Die Videos vom Symposium “Leben im Schwarm – Wie das Internet uns verändert” vom 15. März 2010

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Springer fordert weiterhin ein Leistungsschutzrecht. Thomas Knüwers Replik auf die realitätsfremden Aussagen von Christoph Keese ist unbedingt lesenswert.

Thilo Baum beschreibt in seinem Blog, dass die Demokratie im eigentlichen Sinne erst jetzt mit dem Internet kommt.

Das EU-Parlament verlangt, dass die EU-Kommission die Geheimverhandlungen zum ACTA-Abkommen offen legt.

Stefan Winterbauer sucht auf der Website seiner Lokalzeitung nach Berichten über den aktuellen Missbrauchsskandal – findet jedoch nur Bratwurstjournalismus und Agenturmeldungen.

Basic Thinking hat mit der Kürzung des RSS-Feeds heftige Reaktionen bei seinen Lesern ausgelöst. Wenn aber bereits ein Klick mehr derart viel Protest auslöse, dürfe man sich nicht wundern, “dass Journalisten/Bloggern ihre Arbeit immer weniger Spaß macht”, meint Yuccatree.

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Der Kampf gegen Google wird derzeit an allen Fronten geführt. Don Dahlmann macht bei der Gelegenheit darauf aufmerksam, dass die Deutschen in Sachen Internet immer nur zu jammern scheinen und die Verlage außerdem dank Listenprivileg ebenso ungeniert Daten sammeln wie ihr “Hauptfeind”.

Die NRW-CDU kritisiert das Blog “Ruhrbarone” für die Veröffentlichung interner E-Mails und hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ruhrbarone aber will auch in Zukunft alles veröffentlichen, das “es wert ist veröffentlicht zu werden”.

Nach anfänglicher Euphorie über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellt sich Ernüchterung ein. Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung wurde nicht schlechthin für verfassungswidrig erklärt, auch fehlt die Vorlage an den EuGH. – Die wichtigsten Kommentare zum Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung in der Übersicht.

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Telemedicus erklärt in einer Übersicht nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung: “Was geht, was geht nicht?” und listet dankenswerterweise die konkreten Vorgaben an den Gesetzgeber auf.

Carta dokumentiert das Urteil und die Leitsätze des Bundesverfassungsrichts zur Vorratsdatenspeicherung.

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David Gelernter hat nach zehn Jahren für die F.A.S. ein Update seinen “The Second Coming”-Manifests geschrieben.

Der Bundesinnenminister: “Wir wollen die Freiheit des Internets bewahren. Die Nutzung des Internets muss jedem ohne Weiteres offenstehen.”

Erstaunliche Szenen heute in der Bundespressekonferenz: Guido Westerwelle signiert nach kritischen Nachfragen einer Journalistin seine Welt-Kolumne mit den Worten “‘In Liebe’, Ihr Guido Westerwelle”.

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Markus Collati erklärt an den Grundeigenschaften des Netzes, warum man besser in Plattformen als in die Herstellung von “Content” investiert. Um im Bild zu bleiben: Die Milch des Journalismus lässt sich – einmal in den Fluss geschüttet – nicht mehr vom Wasser der nutzergenerierten Inhalte trennen.

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