Die Tage kam wieder mal eine Forsa-Studie heraus, die die „Politikverdrossenheit“ in Deutschland beklagt. 30 Prozent der Wahlberechtigten wissen noch nicht, ob sie im September wählen gehen oder wen sie dann wählen.
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Souveräne Frauen braucht das Land, nicht brave Abstimmerinnen.
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Die Mehrheit hat nicht automatisch Recht: Konventionen müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Und nicht alle gelten überall.
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Dem Journalisten Jürgen Domian wird “angst und bange” um die Meinungsfreiheit, weil Facebook – versehentlich, wie der Konzern inzwischen mitgeteilt hat – einige seiner Posts gelöscht hat.
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Viele haben zum ersten Mal bemerkt, dass man über den alltäglichen Sexismus reden kann. Und noch nie wurde über ein Thema so ergiebig zwischen Netz und Mainstream diskutiert.
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Wer männliches Fehlverhalten heute noch mit dem Frauenbild der Sechzigerjahre entschuldigt, hat ein paar Jahrzehnte lang nicht aufgepasst.
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Sind sexuelle Belästigungen von Frauen, die sich deutlich unterhalb strafrechlich relevanter Grenzen abspielen, eine Lappalie, oder ein vollkommen unakzeptabler Zustand?
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Seit Eli Parisers Buch “The Filter Bubble” wird diskutiert, ob Ausblendung akzeptabel ist, und falls ja, wieviel und wann.
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Wir freuen uns, wenn unsere Bloggerei gut ankommt. Aber ist Anerkennung gleichbedeutend mit einem Tauschgeschäft Geld gegen Ware?
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Es gibt viele Gründe, Facebook nicht zu mögen. Aber auch ein paar sehr gute, es trotzdem zu benutzen.
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Es gibt Umbrüche in der arabischen Welt, über die in den Medien wenig berichtet wird. Zum Teil gehen sie von den USA aus, wie Ahmed in ihrem Buch beschreibt.
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Von der Wichtigkeit politischer Beziehungen und der Schwierigkeit, Neues zu vermitteln
20.10.2012 | 3 Kommentare
Wer ein Anliegen durchsetzen will, lernt irgendwann: Die fruchtbare Auseinandersetzung mit Ideen ist nur auf der Grundlage respektvoller Beziehungen möglich.
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Wenn Themen allgemein debattiert werden, sollte die Diskussionsrunde nicht bloß einen Blickwinkel abbilden. Tut sie aber, wenn nur Männer teilnehmen.
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Parteipolitik, Lobbyismus, kommerzieller Journalismus – that’s why nix funktioniert
09.08.2012 | 1 Kommentar
Politik wird zunehmend von Lobbies, den Medien und in Talkshows gemacht. Das große Ganze ist dabei aus dem Blick geraten, was sich auch in den familienpolitischen Leistungen niederschlägt: ein Vorschriftendschungel. Weshalb nimmt niemand eine Machete?
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Antje Schrupp