Nicht nur der Staat speichert auf Vorrat – vom fehlenden “Delete all my tweets”-Button.

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Die Petition gegen Netzsperren und die Anhörung des Petitionsausschusses haben gezeigt: Über das Web ist eine neue Öffentlichkeit entstanden. Die Chancen, die die breite Diskussion von Gesetzesvorhaben bietet, sollten jetzt genutzt werden.

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In Zukunft entstehen Relevanz und Reichweite durch das Zusammenspiel von Empfehlungssystemen – nicht mehr über eine, durch welche Gründe auch immer veranlasste Suche auf Google, wie es die Verlage heute noch glauben.

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Interviews mit Clay Shirky sind immer ein Genuss. In diesem geht es erneut um den Zugang zu Wissen und die Fragen des Urheberrechts.

Das derzeit geltende Uhrheberrecht bezeichnet Shirky als eine Art Monopol weniger unter dem viele leiden. Der Zugang zu Wissen sei aber ein modernes Grundrecht, und deshalb müsse sich das Urheberrecht wandeln. Zur Not müßten sich die Menschen den freien Zugang zur Information einfach nehmen. Dann könnte es letztendlich eine Entwicklung [...]

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Der Großversuch der traditionellen Medien, aus einer Ökonomie der Aufmerksamkeit wieder eine Ökonomie der direkten Zahlungen zu machen, wird scheitern. Paid Content ist viel zu unflexibel für offenen Pfade des Internets. Eine Geschichte aus dem Jahr 2012.

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In seinem neuen Buch warnt Jonathan Zittrain, Harvard-Professor für Internetrecht, davor, die offene Architektur des Netzes zu zerstören. Julius Endert hat es gelesen.

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Bei gutefrage.net und Co. dürfen die Nutzer als fleißige Contentsklaven auf der virtuellen Verlagsgaleere rudern. Ein klassisches Google-Trittbrettfahrer-Geschäftsmodell, das nicht zum Anti-Google-Aufruf der Verleger passen will.

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Ich halte Hubert Burda für viel zu schlau, als dass er blauäugig mal eben unüberlegt einen feuilletonistischen Meinungsbeitrag ohne Ziel und Zweck abdrucken lässt. Sein Text ist ein einziger Appell an die Politik, erneut Partei für die Verleger zu ergreifen. Das hat schon bei der Breitseite gegen die Onlineaktivitäten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks sehr gut funktioniert.

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