Wer meinte, dass nach der Finanzkrise nichts mehr bleiben werde wie zuvor, hat auf unerwartete Weise Recht behalten. Die Bundestagswahl hat die Republik politisch in die 1980er Jahre zurück gebeamt.
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Seit Michael Jacksons Tod hört man es auch in Bezug auf die Popkultur immer häufiger: Wir erleben gerade das Ende einer Epoche. Die Ära der globalen Popstars ist vorbei. Warum man sich hier tatsächlich mal Sorgen machen sollte – im Unterschied zur Zukunft der Zeitung, des Buchs und des Fernsehens etwa.
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Krisen-Metaphorik nach dem G20-Gipfel: Im Nebel sieht man Gespenster besonders gut
06.04.2009 | 3 Kommentare
Wenn dem G-20-Gipfel etwas gelungen ist, dann eines der verbreitetsten Bilder der letzten Monate gründlich aus den Medien und Köpfen zu verdrängen: das von der Krise als einer ‘Fahrt durch den Nebel’. Die Aussicht auf riesige und schnell wirkende Maßnahmenpakete sowie einen global einheitlichen Kurs in der Krisenbekämpfung hätten sonst kaum so leicht so große Hoffnungen wecken können. Beginn einer Serie über ein “anderes Krisenwissen”.
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Welchen Unterschied macht die Weltwirtschaftskrise im Zeitalter neoliberaler Gouvernementalität?
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Die aktuelle Krise scheint die Neoliberalen die Meinungsführerschaft gekostet zu haben. Dennoch wird der Neoliberalismus nicht einfach verschwinden. Er ist längst zu einer in Alltagspraktiken und Selbsttechniken fest verankerten Lebensweise geworden. Und diese könnte im Zuge der Krise bald sogar nur noch einmal unausweichlicher erscheinen. Von Carsten Zorn.
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Carsten Zorn