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	<title>CARTA &#187; Eric Schmidt</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Googles &#8220;One Pass&#8221;: Mehr als ein Appeasement-Tool f&#252;r Verlage?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA["One Pass" ist ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r politische Software: Das Tool soll zeigen, dass Google in Sachen Qualit&#228;tsjournalismus Teil der L&#246;sung ist - nicht Teil des Problems. Doch kann "One Pass" wirklich auch relevante Ums&#228;tze generieren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es war nat&#252;rlich kein Zufall, dass Google sein Verleger-Schmeichel-Tool &#8220;<a href="http://www.google.com/intl/de_ALL/landing/onepass/">One Pass</a>&#8221; ausgerechnet in der deutschen Hauptstadt <a href="http://www.focus.de/digital/internet/google/google-one-pass-bezahlsystem-fuer-zeitungen-im-netz_aid_600638.html ">vorgestellt</a> hat. Es war nat&#252;rlich kein Zufall, dass dies durch den Chef Eric Schmidt pers&#246;nlich geschah. Und es war nat&#252;rlich kein Zufall, dass Axel Springer-Au&#223;enminister Christoph Keese dabei in der ersten Reihe sa&#223;.</p>
<p>3</p>
<p>&#8220;One Pass&#8221; ist ein echtes St&#252;ck politischer Software im besten Sinne des Wortes. &#8220;One Pass&#8221; ist Googles Appeasement-Tool f&#252;r Presseverleger: Seht her, Google tut etwas f&#252;r Verlage! &#8211; Google saugt Inhalte nicht ab, sondern kooperiert mit Verlagen &#8211; Google ist besorgt um die Zukunft des Qualit&#228;tsjournalismus &#8211; kurz: Google ist nicht evil zu den Presseverlagen.</p>
<p>Mit &#8220;One Pass&#8221; stellt Google den Verlegern eine Infrastruktur f&#252;r Bezahlinhalte zum Selbstkostenpreis zur Verf&#252;gung &#8211; mit lediglich zehn Prozent Systemgeb&#252;hr und vollem Nutzerprofilzugriff f&#252;r die Verlage. Netter kann man kaum zu Verlagen sein.</p>
<p>Was nun aussieht, wie eine <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,745971,00.html">Retourkutsche gegen Apples</a> restriktive Abomodelle ist tats&#228;chlich eine in anderthalb Jahren Projektarbeit entstandende Replik auf die Begehrlichkeiten in Sachen Snippet-Verwertung und Leistungsschutzrecht. &#8220;One Pass&#8221; sollte Google urspr&#252;nglich vor allem von dem Verdacht freistellen, der Konzern sei in Sachen &#8216;Qualit&#228;tsjournalismus&#8217; Teil des Problems &#8211; und nicht Teil der L&#246;sung.</p>
<p>Eine derartige politische Rendite erscheint nun &#8211; kombiniert mit der Ank&#252;ndigung der F&#246;rderung eines gro&#223;en Instituts in Berlin &#8211; nicht unwahrscheinlich. Die Diskussion um den anstehenden Entwurf zu einem Leistungsschutzrecht wird &#8220;One Pass&#8221; ma&#223;geblich beeinflussen.</p>
<p>Ob &#8220;One Pass&#8221; dabei tats&#228;chlich relevante Ums&#228;tze generiert oder den Verlagen tats&#228;chlich aus der Misere hilft, erscheint dabei zum&#228;chst sekund&#228;r. Es bleibt unklar, ob Google hier tats&#228;chlich gro&#223;e Ums&#228;tze w&#228;hnt. &#8220;One Pass&#8221; ist so gesehen eher ein Diskussionbeitrag von Google zum Thema Finanzierungsmodelle von Qualit&#228;tsjournalismus &#8211; aus der reich ausgestatteten Versuchsballonfabrik in <a href="http://www.weltkarte-online.com/karte,hauptsitz-von-google,104,2.html">Mountain View</a>.</p>
<p>Vielleicht wird sich  &#8220;One Pass&#8221; zu einer echten Content-Verkaufs-Alternative zu Apple entwickeln und sogar zu einem relevanten Gesch&#228;ftsfeld f&#252;r Google. Weitgehend aber unabh&#228;ngig davon, wie sich &#8220;One Pass&#8221; entwickelt &#8211; die politische Rendite ist Google sicher.</p>
<p>Die Presseverlage stehen nun hingegen vor der Herausforderung, mit &#8220;One Pass&#8221; tats&#228;chlich auch relevante Ums&#228;tze zu genieren. Mit dem neuen Tool gibt es in Sachen Paid Content eine Ausrede weniger.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=38221&amp;md5=ea30debeeb98b493eceb2616ecd1bbe3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wovor hat Google eigentlich Angst?</title>
		<link>http://carta.info/19864/google-streber-angst/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Pause pr&#228;sentiert Google in immer schnellerem Tempo neue Produkte und Funktionen. Doch wenn die Kunden nicht mehr mitkommen, k&#246;nnte der Gigant zum Au&#223;enseiter werden – gerade weil man dort alles besser macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/4e00f7ece8ea4a09aab26449bfd54b9b" alt="" width="1" height="1" />Google ist eine Innovationsmaschine, anders kann man es nicht sagen. Die Geschwindigkeit aber, mit der das kalifornische Unternehmen immer neue Dienste und Features herausbringt, wirkt allm&#228;hlich seltsam: Warum dieses Temp0? Vom wem f&#252;hlt sich Google verfolgt?</p>
<p>Erst am Freitag (04.12.2009) hatte Google die <a href="http://searchengineland.com/googles-personalized-results-the-new-normal-31290">personalisierte Suche</a> vorgestellt. Auf den ersten Blick war das keine gro&#223;e &#196;nderung an der Suchmaschine, tats&#228;chlich ist es aber ein enormer Schritt. Denn k&#252;nftig wird jeder Suchende individuell bedient: Google liefert nicht mehr die generell bestm&#246;glichen Treffer auf eine Suchanfrage aus, sondern wagt sich (ungefragt) an die personalisierte Darstellung von Suchergebnissen. <strong>Das hei&#223;t nichts weniger, als dass Google seine Kunden kennt.</strong> Wem das zu viel Freundlichkeit und Service ist, kann &#252;ber eine Opt-Out-Verfahren bei der alten Verfahrensweise bleiben.</p>
<p>Doch was f&#252;r die Menschen ein gro&#223;er Sprung ist, scheint f&#252;r Google nur ein kleiner Schritt zu sein: Diese Woche geht der Reigen an Neuvorstellungen ungebremst weiter. Seit Montag (07.12.2009) bietet Google die <a href="http://mashable.com/2009/12/07/google-real-time-search/">Echtzeitsuche</a> (<a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/relevance-meets-real-time-web.html">Real Time Search</a>) und integriert darin Statusmeldungen von Twitter, Facebook – nur von (Fan-)Seiten, nicht von Profilen – sowie aus MySpace. Doch lange nachdenken darf dar&#252;ber nicht, wer in Besitz eines Android Handys ist: Denn hier gilt es die Applikation <a href="http://www.google.com/mobile/goggles/#landmark">Goggles</a> herunterzuladen, mit der die <strong>Suche &#252;ber Fotos</strong> m&#246;glich wird.</p>
<p>Das Prinzip ist denkbar einfach. Die Applikation starten und das Zielobjekt fotografieren. Goggles scannt dann das Bild und liefert kurz darauf die Suchergebnisse. Noch funktioniert das nicht perfekt, aber die Schrift auf B&#252;chern beispielsweise wird frappierend gut erkannt. Hier erscheint eine v&#246;llig neue Dimension von &#8220;Suche&#8221; und man kann schon f&#246;rmlich die Skeptiker und Kulturpessimisten h&#246;ren, wie sie angesichts dieser Funktion den Verfall der Schreibkultur beklagen werden, denn k&#252;nftig muss man ja nur noch den Ausl&#246;ser der Fotofunktion eines Handys bedienen k&#246;nnen, um sich das Wissen dieser Welt auf den Bildschirm zu holen.</p>
<p><strong>Im </strong><a href="http://www.googlewatchblog.de/wiki/googleplex/"><strong>Googleplex</strong></a><strong> k&#246;nnte man sich ob der Innovationsfreude im eigenen Haus eigentlich entspannt geben</strong>. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wie Eric Schmidt <a href="http://www.cnbc.com/id/34264616">in einem Interview</a> k&#252;rzlich mitteilte:</p>
<blockquote><p>&#8220;I worry about the next entrepreneurial company that will take cloud computing into an area that we have not anticipated. (I worry about) something that we don’t foresee that could really take off. There&#8217;s evidence that a lot of new companies could be built.&#8221;</p></blockquote>
<p>Fast kommen einem da die Tr&#228;nen ob der B&#252;rde, die auf den Schultern des Eric Schmidt lasten muss. Aber eben nur fast. Denn bei Google sollte man sich viel eher Sorgen um andere Dinge machen. Etwa darum, dass die Verbraucher angesichts des Tempos, das Google vorlegt, gar nicht mehr mitkommen.</p>
<p>Zudem muss Google aufpassen, dass man nicht allm&#228;hlich in die Rolle des unbeliebten Strebers rutscht, der alles besser macht als die anderen und dadurch zum Au&#223;enseiter wird. Hat das Unternehmen diesen Status erst einmal erreicht, d&#252;rfte der Ruf nach seiner Zerschlagung nicht mehr lange auf sich warten lassen.</p>
<p>Das aber w&#228;re ausgesprochen schade. Denn Google bringt mit seinen Innovationen und seiner Experimentierfreude viel frischen Wind in so manche Branche. Man denke da nur an die (nat&#252;rlich kostenlose) <a href="http://netzwertig.com/2009/10/29/google-navigation-die-eine-anwendung-die-apple-haben-muss/">Google Maps Navigation</a>. Vom <a href="http://carta.info/19375/google-zeitungen-paid-content/">Mediensektor</a> ganz zu schweigen. Dass dieser Eifer nicht &#252;berall nur Freunde macht, sollte bei Google klar sein. <strong>Deshalb darf Eric Schmidt das Aufmischen der einen oder anderen Branche im digitalen Wandel ruhig auch mal anderen &#252;berlassen.</strong> Google steht im Internet wie eine Eins, Grund zur Angst gibt es nicht.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=19864&amp;md5=190a2bfa61b8d59101b23cdd0d01f6a3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Zeitungen sich gegen die n&#228;chste Google-Attacke r&#252;sten k&#246;nnten</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 11:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google startet eine weitere Algorithmen-Attacke auf die Zeitungen: Google News wird demn&#228;chst mit noch besseren Filtern f&#252;r eine noch bessere Personalisierung sorgen. Der Aufbau von funktionierenden Communities wird f&#252;r die klassischen Medien zur &#220;berlebensfrage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/6e93666a65f0c52a67ac5e550521fc" alt="" width="1" height="1" /><br />
Die Zukunft der Zeitungen sind nicht ihre Journalisten, sondern die Leser. Mit dieser nur vordergr&#252;ndig provokanten Aussage sind wir sehr schnell bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Schmidt">Eric Schmidt</a> und den <strong>Pl&#228;nen von Google</strong>, die gerade so durchsickern. Sofern man dem <a href="http://www.businessinsider.com/eric-schmidt-reveals-googles-secret-new-plan-for-google-news-2009-4">Silicon Alley Insider</a> trauen darf, wird Google in einigen Monaten eine Art Google News 3.0 herausbringen, das wie eine personalisierte Zeitung funktionieren soll.</p>
<p>Dabei werden die aggregierten Nachrichten von <a href="http://news.google.de/">Google News</a> jedem User individuell nach dessen <strong>pers&#246;nlichen Informationsinteressen</strong> zugef&#252;hrt. Nat&#252;rlich soll dahinter ein Algorithmus stecken (was sonst bei Google?), der Interessen und Vorlieben zuverl&#228;ssig erkennt und damit den individuellen Bedarf an Informationen (mehr oder weniger) perfekt bedienen soll.</p>
<p>Wie belastbar auch immer diese Meldung ist, ein Produkt dieser Art werden wir fr&#252;her oder sp&#228;ter bekommen, sei es von Google oder einem anderen innovativen Internet-Unternehmen. Das Entsetzen der Zeitungsmacher alter Schule dazu kann man sich heute schon lebhaft vorstellen!</p>
<p>Eleganter w&#228;re es freilich, die Medienmacher k&#246;nnten <strong>Google ein Schnippchen schlagen</strong>, ihren Lesern eine attraktive Alternative anbieten und daf&#252;r noch Geld verlangen. So k&#246;nnte es gehen:</p>
<p>Eine St&#228;rke der gro&#223;en Zeitungsmarken ist ihr <strong>Leserstamm</strong>. Dieser bildet das strategische Potenzial und darf nicht l&#228;nger nur als simpler Informationsempf&#228;nger (und Cashcow) gesehen werden. Wie umgedacht werden muss, hat <strong>Alan Rusbridger</strong> (Chefredakteur des <a href="http://www.guardian.co.uk/">Guardian</a>) im <a href="http://carta.info/8659/alan-rusbridger-journalismus-muss-sich-veraendern-um-relevant-zu-bleiben/">Carta-Video</a> anschaulich erl&#228;utert: Er spricht vom Lernprozess, den seine Leitartikler durchmachen mussten, als der Guardian den Lesern erm&#246;glichte, deren Texte (online) zu kommentieren. Dabei gibt er zu, dass in etlichen F&#228;llen kluge Kommentare sachkundiger Leser den Autor widerlegen konnten.</p>
<p>Das Entscheidende ist, dass durch das Zusammenspiel von Autor und kommentierenden Lesern <strong>ein runderes, vollst&#228;ndigeres Bild</strong> zum jeweiligen Thema entsteht. Wer das verstanden und akzeptiert hat, ist auf dem richtigen Weg. Kann n&#228;mlich eine Zeitung auf ein fachkundiges und engagiertes Publikum setzen, werden ihre Nachrichten (bestehend aus Artikel <strong>plus</strong> Leserkommentare) besser sein als die der Konkurrenz, wo wenig oder gar nicht kommentiert wird.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das ein epochaler <strong>Kulturwandel</strong>, der hier von Journalisten und Redakteuren verlangt wird. Manche m&#246;gen sich da sogar ihrer Berufsehre beraubt sehen. Allerdings werden Medienfachleute zugeben m&#252;ssen, dass wir jenseits des Medienwandels auch vor einer <strong>Komplexit&#228;tsspirale</strong> stehen: Egal welches Thema medial aufgegriffen wird, es ist heute meist um vieles komplexer und vielschichtiger als noch vor 20 oder 30 Jahren.</p>
<p>Wissenschaftlich-technischer Fortschritt einerseits und interdisziplin&#228;re Faktoren andererseits stellen also an den Journalismus immer h&#246;here Anforderungen. Dazu kommt die <strong>steigende Schnelligkeit</strong> im medialen System, wo die &#8220;Breaking News&#8221; heute auch auf Twitter oder in Blogs stattfinden k&#246;nnen und somit die <a href="http://medienlese.com/2009/04/27/medienkrise-fuenf-thesen-zum-umbruch/">Monopolstellung</a> klassischer Medien abgeschafft ist.</p>
<p>Ist es da nicht naheliegend, dass Journalisten sich mit ihren Lesern zusammentun und im Dialog f&#252;r <a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2009/04/17/socialmedia/">bestm&#246;gliche Fakten und Argumente</a> sorgen? Der <strong>Aufbau funktionierender Communities</strong> kann f&#252;r Medien also zu einer Frage des &#220;berlebens werden und f&#252;r deren Mitglieder so attraktiv sein, dass sie bereit sind, dies gut zu honorieren.</p>
<p>Was nun das Verh&#228;ltnis zu Google betrifft, kann eine Zeitung getrost weiterhin ihre Artikel Google News zur Verf&#252;gung stellen, solange nur die Debatte ihrer Leser (mit allen Community-Funktionen) exklusiv auf den eigenen Seiten bleibt.</p>
<p>Damit <strong>Bezahlmodelle</strong> hier funktionieren, bedarf es nat&#252;rlich mehr, als der vielfach schon bestehenden Kommentarfunktion. In einer Community m&#252;ssen sich die Mitglieder zwanglos gegenseitig kontaktieren k&#246;nnen. Denkbar ist auch ein direkter Kontakt zur Redaktion. Zudem kann den Mitgliedern der Community Content exklusiv oder mit zeitlichem Vorlauf gegen&#252;ber den einfachen Lesern angeboten werden.</p>
<p>Betrachtet man das <strong>Gesch&#228;ftsmodell</strong> von Online-Medien aus der <a href="http://carta.info/4934/xing-linkedin-aggregation-nachrichten-verlage/">Perspektive der Community</a>, spielt es gar keine Rolle mehr, dass die Nachrichten selbst weiterhin kostenlos ins Internet gestellt werden. F&#252;r die Abonennten aber entsteht ein Anreiz, auch weiterhin f&#252;r &#8220;ihre Zeitung&#8221; zu bezahlen, selbst wenn sie nicht mehr in gedruckter Form erscheint und die meisten Texte jedermann im Netz frei zug&#228;nglich sind. Das Entscheidende ist der neue Mehrwert.</p>
<p>Im Kern geht es also darum, die <strong>eigenen Leser in den Mittelpunkt zu stellen</strong> und sich als offene Dialogplattform zu pr&#228;sentieren. Wer es schafft, sich einen attraktiven und zahlungsbereiten Leserstamm aufzubauen (oder zu erhalten), sollte wirtschaftlich gute Perspektiven haben. Alle anderen m&#252;ssen sehen, wie sie sich &#252;ber Werbung finanzieren und zudem nicht zu sehr von Google und anderen innovativen Internet-Unternehmen bedr&#228;ngt werden.</p>
<p><!--/* OpenX Image Tag v2.7.25-beta */--></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://d1.openx.org/ck.php?n=a8c47325&amp;cb=INSERT_RANDOM_NUMBER_HERE" target="_blank"><img src="http://d1.openx.org/avw.php?zoneid=21592&amp;n=a8c47325" border="0" alt="" /></a></p>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=8765&amp;md5=6bfe41ccf18073a453c9c7a49bbe109e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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