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	<title>CARTA &#187; admin</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Sein Tod l&#228;sst mich fassungslos zur&#252;ck</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 16:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Carta dokumentiert nachfolgend die Rede Thymian Bussemers auf der Trauerfeier f&#252;r Robin Meyer-Lucht. Der Autor hat die Rede um rein private Bez&#252;ge und Erinnerungen gek&#252;rzt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/10/Foto-Bussemer.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-40766" title="Foto Bussemer" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/10/Foto-Bussemer-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p>Liebe Trauergemeinde,</p>
<p>viel ist in den vergangenen acht Tagen geschrieben worden &#252;ber Robin – und hat mir erst wirklich deutlich gemacht, wie wichtig und auch zu Hause er war in einer Szene – richtiger wohl: in einer Community –, von der ich erst vor kurzem verstanden habe, welchen Einfluss sie mittlerweile auf die Debatte in Deutschland hat&#8230;</p>
<p>Eine unsere ersten Begegnungen – das muss 1993 gewesen sein – deutete &#252;brigens gar nicht darauf hin, dass ich einen k&#252;nftigen Experten f&#252;r digitale Medien vor mir hatte. Die Begegnung trug sich zu in der Berliner Redaktion der Lifestyle-Illustrierten <em>Prinz</em>, wo ich Volont&#228;r war, und die im Gefolge des Zeitgeist-Journalismus im Umfeld von Walter Mayr, Helge Timmerberg, Markus Carrer, Christian Kracht und anderen eine kurze Bl&#252;te erlebte.</p>
<p>Robin war damals mein Hamburger Kollege – Volont&#228;r in der <em>Prinz</em>-Zentralredaktion – und wurde von dort aus in jenes Berlin geschickt, wo die Mauer noch nicht allzu lange gefallen war und die Jugend des Landes mit immer neuen Lebensformen experimentierte. Ob er im Berliner Nachtleben etwas Bedeutendes herausfand, erinnere ich nicht mehr. Was aber alle im Berliner B&#252;ro bis zur Raserei brachte war, dass Robin unser altert&#252;mliches Fax-Ger&#228;t, das einen separaten H&#246;rer mit Schnur hatte, konsequent als Telefon benutzte. Dieses Bild, Robin mit dem gr&#252;nen H&#246;rer des Faxes, und die aufgeregte Emp&#246;rung der Berliner Mitarbeiter, ist eine der ersten Erinnerungen, die ich von ihm im Kopf habe und niemals vergessen werde. Er selbst war nur &#252;ber die Erregung verwundert. Mit Spie&#223;ern konnte er halt nichts anfangen und vorhandene Technik war dazu da, sie pragmatisch zu nutzen.</p>
<p>Schon damals, in meinen ersten Gespr&#228;chen mit ihm, begriff ich, jemanden vor mir zu haben, der meine Interessen teilte. Beide waren wir von unseren Anlagen her eher Intellektuelle, beide hatte es uns in den Lifestyle-Journalismus verschlagen – und beide genossen wir das auch auf eine bestimmte Art und Weise. Die Schwesterbl&#228;tter <em>Prinz</em> und <em>Tempo</em> waren in den fr&#252;hen 1990er Jahren durchaus einflussreiche Medien. Unsere (nur geringf&#252;gig &#228;lteren) Kollegen hie&#223;en damals Christian Kracht, Sybille Berg, Adriano Sack und Marc Fischer. Letzterer, eindeutig der Begabteste von uns allen, ist &#252;brigens noch vor Robin gestorben: vor einigen Monaten und mit gerade einmal vierzig Jahren.</p>
<p>Sowohl f&#252;r Robin wie f&#252;r mich war aber auch klar, dass wir dieses Milieu nach ersten Erkundungen relativ schnell verlassen w&#252;rden, was dann ab etwa 1995 auch geschah. Obwohl wir uns in den folgenden Jahren nur sporadisch sahen und sprachen, folgten unsere Wege einer erstaunlichen Parallelit&#228;t.</p>
<ul>
<li>W&#228;hrend ich in den 1990er Jahren Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK studierte, machte er an der benachbarten TU einen Abschluss in Medienberatung.</li>
<li>Ungef&#228;hr zeitgleich verbrachten wir ein Jahr des Auslandsstudiums in London.</li>
<li>Und ungef&#228;hr zeitgleich begannen wir unser Interesse an konkreter Medienanalyse und praktischer Medienberatung zu entdecken – ich bei der <em>Bertelsmann Stiftung</em>, er bei <em>Ringier</em>.</li>
<li>In diesen Jahren hatten wir viel gemeinsam. Auch intellektuell. Wie ich hatte Robin eine obskure Vorliebe f&#252;r das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rieplsches_Gesetz">Rieplsche Gesetz</a> der Kommunikationswissenschaft – es zieht sich durch alle seine Ver&#246;ffentlichungen –, das aus dem Jahr 1913 stammt und besagt, dass nie ein altes Medium durch ein neues vollst&#228;ndig verdr&#228;ngt wird, sondern bestenfalls neue Funktionen zugewiesen bekommt.</li>
<li>Ein wirklich merkw&#252;rdiger Zufall &#8211; denn mehr war es nicht &#8211; f&#252;hrte schlie&#223;lich dazu, dass wir beide unsere Doktorarbeiten bei dem selben Doktorvater schrieben – ich in Erfurt und er in St. Gallen. Allerdings waren die Gesch&#228;ftsgrundlagen hierf&#252;r vollkommen unterschiedlich: Ich hatte mich f&#252;r den sozialdemokratischen Intellektuellen Peter Glotz entschieden, er sich f&#252;r den Telekom-Aufsichtsrat und fr&#252;hen Erforscher der Digitalisierung.</li>
</ul>
<p>Peter Glotz‘ Interessen waren zu diesem Zeitpunkt, um 2000 herum, eindeutig eher mit Robins Themen. Ich reiste zu dieser Zeit regelm&#228;&#223;ig nach St. Gallen, um Anschluss an den Lehrstuhl zu haben&#8230;</p>
<p>Dort erlebte ich ihn, wie er sich &#8211; noch keine 30 &#8211; Streitgespr&#228;che mit Matthias D&#246;pfner lieferte oder Bodo Hombach argumentativ in die Enge trieb. Das war der positive Effekt seiner alles &#252;berw&#246;lbenden Sachlichkeit: er wurde von allen von der ersten Minute an ernst genommen – selbst wenn seine Urteile hart waren, trafen sie ins Schwarze. Ich zitiere ein Beispiel aus j&#252;ngster Zeit, sein Urteil &#252;ber die neue <em>Wired</em> aus seinem Twitter-Account vom 9. September: „Nee, die Wired ist nicht nur harmlos, sie ist langweilig“, befand Robin da. So etwas konnte er Leuten auch ins Gesicht sagen&#8230;<strong> </strong></p>
<p>Dann war Robin pl&#246;tzlich in Berlin. An unser erstes Treffen nach seinem Umzug kann ich mich gut erinnern. Auf der einen Seite wirkte er unver&#228;ndert – wie ich &#252;berhaupt nicht erinnern kann, bei Robin jemals die Spur eines Alterungsprozesses bemerkt zu haben – auf der anderen Seiten war er ab diesem Moment exakt der Robin, den wir alle in Erinnerung behalten werden: der Haarschnitt, die Uhren, die Anz&#252;ge, die Sprechweise und der ganze Habitus hatten ihre endg&#252;ltige Bestimmung gefunden.</p>
<p>Robin wurde Aktivist in Sachen Netzpolitik. Das brachte ihn und mich, der ich schon immer Politik machte, trotz Differenzen im Detail zusammen. Noch am 13. September, drei Tage vor seinem Tod, meldete er auf seinem Twitter-Account: „Habe gerade noch #petition gegen #vorratsdatenspeicherung mitgezeichnet. Bitte ebenfalls tun &#8211; es fehlen noch 12.500 Mitzeichner.“ Solches grass-root-Engagement f&#252;r B&#252;rgerrechte habe ich von jeher gemocht und es wird mir warm ums Herz, wenn ich Robins Aufruf lese&#8230;</p>
<p>Liebe Trauergemeinde,</p>
<p>zum letzten Mal gesehen habe ich Robin vor zwei Wochen bei der Pr&#228;sentation meines Buches „Die erregte Republik“. Nie w&#228;re es mir in den Sinn gekommen, dass er vier Tage sp&#228;ter tot sein k&#246;nnte.</p>
<p>So richtig vorstellen kann ich es mir bis heute nicht.</p>
<p>Was bedeutet es, einen Mann, einen Freund, einen Kollegen zu verlieren? Ich kann hier nur von mir reden. In mir hat Robins Sterben neben Schock und Schmerz vor allem eine andere Perspektivierung von Tod ausgel&#246;st. Es sind nun, in unseren sp&#228;teren Drei&#223;igern, nicht mehr unbedingt die alten Leute um uns herum, die sterben. Es trifft jetzt auch Weggef&#228;hrten aus der eigenen Generation.</p>
<p>Es ist nicht so, dass sich in mir nun meine eigene Sterblichkeit als permanentes <em>memento mori</em> einbrennen w&#252;rde. Ich habe das eigene &#196;lterwerden immer nur unter einem einzigen Gesichtspunkt begr&#252;&#223;t: dem l&#228;ngeren Erfahrungszeitraum, auf den man zur&#252;ckblickt und damit verbunden den l&#228;ngeren gemeinsamen Weg, den man mit anderen zur&#252;cklegt.</p>
<p>Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass ich Robin erst als Erwachsenen kennengelernt habe &#8211; und trotzdem 20 Jahre meines Lebens mit ihm teile.</p>
<p>Sein Tod l&#228;sst mich fassungslos zur&#252;ck &#8211; so wie uns wohl alle hier -, doch mein Mitgef&#252;hl gilt seinen Angeh&#246;rigen, die einen geliebten und liebenden Menschen verloren haben&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Thymian Bussemer ist ein langj&#228;hriger Weggef&#228;hrte und Freund Robin Meyer-Luchts. </em>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40765&amp;md5=169f7f74bbe6e84ca69118182f8a6874" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Er hat einen Stein ins Rollen gebracht</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Robin Meyer-Lucht † 
Eine Zusammenstellung der pers&#246;nlichen Nachrufe, Erinnerungen und W&#252;rdigungen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zahlreichen Meldungen, Berichte, Nachrufe und W&#252;rdigungen in den Print- und Netzmedien f&#252;hren noch einmal vor Augen, wie wichtig Robin Meyer-Lucht f&#252;r alle war, die den brachialen Umbruch der &#214;ffentlichkeit, den wir gern verharmlosend Medienwandel nennen, seit Jahren miterleben und begleiten.</p>
<p>Die nachfolgende Liste beschr&#228;nkt sich auf pers&#246;nliche W&#252;rdigungen, Erinnerungen und Gedanken.</p>
<p>Falls Beitr&#228;ge (insbesondere in Blogs) &#252;bersehen wurden, bitten wir um Erg&#228;nzung in den Kommentaren. Wir &#252;bernehmen sie dann in die Liste.</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p>Wolfgang Michal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Markus Heitmeyer, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/1561115/">Deutschlandradio</a>, <a href="http://blog.dradiowissen.de/der-mann-mit-eigenschaften-in-erinnerung-an-robin-meyer-lucht/">Blog</a></p>
<p>Andreas Griess, <a href="http://www.taz.de/Robin-Meyer-Lucht-gestorben/!78559/">taz</a>, <a href="http://griess.wordpress.com/2011/09/21/in-trauer/">Blog</a></p>
<p>Thierry Chervel, <a href="http://www.perlentaucher.de/blog/215_robin_meyer-lucht">Perlentaucher</a></p>
<p>Christoph Kappes, <a href="http://www.faz.net/artikel/C30833/zum-tod-des-netzpublizisten-robin-meyer-lucht-meister-der-debatte-30690497.html">FAZ</a></p>
<p>Marcel Wei&#223;, <a href="http://www.neunetz.com/2011/09/21/robin-meyer-lucht/">Neunetz</a></p>
<p>Michael Seemann, <a href="http://mspr0.de/?p=2446">mspro</a></p>
<p>Gunnar Bender, <a href="http://www.udldigital.de/danke-robin/">Unter den Linden</a></p>
<p>J&#246;rg Wittkewitz, <a href="http://www.netzpiloten.de/2011/09/21/nachruf-auf-robin-meyer-lucht/">Netzpiloten</a></p>
<p>Joachim Huber, <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/robin-meyer-lucht-ist-tot/4631912.html">Tagesspiegel</a></p>
<p>Wolfgang Michal, <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/meyer-lucht-michal">Zeit</a>, <a href="http://www.freitag.de/kultur/1138-ein-verleger-alten-schlags">Freitag</a></p>
<p>Karsten Wenzlaff, <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/rip-robin">Vorw&#228;rts</a></p>
<p>Vera Bunse, <a href="http://opalkatze.wordpress.com/2011/09/21/robin-meyer-lucht-ist-tot/">Kaffee bei mir?</a></p>
<p>Simon M&#246;ller, <a href="http://www.telemedicus.info/article/2074-Abschied-von-Robin-Meyer-Lucht.html?pk_campaign=feed">Telemedicus</a></p>
<p>Jens Scholz, <a href="http://jensscholz.com/index.php/2011/09/21/zwei-nachrufe">Blog</a></p>
<p>Johnny H&#228;usler, <a href="http://www.spreeblick.com/2011/09/21/robin-meyer-lucht-1973-2011/">Spreeblick</a></p>
<p>Mathias Richel, <a href="http://blog.mathias-richel.de/2011/09/21/robin-meyer-lucht/">Blog</a></p>
<p>Jan Krone, <a href="http://dgpuk.de/index.cfm?id=3758">DGPuK</a></p>
<p>Hardy Prothmann, <a href="http://www.pushthebutton.de/2011/09/23/hommage-an-rml-robin-meyer-lucht-liebte-die-debatte-und-er-lebte-sie/">pushthebutton</a></p>
<p>Hans H&#252;tt, <a href="http://www.reden-fuer-eine-neue-welt.de/?p=7995">Rhetorikblog</a></p>
<p>Ralf Schwartz, <a href="http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2011/09/mensch-robin-ein-nachruf.html">mediaclinique</a></p>
<p>Christiane Schulzki-Haddouti, <a href="http://blog.kooptech.de/2011/09/engagement-ist-nicht-selbstverstandlich/">KoopTech</a></p>
<p>Ansgar Warner, <a href="http://www.e-book-news.de/in-eigener-sache-zum-tod-von-robin-meyer-lucht-carta-info/">e-book-news</a></p>
<p>Krystian Woznicki, <a href="http://berlinergazette.de/nachruf-auf-robin-meyer-lucht/">Berliner Gazette</a></p>
<p>Frank Bergmann, <a href="http://blog.hildwin.de/2011/10/02/abschied-am-baumschulenweg/">hildwin Blog</a></p>
<p>Christoph Bieber, Steffen Wenzel, <a href="http://politik-digital.de/re-robin-meyer-lucht">politik-digital</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Twitter unter folgenden Adressen und Hashtags: @romelu #romelu #meyer-lucht
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40726&amp;md5=6ad191b2d914001900ddaff410efa0b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Trauerfeier f&#252;r Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/40715/trauerfeier-fur-robin-meyer-lucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 19:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Freunde und Wegbegleiter, die Trauerfeier f&#252;r Robin Meyer-Lucht findet am kommenden Mittwoch, den 28. September 2011, ab 11:30 Uhr auf dem alten Friedhof Baumschulenweg in Berlin statt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Freunde und Wegbegleiter,</p>
<p>die Trauerfeier f&#252;r Robin Meyer-Lucht findet am kommenden Mittwoch, den 28. September 2011, ab 11:30 Uhr im Krematorium Baumschulenweg, Kiefholzstrasse 221, Bezirk Treptow-K&#246;penick, 12437 Berlin statt.</p>
<p>Bitte seien Sie etwas fr&#252;her da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Statt Blumen bitten wir um Spenden an die</p>
<blockquote><p><em>taz Panter Stiftung</em></p>
<p><em>Konto 110 371 59 00</em></p>
<p><em>Bankleitzahl 430 609 67</em></p>
<p><em>Verwendungszweck: „Spende – Robin Meyer-Lucht“</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Beisetzung findet einige Tage sp&#228;ter in Hamburg im Familienkreis statt.</p>
<p>&nbsp;
<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
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<p><small>
<a href="http://carta.info/40715/trauerfeier-fur-robin-meyer-lucht/">Trauerfeier f&#252;r Robin Meyer-Lucht</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/40715/trauerfeier-fur-robin-meyer-lucht/#comments">3 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40715&amp;md5=3d6fb1eda20209428d34b81a8eccf0d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die deutschen Flattr-Charts Mai 2011 – Alles neu macht der Mai …</title>
		<link>http://carta.info/40526/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/</link>
		<comments>http://carta.info/40526/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 15:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal mit: (1) Udo Vetter, (2) Udo Vetter und (3) Tim Pritlove. H&#246;chster Neueinsteiger: Soeren von blog.herrschaftsfrei.org auf Platz 8.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von <a href="http://www.youdaz.com/author/daniel_luecking/">Daniel L&#252;cking</a></em></p>
<p>Alles neu macht der Mai &#8211; meinte schon im Jahr 1818 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Adam_von_Kamp" target="_blank">Herrmann Adam von Kamp</a> in seinem <a href="http://www.feiertagsgedichte.de/autoren/k/adam-von-kamp/alles-neu-macht-der-mai/home.html">Gedicht</a>.  Das erste Novum liefert Flattr selbst und passender Weise landet Tim  Pritlove mit seinem Beitrag dar&#252;ber auch noch knapp in den  Flattr-Charts. Wie das Flattrn von Twitter-Accounts funktioniert und was  es mit den Profile-Buttons, Expired Subscriptions und der Unique User  Z&#228;hlung auf sich hat, erkl&#228;rt euch der Tim an <a href="http://tim.geekheim.de/2011/05/10/neu-bei-flattr-twitter-integration-profile-buttons-unique-users/">Position 24 der Charts</a>.</p>
<p>Mit einem in aller Schnelle aufgesetzten Blog steigt <em>S&#246;ren</em> auf <a href="http://blog.herrschaftsfrei.org/?p=10">Platz 8 mit 74 Klicks</a> hoch ein – macht euch selbst ein Bild &#252;ber die Thematik seines Blogs  und den Grund f&#252;r den hastigen Start, den er gern besser vorbereitet  h&#228;tte.</p>
<p>Die Quelle der Zahlen ist <a href="https://flattr.com/top" target="_blank">Flattr</a> selbst. Sprache Deutsch, Zeitraum: 30 Tage. Gewertet werden nur  Beitr&#228;ge, die im Mai erschienen sind. Stand 31.05.2011, 14:40 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutsche Flattr-Charts Mai 2011<br />
</strong>(Platz. Autor, Website Titel / Flattr-Clicks)</p>
<p>1. Udo Vetter, Lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/02/den-schein-des-anstandes-wahren/">Den Schein des Anstandes wahren </a> / 166<br />
2. Udo Vetter, Lawblog.de,  <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/20/ein-akt-der-deutschen-behrden/">Ein Akt der deutschen Beh&#246;rden</a> / 151<br />
3. Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/05/02/nsfw026-osama-died-for-your-sins/">Osama Died For Your Sins</a> / 139<br />
4. Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/05/16/nsfw027-hoerer-in-die-produktion/">H&#246;rer in die Produktion</a> / 138<br />
5. Richard Gutjahr, gutjahr.biz, <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/05/die-anti-terror-luege">Die Anti-Terror-L&#252;ge</a> / 128<br />
6. Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/23/bremen-whlen-wie-in-einer-bananenrepublik/">Bremen: W&#228;hlen wie in einer Bananenrepublik</a> / 107<br />
7. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe/">stern.de: Anatomie einer Attrappe</a> / 91<br />
8. Soeren, blog.herrschaftsfrei.org, <a href="http://blog.herrschaftsfrei.org/?p=10">Der Preis einer freien, weltweiten Kommunikation</a> / 74<br />
9. Udo Vetter, Lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/20/das-geht-nicht/">Das.Geht.Nicht.</a>/ 72<br />
10. Florian Altherr, Netzpolitik..org, <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/piratenpartei-server-auf-polizeiliche-anweisung-offline/">Piratenpartei-Server auf polizeiliche Anweisung offline</a> / 72<br />
11. Fernsehkritik-TV, <a href="https://flattr.com/thing/185767/Fernsehkritik-TV-Folge-68-vom-7-Mai-2011">Fernsehkritik-TV Folge 68 vom 7. Mai 2011</a> / 71<br />
12. Tim Pritlove , mobilemacs.de, <a href="http://mobilemacs.de/2011/05/mm065-stimme-der-jugend.html">MM065 Stimme der Jugend</a> / 70<br />
13. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spiegel-sex-power-bullshit/">Spiegel. Sex. Power. Bullshit.</a> / 68<br />
14. Tim Pritlove mobilemacs.de  <a href="http://mobilemacs.de/2011/05/mm064-opa-erzaehlt-vom-krieg.html">MM064 Opa erz&#228;hlt vom Krieg</a> / 67<br />
15. Udo Vetter, lawblog.de, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/19/sie-sind-scheie/">“Sie sind Schei&#223;e”</a> / 64<br />
16. A. Seubert, taz.de, <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/das-duerfen-die/">Der gefakte Zensus-Fragebogen: “Das d&#252;rfen die”</a> / 57<br />
17. Stefan Sichermann, bildblog, <a href="http://www.bildblog.de/30123/deep-space-six/">Deep Space Six</a> / 56<br />
18. Stefan Sichermann, bildblog, <a href="http://www.bildblog.de/30480/wie-draenge-ich-ein-land-aus-der-eurozone/">Wie dr&#228;nge ich ein Land aus der Eurozone?</a> /51<br />
19. Tim Pritlove, tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/05/05/ls002-akustik-mikrofone-und-kompression/">LS002 Akustik, Mikrofone und Kompression (Der gute Ton)</a> / 47<br />
20. Michalis Pantelouris , print-wuergt.de, <a href="http://print-wuergt.de/2011/05/08/spiegel-online-style-die-informationen-sind-zwar-falsch-aber-exklusiv/">Spiegel-Online-Style: Die Informationen sind zwar falsch, aber exklusiv!</a> / 46<br />
21. Linus Neumann, Netzpolitik.org, <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/kommentar-chromebook-die-produktionsmittel-der-informationsgesellschaft/">ChromeBook Die Produktionsmittel der Informationsgesellschaft</a> / 45<br />
22. Udo Vetter, Lawblog, <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/05/13/volkszhlung-der-portotrick/">Volksz&#228;hlung: Der Portotrick</a> / 44<br />
23. Martin Kaul, taz.de, <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/bildung/artikel/1/wissen-von-der-deutschen-bank/">Institutsgr&#252;ndung an Berliner Unis: Wissen von der Deutschen Bank</a> /43<br />
24. Tim Pritlove , tim.geekheim.de, <a href="http://tim.geekheim.de/2011/05/10/neu-bei-flattr-twitter-integration-profile-buttons-unique-users/">Neu bei Flattr: Twitter-Integration, Profile-Buttons, Unique Users</a> / 42<br />
25. Stefan Niggemeier, stefan-niggemeier.de, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe-2/">stern.de: Anatomie einer Attrappe (2)</a> /41</p>
<p>Im <a title="Die deutschen Flattr-Charts April 2011 – Pritlove, Vetter und Niggemeier fast unter sich" href="http://www.youdaz.com/2011/04/30/die-deutschen-flattr-charts-april-2011-%e2%80%93-pritlove-vetter-und-niggemeier-fast-unter-sich/" target="_blank">Vergleich zum Vormonat</a> sind die Flattr-Klickzahlen in den Top 25 niedriger. Auff&#228;llig ist auch, dass taz.de nur 2x vorkommt. <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/05/13/die_flattr-hitlist_bei_tazde_im_april/" target="_blank">Im taz.de-Hausblog verwies Online-Chef Matthias Urbach</a> darauf, dass die Flattr-Zahlen unter den einzelnen Artikeln auf taz.de  zur&#252;ckgegangen seien, seit man einen allgemeinen Button auf der  Startseite eingef&#252;hrt habe.</p>
<p>Letztes Novum ist der Autor der Flattr-Charts – aber das nur am Rande  ;-) Sofern sich Fehler eingeschlichen haben, meldet euch.</p>
<p><a href="http://www.youdaz.com/2011/05/31/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/">crosspost</a>
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<a href="http://carta.info/40526/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/">Die deutschen Flattr-Charts Mai 2011 – Alles neu macht der Mai …</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/40526/die-deutschen-flattr-charts-mai-2011-alles-neu-macht-der-mai/#comments">8 comments</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40526&amp;md5=ca82c287d99eaf3de751b4d63a182826" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bissinger: Warum Journalisten auch als „T&#228;ter“ gefragt sein k&#246;nnen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 11:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Essay gegen das anschwellende Gemurmel von der Krise des Journalismus im Zeitalter des Internet: &#252;ber wehleidige Journalisten, fahrl&#228;ssige Verlagsmanager und selbsts&#252;chtige Blogger. Ein Gastbeitrag von Manfred Bissinger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Fachmagazin Meedia nannte diesen Essay eine „eine scharfe und treffende Analyse der Situation der Medienh&#228;user“ und titelte „<a href="http://meedia.de/print/bissinger-fordert-das-verleger-internet/2011/05/08.html">Bissinger fordert das Verleger-Internet</a>“. </em></p>
<p><em>Carta ver&#246;ffentlicht den Einleitungstext von Manfred Bissinger zur diesj&#228;hrigen <a href="http://shop.stern.de/henri-nannen-preis-2011.html">Buchausgabe</a> des Henri Nannen Preises.</em></p>
<p>Von <a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/de/e8ea9a63-508b-af43-915e1aedb300fdf4/">Manfred Bissinger</a>.</p>
<div id="attachment_40337" class="wp-caption alignleft" style="width: 193px"><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/Bissinger_Manfred.jpg"><img class="size-full wp-image-40337" title="Bissinger_Manfred" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/05/Bissinger_Manfred.jpg" alt="" width="183" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Altmeister&quot; Bissinger: Fahrl&#228;ssige Verlage und eigens&#252;chtige Blogger (Foto Hoffman und Campe)</p></div>
<p>Vorbemerkung:</p>
<p>Als ich gebeten wurde, die ersten Seiten des eindrucksvollen Bandes zum Henri Nannen Preis mit den „<a href="http://shop.stern.de/bucher/sachbucher/henri-nannen-preis-2011.html">besten Arbeiten der deutschsprachigen Presse</a> <a href="http://shop.stern.de/henri-nannen-preis-2011.html">2010</a>“ mit einem Essay einzuleiten, da konnte meine Antwort nur Ja! sein.</p>
<p>Gibt es doch wenig geeignetere Orte <strong>dem anschwellenden Gemurmel von der Krise des Gedruckten im Zeitalter des Internets</strong> zu widersprechen.</p>
<p>Angefangen hatte es vor Jahren mit Meldungen &#252;ber br&#246;ckelnde Auflagen, sinkende Anzeigenums&#228;tze und w&#246;chentlich steigende Klickzahlen. Die daraus folgende Sinnkrise von Verlegern und Journalisten f&#252;llte schon bald B&#252;cher. Doch die er&#246;rterten Rezepte zur Rettung von Zeitungen und Magazinen waren selten offensiv; mit ihnen h&#228;tten auch <strong>Schraubenfabriken</strong> dem Markt angepasst werden k&#246;nnen: Produktionsprozesse straffen, Rohstoffe verbilligen, Personal abbauen.</p>
<p>In der Printbranche aber sind Investitionen in K&#246;pfe und Kampf um User angesagt. Bevor allerdings die Schwerter gekreuzt werden, sollten wir uns noch einmal unserer selbst vergewissern: <strong>Woher Kommen wir, wer sind wir, was treibt uns? Vor allem auch: Welche Fehler machen wir?</strong></p>
<p>1.<br />
Die neuere journalistische Zeitrechnung beginnt mit dem 9. Mai 1945. Die alliierten Truppen hatten Deutschland nach zw&#246;lf Jahren Gewalt und gleichgeschalteter Presse von der Naziherrschaft befreit und den moralischen Befehl ausgegeben, aus der un&#252;bersehbaren geistigen und ethischen Tr&#252;mmerw&#252;ste ein demokratisches Staats- und Gemeinwesen zu formen. <strong>Es war die Stunde Null einer neuen kritischen &#214;ffentlichkeit</strong>. Sie sollte einerseits das Gesetz von Ursache und Wirkung im nationalen Bewusstsein verankern und andererseits den Stolz der Menschen wiederbeleben.</p>
<p>Zugegeben, den Deutschen war die Demokratie aus den Jahren der Weimarer Republik bekannt, aber geliebt hatten sie &#8211; obrigkeitsh&#246;rig und staatsgl&#228;ubig, wie sie nun mal gewesen sind – diese freieste aller Regierungsformen so richtig nie. Schlie&#223;lich hatten sie 1933 Hitler mit millionenfachem Jubel als Befreier begr&#252;&#223;t, auch weil er versprach, den Volksgenossen alle wichtigen Entscheidungen abnehmen zu wollen.</p>
<p>2.<br />
Die Siegerm&#228;chte der Amerikaner, Russen, Briten und Franzosen waren fest entschlossen, die Deutschen so lange zu traktieren ¬- sie nannten es re-education &#8211; bis auch der Letzte gelernt h&#228;tte, die geschenkte Freiheit nicht nur zu leben, sondern auch zu lieben. Vom deutschen Boden sollte niemals mehr Gefahr oder gar ein Krieg ausgehen. Es dauerte vier Jahre, bis die untereinander l&#228;ngst zerstrittenen Alliierten glaubten, den n&#228;chsten Gang einlegen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dem westlichen Teil des Landes wurden unter dem Namen Bundesrepublik Deutschland erste Schritte zur staatlichen Hoheit gew&#228;hrt. Der Osten war den Polen zugeschlagen worden, weil die unter der Hitlerschen Mord-Maschinerie besonders gelitten und die eigenen Ostgebiete an die Sowjetunion abzutreten hatten. Mitteldeutschland wurde von den Russen kurzerhand als Deutsche Demokratische Republik zur Volksdemokratie erkl&#228;rt und damit zu weiteren vierzig Jahren in diktatorischer Abh&#228;ngigkeit und ohne freie Presse verurteilt.</p>
<p>3.</p>
<p>Um die Demokratie zu bef&#246;rdern, stand im Westen der Aufbau einer kritischen &#214;ffentlichkeit ganz oben auf der politischen Agenda. Die Erziehung zur kontroversen Auseinandersetzung als Voraussetzung f&#252;r ein Leben in Frieden und Unabh&#228;ngigkeit. Die Freiheit von Meinung und Dichtung, von Wissenschaft und Kunst als verbrieftes Recht f&#252;r jedermann. Ein f&#252;r allemal sollte das Prinzip der Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative sowie der Jurisdiktion als schlichtender unabh&#228;ngiger dritter Macht verankert werden. Waren es doch die Richter, die sich neben den Redakteuren, den Professoren und den Medizinern als besonders willf&#228;hrig gegen&#252;ber der Hitlerei erwiesen hatten.</p>
<p>4.</p>
<p>Auf dem steinigen Weg in die demokratische Zukunft war der gedruckten Presse und den Rundfunkanstalten eine herausragende Rolle zugedacht. Die westlichen Besatzungsm&#228;chte erteilten Lizenzen und achteten penibel darauf, dass alle politischen Richtungen (selbst die Kommunisten) zum Zuge kamen; das Radio organisierten sie von Anfang an nach britischem Vorbild &#246;ffentlich-rechtlich.</p>
<p>Die Verfassungsv&#228;ter st&#252;tzten die freie &#214;ffentlichkeit mit besonderem Nachdruck. Das Recht auf Meinungsfreiheit und das Zensurverbot verankerten sie im Grundgesetz weit vorne im Paragraphen 5, direkt nach der Glaubens- und Gewissensfreiheit und noch <strong>vor dem Schutz von Ehe und Familie.</strong> Das Pro und Contra galt fortan als wichtige Grundlage f&#252;r die Meinungsbildung. Die Deutschen sollten wieder selbstbewusst und vor allem selbst denken; das System von Befehl und Gehorsam endg&#252;ltig Vergangenheit sein. Ihr eigentliches Ende fand diese Vergangenheit erst zwanzig Jahre nach der tats&#228;chlichen Befreiung, als Studenten und Sch&#252;ler aus den „Talaren den Muff von 1000 Jahren“ zu vertreiben wussten.</p>
<p>5.<br />
Lange zuvor hatte die Stunde der jungen begabten M&#228;nner geschlagen, die die von den Siegern gebotenen Chancen nutzten und sich als Journalisten, Publizisten und Verleger engagierten. Sie blieben nach ihrem Tod unsterblich und ihre Namen haben noch heute Glanz:</p>
<p>Axel Springer, der BILD erfand und H&#246;rzu verlegte; Gerd Bucerius, der mit der Gr&#228;fin D&#246;nhoff <em>DIE ZEIT</em> zu gro&#223;er Bl&#252;te f&#252;hrte; Henri Nannen, der seinen <em>STERN</em> zum “Reichsgericht des kleinen Mannes“ ausbaute; Paul Sethe, Karl Gerold und Werner Friedmann, die mit <em>Frankfurter Allgemeine</em>, <em>Frankfurter Rundschau</em> und <em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em> drei bis heute tonangebenden Zeitungen ins Leben riefen, und nat&#252;rlich  &#8211; unvergessen &#8211; Rudolf Augstein, der, noch keine 25 Jahre alt, mit seinem vom angels&#228;chsischen investigativen Journalismus gepr&#228;gten Nachrichtenmagazin <em>SPIEGEL</em> manch autorit&#228;ren R&#252;ckfall der jungen Demokratie stoppte.</p>
<p>Der neue respektlose Ton und die ungewohnt selbstbewussten Kommentare brachten den Magazingr&#252;nder schlie&#223;lich 1962 hinter Gittern. Zum ersten Mal im Nachkriegsdeutschland<strong> zeigten Zehntausende, dass sie die gew&#252;nschte Lektion gelernt hatten</strong>, sie gingen f&#252;r Augstein und den SPIEGEL, f&#252;r Pressefreiheit und gegen restaurative Tendenzen auf die Stra&#223;e. Republik und Demokratie hatten ihre erste Bew&#228;hrungsprobe bestanden. Von da an war es vorbei mit der Adenauerschen „Demokratur“.</p>
<p>6.<br />
Rudolf Augstein („Im Zweifel links“) z&#228;hlte sich fortan wie Axel Springer (rechts), Henri Nannen (liberal) oder Gerd Bucerius (liberal-konservativ) zu den „T&#228;tern“, wenn es darum ging, meinungsstark f&#252;r politische und &#246;konomische Ziele, f&#252;r Fortschritt und Freiheit einzutreten. Es waren die Goldenen Jahre des Meinungsjournalismus. Die Welt harrte darauf, entdeckt zu werden, die Menschen hungerten nach mutigen Geschichten. Wissen war schon damals die harte W&#228;hrung f&#252;r den Aufstieg.</p>
<p><strong>Die Verlage verdienten &#252;ppig</strong>. Es gab weder kommerzielles Fernsehen noch Radio, vom Internet ganz zu schweigen, den Werbekuchen konnten die gro&#223;en H&#228;user unter sich aufteilen. Die Redaktionen sch&#246;pften aus dem Vollen. Es floss viel Geld f&#252;r aufw&#228;ndige Recherchen, lange Reisen, auch f&#252;r exorbitante Geh&#228;lter der Redakteure und Honorare der Autoren. Selbst den Erbsenz&#228;hlern in den Verlagsleitungen kam es auf einen Reporter mehr oder weniger nicht an. Die Zahl der Mitarbeiter war eher durch die vorhandenen Zimmer eingeschr&#228;nkt als durch das Budget. <strong>Journalisten und Verlage lebten in einer gl&#252;ckseligen Einheit aus Ansehen und Erfolg</strong>.</p>
<p>7.<br />
Alle wussten, was es zu verteidigen galt. Die meisten Chefredakteure und Verleger hatten die nationalsozialistische Indoktrination noch am eigenen Leib erfahren. Henri Nannen, der Namensgeber des bedeutenden deutschen Journalistenpreises, war es, der seine Kaste feinsinnig in „Merker“ und „T&#228;ter“ unterteilt hatte. Die „Merker“ hatten die Realit&#228;t zu beschreiben, so wie sie sich t&#228;glich offenbarte, aber sie durften nicht erkennen lassen, wo sie selbst standen. Tageszeitungen und Nachrichtensendungen mussten (und m&#252;ssen) so arbeiten; sie verf&#228;lschten sonst die Realit&#228;t.</p>
<p><strong>Die „T&#228;ter“ dagegen wollten &#252;ber die Information hinaus Wirkung erzielen</strong>. F&#252;r Henri Nannen, der Journalismus noch aus Liebe, Lust und Leidenschaft betrieb, aber auch f&#252;r den rationaler denkenden Rudolf Augstein war das die Aufgabe kritischer Magazine. Dazu bedurfte es investigativer Recherche, einer lesbaren Sprache und nacherz&#228;hlbarer Stories. Wenn es beispielsweise um die Frage der Anerkennung der Oder-Nei&#223;e-Grenze ging, dann war Nannen nicht damit zufrieden, in einem Kommentar eindeutig Position zu beziehen, er schickte Reporter nach Polen. Sie sollten im schlesischen Gr&#252;nberg (Zielona Góra) alle, (ja, wirklich alle) Bewohner des Marktplatzes besuchen, ihr in der Regel tristes Schicksal beschreiben, sie waren Vertriebene aus Ostpolen. Aber damit nicht genug.</p>
<p>In Deutschland wurden all’ jene (ja, wirklich alle) gesucht, die vom Marktplatz vertrieben worden waren. Und siehe da: Letzteren ging es zumeist blendend, sie waren l&#228;ngst integriert, vor ihren H&#228;usern parkten VW oder Mercedes, w&#228;hrend die Ostpolen um ihre Existenz k&#228;mpften. Die gut aufbereiteten Fakten sollten die STERN-Leser davon &#252;berzeugen, dass eine R&#252;ckkehr in die alte Heimat nur neues Leid und Unrecht ausl&#246;sen w&#252;rde und diese &#8211; nicht nur wegen des Geredes von Ursache und Wirkung &#8211; verloren ist.</p>
<p>8.<br />
Die gro&#223;en Verlage, die sich durch Fusionen und Zuk&#228;ufe konsolidiert hatten, profitierten vom fruchtbaren Streit ihrer Redaktionen &#252;ber Richtung und Rolle der neuen Republik. Die Schlachtordnung war klar: auf der einen Seite die Springer-Bl&#228;tter plus FAZ, Bunte und Quick, auf der anderen SPIEGEL, STERN, DIE ZEIT, S&#252;ddeutsche Zeitung und Frankfurter Rundschau, immer &#246;fter gesellten sich die &#214;ffentlich-Rechtlichen dazu; rechts von der Mitte die S&#252;dschiene der ARD und das ZDF und links davon NDR und WDR mit den streitbaren und investigativ recherchierenden Magazinen von Monitor und Panorama.</p>
<p><strong>Journalisten und Verleger bewegten die &#214;ffentlichkeit, sie bef&#246;rderten das gesellschaftliche Engagement, sie agierten als Vierte Gewalt im Staat und erf&#252;llten die ihnen aufgetragene W&#228;chterrolle</strong>. Unterst&#252;tzten beispielsweise Springer und seine Bl&#228;tter kompromisslos die Wiederbewaffnung, die Westorientierung der Bundesrepublik sowie den Beitritt zur Nato, so suchten die liberalen Bl&#228;tter die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Sie setzten Zeichen in der Innenpolitik, k&#228;mpften gegen die Paragraphen 175 (Homosexualit&#228;t) und 218 (Abtreibung), gegen den Radikalenerlass, und sie f&#246;rderten die antiautorit&#228;re- ebenso wie die Emanzipationsbewegung. Sie verhalfen Willy Brandts Ostpolitik zu einem triumphalen Sieg und legten so den Grundstock f&#252;r die sp&#228;tere Wiedervereinigung 1989.</p>
<p><strong>Die &#246;ffentlichen Schlachten faszinierten das Publikum, die permanent ausgetragene Fehde um den richtigen Weg brachte den Medien Aufmerksamkeit und Anerkennung</strong>. Einig waren sich die journalistischen Kontrahenten nur ein einziges Mal: Im Jahr 1989, als die Mauer fiel und Deutschland wieder einig Vaterland wurde, als zusammen wuchs, was zusammen geh&#246;rte. Da standen die gro&#223;en Bl&#228;tter rechts und links der Mitte geschlossen an der Seite des Kanzlers <strong>Kohl</strong>, der bis dahin Objekt heftigster Attacken vor allem liberaler Publizisten gewesen war.</p>
<p>9.<br />
Die kaum noch f&#252;r m&#246;glich gehaltene deutsche Einheit l&#246;ste in den Medienkonzernen hektische Betriebsamkeit aus. Die Verlage suchten in die neuen Bundesl&#228;nder zu expandieren, der publizistische Markt sortierte sich neu. Doch die Millionengewinne der 70er und 80er Jahre waren dahin geschmolzen. Erstmals seit dem von den Alliierten veranlassten Neustart zogen Wolken auf.</p>
<p>Die „T&#228;ter“ waren abgetreten, der das Publikum aufw&#252;hlende engagierte Meinungsstreit verflachte mit jedem Jahr mehr. Die bleiernen Kohljahre legten sich aufs Gem&#252;t der Journalisten. Eine neue, eine <strong>unpolitische Managergeneration</strong> war weniger auf Inhalte, denn auf Profit fixiert. Der Kampf um die Werbemillionen wurde h&#228;rter, die Inhalte der Bl&#228;tter daf&#252;r seichter. Immer mehr Journalisten definierten sich nicht mehr als Aufkl&#228;rer, sondern als Dienstleister einer auf Service orientierten Gesellschaft.</p>
<p>Mit dem Start der privaten Fernsehkan&#228;le buhlten nicht mehr nur drei Programme um die Aufmerksamkeit der Zuschauer, &#252;ber Nacht sendeten zwanzig und es wurden Monat f&#252;r Monat mehr. Aus Mangel an Exklusivit&#228;t fl&#252;chteten sich die neuen Sender in die Boulevardisierung und Skandalisierung. Es war die Geburtsstunde der hirn- und sinnfreien TV-Unterhaltungsindustrie &#8211; vom Notdurft-Container Big Brother bis zum Ekel-Camp im Dschungel. Die Formel – die Toten und die Zoten bringen die Quoten – war schlicht: Ohne Zuschauer keine Werbung, ohne Werbung kein Geld, ohne Geld kein Programm.</p>
<p><strong>Der investigative Journalismus als Visitenkarte hatte bei den Neuank&#246;mmlingen auf dem Medienmarkt keine Chance.</strong> Der Hang zur Selbstentbl&#246;&#223;ung wurde zum Charaktermerkmal f&#252;r &#246;ffentliche Aufmerksamkeit. Die Kollateralsch&#228;den waren bald zu besichtigen. Bei ARD und ZDF ebenso wie in den bislang seri&#246;sen Zeitungen und Magazinen, in denen immer mehr bunte Seiten die bisherigen Inhalte verdr&#228;ngten.</p>
<p>10.<br />
Die Krise eskalierte, inhaltlich wie &#246;konomisch, als der technische Fortschritt und mit ihm das Internet zum Sprung ansetzen, lieb gewordene Lese- und Sehgewohnheiten zu revolutionieren. Ein faszinierendes Medium voll ungeahnter M&#246;glichkeiten des Infotainment, der Interaktivit&#228;t, der Mitsprache. Ein grandioses Archiv f&#252;r jedermann, dazu ein erfolgversprechender Verkaufskanal f&#252;r Konsumg&#252;ter, aber auch f&#252;r Theaterkarten oder Bahntickets.</p>
<p><strong>Das neue Medium ist demokratischer und aktueller als alles was es bisher auf dem Medienmarkt gab</strong>. Die westlichen Alliierten h&#228;tten ihre Freude daran gehabt. Jeder hat Zugang, jeder kann in der unendlichen Weite des world wide web surfen. Inzwischen reicht sogar das Handy zum Gebrauch.</p>
<p>Keine &#220;berraschung, dass sich dieses Internet &#252;ber Nacht zur m&#228;chtigen Konkurrenz f&#252;r die Verlage entwickelt. Das Gesch&#228;ftsmodell, Nachrichten, Analysen, Unterhaltung gegen Geb&#252;hr ger&#228;t nach Einf&#252;hrung der kostenlosen privaten Fernsehprogramme ein weiteres Mal ins Wanken. Es schien offen, ob die bisherige Faustregel Bestand haben k&#246;nnte: Zeitungen und Zeitschriften verdr&#228;ngen das Buch nicht, das Radio bringt die Print-Medien nicht in Gefahr, und neben dem Fernsehen gedeiht der Rundfunk pr&#228;chtig. Auch das Internet muss die herk&#246;mmlichen Medien &#8211; allen Unkenrufen zum Trotz &#8211; nicht zwangsl&#228;ufig ins Abseits dr&#228;ngen. Das WWW ist eben nur ein und nicht der Vertriebskanal des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>11.<br />
Dass das Internet sich &#252;berhaupt nachhaltig als mediale Alternative in das Bewusstsein der Konsumenten schleichen konnte, ist der <strong>Fahrl&#228;ssigkeit der Verlage</strong> geschuldet. Sie erkannten zu sp&#228;t die Sprengkraft des Netzes und behandelten es von oben herab. Es schien ihnen gerade mal tauglich als Marketing-tool f&#252;r ihre Titel, aber wenig sinnvoll f&#252;r den Verkauf ihrer Inhalte, von den Managern gern content genannt.</p>
<p>So wanderten die von Journalisten erarbeiteten Geschichten kostenfrei ins Netz, und die Verlage waren zufrieden, wenn m&#246;glichst viele user sie anklickten. Unbedacht und leichtfertig verschenkten sie damit Vertriebserl&#246;se, die das r&#252;ckl&#228;ufige Anzeigengesch&#228;ft h&#228;tten kompensieren k&#246;nnen. Denn um die Werbemillionen konkurrierte jetzt ja auch noch das Internet. Waren die Verlage bei Buch, Radio und TV noch bem&#252;ht gewesen, die Verwertungskette selbst zu bestimmen, so verzichteten sie beim Internet von vorne herein auf Erl&#246;se und begriffen erst sp&#228;t, dass der neue Weg zum Konsumenten den bislang erfolgreichen &#252;ber alle Ma&#223;en sch&#228;digen konnte.</p>
<p>Der Traum vom Internet als Appetizer f&#252;r das gedruckte Wort verfl&#252;chtigte sich schnell. Die Auflagen schmolzen dahin, das Ruder wieder herumzurei&#223;en, erwies sich als schwierig bis illusorisch. Wer zahlt schon gerne freiwillig f&#252;r etwas, was ihm &#252;ber Jahre kostenfrei zur Verf&#252;gung stand? Und noch etwas d&#228;mmerte den Managern zu sp&#228;t: Dass das Internet ein genialer Marktplatz sein k&#246;nnte, genialer als alle Rubriken es in ihren Objekten je waren. Warum ist <em>ebay</em> keinem Verlag eingefallen? Warum ist es keiner journalistischen Marke gelungen, um sich herum ein soziales Netzwerk aufzubauen? <strong>Das h&#228;tte eintr&#228;glicher sein k&#246;nnen, als der <em>S&#252;ddeutsche</em>-Weinhandel oder die <em>BILD</em>-Bibeln</strong>.</p>
<p>Wir erinnern uns: Als privates Fernsehen zugelassen wurde, gr&#252;ndeten die Medienh&#228;user ein Verlegerfernsehen, um einen Fu&#223; in die T&#252;r zu stellen. Einen gemeinsamen Auftritt als Verleger-Internet haben sie nicht einmal diskutiert; schon gar nicht die Eigenentwicklung eines dazugeh&#246;rigen Bezahlsystems. Das blieb der Krake Google &#252;berlassen, die auch die &#252;berragende Archiv- und Serviceperformence des www erfolgreich auszubeuten wusste.</p>
<p>12.<br />
Das Kulturgut Print steht auf dem Spiel. Die Haptik, die Eleganz, die Verf&#252;gbarkeit von Zeitungen und Zeitschriften. <strong>Es ist h&#246;chste Zeit, die Verwertungskette f&#252;r journalistische Arbeiten ins Internet zu verl&#228;ngern</strong>; nach Jahren der freien Verf&#252;gbarkeit Geb&#252;hren f&#252;r Berichte, Analysen, Reportagen zu kassieren.</p>
<p>In den USA, die in &#246;konomischen Fragen Europa oft mehr als einen Schritt voraus sind, haben Verleger und Redaktionen l&#228;ngst zur Umkehr geblasen. Wall Street Journal, New York Times und einige Magazine stellen ihren content nur noch kostenpflichtig zur Verf&#252;gung. Es gibt gute Gr&#252;nde und erste Zahlen, an einen Erfolg dieser Offensive zu glauben. Warum auch sollten Abonnenten ihren <em>SPIEGEL</em> nicht auf dem iPad oder ihren Stern auf dem Computer lesen? Erste zaghafte Versuche sind angelaufen. Warum nicht wie <em>amazon</em>, <em>ebay</em> oder der <em>Otto</em>-Versand im Internet Gesch&#228;fte betreiben? Bisher scheint da einzig <em>BILD</em> erfolgreich zu sein. .</p>
<p>13.<br />
Dieses Buch dokumentiert die journalistische Kraft die Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln in der Lage sind. Schreiberische H&#246;chstleistungen, an denen Henri Nannen und seine ber&#252;hmt gewordene Schwiegermutter (die er als Ma&#223;stab f&#252;r Geschichten zitierte, die beim Leser gut ankamen, was nat&#252;rlich freih&#228;ndig erfunden war) ihr Vergn&#252;gen gehabt h&#228;tten. M&#246;glich sind solche Arbeiten aber nur mit starken und kreativen Verlagen im R&#252;cken.</p>
<p>Wir sollten also den erhobenen Zeigefinger wieder einfahren und aufh&#246;ren, Untergangsszenarien zu beschw&#246;ren. Auch Wehleidigkeit hilft wenig. Es stimmt schon, was die Alliierten wussten, als sie Deutschland wieder auferstehen lie&#223;en: Ohne Journalismus keine Aufkl&#228;rung und ohne Aufkl&#228;rung keine Demokratie. Gro&#223;e Worte, und doch: Mit ihnen zu trommeln, muss Teil der &#220;berlebensstrategie sein. Wir d&#252;rfen uns <strong>nicht l&#228;nger von der Eiligkeit des Netzes treiben</strong> lassen und zu unbedacht, zu schlecht recherchiert, zu wenig reflektiert in die Tasten hacken.</p>
<p>Es reicht, wenn dies die sogenannten Leser-Reporter tun, f&#252;r die das Netz das wahre Paradies ist, aber deren &#8211; meist unter falschem Namen gesendete &#8211; blogger-Bl&#228;hungen der Tod jeder inhaltlichen Debatte sind. Das Internet in seiner oft stupiden Oberfl&#228;chlichkeit und ohne jede Quellensicherheit darf f&#252;r den Print-Journalismus nicht stilpr&#228;gend werden. Das investigative Handwerk &#8211; eigener Blick, eigene Fragestellung, eigene Handschrift ist zu verteidigen; <em>Stern</em> und <em>SPIEGEL</em>, <em>S&#252;ddeutsche</em> und <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> sind mit diesen Standards zu journalistischen Marken aufgestiegen, vergleichbar den gro&#223;en deutschen Industrie-Brands BMW oder VW, Bosch oder Siemens.</p>
<p>14.<br />
&#220;ber all dem aber muss guter Journalismus verk&#228;uflich sein, ohne gekauft werden zu k&#246;nnen. Er muss zuspitzen und Haltung zeigen. Gerade da scheitert das Netz am h&#228;ufigsten. <strong>Die Blogger-Szene ist ein Marktplatz eigens&#252;chtiger Pr&#228;sentationen</strong>. Vieles, was einem tagt&#228;glich entgegen googelt, ist interessengeleitet oder fremdbestimmt. Da hat das manipulierte Falsche ebenso seinen Auftritt, wie das recherchierte Wahre. Die Skandale um verf&#228;lschte Biografien bei Wikipedia sind nur die Spitze des Eisberges. Und die hochgejazzten Twitter, facebook oder StudiVZ tropfen nur so vor eitler Selbstbespiegelung. <strong>Sie markieren das Ende des Privaten</strong>. Mit all den schrecklichen Folgen f&#252;r unser t&#228;gliches Zusammenleben. Daran &#228;ndert auch nichts, das Blogs, Twitter und Facebook in Krisensituationen, wie in &#196;gypten oder in Japan, eine nicht zu untersch&#228;tzende Verst&#228;ndigungsquelle sein k&#246;nnen.</p>
<p>15.<br />
Noch ist der Journalismus im Internet eine Wundert&#252;te, die ihre seri&#246;sen Inhalte aus den Printmedien bezieht. Ohne deren Texte und Fotos w&#252;rde sie schnell an Geschmack verlieren und m&#252;sste ziemlich schnell geistige Insolvenz anmelden.</p>
<p>Wenn also Verleger, Redakteure und Autoren den Mut f&#228;nden und sich verabredeten, ihre Kunst der Zuspitzung, ihre Kraft zu Auswahl und Reduzierung, ihre F&#228;higkeit zu Recherche auf einen Schlag kostenpflichtig zu machen, dann w&#228;re das Gemurmel um die Krise des Gedruckten schnell verstummt. <strong>Um eine solche Allianz zu schmieden, aber w&#228;ren einmal mehr „T&#228;ter“ gefragt</strong>, solche, wie es Henri Nannen, Axel Springer, Rudolf Augstein oder Gerd Bucerius waren. Die h&#228;tten sich von einer neuen Technik, von einem noch so genialen Vertriebskanal nicht ins Bockshorn jagen lassen. Sie h&#228;tten ihn bespielt. Mit ihrem content und nat&#252;rlich gegen Bares.</p>
<p>Nachbemerkung:<br />
Was wir gerade in der Causa Guttenberg bewundern durften, die friedliche Kooperation, ja, sogar die Zusammenarbeit zwischen Print und Internet k&#246;nnte als Muster f&#252;r die Zukunft taugen. Da traten erstmals wie in guten alten Zeiten SPIEGEL und Stern auf der einen und BILD und Welt auf der anderen Seite gegeneinander an. <strong>In bester „T&#228;ter“-Manier</strong>. Und das Internet f&#252;hrte mit seiner ausgereiften Suchmaschinentechnik exemplarisch das ganze Ausma&#223; des T&#228;uschungsman&#246;vers vor. Wenn das nicht Mut macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Text stammt aus dem Buch „<a href="http://shop.stern.de/henri-nannen-preis-2011.html">Henri Nannen Preis 2011</a>“ – . Die Ver&#246;ffentlichung dieses Text im Internet erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors. Der Text wurde minimal editiert. Hervorhebungen erfolgten durch Carta.<br />
</em></p>
<p>/th
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		<title>#DigiGes: Braucht es eine Interessenvertretung f&#252;r die Netzgemeinde?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 12:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Mai l&#228;dt das Politcamp zu einer Paneldiskussion in Berlin &#252;ber nutzerorientierten Lobbyismus und die "Digitale Gesellschaft".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitale-Gesellschaft-Eine-Lobby-fuer-Nutzerrechte-in-der-digitalen-Welt-1226926.html">Gr&#252;ndung</a> der &#8220;<a href="https://www.facebook.com/DigitaleGesellschaft">Digitalen Gesellschaft</a>&#8221; hat bekanntlich zu der <a href="http://lumma.de/2011/04/15/berlin-mitte-nerds-e-v-gegrundet/">einen</a> <a href="http://www.simon-zeimke.de/2011/04/digitale-gesellschaft-versus-gesellschaft-digital/">oder</a> <a href="http://blog.emmerich-consulting.net/2011/04/16/ihr-seid-nicht-die-digitale-gesellschaft/">anderen</a> Irritation gef&#252;hrt- <a href="http://carta.info/39812/herzlichen-gluckwunsch-digitale-gesellschaft/">auch</a> <a href="http://carta.info/39868/erstaunliche-vorgange-um-die-digitale-gesellschaft/">auf</a> <em>Carta</em>. Es herrscht also Diskussionsbedarf, wie eine nutzerorientierte Kampagnen-Organisation f&#252;r Netzpolitik-Themen aussehen und mit welchem Anspruch sie auftreten sollte.</p>
<p>Die Gr&#252;nder des <a href="http://11.politcamp.org/">Politcamp</a> haben sich dankenswerterweise entschlossen, kurzfristig mit einem Panel zur Kl&#228;rung beizutragen:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=122410427839211">Braucht es eine Interessenvertretung f&#252;r die Netzgemeinde?</a></p>
<p>Die Bekanntgabe auf der diesj&#228;hrigen republica von der Gr&#252;ndung der Digitalen Gesellschaft hat eine heisse Diskussion losgetreten. Nicht nur wer und wie k&#252;nftig f&#252;r die Netz-Community sprechen soll, sondern auch ob es &#252;berhaupt eine Interessenvertretung braucht.</p>
<p>Dies nehmen wir zum Anlass eine kleine KickOff Diskussion einen knappen Monat vor dem diesj&#228;hrigen PolitCamp zu veranstalten.</p>
<p>Mit dabei sind:</p>
<p>- Geraldine de Bastion, Digitale Gesellschaft</p>
<p>- Peter Tauber, MdB &amp; Mitglied der Enquete f&#252;r Internet und digitale Gesellschaft</p>
<p>- Alvar Freude, AK Zensur</p>
<p>- Hannah Seiffert, eco &#8211; Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.</p>
<p>Moderation: Hansj&#246;rg Schmidt</p>
<p>Montag, 9. Mai 2011<br />
um 19 Uhr im BASE_camp, Unter den Linden 10</p></blockquote>
<p>Die Diskussion wird auch gestreamt werden. Wir werden den Stream hier verlinken. Klingt nach einer guten Veranstaltung &#8211; aber war das Wort &#8220;Netzgemeinde&#8221; noch n&#246;tig?</p>
<p>Anmeldung <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=122410427839211">hier</a> auf Facebook.</p>
<p><strong>Update</strong> (5. Mai 11:42h): Veranstaltung des Politcamps findet im BASE_camp statt. Das Programm des BASE_camps wird von Robin Meyer-Lucht betreut, der zugleich auch <em>Carta</em>-Herausgeber ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>/th
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40094&amp;md5=de43980dca3855efe054091db4458942" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Justizministerin: „Ein durchsetzbares Urheberrecht im Internet wird eine andere Gestalt als bisher haben.“</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 19:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch die FDP wendet sich langsam von den klassischen Leits&#228;tzen des Urheberrechts ab: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erkl&#228;rte k&#252;rzlich, dass ein „durchsetzbares Urheberrecht“ im Netz g&#228;nzlich anders funktionieren m&#252;sse - und nicht auf „k&#252;nstlichen Barrieren“ aufgebaut sein d&#252;rfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem vielbeachteten <a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Namensartikel/20110425_Namensartikel_FAS_Internet_Charta.html?nn=1356288">Gastbeitrag f&#252;r die F.A.S.</a> &#252;ber eine &#8220;Internet-Charta&#8221; schrieb Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger viel &#252;ber gemeinsame Werte, aber wenig &#252;ber das Urheberrecht. Der einzige diesbez&#252;gliche Satz lautete:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Charta f&#252;r das Internet muss … die Anspr&#252;che der kreativen Urheber ber&#252;cksichtigen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Deutlich ertragreicher war diesbez&#252;glich ihre Rede „Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung im digitalen Zeitalter – neue Technik vs. altes Recht?“, die <em>Carta </em>Mitte April <a href="http://carta.info/39729/streaming-internet/">&#252;bertragen</a> hat, zu der aber bislang ein Transkript fehlte (<a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Videos/DE/201100412_Rede_Programmforum_F_Naumann_Stiftung.html?nn=1468700">Video hingegen auf der Seite des BMJ hier</a>). Eine solche Textfassung hat die medienpolitische Zeitschrift <em><a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a></em> nun in Ausz&#252;gen ver&#246;ffentlicht:</p>
<blockquote><p>„Die digitale Welt l&#228;sst sich nicht vollst&#228;ndig nach analogen Mustern erkl&#228;ren, und demzufolge ist das Recht nicht beliebig anpassungsf&#228;hig. Wer die alten Regeln vollst&#228;ndig auf die digitale Welt &#252;bertragen wollte, m&#252;sste daf&#252;r die M&#246;glichkeiten der digitalen Welt k&#252;nstlich beschr&#228;nken und massiv in Freiheitsrechte eingreifen.</p>
<p>Wir stehen vor neuen Herausforderungen, f&#252;r die wir neue Ideen ben&#246;tigen. Nehmen wir das Beispiel des Urheberrechts. Thomas Hoeren hat treffend formuliert: „Jura ist nicht dazu da, antiquierte Gesch&#228;ftsmodelle zu sch&#252;tzen.“</p>
<p>Nat&#252;rlich m&#252;ssen Rechtsinhaber ihre Rechte auch bei Rechtsverletzungen im Internet effektiv durchsetzen k&#246;nnen. Denn ansonsten w&#252;rde das Urheberrecht wertlos. Diese berechtigte Forderung kann aber nicht dazu f&#252;hren, dass die Absicherung dieses Anspruchs die freie Entwicklung des Netzes &#252;berm&#228;&#223;ig stark behindert. Ein durchsetzbares Urheberrecht im Internet wird eine andere Form und Gestalt als bisher haben.</p>
<p>Grenzen, die in der digitalen Welt nicht mehr bestehen, d&#252;rfen nicht nachtr&#228;glich als k&#252;nstliche, rechtliche oder technische Barrieren aufgebaut werden. Es ist f&#252;r mich auch undenkbar, den Weg zu beschreiten, den unsere Nachbarn in Frankreich und Gro&#223;britannien einschlagen. Nach der Devise „Three strikes and you are out“ soll dort nach der dritten Urheberrechtsverletzung der Internet-Zugang eines Users f&#252;r einen bestimmten Zeitraum gesperrt werden.</p>
<p>Internet-Sperren sind aus meiner Sicht ein grundweg falsches Mittel, Rechtsverletzungen im Internet zu bek&#228;mpfen. Wir haben uns deshalb bereits im Koalitionsvertrag eindeutig gegen solche Ma&#223;nahmen ausgesprochen, denn sie gef&#228;hrden das Internet, das ein freiheitliches Kommunikationsmittel ist.</p>
<p>Die Abschaltung des Internets bedeutet doch den Verlust der digitalen Staatsb&#252;rgerschaft und somit einen tiefen Eingriff in die Rechte der B&#252;rger, der zudem verfassungsrechtlich sehr bedenklich, weil &#252;berm&#228;&#223;ig ist, denn die ins Offline Gesto&#223;enen verlieren f&#252;r vergleichsweise geringe Rechtsverst&#246;&#223;e elementare Teilhaberechte …</p>
<p>… Unsere Hauptschwierigkeit liegt darin, dass der Gesetzgeber nur national, maximal noch europ&#228;isch agieren kann, die Regelungsmaterie jedoch globalisiert ist. In einer entgrenzten Welt fehlen aber demokratisch legitimierte oder auch nur allgemein akzeptierte Institutionen.</p>
<p>Wer die beim Cloud-Computing auf mehreren Servern in mehreren Staaten parallel und dezentral stattfindenden Datenverarbeitungsprozesse erfassen will, braucht dazu internationale Standards.</p>
<p>Das muss allerdings nicht zwangsl&#228;ufig eine staatliche oder v&#246;lkerrechtliche Regelung sein. Parallel und schneller als durch staatliche Regulierung kann die Netzgemeinde sein, wenn sie es denn will. Selbstregulierung an Stelle des staatlichen Eingriffs ist potentiell der beste Weg um die bestehende Regelungsl&#252;cke zu f&#252;llen.&#8221;</p></blockquote>
<p>/th
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=40035&amp;md5=7eadf884c0fed70a528e95feef29fdcf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jarvis: Rules for news business models &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 18:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA["'Should' is not a business model" - und andere hart gelernte Lektionen im Online-Nachrichtengesch&#228;ft - eine vorl&#228;ufige Liste von Jeff Jarvis]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeff Jarvis arbeitet an einer Liste der &#8220;<a href="http://www.buzzmachine.com/2011/04/25/hard-economic-lessons-for-news/">Hard economic lessons for news</a>&#8220;. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p><strong>* Tradition is not a business model</strong>. The past is no longer a reliable guide to future success.</p>
<p><strong>* “Should” is not a business model.</strong> You can say that people “should” pay for your product but they will only if they find value in it.</p>
<p><strong>* “I want to” is not a business model.</strong> My  entrepreneurial students often start with what they want to do. I tell  them, no one — except possibly their mothers — gives a damn what they  *want* to do.</p>
<p><strong>* Virtue is not a business model.</strong> Just because you do good does not mean you deserve to be paid for it.</p>
<p><strong>* Business models are not made of entitlements and emotions. They are made of hard economics.</strong> Money has no heart.</p>
<p><strong>* Begging is not a business model.</strong> It’s lazy to  think that foundations and contributions can solve news’ problems. There  isn’t enough money there. (Foundation friend to provide figures here.)</p>
<p><strong>* There is no free lunch.</strong> Government money comes with strings.</p>
<p><strong>* No one cares what you spent.</strong> Arguing that news costs a lot is irrelevant to the market.</p>
<p><strong>* The only thing that matters to the market is value.</strong> What is your service worth to the public?</p>
<p><strong>* Value is determined by need.</strong> What problem do you solve?</p>
<p>*<strong> Some readers are not worth saving.</strong> One newspaper  killed its stock tables, saved $1 million, and lost 12 subs. That means  it had been paying $83k/year to maintain those readers. In creating  business plans, the net future value of readers should be calculated and  maximized.</p>
<p><strong>* Disruption is the law of the jungle and the internet.</strong> If someone can do what you do cheaper, better, faster, they will.</p>
<p><strong>* Disrupt thyself</strong>. So find your weak underbelly before someone else discovers it. Or find someone else’s.</p>
<p>*<strong> “The newspaper model is broken and can’t be fixed.” </strong><a href="http://twitter.com/jxpaton/status/51657068784005120">Says</a> John Paton.</p>
<p><strong>* The bottom line matters more than the top line.</strong> Plan for profitability over revenue, sustainability over size.</p></blockquote>
<p>Eine gut zusammengestellte Liste aus allerdings hinl&#228;nglich bekannten Punkten. Den letztgenannten Punkt beherzigen wir bei <em>Carta</em> &#252;brigens auch mehr als fr&#252;her.</p>
<p>Mehr<a href="http://www.buzzmachine.com/2011/04/25/hard-economic-lessons-for-news/"> hier&#8230;</a>
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<a href="http://carta.info/39968/jarvis-rules-for-new-news-business-models/">Jarvis: Rules for news business models &#8230;</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/39968/jarvis-rules-for-new-news-business-models/#comments">One comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39968&amp;md5=6c134cc9da9e62bd67e510db904774cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo bleibt das „Geb&#252;hrenstuttgart 21“?</title>
		<link>http://carta.info/39888/wo-bleibt-das-gebuhrenstuttgart-21/</link>
		<comments>http://carta.info/39888/wo-bleibt-das-gebuhrenstuttgart-21/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 08:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann beginnt eigentlich der Aufstand gegen die neuen Abgabenordnung f&#252;r die Rundfunkanstalten, fragt Michael Hanfeld in der FAZ. Die Antwort liegt auf der Hand...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FAZ-Medienressortleiter Michael Hanfeld fragt sich, wann eigentlich der Aufstand gegen die neue Abgabenordnung f&#252;r den Rundfunk beginnt:</p>
<blockquote><p>Da wird viel Datenholz geschlagen, kein Wunder, dass der Mitarbeiterstand der GEZ von 2000 bis 2009 von 930 auf knapp 1150 gestiegen ist. Von 2013 an soll er nun bei rund 1400 liegen, rechnen wir zu den derzeit f&#252;nfhundert Mitarbeitern bei den „Zulieferern“ der GEZ noch einmal hundert hinzu, k&#252;mmern sich dann rund zweitausend Menschen darum, dass in jedem Haushalt und in jeder Betriebsst&#228;tte (dort gleich mehrfach, je nach Gr&#246;&#223;e der Firma) Rundfunkgeb&#252;hren bezahlt werden. Und da w&#228;re offenbar niemand, der zu einem Geb&#252;hrenstuttgart 21 aufriefe &#8230;</p></blockquote>
<p>Niemand? Nun ja, das <strong>Geb&#252;hrenstuttgart 21</strong> wird wohl erst beginnen, wenn die <span style="text-decoration: line-through;">Bagger anrollen</span> neuen Abgabenbescheide verschickt werden. Der Wutb&#252;rger hat eben inzwischen auch ein Gesp&#252;r f&#252;rs Timing.</p>
<p>Noch aber ist der fragliche Staatsvertrag ja nicht einmal verabschiedet &#8211; und erfolgreiche Rundfunkstaatsvertr&#228;ge sind ja <a href="http://www.teltarif.de/jugend-medien-staatsvertrag-novellierung-schutz-internet/news/41015.html">keine Selbstverst&#228;ndlichkeit</a> mehr. Nach <em>Carta</em>-Informationen planen GEZ/ARD/ZDF zur Einf&#252;hrung der neuen Abgabe zudem eine millionenschwere PR-Kampagne. Der Kampf um das Geb&#252;hrenstutgart 21 hat noch gar nicht angefangen &#8211; oder gibt es etwa schon eine Facebook-Gruppe gegen die Medienabgabe?</p>
<p>/th
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39888&amp;md5=42ffb8e751cf3bf1e4e7af6e51b6d628" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>ZDF: Mit diesen Zwei twittert man besser</title>
		<link>http://carta.info/39879/zdf-mit-diesen-zwei-twittert-man-besser/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 15:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter ZDFonline und ZDFneo twittert gar nicht die ZDF-Zentralredaktion, sondern zwei Jungs aus Baden W&#252;rttemberg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Twitter-Account &#8220;ZDFonline&#8221; wurde urspr&#252;nglich von Marco Bereth (25) und Michael Umlandt (24) registriert. Sie betreiben es bis heute. Inzwischen haben die &#8220;ghost writer&#8221; sogar einen echten Arbeitsvertrag aus Mainz. Eine h&#252;bsche kleine Geschichte &#252;ber moderne &#246;ffentlich-rechtliche Social-Media-Strategien von <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/04/zdf-twitter/">Richard Gutjahr</a>.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39879&amp;md5=bab334958f5cb491af75cc9166cf6445" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Interview Daniel Schultz vs. Christoph Keese auf &#8216;mysteri&#246;se&#8217; Weise aufgetaucht</title>
		<link>http://carta.info/39802/interview-daniel-schultz-vs-christoph-keese-auf-mysteriose-weise-aufgetaucht/</link>
		<comments>http://carta.info/39802/interview-daniel-schultz-vs-christoph-keese-auf-mysteriose-weise-aufgetaucht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 20:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Home]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Editors Pick]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Axel-Springer-Au&#223;enminister Christoph Keese bloggt zur&#252;ck - und ver&#246;ffentlicht das lange in der Schublade befindliche Streitgespr&#228;ch mit Daniel Schultz einfach auf seinem neuen Privatblog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sonderbare Geschichte vom Axel-Springer-Au&#223;enminister, der es aufgrund seiner Arbeitsbelastung monatelang nicht schafft, &#8220;ein Interview zu &#252;berpr&#252;fen, das er selbst gef&#252;hrt  hat&#8221;, hat <a href="http://www.presseschauer.de/?p=1325" target="_blank">Thomas Kn&#252;wer </a>vor einigen Wochen noch einmal aufgeschrieben. Es ging darum, dass Christoph Keese ein Gespr&#228;ch mit dem gerne hartn&#228;ckig nachfragenden Daniel Schultz vom Blog &#8220;<a href="http://www.presseschauer.de/">Presseschauer</a>&#8221; gef&#252;hrt hatte, das er selbst transkribieren wollte &#8211; was aber lange Zeit nicht geschah.</p>
<p>Nun ist das Interview auf &#8216;mysteri&#246;se&#8217; Weise aufgetaucht &#8211; auf dem Blog &#8220;<a href="http://www.presseschauder.de/">Presseschauder</a>&#8221; &#8211; betrieben von <a href="http://www.presseschauder.de/?author=2">Christoph Keese</a> als <a href="http://www.presseschauder.de/?page_id=7">Privatperson</a>. Auch ein dazugeh&#246;riges Twitter-Account <a href="http://twitter.com/presseschauder">gibt es</a> (<a href="http://twitter.com/presseschauder/status/58257551447425024">via</a>). Die Domain ist laut Denic.de auf Keese registriert. Das Impressum ist nach deutschem Medienrecht wohl nicht ganz vollst&#228;ndig.</p>
<p>Hier ein Auszug aus dem Interview mit dem Titel “Geistiges Eigentum muss gesch&#252;tzt und entgolten werden”:</p>
<p><strong>Daniel Schultz:</strong> Wie hoch waren die Spenden der Axel Springer AG f&#252;r die Wikipedia im letzten Jahr?</p>
<p><strong>Christoph Keese:</strong> Wir haben nichts f&#252;r Wikipedia gespendet. Wie viel haben Sie gespendet?</p>
<p><strong>Schultz:</strong> Ich habe zehn Euro gespendet.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Warum?</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Weil ich das Projekt gut finde und unterst&#252;tzen m&#246;chte.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Ohne Frage, das ist ein gutes Projekt, aber unser Schwerpunkt liegt auf Journalismus.</p>
<p><strong>Schultz</strong>: K&#246;nnen Sie sich an die Geschichte in der  Bildzeitung „M&#252;ssen wir uns diesen Namen merken?“ erinnern? Sie,  beziehungsweise jemand aus Ihrem Unternehmen, haben an der Stelle  Inhalte der Wikipedia verwendet und nicht darauf verlinkt  beziehungsweise diese beseitigt.</p>
<p><strong>Keese:</strong> Sie meinen den vollst&#228;ndigen Namen Karl-Theodor zu Guttenbergs? Der ist auch ohne Wikipedia bekannt.</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Wie geht man damit um, wenn man eigentlich  lizenzfreie Inhalte verwendet, ob das Projekt oder die Autoren einen  Benefit davon haben?</p>
<p><strong>Keese: </strong>Wir zahlen f&#252;r alles Honorare, was rechtlich  gesch&#252;tzt ist. Falls wir dabei etwas &#252;bersehen, honorieren wir nach.  Geistiges Eigentum muss gesch&#252;tzt und entgolten werden.</p>
<p><strong>Schultz:</strong> Sie erw&#228;hnten Lizenzvertr&#228;ge im Bereich der  Informationstechnologie als Vorbild f&#252;r Lizenzmodelle bei Verlagen.  Dort sind unter anderem Gew&#228;hrleistungspflichten und  Servicelevel-Agreements zur Qualit&#228;tssicherung &#252;blich. Angenommen, der  von Ihnen ins Feld gef&#252;hrte Banker vertraut auf eine Information des  lizenzierten Qualit&#228;tsjournalismus, die sich als falsch herausstellt.  Ist dann eine Entsch&#228;digung des Kunden durch die Verlage bei  mangelhafter Produktqualit&#228;t vorgesehen?</p>
<p><strong>Keese: </strong>Journalismus ist keine Software. Ihr Vergleich hinkt.</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Aber Sie haben selber auf Lizenzvertr&#228;ge der Software-Industrie hingewiesen.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Als Hinweis darauf, dass es in anderen  Bereichen &#252;blich ist, geistiges Eigentum gegen Zahlung von  Lizenzgeb&#252;hren zu nutzen. Da endet der Vergleich aber auch schon.</p>
<p><strong>Schultz:</strong> Der DFB ver&#246;ffentlichte 2007 ein  Rechtsgutachten zu einem Leistungsschutzrecht von Sportveranstaltungen.  Begr&#252;ndet wird das Recht, eine Rechtsl&#252;cke zu schlie&#223;en mit anderen  L&#228;ndern, in denen die Rechte der Veranstalter besser gesch&#252;tzt w&#252;rden.  Ist f&#252;r Sie ein Marktversagen bei Sportveranstaltungen erkennbar?</p>
<p><strong>Keese: </strong>&#220;ber den Markt von Sportveranstaltungen kann  ich mich nicht kompetent &#228;u&#223;ern. Tatsache aber ist: Werkmittler bei  Musik, Film, Konzertauff&#252;hrungen und in vielen anderen kreativen  Branchen besitzen ein eigenes Leistungsschutzrecht. Nur die  Presseverleger stehen au&#223;en vor. Es besteht eine Regelungsl&#252;cke, die  geschlossen werden sollte.</p>
<p><strong>Schultz</strong>: Sie fordern unter dem Begriff <em>fair search</em> eine Offenlegung der Induzierungsverfahren von Suchmaschinenbetreibern.</p>
<p><strong>Keese:</strong> Nein, wir fordern eine faire Suche. Das ist  ein Unterschied. Uns ist schon klar, dass ein Algorithmus, der sich  st&#228;ndig &#228;ndert, nicht einfach offen gelegt werden kann. Faire  Suchergebnisse aber sind m&#246;glich, ohne den Algorithmus offen zu legen.  Sind Sie denn dagegen, dass fair gesucht wird?</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Ich wei&#223;, dass Google eine Marktmacht hat  und auch andere Suchmaschinenbetreiber an der Stelle &#252;ber diese  Algorithmen gesch&#252;tzt sehen wollen. Ich sehe aber prinzipiell eine  Schwierigkeit, ich kritisiere das auch bei Google, dass dort eine  fehlende Transparenz herrscht.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Finden Sie die Suchergebnisse fair?</p>
<p><strong>Schultz:</strong> Das, was ich suche, finde ich.</p>
<p><strong>Keese: </strong>F&#228;llt Ihnen auf, dass Google seine eigenen Produkte bei der Suche bevorzugt?</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Ich konnte mich bisher nicht &#252;ber die  Platzierungen beschweren. Daf&#252;r dass mein Blog relativ klein ist, habe  ich das Gef&#252;hl, dass ich bei manchen Suchanfragen doch relativ weit vorn  platziert bin.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Es geht nur darum, dass Suchergebnislisten  nach Relevanz sortiert werden, nicht nach Zugeh&#246;rigkeit zum Anbieter des  Suchdienstes.</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Ich pers&#246;nlich bin durchaus der Meinung,  dass Google da unter Umst&#228;nden den einen oder anderen bevorzugt und die  Suchmaschinenoptimierung zu Ergebnissen f&#252;hrt, die nicht im Interesse  des Nutzers liegen.</p>
<p><strong>Keese: </strong>Nur darum geht es, nicht um Offenlegung von Algorithmen.</p>
<p><strong>Schultz: </strong>Dennoch ist auch diese Diskussion in  Richtung Offenlegung in den USA vorhanden. W&#252;rden Sie einen gl&#228;sernen  Redaktionsprozess bef&#252;rworten, bei dem zwischen einer bewussten  Berichterstattung und mangelnder journalistischer Sorgfaltspflicht  unterschieden werden kann?</p>
<p><strong>Keese: </strong>Nein. In der Redaktion gilt das  Redaktionsgeheimnis. Das muss so sein. Nat&#252;rlich haben auch  Suchmaschinen einen Anspruch auf Wahrung ihrer Gesch&#228;ftsgeheimnisse.  Nicht auf die L&#252;ftung des Geheimnisses, sondern auf das Suchergebnis  kommt es an. In welchem internen Prozess eine Redaktion zu ihren  Ergebnissen kommt, ist nicht Sache der &#214;ffentlichkeit. Das, was am Ende  in der Zeitung, auf der Website steht, muss fair, ausgewogen, gut  recherchiert und stimmig sein; die Fakten m&#252;ssen einer &#220;berpr&#252;fung  standhalten. Genauso kommt es bei Suchmaschinen darauf an, dass die  Suchergebnisse fair pr&#228;sentiert werden.</p>
<p>weiter dr&#252;ben bei <a href="http://www.presseschauder.de/?p=43">Christoph Keese&#8230;.</a>
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		<item>
		<title>Co:llaboratory legt umstrittenes Ergebnis zur Urheberechtsreform vor</title>
		<link>http://carta.info/39757/collaboratory-legt-umstrittenes-ergebnis-zur-urheberechtsreform-vor/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 01:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie k&#246;nnte ein Urheberrecht im Jahr 2035 aussehen? Das von Google gef&#246;rderte Co:llaboratory hat dazu einen Berichtsband vorgelegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://collaboratory.de/">Co</a><a href="http://collaboratory.de/">:llaboratory</a>, der von Google gef&#246;rderte Thinktank im Gruppenarbeitsformat, hat gestern seinen <a href="http://collaboratory.de/reports/initiative_3#9">dritten Berichtsband</a> vorgelegt &#8211; zum Thema Urheberrecht. Der Multi-Stakeholder-Ansatz ging diesmal allerdings nicht auf: Ein Teil der Teilnehmer wandte sich offen gegen das von <a href="http://carta.info/15635/leistungsschutzrecht-fuer-verlage-mehr-schaden-als-nutzen/">Till Kreuzer</a> koordinierte <a href="http://collaboratory.de/reports/initiative_3#99">Leitlinien-Papier</a>, darunter auch <em>Carta</em>-Herausgeber Robin Meyer-Lucht. Dokumentiert ist dies in einer <a href="http://collaboratory.de/reports/initiative_3#126">Dissenting Opinion</a>.</p>
<p>Dem dritten Co:llaboratory ist somit ein h&#252;bsches Thesenpapier mit angeflanschter Gegenposition gelungen, aber eben auch nicht mehr. Alles nachzulesen ist dies <a href="http://collaboratory.de/reports/initiative_3#9">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39757&amp;md5=a124e740f410b2c15ad22dd57a25bb4d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stream: &#8220;Rechtsetzung und -durchsetzung im digitalen Zeitalter&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 14:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Autoren-Home]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann die Gesetzgebung &#252;berhaupt mit dem technischen Fortschritt mithalten? Sind die nationalen Gesetze der analogen, realen Welt auch geeignet f&#252;r eine globalisierte, digitale Welt, die keine nationalen Grenzen kennt? - Dar&#252;ber diskutieren heute unter anderem Stefan Niggemeier, Dietrich von Klaeden und Kai Biermann. Zuvor h&#228;lt die Justizministerin eine Keynote. Carta streamt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend diskutieren Stefan Niggemeier (himself/F.A.Z.), Dietrich von Klaeden (Axel Springer), Kai Biermann (Zeit Online) und Hubertus Gersdorf (Uni Rostock) &#252;ber &#8220;Rechtsetzung und -durchsetzung im digitalen Zeitalter&#8221; &#8211; moderiert von Stefan Kempl (Heise.de) &#8211; als Gastgeberin <a href="http://www.freiheit.org/Rechtsetzung-und-durchsetzung-im-digitalen-Zeitalter/29c18375i/index.html">fungiert</a> die Friedrich-Naumann-Stiftung.</p>
<p>Davor gibt es eine Keynote der Bundesjustizministerin zum Thema „Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung im digitalen Zeitalter – neue Technik vs. altes Recht?“</p>
<p>Carta hat sich spontan entschlossen, diese Veranstaltung zu streamen. Um 19h geht es los. Hashtag-Vorschlag: <a href="http://twittbee.de/fnst/">#fnst</a></p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0" style="width:100%">
<tr>
<td><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" id="PEOPLERC" width="100%" height="500" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab"><param name="movie" value="http://www.peoplezapping.com/?cmd=_getPZModule&#038;p=6f403e015d6348f54b9d108887f5efd1079ce07d&#038;extPlaceID=81a0e086720637b13e128dde6ce1-4d8a25d1821dc&#038;isChatDisabled=true&#038;bgColor=0xffffff" /><param name="flashvar"   VALUE="isChatDisabled=true&#038;bgColor=0xffffff" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><embed src="http://www.peoplezapping.com/?cmd=_getPZModule&#038;p=6f403e015d6348f54b9d108887f5efd1079ce07d&#038;extPlaceID=81a0e086720637b13e128dde6ce1-4d8a25d1821dc&#038;isChatDisabled=true&#038;bgColor=0xffffff" quality="high" bgcolor="#ffffff" width="100%" height="500" name="PEOPLERC" align="middle" play="true" loop="false" quality="high" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer"></embed></object></td>
</tr>
</table>
<p>Um den Player zu starten &#8211; eventuell den &#8220;An-Knopf&#8221; bet&#228;tigen (zweiter von rechts).</p>
<p>Das genaue Programm der Veranstaltung:</p>
<p>Beginn 19h</p>
<p>Gru&#223;wort</p>
<p>Christian Lindner MdB, Generalsekret&#228;r der FDP</p>
<p>Keynote „Rechtsetzung und Rechtsdurchsetzung im digitalen Zeitalter – neue Technik vs. altes Recht?“</p>
<p>Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, Bundesministerin der Justiz</p>
<p>Podiumsdiskussion mit</p>
<p>- Kai Biermann, Ressortleiter Wissen, Digital, Studium von ZEIT ONLINE</p>
<p>- Sebastian Blumenthal MdB, Vorsitzender Unterausschuss „Neue Medien“ des Deutschen Bundestags und Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestags</p>
<p>- Dr. Dietrich von Klaeden, Rechtsanwalt; Leiter Regierungsbeziehungen der Axel Springer AG</p>
<p>- Prof. Dr. Hubertus Gersdorf, Universit&#228;t Rostock, Sachverst&#228;ndiger Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestags</p>
<p>- Stefan Niggemeier. Medienjournalist</p>
<p>Moderation: Dr. Stefan Krempl, heise online</p>
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39729&amp;md5=e7dbe9428c5a04f7645529bc9ec99938" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Krings: Leistungsschutzrecht ist ordnungspolitisch &#8220;nicht ganz widerspruchsfrei&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 15:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Editors Pick]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vize-Fraktionschef der Union, G&#252;nter Krings, hat auf einer Carta-Veranstaltung erkl&#228;rt, dass das Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage nicht ganz widerspruchsfrei in sein ordnungspolitisches Raster passt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gestrige <a href="http://de.amiando.com/digitalistbesser.html">Buchvorstellung</a> von &#8220;Digital ist besser&#8221;, unter anderem pr&#228;sentiert von <em>Carta</em>, brachte eine muntere Diskussion um Kulturflatrate und Leistungsschutzrecht zwischen den Autoren Kai-Hinrich und Tim Renner sowie G&#252;nter Krings, Vize-Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Stefan Krempl berichtet heute auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrecht-im-digitalen-Zeitalter-Flatrate-vs-Internetsperren-1223395.html">Heise.de</a> dar&#252;ber.</p>
<div id="attachment_39643" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/04/krings_renner.jpg"><img class="size-full wp-image-39643" title="krings_renner" src="http://carta.info/carta/wp-content/uploads/2011/04/krings_renner.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">G&#252;nter Krings und Kai-Hinrich Renner: &quot;ordnungspolitisch nicht ganz widerspruchsfrei&quot;</p></div>
<p>Kai-Hinrich Renner hat <a href="http://carta.info/39499/gez-fur-alle/">bekanntlich </a>vorgeschlagen, zuk&#252;nftig eine allgemeine Mediengeb&#252;hr zu erheben &#8211; um damit Recherche-Journalismus anbieterunabh&#228;ngig auch im Netz zu finanzieren.</p>
<p>G&#252;nter Krings erkl&#228;rte, dass bei solchen pauschalen Flatrate-Modellen die  individuellen Aushandlungs- und Preissetzungsmechanismen fehlen w&#252;rden, wie sie aus seiner Sicht <strong>ordungspolitisch w&#252;nschenswert </strong>w&#228;ren.</p>
<p>Krings r&#228;umte ein, dass &#8211; so gesehen &#8211; das von ihm <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8F1343C8278C4EE5950BBDB0B25FF191~ATpl~Ecommon~Scontent.html">unterst&#252;tzte</a> Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage ordnungspolitisch &#8220;nicht ganz widerspruchsfrei&#8221; sei. Denn auch hier sollen Leistungen pauschalisiert und nicht auf Basis individueller Aushandlungs- und Preisprozesse verg&#252;tet werden.</p>
<p>Diese Interpretation von G&#252;nter Krings ist durchaus bemerkenswert: W&#228;hrend innerhalb der FDP die Zweifel an der Richtigkeit eines Leistungsschutzrechts f&#252;r Presseverleger eher nicht kleiner werden, gesteht nun ein f&#252;hrender Unionspolitiker ein, dass diese Ma&#223;nahme nicht ganz in sein ordnungspolitisches Raster passt.</p>
<p>Krings subsumierte die Ma&#223;nahme &#8216;Leistungsschutzrecht f&#252;r Presseverlage&#8217; daher eher unter dem Thema &#8220;Mitverantwortung des Staates f&#252;r Kultur- und Medienpolitik&#8221;. Im Klartext: Der gute Zweck heiligt die ordnungspolitisch zweifelhaften Mittel.
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</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39637&amp;md5=5bfa1752073c9f00d89c50aa527c527e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Schutzl&#252;cke&#8221;</title>
		<link>http://carta.info/39619/schutzlucke/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[ofNote-Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[ofNote-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Standard RSS]]></category>

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		<description><![CDATA["Das Kompositum aus Schutz- und -L&#252;cke suggeriert, dass uns der Staat rundherum sch&#252;tzen k&#246;nnte vor allem B&#246;sen, g&#228;be es da nicht dieses eine l&#228;stige Loch, diese kleine L&#252;cke n&#228;mlich..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;ne Analyse auf <a href="http://neusprech.org/schutzluecke/">Neusprech.org</a> zum Thema &#8220;Schutzl&#252;cke&#8221;:</p>
<blockquote><p>Polizeigewerkschaften, BKA, CDU und CSU werden nicht m&#252;de, uns zu erkl&#228;ren, dass ohne Vorratsdatenspeicherung eine „Schutzl&#252;cke“ drohe. Das Kompositum aus Schutz- und -L&#252;cke suggeriert, dass uns der Staat rundherum sch&#252;tzen k&#246;nnte vor allem B&#246;sen, g&#228;be es da nicht dieses eine l&#228;stige Loch, diese kleine L&#252;cke n&#228;mlich, durch die das B&#246;se listig lugt (lugen ist, aber das nur nebenbei, mit der L&#252;cke sprachgeschichtlich verwandt). Dieses Loch nun also im ansonsten fest gef&#252;gten antiterroristischen Schutz (-Wall?) gelte es zu stopfen. Tats&#228;chlich? Ist die S. nicht vielmehr nur eine Schutzbehauptung? Denn zwar kann die Vorratsdatenspeicherung, die besser Datenhortung hie&#223;e, aber gern Mindestspeicherdauer genannt wird, getrost als bequemes Instrument gelten – zumindest f&#252;r Strafverfolger. Nur sch&#252;tzen kann sie vor nichts und niemandem. Bestenfalls vereinfacht sie im Nachhinein die Strafverfolgung.</p></blockquote>
<p>Mehr <a href="http://neusprech.org/schutzluecke/">hier</a>.</p>
<p>(<a href="http://twitter.com/sixtus/statuses/55279505169842176">via</a>)
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<a href="http://carta.info/39619/schutzlucke/">&#8220;Schutzl&#252;cke&#8221;</a> on <a href="http://carta.info">CARTA</a> | <a href="http://carta.info/39619/schutzlucke/#comments">No comment</a>
</small></p> <p><a href="http://carta.info/carta/?flattrss_redirect&amp;id=39619&amp;md5=6505428dbbba050ee4c67da3345ccacc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://carta.info/carta/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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