Christian Neuner-Duttenhofer 14.11.16

Gewinnen wollen

Demokratie ist Arbeit. Natürlich muss es Streit darüber geben, wenn über Gesellschaft und ihre Regeln und Rahmenbedingungen verhandelt wird. Was denn sonst? GEWINNEN WOLLEN ist die erste Voraussetzung für nicht verlieren müssen.

Klaus Vater 06.07.16

Von „alten Säcken“ und jungem Geschwurbel

Nach dem Brexit-Referendum sagt „Zukunftslobbyist“ Wolfgang Gründinger der „Alte-Säcke-Politik“ den Kampf an. Aber wie steht es um den Wahrheitsgehalt der alarmierenden Parolen der Jugend-Missionare?

Franz Sommerfeld 15.03.16

Angst essen Seele auf – oder: Das wenig beachtete Versagen der Digital Natives

AfD und Pegida versprechen die Rückkehr in die Vergangenheit. Ihr Erfolg wird durch das dramatische gesellschaftliche Versagen der Digital Natives erleichtert. Mit tollen Ideen denken sie die Zukunft, arbeiten dafür und werden sie auch gestalten. Aber sie halten es nicht für notwendig, in der Öffentlichkeit für ihr Bild unserer Zukunft einzutreten.

Frank Stauss 05.08.15

Zeitverlust im Unions-Stau: Mindestens 5-20 Jahre

Mit nur einem Jahrzehnt Verspätung orakelt man in der CDU über die Notwendigkeit eines Einwanderungsgesetzes. Es folgt, was jede noch so kleine gesellschaftliche Veränderung in der Union auslöst: Ein Gezeter alter Männer. Schlimm ist, dass in der Union von heute als modern gilt, wer die Ideen anderer Parteien Jahre später als richtig erkennt. Ein Blick zurück eröffnet eine trostlose Bilanz: Der Unions-Stau auf der deutschen Zukunftsautobahn führt generell zu Zeitverzögerungen von mindestens 5-20 Jahren.

Marie Wachinger 05.01.15

Endlich Nichtraucher! Über Parteireformen und Neujahrsvorsätze

Mit der Parteireform ist es wie mit dem Nikotinentzug: Was anfänglich nervös macht und mit dem Verlust liebgewonnener Gewohnheiten einhergeht, erweist sich langfristig als lebensverlängernde Maßnahme. Dies aber auch nur, wenn der Vorsatz tatsächlich umgesetzt und nicht nur alljährlich wiederholt wird. Wollen Parteifunktionäre und -mitglieder, dass ihre Organisation zukunftsfähig bleibt, kommen sie nicht umhin, kurzfristige persönliche Einbußen hinzunehmen.

Regina Michalik 21.12.14

Keine Reform ohne neue Debatten- und Konfliktkultur

Die Weichenstellung für die Zukunft kann Parteien nur gelingen, wenn sie bestehende Verhaltensmuster grundsätzlich hinterfragen. Dazu zählen auch das Entweder-Oder-Prinzip bei Entscheidungsprozessen und die Ich-zentrierte, durch männliche Logiken geprägte Dominanzkultur im Umgang miteinander.

Hanno Burmester 07.12.14

Agenda 2030: Parteien auf der Suche nach Zukunft

Parteien stehen im Spagat zwischen Veränderungsdruck von außen und Liebe zum Status Quo im Inneren. Während sich der gesellschaftliche Wandel immer weiter beschleunigt, verändern sich Parteien eher zaghaft. Wenn ihre Scharnierfunktion zwischen Gesellschaft und Staat auch künftig öffentliche Akzeptanz genießen soll, sollten sie sich stärker entlang der strukturellen gesellschaftlichen Veränderungen ausrichten – und Wissen darüber aus anderen gesellschaftlichen Feldern abholen. So kann es ihnen gelingen, richtige Reform-Prioritäten zu setzen, anstatt sich in der Diskussion über Einzelmaßnahmen zu verheddern.

Tabea Rößner 26.08.14

#DigitaleAgenda: Das Märchen vom Breitbandausbau

Auf Pressekonferenzen ist die Stimmung nur selten märchenhaft – bei der Vorstellung der Digitalen Agenda war das anders. Das leicht unwirkliche Gefühl hält an.

Katharina Nocun 20.07.14

Babyboomer, was geht?

In der FAZ erschien unter dem Titel „Weckruf“ eine Reihe von Meinungsbeiträgen über die Befindlichkeit von Studenten. Die reagieren sauer auf die erhobenen Zeigefinger.

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