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	<title>CARTA &#187; Telemedicus</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 23:19:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Urheberrecht, Street View Light, verz&#246;gertes De-Mail</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 08:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Home]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Landgericht Hamburg entscheidet &#252;ber Redigieren journalistischer Texte – Street View "Light" in Deutschland gestartet – Warten auf den Gesetzgeber: De-Mail verz&#246;gert sich – England erw&#228;gt Modernisierung seines Urheberrechts – Datenschutzkonferenz kritisiert Informationssysteme der Sicherheitsbeh&#246;rden – BGH st&#228;rkt Pr&#252;fungsrechte der Kunden im Fernabsatz-Gesch&#228;ft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landgericht Hamburg entscheidet &#252;ber Redigieren journalistischer Texte</strong><br />
In dieser Woche wurde ein Urteil des LG Hamburg von Oktober &#252;ber  urheberrechtliche Fragen beim Redigieren von journalistischen Texten  bekannt (Az. <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/1130-LG-Hamburg-Az-308-O-7810-Urheberrechtliche-Zulaessigkeit-von-redaktionellen-Textaenderungen.html">308 O 78/10</a>). Demnach kann redaktionelles Redigieren eines Textes im Einzelfall eine Entstellung des Werkes im Sinne des <a title="§ 14 UrhG: Entstellung des Werkes" href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/14.html" target="_blank">§ 14 UrhG</a> bedeuten. Der freie Journalist Christian Jungblut hatte f&#252;r das Magazin  &#8220;Geo&#8221; eine Reportage geschrieben, die entgegen seines Vetos in  redigierter Fassung unter seinem Namen ver&#246;ffentlicht worden war. Im  Ergebnis habe der Verlag nach Auffassung der Hamburger Richter sein  Bearbeitungsrecht &#252;berschritten und h&#228;tte die redigierte Bearbeitung in  ihrer konkreten Form nicht ver&#246;ffentlichen d&#252;rfen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gericht-erklaert-geo-autoren-haben-rechte/">Die Hintergr&#252;nde zum Urteil bei Stefan Niggemeier.</a></li>
<li>Dazu bei Carta: Wolfgang Michal: <a rel="bookmark" href="../../35603/die-handschrift-des-reporters/">Die Handschrift des Reporters</a></li>
</ul>
<p><strong>Street View &#8220;Light&#8221; in Deutschland gestartet</strong><br />
Googles umstrittener Dienst &#8220;Street View&#8221; ist in dieser Woche nun auch  in Deutschland gestartet. In einer &#8220;Light&#8221;-Version sind jedoch zun&#228;chst  nur einige Sehensw&#252;rdigkeiten und ein einzelner Ferienort zu bestaunen.  Wann die geplanten 20 St&#228;dte Deutschlands bei &#8220;Street View&#8221; vollst&#228;ndig  zu sehen sein werden, h&#228;ngt ma&#223;geblich von der Abarbeitung aller beim  Internetriesen eingegangen Betroffenenwiderspr&#252;che ab. F&#252;r diese Zwecke  hatte Google allein in Deutschland zuletzt 200 zus&#228;tzliche Mitarbeiter  eingestellt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,726646,00.html"><em></em>Mehr Informationen bei <em>Spiegel Online.</em></a></li>
</ul>
<p><strong>Warten auf den Gesetzgeber: De-Mail verz&#246;gert sich</strong><br />
Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass sich die Einf&#252;hrung des  rechtssicheren E-Mail-Dienstes De-Mail weiter verz&#246;gern wird. Grund  daf&#252;r soll sein, dass das entsprechende Gesetz bislang noch nicht  verabschiedet werden konnte. Das Bundesministerium des Innern (BMI) geht  davon aus, das Gesetz voraussichtlich am 11. Februar 2011 durch den  Bundesrat bringen zu k&#246;nnen. Die beteiligten Unternehmen Deutsche  Telekom und United Internet gehen insoweit vom einem De-Mail Start im  M&#228;rz 2011 aus, halten jedoch weitere Verz&#246;gerungen von Seiten des  Gesetzgebers f&#252;r nicht ausgeschlossen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article10738621/Start-von-De-Mail-verzoegert-sich.html">Ausf&#252;hrlich bei <em>Welt Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>England erw&#228;gt Modernisierung seines Urheberrechts</strong><br />
Der Britische Premierminister James Cameron hat am Donnerstag  angek&#252;ndigt, das Britische Urheberrecht modernisieren und ans  Internetzeitalter anpassen zu wollen. Insbesondere will die Regierung  Verwendungsm&#246;glichkeiten von urheberrechtlich gesch&#252;tztem Material auch  ohne Einwilligung der Rechteinhaber schaffen. Hintergrund ist ein  geplantes Technologiezentrum im Londoner East End, das zu einem  Britischem &#8220;Silicon Valley&#8221; werden und entsprechend auch f&#252;r  Internetunternehmen aus der ganzen Welt attraktiv sein soll.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Britischer-Premier-plant-Lockerung-des-Urheberrechts-1131028.html">Zu den Hintergr&#252;nden bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Datenschutzkonferenz kritisiert Informationssysteme der Sicherheitsbeh&#246;rden</strong><br />
Vom 3. bis 4. November hat die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des  Bundes und der L&#228;nder in Freiburg stattgefunden. Die Konferenz  kritisierte vor allem die Umwandlung der Informationssysteme der  Sicherheitsbeh&#246;rden in elektronische Volltextsysteme. Bisherige  Akteninhalte seien damit unabh&#228;ngig einer konkreten Fallrelevanz f&#252;r die  Sicherheitsbeh&#246;rden permanent verf&#252;gbar. Eine solche Entwicklung st&#252;nde  nicht mit dem Recht der Betroffenen auf informationelle  Selbstbestimmung in Einklang.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4596"><em></em>Ausf&#252;hrlich bei datenschutz.de. </a></li>
</ul>
<p><strong>BGH st&#228;rkt Pr&#252;fungsrechte der Kunden im Fernabsatz-Gesch&#228;ft</strong><br />
Der BGH hat am Mittwoch entschieden, dass das Bef&#252;llen einer im   Fernabsatz erworbenen Wasserbettmatratze zur herk&#246;mmlichen Warenpr&#252;fung   durch den K&#228;ufer z&#228;hlt, wenn dies innerhalb der Widerrufsfrist   geschieht. Der K&#228;ufer habe insoweit keinen Wertersatz zu leisten, wenn   er anschlie&#223;end sein Widerrufsrecht aus&#252;bt. Ist die Verschlechterung der   Sache ausschlie&#223;lich auf deren Pr&#252;fung zur&#252;ckzuf&#252;hren, sei eine   Wertersatzpflicht des K&#228;ufers ausgeschlossen – auch wenn dies bedeutet,   dass die Ware anschlie&#223;end nicht mehr als neuwertig verkauft werden   kann. Der BGH best&#228;tigte damit entsprechende Urteile der Vorinstanzen.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0210/10">Zur Pressemeldung des BGH.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag              zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts.   Dieser  <a href="http://www.telemedicus.info/article/1889-Wochenrueckblick-Wasserbett,-De-Mail,-Street-View.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Tobias Kl&#228;ner.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/35690/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-urheberrecht-street-view-light-verzoegertes-de-mail/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Urheberrecht, Street View Light, verz&#246;gertes De-Mail</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/35690/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-urheberrecht-street-view-light-verzoegertes-de-mail/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=35690&amp;md5=56bcfdc8ee0060e2f6604efcb922aea7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Hartplatzhelden, JMStV, Netz&#252;berwachung gegen Urheberrechtsverletzung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 12:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Hartplatzhelden gewinnen Finale vor dem BGH - Computer sind Rundfunkempfangsger&#228;te - BMJ stellt Gesetzentwurf gegen Internet-Abzocke vor - Verdi fordert Netz&#252;berwachung gegen Urheberrechtsverletzungen - Telemedicus ver&#246;ffentlicht Lesefassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags 2011]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hartplatzhelden gewinnen Finale vor dem BGH</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat diese Woche &#252;ber das Fu&#223;ballportal  „Hartplatzhelden” entschieden und ist damit dem Landgericht und dem Oberlandesgericht Stuttgart kr&#228;ftig  in die Parade gefahren. Bei „Hartplatzhelden” k&#246;nnen Nutzer eigene  Videos von Amateurfu&#223;ballspielen ver&#246;ffentlichen. Der W&#252;rttembergische  Fu&#223;ballverband sah darin eine unlautere Leistungs&#252;bernahme und einen  Eingriff in seine Rechte als offizieller Veranstalter und Organisator  der Spiele. Der BGH sah das jedoch anders: Die Ver&#246;ffentlichung der  Filmausschnitte stellt nach Ansicht des BGH keine unlautere Nachahmung  eines gesch&#252;tzten Leistungsergebnisses dar. Die Leistung der  Organisation und Durchf&#252;hrung der Spiele erfordere nach Ansicht des BGH  auch keinen derartigen Schutz – der Verband h&#228;tte sich entsprechende  Rechte &#252;ber das Hausrecht der Vereine einr&#228;umen k&#246;nnen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1885-Hartplatzhelden-gewinnen-Finale-vor-dem-BGH.html">Meldung bei Telemedicus.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/search.html?q=Hartplatzhelden">Weitere Berichte zum Fall &#8220;Hartplatzhelden&#8221; bei Telemedicus.</a></li>
<li>Mehr dazu bei Carta: J&#252;rgen Kalwa: <a rel="bookmark" href="../../35564/melker-mit-kalten-haenden-ein-leistungsschutzrecht-koennte-auch-fuer-die-hartplatzhelden-neue-verhaeltnisse-schaffen/">Melker mit kalten H&#228;nden: Ein Leistungsschutzrecht k&#246;nnte auch f&#252;r die Hartplatzhelden neue Verh&#228;ltnisse schaffen</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesverwaltungsgericht entscheidet &#252;ber Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r Computer</strong><br />
Das Bundesverwaltungsgericht hat vergangene Woche im Streit um  Rundfunkgeb&#252;hren f&#252;r internetf&#228;hige Computer entschieden. Das BVerwG  stellte klar, dass es nach dem Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrag nicht auf  die tats&#228;chliche Nutzung der Ger&#228;te ankommt. Entscheidend sei lediglich –  wie bei Fernseh- und Radioger&#228;ten auch – die Eignung zum  Rundfunkempfang. Ein Computer m&#252;sse noch nicht einmal mit dem Internet  verbunden sein, solange er nur technisch dazu in der Lage sei. Faktisch  sind damit s&#228;mtliche Computer geb&#252;hrenpflichtig.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1882-BVerwG-entscheidet-ueber-Rundfunkgebuehren-fuer-Computer.html">Bericht bei Telemedicus.</a></li>
<li><a href="http://www.bverwg.de/enid/3dfee43e71f335cf072da45baa637739,4087437365617263685f646973706c6179436f6e7461696e6572092d093133333630093a095f7472636964092d0931393535/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen_9d.html">Zur Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts.</a></li>
<li>Heiko Hilker: <a rel="bookmark" href="../../35500/bundesverwaltungsgericht-definiert-computer-zum-rundfunkempfangsgeraet/">Bundesverwaltungsgericht erkl&#228;rt Computer zum Rundfunkempfangsger&#228;t</a></li>
</ul>
<p><strong>BMJ stellt Gesetzentwurf gegen Internet-Abzocke vor</strong><br />
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat den  Referentenentwurf eines Gesetzes vorgestellt, das Verbraucher in Zukunft  besser vor versteckten Kostenfallen im Internet sch&#252;tzen soll. Durch  die sog. „Button-L&#246;sung” sollen Verbraucher transparent auf die Kosten  von Internetangeboten hingewiesen werden. Der Klick auf den Button soll  gew&#228;hrleisten, dass der Verbraucher die Erl&#228;uterungen zu den Kosten des  Angebots auch wirklich gesehen hat.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerin-stellt-Gesetzentwurf-gegen-Internet-Abzocke-vor-1127545.html">Bericht bei heise online.</a></li>
<li><a href="http://www.bmj.de/files/acea178cfe248cda5d1d9537d7da20b8/4737/RefE_Buttonloesung.pdf">Der Referentenentwurf des BMJ.</a></li>
</ul>
<p><strong>Der neue elektronische Personalausweis</strong><br />
Ab dem 1. November 2010 wird es den neuen elektronischen Personalausweis  geben. Neben dem neuen Format bietet das Dokument nun auch die  M&#246;glichkeit, sich mit Hilfe eines integrierten Chips online auszuweisen.  Auch die Speicherung biometrischer Daten ist m&#246;glich: Auf Wunsch des  Ausweisinhabers kann der Ausweis auch zwei Fingerabdr&#252;cke enthalten.  Viele der neuen Funktionen wurden im Vorfeld wegen Datenschutz- und  Sicherheitsbedenken kritisiert. Alte Personalausweise bleiben bis zu  ihrem normalen Ablaufdatum weiterhin g&#252;ltig. Wer bereits jetzt den  elektronischen Ausweis nutzen m&#246;chte, kann jedoch ab November einen  entsprechenden Antrag stellen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1884-Der-neue-elektronische-Personalausweis.html">Ausf&#252;hrliche Darstellung der neuen Funktionen bei Telemedicus.</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,723276,00.html">Spiegel Online zum neuen Personalausweis.</a></li>
</ul>
<p><strong>Ver.di fordert Netz&#252;berwachung gegen Urheberrechtsverletzungen</strong><br />
Internetnutzer sollen von Urheberrechtsverletzungen durch einen  Warnhinweis abgehalten werden und im Falle einer Urheberrechtsverletzung  mit einem Ordnungsgeld belegt werden. So sieht es ein Vorschlag der  Gewerkschaft ver.di vor, der vergangene Woche auf heftige Kritik stie&#223;.  Das Ziel der Eind&#228;mmung des Abmahnunwesens werde mit diesem Vorschlag  nicht erreicht. Denn ohne weitreichende &#196;nderungen des Urheberrechts  werde es den Rechteinhabern auch weiterhin unbenommen bleiben ihre  Anspr&#252;che trotz entsprechender Warnhinweise per Abmahnung oder Klage zu  verfolgen. Betroffene w&#252;rden dann zweimal zur Kasse gebeten. Auch  datenschutzrechtlich sei das Vorhaben bedenklich.</p>
<ul>
<li><a href="http://irights.info/index.php?q=node/1937">Die Details bei irights.info.</a></li>
<li><a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/kolleginnen-macht-die-augen-auf-zum-verdi-positionspapier-zum-urheberrecht/">Kommentar von Matthias Spielkamp auf immateriblog.de.</a></li>
</ul>
<p><strong>Lesefassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags 2011</strong><br />
Aller Voraussicht nach werden ab dem 1. Januar 2011 neue Regelungen f&#252;r  den Jugendmedienschutz gelten. Insbesondere steht die Einf&#252;hrung  ver&#228;nderter Bestimmungen zur Kennzeichnung von Internetinhalten an.  Hintergrund ist das voraussichtliche Inkrafttreten eines novellierten  Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) zu Beginn des kommenden  Jahres. Telemedicus bietet nun eine erste konsolidierte Fassung des  neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrags an.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/uploads/JMStV_14-RAeStV.pdf">JMStV in der Fassung des 14. R&#196;StV (PDF).</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/uploads/JMStV_14-RAeStV-mit_Hervorhebungen.pdf">JMStV in der Fassung des 14. R&#196;StV mit hervorgehobenen &#196;nderungen (PDF).</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag             zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts.  Dieser  <a href="http://www.telemedicus.info/article/1887-Wochenrueckblick-Hartplatzhelden,-Internet-Abzocke,-JMStV.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Sebastian Winter.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/35582/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-hartplatzhelden-jmstv-netzueberwachung-gegen-urheberrechtsverletzung/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Hartplatzhelden, JMStV, Netz&#252;berwachung gegen Urheberrechtsverletzung</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/35582/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-hartplatzhelden-jmstv-netzueberwachung-gegen-urheberrechtsverletzung/#comments">2 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=35582&amp;md5=1d7f3f3484b881b2885f3afe82e12ad8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Zensusgesetz, Perlentaucher, Netzneutralit&#228;t</title>
		<link>http://carta.info/34780/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-zensusgesetz-perlentaucher-netzneutralitaet/</link>
		<comments>http://carta.info/34780/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-zensusgesetz-perlentaucher-netzneutralitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 10:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Perlentaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesverfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerden gegen Zensusgesetz nicht an
Das BVerfG hat mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zur  Volksz&#228;hlung (Zensusgesetz 2011) nicht zur Entscheidung angenommen. Die  Beschwerden gen&#252;gten nicht den Zulassungsvoraussetzungen, so das  Gericht: Die Beschwerdef&#252;hrer h&#228;tten konkrete Normen nennen und konkret  erkl&#228;ren m&#252;ssen, wo sie ihre Grundrechte verletzt sehen. Die  undifferenzierte Nennung einzelner Vorschriften reiche nicht aus.

	Zur Pressemitteilung des BVerfG.

Bundesverfassungsgericht zu &#196;u&#223;erungsrechten staatlicher Institutionen
Das BVerfG hat in einem &#228;u&#223;erungsrechtlichen Streitfall entschieden. Die  angegriffene &#196;u&#223;erung stammte allerdings nicht von einer Privatperson,  sondern von der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung. Diese hatte sich  in einem &#246;ffentlichen Schreiben f&#252;r einen Artikel entschuldigt, der in  einer ihrer Publikationen erschienen war. Das war zu viel Meinung f&#252;r  eine Institution des Staates, meint das BVe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bundesverfassungsgericht nimmt Verfassungsbeschwerden gegen Zensusgesetz nicht an</strong><br />
Das BVerfG hat mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zur  Volksz&#228;hlung (Zensusgesetz 2011) nicht zur Entscheidung angenommen. Die  Beschwerden gen&#252;gten nicht den Zulassungsvoraussetzungen, so das  Gericht: Die Beschwerdef&#252;hrer h&#228;tten konkrete Normen nennen und konkret  erkl&#228;ren m&#252;ssen, wo sie ihre Grundrechte verletzt sehen. Die  undifferenzierte Nennung einzelner Vorschriften reiche nicht aus.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-090.html">Zur Pressemitteilung des BVerfG.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesverfassungsgericht zu &#196;u&#223;erungsrechten staatlicher Institutionen</strong><br />
Das BVerfG hat in einem &#228;u&#223;erungsrechtlichen Streitfall entschieden. Die  angegriffene &#196;u&#223;erung stammte allerdings nicht von einer Privatperson,  sondern von der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung. Diese hatte sich  in einem &#246;ffentlichen Schreiben f&#252;r einen Artikel entschuldigt, der in  einer ihrer Publikationen erschienen war. Das war zu viel Meinung f&#252;r  eine Institution des Staates, meint das BVerfG: Die Beh&#246;rde habe den  „ihr einzur&#228;umenden Einsch&#228;tzungs- und Handlungsspielraum”  &#252;berschritten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-087.html">Zur Pressemitteilung des BVerfG.</a></li>
<li><a href="http://verfassungsblog.de/karlsruhe-ldt-sarrazin-zum-klagen-ein/">Kritische Besprechung im Verfassungsblog.</a></li>
</ul>
<p><strong>GEMA vs. Youtube geht ins Hauptsacheverfahren</strong><br />
Der Streit um Musikvideos auf Youtube geht weiter: Nachdem die GEMA in  einem Eilverfahren vor dem Landgericht Hamburg gescheitert war, hat sie nun  Hauptsacheklage eingereicht. Offenbar geht es darum, in einem  Modellverfahren einen Unterlassungsanspruch gegen das Videoportal  durchzusetzen &#8211; oder zumindest eine Drohkulisse aufzubauen, die den  hinter Youtube stehenden Google-Konzern zum Einlenken bringt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,720533,00.html">Weitere Informationen auf Spiegel Online.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesgerichtshof vertagt Perlentaucher-Urteil</strong> <strong>erneut</strong><br />
Der Streit zwischen dem Web-Portal Perlentaucher und den zwei Verlagen  der S&#252;ddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist nun mehr als vier Jahre alt. Seit einiger Zeit liegt  der Streit dem Bundesgerichtshof vor. Dieser hatte  bereits f&#252;r den 15. Juli ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuhlurteil">Stuhlurteil</a> angek&#252;ndigt, verschob die Verk&#252;ndung dann aber wenige Stunden vor dem  Verk&#252;ndungstermin auf den 30. September. Auch dies wurde mittlerweile verlegt : Nun soll es der 1. Dezember sein. Ob wohl dieser  Termin h&#228;lt?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.newsroom.de/news/detail/605893/perlentaucher_bgh_vertagt_urteil_zu_klagen_von_faz_und_sz">Perlentaucher zur ersten Terminverlegung.</a></li>
<li><a href="http://www.bundesgerichtshof.de/DE/Presse/Terminhinweise/terminhinweise_node.html">Zu den Terminhinweisen des BGH.</a></li>
</ul>
<p><strong>„Down by law”: ORF futurezone hat zugemacht</strong><br />
Die ORF futurezone war &#252;ber Jahre eine verl&#228;ssliche Quelle von  Informationen &#252;ber Technologiethemen im Internet. Damit ist es nun  vorbei: Mit Inkrafttreten des neuen ORF-Gesetzes musste der &#246;ffentliche  Rundfunksender die Sparte einstellen. Die Marke und die Domain der  futurezone wurden an die &#246;sterreichische Tageszeitung Kurier verkauft,  die das Portal weitgehend unver&#228;ndert weiter betreiben will: Die  Redaktion der futurezone ist jedoch beim ORF geblieben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_orf_futurezone_verbotsgesetz_tritt_um_mitternacht_in_kraft_story-39002364-41538517-1.htm">Weitere Informationen bei ZDNet.</a></li>
</ul>
<p><strong>TKG-Referentenentwurf im Netz</strong><br />
Der Referentenentwurf zur Novelle des Telekommunikationsgesetzes ist mittlerweile im Internet verf&#252;gbar (<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/BMWI_TKG-Novelle_100915.pdf">PDF</a>).  Wie auf Netzpolitik.org zu lesen ist, versucht sich der Entwurf auch  daran, den Gedanken der Netzneutralit&#228;t im Gesetz zu verankern –  freilich ohne dies besonders konsequent zu tun.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/netzneutralitat-im-telekommunikationsgesetz/">Weitere Informationen bei Netzpolitik.org.</a></li>
</ul>
<p><strong>Landesmedienanstalten wegen Call in Show-Aufsicht in der Defensive</strong><br />
Nachdem Landesmedienanstalten in Bayern und Brandenburg mehrere  Bu&#223;geldverfahren gegen Call in Show-Betreiber verj&#228;hren lie&#223;en, werden  sie nun scharf kritisiert: „Deutliche Vollzugsm&#228;ngel” sieht Martin  Stadelmaier, Staatskanzleichef in Rheinland-Pfalz – f&#252;r „sehr &#252;berzogen”  h&#228;lt diese Kritik dagegen Thomas Langheinrich, Vorsitzender der  „Kommission f&#252;r Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten” (ZAK).  Allerdings seien die Fehler „eine Angelegenheit, die die beiden  betroffenen Landesmedienanstalten durch die bei ihnen zust&#228;ndigen  Einheiten oder Gremien zu kl&#228;ren und zu regeln haben”. In Bayern l&#228;uft  diesbez&#252;glich ein Aufsichtsverfahren.</p>
<ul>
<li><a href="http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Politik&amp;nr=8154">Weitere Informationen bei der Funkkorrespondenz.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag            zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser  <a href="http://www.telemedicus.info/article/1858-Wochenrueckblick-Zensusgesetz,-Perlentaucher,-Netzneutralitaet.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Simon M&#246;ller.</em></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"><strong>BVerfG nimmt Verfassungsbeschwerden gegen ZensusG nicht an</strong><br />
Das BVerfG hat mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das Gesetz zur  Volksz&#228;hlung (Zensusgesetz 2011) nicht zur Entscheidung angenommen. Die  Beschwerden gen&#252;gten nicht den Zulassungsvoraussetzungen, so das  Gericht: Die Beschwerdef&#252;hrer h&#228;tten konkrete Normen nennen und konkret  erkl&#228;ren m&#252;ssen, wo sie ihre Grundrechte verletzt sehen. Die  undifferenzierte Nennung einzelner Vorschriften reiche nicht aus.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-090.html">Zur Pressemitteilung des BVerfG.</a></p>
<p><strong>BVerfG zu &#196;u&#223;erungsrechten staatlicher Institutionen</strong><br />
Das BVerfG hat in einem &#228;u&#223;erungsrechtlichen Streitfall entschieden. Die  angegriffene &#196;u&#223;erung stammte allerdings nicht von einer Privatperson,  sondern von der Bundeszentrale f&#252;r Politische Bildung. Diese hatte sich  in einem &#246;ffentlichen Schreiben f&#252;r einen Artikel entschuldigt, der in  einer ihrer Publikationen erschienen war. Das war zu viel Meinung f&#252;r  eine Institution des Staates, meint das BVerfG: Die Beh&#246;rde habe den  „ihr einzur&#228;umenden Einsch&#228;tzungs- und Handlungsspielraum”  &#252;berschritten.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-087.html">Zur Pressemitteilung des BVerfG.</a><br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://verfassungsblog.de/karlsruhe-ldt-sarrazin-zum-klagen-ein/">Kritische Besprechung im Verfassungsblog.</a></p>
<p><strong>GEMA ./. Youtube geht ins Hauptsacheverfahren</strong><br />
Der Streit um Musikvideos auf Youtube geht weiter: Nachdem die GEMA in  einem Eilverfahren vor dem LG Hamburg gescheitert war, hat sie nun  Hauptsacheklage eingereicht. Offenbar geht es darum, in einem  Modellverfahren einen Unterlassungsanspruch gegen das Videoportal  durchzusetzen &#8211; oder zumindest eine Drohkulisse aufzubauen, die den  hinter Youtube stehenden Google-Konzern zum Einlenken bringt.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,720533,00.html">Weitere Informationen auf Spiegel Online.</a></p>
<p><strong>BGH vertagt erneut Perlentaucher-Urteil</strong><br />
Der Streit zwischen dem Web-Portal Perlentaucher und den zwei Verlagen  der SZ und der FAZ ist nun mehr als vier Jahre alt. Mittlerweile liegt  der Streit seit einiger Zeit dem Bundesgerichtshof vor. Dieser hatte  bereits f&#252;r den 15. Juli ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuhlurteil">Stuhlurteil</a> angek&#252;ndigt, verschob die Verk&#252;ndung dann aber wenige Stunden vor dem  Verk&#252;ndungstermin auf den 30. September. Auch das ist mittlerweile  Schnee von gestern: Nun soll es der 1. Dezember sein. Ob wohl dieser  Termin h&#228;lt?<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.newsroom.de/news/detail/605893/perlentaucher_bgh_vertagt_urteil_zu_klagen_von_faz_und_sz">Perlentaucher zur ersten Terminverlegung.</a><br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.bundesgerichtshof.de/DE/Presse/Terminhinweise/terminhinweise_node.html">Zu den Terminhinweisen des BGH.</a></p>
<p><strong>„Down by law”: ORF futurezone hat zugemacht</strong><br />
Die ORF futurezone war &#252;ber Jahre eine verl&#228;ssliche Quelle von  Informationen &#252;ber Technologiethemen im Internet. Damit ist es nun  vorbei: Mit Inkrafttreten des neuen ORF-Gesetzes musste der &#246;ffentliche  Rundfunksender die Sparte einstellen. Die Marke und die Domain der  futurezone wurden an die &#246;sterreichische Tageszeitung Kurier verkauft,  die das Portal weitgehend unver&#228;ndert weiter betreiben will: Die  Redaktion der futurezone ist freilich beim ORF geblieben.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebusiness_orf_futurezone_verbotsgesetz_tritt_um_mitternacht_in_kraft_story-39002364-41538517-1.htm">Weitere Informationen bei ZDNet.</a></p>
<p><strong>TKG-Referentenentwurf im Netz</strong><br />
Der Referentenentwurf zur Novelle des Telekommunikationsgesetzes ist mittlerweile im Internet verf&#252;gbar (<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/BMWI_TKG-Novelle_100915.pdf">PDF</a>).  Wie auf Netzpolitik.org zu lesen ist, versucht sich der Entwurf auch  daran, den Gedanken der Netzneutralit&#228;t im Gesetz zu verankern –  freilich ohne dies besonders konsequent zu tun.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/netzneutralitat-im-telekommunikationsgesetz/">Weitere Informationen bei Netzpolitik.org.</a></p>
<p><strong>Landesmedienanstalten wegen Call in Show-Aufsicht in der Defensive</strong><br />
Nachdem Landesmedienanstalten in Bayern und Brandenburg mehrere  Bu&#223;geldverfahren gegen Call in Show-Betreiber verj&#228;hren lie&#223;en, werden  sie nun scharf kritisiert: „Deutliche Vollzugsm&#228;ngel” sieht Martin  Stadelmaier, Staatskanzleichef in Rheinland-Pfalz – f&#252;r „sehr &#252;berzogen”  h&#228;lt diese Kritik dagegen Thomas Langheinrich, Vorsitzender der  „Kommission f&#252;r Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten” (ZAK).  Allerdings seien die Fehler „eine Angelegenheit, die die beiden  betroffenen Landesmedienanstalten durch die bei ihnen zust&#228;ndigen  Einheiten oder Gremien zu kl&#228;ren und zu regeln haben”. In Bayern l&#228;uft  diesbez&#252;glich ein Aufsichtsverfahren.<br />
<img style="border: 0pt none;" src="http://www.telemedicus.info/uploads/link.gif" alt="" /><a href="http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Politik&amp;nr=8154">Weitere Informationen bei der Funkkorrespondenz.</a></p>
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<a href="http://carta.info/34780/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-zensusgesetz-perlentaucher-netzneutralitaet/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Zensusgesetz, Perlentaucher, Netzneutralit&#228;t</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/34780/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-zensusgesetz-perlentaucher-netzneutralitaet/#comments">No comment</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Spickmich, ELENA, Abofallen</title>
		<link>http://carta.info/34462/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-spickmich-elena-abofallen/</link>
		<comments>http://carta.info/34462/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-spickmich-elena-abofallen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=34462</guid>
		<description><![CDATA[Spickmich-Fall nicht zur Entscheidung angenommen - Eilantrag gegen ELENA abgelehnt - Muss Ger&#228;teabgabe f&#252;r Drucker zum EuGH? - Referentenentwurf zur Novelle des Telekommunikationsgesetzes vorgelegt - Entscheidung zu Internet-Kostenfallen verschoben - Bundeskartellamt soll Videoplattform von ProSieben und RTL pr&#252;fen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bundesverfassungsgericht nimmt Spickmich-Fall nicht zur Entscheidung an</strong><br />
Der Streit um das Lehrerbewertungsportal spickmich.de ist vorerst  beendet. Wie Telemedicus vergangene Woche erfuhr, hat das  Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde einer Lehrerin gegen  das Urteil des Bundesgerichtshof in Sachen Spickmich bereits Ende August nicht zur  Entscheidung angenommen (Az. <a href="http://feldblog.de/wp-content/uploads/2010/09/bverfg-beschlv15082010-1750-09-spickmich-de.pdf">1 BvR 1750/09</a>).  Eine Begr&#252;ndung lieferte das Verfassungsgericht nicht. Der BGH hatte  die anonyme Bewertung von Lehrern bei spickmich.de im Sommer letzten  Jahres grunds&#228;tzlich f&#252;r zul&#228;ssig erachtet (Az. <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/Lehrerbewertung-im-Internet/816-BGH-Az-VI-ZR-19608-Spickmich.de.html">VI ZR 196/08</a>).  Das BVerfG hatte daran offenbar nichts zu beanstanden. Sofern die  betroffene Lehrerin sich nicht an den Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r  Menschenrechte wendet, ist das Kapitel Spickmich.de juristisch damit  wohl abgeschlossen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1854-BVerfG-nimmt-Spickmich-Fall-nicht-zur-Entscheidung-an.html">Ausf&#252;hrlich zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts bei Telemedicus.</a></li>
<li><a href="http://www.feldblog.de/?p=545">Spickmich-Anwalt Thorsten Feldmann zur Entscheidung des BVerfG.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesverfassungsgericht lehnt Eilantrag gegen ELENA ab</strong><br />
Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat das Bundesverfassungsgericht am  14. September einen Eilantrag gegen den umstrittenen Elektronischen  Entgeltnachweis ELENA abgelehnt (Az. <a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20100914_1bvr087210.html">1 BvR 872/10</a>).  Mit dem neuen Verfahren sollen ab 2012 k&#252;nftig Einkommensnachweise  elektronisch erbracht werden. Dazu werden bereits jetzt die Daten von  Arbeitnehmern bei einer zentralen Stelle gespeichert. Und dabei wird es  zun&#228;chst auch bleiben. Zwar stelle bereits diese Speicherung einen  Eingriff in die Grundrechte der betroffenen Arbeitnehmer dar, so das  Bundesverfassungsgericht. Ein Zugriff erfolge jedoch – au&#223;er zu  Erprobungszwecken – derzeit nicht. Eine Eilbed&#252;rftigkeit sei daher nicht  gegeben. Im Hauptsacheverfahren steht eine Entscheidung des  Bundesverfassungsgericht derweil noch aus.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesverfassungsgericht-lehnt-Eilantrag-gegen-ELENA-ab-1083632.html">Die Hintergr&#252;nde bei Heise online.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesgerichtshof pr&#252;ft, ob Ger&#228;teabgabe f&#252;r Drucker dem EuGH vorgelegt werden muss</strong><br />
Der Streit um die Ger&#228;teabgabe f&#252;r Drucker und Plotter muss  m&#246;glicherweise vom Europ&#228;ischen Gerichtshof gekl&#228;rt werden. Das  Bundesverfassungsgericht hat vergangene Woche entschieden (Az. <a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20100830_1bvr163108.html">1 BvR 1631/08</a>),  dass der BGH nicht ausreichend gepr&#252;ft habe, ob er den Fall dem EuGH  zur Vorabentscheidung vorlegen muss. Diese Pr&#252;fung sei jedoch  naheliegend, denn die europ&#228;ischen Vorgaben nehmen eine Unterscheidung  zwischen analoger und digitaler Vorlage nicht explizit vor. Der  Bundesgerichtshof wird nun erneut in dem Fall entscheiden m&#252;ssen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg10-080.html">Zur Pressemeldung des Bundesverfassungsgerichts.</a></li>
</ul>
<p><strong>Referentenentwurf zur TKG-Novelle vorgelegt</strong><br />
Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Referentenentwurf zur Novelle  des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vorgelegt. Mit dem Gesetzentwurf  sollen zwei europ&#228;ische &#196;nderungsrichtlinien umgesetzt werden. Demnach  wird der Netzzugang ausdr&#252;cklich auf passive Infrastrukturen wie  Leitungsrohre und Masten erweitert. Au&#223;erdem soll es der  Bundesnetzagentur m&#246;glich sein, die gemeinsame Nutzung bestimmter  Infrastrukturen auch unabh&#228;ngig von einer marktbeherrschenden Stellung  anzuordnen. Daneben sieht der Entwurf einige &#196;nderungen beim  Verbraucherschutz vor, etwa bei der Abwicklung von Anbieterwechseln, bei  der Transparenz von Call-by-Call-Verbindungen und Regelungen zu  Warteschleifen bei Telefon-Hotlines. Der genaue Wortlaut des  Referentenentwurfs ist derzeit noch nicht bekannt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=360138.html">Zur Pressemeldung des Bundeswirtschaftsministeriums.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesrat verschiebt Entscheidung zu Internet-Kostenfallen</strong><br />
Der Bundesrat konnte sich vergangene Woche nicht auf eine L&#246;sung zum  Schutz von Verbrauchern vor Kostenfallen im Internet einigen. Das Land  Rheinland-Pfalz hatte gefordert, dass kostenpflichtige Vertr&#228;ge im Netz  erst dann wirksam geschlossen werden sollen, wenn der Verbraucher dies  ausdr&#252;cklich best&#228;tigt. Eine Mehrheit daf&#252;r fand sich im Bundesrat  jedoch nicht. Vom Tisch sind die Pl&#228;ne gegen Abofallen damit aber noch  nicht. Ebenfalls diese Woche sprach sich Bundesjustizministerin  Leutheusser-Schnarrenberger f&#252;r eine solche „Button-L&#246;sung” aus, wonach  Vertr&#228;ge nur bei Klick auf einen speziellen Button im Netz geschlossen  werden sollen. R&#252;ckendeckung bekam sie daf&#252;r von ihrer Kollegin  Verbraucherministerin Aigner, die jedoch eine europ&#228;ische L&#246;sung  vorzieht. Auch daf&#252;r stehen die Chancen nicht schlecht. Denn auch  EU-Justizkommissarin Viviane Reding soll zugesagt haben, die deutsche  L&#246;sung im Kampf gegen Abofallen zu unterst&#252;tzen. Noch in diesem Jahr  wolle man einen gemeinsamen Standpunkt verabschieden, so Aigner.</p>
<ul>
<li><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1043832">DPA-Bericht zur Entscheidung des Bundesrates.</a></li>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100902652">Juris zur Stellungnahme von Ministerin Aigner und Kommissarin Reding.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundeskartellamt soll Videoplattform von ProSieben und RTL pr&#252;fen</strong><br />
Die <a href="http://prosiebensat1.de/pressezentrum/prosiebensat1mediaag/meldung/index.php?method=pmview&amp;pmid=28783&amp;plattform=prosiebensat1mediaag">geplante Video-Plattform</a> von ProSieben und RTL muss vom Bundeskartellamt abgesegnet werden. Das  hat die Europ&#228;ische Kommission vergangene Woche entschieden. Deutschland  und &#214;sterreich hatten Bef&#252;rchtungen ge&#228;u&#223;ert, dass die nationalen  M&#228;rkte durch die gemeinsame Plattform erheblich beeinflusst werden  k&#246;nnten. Die Kommission teilte diese Ansicht und forderte die  Kartellbeh&#246;rden beider L&#228;nder auf, die Pl&#228;ne der beiden Privatsender  juristisch zu pr&#252;fen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.digitalfernsehen.de/EU-Kartellamt-soll-Pro-Sieben-RTL-Joint-Venture-pruefen.38507.0.html">Zur Meldung bei digitalfernsehen.de.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1835-Das-deutsche-Hulu-im-deutschen-und-internationalen-Kartellrecht.html">Die kartellrechtlichen Probleme im Detail bei Telemedicus.</a></li>
</ul>
<p><strong>Call-In-Shows: Landesmedienanstalt verh&#228;ngt erneut Bu&#223;gelder</strong><br />
Die bayerische Landesmedienanstalt BLM hat erneut Bu&#223;gelder gegen den  Fernsehsender Sport1, sowie gegen zwei Moderatoren wegen Verst&#246;&#223;en gegen  die Gewinnspielsatzung verh&#228;ngt. Grund: irref&#252;hrende oder falsche  Aussagen zu den Gewinnspielen, sowie der „Aufbau von unzul&#228;ssigem  Zeitdruck”.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.alm.de/34.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=608&amp;cHash=d8e62a8403">Zur Pressemeldung der Kommission f&#252;r Zulassung und Aufsicht (ZAK).</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag           zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://www.telemedicus.info/article/1855-Wochenrueckblick-Spickmich,-ELENA,-Abofallen.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<a href="http://carta.info/34462/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-spickmich-elena-abofallen/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Spickmich, ELENA, Abofallen</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/34462/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-spickmich-elena-abofallen/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=34462&amp;md5=5c67aef7d36bf0c3d55b067f3024f65c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Geheimes Jugendschutzgutachten, depub.org, Twittern aus dem Gerichtssaal</title>
		<link>http://carta.info/34111/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-geheimes-jugendschutzgutachten-depub-org-twittern-aus-dem-gerichtssaal/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 16:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=34111</guid>
		<description><![CDATA[Gutachten zum Jugendschutz bleibt geheim – Landgericht Koblenz verbietet Twittern von einem Mordprozess – Moderierte Foren: Presserat f&#252;r Nutzerkommentare zust&#228;ndig – Depubliziertes republiziert: Archiv von tagesschau.de ver&#246;ffentlicht – Leutheusser-Schnarrenberger gegen Eile bei Vorratsdatenspeicherung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gutachten zum Jugendschutz bleibt geheim</strong><br />
Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat das Oberverwaltungsgericht  Rheinland-Pfalz Mitte August entschieden, dass die Landeszentrale f&#252;r  Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz ein von ihr in Auftrag  gegebenes Gutachten &#252;ber die Durchsetzbarkeit von  Jugendschutzvorschriften im Internet geheim halten darf (Az. <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Informationsrecht/Informationszugang/1096-OVG-Rheinland-Pfalz-Az-10-A-1007610.OVG-Kein-Anspruch-auf-Einsichtnahme-in-Behoerden-Gutachten.html">10 A 10076/10.OVG</a>).  Das Gutachten hatte untersucht, inwiefern die Landeszentrale gegen  Diensteanbieter mit vermeintlichem Sitz im Ausland vorgehen kann. Auch  andere Landesmedienanstalten hatten sich bei entsprechenden Verfahren  auf dieses Gutachten berufen. Ein Rechtsanwalt verlangte nun auf  Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes von der Landeszentrale  Zugang zu dem Gutachten. Die Beh&#246;rde wies den Antrag jedoch zur&#252;ck. Zu  Recht, wie das Oberverwaltungsgericht feststellte: W&#252;rde das Gutachten –  und damit der Wissensstand der Beh&#246;rde – den betroffenen  Content-Providern bekannt, h&#228;tten die Anbieter Anhaltspunkte zur  Entwicklung neuer Verschleierungstaktiken.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100902598">Ausf&#252;hrlicher Bericht bei juris.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Informationsrecht/Informationszugang/1096-OVG-Rheinland-Pfalz-Az-10-A-1007610.OVG-Kein-Anspruch-auf-Einsichtnahme-in-Behoerden-Gutachten.html">Das Urteil im Volltext.</a></li>
</ul>
<p><strong>Landgericht Koblenz verbietet Live-Berichterstattung &#252;ber Mordprozess im Internet</strong><br />
Im Rahmen eines Mordprozesses hat das Landgericht Koblenz einem  anwesenden Journalisten untersagt, per Twitter „live” aus dem  Gerichtssaal zu berichten. Es ist – soweit bekannt – das erste Verbot  dieser Art und wirft juristisch ein Problem auf: Denn <a href="http://dejure.org/gesetze/GVG/169.html" target="_blank">§ 169 S. 2 GVG</a> verbietet dem Wortlaut nach lediglich Ton- und Rundfunkaufnahmen aus  dem Gerichtssaal, nicht jedoch Textnachrichten. Zwar hat der vorsitzende  Richter auch abseits dessen f&#252;r die Ordnung in der Sitzung zu sorgen;  ob ein sitzungspolizeiliches Verbot jedoch im konkreten Fall mit den  Grundrechten der Betroffenen vereinbar ist, l&#228;sst viel Spielraum f&#252;r  juristische Diskussionen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kriegs-recht.de/koblenzer-landgericht-verbietet-live-berichterstattung-uber-mordprozess-im-internet/">Henning Krieg ausf&#252;hrlich zu dem Fall und mit juristischen Hintergr&#252;nden.</a></li>
</ul>
<p><strong>Moderierte Foren: Presserat f&#252;r Nutzerkommentare zust&#228;ndig</strong><br />
Der deutsche Presserat sieht sich auch f&#252;r moderierte Internet-Foren  zust&#228;ndig. Das hat das Plenum des Presserates vergangene Woche  beschlossen. Der Presserat sei f&#252;r die Pr&#252;fung und ethische Bewertung  journalistisch-redaktioneller Publikationen zust&#228;ndig. Dazu geh&#246;ren nach  Ansicht des Plenums auch solche Foren, deren Beitr&#228;ge vor  Ver&#246;ffentlichtung redaktionell gepr&#252;ft werden. Unmoderierte Foren  unterfallen jedoch nach wie vor nicht der Aufsicht des Presserates.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/1009/78008.html">Die Meldung bei <em>Golem</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Depubliziertes republiziert: Archiv von tagesschau.de ver&#246;ffentlicht</strong><br />
Unter depub.org haben Unbekannte das Archiv von tagesschau.de aus den  Jahren 1999 bis 2010 ver&#246;ffentlicht. Die Daten waren im Juli bei  Piratebay frei zum Download aufgetaucht. Die anonymen Betreiber von  depub.org haben diese nun als benutzerfreundliches Archiv aufbereitet  und der Allgemeinheit zur Verf&#252;gung gestellt. Seit dem 12.  Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrag mussten die &#246;ffentlich-rechtlichen  Rundfunkanstalten aufgrund der Regelungen zum <a href="http://www.telemedicus.info/article/1160-Was-ist-eigentlich-der-Drei-Stufen-Test.html">„Drei-Stufen-Test”</a> zahlreiche &#228;ltere Online-Inhalte l&#246;schen. Mit depub.org wollen die  Betreiber deshalb die Inhalte vor dem „Verschwinden aus dem Netz”  bewahren. Die ARD reagierte gespalten auf das Angebot: W&#228;hrend eine  NDR-Sprecherin mitteilte, man werde „mit allen juristischen Mitteln”  dagegen vorgehen, bezeichnete NDR-Rundfunkr&#228;tin Kerssenbrock die Aktion  als „Beleg f&#252;r die Fragw&#252;rdigkeit des b&#252;rokratischen Monstrums  Drei-Stufen-Test”.</p>
<ul>
<li><a href="../../33886/ndr-will-mit-allen-juristischen-mitteln-gegen-depub-org-vorgehen/"><em>Carta</em> zur skeptischen Reaktion des NDR.</a></li>
<li><a href="http://www.digitalfernsehen.de/NDR-Rundfunkraetin-freut-sich-indirekt-ueber-depub-org.37847.0.html"><em>Digitalfernsehen</em> zur Stellungnahme von Rundfunkr&#228;tin Kerssenbrock.</a></li>
</ul>
<p><strong>Leutheusser-Schnarrenberger gegen Eile bei Vorratsdatenspeicherung</strong><br />
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will sich nicht zu   einer Entscheidung &#252;ber die Zukunft der Vorratsdatenspeicherung dr&#228;ngen   lassen. Wie die Ministerin auf WDR 5 erkl&#228;rte, halte sie es f&#252;r   unverantwortlich, ein erneutes Scheitern vor dem   Bundesverfassungsgericht zu riskieren. Sie wolle deshalb zun&#228;chst die   Evaluierung der entsprechenden EU-Richtlinie abwarten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wdr5.de/sendungen/platz-der-republik/s/d/17.09.2010-19.05.html">Ausf&#252;hrlich bei WDR 5 (zweiter Themenabsatz).</a></li>
</ul>
<p><strong>L&#228;nderminister wollen gegen Telefon-Abzocke vorgehen</strong><br />
Verbraucher sollen k&#252;nftig besser vor Telefon-Abzocke gesch&#252;tzt werden.   Auf eine entsprechende Initiative haben sich die   Verbraucherschutzminister der L&#228;nder vergangene Woche geeinigt. Danach   sollen telefonisch geschlossene Vertr&#228;ge k&#252;nftig nur noch dann wirksam   sein, wenn der Abschluss schriftlich vom Verbraucher best&#228;tigt wurde.   Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner soll bereits ihre   Unterst&#252;tzung f&#252;r einen entsprechenden Gesetzesentwurf signalisiert   haben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ministerkonferenz-will-gegen-Telefonabzocke-vorgehen-1081642.html">Die Details bei <em>Heise online.</em></a></li>
</ul>
<p><strong>Keine Eintragungsf&#228;higkeit von Lego-Spielbaustein als Gemeinschaftsmarke</strong><br />
Der Europ&#228;ische Gerichtshof hat am Dienstag entschieden, dass der   Spielbaustein von Lego nicht als Gemeinschaftsmarke eintragbar ist (Az. <a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?lang=de&amp;num=79899085C19090048&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET">C-48/09 P</a>).   Die Form der Bausteine erf&#252;lle in erster Linie eine technische   Funktion, so der EuGH. Mit der Eintragung als Marke best&#252;nde deshalb die   Gefahr, dass im Wege des Markenrechts nicht nur ein Herkunftshinweis   gesch&#252;tzt werde, sondern vielmehr auch ein technisches Verfahren. Zwar   sei es grunds&#228;tzlich m&#246;glich, auch funktionelle Formen als Marke   eintragen zu lassen. Dies gelte jedoch nicht, wenn die Form   ausschlie&#223;lich „eine technische L&#246;sung verk&#246;rpert” und deren Eintragung   als Marke deshalb „die Verwendung dieser technischen L&#246;sung durch  andere  Unternehmen behindern w&#252;rde”.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100902542">Eine Zusammenfassung des Urteils bei juris.</a></li>
<li><a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?lang=de&amp;num=79899085C19090048&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET">Die Entscheidung Az. C-48/09 P im Volltext.</a></li>
</ul>
<p><strong>„Ohne 19% Mehrwertsteuer” ist zul&#228;ssige Werbung</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat vergangene Woche seine Entscheidung von Ende   M&#228;rz &#252;ber die Werbung mit dem Hinweis „ohne 19% Mehrwertsteuer”   ver&#246;ffentlicht (Az. <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Wettbewerbsrecht/Werbung/1095-BGH-Az-I-ZR-7508-Ohne-19%25-Mehrwertsteuer.html">I ZR 75/08</a>).   Die Elektronik-Kette Media Markt hatte Anfang 2007 damit geworben, f&#252;r   einen Tag bestimmte Artikel „ohne 19% Mehrwertsteuer” zu verkaufen,  bzw.  auf die Artikel 19% Nachlass zu gew&#228;hren. Ein Wettbewerber sah  darin  eine unsachliche Beeinflussung der Verbraucher, da durch den  kurzen  Aktionszeitraum ein unangemessener Zeitdruck erzeugt werde. Der  BGH  entschied jedoch, dass die Werbung zul&#228;ssig war. Der m&#252;ndige  Verbraucher  sei durchaus in der Lage, mit einem solchen Kaufanreiz in  rationaler  Weise umzugehen. Ein Werktag sei auch ausreichend, sich  mittels Internet  &#252;ber Alternativangebote zu informieren und Preise zu  vergleichen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Wettbewerbsrecht/Werbung/1095-BGH-Az-I-ZR-7508-Ohne-19%25-Mehrwertsteuer.html">Die Entscheidung des BGH Az. I ZR 75/08 im Volltext.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag          zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1850-Wochenrueckblick-Lego,-Presserat,-Depub.org.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/34111/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-geheimes-jugendschutzgutachten-depub-org-twittern-aus-dem-gerichtssaal/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Geheimes Jugendschutzgutachten, depub.org, Twittern aus dem Gerichtssaal</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/34111/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-geheimes-jugendschutzgutachten-depub-org-twittern-aus-dem-gerichtssaal/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=34111&amp;md5=73bff0857e5265d5b269853a9dadd09b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Youtube, ACTA, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://carta.info/33490/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-youtube-acta-online-durchsuchung-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Videoaufnahmen bei Verkehrsverst&#246;&#223;en sind gerechtfertigt - Youtube muss einzelne Musikvideos sperren - EU-Kommissarin l&#228;sst Vorratsdaten-Richtlinie &#252;berpr&#252;fen - Verfassungsbeschwerde gegen Datenspeicherung bei Bundesbeh&#246;rden - Rheinland-Pfalz plant Online-Durchsuchung – ACTA auf der Zielgeraden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Videoaufnahmen bei Verkehrsverst&#246;&#223;en</strong> sind gerechtfertigt<br />
Das BVerfG hat am vergangenen Freitag eine Frage zu Verkehrs&#252;berwachung  mit Kameras entschieden. Ein Autofahrer hatte Verfassungsbeschwerde  erhoben, nachdem er von einem Verkehrs&#252;berwachungssystem gefilmt worden  war &#8211; und damit auch einer Ordnungswidrigkeit &#252;berf&#252;hrt wurde. Das  BVerfG entschied nun, dass das Speichern der Videobilder zwar einen  Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung  darstellt, dieser Eingriff aber gerechtfertigt ist. Grund: Die  Speicherung erfolgt nur bei begr&#252;ndetem Verdacht einer  Ordnungswidrigkeit; sie ist durch die §§ 100h Abs. 1; 101 StPO i.V.m. §  46 OwiG auch gen&#252;gend klar geregelt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-071.html">Zur Pressemitteilung des BVerfG.</a></li>
</ul>
<p><strong>Urteil gegen J&#246;rg Tauss ist rechtskr&#228;ftig</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat die Revision von J&#246;rg Tauss gegen dessen erstinstanzliche  Verurteilung verworfen. Der Gerichtshof verwarf die Entscheidung nicht  durch Urteil, sondern per einfachem Beschluss. Begr&#252;ndung: Die Revision  sei „offensichtlich unbegr&#252;ndet” (<a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/349.html" target="_blank">§ 349 Abs. 2 StPO</a>). Die Entscheidung erging ohne weitere Begr&#252;ndung. Der BGH muss Entscheidungen nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/349.html" target="_blank">§ 349 Abs. 2 StPO</a> nicht begr&#252;nden, darf dies jedoch tun und hat in der Vergangenheit von  dieser M&#246;glichkeit in anderen F&#228;llen auch Gebrauch gemacht &#8211; allerdings  hielt er es in diesem Fall offenbar nicht f&#252;r angebracht. Laut <a href="http://www.stern.de/panorama/fall-joerg-tauss-bgh-haelt-revision-fuer-unbegruendet-1599203.html">Presseberichten </a>ist derzeit noch unklar, ob Tauss gegen die nunmehr rechtskr&#228;ftige Verurteilung vor das Bundesverfassungsgericht zieht &#8211; er selbst schreibt <a href="http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=1101">auf seiner Webseite</a>,  die Verurteilung werde von ihm „unver&#228;ndert nicht akzeptiert”, auch  wenn sie aufgrund der „dubios rekordverd&#228;chtigen Eilentscheidung des  Bundesgerichtshofs” nun rechtskr&#228;ftig geworden sei.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=53179&amp;pos=2&amp;anz=167">Pressemitteilung des BGH.</a></li>
</ul>
<p><strong>Youtube muss einzelne Musikvideos sperren</strong><br />
Das Landgericht Hamburg hat offenbar entschieden, dass Musikvideos auf der  Videoplattform Youtube f&#252;r das Unternehmen „eigene Inhalte” sind. Das  Gericht entschied laut einem Bericht auf <em>Heise Online</em>, der  Plattformbetreiber habe sich die Videoinhalte zu eigen gemacht &#8211; und  verweigerte Youtube damit eine Haftungsprivilegierung nach dem TMG.  Google, das Youtube betreibt, nennt das Urteil EU-rechtswidrig und hat  Rechtsmittel angek&#252;ndigt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Landgericht-Hamburg-verdonnert-YouTube-zum-Sperren-einzelner-Musikvideos-1072604.html">Bericht auf <em>Heise Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>EU-Kommissarin l&#228;sst Vorratsdaten-Richtlinie &#252;berpr&#252;fen</strong><br />
Die EU-Innenkommissarin Malmstr&#246;m hat in einem Interview erkl&#228;rt, wie  sie sich die Revision der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung  vorstellt. Es sei nicht m&#246;glich, die Richtlinie wieder zur&#252;ck zu nehmen;  allerdings gebe es Fehler, die auf die „hastige” Verabschiedung der  Richtlinie im Nachgang der 9/11-Anschl&#228;ge zur&#252;ckzuf&#252;hren seien. Diese  Fehler k&#246;nne man korrigieren, aktuell arbeite hieran eine interne  Arbeitsgruppe. Die Revision der Richtlinie erfolgt auch als Reaktion auf  die harte Gegenwehr aus den Mitgliedstaaten &#8211; so hatte auch das  deutsche BVerfG das deutsche Umsetzungsgesetz <a href="http://telemedicus.info/urteile/Datenschutzrecht/987-BVerfG-Az-1-BvR-25608,-1-BvR-26308,-1-BvR-58608-Verfassungsmaessigkeit-der-Vorratsdatenspeicherung.html">f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-09/vorratsdatenspeicherung-malmstroem">Zusammenfassung des Interviews auf<em> Zeit Online</em>.</a></li>
<li>Das komplette Interview im <em>Zeit</em>-Blog von Jochen Bittner: <a title="Permanent Link to “Ich muss damit leben”" rel="bookmark" href="http://blog.zeit.de/bittner-blog/2010/09/02/ich-muss-damit-leben_1052">“Ich muss damit leben”</a></li>
</ul>
<p><strong>Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung bei Bundesbeh&#246;rden</strong><br />
Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und der Gr&#252;ne Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland haben  eine Verfassungsbeschwerde gegen § 5 BSIG eingereicht. Die Vorschrift  regelt, wie das Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik  (BSI) Daten erheben darf, um Bundesbeh&#246;rden vor Angriffen mittels  Schadsoftware zu sch&#252;tzen. Vorwurf der Verfassungsbeschwerde: Das Gesetz  erlaube, soweit es um die Kommunikation mit Bundesbeh&#246;rden gehe, eine  Art Vorratsdatenspeicherung. So k&#246;nne z.B. auch ermittelt werden, wer  sich auf den Internetseiten der Bundeszentrale f&#252;r gesundheitliche  Aufkl&#228;rung &#252;ber Impotenz informiert hat.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verfassungsbeschwerde-gegen-BSI-Gesetz-eingereicht-1070391.html">Bericht bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/Beschwerdeschrift_BSIG_publ.pdf">Die Verfassungsbeschwerde im Volltext (PDF).</a></li>
</ul>
<p><strong>Rheinland-Pfalz plant Online-Durchsuchung</strong><br />
Das Bundesland Rheinland-Pfalz unternimmt als erstes Bundesland den  Versuch, eine grundrechtskonforme Rechtsgrundlage f&#252;r eine pr&#228;ventive  „Online-Durchsuchung” zu schaffen. Dabei geht es nicht um eine  Durchsuchung, die der Ermittlung von Straftaten dient &#8211; sondern, darum,  diese schon zu <em>verhindern</em>. Dazu sollen sich Polizeibeamte von  au&#223;en in fremde Computer hacken d&#252;rfen, um von dort Daten auszulesen.  Die Vorschrift enth&#228;lt umfangreiche Vorschriften zum Grundrechtsschutz  und versucht so die <a href="http://www.telemedicus.info/article/677-Das-IT-Grundrecht-im-Detail.html">Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum IT-Grundrecht</a> umzusetzen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/4879-15.pdf">Der Gesetzesentwurf im Volltext (PDF).</a></li>
</ul>
<p><strong>ACTA auf der Zielgeraden</strong><br />
Das Anti Couterfeiting Trade Agreement (ACTA) soll im September  unterschriftsreif werden &#8211; ohne, dass die ACTA-Mitglieder den Text des  Entwurfs jemals offiziell der &#214;ffentlichkeit bekannt gegeben h&#228;tten.  Bisher verliefen s&#228;mtliche Verhandlungen zu dem Abkommen unter  Geheimhaltung, auch wenn fr&#252;here Entw&#252;rfe bereits durchgesickert sind (<a href="http://www.laquadrature.net/files/ACTA_consolidatedtext_EUrestricted130710.pdf">PDF</a>).  Vor der Ratifikation soll der fertige Entwurf aber der &#214;ffentlichkeit  auch offiziell pr&#228;sentiert werden. ACTA regelt weitaus mehr als nur  „Anti Counterfeiting”, d.h. die Bek&#228;mpfung von Plagiaten: Das Abkommen  enth&#228;lt eine breite Palette von verschiedenen Ma&#223;nahmen zur St&#228;rkung des  Schutzumfangs bei Immaterialg&#252;terrechten. Hiergegen <a href="http://telemedicus.info/article/885-ACTA-Neues-Abkommen-im-Immaterialgueterrecht.html">protestieren</a> Internet-Aktivisten und <a href="http://telemedicus.info/article/1566-Michael-Geist-ueber-ACTA-a-threat-to-transparency.html">Urheberrechts-Experten</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fr-online.de/politik/verhandlungen-bis-september/-/1472596/4582168/-/index.html">Bericht bei der <em>Frankfurter Rundschau</em>.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag         zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1842-Wochenrueckblick-Verkehrs-Videobeweise,-Malmstroem,-Youtube.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Simon M&#246;ller.</em>
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<a href="http://carta.info/33490/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-youtube-acta-online-durchsuchung-vorratsdatenspeicherung/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Youtube, ACTA, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/33490/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-youtube-acta-online-durchsuchung-vorratsdatenspeicherung/#comments">No comment</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: JMStV, Gema vs. Youtube, Call-in-Shows</title>
		<link>http://carta.info/33070/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-jmstv-gema-vs-youtube-call-in-shows/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[GEMA vs Youtube: kein Eilrechtsschutz - Neuer Entwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz - &#196;nderung des Strafgesetzbuchs soll investigativen Journalismus st&#228;rken - Zweites Musterverfahren gegen Spickmich - Verj&#228;hrungs-Panne bei Bu&#223;geldverfahren gegen Call-Show-Sender - JMStV: Fallen NRW-Gr&#252;ne und SPD um? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bundesgerichtshof zum Ersatz von Anwaltskosten in presserechtlichen Angelegenheiten</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat Anfang August &#252;ber die Frage entschieden, ob  die Geltendmachung von Unterlassungs-, Gegendarstellungs- und  Richtigstellungsanspr&#252;chen „dieselbe Angelegenheit” im Sinne des <a title="§ 15 RVG: Abgeltungsbereich der Geb&#252;hren" href="http://dejure.org/gesetze/RVG/15.html" target="_blank">§ 15 Abs. 2 Satz 1 RVG</a> betrifft (Az. <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=4b9ce490244602d31cc80f8e7ae30121&amp;nr=53137&amp;pos=2&amp;anz=3">VI ZR 113/09</a>).  Im konkreten Fall war der Kl&#228;ger gegen einen Bericht der <em>taz </em>vorgegangen und hatte sowohl Unterlassung, als auch Richtig- und  Gegendarstellung gefordert. Streitig war nun, ob diese drei Anspr&#252;che  geb&#252;hrenrechtlich einheitlich oder als separate Angelegenheiten zu  betrachten waren. Der BGH stellte fest, dass die Anspr&#252;che sowohl von  der Zielsetzung, als auch vom Verfahren her gravierende Unterschiede  aufweisen und deshalb als verschiedene Angelegenheiten zu verstehen  seien. Auch die Verj&#228;hrungs- und Ausschlussfristen seien  unterschiedlich, sodass die Anspr&#252;che von einem Anwalt nicht einheitlich  bearbeitet werden k&#246;nnten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.urheberrecht.org/news/p/1/i/4018/">Die Meldung bei urheberrecht.org.</a></li>
</ul>
<p><strong>GEMA vs. Youtube: Landgericht Hamburg verweigert Eilrechtsschutz</strong><br />
Das Hamburger Landgericht hat einen Antrag der GEMA auf Erlass einer  einstweiligen Verf&#252;gung gegen das Video-Portal Youtube zur&#252;ckgewiesen.  Die Verwertungsgesellschaft wollte Youtube verbieten lassen, das  Repertoire von insgesamt 75 K&#252;nstlern auf der Plattform wiederzugeben.  Im Jahr 2009 war der Lizenzvertrag zwischen Youtube und GEMA  ausgelaufen; die Verhandlungen &#252;ber einen neuen Vertrag waren nach z&#228;hem  Ringen gescheitert. Zwar wies das LG Hamburg darauf hin, dass viel f&#252;r  eine Urheberrechtsverletzung durch Youtube spreche. Dies m&#252;sse jedoch in  einem Hauptsacheverfahren gekl&#228;rt werden, so das Gericht. Eine  Eilbed&#252;rftigkeit liege jedenfalls nicht vor.</p>
<ul>
<li><a href="http://justiz.hamburg.de/2479208/pressemeldung-2010-08-27.html">Zur Pressemeldung des LG Hamburg.</a></li>
</ul>
<p><strong>Neuer Entwurf zum Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz</strong><br />
Die Fachzeitschrift Multimedia und Recht (MMR) hat eine Synopse  ver&#246;ffentlicht, die unter anderem einen neuen Referenten-, sowie einen  Regierungsentwurf zum neuen Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz enth&#228;lt. Neu  ist unter anderem eine Regelung, die es Arbeitgebern verbieten soll,  personenbezogene Daten ihrer Arbeitnehmer aus sozialen Netzwerken zu  erheben. Nach <a title="§ 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&#252;r Zwecke des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses" href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank">§ 32 Abs. 6 BDSG</a> sollen Arbeitgeber zwar grunds&#228;tzlich personenbezogene Daten &#252;ber  Besch&#228;ftigte aus allgemein zug&#228;nglichen Quellen erheben d&#252;rfen, wenn der  Arbeitnehmer vor Erhebung darauf hingewiesen wurde und sein  schutzw&#252;rdiges Interesse nicht &#252;berwiegt. Mit dem neuen „lex Facebook”  soll nach Satz 3 das schutzw&#252;rdige Interesse jedoch immer dann  &#252;berwiegen, wenn die Daten aus sozialen Netzwerken stammen. Eine  Ausnahme bildet das „lex Xing”, wenn die sozialen Netzwerke der  „Darstellung der beruflichen Qualifikation” dienen.</p>
<ul>
<li><a href="http://community.beck.de/system/files/private/SynopseRefE.pdf">Die Synopse als PDF-Datei.</a></li>
<li><a href="http://blog.beck.de/2010/08/21/beschaeftigtendatenschutz-auf-der-zielgeraden">Dr. Stefan Hanloser im <em>Beckblog</em> zu den neuen Entw&#252;rfen.</a></li>
<li>Dazu auf <em>Carta</em>: <a rel="bookmark" href="../../32800/de-maiziere-heimlich-in-soziale-netzwerke-einschleichen-ist-fuer-arbeitgeber-tabu/">De Maizière: Heimlich in Soziale Netzwerke einschleichen, ist f&#252;r Arbeitgeber tabu</a></li>
</ul>
<p><strong>&#196;nderung des Strafgesetzbuchs st&#228;rkt investigativen Journalismus</strong><br />
Die Bundesregierung hat sich auf <a href="http://www.bmj.bund.de/files/-/4673/RegE_Pressefreiheit.pdf">einige Gesetzes&#228;nderungen</a> am Strafgesetzbuch, sowie der Strafprozessordnung verst&#228;ndigt, durch  die Journalisten besser vor Strafverfolgung gesch&#252;tzt werden sollen.  Konkret soll <a title="§ 353b StGB: Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht" href="http://dejure.org/gesetze/StGB/353b.html" target="_blank">§ 353b StGB</a> dahingehend ge&#228;ndert werden, dass Journalisten ohne Angst vor  Strafverfolgung geheime Dokumente entgegennehmen, auswerten und  ver&#246;ffentlichen d&#252;rfen. Solche Beihilfehandlungen sollen k&#252;nftig nach  Absatz 3a gerechtfertigt sein. Eine weitere &#196;nderung betrifft <a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/97.html" target="_blank">§ 97 Abs. 5 StPO</a>.  Danach soll eine Beschlagnahme von Gegenst&#228;nden bei Medienangeh&#246;rigen  nur noch dann m&#246;glich sein, wenn ein „dringender Verdacht der  Beteiligung” vorliegt – bislang gen&#252;gte es, dass „dass bestimmte  Tatsachen den Verdacht einer Beteiligung begr&#252;nden”. Das Bundeskabinett  hat den Gesetzesentwurf am Mittwoch abgesegnet.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bmj.bund.de/enid/705204085c3a3b28e2fd35ea39f62fd6%2Cc146ec636f6e5f6964092d0937313839093a095f7472636964092d0937313931/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html">Zur Pressemeldung des Bundesjustizministeriums.</a></li>
<li>Kritisch dazu Max Steinbeis: <a title="Permanent Link: Journalistenschutz mit L&#252;cken" rel="bookmark" href="http://verfassungsblog.de/journalistenschutz-mit-lcken/">Journalistenschutz mit L&#252;cken</a></li>
</ul>
<p><strong>Zweites Musterverfahren gegen Spickmich</strong><br />
Das Oberlandesgericht D&#252;sseldorf hat sich erneut mit dem Fall  spickmich.de zu besch&#228;ftigen. Derzeit l&#228;uft an dem Gericht das  Berufungsverfahren einer Lehrerin, die sich durch ihre Benotung auf dem  Lehrerbewertungsportal spickmich.de in ihrem allgemeinen  Pers&#246;nlichkeitsrecht verletzt sieht. Der Bundesgerichtshof hatte im  Sommer 2009 <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Internetrecht/Lehrerbewertung-im-Internet/816-BGH-Az-VI-ZR-19608-Spickmich.de.html">entschieden</a>,  dass die anonyme Bewertung von Lehrern im Internet grunds&#228;tzlich  zul&#228;ssig ist. Dementsprechend hat das Oberlandesgericht angek&#252;ndigt, die  aktuelle Berufung der Lehrerin zur&#252;ckzuweisen. Unterst&#252;tzt wird sie  dabei von der Lehrergewerkschaft GEW, die das Verfahren bis vor das  Bundesverfassungsgericht treiben will.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Spickmich-setzt-sich-erneut-vor-Gericht-durch-1066681.html">Ausf&#252;hrlich bei <em>Heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Verj&#228;hrungs-Panne bei Bu&#223;geldverfahren gegen Call-Show-Sendern</strong><br />
Die Bayrische Landeszentrale f&#252;r Medien (BLM) hat offenbar einige  Bu&#223;geldverfahren gegen den Call-in-Sender 9Live verj&#228;hren lassen. Wie  die <em><a href="http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Leitartikel&amp;nr=8078">Funkkorrespondenz</a></em> vergangene Woche berichtete, h&#228;tten insgesamt f&#252;nf Verfahren wegen  Verj&#228;hrung eingestellt werden m&#252;ssen. Grund: Ein „B&#252;roversehen” w&#228;hrend  der Ferienzeit. 9Live hatte gegen Bu&#223;geldbescheide in H&#246;he von insgesamt  115.000 Euro Einspruch eingelegt. Eigentlich wollte die BLM die  Einspr&#252;che zur&#252;ckweisen und an die Staatsanwaltschaft &#252;bergeben. Dies  geschah jedoch nicht und die Verfahren waren verj&#228;hrt. Ein Verlust f&#252;r  die Staatskasse sei dies jedoch nicht, <a href="http://www.dwdl.de/story/27579/blm_redet_sich_die_bugeldschlamperei_schn/">so die BLM</a>.  Schlie&#223;lich h&#228;tte man nicht gewusst, ob die Bu&#223;geldbescheide Bestand  gehabt h&#228;tten. Zwei Gerichtsverfahren habe man bereits verloren.</p>
<ul>
<li><a href="http://funkkorrespondenz.kim-info.de/artikel.php?pos=Leitartikel&amp;nr=8078">Der Bericht in der Funkkorrespondenz.</a></li>
</ul>
<p><strong>JMStV: Fallen NRW-Gr&#252;ne und SPD um?</strong><br />
Im Streit um die Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertages  k&#246;nnte es in NRW zu einem politischen Sinneswandel kommen. Wie die <em>c&#8217;t </em> berichtet, erkl&#228;rte Medienstaatsminister Marc Jan Eumann im Rahmen der  Spielemesse Gamescom, die Landesregierung wolle f&#252;r die Annahme des  Staatsvertrages im Landtag werben. SPD und Gr&#252;ne hatten sich in NRW  bislang eher kritisch zum neuen JMStV ge&#228;u&#223;ert.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/meldung/Gamescom-Filmstiftung-NRW-soll-Spielebranche-foerdern-1062174.html">Die Meldung bei der <em>c&#8217;t</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/nrw-kippt-jmstv-auf-der-zielgraden/">Ausf&#252;hrlich mit weiteren Links bei <em>netzpolitik.org</em>.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag        zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://www.telemedicus.info/article/1838-Wochenrueckblick-Youtube,-Pressefreiheit,-Call-in-Shows.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/33070/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-jmstv-gema-vs-youtube-call-in-shows/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: JMStV, Gema vs. Youtube, Call-in-Shows</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/33070/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-jmstv-gema-vs-youtube-call-in-shows/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=33070&amp;md5=6e523663a0a722b09b5b2701c36c0a26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Loveparade, McDonald’s, Online-Durchsuchung</title>
		<link>http://carta.info/32708/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loveparade-mcdonalds-online-durchsuchung/</link>
		<comments>http://carta.info/32708/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loveparade-mcdonalds-online-durchsuchung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografierverbot bei SEK-Einsatz rechtswidrig - Keine Urheberrechtsverletzung durch McDonald's-Werbemelodie - Duisburg l&#228;sst Blog-Ver&#246;ffentlichung verbieten - Rheinland-Pfalz plant Online-Durchsuchung - BKA erfolgreich beim L&#246;schen von Kinderpornographie - Street View: Widerspruchsfrist verl&#228;ngert - Facebook startet Applikation „Places“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Presse darf SEK-Einsatz fotografieren</strong><br />
Am Donnerstag hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&#252;rttemberg  entschieden, dass die Anfertigung von Bildaufnahmen eines  Polizeieinsatzes (SEK) durch Pressevertreter nicht schon im Vorfeld von  der Polizei untersagt werden darf (<a href="http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml;jsessionid=542CF6BA99F9F2296CBBD643B3BA0D5C.jp25?nid=jnachr-JUNA100802324&amp;wt_mc=pushservice&amp;cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp">Az. 1 S 2266/09</a>).  Die Presse entscheide regelm&#228;&#223;ig erst nach Sichtung des eingefangenen  Bildmaterials &#252;ber dessen Ver&#246;ffentlichung und Unkenntlichmachung und  bewege sich damit im Rahmen der von <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/5.html" target="_blank">Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG</a> gesch&#252;tzten Pressefreiheit. Ein Fotografierverbot sei  nur in  begr&#252;ndeten schweren Ausnahmef&#228;llen notwendig. Zun&#228;chst komme immer die  Beschlagnahme des Speichermediums der t&#228;tigen Journalisten und eine  gemeinsame Sichtung des Bildmaterials in Betracht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml;jsessionid=542CF6BA99F9F2296CBBD643B3BA0D5C.jp25?nid=jnachr-JUNA100802324&amp;wt_mc=pushservice&amp;cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp">Zur Meldung bei <em>juris.de.</em></a></li>
</ul>
<p><strong>BKA erfolgreich beim L&#246;schen von Kinderpornographie</strong><br />
Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnet zunehmende Erfolge beim L&#246;schen   kinderpornografischer Inhalte im Internet, wie in dieser Woche bekannt   wurde. 63 Prozent aller ermittelten ausl&#228;ndischen Webseiten, die   entsprechend Material enthalten, konnten im Juli 2010 innerhalb einer   Woche nach ihrer Entdeckung vom Netz genommen werden. BKA-Pr&#228;sident J&#246;rg   Ziercke setzt sich jedoch weiterhin f&#252;r Websperren im Kampf gegen   Kinderpornographie im Internet ein. Ein Ende der Diskussion zum Thema   Netzsperren ist damit nicht in Sicht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/BKA-verzeichnet-wachsenden-Erfolg-beim-Loeschen-von-Kinderpornos-1060985.html">Zum Artikel bei <em>heise online</em>.</a></li>
<li>Dazu auf <em>Carta</em>: Christian Heller: <a title="Weder l&#246;schen, noch sperren" href="../../32509/weder-loeschen-noch-sperren/">Weder l&#246;schen, noch sperren</a></li>
</ul>
<p><strong>Duisburg l&#228;sst Blog-Ver&#246;ffentlichung verbieten</strong><br />
Das Landgericht K&#246;ln hat den Betreibern des Duisburger Lokalportals   „Xtranews“ in dieser Woche auf Antrag der Stadt Duisburg per   einstweiliger Verf&#252;gung verboten, Anlagen eines Berichtes zur   Love-Parade-Katastrophe zu ver&#246;ffentlichen. Bei den Anlagen handelte es   sich um Genehmigungen, Planungsunterlagen, Sitzungsprotokolle und   Pr&#228;sentationen, die konkreten Bezug zur Veranstaltung aufwiesen. Nach    Auffassung des Gerichts w&#252;rde die Ver&#246;ffentlichung dieser Anlagen gegen   das Urheberrecht versto&#223;en. Mit Spannung darf insoweit ein m&#246;gliches   Hauptsacheverfahren erwartet werden, in welchem die zweifelhafte   urheberrechtliche Schutzf&#228;higkeit von Zaunpl&#228;nen und Ablaufkonzepten   thematisiert werden k&#246;nnte.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712408,00.html">Ausf&#252;hrlicher Bericht bei <em>Spiegel Online</em>.</a></li>
<li>Zu weiteren Loveparade-Dokumenten und Informationsfreiheit: Marvin Oppong: <a rel="bookmark" href="../../31945/stadt-duisburg-haelt-loveparade-dokumente-unter-verschluss/">Stadt Duisburg h&#228;lt Loveparade-Dokumente unter Verschluss [Update]</a></li>
</ul>
<p><strong>Keine Urheberrechtsverletzung durch McDonald&#8217;s-Werbemelodie</strong><br />
Das Landgericht M&#252;nchen I hat in dieser Woche entschieden,  dass die weltweit  bekannte McDonald&#8217;s-Werbemelodie „Ich liebe es“ keine urheberrechtliche  Sch&#246;pfungsh&#246;he nach <a title="§ 2 UrhG: Gesch&#252;tzte Werke" href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/2.html" target="_blank">§ 2 Abs. 2 UrhG</a> erreicht (<a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100802310">Az. 21 O 177/09</a>).  Ein Schadensersatz des klagenden Komponisten komme insoweit nicht in  Betracht. Die Melodiefolgen seien zu sehr von einem nat&#252;rlichen  Sprachduktus gepr&#228;gt. Die drei T&#246;ne best&#252;nden aus musikalischer Sicht  lediglich aus einer Terz und einer Sekunde und seien damit insgesamt zu  simpel, um eine entsprechende Gestaltungsh&#246;he zu erreichen.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100802310">Weitere Hintergr&#252;nde auf <em>juris.de.</em></a></li>
</ul>
<p><strong>Rheinland-Pfalz plant Online-Durchsuchung</strong><br />
Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat am Donnerstag einen  Gesetzesentwurf beschlossen, der die Polizeibeh&#246;rden des Landes k&#252;nftig  zum Einsatz einer Online-Durchsuchung erm&#228;chtigen soll. Nach  Inkrafttreten des BKA-Gesetzes im Jahr 2009 w&#228;re Rheinland-Pfalz damit  das erste Bundesland, dessen Landespolizeigesetz eine solche Ma&#223;nahme  ausdr&#252;cklich vorsieht. Nach Angaben des Innenministeriums sei die  Online-Durchsuchung aber nur „ultima ratio“, das Prinzip der  Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit soll auch weiterhin gewahrt bleiben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr1/rp/nachrichten/-/id=446650/nid=446650/did=6788550/et00fe/index.html">Zur Meldung des SWR1.</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712744,00.html"><em>Spiegel Online</em> zum Thema.</a></li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong>Street View: Widerspruchsfrist verl&#228;ngert</strong><br />
Am Donnerstag hat der Suchmaschinenbetreiber Google verk&#252;ndet, die  Widerspruchsfrist f&#252;r Betroffene gegen die Ver&#246;ffentlichung ihrer  Wohnungen und H&#228;user zu verl&#228;ngern. Statt vier haben die B&#252;rger nun acht  Wochen Zeit, einer entsprechenden Darstellung zu widersprechen. Google  kommt damit Forderungen aus der Politik nach, die beklagten, dass eine  nur vierw&#246;chige Vorab-Einspruchsfrist mitunter noch in den Schulferien  liegen w&#252;rde und damit insgesamt zu kurz greife. Anfang dieses Monats  hatte Google angek&#252;ndigt, Street View in Deutschland noch in diesem Jahr  starten zu wollen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,8101661,00.html">Die Meldung bei heute.de.</a></li>
<li>Zu Street View u.a. auf <em>Carta</em>: Michael Seemann: <a href="http://carta.info/32498/streetview-es-gibt-kein-analoges-leben-im-digitalen/">Es gibt kein analoges Leben im Digitalen.</a></li>
</ul>
<p><strong>Facebook startet Applikation „Places“</strong><br />
Das soziale Netzwerk Facebook hat in dieser Woche eine neue  Mobile-Anwendung namens „Places“ auf den Markt gebracht, mittels derer  die Nutzer dem Netzwerk via Handy ihren aktuellen Standort mitteilen und  so ihren Freunden in Echtzeit auf einem virtuellen Stadtplan  erscheinen. Der Dienst ist zun&#228;chst nur in den USA verf&#252;gbar, soll aber  in K&#252;rze auch in anderen L&#228;ndern eingef&#252;hrt werden. Facebook reagiert  damit auf den Erfolg von beliebten Anwendungen wie „Foursquare“ oder  „Gowalla“. Bei einem Deutschland-Start des Programms sind heftige  datenschutzrechtliche Auseinandersetzungen zu erwarten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/lokalisierung-bei-facebook-wo-ist-walter-1.989982">Weitere Informationen bei <em>sueddeutsche.de</em>.</a></li>
<li>Dazu auf <em>Carta</em>: Matthias Schwenk: <a title="Facebook Places: Ich bin hier, wie sag ich's dir?" href="../../32612/facebook-places-ich-bin-hier-wie-sag-ichs-dir/">Facebook Places: Ich bin hier, wie sag ich&#8217;s dir?</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag       zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/telemedicus.info/article/1833-Wochenrueckblick-Street-View,-Netzneutralitaet,-Online-Studie.html');" href="http://www.telemedicus.info/article/1836-Wochenrueckblick-McDonalds,-Loveparade,-Street-View.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Tobias Kl&#228;ner.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/32708/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loveparade-mcdonalds-online-durchsuchung/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Loveparade, McDonald’s, Online-Durchsuchung</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/32708/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loveparade-mcdonalds-online-durchsuchung/#comments">3 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=32708&amp;md5=93ea6f7e0d4742e4074049aa76d7f104" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: StreetView, Netzneutralit&#228;t, Onlinestudie</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Oeko]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Streit um Start von Google Street View – Vorschl&#228;ge von Google und Verizon zur Netzneutralit&#228;t – GEZ-Reform: FDP droht mit Verfassungsbeschwerde – GVU l&#228;sst freie Videos l&#246;schen – Online-Studie von ARD und ZDF ver&#246;ffentlicht ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Streit um Start von Google Street View</strong><br />
Noch in diesem Jahr will Google den umstrittenen Dienst Street View in  Deutschland starten. Das hat das Unternehmen vergangene Woche bekannt  gegeben und damit die Diskussion um Street View erneut angeheizt.  Datensch&#252;tzer kritisieren nach wie vor, dass Google mit den Aufnahmen  von Stra&#223;en und Geb&#228;uden die Pers&#246;nlichkeitsrechte von Passanten und  Anwohnern verletzen k&#246;nnte. Anfang Juli hatte der Bundesrat <a href="http://www.telemedicus.info/article/1808-Wochenrueckblick-SWIFT,-Abofallen,-Facebook.html">beschlossen</a>, einen <a href="http://www.telemedicus.info/article/1731-Der-Hamburger-Entwurf-zum-Street-View-Gesetz-im-Detail.html">Gesetzesentwurf</a> in den Bundestag einzubringen, mit dem Dienste wie Street View im  Bundesdatenschutzgesetz ausdr&#252;cklich geregelt werden sollen. Das  Bundeskabinett &#228;u&#223;erte sich dazu vergangene Woche jedoch kritisch:  Innenminister de Maizière warnte vor einer schnellen L&#246;sung. Man d&#252;rfe  bei allen Risiken und Sorgen die Chancen und Vorteile nicht au&#223;er Acht  lassen. Auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zeigte sich  zur&#252;ckhaltend. Ein „Lex Google” d&#252;rfe nicht das Ziel sein. Die  Bundesregierung sei sich jedoch einig, dass eine grundlegende Anpassung  des Datenschutzrechtes an das Informationszeitalter notwendig sei.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,710962,00.html"><em>Spiegel online</em> zum Start von Google Street View.</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc%7EE55128C143D0F41C7908CEAECD73B14B6%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"><em>FAZ.net</em> zu den Ansichten der Bundesminister.</a></li>
<li>Dazu bei <em>Carta</em>: Julius Endert: <a rel="bookmark" href="../../32108/google-streetview-die-angst-vor-der-oeffentlichmachung-des-oeffentlichen-raums/">Google StreetView: Die Angst vor der &#214;ffentlichmachung des &#246;ffentlichen Raums</a></li>
</ul>
<p><strong>Vorschl&#228;ge von Google und Verizon zur Netzneutralit&#228;t</strong><br />
Google hat vergangene Woche gemeinsam mit dem US-amerikanischen Provider  Verizon einen Vorschlag &#252;ber gesetzliche Rahmenbedingungen zum Schutz  der Netzneutralit&#228;t ver&#246;ffentlicht und damit heftige Kontroversen  ausgel&#246;st. Die Unternehmen betonen zwar, die <a href="http://www.telemedicus.info/article/1503-Die-FCC-skizziert-Regeln-zur-Netzneutralitaet.html">Grunds&#228;tze</a> der amerikanischen Federal Communications Commission f&#252;r ein weitgehend  diskriminierungsfreies Internet anzuerkennen, schlie&#223;en davon jedoch  den Mobilfunkmarkt, sowie „Zusatzdienste” von Providern ausdr&#252;cklich  aus. Hier solle lediglich ein Transparenzgebot gelten. Da der  Mobilfunkmarkt wettbewerbsintensiver sei, sollten keine weitergehenden  Forderungen an ein freies Netz gestellt werden. W&#228;hrend die Vorschl&#228;ge  bei Telekommunikationsanbietern auf vorsichtige Zustimmung stie&#223;en,  werfen Kritiker Google wegen der weit formulierten Ausnahmen einen <a href="http://techcrunch.com/2010/08/13/google-net-neutrality/">„Ausverkauf”</a> der Netzneutralit&#228;t vor. Google wies diese Vorw&#252;rfe <a href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2010/08/facts-about-our-network-neutrality.html">jedoch zur&#252;ck</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.scribd.com/doc/35599242/Verizon-Google-Legislative-Framework-Proposal">Das „Verizon-Google Legislative Framework Proposal” bei scribd.</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-und-Verizon-fuer-Netzneutralitaet-mit-einigen-Hintertueren-1053004.html"><em>Heise online</em> mit den Hintergr&#252;nden.</a></li>
<li>Dazu bei <em>Carta</em>: Robin Meyer-Lucht: <a rel="bookmark" href="../../32200/netzneutralitaet-die-zehn-mythen-der-debatte-und-warum-sie-konkreter-werden-muss/">Netzneutralit&#228;t: Die zehn Mythen der Debatte – und warum sie konkreter werden muss</a></li>
</ul>
<p><strong>GEZ-Reform: FDP droht mit Verfassungsbeschwerde</strong><br />
Nach Berechnungen der FDP k&#246;nnte die <a href="http://www.telemedicus.info/article/1782-Ministerpraesidenten-beschliessen-GEZ-Reform.html">geplante Reform der Rundfunkfinanzierung</a> zu drastischen Mehreinnahmen bei den &#246;ffentlich-rechtlichen  Rundfunkanstalten f&#252;hren. Zwischen 1,2 und 1,6 Milliarden Euro  bezifferte der FDP-Medienpolitiker Burkhardt M&#252;ller-S&#246;nksen vergangene  Woche die Prognose der Partei. Sollte es tats&#228;chlich zu solch  gravierenden Mehreinnahmen kommen, pr&#252;ft die FDP bereits den Gang zum  Bundesverfassungsgericht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&amp;p2=43850&amp;p3=">Die Meldung bei <em>Quotenmeter</em>.</a></li>
<li>Dazu bei <em>Carta</em>: <a href="http://carta.info/29059/haushaltsabgabe-die-rechnung-hinter-dem-neuen-rundfunkgebuehrenmodell/">Haushaltsabgabe: Die Rechnung hinter dem neuen Rundfunkgeb&#252;hrenmodell</a></li>
</ul>
<p><strong>GVU l&#228;sst freie Videos l&#246;schen</strong><br />
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechten hat vergangene Woche  mehrere freie Videos gegen den Willen der Urheber bei der  Video-Plattform Vimeo l&#246;schen lassen. Betroffen waren Videos vom <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">„Elektrischen Reporter”</a> von Mario Sixtus, sowie die Satire <a href="http://www.vimeo.com/4631958">„Du bist Terrorist”</a>. Alle Dateien waren von den Urhebern zur Ver&#246;ffentlichung im Netz freigegeben. Die GVU bezeichnete die L&#246;schungen <a href="http://www.gvu.de/25_149_5_von_5_Millionen_Loeschungsaufforderungen_im_Namen_der_GVU_Branchenprojekt_richtet_sich_gegen_Portalseiten_mit_illegalen_Inhalten.htm">als Versehen</a>,  wies die Verantwortung daf&#252;r jedoch von sich: Die L&#246;schungen seien von  einem externen Dienstleister ohne Auftrag veranlasst worden. Auf  Abmahnung von Mario Sixtus gab der Dienstleister <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/12/losch-firma-gibt-unterlassungserklarung-ab/">eine Unterlassungserkl&#228;rung ab</a>, entschuldigte sich f&#252;r die L&#246;schungen und wies Vimeo an, die entfernten Videos wieder ins Netz zu stellen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/gvu-lauft-amok-und-last-unberechtigt-videos-loschen/">Die Details bei <em>Netzpolitik.org</em>.</a></li>
<li><a href="http://sixtus.cc/in-sachen-gvu">Stellungnahme von Mario Sixtus.</a></li>
</ul>
<p><strong>Online-Studie von ARD und ZDF ver&#246;ffentlicht</strong><br />
ARD und ZDF haben vergangene Woche ihre diesj&#228;hrige Online-Studie  ver&#246;ffentlicht. Danach nutzen etwa 49 Millionen Menschen in Deutschland  das Internet, 76% von ihnen t&#228;glich. Gleichzeitig geht die  Fernsehnutzung jedoch nicht zur&#252;ck, so die Studie. Vielmehr finde die  „Bewegtbildnutzung” im Internet weitgehend parallel zum &#252;blichen  Fernsehkonsum statt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/">Zur offiziellen Seite der Online-Studie von ARD und ZDF.</a></li>
<li>Dazu auf <em>Carta</em>: Robin Meyer-Lucht: <a rel="bookmark" href="../../32166/ardzdf-onlinestudie-interesse-an-mitmach-netz-sinkt/">ARD/ZDF-Onlinestudie: Interesse an “Mitmach-Netz” sinkt</a></li>
</ul>
<p><strong>NDR-Drehbuchaff&#228;re: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage</strong><br />
Die  Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen die fr&#252;here   NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze erhoben. Im vergangenen Jahr wurden   Vorw&#252;rfe laut, dass Heinze &#252;ber eine Produktionsfirma Drehb&#252;cher   eingekauft haben soll, die sie und ihr Mann selbst unter Pseudonym   verfasst hatten. Die ehemalige NDR-Mitarbeiterin soll sich deshalb nun   gemeinsam mit ihrem Mann wegen Bestechlichkeit, Untreue und Betrug vor   dem Hamburger Landgericht verantworten. Heinze selbst bestreitet einen   Teil der Vorw&#252;rfe.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/klage-gegen-heinze-bestechlichkeit-untreue-und-betrug-1.986670">Die Hintergr&#252;nde bei der <em>S&#252;ddeutschen Zeitung</em>.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag      zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/telemedicus.info/article/1822-Wochenrueckblick-SWIFT,-Vorratsdatenspeicherung,-Abofallen.html');" href="http://telemedicus.info/article/1833-Wochenrueckblick-Street-View,-Netzneutralitaet,-Online-Studie.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/32387/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-streetview-netzneutralitaet-onlinestudie/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: StreetView, Netzneutralit&#228;t, Onlinestudie</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/32387/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-streetview-netzneutralitaet-onlinestudie/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=32387&amp;md5=1b50e3eb7ddde967de7cfe1e9507c612" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Vorratsdatenspeicherung, Schadensersatz von BILD</title>
		<link>http://carta.info/31492/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-vorratsdatenspeicherung-schadensersatz-von-bild/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 08:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

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		<description><![CDATA[SWIFT-Abkommen tritt in Kraft - EuGH verurteilt &#214;sterreich wegen verpasster Einf&#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung - Kachelmann fordert Schadensersatz von BILD in Millionenh&#246;he - Inkasso-Verband erstattet Strafanzeige gegen Abofallen-Anw&#228;ltin - Datensch&#252;tzer untersagen die &#220;bermittlung von Patientendaten - Britische Datenschutzbeh&#246;rde: Kein Personenbezug in Googles WLAN-Daten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SWIFT-Abkommen tritt in Kraft</strong><br />
Am heutigen 1. August tritt das umstrittene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT">SWIFT</a>-Abkommen  in Kraft, mit dem US-amerikanischen Beh&#246;rden Zugriff auf Informationen  &#252;ber internationale Finanztransaktionen gew&#228;hrt werden soll.  Amerikanische Terrorfahnder erhoffen sich, mit Hilfe der Daten  Finanzquellen terroristischer Vereinigungen aufsp&#252;ren zu k&#246;nnen. Noch im  Februar hatte das Europ&#228;ische Parlament eine &#228;ltere Version des  Abkommens wegen datenschutzrechtlicher Bedenken gekippt. Nach einigen  &#196;nderungen stimmte das Parlament dem Regelwerk Anfang Juli dann doch zu.  Datensch&#252;tzer kritisieren jedoch auch die aktuelle Version des  Abkommens: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1022098">bem&#228;ngelte</a> noch heute, dass auch Daten unbescholtener B&#252;rger durch das Abkommen  &#252;bermittelt werden d&#252;rften und eine effektive Kontrolle der  Daten&#252;bermittlungen fehle.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SWIFT-Abkommen-zum-Finanzdatentransfer-tritt-in-Kraft-1048817.html">Ausf&#252;hrlich bei <em>Heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>EuGH verurteilt &#214;sterreich wegen verpasster Einf&#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung</strong><br />
Der Europ&#228;ische Gerichtshof hat &#214;sterreich wegen der nicht erfolgten  Umsetzung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung verurteilt. Auf  Antrag der Europ&#228;ischen Kommission stellte der Gerichtshof fest, dass  &#214;sterreich damit seine Pflicht zur Umsetzung verletzt habe. Bereits im  September 2007 h&#228;tte &#214;sterreich die europ&#228;ischen Regelungen in  nationales Recht umsetzen m&#252;ssen. Die &#246;sterreichische Regierung berief  sich darauf, dass die geplanten Regelungen auf massive Kritik gesto&#223;en  seien und die politischen Debatten noch andauerten. Dem EuGH gen&#252;gte  dieses Argument nicht: Auch wenn die Mitgliedsstaaten Zweifel an der  Rechtm&#228;&#223;igkeit der Richtlinie h&#228;tten, m&#252;ssten sie diese doch in  nationales Recht umsetzen. Auch ein umsichtiges Vorgehen entbinde sie  nicht von der Pflicht zur Umsetzung.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oesterreich-wegen-verpasster-Einfuehrung-der-Vorratsdatenspeicherung-verurteilt-1048266.html">Die Hintergr&#252;nde bei <em>Heise online.</em></a></li>
<li><a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?where=&amp;lang=de&amp;num=79899270C19090189&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET">Das Urteil des EuGH vom 29. Juli, Az. C-189/09.</a></li>
</ul>
<p><strong>Kachelmann fordert Schadensersatz von <em>BILD</em> in Millionenh&#246;he</strong><br />
Zwei Millionen Euro Schadensersatz fordert der Metereologe und  Wettermoderator J&#246;rg Kachelmann von der <em>BILD</em>-Zeitung. Grund: Die Zeitung  habe seine Pers&#246;nlichkeitsrechte im Rahmen der Berichterstattung &#252;ber  das Ermittlungsverfahren gegen ihn massiv verletzt. Kachelmann war im  M&#228;rz wegen des Verdachts auf Vergewaltigung seiner ehemaligen  Lebensgef&#228;hrtin verhaftet worden. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hatte vergangene  Woche jedoch festgestellt, dass derzeit kein dringender Tatverdacht mehr  bestehe, sodass der Wettermoderator aus der Untersuchungshaft entlassen  werden musste.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc%7EEE2386963EDED4CF78DEC7B9915559B0E%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Weiter bei <em>FAZ.net</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Inkasso-Verband erstattet Strafanzeige gegen Abofallen-Anw&#228;ltin</strong><br />
Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) hat nach eigenen  Angaben Anzeige wegen Verdachtes des versuchten Betruges gegen die  Rechtsanw&#228;ltin Katja G&#252;nther erstattet. Die M&#252;nchener Anw&#228;ltin hatte in  der Vergangenheit mehrfach umstrittene Forderungen von sog. Abofallen  eingetrieben. Der BDIU sieht dadurch den Ruf der Branche gef&#228;hrdet. Zwar  sei G&#252;nthers Unternehmen kein Mitglied des Verbandes, jedoch sei man es  seinen Mitgliedern schuldig, gegen unseri&#246;se Inkassodienstleister  vorzugehen. Da die Forderungen aus Sicht der Verbandes gr&#246;&#223;tenteils  offensichtlich unberechtigt seien, bestehe der Verdacht, dass sich auch  die Anw&#228;ltin durch ihre Inkassot&#228;tigkeit strafbar gemacht haben k&#246;nnte.  Bereits im M&#228;rz diesen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft M&#252;nchen ein  Ermittlungsverfahren gegen G&#252;nther <a href="http://www.golem.de/1003/73756.html">eingestellt</a>.  Auch damals stand der Vorwurf des versuchten Betruges im Raum, die  Staatsanwaltschaft sah jedoch keinen hinreichenden Tatverdacht.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.inkasso.de/presse/pressemeldungen/strafanzeigegnther/index.html">Zur Pressemeldung des BDIU.</a></li>
</ul>
<p><strong>Datensch&#252;tzer untersagen die &#220;bermittlung von Patientendaten</strong><br />
Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD)  hat dem Haus&#228;rzteverband Schleswig-Holstein untersagt, Patientendaten  weiterzugeben oder diese selbst zu nutzen. Auf Grundlage eines Vertrages  zwischen dem Verband, der AOK Schleswig-Holstein und externen  Dienstleistern hatten Haus&#228;rzte Daten ihrer Patienten zu  Abrechnungszwecken an die Dienstleister &#252;bermittelt. Die &#196;rzte selbst  seien dabei jedoch keine Vertragspartei gewesen. Au&#223;erdem sehe der  Vertrag keine Kontrolle der &#196;rzte &#252;ber die Weitergabe ihrer  Patientendaten vor. Es l&#228;ge daher keine Auftragsdatenverarbeitung vor  und die Weitergabe der Daten sei somit rechtswidrig.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100726-datenuebermittlung-hausarztverband.htm">Weitere Details in der Pressemeldung des ULD.</a></li>
</ul>
<p><strong>Britische Datenschutzbeh&#246;rde: Kein Personenbezug in Googles WLAN-Daten</strong><br />
Die britische Datenschutzbeh&#246;rder ICO hat Daten untersucht, die Google im Rahmen seiner <a href="http://www.telemedicus.info/article/1717-Google-und-die-WLAN-Erfassung.html">WLAN-Erfassung</a> in Gro&#223;britannien erhoben hat. In Stichproben konnten die Datensch&#252;tzer  dabei keinerlei personenbezogene Daten feststellen. Die Beh&#246;rde h&#228;lt es  deshalb f&#252;r unwahrscheinlich, dass Google insgesamt signifikante Mengen  datenschutzrechtlich relevanter Daten gespeichert habe.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Britischer-Datenschuetzer-findet-in-Googles-WLAN-Datensammlung-keine-persoenliche-Daten-1048294.html">Weiter bei <em>Heise online</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.ico.gov.uk/upload/documents/pressreleases/2010/ico_statement_google_wifi_data_290710.pdf">Die Pressemeldung der ICO (englisch).</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag     zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1822-Wochenrueckblick-SWIFT,-Vorratsdatenspeicherung,-Abofallen.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<a href="http://carta.info/31492/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-vorratsdatenspeicherung-schadensersatz-von-bild/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Vorratsdatenspeicherung, Schadensersatz von BILD</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/31492/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-vorratsdatenspeicherung-schadensersatz-von-bild/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=31492&amp;md5=a62ad43739665e85cd79dfbc4299ebea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Dreistufentest, Netzneutralit&#228;t, Street View</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Freifahrtschein f&#252;r RapidShare – Bund deutscher Kriminalbeamter will Verkehrsregeln f&#252;rs Internet – Angela Merkel sieht Schwierigkeiten der Informationsgesellschaft – Facebook erreicht eine halbe Milliarde Nutzer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oberlandesgericht D&#252;sseldorf: Freifahrtschein f&#252;r Rapidshare</strong><br />
Das OLG D&#252;sseldorf hat in dieser Woche erneut entschieden, dass der  Sharehoster RapidShare nicht f&#252;r die Verbreitung urheberrechtlich  gesch&#252;tzter Inhalte durch seine Nutzer haftet. Der Filmvermarkter  Capelight hatte im vergangenen Jahr eine einstweilige Verf&#252;gung gegen  RapidShare erwirkt. Die D&#252;sseldorfer Richter widersprechen damit erneut  den Grunds&#228;tzen der Hamburger Gerichte, die die Einhaltung strenger  Pr&#252;fungspflichten durch Rapidshare als St&#246;rer f&#252;r zumutbar erachten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1816-OLG-Duesseldorf-entscheidet-erneut-ueber-Rapidshare.html">Zur ausf&#252;hrlichen Urteilsbesprechung bei <em>Telemedicus</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>ARD: Alle Onlineangebote bestehen Dreistufentest</strong><br />
Die ARD hat am Dienstag die Ergebnisse ihres eineinhalb Jahre dauernden  Dreistufentests vorgestellt. Die Rundfunkr&#228;te gaben bekannt, dass alle  Angebote das Verfahren &#252;berstanden h&#228;tten. Die derzeitigen  Telemedienangebote der ARD w&#252;rden auf keinem der in Betracht kommenden  M&#228;rkte zu nennenswerten Marktst&#246;rungen f&#252;hren. Der Dreistufentest geht  auf wettbewerbsrechtliche Beanstandungen der EU-Kommission zur&#252;ck und  wurde im 12. Rundfunk&#228;nderungsstaatsvertrag im Jahr 2007  festgeschrieben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707561,00.html">Zur Meldung bei <em>SPIEGEL Online</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1160-Was-ist-eigentlich-der-Drei-Stufen-Test.html"><em>Telemedicus</em> erkl&#228;rt den Dreistufentest. </a></li>
<li>Robin Meyer-Lucht: <a rel="bookmark" href="../../30592/drei-stufen-test-ard-zdf-gvk/">Drei-Stufen-Tests: Die Hinterzimmergremien schenken sich den “Mehrwert”</a></li>
</ul>
<p><strong>Google Street View: 38 US-Bundesstaaten fordern Aufkl&#228;rung</strong><br />
In den USA haben sich 38 Bundesstaaten zusammengeschlossen, um die  Datenpannen rund um Google „Street View“ aufzukl&#228;ren. Angef&#252;hrt wird die  Initiative vom Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Connecticut  Richard Blumenthal. Vor kurzem erst musste Google eingestehen, im Rahmen  seiner „Street View“ – Fahrten auch Mitschnitte offener Funknetzwerke  angefertigt zu haben. Die Probleme um „Street View“ scheinen damit f&#252;r  Google nicht abrei&#223;en zu wollen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-muss-sich-wegen-Datensammelei-38-US-Bundesstaaten-stellen-1043330.html">Zu den Hintergr&#252;nden bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1717-Google-und-die-WLAN-Erfassung.html"><em>Telemedicus</em> &#252;ber Google und die WLAN-Erfassung. </a></li>
</ul>
<p><strong>Bund deutscher Kriminalbeamter will Verkehrsregeln f&#252;rs Internet</strong><br />
Der Bund deutscher Kriminalbeamter (BDK) ist diese Woche mit einem  Vorschlag f&#252;r ein  15-Punkte-Programm zum Kampf gegen Netzkriminalit&#228;t  in die Schlagzeilen geraten. Die Kriminalbeamten verlangen darin „klare  gesetzliche Befugnisse f&#252;r offene und verdeckte Ermittlungen im  Internet“ und auch die Einf&#252;hrung eines verl&#228;sslichen  Identit&#228;tsnachweises im Netz. Besonders skuril wirkt die Forderung nach  einem „Reset-Knopf“ f&#252;r das Internet, mit dem das Kanzleramt Deutschland  im Ernstfall „sofort vom Netz nehmen k&#246;nne“.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.neue-oz.de/_archiv/noz_print/interviews/2010/07/20100717_Kriminalbeamte_Netzsicherheit.html">Die Meldung in der <em>Neuen Osnabr&#252;cker Zeitung</em>. </a></li>
<li><em>netzpolitik.org</em> dazu: <a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2010/trolle-idee-reset-knopf-fur-internet-ausschalten/">T(r)olle Idee: Reset-Knopf f&#252;r Internet-ausschalten</a></li>
</ul>
<p><strong>Telekom will h&#246;here Entgelte von datenintensiven Diensten</strong><br />
Am Mittwoch wurden Pl&#228;ne der Deutschen Telekom AG bekannt, von besonders  datenintensiven Diensten wie Google und Apple k&#252;nftig h&#246;here Entgelte  zu verlangen. Telekom &#8211; Chef Obermann rechtfertigt diese Bestrebungen in  besonderer Netz- und h&#246;chster &#220;bertragungsqualit&#228;t, welche die Telekom  bieten w&#252;rde. „Ein gut gemachtes Netzangebot“ m&#252;sse am Ende auch  kostenpflichtig sein und differenziert bepreist werden k&#246;nnen, so  Obermann. Die Telekom stellt damit wieder einmal das Prinzip der  Netzneutralit&#228;t in Frage.</p>
<ul>
<li>Zu den Hintergr&#252;nden beim <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,707601,00.html"><em>Manager Magazin.</em></a></li>
<li>Eine Zeitachse der Kritik daran bei <a href="http://www.piksa.info/blog/2010/07/21/der-tag-an-dem-die-deutsche-telekom-sich-das-netz-zum-feind-machte/">Peter Piksa.</a></li>
</ul>
<p><strong>Angela Merkel sieht Schwierigkeiten der Informationsgesellschaft</strong><br />
In einem Interview mit der  Illustrierten „Bunte“ beklagte  Bundeskanzlerin Angela Merkel unter der Woche, dass die Vielzahl der  Kommunikationskan&#228;le im Internet die Findung eines Gesamtmeinungsbildes  f&#252;r Politiker heutzutage erschweren w&#252;rde. Es w&#252;rde wegen des  technologischen Wandels nicht blo&#223; eine, sondern sogar mehrere  &#214;ffentlichkeiten geben, die ganz verschieden angesprochen werden  m&#252;ssten. Die westlichen Demokratien m&#252;ssten erst einmal lernen, mit  diesen Umst&#228;nden richtig umzugehen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/spate-erkenntnis-einer-bundeskanzlerin-das-netz-verandert-offentlichkeiten/">Ausf&#252;hrlich bei <em>netzpolitik.org</em>. </a></li>
</ul>
<p><strong>Facebook erreicht eine halbe Milliarde Nutzer</strong><br />
Facebook-Gr&#252;nder Marc Zuckerberg verk&#252;ndete am Mittwoch in seinem  Unternehmensblog, dass Facebook nun die magische Marke von 500 Millionen  aktiven Nutzern erreicht h&#228;tte. Facebook ist und bleibt damit das  weltgr&#246;&#223;te soziale Netzwerk. &#220;ber 70 Prozent der Netzwerknutzer  rekrutieren sich mittlerweile von au&#223;erhalb der USA.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzwelt.de/news/83422-facebook-500-millionen-nutzer-gefeiert.html">Mehr dazu bei <em>netzwelt.de</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1806-Datenschutz-und-Datensicherheit-in-sozialen-Netzwerken.html"><em>Telemedicus</em> zum Thema Datenschutz und Datensicherheit in sozialen Netzwerken. </a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag    zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/telemedicus.info/article/1812-Wochenrueckblick-De-Mail,-ZensusG,-Perlentaucher.html');" href="http://telemedicus.info/article/1817-Wochenrueckblick-RapidShare,-Dreistufentest,-Street-View.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Tobias Kl&#228;ner.</em>
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<a href="http://carta.info/31164/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-dreistufentest-netzneutralitaet-street-view/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: Dreistufentest, Netzneutralit&#228;t, Street View</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/31164/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-dreistufentest-netzneutralitaet-street-view/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=31164&amp;md5=30184a7f950caf3d399d3fbe79c11918" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: De-Mail, Zensus-Gesetz, Perlentaucher</title>
		<link>http://carta.info/30869/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-de-mail-zensus-gesetz-perlentaucher/</link>
		<comments>http://carta.info/30869/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-de-mail-zensus-gesetz-perlentaucher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>

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		<description><![CDATA[De-Mail: Vorregistrierung l&#228;uft – Zwei Verfassungsbeschwerden gegen Volksz&#228;hlungsgesetz – Perlentaucher: BGH entscheidet am 30. September – Neue Lizenz f&#252;r Open Source-Hardware – CDU/CSU und Gr&#252;ne f&#252;r mehr Open Access – US-Gericht erkl&#228;rt Schimpfwort-Verbot f&#252;r nichtig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>De-Mail: Vorregistrierung l&#228;uft</strong><br />
Die beiden Anbieter von De-Mail-Adressen, United Internet und die  Deutsche Telekom, haben eine Vorregistrierungsphase f&#252;r De-Mail-Adressen  gestartet. De-Mail ist ein Projekt der Bundesregierung, das  elektronische Kommunikation mit Beh&#246;rden und anderen Adress-Inhabern  rechtssicher und verbindlich machen soll. Die Registrierungsphase  startet, bevor das begleitende B&#252;rgerportalgesetz erlassen wurde &#8211;  dieses wird erst f&#252;r Ende 2010 erwartet. Der Referentenentwurf des  Gesetzes wurde derweil schon<em> </em><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/referentenentwurf-vom-de-mail-gesetz/"><em>Netzpolitik.org</em> zugespielt</a> (<a href="http://www.netzpolitik.org/wp-upload/100702_De-Mail-Gesetz_Referentenentwurf.pdf">PDF</a>).</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-startet-Registrierung-fuer-rechtssichere-De-Mail-1036940.html"><em> </em>Weitere  Informationen bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Zwei Verfassungsbeschwerden gegen Volksz&#228;hlungsgesetz</strong><br />
Das <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/zensg_2011/index.html">Zensusgesetz</a> (ZensG) soll eine neue Volksz&#228;hlung m&#246;glich machen. Durchgef&#252;hrt wird  diese Z&#228;hlung jedoch nicht durch Daten-Direkterhebung beim B&#252;rger,  sondern durch das Zusammenf&#252;hren von Registerdaten. Der Arbeitskreis  Vorratsdatenspeicherung hat nun eine <a href="http://zensus11.de/2010/07/verfassungsbeschwerde-gegen-volkszahlung-2011-beim-bundesverfassungsgericht-eingereicht/">Verfassungsbeschwerde</a> gegen das Gesetz auf den Weg gebracht. Eine <a href="http://www.ferner.eu/?p=2380">weitere Beschwerde</a> hat Jens  Ferner eingelegt. Die Kritik an dem Gesetz konzentriert sich darauf,  dass es erlaubt, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuf&#252;hren &#8211; so  entstehe ein „gl&#228;serner B&#252;rger”.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.internet-law.de/2010/07/volkszahlung-burgerrechtler-erheben-verfassungsbeschwerde.html">Weitere  Informationen bei <em>Internet-Law</em>.</a></li>
<li><a href="http://zensus11.de/">Zur Kritik an  dem Gesetz mehr unter Zensus11.de.</a></li>
</ul>
<p><strong>Perlentaucher: BGH entscheidet am 30. September</strong><br />
Im Streit um das Internet-Portal Perlentaucher entscheidet der BGH erst  am 30. September. Der Gerichtshof hatte zun&#228;chst angek&#252;ndigt, bereits am  Tag der m&#252;ndlichen Verhandlung am 15. Juli entscheiden zu wollen, dies  dann jedoch revidiert. Die lange Verschiebung des Termins d&#252;rfte auf die  beginnende Ferienzeit zur&#252;ckzuf&#252;hren sein. Der Rechtsstreit um  Perlentaucher dreht sich um den Schutz von Buch-Rezensionen der  Zeitungen <em>SZ</em> und <em>FAZ</em> &#8211; das Portal Perlentaucher fasst diese als Abstract  zusammen und vermarktet die Abstracts als eigene Leistung.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6335.html">Zum neuen Termin  Perlentaucher.de.</a></li>
<li><a href="../../30617/die-causa-perlentaucher-und-die-freiheit-der-information/">Zur  grunds&#228;tzlichen Bedeutung des Falls Till Kreutzer auf <em>Carta</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Neue Lizenz f&#252;r Open Source-Hardware</strong><br />
Eine Allianz aus verschiedenen bekannten Entwicklern der Open  Source-Hardware-Szene hat eine neue Lizenz verabschiedet. Die Lizenz  „Open Source Hardware” (OSHW) soll sicherstellen, dass Hardware-Know  How, wie z.B. Schalt- oder Baupl&#228;ne, ad&#228;quat offen lizenziert werden  kann. Wie bei Softwarelizenzen hat die neue Lizenz das Ziel, eine  Weiterverwendung und -entwicklung der Hardware zu erm&#246;glichen.</p>
<ul>
<li><a href="http://freedomdefined.org/OSHW">Der  Lizenztext ist abrufbar unter freedomdefined.org.</a></li>
</ul>
<p><strong>CDU/CSU und Gr&#252;ne f&#252;r mehr Open Access</strong><br />
Im Rahmen einer Anh&#246;rung zum Dritten Korb zur Modernisierung des  Urheberrechts haben sich sowohl Politiker der CDU als auch der Gr&#252;nen  f&#252;r eine St&#228;rkung des Open Access-Gedankens ausgesprochen. Namentlich  geht es dabei um das Recht von Forschern, ihre Publikationen nicht nur  in urheberrechtlich gesch&#252;tzten Fachzeitschriften, sondern auch &#252;ber das  Internet verf&#252;gbar zu machen. Die Politiker fordern hier ein  „verbindliches Zweitver&#246;ffentlichungsrecht” der Wissenschaftler. Von der  Regierungskoalition FDP war derweil zum Thema nichts konkretes zu h&#246;ren  &#8211; auch Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger war in ihrer <a href="http://bmj.de/enid/a30f02bd5444e8008a8a9935b020df89,33954a706d635f6964092d0936393139093a0979656172092d0932303130093a096d6f6e7468092d093036093a095f7472636964092d0936393139/Ministerin/Reden_1mu.html">Berliner  Rede</a> sehr unkonkret geblieben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-CSU-und-Gruene-fuer-mehr-Freiheiten-bei-wissenschaftlichen-Publikationen-1037820.html">Weitere  Informationen bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>US-Gericht erkl&#228;rt Schimpfwort-Verbot f&#252;r nichtig</strong><br />
Der 2nd Circuit Court of Appeals in New York hat die „Indecency Rules”  der Fernsehaufsichtsbeh&#246;rde FCC f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt. Die  Regeln seien zu unbestimmt und &#252;bten „chilling effects” auf die  Fernsehsender aus. Die Indecency Rules schreiben vor, dass W&#246;rter wie  „Fuck” oder andere &#228;hnlich „anst&#246;&#223;ige” Inhalte im US-amerikanischen  Fernsehen ausgeblendet werden m&#252;ssen. Dies hatte dazu gef&#252;hrt, dass  Fernsehsender Live-&#220;bertragungen nur zeitversetzt ausstrahlten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_77507.html">Weitere  Informationen bei epd Medien.</a></li>
<li><a href="http://www.ca2.uscourts.gov/decisions/isysquery/4f05b6b3-0963-4d4a-9fa1-e30d49277209/1/doc/06-1760-ag_opn2.pdf">Das  Urteil als PDF.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag   zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1812-Wochenrueckblick-De-Mail,-ZensusG,-Perlentaucher.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Simon M&#246;ller.</em>
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<a href="http://carta.info/30869/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-de-mail-zensus-gesetz-perlentaucher/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: De-Mail, Zensus-Gesetz, Perlentaucher</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/30869/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-de-mail-zensus-gesetz-perlentaucher/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=30869&amp;md5=bf1c868e6c2a18b395d19cd3d3c8f95c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Street View, Abofallen, Facebook</title>
		<link>http://carta.info/30557/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-street-view-abofallen-facebook/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[SWIFT-Abkommen in EU-Parlament und Bundestag angenommen – BGH: Hinsendekosten im Fernabsatz m&#252;ssen Verbrauchern erstattet werden – Haftung der DENIC f&#252;r rechtswidrige Domains best&#228;tigt – Hamburger Gesetzentwurf zu Street View schafft es in den Bundestag – SPD schl&#228;gt Gesetzes&#228;nderung gegen Abofallen im Internet vor – Bu&#223;geldverfahren gegen Facebook eingeleitet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>SWIFT-Abkommen in EU-Parlament und Bundestag</strong> angenommen<br />
Das Europ&#228;ische Parlament hat am Donnerstag das umstrittene  SWIFT-Abkommen &#252;ber den Transfer von Bankdaten an US-Beh&#246;rden  angenommen. Noch im Februar hatte das Parlament eine &#228;ltere Version des  Abkommens wegen datenschutzrechtlicher Bedenken gekippt. Das daraufhin  &#252;berarbeitete Abkommen wurde nun jedoch mit 484 zu 109 Stimmen  akzeptiert. Wenige Stunden sp&#228;ter sprach sich auch der deutsche  Bundestag in einem <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702431.pdf">Entschlie&#223;ungsantrag</a> mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP f&#252;r die neue Version des Abkommens  aus. Die &#196;nderungen h&#228;tten wesentliche Verbesserungen bewirkt und auch  die Bundesrepublik Deutschland k&#246;nne nicht auf Erkenntnisse aus dem  US-Terrorist Finance Tracking Program (TFTP) verzichten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-verabschiedet-neues-SWIFT-Abkommen-zum-Bankdatentransfer-1034690.html">Ausf&#252;hrlich  bei <em>Heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>BGH: Hinsendekosten im Fernabsatz m&#252;ssen Verbrauchern erstattet werden</strong><br />
Der Bundesgerichtshof hat am Mittwoch entschieden, dass einem  Verbraucher im Falle des Widerrufs eines Fernabsatzvertrages auch die  Hinsendekosten erstattet werden m&#252;ssen (Az. <a title="(2 zugeordnete  Entscheidungen)" href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20ZR%20268/07" target="_blank">VIII ZR 268/07</a>). Bereits im April hatte der  Europ&#228;ische Gerichtshof <a href="http://www.telemedicus.info/article/1709-EuGH-Hinsendekosten-beim-Widerruf-eines-Fernabsatzvertrags.html">festgestellt</a>,  dass Verbrauchern nach europ&#228;ischem Recht ausschlie&#223;lich die  unmittelbaren Kosten der R&#252;cksendung auferlegt werden d&#252;rfen.  Dementsprechend entschied der BGH nun, dass <a title="§ 346 BGB: Wirkungen des R&#252;cktritts" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/346.html" target="_blank">§ 346  Abs. 1 BGB</a> in Verbindung mit §§ <a title="§ 312d BGB: Widerrufs- und R&#252;ckgaberecht bei  Fernabsatzvertr&#228;gen" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/312d.html" target="_blank">312d</a>, <a title="§ 357 BGB: Rechtsfolgen des Widerrufs und der  R&#252;ckgabe" href="http://dejure.org/gesetze/BGB/357.html" target="_blank">357 BGB</a> dahingehend ausgelegt werden m&#252;ssten, dass dem  Verbraucher auch die Kosten f&#252;r die Hinsendung der Ware erstattet werden  m&#252;ssen.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=52551&amp;pos=1&amp;anz=140">Zur  Pressemeldung des BGH.</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberlandesgericht Frankfurt best&#228;tigt Haftung der DENIC f&#252;r rechtswidrige  Domains</strong><br />
Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat das OLG Frankfurt im Juni  entschieden, dass dieDomain-Registrierungsstelle DENIC zur L&#246;schung von Domains verpflichtet sein  kann, wenn diese offensichtlich Namensrechte Dritter verletzen (<a href="http://www.bettinger.de/rechtsdatenbank/domainrecht/urteile/100617-olg-frankfurt-am-16-u-23909-loeschungspflicht-denic-regierung-mittelfrankende-et-al.html">Urteil  vom 17. Juni 2010, Az. 16 U 239/09</a>). Im konkreten Fall hatte ein  Unternehmen mit Sitz in Panama u.a. die Domains regierung-oberbayern.de  und regierung-unterfranken.de registriert. Der Freistaat Bayern ging  daraufhin zun&#228;chst gegen den Admin-C der Domains vor. Bei einigen  Domains wurde daraufhin jedoch ein neuer Admin-C eingetragen. Das Land  Bayern ging deshalb gegen die DENIC vor und verlangte die L&#246;schung der  Domains. Zu recht, wie das OLG Frankfurt best&#228;tigte: Zumindest bei  „eindeutigen, sich aufdr&#228;ngenden Namensrechtsverletzungen” sei die DENIC  zur L&#246;schung der Domains verpflichtet.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/OLG-Frankfurt-bestaetigt-Haftung-des-DeNIC-fuer-rechtswidrige-Domains-1034814.html">Die  Hintergr&#252;nde bei <em>Heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Hamburger Gesetzesentwurf zu Street View schafft es in den  Bundestag</strong><br />
Der Bundesrat hat sich am Freitag darauf verst&#228;ndigt, einen <a href="http://www.bundesrat.de/cln_179/nn_1759312/SharedDocs/Drucksachen/2010/0201-300/259-10,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/259-10.pdf">Gesetzesentwurf  zu Google Street View</a> in den Bundestag einzubringen (<a href="http://www.bundesrat.de/cln_179/nn_1759312/SharedDocs/Drucksachen/2010/0201-300/259-10_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/259-10%28B%29.pdf">Drucksache  259/10(B)</a>). Bereits Ende April hatte der Hamburger Senat einen  Antrag im Bundesrat eingebracht, um durch <a href="http://www.telemedicus.info/article/1731-Der-Hamburger-Entwurf-zum-Street-View-Gesetz-im-Detail.html">&#196;nderungen  am Bundesdatenschutzgesetz</a> die Rechte von Betroffenen bei Diensten  wie Street View zu st&#228;rken. Der nun vom Bundesrat eingebrachte Entwurf  ist jedoch deutlich ausf&#252;hrlicher als der Vorschlag Hamburgs.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bundesrat.de/cln_179/nn_8538/DE/presse/pm/2010/113-2010.html?__nnn=true">Zur  Pressemeldung des Bundesrates.</a></li>
<li><a href="http://www.telemedicus.info/article/1731-Der-Hamburger-Entwurf-zum-Street-View-Gesetz-im-Detail.html"><em>Telemedicus</em> zum Hamburger Entwurf.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bu&#223;geldverfahren gegen Facebook eingeleitet</strong><br />
Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat ein   f&#246;rmliches Bu&#223;geldverfahren gegen Facebook eingeleitet. Grund: Mit   seinen Synchronisierungsfunktionen f&#252;r Handys und E-Mail-Accounts   erfasse Facebook auch Daten von Personen, die nicht bei Facebook   angemeldet sind. „Die Kontaktvorschl&#228;ge, die Facebook in den   Freundschaftseinladungen unterbreitet, geben durchaus Anlass zu der   Vermutung, dass die aus den Adressb&#252;chern der Nutzer erhobenen Daten   auch zur Erstellung von Beziehungsprofilen von Nichtnutzern dienen”, so   Caspar. Facebook hat nun bis zum 11. August Zeit, zu den Vorw&#252;rfen   Stellung zu nehmen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2365106/datenschutz-facebook.html">Zur   Pressemeldung des Hamburger Datenschutzbeauftragten.</a></li>
</ul>
<p><strong>Gesetzentwurf: Ein Button gegen Abofallen im Internet</strong><br />
Am Dienstag hat die SPD-Fraktion eine <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702409.pdf">&#196;nderung  am BGB</a> vorgeschlagen, um Abofallen im Internet k&#252;nftig zu  unterbinden. Danach sollen Vertr&#228;ge im Internet nur dann wirksam  geschlossen werden k&#246;nnen, wenn der Nutzer vor Abschluss deutlich und  „gestaltungstechnisch hervorgehoben” auf die Gesamtkosten hingewiesen  wurde. Durch diese „Button”-L&#246;sung sollen versteckte Kosten in Vertr&#228;gen  verhindert werden. Auch Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger  (FDP) hat diesen Ansatz begr&#252;&#223;t, dr&#228;ngt jedoch vornehmlich auf eine  europ&#228;ische L&#246;sung.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100701954"><em>Juris</em> zum Gesetzesentwurf der SPD-Fraktion.</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,705334,00.html"><em>Spiegel  Online</em> zu den Pl&#228;nen der Bundesjustizministerin.</a></li>
</ul>
<p><strong> </strong><br />
<strong>Markenrechtsstreit um „Lena”</strong><br />
Der Hype um Lena Meyer-Landruth hat das Markenrecht erreicht. Wie  Buchreport berichtet, soll gleich zwischen mehreren Verlagen und  Unternehmen Streit &#252;ber die Nutzung des Namens „Lena” und „Lena  Meyer-Landruth” herrschen. Wegen der namensgleichen Bastelzeitschrift  stehe demnach der OZ Verlag Werken mit dem Namen „Lena” im Titel  „kritisch gegen&#252;ber” und auch die Produktionsfirma Brainpool TV scheint  Publikationen mit dem Namen der S&#228;ngerin nicht gern zu sehen. Gegen&#252;ber  dem Heyne-Verlag sollen die Anw&#228;lte bereits die ausschlie&#223;lichen  Nutzungsrechte an dem Namen „Lena Meyer-Landruth” proklamiert haben.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2010/07/05/mit-haekeln-und-oesen.htm">Weiter  bei buchreport.de.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag  zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1808-Wochenrueckblick-SWIFT,-Abofallen,-Facebook.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Adrian Schneider.</em>
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<a href="http://carta.info/30557/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-street-view-abofallen-facebook/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Street View, Abofallen, Facebook</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/30557/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-street-view-abofallen-facebook/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=30557&amp;md5=aa725eeb4d31eb594a44a54383834f29" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Google in China, Millionenklage gegen Youtube</title>
		<link>http://carta.info/30179/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-google-in-china-millionenklage-gegen-youtube/</link>
		<comments>http://carta.info/30179/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-google-in-china-millionenklage-gegen-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=30179</guid>
		<description><![CDATA[EU-Rat stimmt f&#252;r das SWIFT-Abkommen – SWR-Rundfunkrat genehmigt weitere Internetseiten – Viacom scheitert vorerst mit Millionen-Klage gegen Youtube – Google gibt Chinas Druck nach – Gelder f&#252;r zweiten Anlauf zur Etablierung von digitalem Rundfunk bewilligt – IP-Adressen d&#252;rfen auch bei Flatrates f&#252;r 7 Tage gespeichert werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EU-Rat stimmt f&#252;r das SWIFT-Abkommen</strong><br />
Der EU-Rat hat einem Kompromissvorschlag zur Weiterleitung von Bankdaten  in die USA zugestimmt. In diesem Abkommen wird geregelt, unter welchen  Voraussetzungen Daten der internationalen Bankdaten-&#220;bermittlungsstelle  SWIFT von Belgien aus in die USA &#252;bergeben werden d&#252;rfen. Die USA nutzen  die Daten f&#252;r geheimdienstliche Zwecke, insbesondere zur Terrorabwehr.  Nach der Entscheidung des Rates bedarf es nun noch der Zustimmung des  europ&#228;ischen Parlaments. Da aber alle Fraktionen au&#223;er Linken und Gr&#252;nen  das neue Abkommen st&#252;tzen, wird die Entscheidung wohl positiv  ausfallen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/eu-rat-segnet-swift-abkommen-ab/">Nachrichten&#252;berblick  bei <em>Netzpolitik.org</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>SWR-Rundfunkrat genehmigt weitere Internetseiten</strong><br />
Der SWR-Rundfunkrat hat im Rahmen von Drei-Stufen-Tests weitere   Internetangebote des SWR genehmigt. Zu den Genehmigungen geh&#246;rt unter   anderem die Haupt-Internetpr&#228;senz der ARD-Rundfunkanstalten ARD.de, aber   auch einsplus.de, SWR.de oder kindernetz.de.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_929562.html">Weitere   Informationen bei Digitalfernsehen.de.</a></li>
</ul>
<p><strong>Viacom scheitert vorerst mit Millionen-Klage gegen Youtube</strong><br />
Der Medienkonzern Viacom ist mit seiner Klage gegen Youtube einstweilen   gescheitert. Viacom, zu dem unter anderem auch MTV und Viva geh&#246;ren,   hatte Youtube vorgeworfen, parasit&#228;r die eigene Leistung auszunutzen: Es   sei gerade das Gesch&#228;ftsmodell von Youtube, Nutzer Videos hochladen zu   lassen, an denen das Unternehmen keine Nutzungsrechte habe.   Nichtsdestotrotz ging der entscheidende Gerichtshof in den USA davon   aus, dass Youtube f&#252;r Rechtsverletzungen Dritter erst ab Kenntnis   haftet. Dies entspricht dem im US-Gesetz Digital Millennium Copyright   ACT (DMCA) festgelegten Haftungsregime. Viacom will nun dennoch   Rechtsmittel einlegen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.urheberrecht.org/news/p/1/i/3991/">Weitere   Informationen beim Institut f&#252;r Urheber- und Medienrecht.</a></li>
<li>Dazu auf <em>Carta</em>: J&#252;rgen Kalwa: <a href="http://carta.info/29638/youtube-im-sicheren-hafen/">Youtube im sicheren Hafen</a></li>
</ul>
<p><strong>Google gibt Chinas Druck nach</strong><br />
Google hat seine Strategie, Nutzer von der festland-chinesischen   Google-Seite Google.cn auf die Honkong-Seite Google.hk weiterzuleiten,   aufgegeben. Dies erfolgte anscheinend auf Druck von chinesischen   Beh&#246;rden. Noch Anfang des Jahres hatte Google bekannt gegeben, sich   notfalls aus China ganz zur&#252;ckziehen zu wollen &#8211; die Zensurpolitik des   dortigen Regimes wolle man nicht unterst&#252;tzen. Die aktuelle &#196;nderung   wird von den meisten Beobachtern als „Einknicken” Googles gewertet.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,703453,00.html">Weitere   Informationen bei <em>Spiegel Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberlandesgericht Frankfurt/M: IP-Adressen d&#252;rfen auch bei Flatrates f&#252;r 7  Tage gespeichert werden</strong><br />
Das OLG Frankfurt hat entschieden, dass Internet-Access-Provider wie die  Deutsche Telekom Verbindungsdaten 7 Tage speichern d&#252;rfen &#8211; auch bei  Flatrates. Das Gericht argumentiert im Wesentlichen damit, dass auch bei  Flatrate-Vertr&#228;gen unter Umst&#228;nden n&#246;tig ist, Verbindungsdaten wie die  vom Kunden verwendete IP-Adresse zu speichern, z.B. wenn der Kunde einen  anderen Service nutzt als den vom Flatrate-Tarif umfassten DSL-Zugang.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kanzlei-w%c3%bcstenberg.de/OLG%20Frankfurt%20Main%20Urt.%20v.%2016.6.2010.pdf">Zur  Entscheidung des Gerichts (PDF).</a></li>
<li><a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/kritik-olg-frankfurt-zur-vorratsspeicherung-von-ip-adressen/">Kritik  bei <em>Daten-Speicherung.de</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong>Bundesnetzagentur senkt Entgelte f&#252;r die &#8220;letzte Meile&#8221;</strong><br />
Die BNetzA hat mit Entscheidung vom 1. Juli 2010 neue Entgelte sowohl  f&#252;r die &#220;bernahme von TAL-Leitungen („letzte Meile”) als auch f&#252;r das  Line-Sharing-Verfahren festgesetzt. Beispielsweise kostet die „&#220;bernahme  ohne Arbeiten beim Endkunden” nun nur noch 30,83 Euro &#8211; vorher waren es  noch 35,70 Euro. Die Entgelte werden von der BNetzA auf Basis der <a title="§ 30 TKG: Entgeltregulierung" href="http://dejure.org/gesetze/TKG/30.html" target="_blank">§§ 30 ff. TKG</a> regelm&#228;&#223;ig neu festgesetzt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Regulierer-senkt-Gebuehren-fuer-die-letzte-Meile-1031992.html">Meldung  bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
<li><a href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911/DE/DieBundesnetzagentur/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3/2010/2010_001bis100/BK3-10-087_BKV/BK3-10-087_Tenor_BKV.html?nn=152564">Die  Entscheidung der BNetzA.</a></li>
</ul>
<p><strong>Gelder f&#252;r zweiten Anlauf zur Etablierung von digitalem Rundfunk bewilligt</strong><br />
Die Kommission f&#252;r die Ermittlung des Finanzbedarfs der  Rundfunkanstalten (KEF) hat Gelder bewilligt, die f&#252;r ein  „Entwicklungsprojekt zur Einf&#252;hrung des digitalen terrestrischen  H&#246;rfunks” beantragt wurden. Mit diesem Geld wollen Deutschlandradio und  die ARD-Rundfunkanstalten einen neuen Anlauf zur Etablierung digitalen  Radiorundfunks im DAB-Standard machen. Den letzten Anlauf hatte die KEF  Anfang 2008 noch f&#252;r praktisch gescheitert erkl&#228;rt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kef-online.de/inhalte/presse/kef_pressemitteilung_25062010.pdf">Zur  Pressemitteilung der KEF.</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Chance-fuer-das-Digitalradio-1029734.html">Meldung  bei <em>Heise Online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Bundesgerichtshof: E-Plus muss keine GSM-Gateways dulden</strong><br />
Der BGH hat entschieden, dass E-Plus seine SIM-Karten nicht f&#252;r fremde  GSM-Gateways zur Verf&#252;gung stellen muss. Ein GSM-Gateway dient dazu,  verschiedene Telekommunikationsnetze zu verkoppeln. Die Beklagte des  Verfahrens hatte E-Plus-Karten wie ein Endnutzer erworben und dann in  gro&#223;en, kommerziellen GSM-Gateways eingesetzt &#8211; auf diese Weise umging  sie die Zusammenschaltungs-Entgelte, wie sie von der Bundesnetzagentur  f&#252;r die Netzbetreiber festgesetzt werden. Dass E-Plus solches Vorgehen  ausschlie&#223;en will, sei zul&#228;ssig, so der BGH.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=52443&amp;pos=2&amp;anz=134">Pressemitteilung  des BGH.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit Telemedicus pr&#228;sentiert Carta jeden Montag zentrale Entwicklungen des Medien- und Informationsrechts. Dieser <a href="http://telemedicus.info/article/1803-Wochenrueckblick-SWIFT,-Flatrate-Vertraege,-Google.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Simon M&#246;ller.</em>
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<a href="http://carta.info/30179/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-google-in-china-millionenklage-gegen-youtube/">Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: SWIFT, Google in China, Millionenklage gegen Youtube</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/30179/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-swift-google-in-china-millionenklage-gegen-youtube/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=30179&amp;md5=79b9ed0ac064384ea4d28d2755d7bd68" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfragen der Informationsgesellschaft: L&#246;schen vor Sperren, Verbandsklagerecht gegen Google Street View, Newspass</title>
		<link>http://carta.info/29337/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loeschen-vor-sperren-verbandsklagerecht-gegen-google-street-view/</link>
		<comments>http://carta.info/29337/rechtsfragen-der-informationsgesellschaft-loeschen-vor-sperren-verbandsklagerecht-gegen-google-street-view/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Telemedicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=29337</guid>
		<description><![CDATA[Leutheusser-Schnarrenberger plant Warnhinweise bei Urheberrechtsverletzung und Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage – EU-Parlament f&#252;r „L&#246;schen vor Sperren” – Details zum geplanten Leistungsschutzrecht ver&#246;ffentlicht – „Newspass“: Bezahlinhalte bald auch bei Google? – Rheinland-Pfalz will Verbandsklagerecht gegen Google „Street View“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/56f3a8b4dfbb40199529d2b8733201f0" alt="" width="1" height="1" /><strong>Leutheusser-Schnarrenberger: „Berliner Rede zum Urheberrecht“</strong><br />
Am Montag hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger  in ihrer mit Spannung erwarteten „Berliner Rede zum Urheberrecht“ ihre  Vorstellungen an ein neues Urheberrecht umrissen. Dabei sprach sich die  Ministerin unter anderem daf&#252;r aus, k&#252;nftig im Internet automatische  Warnhinweise durch die Anbieter bei Urheberrechtsverletzungen anzeigen  zu lassen und auch das vieldiskutierte Leistungsschutzrecht f&#252;r Verleger  ins Gesetz aufzunehmen. Eine Ausweitung der Haftungsprivilegien des  Telemediengesetzes sei dabei jedoch ebenso wenig vorgesehen wie eine  „Kulturflatrate“. Das Urheberrecht m&#252;sse vielmehr insgesamt st&#228;rker die  Selbstbestimmung der Kreativen sch&#252;tzen.</p>
<ul>
<li>Zum<a href="http://carta.info/28969/dokumentation-berliner-rede-zum-urheberrecht-von-sabine-leutheusser-schnarrenberger/"> Redemanuskript</a> und zur <a href="http://carta.info/28713/carta-streamt-die-berliner-rede-zum-urheberrecht-der-bundesjustizministerin/">Aufzeichnung der Rede</a> bei <em>Carta</em>.</li>
<li><a href="http://www.engeln.de/2010/06/15/keine-netzsperren-ist-nicht-genug/">Kritische  Anmerkungen von Stefan Engeln.</a></li>
<li>Au&#223;erdem auf <em>Carta</em>: Robin Meyer-Lucht: <a rel="bookmark" href="../../28973/justizministerin-daempft-verlegerhoffnungen-auf-finanzielle-wunder-durchs-leistungsschutzrecht/">Justizministerin d&#228;mpft Verlegerhoffnungen auf  “finanzielle Wunder” durchs Leistungsschutzrecht</a></li>
</ul>
<p><strong>EU-Parlament f&#252;r &#8220;L&#246;schen <em>vor</em> Sperren&#8221;</strong><br />
Das EU-Parlament hat in der vergangenen Woche eine grunds&#228;tzliche  Positionsbestimmung im Hinblick auf den Umgang mit „Cyberkriminellen”  und kinderpornographischen Inhalten abgegeben. Entsprechende Inhalte  sollen demnach an der Quelle gel&#246;scht werden, bevor in Betracht gezogen  wird, Webseiten zu blockieren. In diesem Zusammenhang wurde auch ein  mehrheitlicher Aufruf an alle Regierungen verabschiedet, von Zensur,  Netzsperren und Filtern abzusehen und auch nicht Unternehmen  entsprechende Restriktionen aufzuerlegen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-formuliert-Grundsaetze-zur-Netzpolitik-1023466.html">Zur  Meldung bei <em>heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Eckpunktepapier zum geplanten Leistungsschutzrecht ver&#246;ffentlicht</strong><br />
<em><a href="http://www.netzpolitik.org/">Netzpolitik.org</a></em> hat  letzte Woche ein gemeinsames Eckpunktepapier von VDZ und BDVZ zum  geplanten Leistungsschutzrecht f&#252;r Verlage ver&#246;ffentlicht. Unter anderem  hei&#223;t es in dem anonym zugespielten Dokument, dass nicht nur einzelne  Beitr&#228;ge, Vorsp&#228;nne, Bilder und Grafiken vom Leistungsschutzrecht  erfasst werden sollen, sondern auch &#220;berschriften, S&#228;tze und sogar  Satzteile. Diese Forderung sorge im Netz f&#252;r wirbel: Kritiker  bef&#252;rchten, dass damit die Gefahr geschaffen werde, Sprache an sich zu  monopolisieren.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/verleger-leistungsschutzrecht-soll-sprache-monopolisieren/">Ausf&#252;hrlich  bei <em>netzpolitik.org</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>„Newspass“: Bezahlinhalte bald auch bei Google?</strong><br />
Google plant, bis Jahresende ein eigenes Bezahlsystem f&#252;r Online-Medien  namens „Newspass“ in seine Dienste zu integrieren – wohl auch  angetrieben durch die Diskussion um das k&#252;nftige Leistungsschutzrecht  f&#252;r Verleger. Medienanbieter sollen sich an dieses System anschlie&#223;en  k&#246;nnen und frei &#252;ber die Preisstruktur der angebotenen Inhalte  entscheiden k&#246;nnen. Durch „Newspass“ gesch&#252;tzte Artikel w&#252;rden zwar  weiterhin in den Google-Suchergebnissen erscheinen, jedoch mit einem  Hinweis versehen werden, dass der dahinter stehende Inhalt nur gegen die  Entrichtung eines Entgeltes einzusehen ist.</p>
<ul>
<li><a href="http://netzwertig.com/2010/06/18/newspass-google-will-verlagen-den-traum-von-bezahlinhalten-erfuellen/">Weiter  bei <em>netzwertig.com</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Rheinland-Pfalz will Verbandsklagerecht gegen Google Street  View</strong><br />
Neue datenschutzrechtliche Regelungen zu Google Street View, wie sie  von Hamburg und dem Saarland erst k&#252;rzlich als <a href="http://telemedicus.info/article/1731-Der-Hamburger-Entwurf-zum-Street-View-Gesetz-im-Detail.html">Gesetzesinitiative</a> in den Bundesrat eingebracht worden sind, k&#246;nnten nach Auffassung des  rheinland-pf&#228;lzischen Justizministers Heinz Georg Bamberger schon bis  Mitte 2011 in Kraft treten. Das Bundesland Rheinland-Pfalz wolle &#252;ber  die bisherigen Vorschl&#228;ge hinaus darauf hinwirken, Verbandsklagen gegen  Google Street View zu erm&#246;glichen, um einem „Machtgef&#228;lle”  zwischen dem Suchmaschinenbetreiber und den B&#252;rgern entgegenzutreten.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rheinland-Pfalz-will-Verbandsklagerecht-gegen-Street-View-1025685.html">Zur  Meldung bei <em>heise online</em>.</a></li>
</ul>
<p><strong>Oberlandesgericht Frankfurt: Kein Anspruch auf unverz&#252;gliche L&#246;schung von   IP-Adressen</strong><br />
Das OLG Frankfurt hat in der vergangenen Woche entschieden, dass die   Deutsche Telekom AG dynamische IP-Adressen nicht sofort nach Beendigung   der Verbindung l&#246;schen muss. Eine sofortige L&#246;schung der IP-Adressen,   wie vom Kl&#228;ger begehrt, sei der Telekom unter technischen   Gesichtspunkten nicht m&#246;glich, da eine Abrechnung der vom Kunden in   Anspruch genommenen Verbindungen durch die Telekom sonst nicht   stattfinden k&#246;nne. Dies gelte auch f&#252;r Flatrate-Tarife. Die Entscheidung   ist nicht rechtskr&#228;ftig, das Oberlandesgericht hat die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100601715">Zur   Meldung bei <em>juris.de</em>. </a></li>
</ul>
<p><strong>Verwaltungsgericht M&#252;nster: Gewinnspiel um ein Einfamilienhaus im Internet   unzul&#228;ssig</strong><br />
Das VG M&#252;nster hat in der letzten Woche &#252;ber die Rechtm&#228;&#223;igkeit eines   Quiz-Spiels im Internet entschieden. Im konkreten Fall konnten die   Nutzer gegen ein Entgelt von 39,99 Euro unter anderem ein   Einfamilienhaus gewinnen. Dies stelle einen Versto&#223; gegen den   Rundfunkstaatsvertrag dar, so das VG M&#252;nster. Das Gericht best&#228;tigte   damit eine Verf&#252;gung der Bezirksregierung D&#252;sseldorf, die dem   Veranstalter des Gewinnspiels aufgab, dieses innerhalb eines Zeitraums   von zwei Wochen einzustellen. Gewinnspiele in vergleichbaren Telemedien   seien nach den Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags nur zul&#228;ssig, wenn   f&#252;r die Teilnahme daran ein Entgelt von h&#246;chstens 0,50 Euro verlangt   werde. Die Entscheidung ist nicht rechtskr&#228;ftig.</p>
<ul>
<li><a href="http://juris.de/jportal/nav/nachrichten/zeigenachricht.jsp?feed=juna&amp;wt_mc=rss.juna&amp;nid=jnachr-JUNA100601678">Zur   Meldung bei <em>juris.de</em>.</a></li>
</ul>
<p><em>In Zusammenarbeit mit <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.telemedicus.info/');" href="http://www.telemedicus.info/" target="_blank">Telemedicus</a> pr&#228;sentiert Carta jeden Montag zentrale Entwicklungen des Medien- und         Informationsrechts.</em> <em>Dieser <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/telemedicus.info/article/1787-Wochenrueckblick-Springer,-GEZ-Reform,-JMStV.html');" href="http://telemedicus.info/article/1792-Wochenrueckblick-Berliner-Rede,-Leistungsschutzrecht,-Google.html">Wochenr&#252;ckblick</a> wurde zusammengestellt von Tobias Kl&#228;ner.</em>
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			</a>
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