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Sollten wir nicht lieber Facebook-Miteigentümer als nur Mitglieder sein? Die Chance dazu wird uns bald gegeben – durch den Börsengang.

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Ahmadinedschad kann man nicht wie Kurt Beck interviewen. Das klassische Frage-Antwort-Frage-Spiel von Claus Kleber brachte keine neuen Einsichten.

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Man kann nie genug Freunde haben, vor allem nicht in sozialen Netzwerken. Persönliche Kontakte sind dort kein Geheimnis mehr, auch nicht gegenüber den Betreibern.

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Bevor die Plattform an die Börse geht, wird sie von ihren 800 Millionen Bewohnern noch hübsch gemacht.

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Anders als den autoritären Regimen in Nordafrika gelingt es den westlichen Regierungen ihr System der Machtausübung auf das Internet zu übertragen – durch Maßnahmen, wie Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren. Die Regelbarkeit von Handlungsräumen soll so symbolisch in den Kommunikationsprozess des Netzes eingeschrieben werden.

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Karl-Theodor zu Guttenberg steht stark unter Druck, weil er in seiner Dissertation abgeschrieben haben soll – ohne die Quellen alle genannt zu haben. Julius Endert stellt dem die Zitierkultur bei Twitter und deren Wirkungen gegenüber.

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Die neue ARD-Vorsitzende hat zu Jahresanfang eine erstaunliche Interview-Serie hingelegt. Und Julius Endert fragt sich, ob das, was Monika Piel sagte, ernst gemeint war oder nur eine ganz ausgekochte Strategie darstellt.

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Facebook bekommt frisches Geld von Goldman Sachs und Yuri Milner, dem russischen Investor, der schon vor über einem Jahr den Trend zu Social Media erkannte. Julius Endert erklärt dessen Facebook-Spiel, das eine Wette auf ein Facebook-Welt-Imperium ist.

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Das Internet als digitales Kaufhaus und Aktien von Portalseiten-Anbietern als Kaufempfehlung: Als “Schatz” gilt heute nicht mehr die Aktie aus dem Jahr 2000, sondern die erhalten gebliebene Studie der Analysten, die uns einen kuriosen Einblick in damalige Sichtweisen bietet.

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Wer mit Matthias Kurth, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur spricht, dem wird schnell klar, dass er sich gedanklich/theoretisch bereits von der reinen Lehre eines einheitlichen und neutralen Netzes verabschiedet hat. Ein Video.

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“Informationen sollten frei sein!”, an deutschen Behörden ist diese Forderung bislang weitgehend abgeprallt. Daten sind dort so etwas wie der geheime Schatz. Einsicht wird nur auf Anfrage gewährt und noch nicht einmal in allen Bundesländern gibt es das dazu erforderliche Informationsfreiheitsgesetz. Die Open-Data-Bewegung will das ändern.

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Offenbar gibt es viele Menschen, die durch Google StreetView eine Zwangseingemeindung in Digitalien befürchten. Zwischen Faszination und Kontrollverlust sollte man sich die Mühe machen, zu verstehen, warum das so ist – und sie nicht polemisch als Offliner disqualifizieren. Wenig transparente Unternehmen als Organisatoren der digitalen Öffentlichkeit hinterlassen einfach ein ungutes Gefühl.

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Bei Inhaltefabriken wie Demand Media werden digitale Inhalte am Fließband produziert. In so einer “Clickworker-Gesellschaft” wird die emanzipative Kraft des Internet ins Gegenteil gedreht.

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Peter Kruses Theorie der Kommunikation im Netz und ihrer Wechselwirkung mit den klassischen Massenmedien wird durch die Berichterstattung rund um den Rücktritt von Horst Köhler bestätigt. Weil die Medien absichtsvoll die Aufschaukelung verstärkt haben, weil sie gelernt haben, sich im Netz an Geschichten und Meinungen zu bedienen, kam diese Entwicklung in Gang.

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Köhler sagte das, was alle wissen und alle denken. Was für eine beispiellose Oberflächlichkeit in der Berichterstattung und der Analyse des Rücktritts von Horst Köhler von seinem Amt als Bundespräsident.

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