Das Computerprogramm MindMentor verspricht automatisierte psychologische Hilfe. Für 4,95 die Stunde liefert es die Illusion davon.
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Konvergenz war die technologische Lieblingsidee von Leuten, die Angst haben, die Übersicht zu verlieren. Technischer Fortschritt dagegen zeigt sich in den eleganten Mischformen der hybriden Geräte von heute.
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Sozialer Austausch heute bedeutet Management von Kommunikationskonfetti, denn die Lust, Dinge miteinander zu teilen, nimmt immer stärker zu. Golfspieler teilen ihre Handicaps, in England gibt es den ersten Fußballclub, der einer Onlinecommunity gehört. Alle Freunde sind immerzu da.
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Es wird so viel geschrieben wie noch nie. Das Text-Universum explodiert. Gegen die Übermenge an Geschriebenem gibt es drei mögliche Strategien: Redaktion, Aggregation und Ignoranz.
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Das Netz in seinen neuen Erscheinungsformen ist ein fantastisches Podium der Selbstdarstellung. Jeder kann sich nun ohne große Umstände der Welt zeigen (und fast jeder scheint das zu wollen). Der Drang nach Aufmerksamkeit in der Online-Welt hat bereits Grenzen verschoben.
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Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kämpft für die Geheimhaltung von Agrarsubventionen – und liegt damit voll im Trend.
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Vor 90 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das “Staatliche Bauhaus”. Der Stil des Bauhaus hat wie kein anderer im 20. Jahrhundert verändert, wie man Dinge und Lebenswelten gestalten kann. Aber das Bauhaus war mehr als nur klare Architektur, moderne Möbel und form follows function.
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Peter Glaser hat einen sehr lesenswerten Essay über die Internet-Gesellschaft geschrieben, in der er leben möchte. Eben auf der Republica vorgetragen und hier ist der Link.
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Wenn das Feuer im digitalen Zentrum der Aufmerksamkeit manchmal für einen Moment nachläßt, sehen wir staunend, dass nicht mehr der Weg das Ziel ist. Nun ist der Rand die Mitte.
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In alter Zeit war der Kampf gegen die Schlange ein mühsames, von Hand betriebenes Unterfangen. Extragarstige Spezialschlangen wie etwa der Drache machten die Arbeit besonders unangenehm. Mit den Jahren strandete die Schlange dann an den Küsten der menschlichen Zivilisation. Sie wurde domestiziert zur Warteschlange, aber immer noch schlagen ihr Abscheu und Antipathie entgegen.
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Der Mac ist 25: Wie ein Rechner unsere Vorstellung von Veränderung verändert hat. Eine Eloge.
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Das Netz ist inzwischen auf ein Ziel ausgerichtet: Permanenz. Online gibt es keinen Ladenschluß mehr, keine Sperrstunde, kein Programmende. Der zunehmend digitale Medienfluß verwandelt sich in eine Umweltbedingung.
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Schönheitspflege mit Photoshop ist längst gang und gäbe. Nun will uns eine kanadische Software ans Messer liefern.
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Elektronische Finde-Hilfen wie Suchmaschinen oder Auktionsplattformen scheinen für Sammler phantastische Möglichkeiten zu bieten. Aber es drohen auch unerwartete neue Gefahren.
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Die “New York Times” nannte es vor ein paar Tagen das Zeitalter der Ungeduld. Abermillionen Menschen sitzen Tag für Tag vor ihren Computern und warten darauf, dass das Betriebssystem endlich fertig gestartet ist. Aber es ist nicht einfach nur Ungeduld, sondern die moderne Version davon. Die Wartezeiten werden kürzer. Dateien laden schneller, Webseiten bauen sich zügig auf. Dennoch helfen die immer schnelleren Maschinen nicht gegen die moderne Unrast im Gegenteil.
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Peter Glaser 