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	<title>Kommentare zu: Das Kindle als Kuckucksei</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2301</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 12:30:01 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Wolfgang,

mit dem Readern kommt die Piraterie-Thematik ganz sicher auch bei den Zeitungen und Zeitschriften an.

Etwas optimistischer konnte man auf den iPhone App-Store schauen und sagen: Wenn die Convenience stimmt, dann wird auch gezahlt.

Dass letztlich die Infrastruktur-Hersteller im Vorteil sind. Ganz sicher. Nur: Microsoft hatte an Slate auch keine Freude.

Den Verlagen bleibt keine andere Wahl, als sich auch den Readern zuzuwenden. Oder sollen Sie etwa eine kosteng&#252;nstige Technologie links liegen lassen, nur weil sie Angst um ihre Gesch&#228;ftsmodelle haben?

Das w&#252;rde bedeuten, Ihnen zu raten, sich wie die Musikindustrie zu verhalten.

Kann ja wohl nicht sein.

Und, ach ja: Die Musikindustrie geh&#246;rt ja schon zum Teil den Wasserwerken, wie man bei Universal beobachten kann.

Dein Prognose hat also einiges f&#252;r sich.

lg, 


Robin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang,</p>
<p>mit dem Readern kommt die Piraterie-Thematik ganz sicher auch bei den Zeitungen und Zeitschriften an.</p>
<p>Etwas optimistischer konnte man auf den iPhone App-Store schauen und sagen: Wenn die Convenience stimmt, dann wird auch gezahlt.</p>
<p>Dass letztlich die Infrastruktur-Hersteller im Vorteil sind. Ganz sicher. Nur: Microsoft hatte an Slate auch keine Freude.</p>
<p>Den Verlagen bleibt keine andere Wahl, als sich auch den Readern zuzuwenden. Oder sollen Sie etwa eine kosteng&#252;nstige Technologie links liegen lassen, nur weil sie Angst um ihre Gesch&#228;ftsmodelle haben?</p>
<p>Das w&#252;rde bedeuten, Ihnen zu raten, sich wie die Musikindustrie zu verhalten.</p>
<p>Kann ja wohl nicht sein.</p>
<p>Und, ach ja: Die Musikindustrie geh&#246;rt ja schon zum Teil den Wasserwerken, wie man bei Universal beobachten kann.</p>
<p>Dein Prognose hat also einiges f&#252;r sich.</p>
<p>lg, </p>
<p>Robin</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2288</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 21:23:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=9121#comment-2288</guid>
		<description>Swen, danke f&#252;r die interessanten Links. Die Kuckucksei-Ironie ist ja: Die Verlage machen die Medienrevolution (mit), obwohl sie sich verbal (und manchmal etwas arrogant) dagegen stemmen. Aber wer einmal auf der Stra&#223;e der Digitalisierung ist, wird ihre M&#246;glichkeiten auch akzeptieren m&#252;ssen. 
Von allen Modellen, die derzeit probiert werden, scheint mir die Flatrate noch am ehesten ein Chance zu haben, weil sie beim Netzzugang ansetzt. Aber vielleicht kommt alles doch wieder anders. Es ist ja nicht in Stein gemei&#223;elt, dass nur Verlage Medien herausgeben d&#252;rfen. 
Siehe auch:
http://carta.info/4757/ein-geschaeftsmodell-ist-kein-dogma-plaedoyer-fuer-eine-offene-debatte-ueber-den-netzjournalismus/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Swen, danke f&#252;r die interessanten Links. Die Kuckucksei-Ironie ist ja: Die Verlage machen die Medienrevolution (mit), obwohl sie sich verbal (und manchmal etwas arrogant) dagegen stemmen. Aber wer einmal auf der Stra&#223;e der Digitalisierung ist, wird ihre M&#246;glichkeiten auch akzeptieren m&#252;ssen.<br />
Von allen Modellen, die derzeit probiert werden, scheint mir die Flatrate noch am ehesten ein Chance zu haben, weil sie beim Netzzugang ansetzt. Aber vielleicht kommt alles doch wieder anders. Es ist ja nicht in Stein gemei&#223;elt, dass nur Verlage Medien herausgeben d&#252;rfen.<br />
Siehe auch:<br />
<a href="http://carta.info/4757/ein-geschaeftsmodell-ist-kein-dogma-plaedoyer-fuer-eine-offene-debatte-ueber-den-netzjournalismus/" rel="nofollow">http://carta.info/4757/ein-geschaeftsmodell-ist-kein-dogma-plaedoyer-fuer-eine-offene-debatte-ueber-den-netzjournalismus/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Swen</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2285</link>
		<dc:creator>Swen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 17:08:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=9121#comment-2285</guid>
		<description>Gescannte Zeitungen sind doch ein ganz alter Hut. 2008 sorgte schon die Seite &quot;Mygazines&quot;  f&#252;r Furore
Siehe Spiegel Online: http://tinyurl.com/5gmozy

Auch in der Piratenbucht wird man schnell f&#252;ndig:
http://thepiratebay.org/search/spiegel/0/99/0

oder auch hier:
http://avaxhome.ws/magazines/language/m_german

wer also die S&#252;ddeutsche auf dem Computer lesen m&#246;chte, kann dies schon eine ganze Weile. Und dank RSS k&#246;nnte man auch diese illegalen Kopien schon abonnieren.

Branchen die sich durch Digitalisierung bedroht sehen, begr&#252;nden ihre Angst mit dem Zustand der Musikindustrie. Diese Argumentiert wiederum, dass seit dem Aufkommen von Napster, die Ums&#228;tze der CD Branche in den Keller gingen. Gibt es mittlerweile BEWEISE, (zeitliche Korrelationen sind keine Beweise) , dass Filesharing im Zusammenhang mit den Verlusten der Tontr&#228;gerindustrie steht? Gerade in den letzten Jahren kamen glaubw&#252;rdige Untersuchungen zu ganz anderen Ergebnissen:


David Blackburn, Harvard University, 2004:
&quot;File-Sharing f&#252;hrt kurzfristig zu einer Umverteilung der Ertr&#228;ge aus dem Tontr&#228;gerverkauf von den (Super)Stars zu den weniger bekannten K&#252;nstlern. Ob das auch langfristig ein Trend sein wird, l&#228;sst der Autor offen.&quot;
Siehe http://tinyurl.com/ceart3

Aus dem Jahr 2007:
Eine im Auftrag des kanadischen Wirtschaftsministeriums durchgef&#252;hrte Untersuchung &#252;ber Filesharing und Medienkonsum konnte keinen allgemeinen Zusammenhang zwischen der Nutzung von P2P und CD-Verk&#228;ufen nachweisen. Allerdings wurde gezeigt, dass speziell Filesharer mehr CDs kaufen.
http://tinyurl.com/2f4kbl

Aus dem Jahr 2009:
Eine im Auftrag niederl&#228;ndischer Ministerien durchgef&#252;hrte Studie hat die &#246;konomischen und kulturellen Auswirkungen von Filesharing untersucht und beurteilt diese durchaus positiv.
http://futurezone.orf.at/stories/1503026/

Dieter Gorny und Co &#252;bersehen zudem, dass das Internet neben illegalem Filesharing weitere kostenlose M&#246;glichkeiten bietet Musik zu h&#246;ren. Kathrin Passig trift den Nagel auf den Kopf:

&quot;Mein CD-Player ist vor vielen Jahren kaputtgegangen. Ich habe also meine CDs in MP3s umgerechnet und die CDs anschlie&#223;end dem Antiquariat der Berliner Stra&#223;enzeitung Motz geschenkt. 2006 habe ich schlie&#223;lich meine MP3-Sammlung absichtlich gel&#246;scht, bis auf bei Last.fm nicht zu findende Sachen. Das war Teil der Trennung von Besitz. Denn selbst eine MP3-Sammlung macht noch Arbeit, man muss die Tracks einheitlich benennen, ID3-Tags reparieren und Back-Ups anlegen. Last.fm bringt dasselbe Ergebnis: Es spielt mir Musik vor, die ich gern h&#246;re, ich muss mich aber nicht mit l&#228;stigem Besitz herumschlagen.&quot;
http://www.spex.de/t2/397/artikel.html

In den letzten 10 Jahren gab es neben dem Internet weitere technische Innovationen, wie z.B. die DVD oder das Handy. 2005 wurden 100 Millionen DVDs in Deutschland verkauft. Computer und Konsolenspiele verkaufen sich von Jahr zu Jahr besser. Die Gesamtausgaben f&#252;r Medien (CDs, Kino, DVDs, Spiele) bleibt aber nahezu konstant ( http://tinyurl.com/3bfsek ). Gewinner ist dabei die Spielebranche. Und obwohl man Filme in DVD Qualit&#228;t problemlos per Filesharing beziehen kann, werden diese immer noch gekauft wie geschnittenes Brot. 

Ist es nicht viel mehr so, dass die Musik/Video Branche viel zu lange nicht erkannt hat, dass die Konsumenten ganz offensichtlich nicht mehr an physischen Objekten interessiert sind, sondern lieber eine Datei besitzen m&#246;chten? Na&#252;rlich besteht die Gefahr, dass jemand seine gekaufte digitale Zeitung oder sein &quot;Download Album&quot; sofort &#252;ber das Internet zur Verf&#252;gung stellt, dies passiert eigentlich mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit, auf der anderen Seite verliert man jede Menge potenzielle Kunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gescannte Zeitungen sind doch ein ganz alter Hut. 2008 sorgte schon die Seite &#8220;Mygazines&#8221;  f&#252;r Furore<br />
Siehe Spiegel Online: <a href="http://tinyurl.com/5gmozy" rel="nofollow">http://tinyurl.com/5gmozy</a></p>
<p>Auch in der Piratenbucht wird man schnell f&#252;ndig:<br />
<a href="http://thepiratebay.org/search/spiegel/0/99/0" rel="nofollow">http://thepiratebay.org/search/spiegel/0/99/0</a></p>
<p>oder auch hier:<br />
<a href="http://avaxhome.ws/magazines/language/m_german" rel="nofollow">http://avaxhome.ws/magazines/language/m_german</a></p>
<p>wer also die S&#252;ddeutsche auf dem Computer lesen m&#246;chte, kann dies schon eine ganze Weile. Und dank RSS k&#246;nnte man auch diese illegalen Kopien schon abonnieren.</p>
<p>Branchen die sich durch Digitalisierung bedroht sehen, begr&#252;nden ihre Angst mit dem Zustand der Musikindustrie. Diese Argumentiert wiederum, dass seit dem Aufkommen von Napster, die Ums&#228;tze der CD Branche in den Keller gingen. Gibt es mittlerweile BEWEISE, (zeitliche Korrelationen sind keine Beweise) , dass Filesharing im Zusammenhang mit den Verlusten der Tontr&#228;gerindustrie steht? Gerade in den letzten Jahren kamen glaubw&#252;rdige Untersuchungen zu ganz anderen Ergebnissen:</p>
<p>David Blackburn, Harvard University, 2004:<br />
&#8220;File-Sharing f&#252;hrt kurzfristig zu einer Umverteilung der Ertr&#228;ge aus dem Tontr&#228;gerverkauf von den (Super)Stars zu den weniger bekannten K&#252;nstlern. Ob das auch langfristig ein Trend sein wird, l&#228;sst der Autor offen.&#8221;<br />
Siehe <a href="http://tinyurl.com/ceart3" rel="nofollow">http://tinyurl.com/ceart3</a></p>
<p>Aus dem Jahr 2007:<br />
Eine im Auftrag des kanadischen Wirtschaftsministeriums durchgef&#252;hrte Untersuchung &#252;ber Filesharing und Medienkonsum konnte keinen allgemeinen Zusammenhang zwischen der Nutzung von P2P und CD-Verk&#228;ufen nachweisen. Allerdings wurde gezeigt, dass speziell Filesharer mehr CDs kaufen.<br />
<a href="http://tinyurl.com/2f4kbl" rel="nofollow">http://tinyurl.com/2f4kbl</a></p>
<p>Aus dem Jahr 2009:<br />
Eine im Auftrag niederl&#228;ndischer Ministerien durchgef&#252;hrte Studie hat die &#246;konomischen und kulturellen Auswirkungen von Filesharing untersucht und beurteilt diese durchaus positiv.<br />
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1503026/" rel="nofollow">http://futurezone.orf.at/stories/1503026/</a></p>
<p>Dieter Gorny und Co &#252;bersehen zudem, dass das Internet neben illegalem Filesharing weitere kostenlose M&#246;glichkeiten bietet Musik zu h&#246;ren. Kathrin Passig trift den Nagel auf den Kopf:</p>
<p>&#8220;Mein CD-Player ist vor vielen Jahren kaputtgegangen. Ich habe also meine CDs in MP3s umgerechnet und die CDs anschlie&#223;end dem Antiquariat der Berliner Stra&#223;enzeitung Motz geschenkt. 2006 habe ich schlie&#223;lich meine MP3-Sammlung absichtlich gel&#246;scht, bis auf bei Last.fm nicht zu findende Sachen. Das war Teil der Trennung von Besitz. Denn selbst eine MP3-Sammlung macht noch Arbeit, man muss die Tracks einheitlich benennen, ID3-Tags reparieren und Back-Ups anlegen. Last.fm bringt dasselbe Ergebnis: Es spielt mir Musik vor, die ich gern h&#246;re, ich muss mich aber nicht mit l&#228;stigem Besitz herumschlagen.&#8221;<br />
<a href="http://www.spex.de/t2/397/artikel.html" rel="nofollow">http://www.spex.de/t2/397/artikel.html</a></p>
<p>In den letzten 10 Jahren gab es neben dem Internet weitere technische Innovationen, wie z.B. die DVD oder das Handy. 2005 wurden 100 Millionen DVDs in Deutschland verkauft. Computer und Konsolenspiele verkaufen sich von Jahr zu Jahr besser. Die Gesamtausgaben f&#252;r Medien (CDs, Kino, DVDs, Spiele) bleibt aber nahezu konstant ( <a href="http://tinyurl.com/3bfsek" rel="nofollow">http://tinyurl.com/3bfsek</a> ). Gewinner ist dabei die Spielebranche. Und obwohl man Filme in DVD Qualit&#228;t problemlos per Filesharing beziehen kann, werden diese immer noch gekauft wie geschnittenes Brot. </p>
<p>Ist es nicht viel mehr so, dass die Musik/Video Branche viel zu lange nicht erkannt hat, dass die Konsumenten ganz offensichtlich nicht mehr an physischen Objekten interessiert sind, sondern lieber eine Datei besitzen m&#246;chten? Na&#252;rlich besteht die Gefahr, dass jemand seine gekaufte digitale Zeitung oder sein &#8220;Download Album&#8221; sofort &#252;ber das Internet zur Verf&#252;gung stellt, dies passiert eigentlich mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit, auf der anderen Seite verliert man jede Menge potenzielle Kunden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2274</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 12:25:25 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Matthias, ich bin &#252;berhaupt nicht gegen E-Reader, schon vor zwei Jahren habe ich das Kindle als tolle Innovation begr&#252;&#223;t (bei autoren-reporter.de, damals lachten viele Kollegen noch). 
Trotzdem sollten wir uns die Konsequenzen vor Augen halten. 
Was Du &#252;ber den NYT-Reader schreibst, klingt interessant. Die Frage ist: Will der Verlag damit schrittweise das gedruckte Blatt ersetzen oder aber den parallel angebotenen kostenlosen Web-Auftritt (oder beides)?
Kann das funktionieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias, ich bin &#252;berhaupt nicht gegen E-Reader, schon vor zwei Jahren habe ich das Kindle als tolle Innovation begr&#252;&#223;t (bei autoren-reporter.de, damals lachten viele Kollegen noch).<br />
Trotzdem sollten wir uns die Konsequenzen vor Augen halten.<br />
Was Du &#252;ber den NYT-Reader schreibst, klingt interessant. Die Frage ist: Will der Verlag damit schrittweise das gedruckte Blatt ersetzen oder aber den parallel angebotenen kostenlosen Web-Auftritt (oder beides)?<br />
Kann das funktionieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187;Lesenswertig&#171; am 12. May 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2272</link>
		<dc:creator>&#187;Lesenswertig&#171; am 12. May 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 10:01:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=9121#comment-2272</guid>
		<description>[...] Das Kindle als Kuckucksei Shared um 09:55 Uhr via Delicious  Die Zeitungsverlage sind nicht strukturkonservativ. Ganz im Gegenteil. Sie beschleunigen den Medienwandel: Sie ziehen ihre eigene Konkurrenz gro&#223;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Das Kindle als Kuckucksei Shared um 09:55 Uhr via Delicious  Die Zeitungsverlage sind nicht strukturkonservativ. Ganz im Gegenteil. Sie beschleunigen den Medienwandel: Sie ziehen ihre eigene Konkurrenz gro&#223;. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2270</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:30:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=9121#comment-2270</guid>
		<description>Es ist schon richtig: Die Digitalisierung vieler Produkte schafft &#252;berhaupt erst die Basis daf&#252;r, dass diese dann beliebig oft verlustfrei kopiert und weitergegeben werden k&#246;nnen. 

So gesehen w&#228;re es nur konsequent, E-Books gar nicht erst einzuf&#252;hren - und auch die Musik-CD wieder abzuschaffen. Aber solche Gedanken sind naiv und realit&#228;tsfern. Das Rad l&#228;sst sich nicht zur&#252;ckdrehen. Und die Anbieter der Infrastruktur (Stromkonzerne, Hardware-Hersteller, Softwarefirmen...) werden erst dann in das Verlagsgesch&#228;ft investieren, wenn sich abzeichnet, wie tragf&#228;hige Gesch&#228;ftsmodelle aussehen k&#246;nnen. 

Es wird also nichts n&#252;tzen, auf RWE, Vodafone oder Apple zu schielen: Die Medien-Branche muss sich selbst neu erfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon richtig: Die Digitalisierung vieler Produkte schafft &#252;berhaupt erst die Basis daf&#252;r, dass diese dann beliebig oft verlustfrei kopiert und weitergegeben werden k&#246;nnen. </p>
<p>So gesehen w&#228;re es nur konsequent, E-Books gar nicht erst einzuf&#252;hren &#8211; und auch die Musik-CD wieder abzuschaffen. Aber solche Gedanken sind naiv und realit&#228;tsfern. Das Rad l&#228;sst sich nicht zur&#252;ckdrehen. Und die Anbieter der Infrastruktur (Stromkonzerne, Hardware-Hersteller, Softwarefirmen&#8230;) werden erst dann in das Verlagsgesch&#228;ft investieren, wenn sich abzeichnet, wie tragf&#228;hige Gesch&#228;ftsmodelle aussehen k&#246;nnen. </p>
<p>Es wird also nichts n&#252;tzen, auf RWE, Vodafone oder Apple zu schielen: Die Medien-Branche muss sich selbst neu erfinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paid Content bei der New York Times: Der Times Reader 2.0 &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/9121/das-kindle-als-kuckucksei/comment-page-1/#comment-2268</link>
		<dc:creator>Paid Content bei der New York Times: Der Times Reader 2.0 &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:27:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=9121#comment-2268</guid>
		<description>[...] Klar ist jedenfalls, dass die New York Times rasch ein besseres Gesch&#228;ftsmodell ben&#246;tigt, denn ihre finanzielle Situation ist nicht einfach. Der Times Reader 2.0 k&#246;nnte daf&#252;r eine sehr gute &#220;bergangsl&#246;sung sein, sofern er den n&#246;tigen Zuspruch findet. Denn selbst wenn seine Kunden Lerneffekte erzielen und von ihm wieder abkommen, k&#246;nnte er dem Verlag doch helfen, Zeit zu gewinnen. Und das w&#228;re schon viel, im gr&#246;&#223;ten medialen Umbruch seit der Erfindung des Buchdrucks. Lesen Sie hierzu auch den Text von Wolfgang Michal: &#8220;Das Kindle als Kuckucksei&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Klar ist jedenfalls, dass die New York Times rasch ein besseres Gesch&#228;ftsmodell ben&#246;tigt, denn ihre finanzielle Situation ist nicht einfach. Der Times Reader 2.0 k&#246;nnte daf&#252;r eine sehr gute &#220;bergangsl&#246;sung sein, sofern er den n&#246;tigen Zuspruch findet. Denn selbst wenn seine Kunden Lerneffekte erzielen und von ihm wieder abkommen, k&#246;nnte er dem Verlag doch helfen, Zeit zu gewinnen. Und das w&#228;re schon viel, im gr&#246;&#223;ten medialen Umbruch seit der Erfindung des Buchdrucks. Lesen Sie hierzu auch den Text von Wolfgang Michal: &#8220;Das Kindle als Kuckucksei&#8221; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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