung entstehen. Zudem sollte man die werbung als Einnahmequelle nicht unterschätzen:
    Noch kein Ende der Kostenlos-Kultur im Internet in Sicht
    http://www.bitkom.org/61355_61351.aspx

  9. ebertus |  13.10.2009 | 19:39 | permalink  

    Panem et circenses – oder auch die Quadratur des Kreises

    Die primäre Zielgruppe wird, nicht zuletzt wegen der weiteren Umverteilung auf Wenige, wohl zunehmend Prioritäten setzen müssen. Und diese Prioritäten liegen für die Mehrheit eher auf der untersten Ebene der bekannten Maslow-Pyramide. In sofern richtig erkannt, und der mit Sicherheit endliche Kuchen müsste den dann noch zahlungsfähigen (zahlungswilligen sowieso) Kunden mit auch bislang noch nicht gekanntem, sog. Qualitätsjournalismus schmackhaft gemacht werden.

    Oder H4 bzw. das vielleicht kommende, neoliberale Bürgergeld (ala Solms 1) müsste zur allgemeinen Ruhigstellung dahingehend angehoben werden. Besser vielleicht noch, als die BW im Inneren oder eine Berufsarmee zur Kanonenfutter-Perspektivenbildung der immer größer werdenden Zahl – auch junger – Prekarier.

    Und für den Rest von uns bleiben die (weiterhin kostenlosen) Blogs, soweit die verbliebenen Blogger die zensursulamäßig weiter “reformierten”, rechtlichen Rahmenbedingungen überhaupt noch einhalten können, nicht bereits vorher nach Guantanamo etc. verbracht wurden; es zumindest erwarten dürfen.

    Oder es kommt die – natürlich zwangsweise – Kulturflatrate…

  10. Martin Raißle |  13.10.2009 | 21:15 | permalink  

    Ich denke das Problem ist weniger, *dass* für Inhalte bezahlt werden muss, sondern wie dafür bezahlt wird. Es macht mir wenig aus, auf verschiedenen Seiten ein paar Cent pro Artikel zu zahlen, abhängig von seiner Größe. Aber wenn ich für jede Seite einen extra Account brauche und womöglich separat Geld einzahlen muss, dann wird das nichts. Wenn der Artikel selbst 0,10€ kostet, ich aber 5-6 Minuten für Registrierung etc. brauche, und das ganze dann mit meinem Standard-Vergleichs-Stundenlohn von 10€ verrechne, kostet der Artikel plötzlich über einen Euro.

    Es gibt eine gewisse Gruppe Menschen, denen macht es nichts aus für gute Inhalte Geld zu bezahlen, aber sie wollen auch nicht, dass man es ihnen unnötig schwer macht und ihnen ihre kostbare Zeit stiehlt.

    Vllt. hat Google ja mit seinem Projekt in den USA Erfolg, die wollen ja jetzt ein einheitliches Bezahlsystem für Onlineangebote einführen. Ich logge mich sowieso jeden Tag bei Google ein, wenn ich dann über diesen Account problemlos und bequem bezahlen kann, ist alles in Ordnung und man kann mit mir auch wieder Geld verdienen :)

  11. J. |  14.10.2009 | 10:04 | permalink  

    “und ein paar gute Filme und Serien würden sich sicher auch irgendwo im Web finden lassen.”

    Das ist natürlich auch das “Totschlags”-Argument: “Man kann es kostenlos bei bittorrent

    runterladen, also wird auch keine dafür bezahlen”…naja.
    Die Menschen leihen sich ja trotzdem noch Filme aus der Videothek aus, weil es einfacher,

    unkomplizierter, stressfreier ist. Und vielleicht auch, weil es nicht in Ordnung ist, sich

    alles runterzuladen nur “weil es geht”.
    Ich gebe jedenfalls gerne Geld für Musik aus, einfach um die Künstler zu unterstütze (ja, ja,

    ich weiss, das meiste Geld kriegen eh die Plattenfirmen, aber da hilft bittorrent auch nicht).
    Und dank emusic, cdwow&Co muss man auch nicht mehr als 10,- für ein aktuelles Album ausgeben.

    Die genannte Summe von 270,- Eur im Monat halte ich schon für stark übertrieben.
    Wenn ich mir so die aktuellen Preise im “Paid-Content”-Markt angucke, sind die doch

    größtenteils noch ganz human. Für mein arstechnica-Abo gebe ich im Jahr(!) gerade mal 40 Eur

    aus. Klar könnte ich mir die Seite auch kostenlose angucken. Aber ich denke, dass sind gute Leute, die eine gute Arbeit machen und daher muss man die meiner Meinung nach auch unterstützen. Der Rest kann ja weiterhin kostenlose chip.de lesen :-)

    Viele Grüße,
    Johannes

  12. der Freitag (derfreitag) 's status on Wednesday, 14-Oct-09 08:24:44 UTC - Identi.ca |  14.10.2009 | 10:25 | permalink  

  13. mh |  14.10.2009 | 10:46 | permalink  

    ich kann mich für den text so gar nicht begeistern, weil er ein penetrantes “nicht lernen” der verlage unterstellt und zugleich auch noch, dass sie auf die schlechtesten aller möglichkeiten setzen.

    bei aller skepsis, bei allem negativismus und glauben an die dämlichkeit des menschen .. spätestens wenn es um das nackte überleben geht, werden unternehmen sehr schnell sehr kreativ. werden sie es nicht, entsteht nur kurz ein machtvakuum und dann macht es halt ein anderer.

    bei der polemik darf dann doch nicht vergessen werden, dass gerade deutsche verlage durchaus noch gewinne erzielen. trotz online und einige sogar mit online. der große aufreger findet in amerika statt und das nicht zuletzt, weil die amis sich mit ihrer expansiven unternehmenspolitik verhoben haben oder mit ihren wolkenkratzern. auch eine möglichkeit, sich dramaturgie zu verschaffen. und da reden wir noch nicht über die qualitätsmängel in einer form, die wir in deutschland bisher nicht kennen … auch wenn die qualität der zeitungen hier auch nicht sonderlich toll ist.

    was die technische seite betrifft, passt alles nicht zusammen was kompliziert ist. einfach, funktioniert aber und das wird es auch bei zeitungen. die frage ist dann eher, in welcher form und für was wir bezahlen. für reine nachrichten gibt es mE keinen markt. die blogs hingegen, die immer wieder als alternative hochstilisiert werden, sind zumindest in deutschland extremst zeitungslastig, was die originären quellen betrifft. der weg zur eigenen contentbasis, nur die kann als alternative dienen, ist da noch sehr weit.

    bei den blogs, bei denen es sie gibt, ist die anbindung an die “herkömmliche” presse überwiegend vorhanden.

  14. Wittkewitz |  14.10.2009 | 13:19 | permalink  

    Wahrscheinlich verstehe ich den Text nicht. Es geht um eine Dystopie in der das Individuum seine Freiheit durch Konsumverzicht erlangt? Geht es um eine Utopie in der das Indiviuum seine Freiheit durchsetzt, weil es kostenfreie Inhalte im Netz gibt?

    Ich habe den leisen Verdacht, dass ein Ausdifferenzieren eines bisher monopolartigen Marktes durch eine Unzahl an Wettbewerbern im Moment entweder als großer böser Wolf oder als Heilsbringer betrachtet wird. Beides erscheint mir weniger emotional oder rational beurteilt als es einer realen oder diskursiven Faktizität gut tun kann. Da aber die Frage, ob es eine reale oder diskursive Faktizität ist, über die hier gerichtet wird, noch gar nicht entschieden ist, lehne ich mich mit Kostolany zurück und kaufe auf der Basis schlechter Nachrichten auf dem Aktienmarkt der Eitelkeiten fleißig ein. Mal sehen, bei wem die Wetten am höchsten steigen…

  15. » LINKLOAD vom 14.10.2009 [UPLOAD Blog] |  14.10.2009 | 21:00 | permalink  

    [...] Carta wirft einen Blick in die Zukunft des paid content. Julius Endert meint: Bezahlschranken werden sich auf Dauer nicht auszahlen. [...]

  16. JF |  14.10.2009 | 22:23 | permalink  

    Was vielleicht auch noch mal mehr durchkommen wird: die Medien haben sich
    u.a. bisher als für alles zuständig dargestellt. Sie garantierten den Konsumenten
    u.a. die materielle Sicherheit. Stark war die Suggestion dass sie, was immer auch
    passiert, dasein werden und nach dem Rechten sehen werden. Alles wieder ins
    Lot bringen. Der Konsument hatte es einfach. Es genügte ganz einfach TV zu sehen, die Zeitung zu lesen und alles war garantiert. Vor allem auch die materielle
    Sicherheit.
    Jetzt stellt sich heraus, wird den Leuten auch mal ordentlich klar gemacht, dass
    sie da wohl geträumt haben. Weder wird ihnen irgend eine Entschädigung geboten
    für all die vielen fehlgelaufen Anlegertipps, von denen man so viele parat hatte,
    sich unentwegt aufdrängte damit. Noch kann sonst irgendwas von den Medien
    gerichtet werden.
    Ob die Konsumenten ganz allgemein das wollen oder nicht, in vieler Hinsicht
    kommen sie jetzt erst mal drauf dass sie auf sich selber gestellt sind. Dass sie
    mit ihrer Situation schon mal allein fertig werden müssen.
    Hinzu kommt dann noch dass die Medien jetzt selber in Problemen stecken.
    Und wer darf den “gütigen Eltern” und Vormündern jetzt helfen, ist verpflichtet
    als “dummes Kind” geradezu dazu verpflichtet: die Konsumenten.
    Wo Sicherheiten, auch wenn diese ohnehin Humbug waren, verloren gehen,
    kann sich allerhand anders entwickeln als angenommen.

  17. alexanderleblanc |  17.10.2009 | 13:26 | permalink  

    Das Internet als Surrogat fürs echte Leben. Dem exzessiven und unfokussiert streunenden Internejunkie wird man es kaum je recht machen können. Der wäre erst zufrieden, wenn alles auf ewig völlig kostenlos wäre. Wer hingegen weiß, was er will, und das Netz gezielt benutzt, der ist auch bereit, den zu bezahlen, der ihm dort den notwendigen Content für sein REALEN Fragen und Interessen zur Verfügung stellt.

  18. flyertaxi |  17.10.2009 | 22:04 | permalink  

    Kostenloser Content wird auch 2013 existieren, wenn es Möglichkeiten
    gibt die Kosten durch anderen Einnahmen zu kompensieren.

    Viele wertvolle Anbieter bzw. Inhalte werden aber bestimmt auch
    verschwinden. Nur was wäre die ideale praktikable Lösung?

  19. [Meinung] Paid Content: Macht zu die Tür! » Debatte » lesen.net |  20.10.2009 | 10:01 | permalink  

    [...] Menschen, die daran Zweifel haben, zB Julius Endert kürzlich in dem schönen Artikel “Bezahlschranken und Netzstreifzüge passen nicht zusammen” [...]

  20. Warum die Paid-Content-Debatte in die Irre führt « TV… und so |  15.12.2009 | 20:56 | permalink  

    [...] Carta: „Paid Content ist viel zu unflexibel für offenen Pfade des Internets. Eine Geschichte …. [...]

  21. Druckerei WIRmachenDRUCK |  17.12.2009 | 13:10 | permalink  

    Dass bezahlter Content auch zukünftig verstärkt Einzug halten wird, sieht man an den aktuellen Verhandlungen des Springer Verlags mit Google. So soll der Google Spider zukünftig nur noch die Inhalte des Konzerns indizieren, die explizit für die kostenfreie Nutzung vorgesehen sind. Dies konnte soweit vertraglich geregelt werden. Aktuell baut der Medienkonzern Axel Springer AG (WELT, “Bild”) sein Angebot bezahlter Onlineinhalte weiter aus… Wir werden sehen…

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