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	<title>Kommentare zu: Tiefer h&#228;ngen! Das Abendland ist nicht in Gefahr</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 09:23:07 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Clauser</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2140</link>
		<dc:creator>Clauser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 16:49:54 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein sch&#246;nes, innovatives Gesch&#228;ftsmodell: Ich mache eine werbebegleitete Webseite auf, wo private Besitzer von Kunstwerken und ihre Adressen gelistet sind. So kann jeder bei einer Adresse h&#246;flich anklopfen und sich das Werk anschauen.  Sollten b&#246;se User die Adressen nutzen, um zu stehlen, kann ich leider nicht daf&#252;r. Ich bin nur f&#252;r die Freiheit eines jeden, Kunst -die ja eigentlich allen geh&#246;ren sollte- zu erreichen. 
Und danke an 2.Jeeves: So ist es!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein sch&#246;nes, innovatives Gesch&#228;ftsmodell: Ich mache eine werbebegleitete Webseite auf, wo private Besitzer von Kunstwerken und ihre Adressen gelistet sind. So kann jeder bei einer Adresse h&#246;flich anklopfen und sich das Werk anschauen.  Sollten b&#246;se User die Adressen nutzen, um zu stehlen, kann ich leider nicht daf&#252;r. Ich bin nur f&#252;r die Freiheit eines jeden, Kunst -die ja eigentlich allen geh&#246;ren sollte- zu erreichen.<br />
Und danke an 2.Jeeves: So ist es!</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2134</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 14:52:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2134</guid>
		<description>@Wolfgang Michal
Ich bin vor allem als freier Autor f&#252;r Pressepublikationen t&#228;tig und habe auch da schon Nutzungsbegrenzungen (r&#228;umlich wie zeitlich) ohne gro&#223;e Probleme durchgesetzt. Wir selber - ich bin auch in der Redaktionsleitung eines Magazins t&#228;tig - sichern uns z. B. generell nur das Recht zum einmaligen Abdruck von Beitr&#228;gen. Und damit sind wir - zumindest derzeit! - noch kein exotischer Sonderfall.  
Ich bleibe bei meiner Behauptung, dass die meisten Autoren gar nicht erst gro&#223; in Verhandlungen eintreten, sondern einfach nur abwarten, bis ihnen eine Honorarabrechnung zugestellt wird, mit der sie dann die AGB des Verlags &quot;einfach so mitakzeptieren&quot;. Und in diese Formschreiben wird nat&#252;rlich alles reingepackt, was irgendwie geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal<br />
Ich bin vor allem als freier Autor f&#252;r Pressepublikationen t&#228;tig und habe auch da schon Nutzungsbegrenzungen (r&#228;umlich wie zeitlich) ohne gro&#223;e Probleme durchgesetzt. Wir selber &#8211; ich bin auch in der Redaktionsleitung eines Magazins t&#228;tig &#8211; sichern uns z. B. generell nur das Recht zum einmaligen Abdruck von Beitr&#228;gen. Und damit sind wir &#8211; zumindest derzeit! &#8211; noch kein exotischer Sonderfall.<br />
Ich bleibe bei meiner Behauptung, dass die meisten Autoren gar nicht erst gro&#223; in Verhandlungen eintreten, sondern einfach nur abwarten, bis ihnen eine Honorarabrechnung zugestellt wird, mit der sie dann die AGB des Verlags &#8220;einfach so mitakzeptieren&#8221;. Und in diese Formschreiben wird nat&#252;rlich alles reingepackt, was irgendwie geht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2126</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 12:18:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2126</guid>
		<description>@Martin
Ich bewundere Ihren Mut, doch bevor Sie Dinge f&#252;r Quatsch erkl&#228;ren: Lesen Sie doch mal die Webseiten von freelens.com (Fotografen) oder freischreiber.de (Journalisten). Dort finden Sie einiges zum Thema. Bei Buchvertr&#228;gen mag es Ausnahmen geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin<br />
Ich bewundere Ihren Mut, doch bevor Sie Dinge f&#252;r Quatsch erkl&#228;ren: Lesen Sie doch mal die Webseiten von freelens.com (Fotografen) oder freischreiber.de (Journalisten). Dort finden Sie einiges zum Thema. Bei Buchvertr&#228;gen mag es Ausnahmen geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2125</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 11:50:46 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Fr&#252;her konnte der Urheber alle Nutzungsrechte an einen Verleger vergeben, aber er musste nicht. Amerikanische Autoren z.B. streichen in Vertr&#228;gen die Total-Buy-Out-Passagen einfach durch. Wenn deutsche Autoren dasselbe tun, kommt kein Vertrag zustande (Ausnahme: Promis).&quot;

Das ist gr&#246;&#223;tenteils Quatsch. Ich habe im Buchhandels- und Pressebereich im Bezug auf mich selbst oder auch Dritte, die ich mitvertreten habe, ganz andere Erfahrungen gemacht. Noch nie habe ich einen Vertrag 1:1 so unterschrieben, wie er mir im Entwurf vorgelegt wurde. Und noch nie ist ein Vertragsabschluss daran gescheitert, dass ich - teilweise garvierende - &#196;nderungen vornehmen wollte.

Das Problem ist ein ganz anderes. Ich habe einmal den Justitiar eines Hamburger Gro&#223;verlags ganz unumwunden gefragt, ob dieser Vertrag nicht eigentlich ziemlich weit ginge und so doch praktisch von niemandem unterschrieben werden k&#246;nne. Die Antwort, die er mir gab, lautete einfach: &quot;Wir versuchen es halt erst einmal.&quot; Und fast alle unterschreiben halt diese Vertr&#228;ge, ohne auch nur in irgendwelche &quot;echte&quot; Verhandlungen einzusteigen.

Dies geschieht in der Regel aus purer Bequemlichkeit. Ich bekomme immer wieder erschreckend unbedarfte Antworten, wenn ich dieses Thema im Kollegenkreis anspreche. Zudem glauben immer mehr Autoren, dass sie ganz ohne Beratung auskommen k&#246;nnen - vom Einschalten eines Agenten ganz zu schweigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fr&#252;her konnte der Urheber alle Nutzungsrechte an einen Verleger vergeben, aber er musste nicht. Amerikanische Autoren z.B. streichen in Vertr&#228;gen die Total-Buy-Out-Passagen einfach durch. Wenn deutsche Autoren dasselbe tun, kommt kein Vertrag zustande (Ausnahme: Promis).&#8221;</p>
<p>Das ist gr&#246;&#223;tenteils Quatsch. Ich habe im Buchhandels- und Pressebereich im Bezug auf mich selbst oder auch Dritte, die ich mitvertreten habe, ganz andere Erfahrungen gemacht. Noch nie habe ich einen Vertrag 1:1 so unterschrieben, wie er mir im Entwurf vorgelegt wurde. Und noch nie ist ein Vertragsabschluss daran gescheitert, dass ich &#8211; teilweise garvierende &#8211; &#196;nderungen vornehmen wollte.</p>
<p>Das Problem ist ein ganz anderes. Ich habe einmal den Justitiar eines Hamburger Gro&#223;verlags ganz unumwunden gefragt, ob dieser Vertrag nicht eigentlich ziemlich weit ginge und so doch praktisch von niemandem unterschrieben werden k&#246;nne. Die Antwort, die er mir gab, lautete einfach: &#8220;Wir versuchen es halt erst einmal.&#8221; Und fast alle unterschreiben halt diese Vertr&#228;ge, ohne auch nur in irgendwelche &#8220;echte&#8221; Verhandlungen einzusteigen.</p>
<p>Dies geschieht in der Regel aus purer Bequemlichkeit. Ich bekomme immer wieder erschreckend unbedarfte Antworten, wenn ich dieses Thema im Kollegenkreis anspreche. Zudem glauben immer mehr Autoren, dass sie ganz ohne Beratung auskommen k&#246;nnen &#8211; vom Einschalten eines Agenten ganz zu schweigen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2113</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 12:14:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2113</guid>
		<description>Lieber Verleger Robin,
zu 1. Geburtstagsgr&#252;&#223;e u.&#228;. unterliegen aber nicht dem Urheberrecht. Siehe dazu die Einf&#252;hrung zum Thema &quot;Gesch&#252;tzte Werke&quot; im Urheber- und Verlagsrecht, dtv TB, 12. Auflage. Ich denke, du wei&#223;t, dass es im aktuellen Urheberrechtsstreit nicht um Hobbys geht.
zu 2. Stimme ich im wesentlichen zu. Nur: Das Internet erm&#246;glicht den Urhebern, wie du ja andeutest, selbst Verleger zu werden. Momentan gibt es viele Tendenzen dazu, ich bin gespannt, ob diese Versuche &#252;ber das Stadium des Experiments hinauswachsen.  
zu 3. Richtig, man kann das &#252;ber die H&#246;he der Verg&#252;tung regeln. Kann hei&#223;t aber nicht muss. Auch die Total-Buy-Out-Vertr&#228;ge sind nicht vom Himmel gefallen. Die gab es fr&#252;her nicht (und das Gesch&#228;ftsmodell funktionierte trotzdem). Fr&#252;her konnte der Urheber alle Nutzungsrechte an einen Verleger vergeben, aber er musste nicht. Amerikanische Autoren z.B. streichen in Vertr&#228;gen die Total-Buy-Out-Passagen einfach durch. Wenn deutsche Autoren dasselbe tun, kommt kein Vertrag zustande (Ausnahme: Promis). 

@Jeeves
Der derzeitige Urheberrechtsstreit verdeckt, dass die Probleme zwischen den Urhebern und den Verwertern in den letzten Jahren eher gr&#246;&#223;er als kleiner geworden sind. Da brauchen Sie nur mal in einem Journalisten- oder Schriftsteller- oder Musiker- oder Filmemacherverband nachfragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Verleger Robin,<br />
zu 1. Geburtstagsgr&#252;&#223;e u.&#228;. unterliegen aber nicht dem Urheberrecht. Siehe dazu die Einf&#252;hrung zum Thema &#8220;Gesch&#252;tzte Werke&#8221; im Urheber- und Verlagsrecht, dtv TB, 12. Auflage. Ich denke, du wei&#223;t, dass es im aktuellen Urheberrechtsstreit nicht um Hobbys geht.<br />
zu 2. Stimme ich im wesentlichen zu. Nur: Das Internet erm&#246;glicht den Urhebern, wie du ja andeutest, selbst Verleger zu werden. Momentan gibt es viele Tendenzen dazu, ich bin gespannt, ob diese Versuche &#252;ber das Stadium des Experiments hinauswachsen.<br />
zu 3. Richtig, man kann das &#252;ber die H&#246;he der Verg&#252;tung regeln. Kann hei&#223;t aber nicht muss. Auch die Total-Buy-Out-Vertr&#228;ge sind nicht vom Himmel gefallen. Die gab es fr&#252;her nicht (und das Gesch&#228;ftsmodell funktionierte trotzdem). Fr&#252;her konnte der Urheber alle Nutzungsrechte an einen Verleger vergeben, aber er musste nicht. Amerikanische Autoren z.B. streichen in Vertr&#228;gen die Total-Buy-Out-Passagen einfach durch. Wenn deutsche Autoren dasselbe tun, kommt kein Vertrag zustande (Ausnahme: Promis). </p>
<p>@Jeeves<br />
Der derzeitige Urheberrechtsstreit verdeckt, dass die Probleme zwischen den Urhebern und den Verwertern in den letzten Jahren eher gr&#246;&#223;er als kleiner geworden sind. Da brauchen Sie nur mal in einem Journalisten- oder Schriftsteller- oder Musiker- oder Filmemacherverband nachfragen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2110</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 10:30:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2110</guid>
		<description>Lieber Wolfgang,

1. Urheberrechte sind nicht auf die professionelle, Vollzeit t&#228;tige begrenzt. Daher haben auch die &quot;Hobby&quot;-Schreiber Urheberrechte.

2. Daf&#252;r, dass Urheberrechte auch etwas wert sind, braucht man Verlage -- solange die Urheber nicht selbst alle ins Endkundengesch&#228;ft mit ihrer Ware wollen.

3. Entscheidend ist die H&#246;he der Verg&#252;tungen. Und die sind in der Tat viel zu niedrig. Total Buyout-Vertr&#228;ge sind teilweise n&#246;tig, weil sich anders gar kein Gesch&#228;ftsmodell entwickeln l&#228;sst oder absurd komplizierte Abrechungsmechanismen im Hintergrund laufen m&#252;ssten.

lg,


Robin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang,</p>
<p>1. Urheberrechte sind nicht auf die professionelle, Vollzeit t&#228;tige begrenzt. Daher haben auch die &#8220;Hobby&#8221;-Schreiber Urheberrechte.</p>
<p>2. Daf&#252;r, dass Urheberrechte auch etwas wert sind, braucht man Verlage &#8212; solange die Urheber nicht selbst alle ins Endkundengesch&#228;ft mit ihrer Ware wollen.</p>
<p>3. Entscheidend ist die H&#246;he der Verg&#252;tungen. Und die sind in der Tat viel zu niedrig. Total Buyout-Vertr&#228;ge sind teilweise n&#246;tig, weil sich anders gar kein Gesch&#228;ftsmodell entwickeln l&#228;sst oder absurd komplizierte Abrechungsmechanismen im Hintergrund laufen m&#252;ssten.</p>
<p>lg,</p>
<p>Robin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jeeves</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2107</link>
		<dc:creator>Jeeves</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 06:32:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2107</guid>
		<description>&quot;Es streiten n&#228;mlich nicht die Urheber, es streiten die Verwerter der Urheber mit den Internetanbietern und Nutzern &#252;ber die K&#246;pfe der Urheber hinweg.&quot;

Sorry, aber die Urheber haben den Verwertern (ihren Verlagen, der GEMA, GVL, VG Wort etc.) zuvor dieses Recht bewusst einger&#228;umt. Und sie sind dankbar, dass jemand sie vertritt, denn der einzelne Urheber w&#228;re sonst verloren gegen die Macht der Internet-Firmen, die sich alles aneignen und allein daran verdienen. 

&quot;Die Neumedien (Online) k&#246;nnen noch keine ausreichenden Honorare zahlen, und die Netznutzer scheinen zu glauben, dass die Urheber am liebsten umsonst arbeiten.&quot;

K&#246;nnen? Nein, die WOLLEN NICHT zahlen. Einige der Gro&#223;en sind Milliarden-Unternehmen wie z.B. YouTube: sie nutzen Musik und Filme massenhaft, ohne die Urheber oder ihre Vertreter zu fragen. 
Und die, die nicht zahlen K&#214;NNEN, sollen ebenfalls die Finger von dem Eigentum anderer lassen. Seit wann ist das ein Grund, zu stehlen? = &quot;Ich kann leider nix bezahlen, will&#039;s aber haben, also nehm, ich&#039;s mir&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es streiten n&#228;mlich nicht die Urheber, es streiten die Verwerter der Urheber mit den Internetanbietern und Nutzern &#252;ber die K&#246;pfe der Urheber hinweg.&#8221;</p>
<p>Sorry, aber die Urheber haben den Verwertern (ihren Verlagen, der GEMA, GVL, VG Wort etc.) zuvor dieses Recht bewusst einger&#228;umt. Und sie sind dankbar, dass jemand sie vertritt, denn der einzelne Urheber w&#228;re sonst verloren gegen die Macht der Internet-Firmen, die sich alles aneignen und allein daran verdienen. </p>
<p>&#8220;Die Neumedien (Online) k&#246;nnen noch keine ausreichenden Honorare zahlen, und die Netznutzer scheinen zu glauben, dass die Urheber am liebsten umsonst arbeiten.&#8221;</p>
<p>K&#246;nnen? Nein, die WOLLEN NICHT zahlen. Einige der Gro&#223;en sind Milliarden-Unternehmen wie z.B. YouTube: sie nutzen Musik und Filme massenhaft, ohne die Urheber oder ihre Vertreter zu fragen.<br />
Und die, die nicht zahlen K&#214;NNEN, sollen ebenfalls die Finger von dem Eigentum anderer lassen. Seit wann ist das ein Grund, zu stehlen? = &#8220;Ich kann leider nix bezahlen, will&#8217;s aber haben, also nehm, ich&#8217;s mir&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/8685/tiefer-haengen-das-abendland-ist-nicht-in-gefahr/comment-page-1/#comment-2091</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 12:04:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8685#comment-2091</guid>
		<description>Sagen wir es so, die Altvorderen haben keine neuen Gesch&#228;ftsmodelle. Die Webologen saugen die Leser der Altvorderen mit kostenlosen Inhalten vom Kauf der Zeitungen ab. Da die Zeitungen sich nur noch &#252;ber Werbung finanzieren wollten und den Copypreis an die Investoren abf&#252;hren, gibt es ein Problem. Den Investoren pr&#228;sentieren sie dieses Problem als Urheberrechtsdebatte. Damit glauben sie, einen klugen Schachzug zu fahren, weil sie hoffen, dass Politiker den Freihafen Web eingemeiden und mit Zoll belegen. Das k&#246;nnte vielen Freischreibern die Leser nehmen.  Die Strategie ist, dass die Leser dann wieder heim ins Reich kommen, weil sie - wenn sowieso bezahlt werden muss - lieber bei den gro&#223;en Verlagen ihren Zehnt niederlegen. Die Investoren kann man bis zu diesem Sanktnimmerleinstag gut hinhalten und hat damit ein prima Argument f&#252;r das schleppende Gesch&#228;ft: Leser sind polygam, Politker gehorchen und die Redakteure sind sowieso zu teuer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sagen wir es so, die Altvorderen haben keine neuen Gesch&#228;ftsmodelle. Die Webologen saugen die Leser der Altvorderen mit kostenlosen Inhalten vom Kauf der Zeitungen ab. Da die Zeitungen sich nur noch &#252;ber Werbung finanzieren wollten und den Copypreis an die Investoren abf&#252;hren, gibt es ein Problem. Den Investoren pr&#228;sentieren sie dieses Problem als Urheberrechtsdebatte. Damit glauben sie, einen klugen Schachzug zu fahren, weil sie hoffen, dass Politiker den Freihafen Web eingemeiden und mit Zoll belegen. Das k&#246;nnte vielen Freischreibern die Leser nehmen.  Die Strategie ist, dass die Leser dann wieder heim ins Reich kommen, weil sie &#8211; wenn sowieso bezahlt werden muss &#8211; lieber bei den gro&#223;en Verlagen ihren Zehnt niederlegen. Die Investoren kann man bis zu diesem Sanktnimmerleinstag gut hinhalten und hat damit ein prima Argument f&#252;r das schleppende Gesch&#228;ft: Leser sind polygam, Politker gehorchen und die Redakteure sind sowieso zu teuer.</p>
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