Matthias Schwenk | 18 Kommentar(e)
Google startet eine weitere Algorithmen-Attacke auf die Zeitungen: Google News wird demnächst mit noch besseren Filtern für eine noch bessere Personalisierung sorgen. Der Aufbau von funktionierenden Communities wird für die klassischen Medien zur Überlebensfrage.
30.04.2009 |
Die Zukunft der Zeitungen sind nicht ihre Journalisten, sondern die Leser. Mit dieser nur vordergründig provokanten Aussage sind wir sehr schnell bei Eric Schmidt und den Plänen von Google, die gerade so durchsickern. Sofern man dem Silicon Alley Insider trauen darf, wird Google in einigen Monaten eine Art Google News 3.0 herausbringen, das wie eine personalisierte Zeitung funktionieren soll.
Dabei werden die aggregierten Nachrichten von Google News jedem User individuell nach dessen persönlichen Informationsinteressen zugeführt. Natürlich soll dahinter ein Algorithmus stecken (was sonst bei Google?), der Interessen und Vorlieben zuverlässig erkennt und damit den individuellen Bedarf an Informationen (mehr oder weniger) perfekt bedienen soll.
Wie belastbar auch immer diese Meldung ist, ein Produkt dieser Art werden wir früher oder später bekommen, sei es von Google oder einem anderen innovativen Internet-Unternehmen. Das Entsetzen der Zeitungsmacher alter Schule dazu kann man sich heute schon lebhaft vorstellen!
Eleganter wäre es freilich, die Medienmacher könnten Google ein Schnippchen schlagen, ihren Lesern eine attraktive Alternative anbieten und dafür noch Geld verlangen. So könnte es gehen:
Eine Stärke der großen Zeitungsmarken ist ihr Leserstamm. Dieser bildet das strategische Potenzial und darf nicht länger nur als simpler Informationsempfänger (und Cashcow) gesehen werden. Wie umgedacht werden muss, hat Alan Rusbridger (Chefredakteur des Guardian) im Carta-Video anschaulich erläutert: Er spricht vom Lernprozess, den seine Leitartikler durchmachen mussten, als der Guardian den Lesern ermöglichte, deren Texte (online) zu kommentieren. Dabei gibt er zu, dass in etlichen Fällen kluge Kommentare sachkundiger Leser den Autor widerlegen konnten.
Das Entscheidende ist, dass durch das Zusammenspiel von Autor und kommentierenden Lesern ein runderes, vollständigeres Bild zum jeweiligen Thema entsteht. Wer das verstanden und akzeptiert hat, ist auf dem richtigen Weg. Kann nämlich eine Zeitung auf ein fachkundiges und engagiertes Publikum setzen, werden ihre Nachrichten (bestehend aus Artikel plus Leserkommentare) besser sein als die der Konkurrenz, wo wenig oder gar nicht kommentiert wird.
Natürlich ist das ein epochaler Kulturwandel, der hier von Journalisten und Redakteuren verlangt wird. Manche mögen sich da sogar ihrer Berufsehre beraubt sehen. Allerdings werden Medienfachleute zugeben müssen, dass wir jenseits des Medienwandels auch vor einer Komplexitätsspirale stehen: Egal welches Thema medial aufgegriffen wird, es ist heute meist um vieles komplexer und vielschichtiger als noch vor 20 oder 30 Jahren.
Wissenschaftlich-technischer Fortschritt einerseits und interdisziplinäre Faktoren andererseits stellen also an den Journalismus immer höhere Anforderungen. Dazu kommt die steigende Schnelligkeit im medialen System, wo die “Breaking News” heute auch auf Twitter oder in Blogs stattfinden können und somit die Monopolstellung klassischer Medien abgeschafft ist.
Ist es da nicht naheliegend, dass Journalisten sich mit ihren Lesern zusammentun und im Dialog für bestmögliche Fakten und Argumente sorgen? Der Aufbau funktionierender Communities kann für Medien also zu einer Frage des Überlebens werden und für deren Mitglieder so attraktiv sein, dass sie bereit sind, dies gut zu honorieren.
Was nun das Verhältnis zu Google betrifft, kann eine Zeitung getrost weiterhin ihre Artikel Google News zur Verfügung stellen, solange nur die Debatte ihrer Leser (mit allen Community-Funktionen) exklusiv auf den eigenen Seiten bleibt.
Damit Bezahlmodelle hier funktionieren, bedarf es natürlich mehr, als der vielfach schon bestehenden Kommentarfunktion. In einer Community müssen sich die Mitglieder zwanglos gegenseitig kontaktieren können. Denkbar ist auch ein direkter Kontakt zur Redaktion. Zudem kann den Mitgliedern der Community Content exklusiv oder mit zeitlichem Vorlauf gegenüber den einfachen Lesern angeboten werden.
Betrachtet man das Geschäftsmodell von Online-Medien aus der Perspektive der Community, spielt es gar keine Rolle mehr, dass die Nachrichten selbst weiterhin kostenlos ins Internet gestellt werden. Für die Abonennten aber entsteht ein Anreiz, auch weiterhin für “ihre Zeitung” zu bezahlen, selbst wenn sie nicht mehr in gedruckter Form erscheint und die meisten Texte jedermann im Netz frei zugänglich sind. Das Entscheidende ist der neue Mehrwert.
Im Kern geht es also darum, die eigenen Leser in den Mittelpunkt zu stellen und sich als offene Dialogplattform zu präsentieren. Wer es schafft, sich einen attraktiven und zahlungsbereiten Leserstamm aufzubauen (oder zu erhalten), sollte wirtschaftlich gute Perspektiven haben. Alle anderen müssen sehen, wie sie sich über Werbung finanzieren und zudem nicht zu sehr von Google und anderen innovativen Internet-Unternehmen bedrängt werden.


Schön und gut! Mir scheint, dass ein Konsenz hinsichtlich der Tatsachen besteht, dass Internet das Leitmedium sein wird und dass sich Journalisten einer anderen Art der Aufbereitung (bei hoher journalistischer Qualität), der Themen und der Auseinandersetzung (mit dem Leser) bequemen müssen.
Hinsichtlich der Paid-Content-Chancen denke ich, werden wir wesentlich mehr Gehirnschmalz aufwenden müssen als bisher, mehr Kreativität an den Tag legen und wesentlich mehr Testbereitschaft aufbringen müssen.
Ihren Vorschlag, Community-Lesern schon vorab Informationen zu geben, kann ich nicht recht nachvollziehen im Anblick einer immer schneller werdenden Internet-Gemeinde und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass heute Twitter-Meldungen schneller sind als dpa-Infos.
Also der Faktor ‘Zeit’ kann nicht das Plus bringen und schon gar nicht das Geld.
Aber ich bin ehrlich zuzugeben, dass ich auch keinen Vorteil sehe, für den Verlage im Internet Geld verlangen könnten – es ist eben so, Web-Leser sind kostenlos-Leser.
Andererseits halte ich eine Einbeziehung von Networking bei LocalNews-Anbietern für einen ersten Schritt, neue bzw. alte Märkte (denn TZ-Verlage beherrschen nicht nur den lokalen Leser- sondern auch den Anzeigenmarkt hervorragend) gut zu erschliessen und ein Erlösmodell zu etablieren – dazu haben wir Vorschläge entwickelt -> http://hansbay.wordpress.com/2009/04/22/302/.
Meines Erachtens ist dabei auch Bedingung, dass sich lokale/regionale Verlage national zu einer Dachmarke zusammen schliessen. Im Übrigen wäre es auch nicht kontraproduktiv, die Lokalpresse würde andere lokale Anbieter von Nachrichten wie Lokalradios, Placeblogger, Wikis usw. mit in ein solches Konzept integrieren! Aber mir scheint, das sind zu viele Anforderungen an heutige Verlagsmacher!
@Hans Bayartz: Zum Argument der Schnelligkeit. Bei den eiligen Meldungen haben Sie schon recht, so etwas kommt am schnellsten über Twitter. Aber denken wir an Veranstaltungen (Konferenzen, Vorträge…). Videos von solchen Ereignissen könnten den zahlenden Kunden als Lifestream angeboten werden, während alle anderen ein oder zwei Tage darauf warten müssen.
Frage ich mich bei einer nationalen Verbreitung des Konzeptes: Was hat der kleine Ort im Allgäu oder Bayerischen Wald zu bieten an Konferenzen, Vorträgen …. Das sieht in Hamburg und München sicher anders aus ;-)
Nein, wenn Sie erlauben, da müssen wir (oder die Verleger) schon intensiver die Köpfe zusammen stecken. Oder haben Sie noch andere Vorschläge im Köcher?
Denkbar scheint mir, dass Verlage mit kostenlosen News anfangen müssen und vlt. durch technische Neuerungen erst der entscheidende Impuls kommt. Momentan können die User doch alle möglichen Alternativen kostenlos nutzen. Es hilft auch nichts, nur auf Qualitäts-Journalismus zu setzen und sich damit eine genügend große Attraktivität zu für Paid-Content zu versprechen. Mag sein, dass das bei der NYT oder der Herald Tribune klappt, aber nicht bei den Forchheimer Nachrichten!
Deshalb auch mein Plädoyer für eine nationale Dachmarke: Nur so kommen auch die kleinen Zeitungen in den (Teil-)Genuss nationaler Werbegelder. Oder sehen Sie das anders?
Wenn ich als Verleger die Wahl hätte zwischen Algorithmen-Attacke und Community hegen – ich würde die Algorithmen bändigen, wenn ich könnte.
Mir scheint, dass eine funktionierende Community unfassbar schwer zu organisieren ist – für Inhalte-Anbieter. Facebook mag das können…
Sie haben schon Recht, dass das “Zusammenspiel von Autor und kommentierenden Lesern ein runderes, vollständigeres Bild” geben muss. Ich bezweifle nur, dass dies reichen wird, um die Zeitungen zu retten.
Aber schauen wir mal.
@Hans Bayartz: Der Artikel hat klar die überregionalen Zeitungen im Blick. Für das Lokale ist ja schon Robert Basic mit Buzzriders unterwegs… ;-)
@Simona: Für die Mitgliedschaft auf einem Netzwerk wie Xing sind die Leute auch bereit zu bezahlen. Zudem könnten bei einer Zeitung wie der FAZ die Abo-Preise gut um die Hälfte reduziert werden, wenn die Printausgabe entfällt.
Ich finde den Gedanken faszinierend, dass die Zeitung der Zukunft im Zentrum “funktionierender Communities” lebt, deren Expertise dann dazu beiträgt, die immer komplexer werdenden Zusammenhänge unserer Lebenswelten transparenter zu machen.
Hier sehe ich auch einen möglichen Wandel im Berufsbild des Journalisten – weg vom Nachrichtenlieferanten hin zum “Kommunikationsexperten”: Seine Rolle wäre dann eher die eines Moderators, der für die Meinungsbildung in der Community die Impulse setzt, sie fokussiert und qualitativ stützt. Darin läge dann auch ein beträchtlicher Mehrwert gegenüber dem Algorithmus!
Die Gretchenfrage wird sein ob es die Redaktionen und Journalisten ernst meinen mit der Partizipation der Leser – oder ob sie lediglich eine Community unterhalten, weil es dem Zeitgeist entspricht. Wie sehr das schiefgehen kann, sieht man am Niedergang vom “sued-café” der SZ.
Ich bin gerade heute zufällig an der Geschäftsstelle meiner ursprünglichen Heimatzeitung (30000 Einwohnerstadt, Lokalausgabe einer Regionalzeitung mit ca 100000 Auflage ) vorbeigekommen (bin dort zu Besuch).
Dabei kam mir spontan der Gedanke. Wenn die Zukunft der Lokalzeitung das Management von Communities sein soll, dann ist es aber noch ein sehr sehr weiter Weg.
Erstaunlich wie abweisend man eine Glasfront gestalten kann. Natürlich nur bis 17 Uhr geöffnet, der Lokalteil hängt aus, aber wenn man auf die Idee kommen wollte auch mal den Internet Auftritt auszuprobieren, oder sonst nur irgendeinenFitzel dessen sehen wollte was ausserhalb des Holzmediums passiert wäre man mit 100% Wahrscheinlichkeit komplett gescheitert.
[...] Wie Zeitungen sich gegen die nächste Google-Attacke rüsten könnten — 00:44 via Delicious Google startet eine weitere Algorithmen-Attacke auf die Zeitungen: [...]
Angesichts der rasch steigenden Anzahl von Mitgliedschaften dt. Internetnutzer bin ich mir nicht sicher, ob weitere Communities die Lösung für Zeitungen sind. Erfolgreiche Geschäftsmodelle unterstützen die Bequemlichkeit (Faulheit) von Kunden, weitere Community-Mitgliedschaften sind da eher kontraproduktiv – weil aufwändig. Außerdem widerspricht die Idee m.M. dem Prinzip des Webs, weil eindimensional. Die Mitgliedschaft in nur einer Community ist eher unrealistisch, über verschiedene Communities hinweg verpufft die Wirkung dieser Idee, und die Nutzung von Aggregatoren wie Friendfeed bildet zusätzlich eine zu hohe Akzeptanz-/Nutzungsschwelle.
Nach meiner Meinung liegt die Aufgabe (Geschäftsmodell) von Zeitungen im stark diversifizierten Web Informationen zu aggregieren und so Kunden einen Mehrwert zu liefern (also ähnlich dem beschriebenen Ansatz von Google News). Zeitungen sollten sich viel mehr als Datenlieferanten sehen, wie es die NY Times schon heute tut und die Integration in existierende Netzwerke fördern.
Dies erfordert, wie Sie schreiben, dass Journalisten von Ihrem “hohen Roß” herabsteigen müssen, im Netz existieren nun mal keine Hierarchien mehr. Die Reputation einer Zeitung könnte einer Information einen Mehrwert geben, dies würde allerdings erfordern, dass in den Reihen der Zeitungsverleger nicht weiter schädigend auf die eigene Marke eingedroschen wird.
Sollte dies geschehen, so sind auch neue Einnahmequellen möglich. Mich stört bspw. das Einnahmen nur monetär betrachtet werden, dabei kann auch Partizipation eine solche sein (Beispiel des Guardian im Rahmen des G20-Treffens).
Der Schlüssel liegt meiner Meinung darin, die sich verkomplizierende Informationsbeschaffung für Leser zu vereinfachen, bequemer zu gestalten. Nicht das Symbioseprinzip ist die Lösung, sondern das Pluralprinzip.
Ich sehe das ganz ähnlich, wie Steffen. Wenn ich Zeitung lese, dann soll mir reichen, was dort an Informationen drin steht. Es ist die Aufgabe des Journalisten jeweilige Themen möglichst in ihrer gesamten Bandbreite, nach Möglichkeit auch stilistisch Anspruchsvoll, in einen Artikel zu verpacken. Gute Artikel machen eine gute Zeitung aus und diese kann auf dauer bestand haben. Momentan befinden wir uns in einer Phase, wo nicht wenige Zeitungen es für sinnvoll halten ihre Kernkompetenz wegzusparen.
Sollte man als Leser ständig auch Kommentare lesen müssen, um sich ein fundiertes Urteil bilden zu können, so kann man gleich im Hauptberuf Leser werden. Ob man davon leben kann ist eine andere Frage.
Tatsache ist doch, dass man entgegen der weit verbreiteten ökonomischen Annahme, nie und nimmer vollständig informiert sein kann. Selbst bei wissenschaftlichen Artikeln oder Büchern, wo richtig viel Arbeit hinter steckt, komme ich gelegentlich zu dem Schluss, dass der Autor hier und da eine fragwürdige Annahme getroffen hat und im Endeffekt zu einem falschen Schluss kommt. Oder einem der mir nicht passt. Da kann ich unmittelbar auch erstmal nichts gegen tun, dass sich vermeintlich falsches Wissen verbreitet hat. Aber das ist nicht weiter schlimm.
Die Kommentare hier habe ich nur gelesen, weil ich seit einigen Wochen für eine Hausabreit in diesem Themenfeld recherchiere und im diesen Rahmen zur Erkenntnis gelangt bin, dass Blogautoren dazu tendieren sich einseitig als Medienavantgarde zu sehen und die “Holzmedien” in den Abgrund zu schreiben. In den Kommentaren findet man dann das ein oder andere notwendige Korrektiv.
Nobody is perfect.
Interessantes Gegenargument von Steffen (Kommentar Nr. 9): Tatsächlich gibt es schon sehr viele Social Communities und die Zeitung, die ein eine eigene Community aufbauen wollte, hätte zunächst reichlich Konkurrenz. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass eine Integration etwa in Facebook hinein (über deren API) eher Facebook nützt denn der Zeitung. Die Frage ist nämlich: Wo halten sich die Leute auf? Und aus der Sicht der Zeitung muss klar sein, dass die Leser sich auf deren Website (möglichst lange) aufhalten sollen und nicht auf Facebook oder FriendFeed.
Lukas (aus Kommentar Nr. 10) empfehle ich: Lies mehr Blogs, vor allem auch fachlich gute aus den USA. Da wirst Du schnell merken, dass mancher auf den ersten Blick gute Blogartikel durch fachkundige Kommentare überraschend relativiert wird und man als Leser in der Summe nicht nur gut informiert, sondern oft auch noch gut unterhalten wird.
[...] Wissenschaftler kritisiert Twitter 2.) Dateien im Browser bearbeiten 3.) Wie Zeitungen sich gegen Google rüsten könnten 4.) USA sind Spitzenreiter beim Versenden von Spam 5.) SEO wird Chefsache 6.) Microsoft verteidigt [...]
@Matthias: Wieso müssen sich die Leser denn “möglichst lange” auf der Website (Community) der jeweiligen Zeitung aufhalten? Doch nur dann, wenn es wieder darum geht Inhalte durch Werbung zu finanzieren?
Aber um beim Thema Werbung zu bleiben: Heute las ich, dass Facebook eine Ad-Plattform etablieren will, die mit Hilfe Facebook Connect Werbung auf Drittseiten ausliefern will. Hier würden sich m.M. zumindest vorübergehend Vermarktungsmöglichkeiten (bspw. Partnerschaften mit Facebook) für Zeitungen anbieten. Zusätzlich würden Verlage hier vom Netzwerkeffekt profitieren, für kleinere Zeitungen könnte das u.U. die Zugriffe exponentiell ansteigen lassen > interessanter Content vorausgesetzt.
Generell glaube ich aber nicht, dass Journalismus künftig mit Werbung zu finanzieren ist.
@Lukas: Ich stimme Dir zu, dass man niemals hundertprozentig informiert sein kann. Noch viel mehr stimme ich allerdings Matthias zu, dass Blogs eine sehr informative (informativere) Quelle sein können. Ich bspw. lese außer Special Interest Titeln keine Printprodukte mehr, lese aber auch nur noch selten die Online-Ausgaben großer Zeitugen. Wenn man sich einmal intensiv damit befasst, findet man die richtigen Blogs > und ich fühle mich seither besser informiert als in der Vergangenheit.
@Steffen: Bei der Aufenthaltsdauer auf einer Seite geht es immer um die Werbung. Die Zeitungen sollten entsprechend dafür sorgen, dass die Leser in ihrem Angebot “herumklicken” und nicht etwa auf Facebook, Xing oder sonstwo.
[...] der Lage sein wird, seinen Leserstamm auf die Online-Nummer einzuschwören. Dieser gilt ja als sehr wichtiges Kapital der Zeitungen und Zeitschriften, um die Auswirkungen der “Online-Revolution” [...]
[...] stellen können und sollten weniger an Paid Content und Flatrates denken, sondern an neue Geschäftsmodelle. Dazu ist es aber erforderlich, das Internet genau zu [...]
[...] Google krempelt den Nachrichten-Markt um [...]
Ja Twitter ist meistens am besten für eilige Meldungen.. Jedoch sind einige Newslieferanten wie shortnews auch nich schlecht.