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	<title>CARTA &#187; Arianna Huffington</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 17:47:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Netzkommentar: Der erste Verlag des 21. Jahrhunderts</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Netzkommentar f&#252;r DRadio Wissen: Warum man das aggressive Publishing-Modell von AOL nicht untersch&#228;tzen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Internetkonzern AOL wird die Huffington Post f&#252;r 315 Millionen Dollar kaufen. Auf H&#228;me diesbez&#252;glich musste man hierzulande nicht lange warten:</p>
<p>„Verzweiflung trifft auf Geldgier“ titelte „Meedia“. Die „Zeit“ tadelte die AOL-Pl&#228;ne als „waghalsig“ und „unsicher“.</p>
<p>Was f&#252;r kleingeistige Haltungen.</p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/netzkommentar-der-erste-verlag-des-21-jahrhunderts.85.de.html?dram:article_id=8527"><img class="aligncenter size-full wp-image-38327" title="Bildschirmfoto 2011-02-18 um 14.58.06" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/02/Bildschirmfoto-2011-02-18-um-14.58.06.png" alt="" width="304" height="71" /></a></p>
<p>Glaubt ernsthaft jemand, dass die Neuerfindung des Verlagswesens im Internet ohne hohes Risiko zu haben sei? Glaubt ernsthaft jemand, dass es dabei ohne Gesch&#228;ftssinn und Geld zugehen w&#252;rde?</p>
<p>AOL erfindet sich derzeit neu – und es erscheint durchaus m&#246;glich, dass dabei ein Publishing-Konzern der n&#228;chsten Generation entstehen k&#246;nnte: stark Technologie orientiert, stark vernetzt, stark dezentral, kompromisslos im Controlling.</p>
<p>Mehr als 90 Internetseiten betreibt AOL inzwischen, darunter die robusten Internetmarken <a href="http://www.engadget.com/">Engadget</a>, <a href="http://techcrunch.com/">Techcrunch</a> und nun auch die <a href="http://www.huffingtonpost.com/">Huffington Post</a>. Hinzu kommen das lokale Blognetzwerk <a href="http://www.patch.com/">Patch</a> und die Freelancer-Plattorm <a href="http://www.seed.com/">Seed</a>.</p>
<p>Die Huffington Post auf der anderen Seite hat schneller begriffen und schneller umgesetzt als andere, was erfolgreiche Publikationen im Netz ausmacht: Die schnelle und urteilssichere Kuratierung der Nachrichtenlage, eine starke Verlinkung, eine sehr lebendige Community, um einige Punkte zu nennen.</p>
<p>Arianna Huffington und AOL-Chef <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Armstrong_%28executive%29">Tim Amstrong</a> stehen f&#252;r eine aggressive, radikal ergebnis- und nutzergetriebene Innovationskultur im Publishing-Gesch&#228;ft.</p>
<p>Im Netzwerk Huffington Post, Engadget und Co. entstehen derzeit viele Dinge, die typisch f&#252;r den Publishing-Konzern des 21. Jahrhunderts sein k&#246;nnten. Vieles davon ist f&#252;r klassische Journalisten und klassische Verlage ein Schreckgespenst.</p>
<p>Doch nur weil einem Dinge nicht sympathisch sind, sollte man hier nicht den Fehler begehen, sie deshalb zugleich zu untersch&#228;tzen. Das AOL-Modell hat mehr Zukunft als uns viele deutsche Journalisten glauben machen wollen.</p>
<p>Kommtar hier <a href="http://wissen.dradio.de/netzkommentar-der-erste-verlag-des-21-jahrhunderts.85.de.html?dram:article_id=8527">anh&#246;ren</a>.</p>
<p>Nachtrag: Nat&#252;rlich habe ich dieses <a href="http://www.businessinsider.com/the-aol-way">AOL-Papier</a> gelesen &#8211; und finde es auch nicht sonderlich sympathisch.
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<p><small>
<a href="http://carta.info/38326/netzkommentar-der-erste-verlag-des-21-jahrhunderts/">Netzkommentar: Der erste Verlag des 21. Jahrhunderts</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/38326/netzkommentar-der-erste-verlag-des-21-jahrhunderts/#comments">5 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=38326&amp;md5=1c06ea9a7483fc6bd8e3acff629e7559" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Arianna Huffington und ihre Blogger: Das Ende vom Web 2.0?</title>
		<link>http://carta.info/38046/arianna-huffington-und-ihre-blogger-das-ende-vom-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 05:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgerechnet an AOL wird die Huffington Post verkauft und einige ihre Blogger geben sich dar&#252;ber emp&#246;rt. Ist der Deal ein Verrat an den "Idealen des Web 2.0"?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor kurzem h&#228;tte das kaum jemand f&#252;r m&#246;glich gehalten: Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Huffington_Post" target="_blank">Huffington Post</a>, 2005 erst gegr&#252;ndet, wird f&#252;r <a href="http://techcrunch.com/2011/02/06/armstrong-memo-aol-huffpo/"><strong>315 Millionen US-Dollar</strong></a> verkauft &#8211; und das ausgerechnet an AOL. Doch es herrscht nicht nur Freude &#252;ber diesen Deal. Insbesondere unter den Bloggern, die unentgeltlich f&#252;r die Huffington Post geschrieben haben, macht sich jetzt &#196;rger breit.</p>
<p>So k&#252;ndigt <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2011/feb/09/arianna-huffington-aol-douglas-rushkoff" target="_blank">Douglas Rushkoff </a>medienwirksam im Guardian an, dass er zwar gerne unentgeltlich f&#252;r Arianna Huffington schreiben w&#252;rde, nicht aber f&#252;r AOL. Sein Text, der mit einer Art Pluralis Majestatis als Stilmittel arbeitet, will offensichtlich f&#252;r m&#246;glichst viele der &#252;ber 9.000 Huffpo-Blogger sprechen. Deren Stimmungslage mag er damit zwar gut treffen, zugleich m&#252;ssen sich diese Personen aber auch die Frage gefallen lassen, wo sie zuletzt ihre Augen hatten.</p>
<p>Die Huffington Post ist schon seit l&#228;ngerem nicht mehr nur der selbstlose linksliberale Leuchtturm, der einem besseren Amerika und dem &#8220;Web 2.0&#8243; Orientierung bietet. Zwar hat das Online-Medium seine politische Ausrichtung immer beibehalten, daneben aber auch mit einer ordentlichen Portion an Pragmatismus zielstrebig seine Reichweite ausgebaut. Bei der Wahl der Mittel war man dabei nicht zimperlich. Der Boulevard machte sich breit und mit ihm kam die Suchmaschinenoptimierung. Die Blogger wollen das nicht bemerkt haben?</p>
<p>Als Obama Pr&#228;sident wurde, hatte die Huffington Post dazu die sch&#246;nsten Bilder und auch schon die passenden Texte zur Garderobe der neuen First Lady. Sp&#228;testens da h&#228;tte man merken k&#246;nnen, in welche Richtung der Zug rollt. Sich jetzt dar&#252;ber <a href="http://paidcontent.org/article/419-aol-huffpo-arianna-and-the-free-blog-economy/" target="_blank">mokieren</a>, dass Arianna Huffington die Ideale der Blogger f&#252;r sich ausgenutzt habe, wirkt kleinlich und deplatziert.</p>
<p>Denn man kann die Story auch in einem anderen Licht betrachten. Die Huffington Post war nicht einfach nur eine Art Blog-Zeitung, sondern schon relativ fr&#252;h sehr technik- und reichweitenfokussiert. Gut auf den Punkt bringt das eine <a href="http://www.businessinsider.com/seven-secrets-that-led-to-huffington-posts-315000000-success-2011-2#" target="_blank">Artikel-Klickstrecke</a> (!) im Business Insider, die deutlich macht, wie zielgerichtet die Mannschaft rund um Arianna Huffington vorgeht. Diese Arbeit hat nicht zuletzt auch den Bloggern geholfen, ihre pers&#246;nliche Reichweite zu verbessern.</p>
<p>Wie die Huffington Post dabei praktisch vorgeht, hat exemplarisch <a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2011/02/08/why-the-nyt-will-lose-to-huffpo/" target="_blank">Felix Salmon</a> aufgezeigt: Die New York Times landet einen Scoop, die Huffington Post springt auf das Thema auf und erreicht damit ein Vielfaches an Kommentaren &#8211; und vermutlich auch an Page Views. Das Bemerkenswerte daran ist nicht, dass die Huffington Post bei der New York Times abkupfert, sondern dass die &#8220;Ideale des Web 2.0&#8243; keine sind: Ihrer Logik zufolge m&#252;sste die New York Times den meisten Traffic und die meisten Kommentare erhalten, denn sie hat schlie&#223;lich den Scoop produziert. Tats&#228;chlich aber schl&#228;gt die Huffington Post mehr Kapital aus dem Thema, weil sie sich nicht auf die Wirkung einer guten Story allein verl&#228;sst, sondern mit einer perfektionierten Technik alles daran setzt, dass jeder ihrer Artikel zum viralen Hit werden kann. Vorsprung durch Technik, k&#246;nnte man dazu auch sagen.</p>
<p>Diese Art von Vorsprung ist es am Ende, der den hohen Kaufpreis und die &#220;bernahme durch AOL m&#246;glich gemacht hat. Die Blogger der Huffington Post sollten sich klar machen, dass mit dem Verkauf keine neuen Zeiten anbrechen und dass sie selbst von der Technik der Plattform profitiert haben. Im &#220;brigen heisst das &#8220;Web 2.0&#8243; neuerdings &#8220;Social Web&#8221; und dr&#252;ckt damit sehr gut aus, was man als Blogger von der Huffpo erwarten kann: Social satt.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=38046&amp;md5=1a04a7ddb008e23140e9523252cebdc5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mathias und seine Meisterin Arianna</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 00:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bezahlinhalte vs. Vernetzung: Auf einem Medienkongress in Monaco erzielte Arianna Huffington im Schlagabtausch mit Mathias D&#246;pfner einen klaren Punktsieg. "Ubiqit&#228;t ist die neue Exklusivit&#228;t", philosophierte sie &#252;ber die neue die Link-&#214;konomie, w&#228;hrend sich D&#246;pfner &#252;ber "Webkommunisten" beschwerte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/5a57456c51a24873b9a64ee171d8ab97" width="1" height="1" alt=""/><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/RML/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<p>Eine pr&#228;gnantere Inszenierung des ideengeschichtlichen Konflikts zwischen alteurop&#228;ischem Inhalteproduzentenmodell und neuamerikanischem Netzwerkpubliziermodell h&#228;tte man sich kaum ausdenken k&#246;nnen. Gestern Mittag trafen Axel Springer-Chef Mathias D&#246;pfner und Huffington Post-Herausgebern Arianna Huffington auf dem <a href="http://www.monacomediaforum.org/">Monaco Media Forum</a> zusammen.</p>
<p>&#8220;Springer CEO Clashes With Huffington&#8221;, <a href="http://www.businessweek.com/globalbiz/blog/europeinsight/archives/2009/11/monaco_media_fo_2.html">schrieb</a> anschlie&#223;end <em>Business Week</em>. Die Debatte sei kein &#8220;digital media lovefest&#8221; gewesen. DerWesten-Chefredakteurin Kathrina Borchert <a href="http://twitter.com/lyssaslounge/status/5646386588">erkl&#228;rte </a>die zum Teil heftige Auseinandersetzung zu einem &#8220;absoluten Highlight&#8221; weit &#252;ber die Konferenz hinaus.</p>
<p>Mit D&#246;pfner vs. Huffington prallten instruktive Gegens&#228;tze aufeinander. Auf der einen Seite D&#246;pfner, der darauf besteht, dass nur mit Bezahlinhalten und einem &#8220;verl&#228;sslichen Urheberrecht&#8221; in Zukunft &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221; finanzierbar sei. Auf der anderen Seite Arianna Huffington, die daf&#252;r steht, Nachrichten zu &#8220;kuratieren&#8221;, indem sie eigene Redaktionsinhalte, mit Links auf andere Sites und Blog-Beitr&#228;gen kombiniert.</p>
<p>D&#246;pfner und Huffington verk&#246;rpern nicht nur geradezu archetypisch diese Ans&#228;tze, sondern sie sind auch Protagonisten, die sie rhetorisch zu vertreten wissen. Huffington aber war gestern wacher, schneller, gewitzter und nicht geneigt, ihren Standpunkt auch nur einen Millimeter zu r&#228;umen.</p>
<p>Als D&#246;pfner von &#8220;Inhaltediebstahl&#8221; sprach, sprang ihm Huffington ins Wort. Sie bestand darauf, dass ihre Publikation sich strikt an das Urheberrecht halte, noch nie eine Auseinandersetzung dar&#252;ber gef&#252;hrt habe und im Gegenteil st&#228;ndig von klassischen Medien gebeten werde, doch auf diese zu verlinken.</p>
<p>&#8220;Obwohl Sie unglaublich &#252;berzeugend klingen, Herr D&#246;pfner, wird es sich zeigen, dass Sie unglaublich falsch liegen&#8221;, sagte Huffington. &#8220;Sie k&#246;nnen nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen. Und den Fluss, in den Sie steigen m&#246;chten, den gibt es nicht mehr. &#8221;</p>
<p>In einem grandiosen Moment gab Huffington dem Springer-Chef Nachhilfe in der neuen Link-&#214;konomie:  &#8220;Ubiquit&#228;t ist die neue Exklusivit&#228;t.&#8221; Wer im Netz Geld mit Inhalten verdienen wolle, m&#252;sse diese m&#246;glichst umfassend &#252;ber das Netz zu verteilen, wie etwa der Sender NBC mit seiner Video-Einbettung.</p>
<div id="attachment_18156" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/11/doepfner_huffington4.jpg"><img class="size-medium wp-image-18156" title="doepfner_huffington4" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2009/11/doepfner_huffington4-300x201.jpg" alt="doepfner_huffington4" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Huffington: &quot;Obwohl Sie unglaublich&#252;berzeugend klingen, Herr D&#246;pfner, wird es sich zeigen, dass Sie unglaublich falsch liegen.&quot;</p></div>
<p style="text-align: left;">Pl&#246;tzlich sah der europ&#228;ische Mathias neben der quirligen Neuamerikanerin Arianna eher alt, verstockt und uninspiriert aus.</p>
<p>Huffington: &#8220;Herr D&#246;pfner, Sie wollen Konsumenten umerziehen, die gerade die neuen M&#246;glichkeiten der Online-Nachrichten entdecken. Das ist anma&#223;end.&#8221;</p>
<p>D&#246;pfner entgegnete, dass ohne Bezahlinhalte hochwertiger Journalismus nicht nachhaltig zu finanzieren sei.  Es k&#246;nne nicht angehen, dass smarte Online-Typen Inhalte stehlen, zitieren (sic!) und vermarkten – ohne sich an der Produktion der teuren Ausgangsinhalte zu beteiligen.  Es sei ein Irrglaube von &#8220;Webkommunisten&#8221;, dass nur dann Demokratie herrsche, wenn alle Inhalte kostenfrei seien.</p>
<p>Im Arianna-Feuer gab sich D&#246;pfner dann auch selbstkritisch: Die Medienkrise sei vor allem auch eine Krise des Journalismus selbst, der h&#228;ufig einfach nicht gut genug sei.</p>
<p>Die eloquente Amerikanerin hatte dann gleich auch die passende Parabel zur Hand, was denn die Online-Medien besser machen w&#252;rden. Klassische Medien, so Huffington w&#252;rden unter &#8220;<em>add</em>&#8221; leiden, <em>attention deficit disorder</em>. Die Online-Medien h&#228;tten dagegen &#8220;<em>ocd</em>&#8220;, <em>obsessive compulsive disorder</em>. Wo klassische Medien Geschichten durchrattern, w&#252;rden Online-Medien Geschichten leidenschaftlich begleiten.</p>
<p>Der Schwergewichtskampf der Medienstrukturlenker D&#246;pfner vs. Huffington ging nach Punkten klar an die amerikanische Online-Pionierin. Amerikanischer Innovationsgeist siegte &#252;ber europ&#228;ischen Gesch&#228;ftsmodellkonservatismus &#8211; und am Ende blieb das Gef&#252;hl, dass es so bleiben k&#246;nnte.</p>
<p>Hier das Video des fulminanten Aufeinandertreffens:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ar6pCxwtUBk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ar6pCxwtUBk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
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			</a>
		</div>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=18142&amp;md5=b3d5a295ff7e1d751a5581c7e4706300" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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