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	<title>CARTA &#187; Medienmanagement</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 10:09:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Russ-Mohl: &#8220;Der Journalismus wird nur mit Bezahlinhalten aus der Abw&#228;rtsspirale kommen&#8221;</title>
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		<comments>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 10:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stephan Russ-Mohl im Interview anl&#228;sslich seines neuen Buches: "Kreative Zerst&#246;rung – Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/c79bc62a8c4c4c25999bae19ad8e81af" alt="" width="1" height="1" />Der Journalistikprofessor Stephan Russ-Mohl hat ein Buch &#252;ber den Zustand des US-amerikanischen Journalismus geschrieben, das den f&#252;r die hiesige Medienwissenschaft fast schon modernisierungsw&#252;tigen Titel &#8220;Kreative Zerst&#246;rung – Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus&#8221; tr&#228;gt.</p>
<div id="attachment_16057" class="wp-caption alignright" style="width: 145px"><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/10/Ru&#223;-Mohl-1d.jpg"><img class="size-full wp-image-16057" style="margin: 4px;" title="Ru&#223;-Mohl-1d" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/10/Ru&#223;-Mohl-1d.jpg" alt="Ru&#223;-Mohl-1d" width="135" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Stephan Russ-Mohl: Die Feindseligkeit zwischen neuen und alten Medien ist in den USA noch viel ausgepr&#228;gter</p></div>
<p>Joseph Schumpeter nun auch f&#252;r Kulturg&#252;ter? Darf jetzt nicht einmal mehr der <strong>Journalismus Schutz vor der reinen kapitalistischen Wucht </strong>f&#252;r sich in Anspruch nehmen? Ein hervorbrechender Innovationsfundamentalismus in der Journalismuswissenschaft? Der freudige Appell an Journalisten zur radikalen Selbstinfragestellung auf der Suche nach dem Neuen?</p>
<p>Nicht ganz. So weit mag Stephan Russ-Mohl in seinem neuen Buch nicht gehen. F&#252;r ihn gelten weiter die klassischen Qualit&#228;tsstandards, die in Markennamen wie <em>New York Times</em> oder <em>Washington Post</em> aufscheinen. Er pl&#228;diert daf&#252;r, an den klassischen Strukturen, wie der Zentralgro&#223;redaktion und dem General-Interest-B&#252;ndel der klassischen Tageszeitung, festzuhalten.</p>
<p>Ihn treibt vor allem allem die Frage um, wie man die gelebten und lieb gewonnenen Strukturen &#8211; behutsam angepasst &#8211; auch im Internet gew&#228;hrleisten kann. Dabei geht es um wohldosierten Ver&#228;nderungswillen &#8211; aber auch den Mut zu neuen Erl&#246;smodellen. Denn nach Einsch&#228;tzung von Russ-Mohl befindet sich der klassische Journalismus in einer durch die Digitalisierung ausgel&#246;sten Abw&#228;rtsspirale, aus der es nur noch einen Ausweg g&#228;be: <strong>Bezahlinhalte</strong>.</p>
<p>Ich habe mit Stefan Russ-Mohl &#252;ber sein Buch gesprochen. Hier das Telefongespr&#228;ch Lugano-Berlin als <a href="http://soundcloud.com/user1606900/russ8">Tonspur</a>:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fuser1606900%2Fruss8" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fuser1606900%2Fruss8" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/user1606900"></a></span></p>
<p>Die zentralen Aussagen von Russ-Mohl:</p>
<ul>
<li>Mit der Querfinanzierung des Online-Journalismus wird es aufgrund der Einnahmer&#252;ckg&#228;nge im klassischen Mediengesch&#228;ft bald vorbei sein. Die Bezahlinhalte m&#252;ssen zwangsl&#228;ufig kommen, auch wenn die Internet-Nutzer aufschreien werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wer weiter einen Journalismus als selbstbewu&#223;te f&#252;nfte Gewalt und als ressourcenstarkes Gegengewicht zur PR m&#246;chte, der wird daf&#252;r auch im Netz etwas bezahlen m&#252;ssen. Werbung allein wird einen solchen Online-Journalismus nicht hinreichend finanzieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Auch in Zukunft sollen diejeningen den hochwertigen Journalismus finanzieren, die ihn haben wollen  – und nicht nach dem Staat rufen. J&#252;rgen Habermas kann sein Zeitungsabonnement selber bezahlen. Der Facharbeiter, der bisher Bild gelesen hat, muss die S&#252;ddeutsche Zeitung nicht quersubventionieren.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Bezahlsysteme und -mechanismen f&#252;r Online-Journalismus werden zuerst den USA entwickelt werden, weil dort der Markt und der Leidensdruck viel gr&#246;&#223;er sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>In den USA ist die Feinseligkeit zwischen neuen und alten Medien noch deutlich st&#228;rker ausgepr&#228;gt als hierzulande.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verlage sollten sich sehr genau anschauen, was es inzwischen alles f&#252;r spannende Nischenprodukte im Netz gibt – und sich &#252;berlegen, wie sie diese auch in die eigenen Angebote integrieren k&#246;nnten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Erst wenn die herk&#246;mmlichen Medien ihre Vormachtstellung ger&#228;umt haben, werden wir so richtig sehen, was an Innovationen im Internet m&#246;glich ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Netz wird uns zwingen, dar&#252;ber nachzudenken, was wir an Journalismus brauchen und was nicht.</li>
</ul>
<p><a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=carta-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3867640777&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr"><img class="alignleft" title="cover_russ_mohl" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/10/cover_russ_mohl.jpg" alt="cover_russ_mohl" width="99" height="160" /></a>Stephan Ru&#223;-Mohl<strong>: Kreative Zerst&#246;rung</strong> -Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA, UVK 2009, 284 Seiten. Hier bei Amazon zu <a href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=carta-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3867640777&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;m=amazon&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr">bestellen</a>.
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<p><small>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=16010&amp;md5=cf675d4042ca33427d09994a18f27c2e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Apokalypse der klassischen Medienindustrie?</title>
		<link>http://carta.info/12322/die-apokalypse-der-klassischen-medienindustrie/</link>
		<comments>http://carta.info/12322/die-apokalypse-der-klassischen-medienindustrie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 15:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Krone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher-Home]]></category>
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		<category><![CDATA[Autoren-Home]]></category>
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		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Medien- und Nutzungswandel k&#246;nnte zu einer Implosion der gesamten klassisch-kommerziellen Medienindustrie f&#252;hren. Kommunikationsr&#228;ume sind ohnehin viel interessanter als Einwegkommunikation. Nur: Ist das auch mainstreamf&#228;hig?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/a876d15b56984bf06cc669c46e18d3" alt="" width="1" height="1" />K&#252;rzlich schrieb ich <a href="http://carta.info/9636/medienkonjunktur-oder-medienkrise-its-the-nutzerbindung-stupid/">hier</a> zur &#220;berwindung der Medienkrise:</p>
<blockquote><p><em>Am Ende wird den Medienunternehmen schlicht die &#220;berzeugung in die eigene Produktqualit&#228;t helfen &#8212; und ein  intelligentes Absichern von Werbepreisniveaus.</em></p></blockquote>
<p>Doch: So sicher ist die Zukunft der Werbefinanzierung und der klassischen Medienindustrie nicht. Bleibt es bei der hergebrachten Konzentration auf eine &#252;berwiegende Werbefinanzierung ist es denkbar, dass sich die Krise des Gesch&#228;ftsmodells Werbefinanzierung mittelfristig zu einer <strong>Apokalypse der Medien<em>wirtschaft</em></strong> entwickeln kann.</p>
<p>Was nicht bedeutet, dass in Zukunft ein geringeres Bed&#252;rfnis nach Werbetr&#228;gern erwartbar w&#228;re. Nein! Der Trend zeigt durch die Vermehrung von Nischenangeboten sogar deutlich nach oben. Folgt man der dem Gesch&#228;ft eigenen Logik der Zielgruppenansprache, sind Nachfrager nach so genannten spezifischen soziodemographischen Gruppen mit der Preisgestaltung f&#252;r Werberaum der klassischen, aber auch neuen Medien immer weniger zufrieden. Die fehlende <strong>Intermedia-W&#228;hrung</strong>, die einheitliche Orientierungsgr&#246;&#223;e zur Werthaltigkeit konkurrierender Werbe-Oberfl&#228;chen, klemmt in der Falle der Besitzstandswahrungen und Bauchnabelschauen. Mit unangenehmen, zum Teil nur mittelbar abh&#228;ngigen Effekten:</p>
<p>Das <strong>Preisniveau im Internet</strong> f&#228;llt aufgrund permanenter Angebotsausweitung im Special-Interest-Segment. Angebot und Nachfrage! Beg&#252;nstigt durch, gemessen an den klassischen Medien, marginalen <strong>Markteintrittsbarrieren</strong>. Die Kosten f&#252;r den Unterhalt von Websites sind au&#223;erordentlich gering: Facebook beispielsweise „versorgt“ rund 200 Millionen <em>aktive</em> und von der Werbung wie den Medien hei&#223;geliebte Nutzer mit weniger als 1.000 Mitarbeitern. Auch sorgen eine nahezu un&#252;berschaubare F&#252;lle von Vermarktungs-Tools und Reichweiten-Definitionen nicht unbedingt f&#252;r stabile Preise. <strong>Tendenz: st&#252;rmische See ohne verl&#228;ssliche Navigatoren</strong>.</p>
<p>Das <strong>Fernsehen</strong> bewegt sich sukzessive in die N&#228;he des Radios als anerkanntes <strong>Nebenbei-Medium</strong>. Werbespots werden bereits heute so produziert, dass ein „Schauen“ nicht mehr n&#246;tig ist. Den Zusehern wird in den Raum „hinterhergerufen“. <strong>Printmedien</strong> verlieren insgesamt kontinuierlich an Abdeckung des Leserpotentials (Internet und Print verlangen nach einer aktiven Informationsaufnahme, die im Medienzeitbudget der Nutzer nicht beliebig ausdehnbar ist – von der Parallelnutzung bleiben sie, anders als Fernsehen und Radio, ausgeschlossen); das <strong>Kino</strong> schafft es strukturell bis heute nicht, die Einzigartigkeit der Rezeptionssituation, das intime Verh&#228;ltnis zwischen Besucher und dargebotenem Inhalt im Vorf&#252;hrungssaal kommunizieren und vermarkten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Lediglich das <strong><a href="http://www.agma-mmc.de/files/PM-EckdatenRadio2009-II.pdf">Radio</a></strong> und das <strong>Plakat</strong> als Au&#223;enwerbefl&#228;che bleiben von diesen Entwicklungen gr&#246;&#223;tenteils unber&#252;hrt. Ihr Platz im Medienrepertoire der Nutzer ist vom Medienwandel qua Digitalisierung ausgenommen. Ohne erwartbare Ver&#228;nderung in der Zukunft. <strong>Tendenz: das sehen auch die Werbungtreibenden so.</strong></p>
<p>In der Summe kann der mit dem<strong> technischen Medienangebotswandel</strong> einhergehende <strong>Mediennutzungswandel</strong> zu einer andauernden <strong>Schrumpfung</strong> des gesamten <strong>kommerziellen Medienmarktes</strong> und dessen Beitr&#228;gen zu <strong>volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen</strong> f&#252;hren. Langer Satz, aber Kernaussage!</p>
<p>Hei&#223;t das, dass sich die Mediennutzer nicht mehr f&#252;r ihre liebgewonnene <strong>Unterhaltung</strong> oder <strong>Information</strong> interessieren und sich von den Produzenten/Redaktionen abwenden und damit die Werbevermarktung gleich „irgendwohin“ mitnehmen?</p>
<div id="attachment_12348" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/07/media2.jpg"><img class="size-medium wp-image-12348" title="media2" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/07/media2-300x201.jpg" alt="asdfsdfasdf" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">F&#228;llt die „Digital Generation“ irgendwann in „analoge Nutzungsmuster“ zur&#252;ck?</p></div>
<p>Nein, nicht zwabgsl&#228;ufig. Aber gemessen an der <strong>Gratifikationserwartung der Nutzer</strong> liegt die Option der interpersonalen Kommunikation zusammengenommen vor der der Nutzung von „Einwegkommunikation“ redaktionell gestalteten Medieninhalts. Punkt. Ein der Bedeutung unangemessener Vergleich zwischen Kennwerten der <strong>Telekommunikationsindustrie</strong> und der <strong>Medienindustrie</strong> verdeutlicht das Verh&#228;ltnis auf nahezu jeder statistischen Ebene.</p>
<p>Diese <strong>Gedanken</strong> zur Ausbreitung von neuen Kommunikationsr&#228;umen in einer von klassischen Medienunternehmen besetzten Sph&#228;re und deren &#246;konomische Auswirkungen heben die wichtigste Ressource des Mediengesch&#228;fts, die Nutzer, auf ein noch nicht dagewesenes Niveau der strategischen Beachtung. Das, was derzeit von einer, gemessen an der Gesamtbev&#246;lkerung relativ kleinen Gruppe von Netzaffinen, jungen Menschen, Technikbegeisterten, der Medienszene selbst, als <strong>Wandel der Kulturtechnik Mediennutzung sowie der Medienwirtschaft</strong> messbar verk&#252;ndet wird, muss zuvor einer Reihe von Problemstellungen standhalten, will sie, die kleine Gruppe der Gesellschaft, den Anspruch auf Weisheit beanspruchen:</p>
<p>Wie verh&#228;lt sich der aktuell zu beobachtende <a href="www.ipmz.uzh.ch/media/downloads/keynote.pdf">Wandel</a> der Mediennutzung als signifikante Gr&#246;&#223;e zu den Sozialisationsetappen der Altersgruppen in der Gesellschaft? F&#228;llt die „Digital Generation“ im Zuge der sich ver&#228;ndernden Lebensumst&#228;nde (Beruf, Familie, Privatheit), sich einstellender Langeweile im Umgang mit neuen medialen Optionen, Umweltbewusstsein (Energiebilanz Endger&#228;te) oder Restrukturierungen des eigenen Zeitbudgets („Zeitfresser“ Online) in „analoge Nutzungsmuster“ zur&#252;ck und <a href="http://www.faz.net/s/Rub28EF38B483C94193A70B58D41ADA26A4/Doc~EF085847FE2EF4F848C88854F7DEB8A4C~ATpl~Ecommon~SMed.html">bereinigt</a> ihren Kommunikationsraum um viele „Freunde“? Welche Bedeutungen werden den technischen Endger&#228;ten beigemessen und welchen Grad der Alltagsnotwendigkeit erfahren Medien unabh&#228;ngig von den durch sie transportierten Inhalten?</p>
<p>Ein heute nicht abschlie&#223;end zu beantwortendes B&#252;ndel an Fragen. Ein Dilemma f&#252;r die Entscheidungstr&#228;ger der kommerziellen Medien, die nicht nur Verantwortung f&#252;r die H&#246;he der Rendite tragen. Die Beantwortung der Frage, ob es sich wirklich um eine <strong>Apokalypse der Medien<em>wirtschaft</em></strong> handelt, k&#246;nnen die heute 13J&#228;hrigen in 20, 25 Jahren beantworten.<br />
<a href="http://www.legalthoughts.de/2008/03/douglas-adams-hat-abgeguckt/">42</a>!?
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=12322&amp;md5=b15fb66c1307c0568d2610017307255c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Netz besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln</title>
		<link>http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln/</link>
		<comments>http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 19:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verlage sollten begreifen, dass ein Internet ohne Verlinkungen kein Netz ist, sondern eine Anh&#228;ufung von abgeschotteten Inhalten, die keiner findet und keiner beachtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/d925a73f70a64c9983d40157510eb377" alt="" width="1" height="1" />Wenn Tim Berners-Lee das World Wide Web mit typischem Verlagsdenken ersonnen h&#228;tte, dann g&#228;be es heute kein weltumspannendes Netz, das Webseiten und ihre Inhalte miteinander verkn&#252;pft und Weltwissen auf unendlich vielen Pfaden verf&#252;gbar macht. Es g&#228;be blo&#223; Anh&#228;ufungen von gro&#223;en und kleinen und mehr oder weniger autarken Inseln mit Inhalten. Aber keine M&#246;glichkeit, von einer Insel auf die andere zu gelangen und dabei Neues zu entdecken.</p>
<p>Den Kerngedanken des Web &#8211; die Verbindung fremder Webseiten per Link &#8211; haben die meisten deutschen Verlage bis heute nicht begriffen. Ihre Webportale sind voll von Beitr&#228;gen, die au&#223;er Hinweisen auf andere eigene Beitr&#228;ge keinen einzigen hinausf&#252;hrenden Link zu Originalquellen, anderen Perspektiven oder vertiefenden Informationen enthalten. Dahinter steckt die unausgesprochene Pr&#228;misse, die Verlage seit ihren ersten Schritten im Internet als gegeben voraussetzen: Man schickt niemals seine Leser auf andere Websites. Sie k&#246;nnten dort etwas Interessanteres finden, und dar&#252;ber k&#246;nnten sie doch glatt vergessen zur&#252;ck zu kommen.</p>
<p>Weil Verlage ihre Portale nicht als attraktive Knotenpunkte im Web, sondern als autarke Inseln begreifen, tun sie alles (und zwar fast alle das Gleiche), um die Nutzer zum Bleiben zu bewegen und viel zu wenig, um Nutzer dazu zu bewegen, freiwillig wieder zu kommen. Auf diese Weise vergeben sie zahlreiche Chancen:</p>
<ul>
<li>Agenturberichte, Kinokritiken oder Kochrezepte geh&#246;ren nach Verlagsauffassung zu einem vollwertigen Portal dazu. Schlie&#223;lich sind solche Bausteine, auch wenn sie jeder hat, ja auch Bestandteile der gedruckten Zeitung. Doch das ist Printdenken im Web. Anders als am Fr&#252;hst&#252;ckstisch, wo die meisten Menschen nur ein einziges Blatt lesen, sind im Netz die identischen Allerweltsinformationen immer nur einen Mausklick entfernt. So f&#252;hrt das Portaldenken dazu, dass einzigartige Inhalte gegen&#252;ber Versatzst&#252;cken, die jeder hat, nicht gen&#252;gend im Vordergrund stehen. Das kleinteilige Design der meisten Zeitungswebsites verst&#228;rkt die falsche Priorit&#228;tensetzung noch obendrein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verlage reichern ihre Websites nicht mit dem Mehrwert an, den sie durch Verlinkung gewinnen k&#246;nnten. Das zu beherzigen, fordert <a href="http://www.buzzmachine.com/2008/06/02/the-ethic-of-the-link-layer-on-news/ ">Jeff Jarvis</a>: ”Tue, was Du am besten kannst und verlinke zum Rest.&#8221; In der Link&#246;konomie muss nicht jeder das Rad neu erfinden und nochmals niederschreiben, was viele andere vielleicht schon treffender gesagt haben. Viel sinnvoller ist, zu den besten dieser Quellen zu verlinken.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verlagsportale, die nicht verlinken, denken nicht vom Nutzerinteresse her und bieten ihren Lesern dehalb nicht den gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Service. Sie verkennen, dass es f&#252;r die Leser einen gro&#223;en Wert hat, von einer Website regelm&#228;&#223;ig auf gute externe Websites verwiesen zu werden. Weitere Argumente dazu gibt es bei <a href="http://beatblogging.org/2009/06/11/why-we-link-a-brief-rundown-of-the-reasons-your-news-organization-needs-to-tie-the-web-together/">Beatblogging.org</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Verlagsportale handeln aber auch nicht in ihrem eigenen Interesse, wenn sie nicht verlinken. Zum Zum Beispiel im Lokaljournalismus. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass aus Lesern von Spielberichten im Kreisligafu&#223;ball Community-Mitglieder eines von der Zeitung geleiteten lokalen Sportportals werden k&#246;nnen, wenn Verlage sich angew&#246;hnen w&#252;rden, auf die Websites der Vereine zu verlinken und sie aktiv mit einzubeziehen. Das l&#228;sst sich f&#252;r die gesamte deutsche Vereinslandschaft durchdeklinieren.</li>
</ul>
<p>Der New Yorker Medienprofessor Jay Rosen spricht in diesem sehenswerten Vier-Minuten-Video von der &#8220;Ethik des Verlinkens&#8221;. Die meisten Zeitungsportale missachten diese Ethik. Sie profitieren von der Aufmerksamkeit, die andere ihnen durch Links bescheren, geben aber nichts von der Aufmerksamkeit zur&#252;ck, die sie bekommen.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RIMB9Kx18hw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Auf die Idee, schon das blo&#223;e Verlinken und Zitieren (nicht zu verwechseln mit dem widerrechtlichem Kopieren) mit einer Strafgeb&#252;hr, genannt &#8220;Leistungsschutzabgabe&#8221;, zu  belegen, kommt nur jemand, der die Ethik des Verlinkens weder versteht noch beherzigt. &#220;ber die praktischen und rechtlichen Probleme der ”Verleger-GEMA&#8221; haben auch <a href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/">Robin  Meyer-Lucht</a> und <a href="http://carta.info/10424/internet-paid-content/ ">Matthias Schwenk</a> hier bei Carta schon geschrieben. Die Verlage verwandeln ihre Portale mit einer solchen Abgabe endg&#252;ltig in abgeschottete Inseln, denn wer will schon daf&#252;r bezahlen, verlinken zu d&#252;rfen? Der Gedanke ist ebenso absurd wie von Fans eine Abgabe daf&#252;r zu verlangen, dass sie kostenlose Mundpropaganda f&#252;r ein Produkt oder f&#252;r eine Musikband machen.</p>
<p>Die Kosten f&#252;r ein optimiertes Suchmaschinenranking (SEO) k&#246;nnen Verlage bei einer GEMA-Geb&#252;hr f&#252;r das Verlinken konsequenterweise dann auch gleich einsparen, bzw. in Etats f&#252;r gekaufte Suchwortplatzierung umwandeln, denn Suchmaschinen stufen Websites, auf die nur wenige Links f&#252;hren, als vergleichsweise unbedeutend ein. Inhalte hinter der Schranke einer Leistungsschutzabgabe f&#252;r das Verlinken werden so letztlich der &#246;ffentlichen Diskussion ebenso entzogen wie Inhalte hinter einer Bezahlschranke f&#252;r das blo&#223;e Anschauen (Paid Content). Und das ist so ziemlich das Gegenteil eines freien Internet, das Menschen und Informationen verbindet, welches Berners-Lee im Sinn hatte, als er das World Wide Web erfand.
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<a href="http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln/">Das Netz besteht aus Verbindungen, nicht aus abgeschotteten Inseln</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/10534/das-netz-besteht-aus-verbindungen-nicht-aus-abgeschotteten-inseln/#comments">24 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=10534&amp;md5=6e7352b729b92235c2c10eb4a8430835" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verleger-Gema f&#252;r Onlinetexte: Wer zahlt wof&#252;r? (Und wer ist Verleger?)</title>
		<link>http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 14:39:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage geht es um die Schaffung einer ganz neuen Einnahmequelle: einer Art Geb&#252;hreneinzugszentrale f&#252;r die Nutzung von Online-Texten. Bislang ist bemerkenswert unklar, wie ein solches System konkret funktionieren k&#246;nnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/d756d1b666cfcb200c40614b7530df" width="1" height="1" alt=""/>Die Karriere des Themas &#8220;Leistungsschutzrechte f&#252;r Verlage&#8221; ist in der Tat atemberaubend. Anfang M&#228;rz <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/34/85/dokument.html?titel=%22Mich+st%C3%B6rt+die+Weinerlichkeit%22&amp;id=64385843&amp;top=SPIEGEL&amp;suchbegriff=d%C3%B6pfner&amp;quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&amp;qcrubrik=kultur">sagte</a> Springer-Chef Mathias D&#246;pfner erstmals &#8220;Der Copypreis der Zukunft ist das Copyright&#8221;. Kaum drei Monate sp&#228;ter ist der Ansatz ganz oben auf die Forderungsliste der Verleger <a href="http://www.bdzv.de/bdzv_intern+M543c05196be.html">ger&#252;ckt</a>. Leistungsschutzrechte sollen den Weg aus dem Online-Schlamassel weisen.</p>
<p>Dabei geht es bei den Leistungsschutzrecht um weit mehr als nur die bessere Durchsetzung des Urheberrechts, die derzeit noch die <a href="http://blogbar.de/archiv/2009/06/08/die-korrigierte-resolution-im-wortlaut/">Disskussion</a> <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E99C35A8859434BD7AFC3B486CCF5FB5C~ATpl~Ecommon~Scontent.html">beherrscht</a>.</p>
<p>Es geht um die Erschlie&#223;ung einer ganz <strong>neuen Einnahmequelle</strong>: Das Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage k&#246;nnte Basis sein f&#252;r etwas, das die FTD gestern &#8220;Gema f&#252;r Onlinetexte&#8221; <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html">genannt hat</a>: Eine Art Geb&#252;hreneinzugszentrale f&#252;r die Nutzung von Online-Texten. Eine &#8220;Verwertungsgesellschaft der Verlage&#8221; (D&#246;pfner) k&#246;nnte den Weg ebnen f&#252;r eine neue Pauschalverg&#252;tung f&#252;r Onlinetexte.</p>
<p><strong>Es geht folglich um nichts weniger als das Online-Gesch&#228;ftsmodell von printorientierten Medienh&#228;usern &#252;berhaupt. </strong></p>
<p>Man k&#246;nnte auch sagen: Mit dem Leistungsschutzrecht haben die Verlage ihre Version der Kulturflatrate f&#252;r Journalismus vorgestellt (siehe Text von <a href="http://carta.info/10288/abo-oder-flatrate-auf-welches-bezahl-modell-laeuft-es-hinaus/">Wolfgang Michal</a>).</p>
<p>Doch hier fangen die Fragen erst an: Wie soll die neue Urheberrechtsverg&#252;tung f&#252;r Verlage funktionieren? Wer zahlt wof&#252;r? Mit welcher Begr&#252;ndung? Wer ist &#252;berhaupt Verleger? Und wie werden die Urheber beteiligt?</p>
<p>Recht deutlich ist zu erkennen, dass  Google News mit Hilfe des Leistungsschutzrechts in die Schranken und m&#246;glicherweise auch in die Abgabenpflicht gewiesen werden soll (mehr <a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=128607">hier</a>). Aber<strong> eine Google News-Abgabe kann schwerlich die L&#246;sung der Erl&#246;sprobleme der Verlage sein</strong>. Die Einnahmen von Google News sind marginal. Google kann mit der Einstellung des deutschen Google News drohen, was den Verlagen mehr schaden als n&#252;tzen w&#252;rde.</p>
<p>Wenn man die Sache durchdenkt, wir klar: Die Verlage m&#252;ssen <strong>sehr viel potentere Zahler f&#252;r ihre Verwertungsgesellschaft </strong>im Auge haben. Hierzu sind bislang nur kursorische Ans&#228;tze und Ideen zu h&#246;ren. Mal ist von Telkos die Rede als m&#246;glichen Einzahlern, dann wieder von Unternehmen. Ohnehin erscheint bemerkenswert unklar, wie die Verg&#252;tungssysteme nach Schaffung eines Leistungsschutzrechts eigentlich konkret ausgestaltet werden w&#252;rden und von wem.</p>
<p>Bemerkenswert ist aber vor allem, dass die Verleger pl&#246;tzlich eine Pauschalverg&#252;tung ihrer Inhalte anstreben, die von ihrem Kern her <strong>eher zum Prinzip der Allmende- als zu dem der Marktwirtschaft </strong>zu passen scheint: Die Verg&#252;tung l&#228;uft nicht mehr &#252;ber den Markt und einzelne Tauschakte, sondern &#252;ber eine <strong>kommissionvermittelte Blackbox der kollektiven Verg&#252;tung</strong> und Preissetzung.</p>
<p>Es ist erstaunlich, wie sich Vorstellungen zur Kulturflatrate von den <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/medien/dok/278/278135.eine_kulturflatrate_ist_machbar.html">Gr&#252;nen</a> und Verlegerans&#228;tze hier angen&#228;hert zu haben scheinen. Vielleicht kommen hier die neuen Gesch&#228;ftsmodelle einer internetvermittelten Kultur- und Medienwirtschaft zu sich selbst. Pauschalverg&#252;tung schl&#228;gt Einzelverkauf.</p>
<p>Noch aber liegt sehr viel Euphorie und PR-Nebel &#252;ber dem Thema.</p>
<p>Zum Thema siehe auch:</p>
<p>&#8211; <a href="http://carta.info/7832/schutzlos-ausgeliefert-hegemanns-fabel-zum-leistungsschutzrecht/">Schutzlos ausgeliefert? Hegemanns Fabel zum Leistungsschutzrecht</a></p>
<p>Da Kulturflatrates ja gerade sehr angesagt sind, arbeite ich gerade mal an einem Text &#8211; Arbeitstitel &#8220;Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht&#8221;. N&#228;chste Woche haben wir auch noch einen Text von den G&#252;nen zu dem Thema.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=10421&amp;md5=75f43b667e933e3fe34eb97ed0741c35" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Kulturindustrie: Marek Lieberbergs planloser Kreuzzug gegen das Internet</title>
		<link>http://carta.info/7145/digitale-kulturindustrie-lieberberg-kreuzug-internet-urheberrecht/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 18:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat einen Text geschrieben, der vor Generalisierungen und Vereinfachungen nur so strotzt. Kernthese: Das Internet enteigne die gesamte Kreativbranche. Lieberberg versucht so unter dem Banner "Entrechtung"  eine kulturpolitische Allianz gegen das Internet zu bilden. Das Ergebnis sind plumpe Netz-Ressentiments.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/c8bd9909c905705f51fa499e4485c4" alt="" width="1" height="1" /><br />
Es geh&#246;rt zu den miesen Tricks der Politik, Ursache-Wirkungs-Prinzipien weitr&#228;umig zu generalisieren, um leicht vermittelbare Feindbilder zu schaffen. So m&#252;ssen derzeit einige tausend Boni-B&#228;nker herhalten, um den gesamten Manager-Berufsstand f&#252;r gierig, minderbegabt und ohnehin schuld an der Krise zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Wenn solche Muster als Kern aller populistischen Politik gelten k&#246;nnen, dann ist Marek Lieberberg (<a href="http://www.parkavenue.de/asset/Image/persoenlichkeiten/08_07/juedische_society/fotogalerie/marek_lieberberg.jpg">Foto</a>) ein populistischer Kulturpolitiker. Er hat f&#252;r die Wochenend-Beilage der S&#252;ddeutschen Zeitung einen Text mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/351385/637/2820647/Das-wollt-ihr-ni-cht-wirkli-ch.html">Das wollt ihr nicht wirklich</a>&#8221; geschrieben, der vor Generalisierungen und <strong>unterkomplexen Feindbildern</strong> nur so strotzt.</p>
<p>Lieberbergs Kernthese: <strong>Das Internet enteigne die gesamte Kulturindustrie</strong>. Es zersetze das einst so bl&#252;hende &#8220;Eco-System von Autoren, Journalisten, Musikern und Schauspielern, Dichtern und Denkern&#8221;. Schuld sei der &#8220;z&#252;gellose Raubbau&#8221; durch den &#8220;willk&#252;rlichen, ungehinderten und kostenlosen Zugriff auf alle geistigen Inhalte&#8221;. Es drohe die Machtergreifung der narzistischen &#8220;Web-Zombies&#8221;.</p>
<p>Unverkennbar: Der &#8220;K&#252;nstlervater&#8221; (SZ &#252;ber Lieberberg) r&#252;hrt in seiner Exegese die Urheberrechtsprobleme der Musikindustrie, die Refinanzierungskrise des Journalismus, die Debatte um Open Access und Google Book Search (mehr <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5347.html">hier</a> und <a href="http://immateriblog.de/?p=431">hier</a>) reichlich oberfl&#228;chlich zusammen, um unter dem Banner &#8220;Enteignung&#8221; eine <strong>kulturpolitische Allianz gegen das Internet </strong>zu bilden.</p>
<div id="attachment_7161" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a href="http://www.sueddeutsche.de/351385/637/2820647/Das-wollt-ihr-ni-cht-wirkli-ch.html"><img class="size-medium wp-image-7161" title="bild-22" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/03/bild-22-213x300.png" alt="asdfasdfasdf" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lieberberg in der S&#252;ddeutschen Zeitung: &quot;frech, wie man Zeitungen &#252;ber den Tisch ziehen kann.&quot;</p></div>
<p>Dabei haben gerade etwa Musikindustrie und Zeitungsverlage <strong>v&#246;llig unterschiedliche Probleme</strong> mit dem Internet. Lieberberg macht daraus dennoch eins.</p>
<p>Die Musikindustrie hat tats&#228;chlich ein riesiges Urheberrechtsproblem, mit dem sie von der Politik bislang erstaunlich allein gelassen wurde. Zugleich aber zeigte sich die Branche bislang extrem unflexibel darin, ihr technologisch veraltetes Gesch&#228;ftsmodell im neuen Medienumfeld neu zu erfinden, wie Tim Renner <a href="http://carta.info/5738/tim-renner-journalismus-internet-musikindustrie/">sehr pointiert ausgef&#252;hrt hat</a>.</p>
<p>Auch Lieberberg sah das vor vier Jahren in einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/271/374081/text/">Interview </a>mit der S&#252;ddeutschen Zeitung noch &#228;hnlich: &#8220;Die Musikindustrie geht heute nicht nur an mangelnder Kreativit&#228;t zugrunde, sondern vor allem an ihren autorit&#228;ren Strukturen und ihrem <strong>planwirtschaftlichen Kontrollwahn</strong>&#8220;.</p>
<p>Inzwischen hat Lieberberg es sich augenscheinlich anders &#252;berlegt und macht im Vorfeld eines <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_23394/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2009/01/2009-01-21-bkm-branchenhearing.html">Hearings des Bundeswirtschaftsministeriums zur Musikwirtschaft</a> Anfang Mai, auf dem er selbst sprechen wird, Entrechtung und Enteignung zum Kernproblem der Musik- und kurzerhand der gesamten Kreativwirtschaft. Einer Branche, der es zuletzt auch an unternehmerischer Fantasie mangelte, soll folglich nun die Regierung verst&#228;rkt helfen.</p>
<p>Dabei ist sich Lieberberg nicht zu schade, mit weitr&#228;umiger Geste auch die Verlage zu Opferl&#228;mmern des Internets zu erkl&#228;ren. Dabei vermengt er problemlos werbefinanzierte Nachrichtensites mit file sharing, frei zug&#228;ngliche Inhalte mit Urheberrechtsverletzungen. Die <strong>Zeitungsverlage</strong> w&#252;rden, so Lieberberg mit ihren &#8220;Gratis-Internetangeboten <strong>Selbstmord</strong> begehen&#8221;. Sie sollten stattdessen endlich einen Obulus f&#252;r jeden redaktionellen Beitrag verlangen.</p>
<p>Doch wie Lieberberg selbst schreibt, hat sich die Zeitungsindustrie selbst f&#252;r diesen Ansatz entschieden. Sie hat im Kern kein Urheberrechtsproblem, sondern ein Problem mit der verst&#228;rkten Wettbewerbsdynamik des Internets (mehr <a href="http://netzwertig.com/2009/03/26/die-maer-von-der-generation-kostenlos/">hier</a>).</p>
<p>Doch Lieberberg ereifert sich weiter und ist sich nicht zu schade, in seiner verkleisterten Argumentation nun auch noch den Perlentaucher frontal anzugreifen:</p>
<blockquote><p>Die Website perlentaucher wirft die gesamte feuilletonistische Print-Tagesausbeute<strong> </strong>auf den Markt, nat&#252;rlich kostenlos; und nicht nur, dass der<strong> </strong>Staat<strong> </strong>hier nicht eingreift, er f&#246;rderte die &#220;bersetzung dieser &#8220;Auswertungen&#8221; ins Englische auch noch jahrelang durch die bundeseigene Kulturstiftung: frech, wie man Zeitungen, die eigentlich Anspruch auf Urheberrechte haben, &#252;ber den Tisch ziehen kann.</p></blockquote>
<p>Lieberberg hat leicht erkennbar weder die Funktion des Perlentauchers noch die des Rechtsstaats verstanden: Denn niemand behauptet, dass der Perlentaucher mit seiner Feuilleton-Rundschau Urheberrechte verletzen w&#252;rde, nicht einmal die betroffenen Zeitungen selbst. Und wenn dies so w&#228;re, dann w&#228;re dies eine Aufgabe der Gerichte nicht des Staates. Sp&#228;testens an dieser Stelle fragt man sich, ob nicht eine gr&#252;ndlichere Pr&#252;fung des Textes durch die Redaktion der S&#252;ddeutschen Zeitung w&#252;nschenswert gewesen w&#228;re.</p>
<p>Um gleich noch alle im Netz zu beleidigen, die nicht eindeutig zur klassischen Kulturindustrie geh&#246;ren, bezeichnet Lieberberg anschlie&#223;end Blogger als &#8220;Heerscharen von Narzissen&#8221; (er meint nat&#252;rlich Narzissten) und &#8220;Web-Zombies&#8221;, die &#8220;mit Intoleranz, Borniertheit und Vorurteilen eine Hausmeistershow mit ganz schneller Meinung&#8221; verbreiten.</p>
<p>Die Vorteile des Internets? Lieberberg kennt offenbar keine. Der Musik-Multimillion&#228;r hat im Netz augenscheinlich die Orientierung verloren. Und macht jetzt alle au&#223;er sich selbst f&#252;r seine Orientierungslosigkeit verantwortlich.</p>
<p>Nicht die Politik macht sich gerade schuldig, wie Lieberberg in seinem Furor meint, sondern er sich selbst: Indem er strukturkonservative Blindheit und plumpe Netz-Ressentiments zur Norm erhebt.</p>
<p>Disclosure: Robin Meyer-Lucht hat &#252;ber Jahre f&#252;r den Perlentaucher geschrieben.<br />
<!--/* OpenX Image Tag v2.7.25-beta */--></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://d1.openx.org/ck.php?n=a8c47325&amp;cb=INSERT_RANDOM_NUMBER_HERE" target="_blank"><img src="http://d1.openx.org/avw.php?zoneid=21592&amp;n=a8c47325" border="0" alt="" /></a></p>
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			</a>
		</div>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=7145&amp;md5=8587f5b4075abaaf02d1d879c1f29d7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tim Renner: &#8220;Die Journalismuswirtschaft ist im Netz genauso hilflos wie die Musikindustrie&#8221;</title>
		<link>http://carta.info/5738/tim-renner-journalismus-internet-musikindustrie/</link>
		<comments>http://carta.info/5738/tim-renner-journalismus-internet-musikindustrie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 23:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tim Renner]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5738</guid>
		<description><![CDATA[F&#252;r Tim Renner ist klar: Die Journalismusindustrie wiederholt derzeit die Fehler der Musikindustrie im Internet. Sie klammert sich vergeblich an ihre alten Gesch&#228;ftsmodelle und &#246;ffnet sich der Digitalisierung nicht konsequent: Ein "Rennersches Gesetz" und ein Video-Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/969eb09bcdc9903d3be8871250efbe" alt="" width="1" height="1" /><br />
Fr&#252;her schon hat Tim Renner einmal <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,444685,00.html">geschrieben</a>: &#8220;Mit der Digitalisierung verh&#228;lt es sich wie mit dem Wasser: sie sucht sich ihren Weg. Auch wenn man versucht, die Nutzung zu verhindern oder zu erschweren. Egal, ob mit preislichen oder rechtlichen Instrumenten, man wird den Fortschritt in der Kommunikation und Distribution durch Digitalisierung nicht stoppen k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Am vergangenen Mittwoch war Renner, das &#8220;Perpetuum Mobile der deutschen Musikwelt&#8221; (<a href="http://www.intro.de/news/newsfeatures/23006803/die_deutschland-wg_motor_radio_bald_in_berlin">Intro</a>), zum &#8220;<a href="http://medienpolitik.eu/cms/index.php?idcatside=62">medienpolitischen Colloquium</a>&#8221; ins Institut f&#252;r Medienpolitik (<a href="http://medienpolitik.eu/">IfM</a>) gekommen, um seine Thesen zur Digitalisierung und Medienindustrie zu aktualisieren. Am Ende der eineinhalbst&#252;ndigen Diskussion stand dann tats&#228;chlich so etwas, was man als <strong>Rennersches Gesetz</strong> bezeichnen k&#246;nnte (analog zum nun allerdings nicht mehr brauchbaren <a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/geschichte/didaktik/weltgeschichte/grundlagen/rieplsche_gesetz.html">Rieplschen Gestetz</a>): Es besagt kurz gesagt: Kein Zweig der Medienindustrie wird den Wechsel vom analogen zum digitalen Medientr&#228;ger vollziehen, ohne dabei nicht auch sein Gesch&#228;ftsmodell zu wechseln (siehe These 1).</p>
<p>Insgesamt l&#228;sst sich Renners souver&#228;ner (yip!) und thesenstarker Auftritt in folgenden acht Punkten zusammenfassen:</p>
<p><strong>1. Der Wechsel vom analogen zum digitalen Medientr&#228;ger bringt immer auch einen Wechsel des Gesch&#228;ftsmodells mit sich.</strong></p>
<p>2. Kein Zweig der Medienindustrie sollte den Fehler machen, die <strong>Vorteile der analogen Medientr&#228;ger</strong> zu &#252;bersch&#228;tzen. Dies hat die Musikindustrie getan. Und dem gleichen Irrtum erliegen derzeit noch Zeitungs- und Buchindustrie.</p>
<p>3. Die Akteure der alten Medienindustrie werden immer versuchen, ihr bislang profitables Gesch&#228;ftsmodell weitgehend 1:1 auf das neue Medium zu &#252;bertragen. Dies wird aber nicht funktionieren. Sie werden von neuen Akteuren bedr&#228;ngt, die gerne auf neue, dem neuen Umfeld noch angemessenere Gesch&#228;ftsmodelle setzen, weil sie selbst noch keines haben.</p>
<p>4. Die Manager der Medienindustrien erfassen den Medienwandel vor allem auch deshalb nicht emotional, weil sie nicht in der Technikwelt der Nutzer ihrer Inhalte leben. Genau um solch ein emotionales Verst&#228;ndnis geht es aber.</p>
<p>5. Die Musikindustrie nutzt das Internet bis heute aus Selbstblockade der Majors nicht konsequent.</p>
<p>6. Das Urheberrecht wird erst dann vermittel- und durchsetzbar sein, wenn es legale Alternativen gibt, die den gleichen Angebotsumfang wie die illegalen Angebote haben. Derzeit sind die legalen Angebote aber schlechter als die illegalen, weil sie die Inhalte sp&#228;ter und nicht im gesamten Katalog anbieten.</p>
<p>7. Die Journalismusindustrie begeht derzeit die gleichen Fehler wie die Musikindustrie im Netz: Sie erkennt nicht, dass sie ihr Gesch&#228;ftsmodell radikal ver&#228;ndern muss. Sie nutzt das Netz nicht konsequent, ist zaghaft statt offensiv.</p>
<p>8. Verwertungsgesellschaften allein versprechen keine gerechte und akzeptable L&#246;sung der Gesch&#228;ftsmodell-Misere: &#8220;In einem Land, das von VG Wort und Gema regiert wird, m&#246;chte ich nicht leben.&#8221;</p>
<p>Fraglos, mit diesen Thesen Renners bleiben viele Fragen unbeantwortet, w&#228;hrend andere immerhin aufgeworfen werden. So wollte etwa Romanus Otte, stellvertretender Chefredakteur der <em>Welt</em>, von Tim Renner wissen, ob durch das netzbedingte Ende der &#8220;Symbiose aus Journalismus und Werbung&#8221; von nun an nicht dauerhaft weniger Geld f&#252;r Journalismus zur Verf&#252;gung stehe. Die Antwort, die Renner nicht so recht geben wollte, die wir aber gerne nachreichen, lautet: h&#246;chstwahrscheinlich ja.</p>
<p>Tags zuvor gab Renner uns ein Interview, in dem er betonte, wie sehr ihn die Hilflosigkeit der Journalismusindustrie an das Verhalten der Musikindustrie im Netz erinnere. Hier das siebenmin&#252;tige Video:</p>
<p><object width="400" height="300" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3384798&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3384798&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object><br />
<a href="http://vimeo.com/3384798">Tim Renner: &#8220;Die Printwirtschaft steckt in der gleichen Hilflosigkeit wie die Musikindustrie&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user1191984">Carta</a>.</p>
<p><!--/* OpenX Image Tag v2.7.25-beta */--></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://d1.openx.org/ck.php?n=a8c47325&amp;cb=INSERT_RANDOM_NUMBER_HERE" target="_blank"><img src="http://d1.openx.org/avw.php?zoneid=21592&amp;n=a8c47325" border="0" alt="" /></a></p>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/5738/tim-renner-journalismus-internet-musikindustrie/">Tim Renner: &#8220;Die Journalismuswirtschaft ist im Netz genauso hilflos wie die Musikindustrie&#8221;</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/5738/tim-renner-journalismus-internet-musikindustrie/#comments">38 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=5738&amp;md5=1c5449fd2bed07bedca49bc1fd4c1f5e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Xing &amp; Co.: Die neuen Aggregationsm&#228;chte im Nachrichtenmarkt?</title>
		<link>http://carta.info/4934/xing-linkedin-aggregation-nachrichten-verlage/</link>
		<comments>http://carta.info/4934/xing-linkedin-aggregation-nachrichten-verlage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 16:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher-Home]]></category>
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		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend Zeitungen noch nach Online-Gesch&#228;ftsmodellen ringen, verdienen Xing &#038; Co. bereits pr&#228;chtig an den Diskussionen ihrer Mitglieder. Der Gespr&#228;chsstoff hierf&#252;r kommt aus den Verlagen, die aufpassen sollten, nicht blo&#223; Steigb&#252;gelhalter der Netzwerke zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/29535d34830f98aa0cf5d0e53febaa" alt="" width="1" height="1" /><br />
Auf den ersten Blick sind Businessnetzwerke, wie <a href="http://linkedin.com">LinkedIn</a> oder <a href="http://www.xing.de">Xing</a>, eine Sache f&#252;r sich und haben mit Medien (im klassischen Sinn) nichts zu tun: Gesch&#228;ftsleute kn&#252;pfen Kontakte und bahnen Gesch&#228;fte an. Headhunter suchen nach passenden Kandidaten f&#252;r freie Stellen. Und mancher verbessert mit einem Profil dort auch nur sein &#8220;<a href="http://off-the-record.de/2009/02/06/mit-xing-das-google-karma-manipulieren/#more-2760">Google-Karma</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Kein Thema also f&#252;r Zeitungsverlage und Medienmacher?</strong> Doch. Denn hinter den oft etwas klischeehaft anmutenden Erl&#228;uterungen, was die Menschen auf Businessnetzwerken so machen, darf die Realit&#228;t nicht &#252;bersehen werden. Eine ganz wesentliche Besch&#228;ftigung der Teilnehmer in diesen Netzwerken ist die Konversation. Daf&#252;r aber braucht es &#8220;<strong>Gespr&#228;chsstoff</strong>&#8221; und der ist nicht von Haus aus in einem Netzwerk vorhanden. Also tragen ihn die Mitglieder hinein, in dem sie sich dort in Gruppen organisieren und dann diskutieren.</p>
<p>Etwas &#252;berspitzt k&#246;nnte man also formulieren, dass die Medien die Schlagzeilen liefern und in den Social Networks dann dar&#252;ber diskutiert wird. Das Dumme ist nur: Die Zeitungen suchen noch <strong>h&#228;nderingend nach Gesch&#228;ftsmodellen</strong> im Internet und geben derzeit ihren Content meist kostenlos ab, w&#228;hrend Plattformen wie LinkedIn oder Xing profitabel arbeiten und somit an den Diskussionen ihrer Mitglieder<strong> Geld verdienen</strong>.</p>
<p>Dass diese Gegen&#252;berstellung gar nicht so weit her geholt ist, beweist die Tatsache, dass <a href="http://netzwertig.com/2008/12/19/gekonnter-schachzug-xing-kauft-social-news-site-socialmedian/">Xing im Dezember 2008</a> das amerikanische Startup Socialmedian &#252;bernommen hat. <a href="http://www.socialmedian.com/">Socialmedian</a> ist ein Nachrichten-Aggregator, d. h. seine (derzeit noch) kostenlos registrierten Mitglieder geben sich darin gegenseitig Leseempfehlungen. Empfohlen werden Artikel aus allen Onlinemedien, von Zeitungen bis zu Blogs. Dieser Vorgang wird zudem durch Gewichtungsfaktoren beeinflusst. Vereinfacht ausgedr&#252;ckt k&#246;nnte man Socialmedian als eine <strong>personalisierte Fassung von </strong><a href="http://www.digg.com"><strong>Digg</strong></a><strong> bezeichnen</strong>.</p>
<p>In die gleiche Kerbe schl&#228;gt eine <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/02/04/linkedin-bringt-endlich-deutsche-version.aspx">Formulierung des Europaschefs von LinkedIn</a>, Kevin Eyres: Demnach will LinkedIn &#8220;in den kommenden Wochen einige Kooperationen mit Verlagen ank&#252;ndigen, um lokale Inhalte zu bekommen&#8221;. Hier m&#252;ssen die Medien aufpassen, dass sie nicht zum <strong>Steigb&#252;gelhalter</strong> von anderen werden!</p>
<p>Die Integration von Socialmedian in Xing k&#246;nnte n&#228;mlich zum Ziel haben, dass die Mitglieder des Netzwerkes ihren t&#228;glichen <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2008/08/19/wege-aus-dem-informationsuberfluss/">Nachrichten&#252;berblick</a> gleich auf Xing bekommen und gar nicht mehr die Webseiten einzelner Zeitungen oder von Spiegel Online ansteuern m&#252;ssen. Selbst ein moderner Meme-Tracker wie <a href="http://www.rivva.de">Rivva</a> w&#252;rde da alt aussehen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist speziell den Zeitungen dringend zu empfehlen, mehr Augenmerk auf die eigene Leserschaft im Internet zu richten und ihre Onlinecommunity besser zu pflegen. Zugleich zeigt diese Entwicklung, dass auch die Businessnetzwerke nicht unverwundbar sind: Ihre Suche nach mehr Substanz belegt, dass sie wenig Vertrauen in die als Kernfunktion gepriesene M&#246;glichkeit setzen, Gesch&#228;ftskontakte zu erm&#246;glichen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://carta.info/post_notification_header/"><img class="aligncenter" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/02/banner_newsletter_geloopt.gif" alt="RSS Feed" width="468" height="60" /></a></p>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=4934&amp;md5=85f740ac29e67ed7c994a18dafc56e5a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teil 2: Verlage zwischen Web 2.0, Vermarktung und „Krise“</title>
		<link>http://carta.info/3222/meso-medien-ii/</link>
		<comments>http://carta.info/3222/meso-medien-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 13:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Krone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Meso-Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ausklingenden Jahr 2008 nehmen fr&#252;here Prophezeiungen eines in sich verschmelzenden Mediensystems merklich Gestalt an. Was sich Ende des vergangenen Jahrhunderts prim&#228;r aus technischer aber auch aus wissenschaftlicher Perspektive als Mesomedien – solche, die weder zur reinen Individualkommunikation (Mikromedien) noch zu den Massenmedien (Megamedien) – formte, ist heute &#252;berwiegend durch das Internet aus Nutzer-, wie auch aus Unternehmensperspektive Alltagsrealit&#228;t (eine regulierungspolitische Perspektive soll hier unterschlagen werden). Diese gilt es ad&#228;quat zu bew&#228;ltigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/19dadd73269aaae939366bee6bc3fd" alt="" width="1" height="1" />Die folgenden Teile werfen Licht wie Schatten auf deutsche Verlagskonzerne. Es ist zu beobachten, dass sich eine in <strong>400 Jahren aufgebaute Professionalit&#228;t</strong> in einem sich zunehmend dezentralisierenden Kommunikationsraum schwertut. Es gelingt ihr bisher kaum, ihre Angebote Nutzern als auch Werbe- und Anzeigenkunden folgenreich zu vermitteln.</p>
<p><em><strong>Artikel-Serie von Jan Krone: <a href="http://carta.info/3001/verlage-zwischen-web-20-vermarktung-und-krise/">Teil 1</a>, <a href="http://carta.info/3222/meso-medien-ii/">Teil 2</a>, <a href="http://carta.info/3339/teil-3-telekommunikatives-selbstverstaendnis-als-loesungsansatz/">Teil 3</a></strong></em></p>
<p><strong>Teil 2: Was tun mit sozialen Gemeinschaften im Internet</strong>?</p>
<p>Anders als das Sammeln und Auswerten von Reichweiten von kommerziellen Massenmedien l&#228;sst sich die Professionalit&#228;t in der Telekommunikationsbranche verorten. Seit dem sp&#228;ten 19. Jahrhundert zeichnet sich das Gesch&#228;ftsmodell dadurch aus, dass Kunden ein <strong>Zugang zu Kan&#228;len</strong> bereitgestellt wird, die interpersonale Kommunikation erm&#246;glichen. Dieser „Access“ bildet die Grundlage der Erl&#246;se.</p>
<p>Die <strong>&#246;konomische Logik</strong>, die sich aus der Untergliederung in Mikro-, Meso und Megamedien ergibt, ist, dass weder die Gesch&#228;ftsmodelle der Telekommunikation noch die der Massenmedien analog auf die hier thematisierten social communties &#252;bertragen werden k&#246;nnen. Sie m&#252;ssen einem <strong>intelligenten Anpassungsprozess</strong> unterworfen werden, der die spezifischen Eigenschaften <strong>mesomedialer Oberfl&#228;chen</strong> antizipiert und in der Folge anwendet.</p>
<p>Das Ph&#228;nomen ist so langsam begriffen. Das Problem nur: Wie sieht das Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r diesen neuen Mittelbau des Mediensystems aus?</p>
<p>Diese <strong>Antzipationsleistung der Verlagskonzerne</strong> ist mit Stand 2008 unterschiedlich zu bewerten.</p>
<p>Befasst man sich mit der &#246;konomischen Logik der Mesomedien, so ist zun&#228;chst bemerkenswert wie wenig Erfolgsgeschichten gro&#223;er Verlage es in diesem Segment gibt. Bei denjenigen, die heute besonders laut <strong>„Krise, KRISE“</strong> schreien, handelt es sich augenscheinlich um die Branchenvertreter, welche die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts arrogant versucht haben, nach der einge&#252;bten massenmedialen Ordnung auch im „neuen“ Segment Internet klassische Medien errichten zu k&#246;nnen. Sie hoffen, auch hier auf Basis der gelernten  Mechanismen, ihre Dominanz entfalten zu k&#246;nnen. Einige waren sich ihrer Sache so sicher, dass sie annahmen, im Falle eines mittleren <strong>Scheiterns</strong> k&#246;nnte man das das l&#228;stige<strong> Internet</strong> notfalls wieder <strong>„abschalten“</strong>.</p>
<p>Immerhin gelang es einigen Verlagen, beispielsweise der <strong>SPIEGEL-Gruppe </strong>oder – sp&#228;ter – dem <strong>Axel Springer Verlag</strong> als solche Branchenvertreter aufzutreten, die sich durch ihre Entscheidungen so positioniert haben, als dass sie in der Lage sind, zumindest im klassischen Online-Bereich (sic!) nicht nur publizistische Angebote bereitzustellen (weitestgehend ohne Entgelt), sondern diese auch ad&#228;quat vermarkten k&#246;nnen. Von Krise keine &#246;ffentliche Rede, von internem Druck dagegen umso mehr.</p>
<p>Hingegen bequemen sich andere gro&#223;e Branchenvertreter offenbar Jahre zu sp&#228;t von ihren <strong>Sonnendecks</strong>. Mit der Erkenntnis, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten <strong>keine Argumente zur Vermarktung ihrer Werbefl&#228;chen</strong> parat zu haben, werden reflexartig die gleichen Worth&#252;lsen von 2001 bis 2003 hervorgeholt, werden <strong>Kosteneinsparungsprogramme </strong>vor allem zu Lasten der „Freak-Abteilungen“, den Redaktionen, angestrengt um damit gleicherma&#223;en – bewusst oder unbewusst, das sei dahingestellt – Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be zu senken, „Synergien zu heben“ und als Folge davon potentiellen Werbekunden noch weniger Anreiz zur Buchung zu geben. <strong>Eine bizarre Logik!</strong></p>
<p>Der Berliner Medien&#246;konom <strong>Axel Zerdick</strong> gab auf die Frage der FAS vom 19. Juli 2003, welche <strong>Auswirkungen das Internet auf die Zeitungen (Zeitschriften)</strong> haben w&#252;rde, die Antwort, dass viele eingehen werden – und dass dies auch nicht schlimm sei!<br />
Behutsamer, aber nicht weniger deutlich, formulierte es <strong>Douglas C. Adams</strong> (bekannt durch die Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“) in der ersten Ausgabe von Wired, 1995 f&#252;r die gesamte Medienbranche: Wie solle man den Str&#246;men Nil, Kongo, Amazonas und Missisippi erkl&#228;ren, was auf sie zukommt, wenn sie in den Ozean m&#252;nden? Nur so viel, als dass <strong>Flussgesetze an Bedeutung verlieren</strong>.</p>
<p>Diese Parabel erscheint symptomatisch f&#252;r viele Verlage, die durch <strong>fehlorientiertes Management</strong> noch heute auf eine Vermarktung bauen, die mit Preislisten im Stil der 1980er Jahre operiert.</p>
<p>Die Bereitschaft und das Verm&#246;gen, in Zeiten des Medienwandels Werbekunden (individuell) kombinierte Produkte in all ihrer Komplexit&#228;t anzubieten und erkl&#228;ren zu k&#246;nnen, stellt das gr&#246;&#223;te Problem dar. Dabei ist insgesamt in deutschen Medienh&#228;usern eine <strong>gro&#223;e Tr&#228;gheit</strong> sp&#252;rbar, sich auf eine Ordnung nach den klassischen Massenmedien einzulassen.</p>
<p>Das p<strong>ublizistische Angebot der Massenmedien</strong> ist dieser Herausforderung engagiert gegen&#252;bergetreten und z&#228;hlt heute in Deutschland zu den in der Summe stark nachgefragten Informationsangeboten – trotz eigener personell-struktureller Probleme in der Vermittlung der <strong>Bedeutung crossmedialen Publizierens </strong>oder Anpassung von Druckinhalten auf Online-Inhalte.</p>
<p>Die <strong>Werbevermarktung</strong> ist heute dagegen in weiten Bereichen <strong>&#252;berholt und r&#252;ckst&#228;ndig</strong> – durch den Grad der Professionalit&#228;t ihrer Akteure. Ob dies nun aus Dummheit oder Arroganz geschah und geschieht, spielt genauso wenig eine Rolle wie vielleicht aus Mitleid oder Commitments (Zerdick, 2003) erfolgte Buchungen. Nachhaltigkeit definiert sich anders. Squeeze-Out scheint die Devise.</p>
<p>Also ergibt diese Analyse das ern&#252;chternde Ergebnis, dass es in <strong>sechs Jahren Netzpraxis </strong>offenbar noch nicht einmal dazu gereicht haben scheint, mehrheitlich die Online-Auftritte auch in der Werbevermarktung ad&#228;quat ankommen zu lassen. Wie soll es erst gelingen, sich erfolgreich social communities zu widmen, die sich durch noch einmal g&#228;nzlich unterschiedliche Gesetzm&#228;&#223;igkeiten auszeichnen?</p>
<p><em>Teil 3: Selbstverst&#228;ndnis der Telekommunikationsbranche als L&#246;sungsansatz</em></p>
<p><em> </em>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=3222&amp;md5=29a5b80148ba73af1a29f3d5e0c371d2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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