Ganz im Sinne Andy Warhols: Im Netz decken zahlreiche Verfremdungen des offiziellen Whitehouse-Pressefotos die morbide Seite dieser Inszenierung auf.

Großes kündigt sich an: Ein neuer Aggregator für die deutsche Blogosphäre macht sich (endlich) daran, das Erbe von Rivva anzutreten. [...]

Peter Glaser wirft vor dem Hintergrund der aktuellen Unruhen einen Blick auf die ägyptische Kommunikationsgeschichte. Die Ironie der aktuellen Entwicklungen: Die Totalabschaltung des Internet hat die Massenproteste geradezu befördert, statt sie zu beruhigen.

Traditionell hat YouTube zu Jahresbeginn einen Rückblick auf die erfolgreichsten “YouTube ads of 2010″ veröffentlicht. An der Spitze steht – wenig überraschend – das Old-Spice-Video “The Man Your Man Could Smell Like”. Derartige Werbevideos gehören heute zum Internet wie das “www”. Welche Folgen aber hat das Virale Marketing für die “digitale Öffentlichkeit” und die Kommunikation im Netz?

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Susanne Baer, Professorin für Öffentliches Recht & Geschlechterstudien und ab Februar Richterin am Bundesverfassungsgericht, fragt in den aktuellen “Blättern” nach der “Verfassungsfitness” des bundesdeutschen Grundgesetzes.

Der Web-Designer YuxiYou veranschaulicht in einer kurzen gelungenen Präsentation, wer auf dieser Welt aus welchen Gründen und mit welchen Mitteln Inhalte im Internet zensiert. [...]

Die Carta-Redaktion hat den Autoren dieser Plattform zum Jahreswechsel zwei Fragen gestellt: Welche Person des öffentlichen Lebens hat Sie 2010 am stärksten beeindruckt? Und: Welches Thema oder Ereignis wird uns im Jahr 2011 am intensivsten beschäftigen? Hier die Antworten von Daniel Leisegang.

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Der überraschende Rückzug des ehemaligen Wikileaks-Sprechers Daniel Schmitt hat den tiefen Riss zu Tage treten lassen, der sich durch die Führungsriege der Organisation zieht. Mehr noch: Der Streit um die zukünftige Ausrichtung von Wikileaks offenbart, dass das Projekt am Scheideweg steht und – statt aus vergangenen Fehlern zu lernen – an seinen eigenen Wertmaßstäben zu scheitern droht.

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Schafft Google eine „digitale Öffentlichkeit“? Wird das Private mit mit Street View nun öffentlich? Nichts dergleichen: Google privatisiert die öffentliche Sphäre. Mehr noch – die demokratische Öffentlichkeit selbst verkommt zur Ware.

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Facebook versucht das Netz zu kolonialisieren, kommerzialisieren und zu zentralisieren. Die offene Vernetzungs- und Organisationsstruktur im Internet bietet allerdings effektive Möglichkeiten, sich gegen diese Vereinnahmung zu wehren: „Diaspora“ hat den Anspruch ein offenes und sicheres soziales Netzwerk zu werden und seinen Nutzern die Herrschaft über ihre privaten Daten zurückzugeben.

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Der nächste Bundespräsident muss Mut zu unbedingter politischer Unabhängigkeit beweisen. Christian Wulff ist allerdings eher ein nach innen wirkendes Beruhigungsmittel für die CDU. Gegen Gauck wirkt er kraftlos und unauffällig.

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Elena scheitert nicht nur beim versprochenen Bürokratieabbau – es ist auch das größte Vorratsdatenspeicherungsprojekt der Bundesrepublik und Großfeldversuch für unausgereifte Chipkartentechnik. Es gibt noch eine ganze Reihe Probleme zu lösen, wenn das Projekt nicht völlig scheitern soll.

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Guido Westerwelle beklagt den fehlenden Lohnabstand. Doch die von der FDP propagierte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes sorgte für sinkende Löhne und ist daran mitverantwortlich.

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Die Medienkrise verschärft die Arbeitsbedingungen der freien Journalisten und lässt den Unterschied zwischen unabhängiger Information und PR weiter schwinden. Damit verliert der Journalismus weiter an Glaubwürdigkeit und begibt sich in den freien Fall.

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Die Digitalisierung der Kulturgüter verändert unseren Zugang zum Wissen tiefgreifend. Das Netz erlaubt es, das Wissen der Menschheit allgemein zugänglich zu machen und ermöglicht es einem Konzern wie Google, sich eine unermessliche Zahl digitalisierter Buchkopien anzueignen. Derzeit scheint es, als laufe die technische Entwicklung einer vergleichsweise behäbigen Rechtsordnung davon.