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	<title>Kommentare zu: Wie Zeitungen sich gegen die n&#228;chste Google-Attacke r&#252;sten k&#246;nnten</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 16:26:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: reporttheweb</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-5567</link>
		<dc:creator>reporttheweb</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:04:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ja Twitter ist meistens am besten f&#252;r eilige Meldungen.. Jedoch sind einige Newslieferanten wie shortnews auch nich schlecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja Twitter ist meistens am besten f&#252;r eilige Meldungen.. Jedoch sind einige Newslieferanten wie shortnews auch nich schlecht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Zum Nachlesen: Die ganze Krise der Medien &#124; Trendpiraten Blog</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2891</link>
		<dc:creator>Zum Nachlesen: Die ganze Krise der Medien &#124; Trendpiraten Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 10:44:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Google krempelt den Nachrichten-Markt um [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Google krempelt den Nachrichten-Markt um [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2726</link>
		<dc:creator>Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 15:01:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] stellen k&#246;nnen und sollten weniger an Paid Content und Flatrates denken, sondern an neue Gesch&#228;ftsmodelle. Dazu ist es aber erforderlich, das Internet genau zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] stellen k&#246;nnen und sollten weniger an Paid Content und Flatrates denken, sondern an neue Gesch&#228;ftsmodelle. Dazu ist es aber erforderlich, das Internet genau zu [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Thorstena &#187; Mehr Abwicklung als Neustart bei Galore</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2318</link>
		<dc:creator>Thorstena &#187; Mehr Abwicklung als Neustart bei Galore</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 21:54:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] der Lage sein wird, seinen Leserstamm auf die Online-Nummer einzuschw&#246;ren. Dieser gilt ja als sehr wichtiges Kapital der Zeitungen und Zeitschriften, um die Auswirkungen der &#8220;Online-Revolution&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] der Lage sein wird, seinen Leserstamm auf die Online-Nummer einzuschw&#246;ren. Dieser gilt ja als sehr wichtiges Kapital der Zeitungen und Zeitschriften, um die Auswirkungen der &#8220;Online-Revolution&#8221; [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2211</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 17:15:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Steffen: Bei der Aufenthaltsdauer auf einer Seite geht es immer um die Werbung. Die Zeitungen sollten entsprechend daf&#252;r sorgen, dass die Leser in ihrem Angebot &quot;herumklicken&quot; und nicht etwa auf Facebook, Xing oder sonstwo.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen: Bei der Aufenthaltsdauer auf einer Seite geht es immer um die Werbung. Die Zeitungen sollten entsprechend daf&#252;r sorgen, dass die Leser in ihrem Angebot &#8220;herumklicken&#8221; und nicht etwa auf Facebook, Xing oder sonstwo.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2175</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 11:08:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Matthias: Wieso m&#252;ssen sich die Leser denn &quot;m&#246;glichst lange&quot; auf der Website (Community) der jeweiligen Zeitung aufhalten? Doch nur dann, wenn es wieder darum geht Inhalte durch Werbung zu finanzieren? 

Aber um beim Thema Werbung zu bleiben: Heute las ich, dass Facebook eine Ad-Plattform etablieren will, die mit Hilfe Facebook Connect Werbung auf Drittseiten ausliefern will. Hier w&#252;rden sich m.M. zumindest vor&#252;bergehend Vermarktungsm&#246;glichkeiten (bspw. Partnerschaften mit Facebook) f&#252;r Zeitungen anbieten. Zus&#228;tzlich w&#252;rden Verlage hier vom Netzwerkeffekt profitieren, f&#252;r kleinere Zeitungen k&#246;nnte das u.U. die Zugriffe exponentiell ansteigen lassen &gt; interessanter Content vorausgesetzt.

Generell glaube ich aber nicht, dass Journalismus k&#252;nftig mit Werbung zu finanzieren ist.

@Lukas: Ich stimme Dir zu, dass man niemals hundertprozentig informiert sein kann. Noch viel mehr stimme ich allerdings Matthias zu, dass Blogs eine sehr informative (informativere) Quelle sein k&#246;nnen. Ich bspw. lese au&#223;er Special Interest Titeln keine Printprodukte mehr, lese aber auch nur noch selten die Online-Ausgaben gro&#223;er Zeitugen. Wenn man sich einmal intensiv damit befasst, findet man die richtigen Blogs &gt; und ich f&#252;hle mich seither besser informiert als in der Vergangenheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias: Wieso m&#252;ssen sich die Leser denn &#8220;m&#246;glichst lange&#8221; auf der Website (Community) der jeweiligen Zeitung aufhalten? Doch nur dann, wenn es wieder darum geht Inhalte durch Werbung zu finanzieren? </p>
<p>Aber um beim Thema Werbung zu bleiben: Heute las ich, dass Facebook eine Ad-Plattform etablieren will, die mit Hilfe Facebook Connect Werbung auf Drittseiten ausliefern will. Hier w&#252;rden sich m.M. zumindest vor&#252;bergehend Vermarktungsm&#246;glichkeiten (bspw. Partnerschaften mit Facebook) f&#252;r Zeitungen anbieten. Zus&#228;tzlich w&#252;rden Verlage hier vom Netzwerkeffekt profitieren, f&#252;r kleinere Zeitungen k&#246;nnte das u.U. die Zugriffe exponentiell ansteigen lassen &gt; interessanter Content vorausgesetzt.</p>
<p>Generell glaube ich aber nicht, dass Journalismus k&#252;nftig mit Werbung zu finanzieren ist.</p>
<p>@Lukas: Ich stimme Dir zu, dass man niemals hundertprozentig informiert sein kann. Noch viel mehr stimme ich allerdings Matthias zu, dass Blogs eine sehr informative (informativere) Quelle sein k&#246;nnen. Ich bspw. lese au&#223;er Special Interest Titeln keine Printprodukte mehr, lese aber auch nur noch selten die Online-Ausgaben gro&#223;er Zeitugen. Wenn man sich einmal intensiv damit befasst, findet man die richtigen Blogs &gt; und ich f&#252;hle mich seither besser informiert als in der Vergangenheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Top 10 der Woche 18/09 &#171; Wochenr&#252;ckblicke</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2159</link>
		<dc:creator>Top 10 der Woche 18/09 &#171; Wochenr&#252;ckblicke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 08:12:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wissenschaftler kritisiert Twitter 2.) Dateien im Browser bearbeiten 3.) Wie Zeitungen sich gegen Google r&#252;sten k&#246;nnten 4.) USA sind Spitzenreiter beim Versenden von Spam 5.) SEO wird Chefsache 6.) Microsoft verteidigt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wissenschaftler kritisiert Twitter 2.) Dateien im Browser bearbeiten 3.) Wie Zeitungen sich gegen Google r&#252;sten k&#246;nnten 4.) USA sind Spitzenreiter beim Versenden von Spam 5.) SEO wird Chefsache 6.) Microsoft verteidigt [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2157</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:34:48 +0000</pubDate>
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		<description>Interessantes Gegenargument von Steffen (Kommentar Nr. 9): Tats&#228;chlich gibt es schon sehr viele Social Communities und die Zeitung, die ein eine eigene Community aufbauen wollte, h&#228;tte zun&#228;chst reichlich Konkurrenz. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass eine Integration etwa in Facebook hinein (&#252;ber deren API) eher Facebook n&#252;tzt denn der Zeitung. Die Frage ist n&#228;mlich: Wo halten sich die Leute auf? Und aus der Sicht der Zeitung muss klar sein, dass die Leser sich auf deren Website (m&#246;glichst lange) aufhalten sollen und nicht auf Facebook oder FriendFeed.

Lukas (aus Kommentar Nr. 10) empfehle ich: Lies mehr Blogs, vor allem auch fachlich gute aus den USA. Da wirst Du schnell merken, dass mancher auf den ersten Blick gute Blogartikel durch fachkundige Kommentare &#252;berraschend relativiert wird und man als Leser in der Summe nicht nur gut informiert, sondern oft auch noch gut unterhalten wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessantes Gegenargument von Steffen (Kommentar Nr. 9): Tats&#228;chlich gibt es schon sehr viele Social Communities und die Zeitung, die ein eine eigene Community aufbauen wollte, h&#228;tte zun&#228;chst reichlich Konkurrenz. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass eine Integration etwa in Facebook hinein (&#252;ber deren API) eher Facebook n&#252;tzt denn der Zeitung. Die Frage ist n&#228;mlich: Wo halten sich die Leute auf? Und aus der Sicht der Zeitung muss klar sein, dass die Leser sich auf deren Website (m&#246;glichst lange) aufhalten sollen und nicht auf Facebook oder FriendFeed.</p>
<p>Lukas (aus Kommentar Nr. 10) empfehle ich: Lies mehr Blogs, vor allem auch fachlich gute aus den USA. Da wirst Du schnell merken, dass mancher auf den ersten Blick gute Blogartikel durch fachkundige Kommentare &#252;berraschend relativiert wird und man als Leser in der Summe nicht nur gut informiert, sondern oft auch noch gut unterhalten wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lukas</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2155</link>
		<dc:creator>Lukas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 14:21:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe das ganz &#228;hnlich, wie Steffen. Wenn ich Zeitung lese, dann soll mir reichen, was dort an Informationen drin steht. Es ist die Aufgabe des Journalisten jeweilige Themen m&#246;glichst in ihrer gesamten Bandbreite, nach M&#246;glichkeit auch stilistisch Anspruchsvoll, in einen Artikel zu verpacken. Gute Artikel machen eine gute Zeitung aus und diese kann auf dauer bestand haben. Momentan befinden wir uns in einer Phase, wo nicht wenige Zeitungen es f&#252;r sinnvoll halten ihre Kernkompetenz wegzusparen.
Sollte man als Leser st&#228;ndig auch Kommentare lesen m&#252;ssen, um sich ein fundiertes Urteil bilden zu k&#246;nnen, so kann man gleich im Hauptberuf Leser werden. Ob man davon leben kann ist eine andere Frage.
Tatsache ist doch, dass man entgegen der weit verbreiteten &#246;konomischen Annahme, nie und nimmer vollst&#228;ndig informiert sein kann. Selbst bei wissenschaftlichen Artikeln oder B&#252;chern, wo richtig viel Arbeit hinter steckt, komme ich gelegentlich zu dem Schluss, dass der Autor hier und da eine fragw&#252;rdige Annahme getroffen hat und im Endeffekt zu einem falschen Schluss kommt. Oder einem der mir nicht passt. Da kann ich unmittelbar auch erstmal nichts gegen tun, dass sich vermeintlich falsches Wissen verbreitet hat. Aber das ist nicht weiter schlimm.

Die Kommentare hier habe ich nur gelesen, weil ich seit einigen Wochen f&#252;r eine Hausabreit in diesem Themenfeld recherchiere und im diesen Rahmen zur Erkenntnis gelangt bin, dass Blogautoren dazu tendieren sich einseitig als Medienavantgarde zu sehen und die &quot;Holzmedien&quot; in den Abgrund zu schreiben. In den Kommentaren findet man dann das ein oder andere notwendige Korrektiv.

Nobody is perfect.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das ganz &#228;hnlich, wie Steffen. Wenn ich Zeitung lese, dann soll mir reichen, was dort an Informationen drin steht. Es ist die Aufgabe des Journalisten jeweilige Themen m&#246;glichst in ihrer gesamten Bandbreite, nach M&#246;glichkeit auch stilistisch Anspruchsvoll, in einen Artikel zu verpacken. Gute Artikel machen eine gute Zeitung aus und diese kann auf dauer bestand haben. Momentan befinden wir uns in einer Phase, wo nicht wenige Zeitungen es f&#252;r sinnvoll halten ihre Kernkompetenz wegzusparen.<br />
Sollte man als Leser st&#228;ndig auch Kommentare lesen m&#252;ssen, um sich ein fundiertes Urteil bilden zu k&#246;nnen, so kann man gleich im Hauptberuf Leser werden. Ob man davon leben kann ist eine andere Frage.<br />
Tatsache ist doch, dass man entgegen der weit verbreiteten &#246;konomischen Annahme, nie und nimmer vollst&#228;ndig informiert sein kann. Selbst bei wissenschaftlichen Artikeln oder B&#252;chern, wo richtig viel Arbeit hinter steckt, komme ich gelegentlich zu dem Schluss, dass der Autor hier und da eine fragw&#252;rdige Annahme getroffen hat und im Endeffekt zu einem falschen Schluss kommt. Oder einem der mir nicht passt. Da kann ich unmittelbar auch erstmal nichts gegen tun, dass sich vermeintlich falsches Wissen verbreitet hat. Aber das ist nicht weiter schlimm.</p>
<p>Die Kommentare hier habe ich nur gelesen, weil ich seit einigen Wochen f&#252;r eine Hausabreit in diesem Themenfeld recherchiere und im diesen Rahmen zur Erkenntnis gelangt bin, dass Blogautoren dazu tendieren sich einseitig als Medienavantgarde zu sehen und die &#8220;Holzmedien&#8221; in den Abgrund zu schreiben. In den Kommentaren findet man dann das ein oder andere notwendige Korrektiv.</p>
<p>Nobody is perfect.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Steffen</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2152</link>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 09:22:45 +0000</pubDate>
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		<description>Angesichts der rasch steigenden Anzahl von Mitgliedschaften dt. Internetnutzer bin ich mir nicht sicher, ob weitere Communities die L&#246;sung f&#252;r Zeitungen sind. Erfolgreiche Gesch&#228;ftsmodelle unterst&#252;tzen die Bequemlichkeit (Faulheit) von Kunden, weitere Community-Mitgliedschaften sind da eher kontraproduktiv - weil aufw&#228;ndig. Au&#223;erdem widerspricht die Idee m.M. dem Prinzip des Webs, weil eindimensional. Die Mitgliedschaft in nur einer Community ist eher unrealistisch, &#252;ber verschiedene Communities hinweg verpufft die Wirkung dieser Idee, und die Nutzung von Aggregatoren wie Friendfeed bildet zus&#228;tzlich eine zu hohe Akzeptanz-/Nutzungsschwelle.

Nach meiner Meinung liegt die Aufgabe (Gesch&#228;ftsmodell) von Zeitungen im stark diversifizierten Web Informationen zu aggregieren und so Kunden einen Mehrwert zu liefern (also &#228;hnlich dem beschriebenen Ansatz von Google News). Zeitungen sollten sich viel mehr als Datenlieferanten sehen, wie es die NY Times schon heute tut und die Integration in existierende Netzwerke f&#246;rdern.

Dies erfordert, wie Sie schreiben, dass Journalisten von Ihrem &quot;hohen Ro&#223;&quot; herabsteigen m&#252;ssen, im Netz existieren nun mal keine Hierarchien mehr. Die Reputation einer Zeitung k&#246;nnte einer Information einen Mehrwert geben, dies w&#252;rde allerdings erfordern, dass in den Reihen der Zeitungsverleger nicht weiter sch&#228;digend auf die eigene Marke eingedroschen wird.

Sollte dies geschehen, so sind auch neue Einnahmequellen m&#246;glich. Mich st&#246;rt bspw. das Einnahmen nur monet&#228;r betrachtet werden, dabei kann auch Partizipation eine solche sein (Beispiel des Guardian im Rahmen des G20-Treffens).

Der Schl&#252;ssel liegt meiner Meinung darin, die sich verkomplizierende Informationsbeschaffung f&#252;r Leser zu vereinfachen, bequemer zu gestalten. Nicht das Symbioseprinzip ist die L&#246;sung, sondern das Pluralprinzip.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der rasch steigenden Anzahl von Mitgliedschaften dt. Internetnutzer bin ich mir nicht sicher, ob weitere Communities die L&#246;sung f&#252;r Zeitungen sind. Erfolgreiche Gesch&#228;ftsmodelle unterst&#252;tzen die Bequemlichkeit (Faulheit) von Kunden, weitere Community-Mitgliedschaften sind da eher kontraproduktiv &#8211; weil aufw&#228;ndig. Au&#223;erdem widerspricht die Idee m.M. dem Prinzip des Webs, weil eindimensional. Die Mitgliedschaft in nur einer Community ist eher unrealistisch, &#252;ber verschiedene Communities hinweg verpufft die Wirkung dieser Idee, und die Nutzung von Aggregatoren wie Friendfeed bildet zus&#228;tzlich eine zu hohe Akzeptanz-/Nutzungsschwelle.</p>
<p>Nach meiner Meinung liegt die Aufgabe (Gesch&#228;ftsmodell) von Zeitungen im stark diversifizierten Web Informationen zu aggregieren und so Kunden einen Mehrwert zu liefern (also &#228;hnlich dem beschriebenen Ansatz von Google News). Zeitungen sollten sich viel mehr als Datenlieferanten sehen, wie es die NY Times schon heute tut und die Integration in existierende Netzwerke f&#246;rdern.</p>
<p>Dies erfordert, wie Sie schreiben, dass Journalisten von Ihrem &#8220;hohen Ro&#223;&#8221; herabsteigen m&#252;ssen, im Netz existieren nun mal keine Hierarchien mehr. Die Reputation einer Zeitung k&#246;nnte einer Information einen Mehrwert geben, dies w&#252;rde allerdings erfordern, dass in den Reihen der Zeitungsverleger nicht weiter sch&#228;digend auf die eigene Marke eingedroschen wird.</p>
<p>Sollte dies geschehen, so sind auch neue Einnahmequellen m&#246;glich. Mich st&#246;rt bspw. das Einnahmen nur monet&#228;r betrachtet werden, dabei kann auch Partizipation eine solche sein (Beispiel des Guardian im Rahmen des G20-Treffens).</p>
<p>Der Schl&#252;ssel liegt meiner Meinung darin, die sich verkomplizierende Informationsbeschaffung f&#252;r Leser zu vereinfachen, bequemer zu gestalten. Nicht das Symbioseprinzip ist die L&#246;sung, sondern das Pluralprinzip.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187;Lesenswertig&#171; am 01. May 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2146</link>
		<dc:creator>&#187;Lesenswertig&#171; am 01. May 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:05:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8765#comment-2146</guid>
		<description>[...] Wie Zeitungen sich gegen die n&#228;chste Google-Attacke r&#252;sten k&#246;nnten &#8212; 00:44 via Delicious  Google startet eine weitere Algorithmen-Attacke auf die Zeitungen: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wie Zeitungen sich gegen die n&#228;chste Google-Attacke r&#252;sten k&#246;nnten &mdash; 00:44 via Delicious  Google startet eine weitere Algorithmen-Attacke auf die Zeitungen: [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerd Kamp</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2144</link>
		<dc:creator>Gerd Kamp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 17:57:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8765#comment-2144</guid>
		<description>Ich bin gerade heute zuf&#228;llig an der Gesch&#228;ftsstelle meiner urspr&#252;nglichen Heimatzeitung  (30000 Einwohnerstadt, Lokalausgabe einer Regionalzeitung mit ca 100000 Auflage ) vorbeigekommen (bin dort zu Besuch). 

Dabei kam mir spontan der Gedanke. Wenn die Zukunft der Lokalzeitung das Management von Communities sein soll, dann ist es aber noch ein sehr sehr weiter Weg. 

Erstaunlich wie abweisend man eine Glasfront gestalten kann. Nat&#252;rlich  nur bis 17 Uhr ge&#246;ffnet, der Lokalteil h&#228;ngt aus, aber wenn man auf die Idee kommen wollte auch mal den Internet Auftritt auszuprobieren, oder sonst nur irgendeinenFitzel dessen sehen wollte was ausserhalb des Holzmediums passiert w&#228;re man mit 100% Wahrscheinlichkeit  komplett gescheitert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade heute zuf&#228;llig an der Gesch&#228;ftsstelle meiner urspr&#252;nglichen Heimatzeitung  (30000 Einwohnerstadt, Lokalausgabe einer Regionalzeitung mit ca 100000 Auflage ) vorbeigekommen (bin dort zu Besuch). </p>
<p>Dabei kam mir spontan der Gedanke. Wenn die Zukunft der Lokalzeitung das Management von Communities sein soll, dann ist es aber noch ein sehr sehr weiter Weg. </p>
<p>Erstaunlich wie abweisend man eine Glasfront gestalten kann. Nat&#252;rlich  nur bis 17 Uhr ge&#246;ffnet, der Lokalteil h&#228;ngt aus, aber wenn man auf die Idee kommen wollte auch mal den Internet Auftritt auszuprobieren, oder sonst nur irgendeinenFitzel dessen sehen wollte was ausserhalb des Holzmediums passiert w&#228;re man mit 100% Wahrscheinlichkeit  komplett gescheitert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: spoxx</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2142</link>
		<dc:creator>spoxx</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 17:08:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8765#comment-2142</guid>
		<description>Ich finde den Gedanken faszinierend, dass die Zeitung der Zukunft im Zentrum &quot;funktionierender Communities&quot; lebt, deren Expertise dann dazu beitr&#228;gt, die immer komplexer werdenden Zusammenh&#228;nge unserer Lebenswelten transparenter zu machen.

Hier sehe ich auch einen m&#246;glichen Wandel im Berufsbild des Journalisten - weg vom Nachrichtenlieferanten hin zum &quot;Kommunikationsexperten&quot;: Seine Rolle w&#228;re dann eher die eines Moderators, der f&#252;r die Meinungsbildung in der Community die Impulse setzt, sie fokussiert und qualitativ st&#252;tzt. Darin l&#228;ge dann auch ein betr&#228;chtlicher Mehrwert gegen&#252;ber dem Algorithmus! 

Die Gretchenfrage wird sein ob es die Redaktionen und Journalisten ernst meinen mit der Partizipation der Leser - oder ob sie lediglich eine Community unterhalten, weil es dem Zeitgeist entspricht. Wie sehr das schiefgehen kann, sieht man am Niedergang vom &quot;sued-café&quot; der SZ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den Gedanken faszinierend, dass die Zeitung der Zukunft im Zentrum &#8220;funktionierender Communities&#8221; lebt, deren Expertise dann dazu beitr&#228;gt, die immer komplexer werdenden Zusammenh&#228;nge unserer Lebenswelten transparenter zu machen.</p>
<p>Hier sehe ich auch einen m&#246;glichen Wandel im Berufsbild des Journalisten &#8211; weg vom Nachrichtenlieferanten hin zum &#8220;Kommunikationsexperten&#8221;: Seine Rolle w&#228;re dann eher die eines Moderators, der f&#252;r die Meinungsbildung in der Community die Impulse setzt, sie fokussiert und qualitativ st&#252;tzt. Darin l&#228;ge dann auch ein betr&#228;chtlicher Mehrwert gegen&#252;ber dem Algorithmus! </p>
<p>Die Gretchenfrage wird sein ob es die Redaktionen und Journalisten ernst meinen mit der Partizipation der Leser &#8211; oder ob sie lediglich eine Community unterhalten, weil es dem Zeitgeist entspricht. Wie sehr das schiefgehen kann, sieht man am Niedergang vom &#8220;sued-café&#8221; der SZ.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2139</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:05:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8765#comment-2139</guid>
		<description>@Hans Bayartz: Der Artikel hat klar die &#252;berregionalen Zeitungen im Blick. F&#252;r das Lokale ist ja schon Robert Basic mit Buzzriders unterwegs... ;-) 

@Simona: F&#252;r die Mitgliedschaft auf einem Netzwerk wie Xing sind die Leute auch bereit zu bezahlen. Zudem k&#246;nnten bei einer Zeitung wie der FAZ die Abo-Preise gut um die H&#228;lfte reduziert werden, wenn die Printausgabe entf&#228;llt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hans Bayartz: Der Artikel hat klar die &#252;berregionalen Zeitungen im Blick. F&#252;r das Lokale ist ja schon Robert Basic mit Buzzriders unterwegs&#8230; ;-) </p>
<p>@Simona: F&#252;r die Mitgliedschaft auf einem Netzwerk wie Xing sind die Leute auch bereit zu bezahlen. Zudem k&#246;nnten bei einer Zeitung wie der FAZ die Abo-Preise gut um die H&#228;lfte reduziert werden, wenn die Printausgabe entf&#228;llt.</p>
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		<title>Von: Simona</title>
		<link>http://carta.info/8765/zeitungen-google-news/comment-page-1/#comment-2137</link>
		<dc:creator>Simona</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:42:46 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich als Verleger die Wahl h&#228;tte zwischen Algorithmen-Attacke und Community hegen - ich w&#252;rde die Algorithmen b&#228;ndigen, wenn ich k&#246;nnte.

Mir scheint, dass eine funktionierende Community unfassbar schwer zu organisieren ist - f&#252;r Inhalte-Anbieter. Facebook mag das k&#246;nnen...

Sie haben schon Recht, dass  das &quot;Zusammenspiel von Autor und kommentierenden Lesern ein runderes, vollst&#228;ndigeres Bild&quot; geben muss. Ich bezweifle nur, dass dies reichen wird, um die Zeitungen zu retten.

Aber schauen wir mal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich als Verleger die Wahl h&#228;tte zwischen Algorithmen-Attacke und Community hegen &#8211; ich w&#252;rde die Algorithmen b&#228;ndigen, wenn ich k&#246;nnte.</p>
<p>Mir scheint, dass eine funktionierende Community unfassbar schwer zu organisieren ist &#8211; f&#252;r Inhalte-Anbieter. Facebook mag das k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>Sie haben schon Recht, dass  das &#8220;Zusammenspiel von Autor und kommentierenden Lesern ein runderes, vollst&#228;ndigeres Bild&#8221; geben muss. Ich bezweifle nur, dass dies reichen wird, um die Zeitungen zu retten.</p>
<p>Aber schauen wir mal.</p>
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