Eine immer stärker hochgerüstete Sicherheitstechnologie bringt statt Sicherheit vor allem eines mit sich: einen gigantischen Datenberg, der kaum noch auszuwerten ist.

Mehr zu: | |

Jahrtausendealt ist die Form der zehn Gebote, auch in der Gegenwart gibt es immer neue Variationen. Selbst in der Netzwelt scheint die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der alten Welt. Ich hab mal zehn davon zusammengestellt:

Mehr zu: | | | | | | | |

Wer einen Waldspaziergang macht, kann sich von den vielen Tannennadeln überfordert fühlen – oder sich erholen. Frank Schirrmachers Buch über die Gefahren des Informationszeitalters aktualisiert eine Klage, die schon die alten Ägypter kannten.

Mehr zu: | | | |

Ich wollte mal sehen, ob ich es noch hinkriege, ein bißchen analog zu sein. Nur damit es keine Mißverständnisse gibt: Ich bin gern digital. Es ist angenehm. Ich kann um vier Uhr früh einkaufen, obwohl es das Ladenschlußgesetz gibt. Ich kann einen Text, der, sagen wir: am nächsten Tag in Zürich sein muß, mit einem Klick dorthinschicken – vor 20 Jahren mußte ich erst einmal herausfinden, wann nachts die letzten Fernzüge losfahren und wo der Postwaggon ist (an dem sich ein Briefschlitz befand, durch den man vom Bahnsteig aus frankierte Umschläge einwerfen konnte; gleich darauf [...]

Mehr zu: |

Warum das Geldausgeben im Netz ausgerechnet bei Kleinbeträgen so schwierig ist:

Mehr zu:

War da was?

Zettelchen schreiben und an die Tür hängen. Mitbewohner bitten, etwas auszurichten. Die gängigen Lokale abgrasen. Vor der Schule warten. Nach der Schule warten. An den wichtigen Haltestellen in der Innenstadt nachsehen. Die üblichen Punkte ansteuern, an denen bei schönem Wetter die Gitarristen und Querflötisten rumhängen. Die obligaten WGs abklappern. Irgendwo sitzen, wo es Billardtische oder Flipper gibt, und warten, bis jemand kommt. Sich einen Platz in einem Cafe suchen, von dem aus man einen städtischen Platz oder einen vielbegangenen Straßenzug gut überblicken kann. Bei Leuten vorbeigehen und sehen, ob sie zu Hause sind. In [...]

Wer Google verlassen möchte, bekommt jetzt Unterstützung: von Google.

Mehr zu: | |

Wir leben in merkwürdigen Zeiten: Zeitungen werden durch zu viel Liebe zerstört, die Kulturflatrate ist längst da und der Kommunismus könnte mit digitaler Hilfe doch noch siegen.

Mehr zu: | | | |

Das Computerprogramm MindMentor verspricht automatisierte psychologische Hilfe. Für 4,95 die Stunde liefert es die Illusion davon.

Mehr zu: | | |

Konvergenz war die technologische Lieblingsidee von Leuten, die Angst haben, die Übersicht zu verlieren. Technischer Fortschritt dagegen zeigt sich in den eleganten Mischformen der hybriden Geräte von heute.

Mehr zu: | |

Sozialer Austausch heute bedeutet Management von Kommunikationskonfetti, denn die Lust, Dinge miteinander zu teilen, nimmt immer stärker zu. Golfspieler teilen ihre Handicaps, in England gibt es den ersten Fußballclub, der einer Onlinecommunity gehört. Alle Freunde sind immerzu da.

Mehr zu: |

Es wird so viel geschrieben wie noch nie. Das Text-Universum explodiert. Gegen die Übermenge an Geschriebenem gibt es drei mögliche Strategien: Redaktion, Aggregation und Ignoranz.

Mehr zu: | | |

Das Netz in seinen neuen Erscheinungsformen ist ein fantastisches Podium der Selbstdarstellung. Jeder kann sich nun ohne große Umstände der Welt zeigen (und fast jeder scheint das zu wollen). Der Drang nach Aufmerksamkeit in der Online-Welt hat bereits Grenzen verschoben.

Mehr zu: | |

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner kämpft für die Geheimhaltung von Agrarsubventionen – und liegt damit voll im Trend.

Mehr zu: | | | | | |

Vor 90 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das “Staatliche Bauhaus”. Der Stil des Bauhaus hat wie kein anderer im 20. Jahrhundert verändert, wie man Dinge und Lebenswelten gestalten kann. Aber das Bauhaus war mehr als nur klare Architektur, moderne Möbel und form follows function.

Mehr zu: | | |

weiter »