szmtag

Die Hinweise darauf, was den Dow Jones am Donnerstag zu Fall brachte, verdichten sich. Offenbar war das plötzliche Aussetzen des computergenerierten High-Frequency-Handels verantwortlich. Die Standfestigkeit der Märkte steht damit einmal mehr in Zweifel.

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Die Börse stand am Donnerstag unter Schock. Schuld daran war offenbar der Ausfall des computergestützten Hochfrequenz-Handels.

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Auf techcrunch fürchtet Michael Arrington den Siegeszug der Billig-News als Massenware:  “the rise of cheap, disposable content on a mass scale, force fed to us by the portals and search engines.”

Peter Richter entgegnet in der FAZ Kathrin Pasigs Internetkolumne im Merkur. “Wer nach vorn schaut, leidet mehr, und die Geburtskrankheit des Optimisten ist nun einmal die Enttäuschung. Ein Kulturpessimist kann gar nicht enttäuscht werden …”

“Promising to be virtuous, but not now is a perilous balancing act for policymakers.” Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel gilt als  Zentralbank der Zentralbanken, eine der wenigen weitgehend unabhängigen Institutionen der Finanzwelt. Hervé Hanoun, General Deputy Manager, hat letztens klare Worte zu den bisherigen Massnahmen der Regierungen gegen die Finanzkrise gefunden:
“The leverage-led growth model – a combination of excessive leverage in the financial system, overindebtedness of households, low interest rates and global imbalances – was at the heart of the crisis. But the paradox is that the policies that have been [...]

Don Alphonsos F.A.Z.-Blogbeitrag zum “Nullsummenspiel zwischen Frankfurt, Washington, Berlin und Rüsselsheim” ist Unfug von Anfang bis Ende: verschachtelte Blödeleien aus einem fränkischen Kaff, die zynisch und ironisch sein wollen, aber eben doch nur granteliges Gebrabbel am virtuellen Stammtisch sind. Es ist traurig mitanzusehen, wie die F.A.Z. so langsam von Wirrmachern heruntergerockt wird.

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Was hat die Klimakatastrophe mit der Finanzkrise zu tun? Blythe Masters lautet eine von vielen richtigen Antworten. Die junge Bankerin wurde berühmt, weil sie 1995 mit ihrem Team bei JP Morgan die ersten Credit Default Swaps entwickelt hat. Die Papiere zählen zu jenen Finanzkonstrukten, die der Grossinvestor Warren Buffett einmal als financial weapons of mass destruction bezeichnete. Die von Masters konzipierten Derivate erwiesen sich als ausserordentlich erfolgreich. Nach der Internet-Bubble im Jahr 2000 explodierte der Markt und erreichte – zusammen mit anderen Kredit-Derivaten – im Jahr 2008 ein Volumen von nominell 62 [...]

Die FED kauft Staatsanleihen. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ein weiteres Stück der “freien Marktwirtschaft” fürs erste verabschiedet wird. Auf lange Sicht drohen Umstände, die wenig erbaulich sind.

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Wo sind sie, die Verfechter des freien Marktes? Wer fordert endlich, eine insolvente Bank auch Pleite gehen zu lassen? Enteignung: Nein!

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Il buono, il brutto, il cattivo heisst ein Western von Sergio Leone, auf deutsch unter dem Titel “Zwei glorreiche Halunken” herausgekommen. Quentin Tarrantino zählt ihn zu seinen Lieblingsfilmen, heisst es. [...]

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Die US-Zentralbank hat sich mit der jüngsten Senkung vom Leitzins als wirtschaftlichem Steuerinstrument verabschiedet. Der Zinsschritt ist nicht die eigentlich entscheidende Massnahme. Manche Kommentare behaupten voreilig, die Vereinigten Staaten seien auf dem Weg in japanische Verhältnisse. Wenn das nur so einfach ginge. [...]

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Krugman rechnet es Merkel vor: A crucial number is “bang for euro”: the ratio of the increase in GDP to the increase in the deficit. Die Rechnung ist einfach. Wenn das Bruttosozialprodukt steigt, steigen die Staatseinnahmen, kann der Staat also vorab mehr Schulden machen.

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50 Milliarden futsch. Betrug, Betrug, schreien die Zeitungen. Aber welcher? Die Investoren glaubten, Bernard L. Madoff betrüge ein wenig in ihrem Sinne – dabei betrog er sie. [...]

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Dummheit hat Herr Nobelpreisträger Krugman dem Minister Steinbrück vorgeworfen, schreibt Reuters. Und der Spiegel setzt noch eins drauf, nicht Steinbrück, nein der ganzen Regierung habe er Dummheit vorgeworfen. [...]

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Gegen eine längere Rezession, wie sie die NYTimes heraufziehen sieht, sollen nun staatliche Stimulus-Programme helfen. Vom Konsumenten wird kein zusätzliches Geld kommen, schon gar nicht vom US-amerikanischen. Die NYTimes meldet die schwächsten Einzelhandelsverkäufe seit 35 Jahren. Andere Stellen müssen einspringen.

Nun gibt es aber zwei Arten von Staaten. Verschuldete und Nicht-Verschuldete. Das macht bei zusätzlichen staatlichen Ausgaben einen nicht unerheblichen Unterschied, darauf weist Martin Wolf in der Financial Times hin.
In short, if the world economy is to get through this crisis in reasonable shape, creditworthy surplus countries must expand domestic demand relative to potential [...]

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