Die Hartplatzhelden feiern: Der BGH hat heute entschieden, dass die Veröffentlichung von Amateurfussball-Videos keine unlautere Leistungsübernahme darstellt. Jens Weinreich gratuliert.
“Wilde Vergleiche mit irreführenden Vereinfachungen machen die Debatte nicht unbedingt einfacher,” stellt Marcel Weiß zum Vergleich der Internetregulierung mit der Straßenverkehrsordnung fest. Bei der all2gethernow nahm er an einer Diskussionsrunde zur Strukturkrise der Musikindustrie teil und fasst nachbereitend seine Argumente zusammen.
Von Diaspora erhoffen sich einige, dass es als “verteiltes soziales Netzwerk” geschlossene Plattformen wie Facebook ablöst. In zwei Wochen sollen Nutzer es erstmals ausprobieren können.
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Der soziale Nutzen entscheidet: Eine Studie zeigt, dass Wikipedia das Trittbrettfahrerproblem widerlegt.
Google StreetView-Lesetipps: Vom Kontroll-Mem, Hypokrisie und der Rettung Deutschlands
11.08.2010 | 3 Kommentare
Street View füllt das Sommerloch: Martin Weigert schlägt Google vor, es einfach sein zu lassen, denn “Street View hat ohnehin kein wirkliches Geschäftsmodell und würde euch in Deutschland noch lange Ärger bereiten.”
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Sixtus vs. GVU: Abmahnung für die “Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen”
10.08.2010 | 1 Kommentar
Die GVU ließ ohne Auftrag oder Nachfrage beim Urheber Videos löschen. Dabei stehen die Filme sogar unter Creative-Commons-Lizenz.
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Der “Not-Aus-Knopf” fürs Internet folgt einer naiv-kindlichen Vorstellung vom Wesen der Netzdinge – so Constanze Kurz in der FAZ.
Ein hohes technisches Verständnis ist entscheidend für Whistleblower, die unerkannt sensible Information möglichst weit verbreiten wollen. John Naughton meint, sie sollten daher zuerst versuchen, die Expertise und Infrastruktur von Wikileaks zu nutzen.
“Wenn Journalisten diese Loveparade organisiert hätten, wäre das nicht passiert.” – Stefan Niggemeier über Jubelperser, den Zustand des Lokaljournalismus und das Quengeln einer selbstgerechte Branche.
Christian Jakubetz fragt: “Warum sollten die öffentlich-rechtliche Sender weiterhin nur das machen, was sie schon seit 50 Jahren machen?” Damit verlören sie langfristig ihre Existenzberechtigung.
10 Argumente für und gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide
21.07.2010 | 24 Kommentare
“Deutschland ist noch nicht reif für diese Form der Demokratie,” glaubt Christian Sickendieck und listet 10 Argumente auf. Nur einem sehr kleinen Teil von ihnen findet Ronnie Grob berechtigt, im Großen und Ganzen könnten sie aber “lustiger und absurder” kaum sein.
Der Chaos Computer Club stellt “11 Thesen für ein lebenswertes Netz” zur Diskussion. Das Netz dürfe nicht nur als Quell ewigen Übels gesehen werden, vielmehr sollte Selbstbestimmung der freien Netzbürger das Ziel sein.
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Heute beginnt ein Experiment, das wohl viele Zeitungsverlage genau beobachten: Rupert Murdochs Times versucht Paid-Content für allgemeine Nachrichteninhalte.
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Die ARD zeigt Applaus für Wulff, den es nie gab. Die taz berichtet über die fragwürdige Methode.
Das FAZ.net-Fernsehblog ist in seiner Position als führendes Fernsehblog auf FAZ.net nicht zu unterschätzen und konnte durch seinen Beitrag zur Tagesschau-Pressemitteilung des NDR die Gemüter erheitern.

Sandra Mamitzsch 