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	<title>CARTA &#187; Payback</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 10:09:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&#8220;Wer oder was ist Anonymous – was ist Anonymous nicht?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 01:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vera Bunse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jana Herwig alias digiom lebt im und mit dem Netz. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten an der Wiener Universit&#228;t hat sie sich mit dem Netzwerk 4chan und speziell mit der in den letzten Tagen bekannt gewordenen Gruppierung Anonymous besch&#228;ftigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind es Hacker? Ist es eine Gruppe? Eine Bewegung? Nur einige Wenige, die andere anleiten? Gibt es Strukturen, Hierarchien? In ihrem <a href="http://digiom.wordpress.com/2010/12/10/wer-oder-was-ist-anonymous/">Text &#252;ber <em>Anonymous</em></a> sp&#252;rt <a href="https://tfm.univie.ac.at/personal/tfm-staff/jana-herwig/">Jana Herwig</a> den Geheimnisvollen nach.
<p style="margin-bottom:1em"></p>
<blockquote><p>Die Wikipedia-Eintr&#228;ge zu Anonymous und zur Operation Payback, welche quasi als verteilte Kampagne gegen Top-Down-Anti-Piraterie-Kampagnen startete und im Verlauf zu einer Aktion gegen Wikileaks-Gegner umgem&#252;nzt wurde, d&#252;rfte dieser Tage intensiv von JournalistInnen studiert werden, die versuchen, Anonymous zu verstehen. </p></blockquote>
<p style="margin-bottom:1em">
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=36522&amp;md5=b8c2aaa0a24e82c634e44bb29bdc1b16" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gelernter/Schirrmacher: Im Haus der algorithmischen Institutionen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[David Gelernter]]></category>
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		<category><![CDATA[Payback]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion mit Frank Schirrmacher und David Gelernter auf der DLD zeigte: Es geht nicht darum, ob wir algorithmische Institutionen bekommen, sondern wie wir sie aufbauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/8a862199b8d94efcae3210ad603eaeb2" alt="" width="1" height="1" />Das Panel &#8220;<a href="http://www.dld-conference.com/2010/01/edgeorg-discussion-at-dld.php">Informavore</a>&#8221; auf der diesj&#228;hrigen DLD lie&#223; viele Zuh&#246;rer eher <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/hungrige-info-fresser-auf-dem-dld_100025824.html?tx_ttnews[backPid]=1692&amp;cHash=248e70b374">ratlos</a> zur&#252;ck &#8211; und doch halte ich das Aufeinandertreffen von Frank Schirrmacher und David Gelernter f&#252;r einen ganz entscheidenden Moment, um zu verstehen, worum es in der durch &#8220;Payback&#8221; angesto&#223;enen Algorithmen-Debatte eigentlich geht – und wie sie weitergef&#252;hrt werden k&#246;nnte.</p>
<p>Frank Schirrmacher f&#252;hrt darin aus, dass es ihm letztlich um die Frage gehe, wie das Verh&#228;ltnis von Informationen und Nutzern in Zukunft organisiert sein werde, wie Aufmerksamkeit in Zukunft organisiert wird: &#8220;Ist es nicht die gr&#246;&#223;ere Ver&#228;nderung in der Geschichte des Denkens, wenn diese Aufmerksamkeit nun von Algorithmen und Maschinen organisiert wird?&#8221;</p>
<p><script src="http://video.dld-conference.com/api/embed/i21RPVZ/500x280" type="text/javascript"></script><br />
<span style="font-size:70%">DLD-Panel <a href="http://video.dld-conference.com/watch/i21RPVZ?t=dld10%2Cpanels&amp;gal=sessions">Informavore (Video)</a>: Welche Institutionen bauen wir eigentlich gerade?</span></p>
<p style="font-size:10%; text-align: center;"><span style="color: #ffffff;">*</span></p>
<p style="text-align: left;">Hier kann man einhaken und sagen: Gesellschaftliche Gef&#228;&#223;e, die Informationen organisieren, kann man gut mit dem Begriff der &#8220;Institution&#8221; beschreiben. Die Gesellschaft gibt sich Institutionen wie Universit&#228;ten, Parteien, Zeitungen, etc., um die Verteilung von Informationen m&#246;glichst effizient zu organisieren, wie die Institutionen&#246;konomik herausgearbeitet hat.</p>
<p style="text-align: left;">Frank Schirrmacher interessiert also letzlich, was passiert, wenn wir unsere Institutionen (teil-)automatisieren, wenn die Institutionen pl&#246;tzlich anfangen zu rechnen. Was passiert, wenn die Institutionen nicht mehr allein menschlich kontrolliert werden und ihre Werte letzlich von Algorithmen verwaltet werden? Schirrmacher sorgt sich also um einen Kontroll- und Werteverlust durch Technisierung.</p>
<p>Passenderweise sa&#223; Schirrmacher dabei nun mit <a href="http://www.dld-conference.com/2010/01/david-gelernter.php">David Gelernter</a> einem Mann gegen&#252;ber, der einmal in einem <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/gelernter/gelernter_index.html">Manifest</a> &#252;ber Institutionen im Netz geschrieben hat:</p>
<blockquote><p>Institutions Afloat In The Cybersphere</p>
<p>Your car, your school, your company and yourself are all one-track vehicles moving forward through time, and they will each leave a stream-shaped cyberbody (like an aircraft&#8217;s contrail) behind them as they go. These vapor-trails of crystallized experience will represent our first concrete answer to a hard question: what <em>is</em> a company, a university, any sort of ongoing organization or institution, if its staff and customers and owners can all change, its buildings be bulldozed, its site relocated — what&#8217;s left? What <em>is</em> it? The answer: a lifestream in cyberspace.</p></blockquote>
<p>Auch David Gelernter braucht auf dem Panel etwas, bis er auf seinen eigentlichen Punkt kommt. Bei Minute 9&#8217;30 aber platzt es auch ihm heraus: &#8220;The Web makes markets, not ideas. One of the most important markets it can make, is the market in ideas. The ultimate value of the web is competition: We want the ideas to compete, so that we know which are good.&#8221;</p>
<p>Hiermit hat man dann fast schon einen archetypischen Gegensatz zwischen zwei Positionen, wie Institutionen aufgebaut sein sollen. F&#252;r Frank Schirrmacher sollten Institutionen vor allem von Werten angetrieben und durch Menschen organisiert sein. F&#252;r David Gelernter stellt ein freier Markt eine fast schon ideale Institution dar, um die besten Informationen auszuw&#228;hlen. Dass dieser Markt noch nicht befriedigend funktioniere, sei vor allem ein Problem schlechter Algorithmen.</p>
<p>Beim Zusammentreffen von Schirrmacher und Gelernter wird deutlich: Man kann Algorithmen als etwas sehen, was Institutionen gef&#228;hrdet – oder als etwas, was Institutionen schafft. Letztlich haben dabei beide Seiten Recht: Algorithmen sorgen gerade f&#252;r beides. Es ist wichtig, das erste zu thematisieren ohne das zweite aus dem Blick zu verlieren.</p>
<p>Die Institutionen&#246;konomik hat herausgearbeitet, dass sich Institutionen ver&#228;ndern m&#252;ssen, wenn sich die Kosten der Informationsorganisation &#228;ndern. Wenn es leichter wird, Informationen zu organisieren – und genau daf&#252;r sorgen Algorithmen gerade –, dann m&#252;ssen sich die Institutionen notwendigerweise mit ver&#228;ndern. Dies ist, wenn man so will, eine Art Grundgesetz der Institutionengeschichte. Allein deshalb werden Algorithmen das Institutionengef&#252;ge ganz erheblich ver&#228;ndern.</p>
<p>Die Frage im Zusammenhang von Institutionen und Algorithmen ist also nicht die nach dem <em>ob</em>, sondern dem <em>wie</em>. Frank Schirrmacher hat – gerade aus einer konservativen Positition heraus – richtig angemahnt, dass man diesen Wandel der Institutionen kritisch be&#228;ugen muss. Gelernters &#8220;free market in ideas&#8221; und Algorithmen sind nicht zwingend neutral; h&#228;ufig dienen sie Interessen und exekutieren bestimmte Wertvorstellungen. Dabei sind, hier liegt Gelernter richtig, Algorithmen ein sehr m&#228;chtiger Baustoff f&#252;r neue Institutionen. Neue (teil)algorithmische Institutionen l&#246;sen klassische Institutionen auch deshalb ab, weil sie aus Nutzersicht bessere L&#246;sungen bieten. Niemand will zur&#252;ck in eine Zeit, als es Suchmaschinen noch nicht gab.</p>
<p>Der n&#228;chste Schritt der Debatte muss daher lauten: Welche Institutionen bauen wir eigentlich gerade? Welche Werte stecken im Code? K&#246;nnte er auch anders aussehen? Wie &#8220;liest&#8221; man algorithmisch Institutionen? Welches ist die Rolle von Individuen und Elite in den neuen algorithmischen Institutionen? Sind Algorithmen, die auf einem ganz anderen Kontinent entwickelt werden, imperialistisch?</p>
<p>Frank Schirrmacher hat am Samstag im FAZ-Leitartikel Google als &#8220;eine Akademie der Aufkl&#228;rung&#8221; <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E149ED15DCBFD428A9FFB97A11D93D8E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">bezeichnet</a> und gefordert: &#8220;Die Informatiker m&#252;ssen aus den Nischen in die Mitte der Gesellschaft geholt werden. Sie m&#252;ssen die Scripts erkl&#228;ren, nach denen wir handeln und bewertet werden.&#8221;</p>
<p>Man kann dies als Appell zu einer Wissenschaft der algorithmischen Institutionen lesen, als Wissenschaft der neuen gesellschaftlichen Informationsverarbeitungsmechanismen. David Gelernter nennt den derzeitigen Umbruch &#8221;a tremendously exciting and hopeful time&#8221;. Tats&#228;chlich bieten Algorithmen als Kulturtechniken im warsten Sinne des Wortes die Chance auf sehr spannende neue Institutionen. Man muss nur wissen, wie sie gebaut sind – und kritisch mit ihnen umgehen.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=22143&amp;md5=a48c46f96160bb4f2bb2958fbefab88b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schirrmacher hat leider Shirky &#252;bersehen</title>
		<link>http://carta.info/21261/schirrmacher-hat-leider-shirky-uebersehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das F.A.Z.-Feuilleton druckt heute bekanntlich Teile der Online-Debatte von Edge.org aus. Eine der interessantesten Antworten fehlt in der Auswahl - die von Clay Shirky.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das F.A.Z.-Feuilleton <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF39C4EB71CB548BCBA2043AC21BC8B1C~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">druckt</a> heute bekanntlich Teile der Online-Debatte von Edge.org in deutscher &#220;bersetzung aus. Wir gehen &#252;ber Frank Schirrmachers <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF39C4EB71CB548BCBA2043AC21BC8B1C~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">Verwechslung</a> von Internet- und Mediendebatte hierzulande mal locker hinweg &#8211; mit dem Hinweis, dass in seiner Auswahl leider einer der interessantesten Autoren fehlt &#8211; <a href="http://leanderwattig.de/index.php/tag/clay-shirky/">Clay Shirky</a>. <a href="http://www.edge.org/q2010/q10_1.html#shirky">Shirky</a> macht furios deutlich, wie das Ende der Knappheit &#8220;freaks people out&#8221;, weil sie sich an die neuen kollaborativen Methoden des Wissenserzeugung gew&#246;hnen m&#252;ssen. <a href="http://www.edge.org/q2010/q10_1.html#shirky">Shirkys Text</a> liest sich wie einen Appell an den <a href="http://carta.info/20883/payback-frank-schirrmacher/">Payback</a>-Autor.</p>
<blockquote><p>Unfortunately for us, though, the intellectual fate of our historical generation is unlikely to matter much in the long haul. It is our misfortune to live through the largest increase in expressive capability in the history of the human race, a misfortune because surplus always breaks more things than scarcity. Scarcity means valuable things become more valuable, a conceptually easy change to integrate. Surplus, on the other hand, means previously valuable things stop being valuable, which freaks people out.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>As we know from arXiv.org, the 20th century model of publishing is inadequate to the kind of sharing possible today. As we know from Wikipedia, post-hoc peer review can support astonishing creations of shared value. As we know from the search for Mersenne Primes, whole branches of mathematical exploration are now best taken on by groups. As we know from Open Source efforts like Linux, collaboration between loosely joined parties can work at scales and over timeframes previously unimagined. As we know from NASA clickworkers, groups of amateurs can sometimes replace single experts. As we know from Patients Like Me, patient involvement accelerates medical research. And so on.</p></blockquote>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=21261&amp;md5=8ee106e53b613bfd8c5acde3b74a308b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Payback&#8221;: Auf Holzwegen ins Informationszeitalter</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Glaser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einen Waldspaziergang macht, kann sich von den vielen Tannennadeln &#252;berfordert f&#252;hlen – oder sich erholen. Frank Schirrmachers Buch &#252;ber die Gefahren des Informationszeitalters aktualisiert eine Klage, die schon die alten &#196;gypter kannten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/84378b93d8ea49929931bf62b7db714f" alt="" width="1" height="1" />1962 verlor die Nasa ihre erste interplanetarische Raumsonde Mariner 1, da im Programmcode der Raketensteuerung ein Querstrich fehlte. Knapp f&#252;nf Minuten nach dem Start wurde die Selbstzerst&#246;rung der Tr&#228;gerrakete ausgel&#246;st. In “Payback”, dem neuen Buch des FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher, passiert das im zweiten Satz. “Ich dirigiere meinen Datenverkehr”, hei&#223;t es da, “meine SMS, E-Mails, Feeds, Tweeds…” Aber was sich nach schottischem Textilgewebe anh&#246;rt, hei&#223;t in Wirklichkeit “Tweets” und bezeichnet das, was dabei rauskommt, wenn man twittert. Der Versuch, sich nach einer Eloge vom “Aufstieg der Nerds”, die im September <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~ECDFFB52576C1433783CB47AB44B8426F~ATpl~Ecommon~Scontent.html">zu lesen war</a>, dem digitalen Mainstream insgesamt als Auskenner anzuempfehlen, ist damit schon schiefgegangen.</p>
<p>Schirrmacher hat eine Art Skript f&#252;r ein intellektuelles B-Movie vorgelegt, in dem sich gehirnfressende Maschinensysteme, verbunden &#252;ber das Internet, &#252;ber unser Bewusstsein und unsere Aufmerksamkeit hermachen. Da das entsprechende Grusel-Oevre nicht neu ist &#8211; in den sechziger Jahren hie&#223; es wahlweise “Reiz&#252;berflutung” oder “Managerkrankheit”, sp&#228;ter “Information Overload” oder “Tr&#246;delfaktor” -, bedient Schirrmacher sich eines rhetorischen Tricks. Es gibt zwei M&#246;glichkeiten, einen Waldspaziergang zu beschreiben. Man kann sich von der Wahrnehmung einer Unzahl von Bl&#228;ttern und Tannennadeln &#252;berfordert sehen und eine R&#252;ckkehr zur humanistischen Geh&#246;lzwahrnehmungstechnologie fordern. Man kann aber auch einen Spaziergang durch einen Wald machen und einfach erholt wieder nach Haus kommen.</p>
<p>Weshalb er sein Buch nach dem Kundenbindungssystem “Payback” betitelt hat, l&#228;&#223;t Schirrmacher offen. “Die Frage ist nur, ob wir selbst &#252;berhaupt noch imstande sind, zu unterscheiden, was wichtig ist und was unwichtig?” Kein Lebewesen ist von der Natur dazu besser ausgestattet als wir. “Was not tut”, schrieb Lewis Mumford 1970 in seinem Standardwerk “Mythos der Maschine”, “ist eine Technologie, die so mannigfaltig, so vielseitig, so flexibel ist und auf menschliche Bed&#252;rfnisse so schnell reagiert, da&#223; sie jedem legitimen menschlichen Zweck dienen kann. Das wahre Multimedium ist der menschliche Organismus selbst.”</p>
<p>Gebetsm&#252;hlenhaft beteuert Schirrmacher, kein Kulturpessimist sein zu wollen, aber auch das ist nur Rhetorik. Bereits f&#252;nf Jahre vor dem gescheiterten Start von Mariner I war das Buch “Die geheimen Verf&#252;hrer” erschienen, in dem Vance Packard &#252;ber Techniken berichtete, mit denen Werber Konsumenten zu manipulieren versuchten. Der Bestseller pr&#228;gte ein Menschenbild, in dem sich Mediennutzer als Opfer sehen sollen. Mit der Erfindung der Fernbedienung, die dem Zuschauer die Bildregie in die eigenen H&#228;nde legte, und der des vernetzten Computers &#228;nderte sich das.</p>
<p>Nun m&#246;chte Schirrmacher uns neuerlich eingemeinden in das Gef&#252;hl, m&#252;hsam und informationsbeladen zu sein. Als Beleg angef&#252;hrt wird beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2003, wonach “auf allen bekannten Datentr&#228;gern … 5 Exabyte Informationen gespeichert” wurden. Das jungsm&#228;&#223;ige Auftrumpfen mit gro&#223;en Zahlen liefert aber keinen Erkenntnisgewinn – es geht blo&#223; um Daten und nicht um Wissen.</p>
<p>So ist es mit vielen der flei&#223;ig aufgeh&#228;ufelten Factoids in dem Buch. Manches ist schlicht Quatsch, etwa dass die beiden Google-Gr&#252;nder “den ersten Server der Welt” gebaut haben. Und manchmal ist es ein Geplapper, das sich so hektisch hingesagt liest, als habe der Autor Angst, verstanden zu werden: “Bilder von Golden Retrievern, die in Zeitlupe durch Springbrunnen laufen, Menschen, die winken und l&#228;cheln und &#252;berall Spielzeug. So, das sagen &#252;bereinstimmend alle, die Google vor dem B&#246;rsengang besucht haben, mu&#223; es gewesen sein, als im antiken Griechenland das Denken und im zw&#246;lften Jahrhundert in Europa die ersten Kathedralen gebaut wurden.”</p>
<p>Geht man zur&#252;ck bis an den Anfang der Informationsaufzeichnung, findet man bereits im alten &#196;gypten ein etwas klareres Bild f&#252;r die Zumutungen der Digitalisierung: Die h&#246;chste hieroglyphisch darstellbare Zahl zeigt einen Mann, der zu Boden gesunken ist und die H&#228;nde &#252;ber dem Kopf zusammenschl&#228;gt.</p>
<p><span style="font-style: italic;">Dieser Beitrag erscheint als Crossposting von Peter Glasers Blog </span><a style="font-style: italic;" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=24866">Glaserei</a><span style="font-style: italic;">. Ebenfalls zum Thema bei Carta: Matthias Schwenks </span><a style="font-style: italic;" href="http://carta.info/18537/algoritmenstuermer-schirrmacher-payback/">&#8216;Payback&#8217;-Rezension</a><span style="font-style: italic;">. Einen Auszug aus &#8216;Payback&#8217; finden Sie in Frank Schirrmachers Beitrag &#8220;</span><a style="font-style: italic;" href="http://carta.info/18949/algorithmen-im-alltag-wie-das-werkzeug-seinen-erfinder-umarbeitet/">Algorithmen im Alltag</a><span style="font-style: italic;">&#8220;.</span>
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		<title>Warum Schirrmachers Internetangst-Diskurs nicht z&#252;ndet</title>
		<link>http://carta.info/19982/warum-schirrmachers-internetangst-diskurs-nicht-zuendet/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:34:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Unbehagen mit dem Netz ist weit weniger verbreitet als viele glauben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a796f5eb51ed4bb1a4f812c4ecebb31f" width="1" height="1" alt=""/>Frank Schirrmachers &#8220;Paypack&#8221; sollte uns die kulturphilosophische Debatte des Herbstes liefern. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,663296,00.html">Christian St&#246;cker</a> und <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806,00.html">Sascha Lobo</a> haben gute Repliken geschrieben &#8211; doch irgendwie z&#252;ndet diese Debatte nicht so recht. Einer der Gr&#252;nde: Das Unbehagen mit dem Netz ist weit weniger verbreitet als viele glauben.</p>
<p>&#8220;H&#228;ufig unsicher&#8221; mit den Netz-Funktionen f&#252;hlen sich n&#228;mlich weniger als 10 Prozent der 14- bis 49-j&#228;hrigen Internetnutzer. Und auch bei den 60- bis 69-J&#228;hrigen sind dies kaum mehr als ein F&#252;nftel. Viele lassen sich vom Netz eben doch nicht aus der Ruhe bringen &#8211; und freuen sich, flei&#223;ig die neuen Kulturtechniken zu lernen.</p>
<p><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/12/internetangst.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-19983" title="internetangst" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/12/internetangst.jpg" alt="internetangst" width="600" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>H&#228;tte Schirrmacher eine Positiv-Vision des Netzes geschrieben &#8211; sie h&#228;tte sich besser verkauft und w&#228;re emphatischer aufgenommen worden.
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		<title>Frank Schirrmachers &#8220;Payback&#8221;: Der ersch&#246;pfte Algorithmenst&#252;rmer</title>
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		<comments>http://carta.info/18537/algoritmenstuermer-schirrmacher-payback/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher sieht die bildungsb&#252;rgerlichen Ideale des 20. Jahrhunderts in schwerer Bedr&#228;ngnis durch die Informationsstr&#246;me des Internets, Algorithmen und - nat&#252;rlich - Google. H&#228;tte er in seinem neuen Buch "Payback" mit der gleichen Energie und intellektuellen Brillianz auch nach den positiven Seiten des Netzes gesucht - sein Buch h&#228;tte ein echter Debattenmeilenstein werden k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a41f8dc05fb94ad393aed8f8fb14a090" alt="" width="1" height="1" />Leiden Sie unter chronischen Konzentrationsst&#246;rungen? Haben Sie Probleme mit Ihrer Mensch-Computer-Schittstelle? Sind Sie Abends regelm&#228;&#223;ig so m&#252;de und ausgelaugt, dass Sie nur noch Trash-Sendungen im Fernsehen verkraften k&#246;nnen? Dann sind Sie bei Frank Schirrmacher und <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=228696">seinem neuen Buch</a> genau richtig.</p>
<p>Es beginnt mit einem Bekenntnis. <strong>Schirrmacher sieht sich durch die Informationsf&#252;lle des Internets &#8220;aufgefressen&#8221;</strong>. Er bekennt sich zu Vergesslichkeit, Unkonzentriertheit und dem Gef&#252;hl, st&#228;ndig eine Information zu vers&#228;umen. Aber er f&#252;hlt sich damit nicht allein. Den Philosophen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Dennett">Daniel Dennett</a> zitierend, sieht er sich <strong>als Teil der &#8220;leidenden Mehrheit&#8221;</strong>, die unter der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html">Informationsexplosion</a> in der digitalen Gesellschaft Gefahr l&#228;uft, von Computern unterworfen und beherrscht zu werden.</p>
<p>Ansatz und Kern des Buches sind damit gut gew&#228;hlt. Denn ohne Zweifel gibt es ihn, den <a href="http://carta.info/11891/the-war-of-private-news-has-just-begun-facebook-vs-twitter/">Information Overload</a>. Ebenso lohnt sich eine Debatte zum Verh&#228;ltnis von Mensch zur Informationstechnologie, weil diese unser Leben immer umfassender bestimmt und dabei stets unter dem Deckmantel der N&#252;tzlichkeit und des Spielerischen in Erscheinung tritt. Sie kann aber auch Gefahren in sich bergen und zu Fehlentwicklungen f&#252;hren.</p>
<p>Schirrmacher breitet genau diese Gefahren auf weit &#252;ber 100 Seiten seines Buches sehr ausf&#252;hrlich aus. Die Lekt&#252;re erm&#252;det aber, weil sie erkennbar einseitig ausgerichtet ist. Wohlweislich fehlt etwa der Hinweis auf Clay Shirky, der in einem <a href="http://web2expo.blip.tv/file/1277460/">ber&#252;hmt gewordenen Vortrag</a> die These vertreten hat, dass es keine Informations&#252;berlastung gebe, sondern nur ein Versagen auf der Ebene der Filter (&#8220;The problem is filter failure, not information overload&#8221;). Im &#220;brigen <a href="http://www.cjr.org/overload/interview_with_clay_shirky_par.php?page=all">widerspricht Shirky</a> auch vehement der im Buch angef&#252;hrten These, dass sich seit dem Aufkommen des Internets unsere Aufmerksamkeitsspanne stetig reduziere.</p>
<p>So betrachtet erinnern Schirrmachers Ausf&#252;hrungen zum Internet recht stark an die Auseinandersetzungen mit dem Maschinenzeitalter im fr&#252;hen 20. Jahrhundert, als nicht wenige Denker glaubten, der Mensch w&#252;rde zum R&#228;dchen im Getriebe degradiert und sei so nicht mehr <a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2009/11/zettels-meckerecke-der-vergeliche-frank_19.html">Herr seiner Sch&#246;pfung</a>. <strong>Hundert Jahre sp&#228;ter sind es die Informationsstr&#246;me des Internets, Algorithmen und nat&#252;rlich immer wieder Google.</strong></p>
<p>In dieser einseitigen Sicht unterlaufen Schirrmacher auch Fehler, etwa wenn er die Finanz- und Bankenkrise des Jahres 2008 in den Dienst seiner Argumentation stellt. Denn seiner Auffassung nach muss diese Krise im Licht einer Technik- und Algorithmen-Gl&#228;ubigkeit gesehen werden, einem Zuviel an Vertrauen in Computerprogramme. Das ist <strong>blanker Unsinn</strong>. Denn weder der von der US-Notenbank in Kauf genommene Zusammenbruch von Lehman Brothers, noch die vorangegangene Blase an den Kredit- und Immobilienm&#228;rkten haben ihre Ursachen in Software-Programmen oder dem Internet. Es war menschliche Gier und damit die Ebene der Gef&#252;hle, die uns in diese Krise gef&#252;hrt haben, nicht die k&#252;hl berechnende Logik von Softwareprogrammen.</p>
<p>Doch Schirrmacher kann nicht anders. <strong>Er hat ein festes Bild im Kopf und sieht die bildungsb&#252;rgerlichen Ideale des 20. Jahrhunderts in schwerer Bedr&#228;ngnis.</strong> Kein Wunder, dass den Menschen die K&#246;pfe rauchen, wenn im Internet alles gratis zu haben ist: &#8220;Die scheinbare Kostenlosigkeit der Informationen im Netz beeinflusst auch die &#214;konomie unseres Denkens. Wir springen darauf schnell, als k&#246;nne es uns jemand wegnehmen oder zuvorkommen&#8221; (Zitat S. 168). Hier begegnet uns zwischen den Zeilen der sichtlich <a href="http://carta.info/10720/orientierungslosigkeit-journalismus-medienindustrie-eine-endlosschreife-gerade/">emp&#246;rte Zeitungsmacher</a>, dessen traditionelles Gesch&#228;ftsmodell Risse bekommen hat und der deshalb im Internet weniger die Chancen, als mehr die Risiken sieht, weil sie sein Gesch&#228;ft bedrohen.</p>
<p>Das ist bedauerlich. Denn h&#228;tte Schirrmacher mit gleicher Energie und intellektueller Brillianz auch die positiven Seiten im Netz gesucht, sein Buch h&#228;tte ein Meilenstein und Debattenwegweiser werden k&#246;nnen. Warum geht er nicht auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite">Wikipedia</a> ein? Denn sie ist, ihren aktuellen Schw&#228;chen zum Trotz, ein leuchtendes Beispiel f&#252;r menschliches Engagement und das emanzipatorische Potenzial des Internets. Statt dessen immer wieder Google. Google etwa als &#8220;Machtmaschine&#8221;, wo der Pagerank &#252;ber die &#8220;Existenz von Menschen, Dingen und Gedanken&#8221; entscheidet.</p>
<p>Schirrmachers Empfehlungen am Ende des Buches k&#246;nnen da nicht mehr &#252;berraschen: <strong>Mehr Selbstkontrolle, mehr Achtsamkeit, Entschleunigung und nat&#252;rlich der Kampf gegen eine Algorithmisierung unseres Lebens. </strong>Stellenweise muss man ihm hier Recht geben, denn <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/10/30/twitterlisten-twitter-facebook/">Social Networks</a> wie Twitter und Facebook k&#246;nnen ohne Zweifel s&#252;chtig machen. Ihre Statusmeldungen und der unaufh&#246;rliche Strom an Updates geben tats&#228;chlich vor, hier passiere das &#8220;wahre&#8221; Leben und nur hier sei man am Puls der Zeit. Das gilt es zu relativieren, ohne deswegen aber gleich das Kind mit dem Bad auszusch&#252;tten, denn die alten, analogen Zeiten kommen nicht mehr zur&#252;ck.</p>
<p>Bei aller auch berechtigten Kritik h&#228;tte Schirrmacher vielleicht besser auf das Gr&#246;&#223;ere, Ganze schauen sollen. Denn das 21. Jahrhundert wird eine Zeit der &#220;berversorgung nicht nur mit digitalen Informationen. Der Mensch schafft sich immer mehr Handlungsoptionen, seine Lebenserwartung nimmt immer noch weiter zu, parallel dazu steigt in vielen Teilen der Welt der Lebensstandard auf kaum je f&#252;r m&#246;glich gehaltene Werte.</p>
<p>Freilich belasten uns in diesem Kontext der Klimawandel und das Ende der fossilen Brennstoffe (Peak Oil). Doch daf&#252;r werden sich L&#246;sungen finden und wir n&#228;hern uns damit einer &#220;berflussgesellschaft in globalem Ma&#223;stab. Vielfach wird das noch nicht gesehen, denn die meisten Menschen betrachten die Welt noch durch die <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/09/14/hans-rosling-gapminder/">Brille des Industriezeitalters</a> und seiner Knappheiten.</p>
<p>Eine Ironie ist, dass genau hierf&#252;r Schirrmachers Buch eine L&#246;sung anbietet: &#8220;<strong>Wir sind blind f&#252;r das, was wir nicht erwarten</strong>&#8220;, schreibt er und belegt es mit einem Experiment aus der Augenkunde.  Schade nur, dass er diese Empfehlung selbst so wenig anwendet und <strong>das Informationszeitalter nur <a href="http://carta.info/13280/postjournalistenblues/">konservativ, kritisch</a> sehen </strong>kann. Eine gro&#223;e Debatte d&#252;rfte das Buch deshalb nicht ausl&#246;sen. Denn die Skeptiker erfahren darin nur, was sie schon immer ahnten, w&#228;hrend der digitalen Elite der Text nicht weit genug gehen wird. <strong>In den USA wird die Skepsis Schirrmachers wohl nur als Beleg daf&#252;r gesehen werden, dass Deutschland den Anschluss an das Internetzeitalter verloren hat.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/389667336X?ie=UTF8&amp;tag=carta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=389667336X"><img class="alignleft size-full wp-image-18552" style="border: 1px solid black; margin: 4px;" title="payback" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/11/payback.png" alt="payback" width="56" height="90" /></a></strong><em>Frank Schirrmacher: Payback -<strong> </strong><span id="btAsinTitle">Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle &#252;ber unser Denken zur&#252;ckgewinnen, </span><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=228696">Karl Blessing</a>, 240 Seiten, Euro 17,95. Hier bei Amazon zu <a href="http://www.amazon.de/gp/product/389667336X?ie=UTF8&amp;tag=carta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=389667336X">bestellen</a>.</em></p>
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