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Gunnar Sohn entlarvt in TheEuropean die deutsche Netzpolitik als technikfeindliche “Jägerzaunregulierung” und fordert von der Politik mehr Web-Exzellenz zugunsten des Standorts Deutschland.

Es werden mehr, aber ihre Reichweite bleibt bescheiden, stellt Dirk Elsner (Blick Log) zu den deutschsprachigen Wirtschaftsblogs fest. Liegt es am “Renommiert-Komplex” den traditionelle Medien pflegen? Dem Artikel beigefügt ist eine Mindmap mit 165 Adressen von Wirtschaftsblogs.

Apple will künftig unterbinden, dass Print-Abos von Zeitungen mit einem kostenlosen Zugang zu Bezahl-Apps auf dem iPad verknüpft werden, weil man daran nicht mitverdienen würde. Anstatt in diesen sauren Apfel zu beissen, sollten Verlage lieber auf den Browser setzen.

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Allen Grund zum Feiern hat die Wikipedia, die in diesem Tagen zehn Jahre alt wird. Aus kleinen Anfängen entwickelte sie sich zum meist benutzten Online-Lexikon der Welt, das keine Konkurrenz mehr fürchten muss. Wird ihr statt dessen das eigene Wachstum zum Problem?

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Mit Einnahmen in Höhe von rund 16 Mio. US-$ hat die Wikimedia Foundation ihre bislang erfolgreichste Fundraising-Kampagne beendet. Mehr als 500.000 Personen weltweit spendeten, so dass die Wikipedia für rund ein weiteres Jahr werbefrei geführt werden kann, wie ReadWriteWeb berichtet.

Die Neurowissenschaften könnten in den nächsten Jahren nicht nur unser Bild vom Menschen an sich, sondern auch das von Social Networks stark verändern. Eine Spurensuche im Grenzgebiet von Forschung und Social Media.

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nennt Stowe Boyd die Vorstellung des Facebook-Gründer, jeder Mensch müsse im Web mit einer einzigen, umfassenden Identität sichtbar sein. Boyd plädiert demgegenüber für den Gebrauch mehrerer unterschiedlicher Identitäten und die größtmögliche Wahrung von Privatsphäre und Diskretion.

Der französische Journalist Jordan Pouille beschreibt die Situation der Beschäftigten bei Foxconn, die u. a. das iPhone für Apple produzieren. Auf seinem Blog steht ein Text (mit viel Bildmaterial) in englischer Sprache, den französischen Artikel gibt es bei La Vie (Registrierung erforderlich).

Yahoo! will den populären Bookmarking-Dienst Delicious schliessen (oder verkaufen). Die Trauer darüber ist groß, sei es wegen des möglichen Endes einer Ikone des Web 2.0, sei es wegen der Einsicht, dass im Netz nicht alles gratis zu haben ist.

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Wo bleibt der Aufschrei von Guardian, New York Times und Spiegel angesichts der Verhaftung von Julian Assange, fragt Mathias Bröckers auf Telepolis und prangert deren Doppelmoral im Verhältnis zu Wikileaks an.

Facebook hat seine mit Spannung erwartete Lösung für E-Mails vorgestellt und sich damit geschickt positioniert. Nicht als “Gmail Killer” sondern als “Social Inbox” der Zukunft: Einfach, schnell und mehrere Dienste integrierend.

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Christian Jakubetz übt Kritik am Deutschen Journalistenverband (DJV) und dessen “Essener Erklärung“: Zu langweilig, zu wenig Gedanken über die Zukunft und zu sehr der Idee  eines Leistungsschutzrechtes verpflichtet. “Man möchte, dass alles so bleibt, wie es ist. Und die Politik soll fleissig daran mithelfen.”

Die jüngsten Zwischenwahlen in den USA haben die Demokraten klar verloren. Dazu beigetragen hat auch das seit den Präsidentenwahlen nur halbherzig fortgeführte Social-Media-Engagement Barack Obamas. Was 2008 als Bewegung neuen Typs begann, vermochte seither die politischen Strukturen und Prozesse noch nicht nachhaltig beeinflussen.

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fährt der Online-Journalismus in Deutschland leider noch immer, konstatiert Lorenz Lorenz-Meyer in einem Interview mit Thomas Mrazek, das online bereits hier zu lesen ist und Ende November gedruckt in der netzwerk recherche-Werkstatt erscheinen wird.

Die Zeitung als Applikation auf dem Smartphone oder Tablet? Kein Problem, solange man ein Gerät von Apple hat. Bei aller Euphorie um die Kultmarke darf aber nicht übersehen werden, dass Googles Android schon bald den größeren Markt für deutschsprachige Medien-Apps bieten könnte.

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