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	<title>CARTA &#187; Bundeswehr</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Der verlorene Krieg, den die Regierung nicht aufgeben will</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 16:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundestag hat die x-te Verl&#228;ngerung des Afghanistan-Mandats genehmigt. Und die taz druckt eine Rede des gr&#252;nen Bundestagsabgeordneten Christian Str&#246;bele, die dieser auf "Gehei&#223;" seiner Fraktion nicht halten durfte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat der Deutsche Bundestag &#252;ber die x-te Fortsetzung der „Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkr&#228;fte an dem Einsatz einer Internationalen Sicherheitsunterst&#252;tzungstruppe in Afghanistan (ISAF) unter F&#252;hrung der NATO“ abgestimmt.</p>
<p>Diesmal votierten 116 Abgeordnete mit Nein (bei der CDU/CSU: 4; bei der SPD: 20; bei der FDP: 0; bei den Linken: 70; bei den Gr&#252;nen: 22), 419 Abgeordnete stimmten mit Ja. 43 Abgeordnete (&#252;berwiegend Gr&#252;ne) enthielten sich, 44 blieben der Abstimmung fern. (Wo Ihr/e Wahlkreis-Abgeordnete/r das Kreuzchen gesetzt hat, <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20110128_isaf.pdf">erfahren Sie hier</a>).</p>
<p>Lesenswert in diesem Zusammenhang ist auch <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/aendert-endlich-die-strategie/">die Rede</a> des gr&#252;nen Bundestagsabgeordneten Christian Str&#246;bele, die dieser auf „Anraten“ seiner Partei nicht halten durfte. Er erinnerte seine Parteifreunde noch einmal an die urspr&#252;ngliche Aufgabe des Bundeswehr-Einsatzes:</p>
<blockquote><p>„Das ehemals fast friedliche Isaf-Mandat f&#252;r die deutschen Soldaten f&#252;r den Schutz der Regierung und Verwaltung in Kabul und mit dem Auftrag, Waffen nur einzusetzen zum Schutz der Bev&#246;lkerung oder zum Eigenschutz in der konkreten Situation, ist von Nato und Bundesregierung pervertiert worden in ein Mandat zum Krieg. Krieg mit immer mehr Soldaten und mit immer mehr Opfern.“</p></blockquote>
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		<title>Guttenbergs charmanter Imperialismus</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 12:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsinteressen]]></category>

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		<description><![CDATA[Horst K&#246;hler ist deshalb zur&#252;cktreten. Der Verteidigungsminister wird f&#252;r &#228;hnliche Aussagen gefeiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/095faaf05c0943da9e78a2ffd570e6e3" alt="" width="1" height="1" />Es gibt politische Muffelk&#246;pfe wie den Schleswig-Holsteiner Ralf Stegner, die eine ganz vern&#252;nftige Politik vertreten, aber das mit einer Miene, als h&#228;tten sie in einen schwefelsauren Apfel gebissen. Und es gibt politische Lieblinge wie Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, deren Politik zwar abenteuerlich ist, denen man das aber nicht ver&#252;belt, weil sie vor den Kameras diesen unglaublich lockeren und federnden Charme entwickeln.</p>
<p>Am vergangenen Dienstag hat der federnde Verteidigungsminister bei der <a href="http://www.euro-defence.eu/">Berliner Sicherheitskonferenz</a> etwas <a href="http://www.tagesschau.de/inland/guttenbergkoehler102.html">gesagt</a>, was sich ziemlich exakt so anh&#246;rte wie das, was Horst K&#246;hler vor einigen Monaten <a href="http://www.loadblog.de/web/kohler-rucktritt-das-umstrittene-interview-zum-download/">gesagt hatte</a>, und weswegen er in den Medien so heftig kritisiert worden war, dass er glaubte, als Bundespr&#228;sident zur&#252;cktreten zu m&#252;ssen.</p>
<blockquote><p><em>„Meine Einsch&#228;tzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Gr&#246;&#223;e mit dieser Au&#223;enhandelsorientierung und damit auch Au&#223;enhandelsabh&#228;ngigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch milit&#228;rischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganz regionale Instabilit&#228;ten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zur&#252;ckschlagen negativ durch Handel, Arbeitspl&#228;tze und Einkommen.&#8221;</em></p>
<p><em>Horst K&#246;hler, Deutschlandradio Kultur, 22. Mai 2010</em></p></blockquote>
<p>K&#246;hlers Auftreten war &#8211; zugegeben &#8211; etwas linkisch gewesen und leicht depressiv. H&#228;tte er sich die Haare nach hinten gestriegelt und ein blendendes Zahnwei&#223;l&#228;cheln aufgesetzt, w&#228;re er mit Sicherheit Bundespr&#228;sident geblieben.</p>
<p>Was hat der Verteidigungsminister nun in seiner „keynote speech“ gesagt? Er hat gesagt, dass man den Zusammenhang von regionaler Sicherheit und deutschen Wirtschaftsinteressen endlich mal ohne Verklemmung diskutieren m&#252;sse! Und er sagte den unverklemmten (aber noch nicht ganz sarrazinf&#228;higen) Satz: <strong>„Der Bedarf der aufstrebenden M&#228;chte an Rohstoffen steigt st&#228;ndig und tritt damit mit unseren Bed&#252;rfnissen in Konkurrenz.&#8221;</strong> Diese Konkurrenz (Guttenberg meinte die aufstrebende Macht China) k&#246;nne zu ernsten Krisen f&#252;hren, die man milit&#228;risch im Auge behalten und gegebenenfalls absichern m&#252;sse.</p>
<p>Nat&#252;rlich hatte ich angenommen, dass die &#196;u&#223;erungen des Verteidigungsministers zum Rohstoffwettlauf der V&#246;lker einen ebenso lauten Aufschrei der Emp&#246;rung hervorrufen w&#252;rden wie seinerzeit die Bemerkungen Horst K&#246;hlers. Ich schaute in die (gedruckte) SZ &#8211; nichts. Ich bl&#228;tterte die FAZ durch &#8211; nicht einmal ein klitzekleines Feuilleton&#8230;</p>
<p>Doch! Ganz klein, oben rechts, Seite 2, stand eine kurze Meldung. Und oben links, ganz klein, Seite 8, ein 30-Zeilen-Kommentar von Berthold Kohler. Tenor: Der Minister hat Recht. Deutschland muss endlich Schluss machen mit der Weichei-Politik der Vergangenheit!</p>
<p>In der SZ regte sich &#8211; zwei Tage nach Guttenbergs Rede &#8211; zumindest Peter Blechschmidt auf. Allerdings nicht &#252;ber Guttenberg, sondern &#252;ber die „kalkulierte Aufregung“ seiner Kritiker. Der Minister selbst, so Blechschmidt, stehe n&#228;mlich f&#252;r „Klarheit und Wahrheit“. Und deshalb sei es „kein Skandal, sondern selbstverst&#228;ndlich, dass die Bundeswehr Handelswege sch&#252;tzen soll.“</p>
<p>„Handelswege sch&#252;tzen“ ist allerdings eine gezielte Verniedlichung dessen, was der Minister in seiner Rede gesagt hat. Guttenberg hatte darauf hingewiesen, dass China <em>seine eigenen</em> Rohstoffe (die so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden">seltenen Erden</a>) verknappe und dadurch der deutschen Wirtschaft schade. Und in diesem Zusammenhang hatte der Verteidigungsminister von der Absicherung deutscher Wirtschaftsinteressen gesprochen.<strong></strong></p>
<p>So deutlich hat das noch kein Minister formuliert. Es war zwar kein feierlicher Appell <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/V&#246;lker_Europas,_wahrt_eure_heiligsten_G&#252;ter">im Sinne eines</a> „V&#246;lker Europas, wahrt eure heiligsten G&#252;ter!“ Und es war auch keine unverklemmte „Hunnenrede“ wie seinerzeit beim Kampf gegen „die gelbe Gefahr“. Aber dieser Minister ist ja noch steigerungsf&#228;hig.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em>Wer die Rede des Verteidigungsministers nachh&#246;ren m&#246;chte, kann dies <a href="http://audioboo.fm/boos/214198-rede-guttenberg-congress-security-defence-berlin-teil-1">hier</a> tun. Die im Text erw&#228;hnten &#196;u&#223;erungen fallen ab Minute 9.</em></p>
<p><a href="http://www.magda.de/76/back/26/artikel/guttenbergs-charmanter-imperialismus/">Crosspost</a>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=35804&amp;md5=32d44fb2aefcf7ae320c67cff7487982" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Was f&#252;r eine Heuchelei: Wenn K&#246;hler geht, muss auch Westerwelle zur&#252;cktreten. Beide sagten das Gleiche.</title>
		<link>http://carta.info/28280/was-fuer-eine-heuchelei-wenn-koehler-geht-muss-auch-westerwelle-zuruecktreten-beide-sagten-das-gleiche/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Endert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[K&#246;hler sagte das, was alle wissen und alle denken. Was f&#252;r eine beispiellose Oberfl&#228;chlichkeit in der Berichterstattung und der Analyse des R&#252;cktritts von Horst K&#246;hler von seinem Amt als Bundespr&#228;sident.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/4d3f27ead7b24746ae230018677a9dce" width="1" height="1" alt=""/>Was f&#252;r eine unglaubliche Heuchelei. Was f&#252;r eine beispiellose  Oberfl&#228;chlichkeit in den Medien, in der Berichterstattung und der Analyse  des R&#252;cktritts von Horst K&#246;hler von seinem Amt als Bundespr&#228;sident.</p>
<p>Jeder, der sich auch nur eine Minute Zeit nimmt, findet auf Anhieb  heraus, dass es nat&#252;rlich zu den von Politik und Milit&#228;r klar  beschriebenen Aufgaben der Bundeswehr und der Nato geh&#246;rt, Handelswege  und unsere westliche Idee einer globalen (Wirtschafts-)Ordnung zu  sichern.</p>
<p>Sogar unser jetziger Au&#223;enminister Guido Westerwelle betonte diesen  Umstand in <a href="http://www.guido-westerwelle.de/Reden/909c83i35/index.html#">seiner  Rede bei der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik vor gut  einem Jahr in Berlin</a> geradezu (<a href="http://www.guido-westerwelle.de/files/328/DGAP2009Endfassung.pdf">Download  als PDF</a>):</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Wenn L&#228;nder wie das Afghanistan  der 90er Jahre zur Heimst&#228;tte international agierender Terroristen  werden, dann ergeben sich hieraus Risiken f&#252;r unsere Sicherheit.  Afghanistan ist nicht zuerst ein altruistischer Einsatz. Die Bundeswehr  in Afghanistan sch&#252;tzt auch nationale Interessen und Werte.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn Handelswege nicht mehr  sicher sind, dann hat das sp&#252;rbare Auswirkungen auf unsere  Exportwirtschaft. Und wenn regional massive Eingriffe in das &#214;kosystem  erfolgen, dann haben m&#246;glicherweise noch Generationen nach uns mit heute  noch nicht absehbaren Folgen zu k&#228;mpfen.&#8221;</p>
<p>und an anderer Stelle:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;&#8230;hohe &#246;ffentliche  Aufmerksamkeit erf&#228;hrt Au&#223;enpolitik immer dann, wenn sie zur  Krisenpolitik wird – wenn die Bundeswehr eingesetzt werden muss, wie in  Afghanistan, wenn Konflikte aufbrechen, wie im Nahen Osten, wenn  Rohstofflieferungen gest&#246;rt werden&#8221;</p>
<p>Und es gibt viele weitere Belege f&#252;r diese Haltung in den  Einsatzgrunds&#228;tzen und Ausbildungsunterlagen der Nato und der  Bundeswehr, Wei&#223;b&#252;chern, in klugen Aufs&#228;tzen und Reden usw.</p>
<p>Jeder Politiker im Bereich Verteidigung wei&#223; das und jeder  Journalist, der ernsthaft &#252;ber das Thema berichtet, sollte es wissen. Und  die Soldaten wissen es erst recht. Warum sagt das jetzt keiner? Wo ist  beispielsweise der smarte und eloquente Herr zu Guttenberg, der ihn  verteidigt oder eben Herr Westerwelle? Bei beiden herrscht Funkstille  und Westerwelle zeigt sich gar noch ersch&#252;ttert und betroffen.</p>
<p>Nun soll sich ausgerechnet K&#246;hler verplappert haben, weil er das  gesagt hat, was alle wissen und alle denken. Weil er die Position unseres  Au&#223;enministers mit anderen Worten formuliert hat? Er soll  zur&#252;ckgetreten sein, weil er ausgesprochen hat, was g&#228;ngige Politik ist?  Und <a href="http://carta.info/28218/horst-koehler-ein-ruecktritt-unter-blog-mitwirkung/">Blogger</a> – wahlweise Radioh&#246;rer – sollen durch ihre Kritik den  Bundespr&#228;sidenten zum R&#252;cktritt gedr&#228;ngt haben? Entschuldigung, aber nun  wird es langsam absurd.</p>
<p>Man h&#228;tte ihm einfach nur zuh&#246;ren m&#252;ssen. Er ist zur&#252;ckgetreten, weil  er genau diese Heuchelei und Oberfl&#228;chlichkeit nicht mehr ertragen  konnte. Und nach den Politikerstatements und der Berichterstattung von  gestern und heute muss er sich in seinem Entschluss nur noch best&#228;tigt  f&#252;hlen.</p>
<p><em>Crosspost von <a href="http://julius01.de/was-fur-eine-heuchelei-wenn-kohler-geht-muss">julius01</a>.</em>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=28280&amp;md5=60a0a8a7d106ca0220e41306cd365b3c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Verkehrte Welt: Wenn der Zivildienst die Wehrpflicht begr&#252;ndet</title>
		<link>http://carta.info/17611/verkehrte-welt-wenn-der-zivildienst-die-wehrplicht-begruendet/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfahrtsverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilidienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abschaffung der Wehrplicht w&#228;re f&#252;r die Bundeswehr kein gro&#223;es Problem – sondern f&#252;r die Wohlfahrtsverb&#228;nden, denen ohne Zivildienstleistende billige Arbeitskr&#228;fte wegbrechen w&#252;rden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/7ba48e531cb54613a6a853cb8f9f8bf9" alt="" width="1" height="1" />Vor der Bundestagswahl hofften nicht wenige Jugendliche darauf, dass die neue Regierung die Wehrpflicht abschaffen w&#252;rde. Schlie&#223;lich forderten SPD, Linke, FDP und Gr&#252;ne genau dies in ihrem Wahlprogramm. Doch nach der Wahl gestaltet sich alles etwas anders. Union und FDP haben sich darauf geeinigt, Wehr- und Zivildienst auf sechs Monate L&#228;nge zu verk&#252;rzen. Ein gro&#223;er Vorteil f&#252;r die in Zukunft herangezogenen ist dies nicht. Denn es bedeutet, wie Peter Tobiassen von der Zentralstelle f&#252;r Kriegsdienstverweigerer richtig <a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_artikel.php?id=2142886">feststellt</a>, f&#252;r die meisten jungen M&#228;nner weiterhin ein Jahr Ausbildungszeitverlust. Doch noch etwas anderes wird deutlich, seit das Vorhaben &#246;ffentlich bekannt ist.</p>
<p>Auff&#228;llig ist, dass es kaum nennenswerte Beschwerden seitens der <strong>Bundeswehr</strong> &#252;ber die Pl&#228;ne gibt, aber geradezu einen Sturm der Entr&#252;stung seitens der Organisationen mit Zivildienststellen. Die einen sehen nur noch ein <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-10/zivildienst-wehrpflicht-verkuerzung?page=all">besseres Sozialpraktikum</a> darin, die anderen bezeichnen die Verk&#252;rzung als Humbug. Das DRK nennt die Hauptbeweggr&#252;nde, <em>Bild </em><a href="http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2009/10/29/rotes-kreuz-sieht-zivildienst-vor-dem-aus.html">zufolge</a>, wenigstens beim Namen: Steigende Kosten. „T&#228;tigkeiten m&#252;ssten nun von Hauptamtlichen &#252;bernommen werden“, hei&#223;t es.</p>
<p>„Der Zivi ist billig, der Zivi ist willig“, <a href="http://www.sz.de/politik/798/493148/text/">kommentiert</a> die <em>S&#252;ddeutsche</em> passend und verweist auf die Groteske, die nun deutlich wird: „Der Zivildienst ist zum wichtigsten Argument geworden, die Wehrpflicht beizubehalten.“ Und <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/780/493130/text/">berichtet</a>, um welche Geldbetr&#228;ge derzeit gesprochen wird: „Vor allem die Altenpflege steht vor Finanzproblemen: Ein Zivildienstleistender kostet j&#228;hrlich etwa 6000 Euro; eine ebenfalls niedrig qualifizierte Pflegehilfskraft kostet bereits das Sechsfache.“</p>
<p>Was viele Zivildienstleistende schon lange empfanden, r&#252;ckt zunehmend in die Diskussion: Sie werden als billige Arbeitskr&#228;fte eingesetzt. Und so ist es schon fast makaber, wenn etwa  der Parit&#228;tische Wohlfahrtsverband <a href="http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/sozialverbaende-ohne-zivildienst-wird-es-teurer_aid_450544.html">anregt</a>, die freien Stellen mit Absolventen des <strong>Freiwilligen Sozialen Jahres</strong> zu f&#252;llen. Die bekommen n&#228;mlich noch weniger Geld, meist nicht einmal 400 Euro im Monat.</p>
<p>Die Einsatzm&#246;glichkeiten von Freiwilligen im sozialen Jahr sind weiter gefasst. Trotzdem dienen auch sie nicht selten als kosteng&#252;nstige Arbeitskr&#228;fte. So kommt es durchaus vor, dass Jugendliche, die offiziell ein &#8220;FSJ im Sport“ ableisten, anstelle von Halbtagskr&#228;ften bei der Hausaufgabenbetreuung in offenen Ganztagsschulen eingesetzt werden oder fast ausschlie&#223;lich B&#252;roarbeit bew&#228;ltigen. Erfahrungen die der Autor dieses Textes zum Teil selber machte.</p>
<p>In welche Richtung sich die „sozialen Dienste“ zunehmend entwickeln, wird auch an anderer Stelle deutlich. Ursula von der Leyen plante Anfang 2008, dass Zivildienstleistende ihre Dienstzeit <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/zivildienst_aid_235372.html">freiwillig verl&#228;ngern</a> d&#252;rfen und so die Zeit bis zum Studium &#252;berbr&#252;cken k&#246;nnen. Als Gehalt sollte weiter der Zivildienst-Lohn ausgezahlt werden. Der Sch&#246;nheitsfehler: An vielen Stellen, ist es schon lange g&#228;ngige Praxis, die Zivildienstleistenden zus&#228;tzlich eine Zeit lang regul&#228;r zu besch&#228;ftigen. In diesem Fall bekommen die Betroffenen in der Zusatzzeit ein deutlich h&#246;heres Gehalt.</p>
<p>Motivierend ist es sicherlich nicht, wenn sich Zivildienstleistende nun offiziell als <strong>subventionierte Arbeitskr&#228;fte</strong> f&#252;hlen d&#252;rfen. Seit Jahren fordert man, dass im Gesundheits- und Pflegebereich mehr investiert wird, Geld f&#252;r regul&#228;re Arbeitskr&#228;fte ist jedoch nicht da. Eigentlich m&#252;sste bei einer Zahl von etwa 3,3 Millionen Arbeitslosen doch der Gedanke nahe liegen, dieses Geld daf&#252;r einzusetzen, die derzeit <a href="http://www.zivildienst.de/cln_007/lang_de/nn_151546/Content/de/DasBAZ/Presse/Pressemittlg/Zivildienstleistende__im__November2009.html">77.511 Zivildienststellen</a> in regul&#228;re Arbeitspl&#228;tze zu fairen L&#246;hnen umzuwandeln. Arbeitslose und Jugendliche w&#252;rden es danken.</p>
<p>Sicherlich lassen sich Stellen nicht eins zu eins umrechnen, selbst wenn man dadurch gespartes Arbeitslosengeld mit einrechnet. Die derzeit geplante Regelung jedoch stellt weder die Jugendlichen noch die Sozialverb&#228;nde zufrieden. Warum also nicht den langj&#228;hrigen Forderungen nachgeben und die Wehrplicht durch ein zeitgem&#228;&#223;es Konzept ersetzen?
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		<title>Das Ehrenmal der Bundeswehr: Vom Erinnerungs- zum Legitimationsdefizit</title>
		<link>http://carta.info/14500/ehrenmal-bundeswehr-legitimationsdefizit/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Meyer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Franz Josef Jung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Ehrenmal im Bendlerblock f&#252;gt sich in eine Renaissance milit&#228;rischer Traditionsformen, die als &#252;berholt galten. Eine &#246;ffentliche Auseinandersetzung &#252;ber das Projekt wurde bewusst umgangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/be8c2de8e8cbc2f4b8fba71f346ed0" alt="" width="1" height="1" />Es k&#246;nnte kaum einen schlechteren Zeitpunkt geben: W&#228;hrend die Diskussion &#252;ber den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan einen neuen H&#246;hepunkt erlebt, wird morgen (8. September)  in Berlin das Ehrenmal der Bundeswehr eingeweiht. Dieses Projekt hat bereits vielfach die Kritik auf sich gezogen, seit es Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) mit einem Artikel in der Zeit vom 26. Juni 2006 zur Chefsache gemacht hat. Ausgangspunkt ist die Wahrnehmung, dass es in Deutschland ein <strong>kommemoratives Defizit</strong> gebe:</p>
<blockquote><p>„Seit Gr&#252;ndung der Bundeswehr im Jahr 1955 sind mehr als 2.600 ihrer Soldaten im Dienst ums Leben gekommen; seit 1990 haben 69 Soldaten ihr Leben im Auslandseinsatz verloren.  (&#8230;) In Deutschland gedenken Heer, Luftwaffe und Marine ihrer toten Soldaten an den Ehrenmalen der jeweiligen Teilstreitkraft in Koblenz, F&#252;rstenfeldbruck und Laboe. Was indes bis heute fehlt, ist ein zentraler Ort, an dem in w&#252;rdiger Form aller Toten der Bundeswehr gedacht werden kann.“</p></blockquote>
<p>So hei&#223;t es in einer vom Bundesministerium der Verteidigung im Juni 2007 publizierten Schrift (PDF <a href="http://www.zeitgeschichte-online.de/portals/_rainbow/documents/pdf/bmv_bwe.pdf">hier</a>).</p>
<p><strong>Um eine &#246;ffentliche Auseinandersetzung &#252;ber die Pr&#228;missen des Projekts zu vermeiden, wurde es als Ressortaufgabe definiert und durchgef&#252;hrt.</strong> Das Parlament und die &#214;ffentlichkeit wurden &#252;ber die Planung informiert, aber nicht involviert. Auch das Verfahren zur Ermittlung des Gestaltungsentwurfs von Andreas Meck, &#252;ber dessen Realisierung der Minister dann eigenverantwortlich entschied, wurde denkbar &#246;ffentlichkeitsfern konzipiert. Dies gilt ebenso f&#252;r den festgelegten Standort auf dem Gel&#228;nde des Bendlerblocks: Die Lage am Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums erm&#246;glicht eine Kontrolle des &#246;ffentlichen Zugangs zum Monument und gew&#228;hrleistet den Schutz vor m&#246;glichen antimilitaristischen Manifestationen. Gleichzeitig evozieren die <strong>Konnotationen des Standorts</strong> einen von den Verantwortlichen erw&#252;nschten, aber historisch prek&#228;ren symbolpolitischen Zusammenhang:</p>
<blockquote><p>„Das Ehrenmal der Bundeswehr soll sich einf&#252;gen in andere Denkm&#228;ler und Gedenkst&#228;tten, auch in der n&#228;heren Umgebung. Hier ist besonders die Gedenkst&#228;tte Deutscher Widerstand zu erw&#228;hnen, die ebenfalls im Bendlerblock beheimatet ist. Die Bedeutung des milit&#228;rischen Widerstandes gegen das NS-Regime ist f&#252;r das Traditionsverst&#228;ndnis der Bundeswehr besonders zu ber&#252;cksichtigen“</p></blockquote>
<p>– f&#252;hrte Jung am 6. Juli 2007 in einer von den Oppositionsfraktionen im Bundestag erwirkten Plenardebatte aus (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16109.pdf">Protokoll</a> als PDF).</p>
<p>Damit zielt die Initiative auf die Integration des Ehrenmals in den Berliner <strong><em>memory district</em></strong> (<a href="http://www.geog.umn.edu/people/till/index.html">Karen E. Till</a>). Durch seine zentrale Lage und die r&#228;umliche N&#228;he zum Sitz von Parlament und Regierung fungiert das Ensemble der diversen Denk- und Mahnmale &#228;hnlich wie die <em>Mall</em> in Washington als sichtbarer Ausdruck einer historisch begr&#252;ndeten nationalen Identit&#228;t. In diesen <strong>politischen Raum</strong> dr&#228;ngt auch das Ehrenmal mit seiner Widmung „Den Toten unserer Bundeswehr &#8211; f&#252;r Frieden, Recht und Freiheit“.</p>
<p>Im Ergebnis f&#252;hrt der vorgenommene Verzicht auf eine Befassung des Parlaments – unter Berufung auf die Befehls- und Kommandogewalt des Verteidigungsministers – aber dazu, dass selbst diejenigen, die das Projekt prinzipiell bef&#252;rworten, der konkreten Ausf&#252;hrung ihre Unterst&#252;tzung versagen. Desweiteren bringt die F&#252;hrung der Bundeswehr das berechtigte Anliegen einer angemessenen Kommemoration nicht nur mit einem <strong>sakralisierenden Gestaltungsentwurf</strong> in einen zweifelhaften Zusammenhang.</p>
<p>Gleichzeitig forciert sie mit der Einf&#252;hrung eines Tapferkeitsordens die Renaissance von milit&#228;rischen Traditionsformen, die bisher als &#252;berkommen erachtet wurden. Sie provoziert die Bef&#252;rchtung, dass die in der Bonner Republik erreichte Zivilisierung des Milit&#228;rischen nun an ein symbolisches Ende gekommen ist. Aus dieser Perspektive reflektiert das Legitimationsdefizit des Ehrenmals die Legitimationsprobleme aktueller Bundeswehreins&#228;tze im Ausland, die sich aber nicht mit den Mitteln milit&#228;rischer Symbolik beheben lassen.</p>
<p><em>Weiterf&#252;hrende Links zum Thema finden sich im <a href="http://www.memorama.de/2009/09/das-ehrenmal-der-bundeswehr/">Blog</a> von Dr. Erik Meyer.</em>
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		<title>BMVg-Staatssekret&#228;r verheimlicht Nebent&#228;tigkeit in Wehrlobby-Verein</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 18:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin Oppong</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekret&#228;r beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) Christian Schmidt (CDU) hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft f&#252;r Wehr- und Sicherheitspolitik e. V. (GfW) entgegen den Verhaltensregeln des Bundestages nicht ver&#246;ffentlicht.




In der in Bonn ans&#228;ssigen GfW sind Vertreter aus Parteien, Bundeswehr und Verteidigungsministerium organisiert. Eines der Ziele des Vereins ist die „Erhaltung der allgemeinen Verteidigungsbereitschaft“. In dem GfW-Publikationsorgan „Europ&#228;ische Sicherheit“ werden regelm&#228;&#223;ig neue R&#252;stungsprodukte vorgestellt. Eine "Arbeitsgruppe Zukunft" der GfW kam im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis: "Die Lobby-Arbeit  muss weiter intensiviert werden."

Auch die Bundestagsabgeordneten Walter Kolbow (SPD), bis 2005 Parlamentarischer Staatssekret&#228;r im Verteidigungsministerium, und Ernst-Reinhard Beck (CDU) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht im amtlichen Bundestagshandbuch ver&#246;ffentlicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a16aece9f936e117be5a87d06d9be8" alt="" width="1" height="1" />Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekret&#228;r beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) Christian Schmidt (CDU) hat eine Kuratoriumsmitgliedschaft bei der Gesellschaft f&#252;r Wehr- und Sicherheitspolitik e. V. (GfW) entgegen den Verhaltensregeln des Bundestages <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/S/schmich0.html" target="_blank">nicht ver&#246;ffentlicht</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10314" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/06/gfw.jpg" alt="gfw" width="590" height="307" /><br />
<img src="/DOKUME%7E1/Besitzer/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-7.jpg" alt="" /></p>
<p>In der in Bonn ans&#228;ssigen GfW sind Vertreter aus Parteien, Bundeswehr und Verteidigungsministerium organisiert. Eines der Ziele des Vereins ist die „Erhaltung der allgemeinen Verteidigungsbereitschaft“. In dem <a href="http://www.europaeische-sicherheit.de/" target="_blank">GfW-Publikationsorgan „Europ&#228;ische Sicherheit“</a> werden regelm&#228;&#223;ig neue R&#252;stungsprodukte vorgestellt. Eine &#8220;Arbeitsgruppe Zukunft&#8221; der GfW kam im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis: &#8220;Die Lobby-Arbeit  muss weiter intensiviert werden.&#8221;</p>
<p>Auch die Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/k/kolbowa0.html" target="_blank">Walter Kolbow</a> (SPD), bis 2005 Parlamentarischer Staatssekret&#228;r im Verteidigungsministerium, und <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/b/beck_er0.html" target="_blank">Ernst-Reinhard Beck</a> (CDU) haben ihre Mitgliedschaft im GfW-Kuratorium nicht im amtlichen Bundestagshandbuch ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Die GfW veranstaltete im M&#228;rz einen <a href="http://www.gfw-ev.de/n_dwt_gfw.htm" target="_blank">„Parlamentarischen Abend“</a> zusammen mit der <a href="http://www.dwt-sgw.de/" target="_blank">Deutschen Gesellschaft f&#252;r Wehrtechnik</a> (DWT), an dem auch prominente Vertreter der R&#252;stungsbranche teilnahmen. Auf der Veranstaltung sprach in Vertretung von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) dessen R&#252;stungsstaatssekret&#228;r R&#252;diger Wolf. Die DWT ist eines der &#228;ltesten und wichtigsten Lobbyinstrumente der deutschen R&#252;stungsindustrie, in ihr kommen Vertreter aus der R&#252;stungsbranche mit Politikern zusammen. Im April 2008 haben GfW und DWT eine gemeinsame <a href="http://www.gfw-ev.de/n_%20ZV_DWT_GfW_21042008.pdf" target="_blank">Zielvereinbarung</a> getroffen, die ein Engagement f&#252;r eine „sachgerechte“ Ausstattung und Ausr&#252;stung der Bundeswehr beinhaltet.</p>
<p>Im Februar veranstaltete die GfW in Kooperation mit der berlin-brandenburgischen Sektion der DWT ein <a href="http://www.gfw-sektion-berlin.de/berlin/Kalender/Veranstaltungskalender1HJ09.pdf" target="_blank">„Hintergrundgespr&#228;ch“ in der Berliner Repr&#228;sentanz des R&#252;stungskonzerns EADS</a> mit dem Bundestagsabgeordneten <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/l/leibrha0.html" target="_blank">Harald Leibrecht</a> (FDP) als Referenten. F&#252;r den kommenden Dienstag (9. 6.) plant die GfW ein &#8220;Sicherheitspolitisches Forum&#8221; in Kooperation mit der DWT-Sektion Berlin-Brandenburg zum Thema &#8220;Quo vadis Iran?&#8221;, ebenfalls in der Berliner EADS-Repr&#228;sentanz. &#8220;Referenten: werden gewonnen&#8221;, hei&#223;t es dazu nur im Veranstaltungskalender der Berliner Sektion der GfW.</p>
<p>Die Abgeordneten Beck, Kolbow und Schmidt m&#252;ssen nun mit Sanktionen des Bundestagspr&#228;sidenten rechnen. Abgeordnete, die gegen die Verhaltensregeln verstie&#223;en, konnten in der Vergangenheit jedoch mit der <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/trend-zum-heimlichen-nebenjob/" target="_blank">Nachsicht der Bundestagsverwaltung</a> rechnen.
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