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Name: Robin Meyer-Lucht
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Über mich: Dr. Robin Meyer-Lucht, Jahrgang 1973, ist Strategieberater, Medienwissenschaftler, Medienjournalist und Herausgeber von Carta.

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Letzte Kommentare

Wir sind alle Rundfunk

Jip, ich habe da auch auch schon mal bei Telemedicus angefragt…

Wir sind alle Rundfunk

@ Aufmerksamkeit.

Netzlese ist doch unsere “kurz verlinkt”-Rubrik….

Nun gut, das hier war vielleicht etwas zu kurz. Wir geloben mehr Klarheit.

Das Gutachten hat Hans-Jürgen Papier im Auftrag der ARD geschrieben – wie aus dem eigenen Link hervorgeht. Und das Gutachten, das bislang nicht veröffentlicht wurde, aber allen, auch Carta vorliegt, kommentiert Herr Hanfeld in folgender Weise in der FAZ, was aus dem anderen Link hervorgeht.

Ich hab’s jetzt mal ein bisschen nachgebessert..

Drei-Stufen-Tests: Die Hinterzimmergremien schenken sich den “Mehrwert”

@ Ulrike:

Dein letzter Absatz bringt es sehr gut auf den Punkt.

Immerhin stellt Papier in seinem Gutachten klar, dass die öffentlich-rechtlichen Online-Angebote einen “Mehrwert” nachweisen müssen. Das wiederum haben die Rundfunkräte in den soeben abgeschlossenen Verfahren negiert.

Der lange Sommer der Anarchie (auf Sylt)

Ole von Beust hat sich als Darsteller der Politiker-Soap einfach selbst aus dem Spiel gezogen. In der Unterhaltungsdemokratie ist das natürlich Arbeitsverweigerung und wird von Wähler und Medien bestraft.

Warum so ein Wind um die "Tagesschau-App"?

@ Lorenz Lorenz Meyer: Stimmt, deswegen gehört die Lufthansa ja auch zur Deutschen Bahn.

Warum so ein Wind um die "Tagesschau-App"?

@igor: Jip, Anstalts- und Verlagswebsites kosten alle etwas – entweder mittels Gebühren oder durch Werbung.

Warum so ein Wind um die "Tagesschau-App"?

@ Silentjay

“Die Aufgabe der öffentlich Rechtlichen wurde hinlänglich geklärt, ihre Aufgabe ist eine Umfassende Versorgung des Bürgers mit Informationen und Unterhaltung.”

stimmt, sein Auftrag ist aber rundfunkbezogen (suggestivkraft, aktualität und so weiter). Seine Tätigkeit dient zudem der Steigerung von Meinungsvielfalt – so dass darauf geachtet werden muss, dass er andere Akteure (Privatwirtschaft, unkommerzielle Anbieter) nicht unverhältnismäßig bedrängt.

Sonst könnte es passiert, dass Qualitäts- und Kulturjournalismus in gebührenfinanzierten Händen “monopolisiert” werden würde.

@ swordfisch:

Carta hat in der Vergangenheit rotgrünen Politikern, wie Malte Spitz oder auch Frank-Walter Steinmeier Gelegenheit gegeben, sich zu äußern. Wir haben einen halben Boell-Studienband veröffentlicht. Wir haben dem Lobbyverband Freischreiber nahe stehenden Autoren Platz eingeräumt. Nun war mal Hans-Joachim Otto dran.

Hättest Du außer ad hominem Rhetorik noch ein anderes Argument?

Sag’ mir, wo die Männer sind

@ Christian Edom: Koch hatte gesundheitliche Probleme? Aha, so steht das denn? Oettinger ist wohl nicht wegen “Sprachschwierigkeiten” nach Brüssel gegangen.
In Ihren Ausführungen haben Sie Ole v. Beust vergessen.

"Das Internet hat keinen Geburtsfehler"

@stationsarzt: #13 ist vielleicht ein wenig überzogen

@ Sean Kollak: Zumindst #5 und #11 sind nicht so altbacken. Wiederholung hilft doch zudem beim Memorieren…..

Schwarz-Grün: Ein Auslaufmodell

@ Dirk Landau: wg. Twitter-LogIn – das ist irgendwie rausgerutscht. Wird gefixt. Danke fürs Erinnern. rml

Jauch: 4.487 Euro pro Minute, 1.323 Euro mehr als Will

@ Schtuef: Warum nicht? In diesem Fall hatte Bild offenbar sehr gute Kontakte…

Die Zahlen wurde nicht dementiert – daher war die Verwendung aus meiner Sicht hier okay.

lg,

robin

Gunnar Bender: Der Lobbyist als Medium

@ Simone Janson: 2xja würde ich sagen…

Gunnar Bender: Der Lobbyist als Medium

@ NoName: Gunnar Bender ist bekennendes FDP-Mitglied. Für alle gleichzeitig authentische sein, geht wahrscheinlich gar nicht.

Gunnar Bender: Der Lobbyist als Medium

@Simone Janson: Vielen Dank für den Kommentar – aus Journalismussicht ist das in der Tat ein Riesenroblem, was sich da auftut:

Wenn sich der Nutzer lieber kostenlos bei der cool, authentisch und expertig auftretenden Unternehmenskommunikation – oder auch bei der cool auftretenden Bürgerini informiert – anstatt aus professionellen journalistischen Quellen.

Aber dieses neue Nebeneinander ist wohl typisch für den Verlust des “Quasi-Monopols” auf Massenöffentlichkeit, das der Journalismus einmal hatte (Christian Stöcker).

Irgendwie ist es Zeit, sich dessen zu vergegenwärtigen und damit umzugehen.

Für den Journalismus hat das am Ende sicher nicht nur positive Folgen – aber er muss wohl anerkennen, dass sich die gesellschaftlichen Anforderungen an ihn verändert haben – und er sich damit auch verändern muss.

Gunnar Bender: Der Lobbyist als Medium

@ Gunnar Bender,

danke für den Hinweis ist oben eingebaut.

In der Tat ist die Würdigung kritisch ausfallen – ich wollte hier den Eindruck von PR für PR vermeiden.

„Das Internet verbessert den Journalismus.“ Richtig oder falsch?

@Katharina Rosch: Das Netz macht als technische Infrastruktur den Journalismus wohl nicht allein schneller (selbst das nicht nicht zwingend so) – sondern verändert strukturell den öffentlichen Informationsfluss und damit auch die Rolle des Journalismus und die Art, wie der Zugang zu und Relevanz von Inhalten organisiert werden.

Am Ende haben wir einen besseren und spannenderen Journalismus und einen spannenderen, besseren und breiteren öffentlichen Diskurs – aber möglicherweise leider auch weniger Journalisten als heute.

Falsche Jubelbilder in der ARD zur Bundespräsidentenwahl

Wir haben die ARD um eine Stellungnahme gebeten und folgende Antwort auf dem Hauptstadtstudio von Eva Woyte erhalten:

“Was die von Ihnen angesprochenen Bildsequenzen zum Jubel für den Kandidaten Christian Wulff betrifft – hier gab es in der Tat ein Versehen in der Bildregie: Ohne Wissen des Kommentators, der die Reaktionen zur Wahl Wulffs im Plenarsaal kommentierte, wurden vorab aufgenommene Bilder des Publikums vor dem Reichstag eingeblendet. Dies war ein technischer Fehler – im Übrigen der einzige in der zehnstündigen Live-Berichterstattung zur Bundespräsidentenwahl. Dass sich in der Tat für beide Kandidaten die Menschen jubelnd äußerten, wurde im weiteren Verlauf der Sendung in einer Live-Schalte dargestellt.”

Aus Sicht des ARD-Hauptstadtstudios wurde also der Fehler schon während der Sendung korrigiert.

Wahrscheinlich sollte man nicht länger streiten, wer wann für wen gejubelt hat – es wird wichtigere Themen geben.

Interessant dennoch: Nicht einmal in dieser einfachen Jubel-Frage scheint es einen objektiven Standpunkt zu geben. Denn zumindest ich bin der Meinung, dass zu keinem Zeitpunkt “für beide Kandidaten” gejubelt wurde.

Die Deutschen Flattr-Charts im Juni

@ Peter Pan: Die Beobachtung bezieht sich lediglich auf die Top-geflatterten Texte – mehr können wir ja nicht vergleichen. Zumindest bei den meistgeflatterten Texten nahm die Zahl der Klicks kaum noch zu.

Bezogen auf die Breite der Texte könnte Dein Einwand stimmen. Danke für den Hinweis und die Differenzierung.

Die Deutschen Flattr-Charts im Juni

@ Geheim: Der Effekt ist logisch: In der Anfangsphase haben Flattr-Nutzer einen besonders hohen Bedarf nach Informationen in Bezug auf Flattr und honorieren diese – wahrscheinlich auch experimentell – besonders gerne.

Glanzlichter: unterhaltsame Juristen, Stundenplan für digitale Aktivitäten und ein Experiment

@ f.lübberding: Vielleicht wäre hier mal ein Weissgarnix-Special zur Gesundheitsökonomie angebracht.

http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/2011-fehlen-Kassen-wieder-Milliarden_aid_877743.html

“Die Gesundheitspolitiker müssten den Bürgern endlich die Wahrheit sagen. “Dazu gehört, dass die Kosten im Gesundheitswesen wegen der Alterung der Gesellschaft und der sinkenden Zahl der Beitragszahler steigen”, so der AOK-Chef.”

Das klingt zumindest auch noch Kostenproblem.

Falsche Jubelbilder in der ARD zur Bundespräsidentenwahl

@Inge Seibel:

Ich muss hier die ARD jetzt auch mal in Schutz nehmen. Ich stand beim Public Viewing dabei – und ich hatte den Eindruck, dass es ein journalistischer – aber kein mutwilliger – Fehler war. Der Moderator war wohl falsch gebrieft. Nach mehr als 6 Stunden Liveübertragung kann das schon mal passieren.

Ich stimme Hardy Prothmann zu, dass die TV-Nachrichten-Berichterstattung durchaus präziser werden könnte – und das sich hier ein zum Teil verbesserungswürdiger Stil zeigt.

Ich denke, es wäre gut, wenn Kai Gniffke sich dazu kurz im Tagesschau-Blog äußern würde.

Glanzlichter: unterhaltsame Juristen, Stundenplan für digitale Aktivitäten und ein Experiment

Also den Spiegel Online / Lübberding-Text finde ich nicht so stark. Er betrachtet nur den Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP – nicht hingegen die Entwicklung der Ausgaben der Krankenkassen. Es mag ja sein, dass seine Argumente alle richtig sind. – Für die Forderung nach einer “Zurücknahme” des Textes bräuchte es aber einen umfassenderen Blick. So ist mir das zu einseitig betrachtet – im wahrsten Sinne des Wortes.

In eigener Sache: Umbauarbeiten im Kommentarbereich

Ich befürchte, die beiden kommentarsysteme überlagern sich. Auf dem iPad sehe ich die alten ….

Gauck: “Wir werden morgen Abend alle gewonnen haben”

Also, die Kamera steht, das Signal ist gut. Alles vorbereitet. Wahrscheinlich wird alles ein bisschen spaeter…. Mal gucken…

Live-Blog zur Leistungsschutz-Anhörung: Bitte "Ätschivederci, Italien" schützen

@ Sven: Ich schätze, da gibt es noch immer erhebliche Erklärungslücken.