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	<title>CARTA &#187; Andreas Grieß</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Arbeitsabl&#228;ufe in Online-Redaktionen: Viel Gleiches, wenig Experimente</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 13:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie unterscheiden sich die Arbeitsabl&#228;ufe in Online-Redaktionen von &#214;ffentlich-Rechtlichem Rundfunk und Tageszeitungen? Welche Konsequenzen bringen diese Unterschiede mit sich? Diesen Fragen bin ich in meiner Diplomarbeit nachgegangen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen drei Monaten erstellte ich meine Diplomarbeit zum Thema Arbeitsabl&#228;ufe in Online-Redaktionen. Ich fragte: Inwiefern unterscheiden sich die Arbeitsabl&#228;ufe in Online-Redaktionen von Tageszeitungen und (&#246;ffentlich-rechtlichen) Rundfunkanbietern? Welche Gr&#252;nde haben m&#246;gliche Unterschiede und welche Chancen und Risiken lassen sich daraus ableiten, sowohl f&#252;r die einzelnen Typen von Online-Redaktion, als auch f&#252;r den Online-Journalismus insgesamt?</p>
<p>Um diesen Fragen nachzugehen besuchte ich die Redaktionen von tagesschau.de, sueddeutsche.de, hr-online und fnp.de und sprach mit Verantwortlichen. Die Erkenntnisse meiner Arbeit stehen daher unter der Einschr&#228;nkung, dass die besuchten Redaktionen nicht zwangsl&#228;ufig als repr&#228;sentativ gelten m&#252;ssen und die dort gewonnenen Erkenntnisse somit nicht zwangsl&#228;ufig &#252;bertragbar sind. Es gibt aber gute Gr&#252;nde, &#220;bertragbarkeit und Repr&#228;sentativit&#228;t, zumindest in vielen Bereichen, anzunehmen. Ver&#246;ffentlichungen verschiedener Journalistik-Forscher untermauern dies weiter.</p>
<p>Es fiel auf, dass die Online-Redaktionen untereinander viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Diese konzentrieren sich vor allem auf den ordin&#228;ren Online-Nachrichtenbetrieb. Was die Redaktionen selbst produzieren und wie sie es tun – dar&#252;ber herrscht relativ gro&#223;e &#220;bereinstimmung. Es lie&#223; sich feststellen, dass die Redaktionen unabh&#228;ngig von ihrem Stammmedium speziellen Anforderungen des Online-Journalismus unterworfen sind. Um diese zu erf&#252;llen, haben sie gleiche oder zumindest vergleichbare L&#246;sungen entwickelt und umgesetzt.</p>
<p>Dies f&#252;hrt etwa dazu, dass die Redaktionen alle nach einem Schichtsystem arbeiten, welches auffallende Parallelen aufweist. Es f&#252;hrt dazu, dass sie vorrangig Texte produzieren – obwohl gerade in dieser Hinsicht das Multimedium Internet andere Hoffnungen weckt – und es f&#252;hrt dazu, dass sie &#228;hnliche r&#228;umliche Strukturen in ihren Newsrooms geschaffen haben. Es hat sich also durchaus eine f&#252;r den Online-Journalismus typische Arbeitsweise herauskristallisiert.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Tageszeitungen sind enger mit Online-Redaktion verwoben</strong></p>
<p>Aber wie erwartet, existieren auch Unterschiede: So weisen zum Beispiel die vorherrschenden Ausbildungswege der Online-Redaktionsmitglieder tendenziell eine N&#228;he zum Stammmedium auf. Die meisten Unterschiede sind jedoch in Bereichen anzutreffen, die unter dem Begriff „Konvergenzbem&#252;hungen“ gefasst werden k&#246;nnen. Die Medienh&#228;user versuchen m&#246;glichst effektiv gemeinsame Ressourcen f&#252;r das Online- wie f&#252;r das Stammmedium zu nutzen und die einzelnen Produkte sinnvoll und auch – im Fall der privatwirtschaftlichen Verlage – gewinnbringend zu verzahnen.</p>
<p>Unter diesem Gesichtspunkt dienen die Online-Angebote einerseits als Werbung f&#252;r sonstige Produkte des Medienhauses. Sie sind aufgrund ihrer Kostenlosigkeit aber andererseits mit der Angst der „Kannibalisierung“ belastet. Tendenziell sind die Tageszeitungen enger mit dem Online-Medium verwoben, als die Rundfunk-Anbieter.</p>
<p>Als gr&#246;&#223;ter Unterschied ist sicherlich die Zweiteilung des Tages in den Online-Ablegern der Tageszeitungen anzusehen. Auch sie hat mit Konvergenzbem&#252;hungen zu tun: Die T&#228;tigkeit der Redakteure wandelt sich in Online-Redaktionen von Tageszeitungen ab dem Nachmittag h&#228;ufig, weil dann in der Regel zumindest ein Teil der Arbeitszeit nicht auf das Erstellen von eigenen Beitr&#228;gen verf&#228;llt, sondern auf das Ausw&#228;hlen und online-gerechte Aufbereiten von Inhalten aus der Zeitung. Bei den Kollegen aus Rundfunk-H&#228;usern ist diese Aufgabe gleichm&#228;&#223;ig &#252;ber den Tag verteilt und/oder aufgrund der gelieferten Formate nicht Aufgabe der Redakteure.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>&#214;ffentlich-Rechtliche k&#246;nnten Versuchskaninchen sein</strong></p>
<p>Den &#214;ffentlich-Rechtlichen k&#246;nnte, weil sie weniger stark &#246;konomischen Zw&#228;ngen unterliegen, im deutschen Online-Journalismus eine besondere Rolle zukommen. Sie k&#246;nnten Experimentierfelder f&#252;r neue Formate oder Konzepte sein. Sie k&#246;nnten die Redaktionen sein, die in Form einer st&#228;ndigen offenen Beta f&#252;r die Nutzer wie auch die Branche selbst neue Antworten suchen. Antworten, die wichtig sein k&#246;nnen, gerade auch f&#252;r kleine Verlage, die im Online-Journalismus ihren Lesern etwas bieten wollen, aber von finanziellen wie organisatorischen Unw&#228;gbarkeiten davon abgehalten werden.</p>
<p>F&#252;r eine Rolle der &#214;ffentlich-Rechtlichen als „Versuchskaninchen“ ist es aber n&#246;tig, dass man ihnen diese Rolle zugesteht und damit auch zugesteht, dass das ein oder andere Konzept zu einem Erfolgsmodell wird, das Ma&#223;st&#228;be setzt. Die tagesschau-App ist sicherlich ein Fall, in dem dies geschehen ist – jedoch bekanntlich nicht unbedingt zum Gefallen der privatwirtschaftlichen Verleger.</p>
<p>Der Mut zu Experimenten sollte auch vor der Organisation der Redaktionen nicht halt machen. Im Rahmen meiner Arbeit wurden trotz unterschiedlich starker Verzahnung stets vom Stammmedium getrennte Online-Redaktionen angetroffen. Es gab nirgendwo eine vollst&#228;ndige gemeinsame Wertsch&#246;pfungskette. Bem&#252;hungen in diese Richtung, etwa durch Zusammenarbeit auf Ressort-Ebene, sind eher bei den Tageszeitungen zu verorten.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Teilung verschieben: Aufgaben-orientiert, statt Kanal-orientiert</strong></p>
<p>Eine solche Entwicklung ist bei den Online-Ablegern aus dem TV- und Radiobetrieb schwieriger vorzustellen. Hier gibt es im Stammmedium h&#228;ufig weniger Ressorts als vielmehr Redaktionen einzelner Sendungen. Daher ist es denkbar, dass sich die Arbeitsabl&#228;ufe in Zukunft st&#228;rker unterscheiden werden, also dass die Online-Redaktionen der Rundfunkanbieter wie bisher als eigene, geschlossene Redaktion arbeiten, w&#228;hrend in den Tageszeitungen die Trennung nicht zwischen der Mediengattung, sondern vorrangig zwischen dem Thema, sprich Ressort, verlaufen wird.</p>
<p>Im Rahmen einer gemeinsamen Wertsch&#246;pfungskette zwischen Stammmedium und Online-Redaktion k&#246;nnte es auch sinnvoll sein, die Arbeitsteilung g&#228;nzlich anders aufzuteilen. Hier k&#246;nnte man sich an dem angels&#228;chsischen Raum zu orientieren, in dem es eine Unterteilung in „reporters“ und „editors“ gibt.</p>
<p>In Anlehnung daran k&#246;nnte es in Zukunft auch in Deutschland verst&#228;rkt Personen geben, die als „reporters“ explizit f&#252;r die Recherche sowie das Einholen von O-T&#246;nen und (Bewegt-)Bildern verantwortlich sind. Diese Informationen w&#252;rden sie dann an die „editors“ weiter geben, die je nachdem welchem Ausspielkanal sie bedienen, einen Print-Artikel, ein Online-Format, einen Radio- oder TV-Beitrag daraus erstellen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Unterschiede sind eine enorme Chance</strong></p>
<p>Im Rahmen meiner Arbeit wurde deutlich, dass die einzelnen Redaktionen viel voneinander lernen k&#246;nnen. In keiner der Redaktionen wurde ein „heiliger Gral“ ausgemacht, eine Handlungsart oder Technik, die gro&#223;e Wettbewerbsvorteile mit sich bringt und deshalb geheim gehalten muss. Es ist auch schwer vorstellbar, dass so etwas je existieren wird. Statt hinter verschlossenen T&#252;ren einzeln die gleichen Probleme anzugehen ist es daher sicher besser, dies gemeinsam und offen zu tun.</p>
<p>Doch auch bei einem verst&#228;rkten Austausch ist es w&#252;nschenswert, wenn jedes Medium ma&#223;geschneiderte L&#246;sungen sucht und nicht nur Ideen anderer &#252;bertr&#228;gt. Die Online-Redaktionen von Rundfunkanstalten und Tageszeitungs-Verlagen sind in gewisser Hinsicht zwar Konkurrenten, im Internet sind ihre Produkte aber auch eine Erg&#228;nzung zueinander, die von den Konsumenten individuell kombiniert werden. Damit &#228;hnelt dieser Markt eher dem TV-Markt, als dem der Tageszeitungen.</p>
<p>Gerade jedoch, wenn Nutzer verschiedene Angebote kombinieren, lohnt es sich, die eigenen St&#228;rken zu nutzen und Unterschiede bewusst auszupr&#228;gen. Auch kann es sich lohnen, Inhalte, die andere besser bieten k&#246;nnen, offen zu verlinken. So kommt es h&#228;ufig vor, dass TV-Anstalten auf ihren Nachrichtenseiten ein Ereignis als Stream anbieten, w&#228;hrend Online-Redaktionen von Tageszeitungen Text-Ticker dazu anbieten. Beides hat seine Berechtigung und beides hat je nach Nutzungs-M&#246;glichkeiten der Rezipienten Vorteile. W&#252;nschenswert w&#228;re es, wenn hier gegenseitig aufeinander verwiesen wird.</p>
<p>Wenn auch die Redaktionen sich als Erg&#228;nzung zueinander ansehen, werden die Unterschiede in den Redaktionen f&#252;r die Rezipienten zu einem gro&#223;en Vorteil. Dann k&#246;nnte der Online-Journalismus nicht nur das Feld sein, in dem verschiedene Mediengattungen erstmals direkt aufeinander treffen, sondern auch das journalistische Feld, mit der gr&#246;&#223;ten Vielfallt. Davon ist man aktuell aber noch ein gutes St&#252;ck entfernt.
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		<title>Paywall f&#252;r Spiegel Online &#8211; Ein Ger&#252;cht, viele Reaktionen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekommt Spiegel Online eine Bezahlschranke? Gibt es Zoff hinter den Kulissen beim Spiegel? Dieses Thema erhitzt derzeit die Gem&#252;ter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ver&#246;ffentlichte Meedia die Meldung, beim Spiegel gebe es heftigen Streit &#252;ber eine m&#246;gliche Paywall. Heute legten weitere Branchenmagazine mit Beitr&#228;gen und Kommentaren nach. Und auch in Blogs finden sich einige Meinungen zur Thematik. Eine kleine &#220;bersicht:</p>
<p>Der Stein des Ansto&#223;es war der Bericht auf Meedia:</p>
<ul>
<li><a href="http://meedia.de/print/paid-content-machtkampf-beim-spiegel/2012/04/19.html" target="_blank">Paid Content: Machtkampf beim Spiegel (19.04.2012, Meedia)</a></li>
</ul>
<p>Einen umfangreichen Beitrag gibt es auf Horizont:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/showRSS.php?id=107098" target="_blank">„Spiegel“-Chefredaktion: Heftiger Gegenwind f&#252;r Georg Mascolo (20.04.2012, Horizont)</a></li>
</ul>
<p>Dort kommentiert zudem Volker Sch&#252;tz:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Kampf-zweier-Linien-Warum-Spiegel-Chefredakteur-Mascolo-falsch-liegt_107105.html" target="_blank">Kampf zweier Linien: Warum &#8220;Spiegel&#8221;-Chefredakteur Mascolo falsch liegt (20.04.2012, Horizont)</a></li>
</ul>
<p>Turi2 berichtet ebenfalls:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.turi2.de/2012/04/20/heute2-spiegel-fuehrung-streitet-online-strategie-13546659/" target="_blank">heute2: &#8220;Spiegel&#8221;-F&#252;hrung streitet um Online-Strategie. (20.04.2012, turi2)</a></li>
</ul>
<p>J&#252;rgen Vielmeier schrieb eine kleine Analyse:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/20/spiegel-online-erfolgreicher-als-der-spiegel/" target="_blank">Spiegel Online erfolgreicher als der “Spiegel”? (20.04.2012, basic thinking)</a></li>
</ul>
<p>Interessant auch der Kommentar von Felix Schwenzel:</p>
<ul>
<li><a href="http://wirres.net/article/articleview/6276/1/6/" target="_blank">paywall vs. verw&#228;sserte marke (20.04.2012, wirres.net)</a></li>
</ul>
<p>Auf YOUdaz.com gibt es ebenfalls einen Kommentar:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youdaz.com/2012/04/20/spiegel-online-niemand-hat-die-absicht-eine-paywall-zu-errichten/" target="_blank">Spiegel Online: “Niemand hat die Absicht eine Paywall zu errichten” (20.04.2012, YOUdaz.com)</a></li>
</ul>
<p>Im Rahmen der Diskussion, wenn auch schon etwas &#228;lter, ist zudem dieses Interview mit Zeit Online Chef Blau interessant:</p>
<ul>
<li><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/115449-zeit-online-chef-wolfgang-blau-im-kress-interview-eine-paywall-wuerde-uns-nur-behindern.html" target="_blank">&#8220;Zeit Online&#8221;-Chef Wolfgang Blau im kress-Interview: &#8220;Eine Paywall w&#252;rde uns nur behindern&#8221; (03.04.2012, kress)</a></li>
</ul>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=42977&amp;md5=7b5c7ebb91f6ffde23fc8e80c9699d2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das iPad als Teil der Journalismus-Ausbildung</title>
		<link>http://carta.info/42332/das-ipad-als-teil-der-journalismus-ausbildung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 11:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
				<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Magazinjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[mobiles Publizieren]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Journalismus wandelt sich zumindest technisch schneller als es die Ausbildungspl&#228;ne in dieser Branche verm&#246;gen. An der Hochschule Darmstadt ist nun erstmals ein Magazin f&#252;r Tablet-PCs entstanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mobiles Publizieren ist ein aktueller Trend im Journalismus. Die gro&#223;en Verlage haben sich bereits gr&#246;&#223;tenteils mit Magazinen auf dem iPad, zum Teil auch auf Android-Ger&#228;ten positioniert. Sogar die <em>Frankfurter Rundschau </em>hat fr&#252;hzeitig Geld und Personal in eine iPad-Ausgabe investiert.</p>
<p>Auf mobilen Ger&#228;ten kommen, wie so oft im Online-Journalismus, verschiedene Teilbereiche zusammen: Klassischer Online-Journalismus, der im besten Fall versucht verschiedene Formate zu nutzen, auf der einen Seite, und auf der anderen Seite klassisches Layouten und Blattmachen. Hinzu kommt zu einen gewissen Teil auch Programmieren, denn die Programme, mit denen Magazine zum Beispiel f&#252;r das iPad gelayoutet werden, sind zumindest noch nicht auf digitales Publishing optimiert. Apple und Google stellen zus&#228;tzliche H&#252;rden dar.</p>
<p>Da der Tablet-Markt noch recht jung ist, ist es nur logisch, dass dieser Bereich in der Journalisten-Ausbildung noch sehr kurz kommt. An der Hochschule Darmstadt setzte man sich im zur&#252;ckliegenden Wintersemester erstmals praktisch mit dem Thema auseinander. Das siebte Semester des Studiengangs Online-Journalismus, zu dem auch der Autor dieses Textes geh&#246;rt, konzipierte und erstellte ein iPad Magazin zum Thema Spiele. Alle Beitr&#228;ge wurden selbst recherchiert und erstellt, gleiches gilt f&#252;r das Layout, das die Studierenden entwarfen und umsetzten.</p>
<p>Das Ergebnis hei&#223;t &#8220;ausgespielt&#8221; und ist <a href="http://journalismus.h-da.de/aufmacher/studierende-veroffentlichen-ipad-magazin/" target="_blank">seit kurzem kostenlos via iTunes erh&#228;ltlich.</a> Das Feedback war bislang sehr positiv: &#8220;Bitte mehr davon!&#8221; <a href="https://twitter.com/#!/iSiggi/status/183168737803911171" target="_blank">twitterte etwa Sebastian Nissen</a> von der Computerwoche. Der Hochschulausbildung wird das Thema vermutlich erhalten bleiben. Eine zweite Ausgabe ist zun&#228;chst jedoch nicht geplant. Wie sich herausstellte, war der Aufwand mitunter sehr gro&#223;. Mit den gesammelten Erfahrungen werden die Arbeitsabl&#228;ufe aber sicherlich optimiert werden k&#246;nnen. Das haben Ausbildung und die Praxis in den Verlagen wohl gemeinsam.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=42332&amp;md5=4db4db410fea8a532a1dfab5cce58885" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Internetsucht&#8221; ist die Heilung, nicht die Krankheit</title>
		<link>http://carta.info/41791/internetsucht-ist-die-heilung-nicht-die-krankheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 16:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Home]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Editors Pick]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetsucht ist ein negativer Begriff. Was aber, wenn das Ph&#228;nomen gar nichts Schlechtes, Krankhaftes ist - sondern der Beweis, dass unsere Gesellschaft besser wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute schon etwas &#252;ber &#8220;Internetsucht&#8221; gelesen? Dieses Thema schwappt mit ziemlicher Regelm&#228;&#223;igkeit in die Nachrichtenstr&#246;me. Jeder dritte Jugendliche, so hei&#223;t es, leide unter Internetsucht, und diese wird dramatischer dargestellt als die Abh&#228;ngigkeit von Zigaretten, Alkohol und LSD – zusammengenommen.</p>
<p>Regelrechte Entzugserscheinungen h&#228;tten die Betroffenen, wenn sie nicht regelm&#228;&#223;ig auf <em>Facebook</em> sehen k&#246;nnen, wer gerade was von sich gibt und wem gerade gef&#228;llt, was man selbst mit der Masse geteilt hat. Davon los zu kommen sei schwieriger, als das Rauchen aufzugeben.</p>
<p>Ja und? Will man hier <em>Facebook</em> tats&#228;chlich auf eine Ebene mit Drogen stellen, die j&#228;hrlich zahlreiche Todesopfer fordern? Die Rede ist in diesem Zusammenhang auch nicht von Leuten, die in Computerspielen versinken. Nein, es geht um Facebook, Twitter und E-Mail. Es ist auff&#228;llig, wie durchg&#228;ngig negativ das Ph&#228;nomen beschrieben wird. Seht her, unsere Gesellschaft wird immer technischer und schneller, und diese Leute erliegen einer Sucht. Sie sind krank. Sie brauchen Heilung.</p>
<p>Ja, unsere Gesellschaft ist krank. Aber vielleicht ist die &#8220;Internetsucht&#8221; nicht die Krankheit, sondern die Heilung.</p>
<p>Man kann das Ganze n&#228;mlich auch anders betrachten. Schauen wir, wonach die Personen (negativ assoziiert: die Betroffenen) „s&#252;chtig“ sind: nach Informationen. Nach Kommunikation. Gut, es ist vielleicht nicht besonders relevant, wenn <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6f-t2A6kfJY" target="_blank">Thomas eine Kackwurst gelegt hat</a>, und dies f&#252;nf anderen gef&#228;llt. Aber die Aussage „Das Wetter ist heute gut“ von meinem Nachbarn hat auch nur sehr begrenzten Inhalt. Ich stehe in diesem Fall schlie&#223;lich neben ihm und merke selbst, wie das Wetter ist. Es ist eben Smalltalk. Die Unterhaltung ist Zweck ihrer selbst.</p>
<p>Im Internet ist Smalltalk global geworden. Ich f&#252;hre ihn mit Leuten in Beijing, New York und Gro&#223;-Zimmern. Diese Smalltalks h&#228;tte ich sonst nicht gef&#252;hrt. Doch in Zeiten von Social Media hat heute fast jeder Schulabg&#228;nger noch Jahre nach dem Abschluss Kontakt zu seinen Klassenkameraden. Das macht noch lange nicht alle zu „Freunden“, wie <em>Facebook</em> es nennt, aber weiterhin zu Bekannten, die sie ja zweifelsohne auch sind. Und was spricht dagegen, zu lesen, dass der Typ aus der Reihe hinter mir eine neue Freundin hat? Eine Information, die ich fr&#252;her nie gehabt h&#228;tte. Vielleicht freue ich mich ja wirklich f&#252;r ihn und sage „gef&#228;llt mir“.</p>
<p>Durch das Internet kommunizieren wir mit deutlich mehr Personen als zu analogen Zeiten. Das meiste ist Small-Talk oder Basis-Information. Aber es ist Kommunikation. Wenn die Menschen sich danach sehnen, alle paar Minuten Neuigkeiten dieser Art zu erfahren und zu teilen, spricht das dann nicht daf&#252;r, dass wir Menschen mehr voneinander wissen wollen, mehr miteinander teilen wollen als fr&#252;her? Was ist daran schlecht?</p>
<p>Mit der M&#246;glichkeit der quantitativ verst&#228;rkten Kommunikation ist also offenbar auch ein Bed&#252;rfnis nach verst&#228;rkter Kommunikation einhergegangen. Vernachl&#228;ssigen wir deshalb etwas anderes? Mit der Erfindung der Dampfmaschine ist auch eine Welle der Mobilit&#228;t einhergegangen. Wom&#246;glich laufen wir seitdem weniger und fahren weniger Fahrrad. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht haben wir einfach M&#246;glichkeiten hinzugewonnen.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Internetsucht&#8221; ist medizinisch fragw&#252;rdig und zudem negativ wertend. Im einfachsten Fall haben wir es mit einem ver&#228;nderten Kommunikationsverhalten und anderen Kommunikationsbed&#252;rfnissen zu tun, &#228;hnlich wie sich das Verhalten im Hinblick auf Mobilit&#228;t ver&#228;ndert hat. Es spricht aber auch niemand von Automobilsucht. Im besten Fall haben wir es sogar mit einem Wandel zu einer besseren Gesellschaft zu tun, in der sich Menschen verst&#228;rkt f&#252;reinander interessieren. In der sie Freud und Leid teilen, auch wenn sie kein gemeinsames Umfeld haben und nicht von den Taten des anderen tangiert werden.
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		<title>Journalismus-Lehrb&#252;cher meiden!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kritik an der neuen Auflage des „neuen Handbuch des Journalismus“ ist berechtigt. Dennoch &#252;bersieht sie das eigentliche Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wolf Schneider steht f&#252;r sein neues Handbuch des Journalismus <a title="Sprachpapst bekommt Gegenwind" href="http://carta.info/41007/sprachpapst-bekommt-gegenwind/">in der Kritik</a>. Der <a href="http://meedia.de/internet/sorgen-um-den-journalismus-ueberhaupt/2012/01/31.html" target="_blank">w&#228;hnt in der Kritik einen Racheakt von Altlinken und bei der Henri Nannen Schule Durchgefallenen</a>. Ich glaube, alle &#252;bersehen das Wesentliche: Lehrb&#252;cher sind im Journalismus generell zu meiden.</p>
<p>Ein Lehrbuch erweckt stets zu einem gewissen Ma&#223; den Eindruck, man m&#252;sse es nur lesen, das darin Geschriebene auswendig lernen und dann wisse man Bescheid. Dabei macht eigentlich ein jeder die Erfahrung, dass es nicht so ist. Ein Spanisch-Lehrbuch zum Beispiel bringt mir nicht viel, es unterst&#252;tzt vielmehr den Lehrer. Mein bislang bester Spanisch-Lehrer war der, der sich im Unterricht weitestgehend vom Buch gel&#246;st hat.</p>
<p>Und trotzdem: Der Ruf nach „Literatur dazu“ ist ein st&#228;ndiger Begleiter jeder Ausbildung. Das scheint keine Hochschul-typische Problematik zu sein: <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/01/29/schneiderraue-wenn-blinde-uber-farbe-schreiben/" target="_blank">Christian Jakubetz schreibt</a>, die Idee f&#252;r das Buch Universalcode (&#252;brigens beworben als „der neue Standard der Journalismus-Lehre“) sei ihm gekommen, als ein Volont&#228;r ihm sagte, es fehle an Literatur um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Vielleicht h&#228;tte Jakubetz dem Volont&#228;r antworten sollen, dass er nicht f&#252;r eine Klausur lerne.</p>
<p>Die Frage, ob etwas „pr&#252;fungsrelevant“ ist, h&#246;rt man auch in unserem Studium viel zu oft. Aber diese Haltung kommt eher von Studierenden selbst als von der Konzeption des Studiengangs oder gar den Dozenten, die selbst meist die Augen verdrehen bei dieser Frage.</p>
<p>Zu Recht. Denn Denken in den Kategorien von „pr&#252;fungsrelevant“ und „Literatur zum Seminar“ ist genau das Falsche, vor allem im Journalismus.</p>
<p>Auch, weil vieles zu dem Zeitpunkt, zu dem es gedruckt wird, schon nicht mehr aktuell ist. <a href="http://www.youdaz.com/2011/11/24/christian-jakubetz-im-interview-es-gibt-journalistisches-leben-abseits-der-journalistenschulen/" target="_blank">Christian Jakubetz sagte mir im Interview</a> in Hinblick auf Universalcode: „Eigentlich m&#252;ssten wir das Buch einmal im Jahr komplett &#252;berarbeiten.“</p>
<p>Ist ein Buch dann wirklich das Richtige f&#252;r die Journalisten-Ausbildung?</p>
<p>Das gilt es vor allem bei praktischen Inhalten zu bezweifeln. Man kann nicht durch Lesen erlernen, wie man ein Video schneidet. Und eine Recherche in der Theorie macht mich auch noch nicht zu einem Journalisten, der gut recherchieren kann. Zumindest, wenn ich keine Fragen zur Recherche stellen kann.</p>
<p>&#220;bersichts- oder Sammelb&#228;nde, die versuchen Alles abzubilden, sind ein Unterfangen, das notgedrungen an einigen Enden immer qualitativ abfallen wird. Hier sei an das Kapitel zum Online-Journalismus bei Schneider und Raue erinnert. Ein Sammelwerk, noch dazu als Standard-Werk betitelt, schadet sogar. Weil es eben den bequemen „Lies dieses Buch und du wei&#223;t alles“-Eindruck vermittelt.</p>
<p>&#220;brigens ist es interessant, dass Lehrb&#252;cher im Journalismus h&#228;ufig ausgerechnet von Leuten kommen, die einer akademischen Journalismus-Ausbildung, vorsichtig formuliert, kritisch gegen&#252;ber stehen. Meist, weil es dort an Praxis mangele und zu sehr auf Pr&#252;fungen hin gearbeitet w&#252;rde.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich sehe es anders herum: Eine Hochschule kann sehr wohl ein Ort f&#252;r gute, praxisorientierte Journalismus-Ausbildung sein. Lehrb&#252;cher jedoch sind zu meiden. Die entsprechenden Autoren haben h&#228;ufig interessantes zu vermitteln. Soweit m&#246;glich machen sie das aber am besten praktisch: In Panels, Projekten und Seminaren.</p>
<p>Man verstehe mich nicht falsch: Auch aufgeschriebenes Wissen, darunter vieles von Schneider, ist relevant und hat seinen Wert. Es ist eine Inspiration, eine Erg&#228;nzung. Es muss in einen Kontext gestellt werden, durch eigene Erfahrungen und/oder die eigenen Ausbilder.</p>
<p>Daher sollten wir im Journalismus keinen B&#252;chern die Aura von Lehrbuch oder Fibel verleihen, sondern sie stets als Debattenbeitrag einordnen. Das muss die eigentliche Kritik sein.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=41182&amp;md5=d1b310591e03f4014cc367f4cfe208c9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Flattr-Charts im Januar: Social Payment nur f&#252;r Podcasts?</title>
		<link>http://carta.info/41099/flattr-charts-im-januar-social-payment-nur-fur-podcasts/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Blick auf die bei Flattr am h&#228;ufigsten honorierten deutschen Beitr&#228;ge im Januar offenbart wenig Neues. Sind auf Flattr etwa nur Podcasts erfolgreich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Flattr-Charts im neuen Jahr. Nach dem <a title="Carta ist zur&#252;ck: „Wir wollen sehen, ob Carta noch fliegen kann“" href="http://www.youdaz.com/2012/01/27/carta-ist-zuruck-%e2%80%9ewir-wollen-sehen-ob-carta-noch-fliegen-kann/">Relaunch von Carta</a> sind sie auch hier wieder zu lesen. Die Erstellung der Charts war dieses Mal mit einigen Hindernissen verbunden. Flattr hat seinen &#8220;Katalog&#8221; umgebaut. Dadurch war es nicht mehr wie fr&#252;her m&#246;glich, die Zahlen dort einfach abzulesen. Dankbarer Weise haben uns (bei YOUdaz) die Macher von Flattr einen Weg gezeigt, an die Daten zu kommen. Das ist zwar nun mit etwas mehr Aufwand verbunden, wie ihr sehen k&#246;nnt aber dennoch gelungen. Ein Dank geht an dieser Stelle an Linus Olsson und vor allem Simon Gate von Flattr.</p>
<p>Einmal mehr gilt, dass beim Erheben der Zahlen Fehler unterlaufen sein k&#246;nnen, vor allem dieses Mal. Die Zahlen sind aber nach besten Wissen und Gewissen zusammen gestellt. Auff&#228;llig ist, dass bei Flattr in der &#220;bersicht der meistgeflatterten Beitr&#228;ge immer wieder auch alte Dinge auftauchen, die wir aussortieren m&#252;ssen. Das war fr&#252;her schon der Fall. Algorithmen werfen doch immer wieder Dinge aus, von denen man nicht so recht wei&#223;, woher sie stammen.</p>
<p>Nun aber zun&#228;chst ein Blick auf die Zahlen.<br />
(Stand: Montag 31.01.2012, 16:40 Uhr. Quelle: Flattr, meistgeflattrete Beitr&#228;ge des letzten Monat, ber&#252;cksichtigt nur Beitr&#228;ge aus Januar 2012)</p>
<p><strong>Flattr Charts Januar 2012</strong><br />
(Platz. Autor, Seite: Titel / Flattr-Klicks)</p>
<p>1.Tim Pritlove und Holger Klein, not-safe-for-work.de: <a href="http://not-safe-for-work.de/nsfw042-gibts-das-auch-in-fellatio" target="_blank">NSFW042 Gibt’s das auch in Fellatio?</a> / 164<br />
2. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2012/01/13/wr037-ortsgesprach-christopher-lauer" target="_blank">WR037 Ortsgespr&#228;ch Christopher Lauer</a> / 143<br />
3. Tim Pritlove, cre.fm: <a href="http://cre.fm/cre191" target="_blank">CRE191 Internet im Festnetz</a> / 125<br />
4. M. Haase, maha-online.de: <a href="http://www.maha-online.de/blog/2012/01/03/rubikon/" target="_blank">Rubikon</a> / 119<br />
5. Udo Vetter, lawblog.de: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/01/19/bild-soll-nicht-an-mir-verdienen/" target="_blank">BILD soll nicht an mir verdienen</a> / 109<br />
6. Tim Pritlove und Holger Klein, not-safe-for-work.de: <a href="http://not-safe-for-work.de/nsfw043-das-roecheln-der-mona-lisa/" target="_blank">NSFW043 Das R&#246;cheln der Mona Lisa</a> / 94<br />
7. Tim Pritlove, cre.fm: <a href="http://cre.fm/cre190" target="_blank">CRE190 Rhetorik</a> / 90<br />
8. Tim Pritlove, mobilemacs.de: <a href="http://mobilemacs.de/2012/01/mm079-folgen-heist-maul-halten.html" target="_blank">MM079 Folgen hei&#223;t Maul halten</a> / 75<br />
9. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2012/01/15/wr038-die-olfte-wrintheit-monsanto-genriegel/" target="_blank">WR038 Die &#246;lfte Wrintheit</a> / 74<br />
10. Ulrich Schulte, taz.de: <a href="http://www.taz.de/!85148/" target="_blank">Der Feldzug der &#8220;Bild&#8221; passt ins Bild der eitlen Medien: Diekmanns Anma&#223;ung</a> / 72<br />
11. Andre Meister, netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2012/massenhafte-funkzellenabfrage-jetzt-auch-in-berlin-was-vorratsdatenspeicherung-wirklich-bedeutet/" target="_blank">Massenhafte Funkzellenabfrage jetzt auch in Berlin [...]</a> / 70<br />
12. Tim Pritlove, cre.fm: <a href="http://cre.fm/cre189" target="_blank">CRE189 Chaos macht Schule</a> / 68<br />
13. M. Haase, maha-online.de: <a href="http://www.maha-online.de/blog/2012/01/04/das-wulff-interview/" target="_blank">Das Wulff-Interview</a> / 66<br />
14. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2012/01/06/wr035-ferngesprache-15-wellington/" target="_blank">Ferngespr&#228;che XV</a> / 58<br />
15. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2012/01/20/wr039-ferngesprache-xvi-verhaltenstherapie/" target="_blank">WR039 Ferngespr&#228;che XVI</a> / 56<br />
16. Alexa und Alexander, hoaxilla.com: <a href="http://www.hoaxilla.com/hoecker-sie-sind-im-interview/" target="_blank">Hoëcker, Sie sind … im Interview</a> / 53<br />
17. Niels Kobsch&#228;tzki, niels.kobschaetzki.de: <a href="http://niels.kobschaetzki.de/blog/2012/01/20/iphone-geklaut/" target="_blank">iPhone Geklaut</a> / 49<br />
18. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wie-die-privatsender-einmal-fast-ihrer-informationspflicht-nachgekommen-waeren/" target="_blank">Wie die Privatsender einmal fast ihrer Informationspflicht [...]</a> / 48<br />
19. Alsterfilm, fernsehkritik.tv: <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-84/" target="_blank">Fernsehkritik-TV Folge 84 vom 10. Januar 2012</a> / 45<br />
20. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2012/01/26/wr040-holger-ruft-an-in-der-antarktis/" target="_blank">WR 40 Antarktis</a> / 40<br />
21. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/vom-glueck-bild-zu-sein/" target="_blank">Vom Gl&#252;ck, „Bild“ zu sein</a> / 39<br />
22. Johnny Haeusler, spreeblick.com: <a href="http://www.spreeblick.com/2012/01/23/content-mafia/" target="_blank">Content-Mafia</a> / 38<br />
23. Marina Weisband, marinaslied.de <a href="http://www.marinaslied.de/?p=693" target="_blank">Der Tag, an dem nichts wirklich passiert ist</a> / 37<br />
24. Nicolas Semak, Phil Schmidt und Gero Langisch, mikrodilettanten.de: <a href="http://mikrodilettanten.de/2012/01/22/033-neuhindi/" target="_blank">Mikrodilettanten 033 (NeuHindi)</a> / 37<br />
25. Heide Oestreich, taz.de: <a href="http://www.taz.de/!85899/" target="_blank">Transsexualit&#228;t im Kindesalter: Wer wollte das rosa Einhorn?</a> /  36</p>
<p>Es wirkt immer mehr so, als w&#252;rde sich Flattr (zumindest in Deutschland) derzeit fast nur f&#252;r Podcasts lohnen. Aus den Top 25 im Januar sind 14 Beitr&#228;ge Podcasts. Einzelne Text-Beitr&#228;ge werden kaum (noch) geflattrt. Wenn dann sind es h&#228;ufig auch Beitr&#228;ge, die tats&#228;chlich gro&#223;es Aufsehen erregen und in der Regel stark meinungsbetont sind, etwa Marina Weisbands &#8220;<a href="http://www.marinaslied.de/?p=675" target="_blank">Meine Rolle in den Medien</a>&#8221; im Dezember oder &#8220;<a href="http://www.ennomane.de/2011/09/23/der-papst-in-berlin-warum-ich-heute-gegen-joseph-ratzinger-demonstriert-habe/" target="_blank">Warum ich heute gegen Joseph Ratzinger demonstriert habe</a>&#8221; von Enno Park im September.</p>
<p>Im Dezember findet man neben den Podcastern mal wieder die taz und auch netzpolitik.org sowie lawblog. Diesmal nicht dabei sind Richard Gutjahr und der Postillon, dessen bereits viel geflattrter &#8220;<a href="http://www.der-postillon.com/2012/01/gastkommentar-fahrradfahrer-ihr-werdet.html" target="_blank">Gastbeitrag</a>&#8221; vielleicht nur zu sp&#228;t kam.</p>
<p>Eines noch: Die Charts ber&#252;cksichtigen bekannter Ma&#223;en nur die neuen Beitr&#228;ge. Pro Monat am meisten geflattrt sind aber regelm&#228;&#223;ig die allgemeinen Buttons vieler Seiten. Im Oktober <a title="Flattr-Charts Spezial (Seiten-Buttons)" href="http://www.youdaz.com/2011/10/31/flattr-charts-spezial-seiten-buttons/" target="_blank">hatten wir diese einmal gesondert aufgef&#252;hrt</a> und sind zum Teil auf hohe Zahlen gekommen. Allerdings f&#228;llt auf: Auch hier waren die Podcasts ganz weit vorne.</p>
<p>Was meint ihr, warum werden Textbeitr&#228;ge weniger honoriert? Weil der Aufwand hinter einem Podcast als gr&#246;&#223;er angesehen wird? Oder ist es die st&#228;rkere Bindung zu den Rezipienten, die die Bereitschaft zur Unterst&#252;tzung erh&#246;ht? Oder ist etwas ganz anderes der Grund?</p>
<p><em>Crosspost. Die Flattr-Charts erschienen zun&#228;chst auf <a href="http://www.youdaz.com">YOUdaz.com</a></em>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=41099&amp;md5=e5a2c7056c214ec808c4754338ec2f9a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sprachpapst bekommt Gegenwind</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wolf Schneider und Paul-Josef Raue haben eine neue Auflage ihres „Handbuch des Journalismus“ herausgebracht. Vor allem das neue Kapitel zum Online-Journalismus st&#246;&#223;t auf heftige Kritik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paul-Josef Raue </strong>und vor allem <strong>Wolf Schneider</strong> sind fester Bestandteil der Journalisten-Ausbildung. Ihr „Handbuch des Journalismus“ ist ein Standardwerk. Mittlerweile gibt es eine neue Auflage, die auch von der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung verbreitet wird.</p>
<p>Diese wird nun von Journalismus-Dozenten massiv kritisiert. Schon der Titel „Handbuch des Journalismus und Online-Journalismus“ sorgt f&#252;r Unverst&#228;ndnis. Immerhin grenzt dieser vom sonstigen (richtigen?) Journalismus den Online-Journalismus ab.</p>
<p><strong>Peter Schumacher</strong>, Professor an der Hochschule Darmstadt f&#252;r eben jenen Online-Journalismus, <a href="http://www.peter-schumacher.net/blog/2012/01/27/die-bescheidwisser/" target="_blank">schreibt, dass er schon „ein leichtes Schaudern“ beim Titel hatte</a>. Zudem beklagt er den „<em>Bescheidwisser-Ton</em>“ der Autoren und verweist auf inhaltliche Fehler, darunter vor allem ein falsch wiedergegebenes Zitat von Thomas Kn&#252;wer.</p>
<p>Noch deutlicher die gebloggten Worte von <strong>Christian Jakubetz</strong>, der mit „Universalcode“ gerade selbst ein Lehrbuch herausgebracht hat. Er gibt seiner Replik den Titel: <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/01/29/schneiderraue-wenn-blinde-uber-farbe-schreiben/" target="_blank">„<em>Schneider&amp;Raue: Wenn Blinde &#252;ber Farbe schreiben</em>“</a>. Sein Fazit darin:</p>
<blockquote><p>Das ist kein kleiner Besinnungsaufsatz, den Schneider und Raue da auf den Markt gebracht haben. Sondern ein Buch, das mit vergleichsweise hoher Auflage jungen Journalisten als Einstiegslekt&#252;re in unseren Beruf verabreicht wird. &#220;ber das nicht gro&#223; nachgedacht und das nicht hinterfragt wird, weil da doch Schneider drauf steht. Das ist fahrl&#228;ssig und &#228;rgerlich zugleich.</p></blockquote>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Disclaimer</span>: Der Autor studiert Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt</em></p>
<p>&nbsp;
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=41007&amp;md5=b37f15b52750f05455351349848a632b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die deutschen Flattr-Charts im August 2011 &#8211; Gesunder Longtail oder Niedergang des Dienstes?</title>
		<link>http://carta.info/40667/die-deutschenflattr-charts-im-august-2011-gesunder-longtail-oder-niedergang-des-dienstes/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 17:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Flattr-Charts im August: 1. Alternativlos, 2. Tim Pritlove, 3. Stefan Niggemeier - und wieder weniger Klicks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man w&#252;rde in einem guten Rahmen wachsen <a title="Interview mit Flattr Co-Gr&#252;nder Linus Olsson: „Die Web-Riesen werden vermutlich Pl&#228;ne f&#252;r Micropayment haben“ [Deutsch]" href="http://www.youdaz.com/2011/08/18/interview-mit-flattr-co-grunder-linus-olsson-%e2%80%9edie-web-riesen-werden-vermutlich-plane-fur-micropayment-haben%e2%80%9c-deutsch/">sagte uns Linus Olsson, Mitgr&#252;nder von Flattr diesen Monat im Interview</a>. Damit antwortete er auf die Frage, ob der Dienst ins Stocken geraten sei. Das behaupten mittlerweile viele Blogger und auch unsere Flattr-Charts deuten in diese Richtung: Immer weniger Klicks verteilen sich auf die Top 25. Im August hat sich dieser Trend noch einmal dramatisch versch&#228;rft. Gerade einmal 27 Klicks brauchte man f&#252;r Platz 25. Hier einmal eine grafische Auswertung der ersten 25 Pl&#228;tze der Monate April, Mai, Juni, Juli und August, letzterer in Balken kenntlich gemacht.</p>
<p><img src="https://docs.google.com/spreadsheet/oimg?key=0Anq8rFvrClk2dGlQSUxzRXplYnI4UE1uMHc2RlZfZEE&amp;oid=0&amp;zx=sbv4l9agbh9y" alt="" /></p>
<p>Olsson sagte aber auch: &#8220;Alles in allen gibt es einen sehr gesunden Long Tail.&#8221; Den kann man auf den hinteren Pl&#228;tzen durchaus entdecken. Aber reicht das? Insgesamt beinhaltet die Top 25 im August gerade mal 1097 Klicks. Im Juli waren es 1510 (-413). Zum Vergleich: Im August 2010 bestand die Top 25 aus 3150 Klicks.</p>
<p>Durch die niedrigeren Werte schafften es diesen Monat einige Neulinge in die Charts. Wir hoffen, weiter von ihnen zu h&#246;ren. Vergeblich sucht man in den aktuellen Charts Richard Gutjahr, der immer wieder f&#252;r Beitr&#228;ge mit mehr als 100 Klicks gut ist, sowie den Postillon, der gerade erst aus seiner Sommerpause zur&#252;ck gekehrt ist.</p>
<p>Doch genug der Worte, hier nun die &#220;bersicht der Charts im August:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutsche Flattr-Charts August 2011</strong></p>
<p>(Platz. Autor, Website: Titel / Flattr-Clicks)</p>
<p>1.Frank &amp; FeFe, alternativlos.org: <a href="http://alternativlos.org/18/" target="_blank">Alternativlos, Sendung 18 (&#252;ber Peak Oil und das Ende des Wachstums)</a> / 110<br />
2. Tim Pritlove, tim.geekheim.de: <a href="http://tim.geekheim.de/2011/08/12/nsfw033-percanat/" target="_blank">NSFW033 Percanat</a> / 98<br />
3. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/akte-deckt-auf-alle-ipads-kaputt/" target="_blank">„Akte“ deckt auf: Alle iPads kaputt</a> / 92<br />
4. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2011/08/04/wr012-ferngesprache-v/" target="_blank">WR012 Ferngespr&#228;che V</a> / 65<br />
5. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2011/08/10/wr013-die-wrintheit-volumen-eins/" target="_blank">WR013 Die Wrintheit Volumen Eins</a> / 46<br />
6. Udo Vetter, lawblog.de: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/23/die-crew-der-ahnungslosen/" target="_blank">Die Crew der Ahnungslosen</a> / 45<br />
7.  Tim Pritlove, tim.geekheim.de: <a href="http://tim.geekheim.de/2011/08/23/der-koenig-ist-tot-es-lebe-der-koenig/" target="_blank">Der K&#246;nig ist tot, es lebe der K&#246;nig</a> / 44<br />
8. Holger Klein, wrint.de: <a href="http://www.wrint.de/2011/08/19/wr014-ferngesprache-vi-politische-bildung-am-hollywood-boulevard/" target="_blank">WR012 Ferngespr&#228;che VI</a> / 42<br />
9. Marcel-André Casasola Merkle, 137b.org: <a href="http://www.137b.org/?p=2267" target="_blank">Ein Recht auf Schaumwein, Freiheit, Minigolf</a> / 41<br />
10. Tim Pritlove, chaosradio.ccc.de: <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre184.html" target="_blank">CRE184 Bundeswehr</a> / 40<br />
11. Lars Reineke, larsreineke.de: <a href="http://larsreineke.de/2011/08/08/der-fehler-der-julia-schramm/" target="_blank">Der Fehler der Julia Schramm</a> / 39<br />
12. Tim Pritlove, mobilemacs.de: <a href="http://mobilemacs.de/2011/08/mm070-dieser-planet-ist-durchgespielt.html" target="_blank">MM070 Dieser Planet ist durchgespielt</a> / 36<br />
13. Lukas Heinser, bildblog.de: <a href="http://www.bildblog.de/32476/die-perversion-des-rechtsstaats/" target="_blank">Die Perversion des Rechtsstaats</a> / 36<br />
14. Udo Vetter, lawblog.de: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/25/jede-menge-ungespltes-geschirr/" target="_blank">Jede Menge ungesp&#252;ltes Geschirr</a> / 35<br />
15. Linus Neumann, netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2011/kommentar-vorstand-schmeist-daniel-domscheit-berg-aus-dem-ccc/" target="_blank">Kommentar: Vorstand schmei&#223;t Daniel Domscheit-Berg aus dem CCC</a> / 35<br />
16. Christoph Lemmer, bitterlemmer.net: <a href="http://www.bitterlemmer.net/wp/2011/08/15/wer-die-wohnung-wechselt-muss-demnachst-seiner-zustandigen-rundfunkbehorde-den-grund-dafur-mitteilen/" target="_blank">Wer die Wohnung wechselt, muss demn&#228;chst seiner zust&#228;ndigen Rundfunkbeh&#246;rde den Grund daf&#252;r mitteilen</a> / 33<br />
17. Frank Kohlhepp, einbeinigr.kohlhepp.me: <a href="http://einbeinigr.kohlhepp.me/" target="_blank">Halbautomatischer Einbeiniger (Software)</a> / 31<br />
18. Fernsehkritik-TV: <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-74/" target="_blank">Folge 74 vom 12. August 2011</a> / 31<br />
19. Robert Misik, taz.de: <a href="http://www.taz.de/!76617/" target="_blank">Konservative zweifeln an ihren Analysen: Aus Erfahrung kl&#252;ger</a> / 30<br />
20. Udo Vetter, lawblog.de: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/24/wie-man-sich-gegen-abofallen-am-besten-wehrt/" target="_blank">Wie man sich gegen Abofallen am besten wehrt</a> / 29<br />
21. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de:<a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ein-medienporno/" target="_blank"> Ein Medienporno</a> / 29<br />
22. Michael Seemann, mspr0.de: <a href="http://mspr0.de/?p=2378" target="_blank">Liebe Geisteswissenschaftler,</a> / 28<br />
23. german-bash.org: <a href="http://german-bash.org/action/news/id/146" target="_blank">german-bash.org (Seite nun auf Flattr)</a> / 28<br />
24. Udo Vetter, lawblog.de: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/18/wenn-das-handy-vor-dem-blitzer-warnt/" target="_blank">Wenn das Handy vor dem Blitzer warnt</a> / 27<br />
25. Arno Frank, taz.de: <a href="http://www.taz.de/!75886/" target="_blank">Berichterstattung &#252;ber die Finanzkrise: Schei&#223;e mit der Schei&#223;e hier</a> / 27</p>
<p>Die Quelle der Zahlen ist die <a href="https://flattr.com/top" target="_blank">offizielle Homepage von Flattr</a>. Sprache Deutsch, Zeitraum: 30 Tage. Gewertet wurden nur Beitr&#228;ge, die im August erschienen sind. Stand 31.08.2011, 20:00 Uhr. Wie immer gilt: Fehler k&#246;nnen vorkommen.</p>
<p>Die Flattr-Charts wurden f&#252;r <a href="http://www.youdaz.com" target="_blank">YOUdaz.com</a> erstellt und erscheinen hier als <a href="http://www.youdaz.com/2011/08/31/die-deutschen%C2%A0flattr-charts-im-august-2011-anfang-des-longtail-oder-niedergang-des-dienstes/">Crosspost</a>.</p>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40667&amp;md5=db612ea078a6e789a97c5d7ddfdabca9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die deutschen Flattr-Charts Juni 2011 – Was haben wir gelacht&#8230;</title>
		<link>http://carta.info/40593/die-deutschen-flattr-charts-juni-2011-was-haben-wir-gelacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 15:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Juni st&#252;rmt der Postillon mit Satire die Charts. Die aufw&#228;ndige Ausarbeitung der Parteispenden auf taz.de hat es hingegen schwer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von: <a href="http://www.youdaz.com/author/daniel_luecking/">Daniel L&#252;cking / YOUdaz.com</a></em></p>
<p>Stefan Sichermann lieferte mit seiner Satire auf Platz 2 den Schenkelklopfer zum Thema „Streamingseiten im Internet“ und relativiert die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767375,00.html" target="_blank">Erfolgsmeldungen</a> rund um die Verhaftung der kino.to Betreiber. Auch Sichermanns Satire zum neuen Nationalen Cyber-Abwehrzentrum zeigt, wie sehr das Netz in Ehrfurcht vor den beh&#246;rdlichen Ordnungsm&#228;chten erstarrt.</p>
<p>Wer Frank &amp; FeFe in den letzten Flattr-Charts vermisst hat (sechsw&#246;chige Pause zwischen den Sendungen), braucht diesmal nicht lange zu suchen – sie f&#252;hren die Charts in diesem Monat an. Das datenjournalistische Parteispenden-Watch auf taz.de kommt hingegen &#8220;nur&#8221; auf Platz 11 &#8211; <a title="taz.de ver&#246;ffentlicht Suchmaschine zu Parteispenden" href="http://www.youdaz.com/2011/06/17/taz-de-veroffentlicht-suchmaschine-zu-parteispenden/">trotz Aufruf, das Produkt freiwillig zu bezahlen</a>. Ungewiss ist jedoch, wie viel die taz hier &#252;ber andere Kan&#228;le (taz zahl ich) erreichte.</p>
<p>Die Flattr-Charts bestehen diesen Monat &#252;brigens aus 1900 Klicks – 50 Klicks weniger, <a title="Die deutschen Flattr-Charts Mai 2011 – Alles neu macht der Mai …" href="http://www.youdaz.com/2011/05/31/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/">als im Monat Mai 2011</a>. Dazu muss man jedoch sagen, dass die sp&#228;t im Mai ver&#246;ffentlichten &#8220;<a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/05/die-anti-terror-luege/" target="_blank">Anti-Terror-L&#252;ge</a>&#8221; von Richard Gutjahr noch von 128 Flattr-Klicks auf 167 gestiegen und der am 30.05. ver&#246;ffentlichte lawblog-Beitrag &#8220;<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/31/der-zweifelsgrundsatz-ist-kuflich/" target="_blank">Der Zweifelsgrundsatz ist k&#228;uflich</a>&#8220;, der im Mai nicht in den Charts war, auf Stand jetzt 91 Flattr-Klicks kommt und als Juni-Beitrag locker in die Top 10 gekommen w&#228;re.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutsche Flattr-Charts Mai 2011</strong></p>
<p>(Platz. Autor, Website Titel / Flattr-Clicks)</p>
<p>Die Quelle der Zahlen ist <a href="https://flattr.com/top" target="_blank">Flattr</a> selbst. Sprache Deutsch, Zeitraum: 30 Tage. Gewertet werden nur Beitr&#228;ge, die im Juni erschienen sind. Stand 30.06.2011, 10:40 Uhr.</p>
<p>1.   Frank &amp; FeFe, alternativlos.org, <a href="http://alternativlos.org/16/" target="_blank">Alternativlos, Sendung 16 (&#252;ber Geld)</a> / 187<br />
2.   Stefan Sichermann, der-postillon.com <a href="http://www.der-postillon.com/2011/06/razzia-bei-kinoto-zwingt-millionen-user.html" target="_blank">Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer …</a> / 158<br />
3.   Tim Pritlove,  chaosradio.ccc.de, <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre182.html" target="_blank">CRE182 Elektronisches Geld</a> / 142<br />
4.   Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/06/13/nsfw029-nullpeter/" target="_blank">NSFW029 Nullpeter</a> / 112<br />
5.   Kai Biermann, neusprech.org, <a href="http://neusprech.org/fundamentalisten-linksliberale/" target="_blank">Fundamentalisten, linksliberale</a> / 110<br />
6.   Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/06/02/nsfw028-in-uebereinstimmung-mit-der-prophezeiung/" target="_blank">NSFW028 In &#220;bereinstimmung mit der Prophezeiung</a> / 109<br />
7.   Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/31/der-zweifelsgrundsatz-ist-kuflich/" target="_blank">Der Zweifelsgrundsatz ist k&#228;uflich</a> / 91<br />
8.   Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/06/20/nsfw030-matecalypse-2/" target="_blank">NSFW030 Matecalypse</a> / 80<br />
9.   Tim Pritlove, mobilemacs.de, <a href="http://mobilemacs.de/2011/06/mm066-control-shift-eject.html" target="_blank">MM066 Control Shift Eject</a> / 79<br />
10.   Tim Pritlove, mobilemacs.de, <a href="http://mobilemacs.de/2011/06/mm067-mouse-pointer-hd.html" target="_blank">MM067 Mouse Pointer HD</a> / 76<br />
11. &#8211; taz.de/OpenDataCity, <a href="http://www.taz.de/1/politik/parteispenden-watch/" target="_blank">Parteispenden-Watch</a> / 73<br />
12.   Paul Wrusch, taz.de, <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/mal-eben-ausgespaeht/" target="_blank">Demo-&#220;berwachung per Mobilfunk: Mal eben ausgesp&#228;ht</a> / 68<br />
13.   Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/06/19/flchendeckende-bespitzelung/" target="_blank">Fl&#228;chendeckende Bespitzelung</a> / 65<br />
14.   Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/06/21/minister-bietet-richterin-nachhilfe/" target="_blank">Minister bietet Richterin “Nachhilfe”</a>/ 62<br />
15.   Tim Pritlove, chaosradio.ccc.de, <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre180.html" target="_blank">CRE180 Passivh&#228;user</a> / 58<br />
16.   Holgi, wrint.de, <a href="http://www.wrint.de/?p=163" target="_blank">KL001 Wirtschaftsgespr&#228;che</a> / 53<br />
17.   Stefan Sichermann, der-postillon.com, <a href="http://www.der-postillon.com/2011/06/der-postillon-erklart-was-kann-das.html" target="_blank">Der Postillon erkl&#228;rt: Was kann das Nationale Cyber-Abwehrzentrum?</a> / 51<br />
18.   Fernsehkritik-TV, <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-70/" target="_blank">Fernsehkritik-TV Folge 70 vom 7. Juni 2011</a> / 47<br />
19.   Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/06/07/berliner-richter-haben-schwarzfahrer-satt/" target="_blank">Berliner Richter haben Schwarzfahrer satt</a> / 46<br />
20.   Stefan Niggemeier, bildblog.de, <a href="http://www.bildblog.de/30990/das-kreuz-mit-der-griechen-hetze/" target="_blank">Das Kreuz mit der Griechen-Hetze</a> / 45<br />
21.   Lukas Heinser, Bildblog.de <a href="http://www.bildblog.de/31318/wer-stoppt-diesen-irrsinn/" target="_blank">Wer stoppt diesen Irrsinn?</a> / 44<br />
22.   Lukas Heinser, Bildblog.de <a title="Permanent Link: &quot;1. Sex-T&#228;ter verurteilt!&quot;" href="http://www.bildblog.de/31063/1-sex-taeter-verurteilt/" target="_blank">&#8220;1. Sex-T&#228;ter verurteilt!&#8221;</a> / 37<br />
23.   Rudolf Balmer, taz.de, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/schwerpunkt-anti-akw/artikel/1/bei-hitze-und-kaelte-laeuft-nichts-mehr/" target="_blank">Atomkraftwerke in Frankreich: Bei Hitze und K&#228;lte l&#228;uft nichts mehr</a> / 37<br />
24.   Stefan Sichermann, bildblog.de, <a href="http://www.bildblog.de/31004/fuer-eine-handvoll-milchmaedchen/" target="_blank">F&#252;r eine Handvoll Milchm&#228;dchen</a> / 35<br />
25.   Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/chronisch-krank-2/" target="_blank">Chronisch krank (2)</a> / 35</p>
<p>Wie immer gilt: Fehler k&#246;nnen vorkommen.</p>
<p>Die Flattr-Charts wurden f&#252;r <a href="http://www.youdaz.com">YOUdaz.com</a> erstellt und erscheinen hier als Crosspost.
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			</a>
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<a href="http://carta.info/40593/die-deutschen-flattr-charts-juni-2011-was-haben-wir-gelacht/">Die deutschen Flattr-Charts Juni 2011 – Was haben wir gelacht&#8230;</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/40593/die-deutschen-flattr-charts-juni-2011-was-haben-wir-gelacht/#comments">3 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40593&amp;md5=78478137d360750b7abbf641e9c5083e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die deutschen Flattr-Charts April 2011 – Pritlove, Vetter und Niggemeier fast unter sich</title>
		<link>http://carta.info/40019/die-deutschen-flattr-charts-april-2011-pritlove-vetter-und-niggemeier-fast-unter-sich/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 19:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Flattr-Charts im April: Richard Gutjahr auf Platz 1, 4 x Tim Pritlove, 7 x Udo Vetter, 4 x Stefan Niggemeier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Flattr angek&#252;ndigt hat, braucht man <a href="http://blog.flattr.net/2011/04/opening-the-floodgates/">ab Mai nicht mehr selbst geben, um geflattrt zu werden</a>. Das k&#246;nnte die Zahl der passiven Flattr-Nutzer deutlich erh&#246;hen. Wenn es schlecht l&#228;uft, wird gleichzeitig aber die Zahl der aktiven Nutzer zur&#252;ckgehen. Auf der re:publica sprach Peter Sunde unter anderem auch davon, dass man k&#252;nftig Twitter-Accounts flattern k&#246;nnen soll.</p>
<p>Wir sind gespannt, wie sich all das auf Flattr allgemein und die Quantit&#228;t der meistgeflattrten Beitr&#228;ge im deutschsprachigen Netz auswirken wird. Zun&#228;chst aber die Zahlen f&#252;r April. Ein Vergleich zum Vormonat ist mangels Daten leider nicht m&#246;glich.</p>
<p>Die Quelle der Zahlen ist <a href="https://flattr.com/top" target="_blank">Flattr</a> selbst. Sprache Deutsch, Zeitraum: 30 Tage. Gewertet werden nur Beitr&#228;ge, die im April erschienen sind. Stand 30.04.2011, 13:40 Uhr</p>
<p><strong>Platz. Autor / Website „Titel“ / Flattr-Clicks</strong></p>
<p>1. <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/04/zdf-twitter/">Richard Gutjahr / gutjahr.biz „ZDF: Mit diesen Zwei twittert man besser“</a> / 219<br />
2. <a href="http://www.iphoneblog.de/2011/04/21/liebe-panikmacher-ich-hasse-euch/">Alexander Olma / iPhoneblog „Liebe Panikmacher, ich hasse euch!“</a> / 167<br />
3. <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/einfluss-zu-verkaufen/">Sebastian Heiser / taz.de „Schleichwerbung bei Zeitungen: Einfluss zu verkaufen“</a> /158<br />
4. <a href="http://alternativlos.org/15/">- /alternativlos „Folge 15“</a> / 130<br />
5. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schwuler-schmuddel/">Stefan Niggemeier / stefan-niggemeier.de „Schwuler Schmuddel“</a> / 111<br />
6. <a href="http://tim.geekheim.de/der-lautsprecher/">Tim Pritlove / tim.geekheim.de „Der Lautsprecher“</a> / 107<br />
6<a href="http://www.taz.de/1/netz/schwerpunkt-freiwilliges-bezahlen/artikel/1/taz-zahl-ich/">. Matthias Urbach / taz.de „In eigener Sache: taz zahl ich!“</a> / 107<br />
8. <a href="http://tim.geekheim.de/2011/04/14/ein-jahr-flattr/">Tim Pritlove / tim.geekheim.de „Ein Jahr Flattr“</a> / 99<br />
9. <a href="http://tim.geekheim.de/2011/04/20/nsfw025-planet-wassermann/">Tim Pritlove / tim.geekheim.de „NSFW025 Planet Wassermann“</a> / 95<br />
10. <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre179.html">Tim Pritlove / chaosradio.ccc.de „CRE179 GSM Security“</a> / 92<br />
11. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/13/noch-kein-grund-sie-zu-verdchtigen/">Udo Vetter / lawblog.de „Noch kein Grund, Sie zu verd&#228;chtigen“</a> / 88<br />
12. <a href="http://mobilemacs.de/2011/04/mm063-gespraechsthemenskat.html">Tim Pritlove / mobilemacs.de „MM063 Gespr&#228;chsthemenskat“</a> / 86<br />
13. <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-66/">- / fernsekritik.tv „Folge 66 vom 10.April“</a> / 84<br />
14. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/riekelhaft/">Stefan Niggemeier / stefan-niggemeier.de „Riekelhaft“</a> / 83<br />
15. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/11/lgner/">Udo Vetter / lawblog.de „L&#252;gner“</a> / 82<br />
16. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/25/lippenbekenntnisse-zum-rechtsstaat/">Udo Vetter / lawblog.de „Lippenbekenntnise zum Rechtsstaat“</a> / 78<br />
17. <a href="http://www.bildblog.de/29865/volksgerechtigkeit/">Stefan Niggemeier / Bildblog „Volksgerechtigkeit“</a> / 70<br />
18. <a href="https://flattr.com/thing/162265/Wie-einen-Worte-ins-Gefangnis-bringen">Udo Vetter / lawblog.de „Wie einen Worte ins Gef&#228;ngnis bringen“</a> / 66<br />
19. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/15/generelles-hausverbot-fr-gez-mitarbeiter-mglich/">Udo Vetter / lawblog.de „Generelles Hausverbot f&#252;r GEZ-Mitarbeiter m&#246;glich“</a> / 60<br />
20. <a href="http://www.taz.de/1/netz/schwerpunkt-freiwilliges-bezahlen/artikel/1/wir-sind-eine-vegetarische-firma/">Elisa Heuser, Peter Sunde / taz.de „Flattr-Mitgr&#252;nder &#252;ber Bezahlmodelle: „Wir sind eine vegetarische Firma“ “</a> / 58<br />
21<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/19/ich-rufe-dann-noch-mal-an/">. Udo Vetter / lawblog.de „Ich rufe dann noch mal an“</a> / 57<br />
22. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/grenzt-ein-bisschen-an-nestbeschmutzung/">Stefan Niggemeier / stefan-niggemeier.de „Grenzt ein bisschen an Nestbeschmutzung“</a> / 56<br />
23. <a href="http://www.taz.de/1/netz/schwerpunkt-freiwilliges-bezahlen/artikel/1/der-aussenminister-auf-marketing-tour/">Matthias Urbach / taz.de „Flattr-Gr&#252;nder Sunde auf der Re:publica: Der Au&#223;enminister auf Marketing-Tour“</a> / 54<br />
23. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/07/stellen-sie-sich-nicht-so-an/">Udo Vetter / lawblog.de „Stellen Sie sich nicht so an“</a> / 54<br />
25. <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/ackermann-ist-gefaehrlich/">Ulrike Herrmann, Simon Johnson / taz.de „Ex-IWF-Chef&#246;konom &#252;ber Bankenkrisen: „Ackermann ist gef&#228;hrlich“ “</a> / 53</p>
<p>Im Gegensatz zu fr&#252;heren Flattr-Charts sind dieses Mal auch die Podcasts enthalten. Dies macht Sinn, will man wirklich schauen, was geflattrt wird. Das sind n&#228;mlich sehr h&#228;ufig Podcasts. Ganz an der Spitze stehen jedoch drei Texte, je einer von Richard Gutjahr, Alexander Olma und Sebastian Heiser. Hinter ihnen folgen mehrfach Udo Vetter (lawblog), Tim Pritlove (verschiedene Podcasts) und Stefan Niggemeier. Der Rest der meistgeflattrten Beitr&#228;ge im April handelt meist von Flattr selbst oder Bezahlmodellen.</p>
<p>Wir beobachten, wie sich die Sache im Mai entwickelt, auch angesichts der eingangs erw&#228;hnten &#196;nderungen bei Flattr.</p>
<p>Wer Fehler entdeckt, m&#246;ge auf diese hinweisen. Niemand ist perfekt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p><em>Diese Flattr-Charts wurden f&#252;r <a href="http://www.youdaz.com" target="_blank">youdaz.com</a> zusammengestellt. Der Beitrag erscheint mit freundlicher Genehmigung als Crosspost.</em></p>
<p>/th
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40019&amp;md5=f93f179d2d5637c41ae6cb1010ed5501" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interaktive Grafik: Die Entwicklung der Studiengeb&#252;hren in Deutschland</title>
		<link>http://carta.info/38649/interaktive-grafik-die-entwicklung-der-studiengebuehren-in-deutschland/</link>
		<comments>http://carta.info/38649/interaktive-grafik-die-entwicklung-der-studiengebuehren-in-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 14:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee von Studiengeb&#252;hren verschwindet so langsam wieder von der Landkarte. Eine interaktive Grafik zeigt den Rollout und den Rollback der vergangenen sechs Jahre nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat Gestern die <a href="http://www.pottblog.de/2011/02/24/freude-auf-ein-nrw-ohne-studiengebuehren-wahlversprechen-erfuellt-die-studiengebuehren-wurden-heute-abgeschafft/" target="_blank">Abschaffung der Studiengeb&#252;hren ab dem kommenden  Wintersemester</a> beschlossen. Auch in Hamburg wird dieser Schritt nach  dem Wahlerfolg der SPD erwartet. Damit sind die stets umstrittenen  Studiengeb&#252;hren eindeutig wieder auf dem R&#252;ckzug.</p>
<p>Als erstes Land hatte Hessen diese abgeschafft (durch die kurzzeitige  rot-gr&#252;n-roten Mehrheit). Hamburg hatte sie unter schwarz-gr&#252;n immerhin  schon herunter gefahren. Auch das Saarland schaffte die „Campusmaut“  wieder ab. Hier setzten sich die Gr&#252;nen in der Jamaika-Koalition durch.  Seit dem Sommersemester 2010 gibt es keine Geb&#252;hren mehr.</p>
<div id="attachment_3698">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 219px"><img title="studiengebuehren_ws0708" src="http://griess.files.wordpress.com/2011/02/studiengebuehren_ws0708.jpg?w=209&amp;h=229" alt="" width="209" height="229" /><p class="wp-caption-text">Geb&#252;hrensituation im Wintersemester 2007/2008 (studiengebuehren.andreasgriess.de)</p></div>
</div>
<p>Um die Entwicklung besser nachzuvollziehen habe ich eine &#220;bersicht  erstellt, wie hoch die Geb&#252;hren in den einzelnen deutschen Bundesl&#228;ndern  waren, beginnend mit dem Sommersemester 2006, als es Deutschlandweit  noch keine solchen Beitr&#228;ge gab. Im darauffolgenden Semester wurden NRW  und Niedersachsen die Pioniere. Den H&#246;hepunkt erreichte die  Geb&#252;hrenwelle bereits ein Jahr sp&#228;ter: Sieben Bundesl&#228;nder erhoben im  Wintersemester 2007/2008 Studiengeb&#252;hren.</p>
<p>Danach folgte der bereits angesprochene Rollback: Rot-Gr&#252;n-Rot  schaffte die Geb&#252;hren in Hessen ab, in Hamburg verkleinerte Schwarz-Gr&#252;n  sie und verlagerte sie auf die Zeit nach dem Studium. Es folge die  Abschaffung im Saarland und die in NRW, bald wohl auch die in Hamburg.  Demnach d&#252;rften im kommenden Wintersemester 2011/2012 nur noch drei  Bundesl&#228;nder Geb&#252;hren erheben.</p>
<div id="attachment_3701">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 218px"><img title="studiengebuehren_ws1112" src="http://griess.files.wordpress.com/2011/02/studiengebuehren_ws1112.jpg?w=208&amp;h=228" alt="" width="208" height="228" /><p class="wp-caption-text">Voraussichtliche Geb&#252;hrensituation im Wintersemester 2011/2012 (studiengebuehren.andreasgriess.de)</p></div>
</div>
<p>Aber das steht unter Vorbehalt: In Sachsen-Anhalt, Baden-W&#252;rttemberg,  Rheinland-Pfalz, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stehen noch  Landtagswahlen an. &#196;nderungen bei den Geb&#252;hren k&#246;nnten am ehesten in  Rheinland-Pfalz (eventuell Einf&#252;hrung bei einer CDU-Regierung) oder in  Baden-W&#252;rttemberg (eventuell Abschaffung bei Regierungsbeteiligung von  SPD und/oder Gr&#252;nen) passieren. Den eines f&#228;llt auf: Es war bislang nie  die gleiche Regierung, die Geb&#252;hren einf&#252;hrte und wieder abschaffte.  B&#252;rgerliche Mehrheiten hatten diese bislang eingef&#252;hrt. Abgeschafft  wurden sie dann unter Einwirken von SPD und/oder Gr&#252;nen, teilweise unter  Mithilfe der Linken.</p>
<p>Dennoch die Entwicklung l&#228;sst vermuten, dass die Geb&#252;hren in  Deutschland vorerst gescheitert sind. Nat&#252;rlich kann sich dies unter  ver&#228;nderten Rahmenbedingungen wieder &#228;ndern. Aber die R&#252;cknahme der  Geb&#252;hren in vielen L&#228;ndern –  haupts&#228;chlich dadurch geschuldet, dass die  Opposition das Thema nicht auf sich beruhen lie&#223; – hat auch  CDU-gef&#252;hrte Regierungen dazu gebracht, dass Thema mit mehr Abstand zu  betrachten. Vor allem im Osten m&#246;chte man mit einer Sonderrolle  keine potentiellen Studenten verschrecken.</p>
<p><strong>Die Grafik musste ich leider extern speichern, da hier im  Blog Java-Anwendungen nicht erlaubt sind. Per Klick auf den folgenden  Screenshot kommt man zu ihr.</strong></p>
<p><a href="http://studiengebuehren.andreasgriess.de/" target="_blank"><img title="studiengebuehren.andreasgriess.de" src="http://griess.files.wordpress.com/2011/02/studiengebuehren_manyeyes.jpg?w=420&amp;h=192" alt="" width="420" height="192" /></a></p>
<p>Angemerkt sei, dass die Grafik jedoch nur die Geb&#252;hren f&#252;r das  Erststudium in der Regelstudienzeit angibt. Es existieren jedoch viele  Ausnahmen und Sonderf&#228;lle: In einigen L&#228;ndern wurden die Geb&#252;hren  zun&#228;chst f&#252;r das Erstsemester eingef&#252;hrt (z.B. NRW), im Saarland lagen  die Geb&#252;hren f&#252;r die ersten beiden Semester bei 300 Euro, ab dem dritten  Semester bei 500 Euro. In einigen L&#228;ndern k&#246;nnen die Hochschulen  entscheiden ob sie Geb&#252;hren erheben und ob sie daf&#252;r den Maximalsatz  erheben.</p>
<p>H&#228;ufig gibt es Geb&#252;hren f&#252;r Langzeitstudenten. Ab wann man ein  Solcher ist, ist ebenfalls von Land zu Land unterschiedlich. Einige  L&#228;nder erhoben Geb&#252;hren nur, wenn man seinen Wohnsitz in einem anderen  Land hatte. Auch Geb&#252;hren f&#252;r ein Zweitstudium gibt es. Dazu kommen in  der Regel Verwaltungskosten, die es &#252;berall gibt und die zwischen  wenigen Euro und dreistelligen Summen variieren. Alle mir bekannten  Ausnahmen habe ich <a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0Anq8rFvrClk2dFpnQXNIcUN5UHZVRzRtUnlvSE5pYXc&amp;hl=en&amp;authkey=CKvrjMIB" target="_blank">bei den Rohdaten</a> in den Anmerkungen vermerkt.</p>
<p>Wenn jemand Fehler entdeckt, bitte ich mich auf diese hinzuweisen.</p>
<p><em>Crosspost von <a href="http://griess.wordpress.com/2011/02/25/entwicklung-der-studiengebuhren-in-deutschland-mit-interaktiver-grafik/">Andreas Grie&#223; // Blog</a>.</em>
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			</a>
		</div>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/38649/interaktive-grafik-die-entwicklung-der-studiengebuehren-in-deutschland/">Interaktive Grafik: Die Entwicklung der Studiengeb&#252;hren in Deutschland</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/38649/interaktive-grafik-die-entwicklung-der-studiengebuehren-in-deutschland/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=38649&amp;md5=36ea4358f37fcbe3b5fbcbca8d82db26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Richard Gutjahr: 5 Thesen zur Zukunft des Fernsehens</title>
		<link>http://carta.info/38450/richard-gutjahr-5-thesen-zur-zukunft-des-fernsehens/</link>
		<comments>http://carta.info/38450/richard-gutjahr-5-thesen-zur-zukunft-des-fernsehens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 15:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
				<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Berichterstattung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Richard Gutjahr macht sich anl&#228;sslich seiner j&#252;ngsten Erfahrungen in Kairo Gedanken zur Zukunft des Fernsehens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Richard Gutjahr wurde zuletzt vor allem bekannt durch seinen <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/01/kairo/" target="_blank">Spontan-Trip nach Kairo</a>, als dort die Revolution bereits in vollem Gang war. Von seinem Aufenthalt berichtete er in seinem Blog und auf Twitter. Nun hat er mit etwas Abstand noch einmal die TV-Berichterstattung, vor allem die in Deutschland, unter die Lupe genommen und versucht zu erkennen, woran es mangelt. Er schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8230;Der Zuschauer ist nicht mehr so „dumm“ und passiv wie einst, er hat Alternativen (aktuell z.B. Al Jazeera), Zugang zu denselben, wenn nicht sogar besseren Quellen als der Korrespondent in diesem Moment selbst&#8230;</p></blockquote>
<p>Hinzu f&#252;gt Gutjahr auch Untersuchungen und eigene Feststellungen zum Konsumverhalten im Bezug auf TV, Mobiltelefon und Computer. Dabei stellt er f&#252;nf Thesen auf:</p>
<blockquote><p>1)   Die Zukunft des Fernsehens lautet Internet (und umgekehrt)</p>
<p>2)   Fernsehen wird durch Smartphones und Tablets ortsunabh&#228;ngig</p>
<p>3)   Fernsehen wird durch Streaming und On-Demand zeitunabh&#228;ngig</p>
<p>4)   Dort, wo Live-Ereignisse noch Sendezeiten vorgeben (Breaking News, Wahlen, Sport etc.), wird das Fernsehen interaktiv und sozial</p>
<p>5)   Es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen Neuen und Alten Medien – es gibt nur noch Medien</p></blockquote>
<p>Medien m&#252;ssten sich daher vor allem um eine st&#228;rkere Bindung zum Leser/Zuschauer bem&#252;hen, schreibt der freie Journalist. Als Positiv-Beispiel nennt er die Twitter-Berichterstattung von tagesschau.de zur Wahl in Hamburg. Auch &#252;ber das TV-Ger&#228;t der Zukunft macht sich Gutjahr einige Gedanken.</p>
<p>Den ganzen Beitrag gibt es auf <a href="http://gutjahr.biz/" target="_blank">seinem Blog</a>, zu lesen <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/02/5-thesen-zukunft-fernsehen/" target="_blank">hier&#8230;</a>
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		<title>Wie umgeht man Zensur? Moritz Bartl: „Momentan findet ein Wettr&#252;sten statt“</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 22:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hersteller von Filtertechnologien werden das Wettr&#252;sten gegen das freie Internet verlieren, sagt Moritz Bartl. Der Gr&#252;nder von Torservers.net sprach mit Andreas Griess u.a. &#252;ber das Ger&#252;cht, Tor-Mitarbeiter h&#228;tten mitgeschnittene Daten an WikiLeaks gegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;gypten eine Facebook-Revolution? Ob korrekt oder nicht, der Begriff steht im Raum und mit ihm die Gewissheit, dass das Internet bei B&#252;rgerprotesten in restriktiven L&#228;ndern eine entscheidende Rolle spielt – sogar wenn es abgeschaltet wird. Das <a href="https://www.torproject.org/" target="_blank">Tor-Projekt</a> versucht, weltweit Oppositionellen zu helfen, indem es ihnen erm&#246;glicht, anonym das Internet zu nutzen. Einer der Mitstreiter im Projekt ist <a href="http://www.headstrong.de/" target="_blank">Moritz Bartl</a>. Er hat zudem <a href="http://www.torservers.net/" target="_blank">Torservers.net</a> gegr&#252;ndet. <em>Carta</em>-Autor <a href="http://blog.andreasgriess.de" target="_blank">Andreas Grie&#223;</a> hat ihn zu den j&#252;ngsten Vorg&#228;ngen in &#196;gypten und den Ger&#252;chten, Wikileaks habe Daten abgefangen, die &#252;ber das Tor-Netz versendet wurden, befragt.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Moritz, das Tor-Projekt versucht Oppositionellen einen sicheren Zugang zum Internet zu erm&#246;glichen. Nun hat &#196;gypten f&#252;r einige Tage das Internet komplett abgestellt. Ist das eine neue Dimension?</em></p>
<p>Das Internet abzustellen k&#246;nnen sich nur wenige Staaten leisten. &#196;gyptens Wirtschaft hat Unsummen dadurch verloren. Dennoch: Es zeigt eindrucksvoll, dass die Entwicklung zu zentralisierten Strukturen in den letzten Jahrzehnten ein falscher Weg ist, und nicht der Grundidee des Internets entspricht.</p>
<p>Man muss aber auch sehen: Es hat nicht lange gedauert, bis f&#252;r &#196;gypter Modem-Einwahlnummern zirkulierten, auch Amateurfunk kann man zur Daten&#252;bertragung nutzen. Satelliten lassen sich auch nicht isoliert abschalten. In &#196;gypten gab es noch Internet, z.B. in den gro&#223;en Hotels, Roaming ging ebenfalls noch.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Welche Schl&#252;sse muss das Tor-Projekt daraus ziehen?</em></p>
<p>Momentan findet ein Aufr&#252;sten statt. Der Iran hat es als erstes Regime geschafft, Tor-Pakete zu filtern, vermutlich mit Hilfe westlicher Technologie. Das neue Softwareupdate ver&#228;ndert die Pakete ein wenig, so dass iranische Nutzer jetzt wieder Tor nutzen k&#246;nnen. Die Filtertechnologien werden das Wettr&#252;sten verlieren, weil wir gerade daran arbeiten, Tor-Pakete in beliebigen Inhalten zu verstecken.</p>
<p>&#196;gypten zeigt eine andere Richtung, in die es n&#246;tig wird zu forschen, und das ist die hohe Latenz, die mit Satelliten- und Funknetzen einhergeht.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Was wird daf&#252;r n&#246;tig sein?</em></p>
<p>Wichtig ist, das &#246;ffentliche Bild von Tor zu st&#228;rken. Die meisten Menschen haben Angst vor Anonymit&#228;t, weil sie denken, es k&#246;nnen nur Verbrecher etwas damit anfangen. Doch es geht nicht um Anonymit&#228;t an sich, es geht um anonyme Kommunikationskan&#228;le. Das ist ein wichtiger Unterschied. Wenn ich von einer beliebigen Telefonzelle meine Oma anrufe, wei&#223; sie trotzdem, wer ich bin, ich bin also nicht anonym &#8211; trotz eines mehr oder minder anonymen Kanals.</p>
<p>Wir br&#228;uchten viel mehr Freiwillige, die ihre Bandbreite mit Nutzern von Tor teilen. Die Einrichtung ist trivial und nicht aufw&#228;ndiger als irgendeinen Filesharing-Client zu installieren. Auch f&#252;r Journalisten werden anonyme Kan&#228;le immer wichtiger, da ja auch sie genauso auf die Infrastruktur der jeweiligen L&#228;nder angewiesen sind.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Wie entwickelt sich denn die Zahl der Unterst&#252;tzer, w&#228;hrend &#196;gypten oder der Iran sehr pr&#228;sent in den Medien sind?</em></p>
<p>Ich sehe, dass immer mehr Leute verstehen, was wir eigentlich tun und worum es uns geht. Das ist ein gutes Zeichen. Somit stehen die Chancen sehr gut, vielleicht auch endlich f&#252;r Torservers.net nicht nur auf Privatspenden angewiesen zu sein, sondern zuk&#252;nftig auch gr&#246;&#223;ere Partner zu gewinnen. Uns w&#252;rde eine F&#246;rderung von 10.000 Euro im Jahr schon ausreichen. Wenn man das mit der &#8220;Entwicklungshilfe&#8221; vergleicht, die sonst so gew&#228;hrt wird, sind das lachhafte Betr&#228;ge.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Facebook hat, als es Unregelm&#228;&#223;igkeiten in Tunesien entdeckte, die Sicherheitsvorkehrungen erh&#246;ht. Wie bewertest du die Rolle der Internetdienste in den j&#252;ngsten F&#228;llen?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Es ist einfach nur peinlich, dass Facebook erst durch ein solches Ereignis reagiert hat. Seit Jahren laufen Sicherheitsexperten Sturm und versuchen, solche Unternehmen dazu zu bewegen, Verschl&#252;sslung einzusetzen. Der Einrichtungsaufwand ist kaum existent.</p>
<p>Durch die Anstrengungen von Sicherheitsexperten haben wir inzwischen wenigstens Google und Facebook so weit, auch HTTPS anzubieten. Die Frage bei solch gro&#223;en Anbietern ist ja auch, inwiefern sie zu einer Zusammenarbeit mit dem Staat gezwungen werden. Das kommt ja z.B. im Fall China immer wieder ans Tageslicht.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Ein anderes Thema: Mit den <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E9A8716E6FA634FECBEBE1EC62F22C9FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">j&#252;ngsten Ver&#246;ffentlichungen zur Gr&#252;ndungszeit von Wikileaks</a> kommt ein Ger&#252;cht wieder hoch, das <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2010/06/wikileaks-documents/" target="_blank">bereits einige Zeit lang</a> kursiert: Wikileaks habe in seiner Fr&#252;hphase Daten erhalten, die von einem Tor-Mitarbeiter mitgeschnitten wurden &#8211; genannt das chinesische Paket, weil es sich um Daten handeln soll, die angeblich chinesische Hacker gestohlen haben. Hat dies das Vertrauen in Tor gest&#246;rt?</em></p>
<p>Ich denke leider ja, weil sich die Presse da nat&#252;rlich gern drauf st&#252;rzt und der Leser nicht das Wissen hat, solche Informationen richtig einzusch&#228;tzen. Wenn Nutzer sich deswegen f&#252;r eine andere Zensur-Umgehungsma&#223;nahme entscheiden, kann das Leben kosten. In China z.B. macht der Einsatz einfacher Proxy-Server nach meiner Einsch&#228;tzung 90% aus, und die sind komplett unsicher. Es ist davon auszugehen, dass eine Regierung entweder diese Proxy-Server &#252;berwacht oder gar selbst betreibt.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Wie muss man sich das Mitschneiden der Daten &#252;berhaupt vorstellen. Kann das jeder?</em></p>
<p>Tor muss man muss sich wie ineinander gesteckte Briefumschl&#228;ge vorstellen: Der Nutzer, bzw. seine Softeware sucht sich vorher drei Stellvertreter aus und bestimmt selbst die Reihenfolge dieser drei Stellvertreter. Dann verschl&#252;sselt er seine eigentliche Anfrage so, dass sie nur der letzte Knoten entschl&#252;sseln kann. Er verschl&#252;sselt dieses Paket wiederum so, dass es nur der Vorletzte lesen kann, und schlie&#223;lich so, dass es nur der erste Partner lesen kann.</p>
<p>Dieses dreifach verschl&#252;sselte Paket reicht er an den ersten Stellvertreter weiter, der nur feststellen kann, wer etwas wollte und an wen er es weiterreichen soll, der aber nichts &#252;ber den Inhalt selbst herausfinden kann. Der letzte kann den Inhalt der Anfrage sehen, muss es technisch auch, da er die Anfrage stellvertretend f&#252;r den eigentlichen Nutzer durchf&#252;hrt. Er kann allerdings nur sagen, an welchen Stellvertreter er die Antwort zur&#252;ckreichen soll, nicht, wer der eigentliche Kommunikationspartner ist.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Bedeutet das: M&#246;gliche Hackerdaten kann nur ein dritter Knoten abgefangen haben?</em></p>
<p>Wenn man letzter Stellvertreter ist, in Tor ein sogenannter &#8220;Exit-Knoten&#8221;, kann man technisch trivial die eigentliche Anfrage und Antwort mitschneiden. Nicht aber derjenige, der die Anfrage ins Tor-Netz abgesetzt hat, es sei denn, dies wird aus dem Inhalt ersichtlich. Verhindern kann und sollte man das, indem man als Nutzer verschl&#252;sselte Protokolle zum eigentlichen Ziel im Internet einsetzt, also z.B. HTTPS oder IMAPS. Verschiedene Studien zeigen aber, dass leider der Gro&#223;teil der Nutzer unverschl&#252;sselte Protokolle nutzt.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Ein verschl&#252;sseltes Protokoll k&#246;nnte man nicht knacken?</em></p>
<p>Es gibt viele Verfahren, die nicht mit vertretbarem Aufwand entschl&#252;sselt werden k&#246;nnen, ja.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>Ist es denn realistisch, dass jemand unter diesen Umst&#228;nden Daten abgefangen hat und an Wikileaks weitergab?</em></p>
<p>Es ist vorstellbar, dass die Daten direkt von einem Exit-Betreiber abgegriffen werden konnten. Aber nur vorstellbar, es ist f&#252;r mich nicht wahrscheinlich. Dass „chinesische Hacker“ unverschl&#252;sselte Protokolle nutzen, halte ich f&#252;r abwegig.</p>
<p>Man muss sich diese vorstellen wie eine Postkarte. Jeder, der die Postkarte in die Finger bekommt, kann sie lesen. Packe ich sie in einen Umschlag, kann ich den Umschlag so sicher machen, dass ihn nur der Empf&#228;nger &#246;ffnen kann. Wenn „chinesische Hacker“ oder &#8220;Milit&#228;rs&#8221; Postkarten verschicken &#8211; &#8220;Pech gehabt&#8221;!</p>
<p>Das Torprojekt entwickelt zudem nur das Verfahren und die eingesetzte Software, betreibt selbst aber keinen Teil der Infrastruktur. Diese wird ausschlie&#223;lich von Freiwilligen getragen. Somit haben Mitarbeiter nicht mehr M&#246;glichkeiten, als alle anderen auch, und schon gar keinen speziellen Zugriff auf irgendwelche Daten, die durch das Tor-Netz gehen.</p>
<p><span style="color: #ffffff">.</span></p>
<p><em>„Pech gehabt“ soll hei&#223;en, eine solche Aktion, sollte sie stattgefunden haben, w&#228;re in Ordnung?</em></p>
<p>Man muss eine Debatte dar&#252;ber f&#252;hren, ob Informationen in einer Informationsgesellschaft &#252;berhaupt illegal sein k&#246;nnen. Nicht Bombenbauanleitungen sind das Problem, sondern die Politik, die dazu f&#252;hrt, dass jemand sie auch bauen will.</p>
<p>Ob der Mitschnitt „okay“ ist, kann man auf verschiedenen Ebenen diskutieren: ethisch, politisch, gesellschaftlich. F&#252;r mich ist es ist nicht m&#246;glich, das auf einem abstrakten Niveau zu diskutieren. Es muss eine Interessenabw&#228;gung im Konkreten stattfinden. Aber da sind wir ja eher beim Thema Whistleblowing als bei eindeutig illegalen Handlungen irgendwelcher „chinesischen Hacker“.</p>
<p>Nehmen wir mal das konkrete Szenario. Die Frage ist, wodurch wird mehr Schaden angerichtet: Durch eine Ver&#246;ffentlichung, oder wenn diese Informationen nur der chinesische Geheimdienst besitzt und f&#252;r seine Zwecke einsetzt?
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		<title>Informationen sind Viren</title>
		<link>http://carta.info/37239/informationen-sind-viren/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was sind Informationen? An einer treffenden Definition scheitern derzeit viele Diskussionen &#252;ber Themen wie Privatsph&#228;re oder Wikileaks. Andreas Grie&#223; wagt dennoch eine These: Eine Information, behauptet er, ist ein Virus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit immer mehr Leaks entstehen, ob mit oder ohne wiki, ist es Mode, &#252;ber Informationen und den Umgang mit ihnen zu diskutieren. Mario Sixtus <a href="http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2011/01/wer-hat-angst-vor-wikileaks-1.html" target="_blank">schrieb vor kurzem im ZDF-Blog &#8220;Kennzeichen Digital&#8221;</a> unter anderem folgenden Satz:</p>
<blockquote><p>Seit Informationen sich von ihren stofflichen Wirtsk&#246;rpern befreit haben, lassen sie sich nicht mehr festhalten.</p></blockquote>
<p>Ein sehr interessanter Gedanke. Dennoch glaube ich nicht, dass sich Informationen je festhalten lie&#223;en. Die Frage ist n&#228;mlich: <strong>Was sind Informationen &#252;berhaupt?</strong></p>
<p>Bisher herrscht h&#228;ufig ein sehr materielles Bild von Information vor. Demnach ist eine Information wie ein Tisch. Irgend jemand hat ihn erstellt, besitzt ihn oder kontrolliert, wer Zugriff auf ihn hat. Man kann ihn &#8211; mit etwas Aufwand &#8211; kopieren. Aber wenn man ihn kopiert, ist es wieder ein Tisch. Ein Tisch, der selbst keinerlei Interaktion durchf&#252;hrt.</p>
<p>Ich glaube deshalb, dass ein anderes Bild f&#252;r Information passender ist - <strong>das Bild der Information als Virus</strong>.</p>
<p>Was ist ein Virus? Ein Virus ist zun&#228;chst einmal nicht zwangsl&#228;ufig etwas B&#246;ses. Ein Virus muss keine Krankheit ausl&#246;sen. Zudem ist es kein Lebewesen, aber dennoch etwas, das mit Lebewesen interagiert. Vereinfacht gesprochen, transportiert es seine Erbinformation in die eines Wirts, der dann hilft, das Virus zu vermehren.</p>
<p><strong>Informationen <em>handeln</em> (interagieren)</strong> &#228;hnlich. Nehmen wir eine Wikileaks-Information: In einer der ver&#246;ffentlichten Botschaftsdepeschen tr&#228;gt Angela Merkel den Beinamen „Teflon“. Auch wenn die Information auf eine von Menschen stark beeinflusste Situation zur&#252;ckgeht und sie von einem Menschen erstmals formuliert wurde, ist sie nicht von diesem geschaffen wie z.B. ein Tisch. Vielmehr hat den Menschen diese Information „infiziert“. Ein Botschafter verbreitet sie, andere verbreiten sie weiter. Wikileaks w&#228;re in diesem Zusammenhang eine Art kontaminierte Trinkwasserversorgung, ohne dass ich damit eine Wertung vornehmen m&#246;chte.</p>
<p>Deutlicher wird das Information=Virus-Modell, wenn ich ein anderes Beispiel w&#228;hle, die Erdanziehung. Die &#8220;Information&#8221;, wie Gravitation funktioniert, welche Naturgesetze eine Rolle spielen, gab es schon lange vor den Menschen. Sie lag vor in ihrer Funktion, quasi in der praktischen Anwendung. Diese Information wurden (physik-historisch vereinfacht dargestellt) durch Isaac Newton in menschliche Gedanken &#252;bersetzt (die Information hatte ihn infiziert). Er berichtete anderen davon und schrieb sie auf. Dies ist eine Art Ansteckung, ja: <strong>Informationen sind ansteckend.</strong></p>
<p>Bildlich gesprochen infizierte Newton nicht nur Menschen, sondern auch ein Buch bzw. Papier. Die Informationen blieben die gleichen, lagen aber erneut in einer anderen Form vor – als Schrift. Auch das Buch ist ein „Infektionsherd“.</p>
<p>Nun unterlagen &#8220;Informationen&#8221; (Menschen und Dinge) lange Zeit einer gewissen r&#228;umlichen Begrenzung. Im Zeitalter von Globalisierung, Computern und Internet haben wir es aber st&#228;ndig mit <strong>Informations-Pandemien</strong> zu tun.</p>
<p>Auf Wikileaks bezogen hei&#223;t das: Den Regierungen helfen weder Mundschutz noch Impfung. Denn mit diesen Instrumenten kann man bekanntlich nur auf bereits bekannte Erreger reagieren. Die Informationsgrippe wird kommen, und sie wird auch wieder gehen. Letzteres zumindest meistens.</p>
<p>Das Bild vom Virus macht auch einen Irrglauben deutlich, dem wir Menschen immer wieder anheim fallen: Den Irrglauben n&#228;mlich, dass Informationen dem Menschen geh&#246;ren und von ihm geschaffen werden. <strong>Informationen sind aber nicht vom Menschen abh&#228;ngig</strong>. Der Mensch ist nur der Wirt. Nein: Er ist nicht <em>der</em> Wirt. Er ist <em>ein</em> Wirt. Computer k&#246;nnen diese Rolle heutzutage &#8211; auch ohne menschliches Zutun &#8211; genauso gut erf&#252;llen.</p>
<p>Die Information bleibt gleich, kann aber in verschiedener Form gespeichert werden. Als Praxis, als menschlicher Gedanke, als Erinnerung; auch als Wort, als magnetische Signatur auf einer Festplatte, als Licht oder als elektrischer Impuls in einer Leitung. Information kann in verschiedenen Formen gleichzeitig vorhanden &#8211; und doch identisch sein. Sie kann st&#228;ndig aufs Neue &#252;bersetzt werden (auch heute k&#246;nnte ein Mensch die Gravitation auf dem Weg Newtons verstehen).</p>
<p>Wir bezeichnen Viren nicht als Lebensform, sondern als Partikel. Aber das ist eine menschliche Definition. W&#252;rden wir sie zu den Lebensformen z&#228;hlen, w&#228;ren Viren eine &#228;u&#223;erst effektive Lebensform. Und <strong>Informationen sind wom&#246;glich die dominante Spezies</strong> im Universum.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=37239&amp;md5=c32e96e01a4eaaee2bd6c018da7d302a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nierenspende und Gleichstellung. Die Carta-Umfrage (Teil IV)</title>
		<link>http://carta.info/36856/nierenspende-und-gleichstellung-die-carta-umfrage-teil-iv/</link>
		<comments>http://carta.info/36856/nierenspende-und-gleichstellung-die-carta-umfrage-teil-iv/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 15:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Redaktion Carta hat den Autoren dieser Plattform zum Jahreswechsel zwei Fragen gestellt: Welche Person des &#246;ffentlichen Lebens hat Sie 2010 am st&#228;rksten beeindruckt? Und: Welches Thema oder Ereignis wird uns im Jahr 2011 am intensivsten besch&#228;ftigen? Hier die Antworten von Andreas Grie&#223;. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Dass sich <strong>Frank-Walter Steinmeier</strong> aus der Politik zur&#252;ckzog, um seiner Frau eine Niere zu spenden, hat mich sehr beeindruckt. Weniger wegen der Aktion als solcher &#8211; die erwarte ich, und das gleiche sagten mir viele Gespr&#228;chsteilnehmer. So sollte eine Ehe doch sein, dass man f&#252;r die/den Andere(n) da ist. Es tat aber gut zu sehen, dass es solche Ehen (noch) gibt. Au&#223;erdem machte die Tat deutlich: Es gibt einfach Dinge, die sind wichtiger als der Alltag, Dinge, die nicht jeder wissen muss. Aber Dinge, wegen denen man halt mal eine Zeit lang nicht da ist. Ich habe seither einen Organspender-Ausweis. Den wollte ich mir zwar immer schon zulegen, aber irgendwie war ich immer zu faul. Faulheit galt nun nicht mehr. Und das sahen viele andere auch so.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>2. Besch&#228;ftigen wird uns 2011 eine vollkommen <strong>unerwartete Gender- und Gleichstellungs-Debatte</strong>, die von einer Seite kommt, von der man(n) sie nicht erwartet h&#228;tte. Eine Debatte, die einschl&#228;gt wie eine Bombe und jede Woche aufs Neue auf den Tisch kommen wird. Das ist die Geschichte: Die Fu&#223;ball-WM der Frauen verl&#228;uft f&#252;r die Deutschen erfolgreich (wie erfolgreich sei dahingestellt). Trainerin Silvia Neid h&#246;rt nach der WM als Nationaltrainerin auf. Wenige Wochen sp&#228;ter wird sie als neue Trainerin der TSG Hoffenheim vorgestellt. Sie wird damit <strong>die erste Trainerin in der Fu&#223;ball-Bundesliga der M&#228;nner</strong>.
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