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	<title>Kommentare zu: Adieu Sandkasten Internet – wir werden erwachsen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 16:54:13 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>Von: Gemeinsamkeiten der UBS und der Blogosphäre &#187; Dialogische Kommunikation</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-4170</link>
		<dc:creator>Gemeinsamkeiten der UBS und der Blogosphäre &#187; Dialogische Kommunikation</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 10:52:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mit Blick auf das Vertrauen stellt sich eben die Frage nach den Pflichten, die die User im Allgemeinen und die Blogger im Speziellen eingehen, wenn sie sich im Internet bewegen. Viele User und Blogger sind der Ansicht, dass die einzige Regel des Internets die Regellosigkeit sei und damit auch keine Pflichten entst&#252;nden. Auch diesbez&#252;glich laufen hitzigen Debatten. Jan Krone hat im April 2009 auf carta.info gefordert, dass das Netz mit all seinen Inhalten und Akteuren erwachsen werden soll und die Verantwortung f&#252;r sein Tun &#252;bernehmen m&#252;sse (vgl. «Adieu Sandkasten Internet – wir werden erwachsen»). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mit Blick auf das Vertrauen stellt sich eben die Frage nach den Pflichten, die die User im Allgemeinen und die Blogger im Speziellen eingehen, wenn sie sich im Internet bewegen. Viele User und Blogger sind der Ansicht, dass die einzige Regel des Internets die Regellosigkeit sei und damit auch keine Pflichten entst&#252;nden. Auch diesbez&#252;glich laufen hitzigen Debatten. Jan Krone hat im April 2009 auf carta.info gefordert, dass das Netz mit all seinen Inhalten und Akteuren erwachsen werden soll und die Verantwortung f&#252;r sein Tun &#252;bernehmen m&#252;sse (vgl. «Adieu Sandkasten Internet – wir werden erwachsen»). [...]</p>
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		<title>Von: eDemokratie.ch &#187; Blog Archive &#187; Gemeinsamkeiten der UBS und der Blogosphäre</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-4169</link>
		<dc:creator>eDemokratie.ch &#187; Blog Archive &#187; Gemeinsamkeiten der UBS und der Blogosphäre</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 10:50:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mit Blick auf das Vertrauen stellt sich eben die Frage nach den Pflichten, die die User im Allgemeinen und die Blogger im Speziellen eingehen, wenn sie sich im Internet bewegen. Viele User und Blogger sind der Ansicht, dass die einzige Regel des Internets die Regellosigkeit sei und damit auch keine Pflichten entst&#252;nden. Auch diesbez&#252;glich laufen hitzigen Debatten. Jan Krone hat im April 2009 auf carta.info gefordert, dass das Netz mit all seinen Inhalten und Akteuren erwachsen werden soll und die Verantwortung f&#252;r sein Tun &#252;bernehmen m&#252;sse (vgl. «Adieu Sandkasten Internet – wir werden erwachsen»). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mit Blick auf das Vertrauen stellt sich eben die Frage nach den Pflichten, die die User im Allgemeinen und die Blogger im Speziellen eingehen, wenn sie sich im Internet bewegen. Viele User und Blogger sind der Ansicht, dass die einzige Regel des Internets die Regellosigkeit sei und damit auch keine Pflichten entst&#252;nden. Auch diesbez&#252;glich laufen hitzigen Debatten. Jan Krone hat im April 2009 auf carta.info gefordert, dass das Netz mit all seinen Inhalten und Akteuren erwachsen werden soll und die Verantwortung f&#252;r sein Tun &#252;bernehmen m&#252;sse (vgl. «Adieu Sandkasten Internet – wir werden erwachsen»). [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: gnogongo&#187; Blogarchiv &#187; Möchten Sie da wohnen</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-3068</link>
		<dc:creator>gnogongo&#187; Blogarchiv &#187; Möchten Sie da wohnen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 03:53:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] in Iran und in China gibt es graduelle Unterschiede. Der Unterschied von Deutschland zu China ist geringer. Hier bei uns wird gerade das Grundgesetz, die Gewaltenteilung, eine Grundfeste der Demokratie, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] in Iran und in China gibt es graduelle Unterschiede. Der Unterschied von Deutschland zu China ist geringer. Hier bei uns wird gerade das Grundgesetz, die Gewaltenteilung, eine Grundfeste der Demokratie, [...]</p>
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		<title>Von: ploke</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2956</link>
		<dc:creator>ploke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:58:49 +0000</pubDate>
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		<description>Warum muss dem Internet eigentlich das bisherige Rechtsgeruest aufgedraengt werden? Wie waere es, wenn die Freiheiten des Internets das alltaegliche Leben befluegeln, anstatt die Einschraenkungen des Alltags auch ins Internet zu transportieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum muss dem Internet eigentlich das bisherige Rechtsgeruest aufgedraengt werden? Wie waere es, wenn die Freiheiten des Internets das alltaegliche Leben befluegeln, anstatt die Einschraenkungen des Alltags auch ins Internet zu transportieren?</p>
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	<item>
		<title>Von: Der Kulturpessimist &#171; Nadjafidi&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2855</link>
		<dc:creator>Der Kulturpessimist &#171; Nadjafidi&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 07:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und erweist der Demokratie einen B&#228;rendienst. &#196;hnlich sieht dies der Medienwissenschaftlers Jan Krone, aus dessen Blog ich zum Schluss zitieren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und erweist der Demokratie einen B&#228;rendienst. &#196;hnlich sieht dies der Medienwissenschaftlers Jan Krone, aus dessen Blog ich zum Schluss zitieren [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2690</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 17:44:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8427#comment-2690</guid>
		<description>@Rainer

Noch einmal: Das Beispiel China dient in diesem Zusammenhang f&#252;r ein Regulierungsmodell. D.h., aus welcher theoretischen Perspektive eine Regulierung einem Sachverhalt ad&#228;quat begegnen k&#246;nnte. K&#246;nnte, wohlgemerkt, also mit dem deutlichen Hinweis auf eine geistige Abstraktionsleistung, die einer politischen Auseinandersetzung in der Regel vorausgeht.

Eine solche Abstraktion ist selbstredend vor dem Hintergrund der von mir genannten Werte und Rechtspositionen durchzuf&#252;hren.

Ihr Hinweis beruht in diesem Fall leider auf einem &#220;bersprung dieser fundamentalen &#220;berlegung und wurde von mir nicht ins Feld gef&#252;hrt. Auch nicht in ein tagespolitisches Feld, ganz und gar nicht.

Auch werde ich hier nicht um des Effekt willens die hei&#223;e Nadel schwingen und irgendwelche Modelle entwerfen. Das braucht a) Zeit und b) die Partizipation EU-europ&#228;isch-gesellschaftlich relevanter Gruppen, die &#252;ber ausreichend Legitimation verf&#252;gen. Alles andere w&#228;re unseri&#246;s und k&#246;nnte dem Gegenstand nicht gerecht werden.

Viele Gr&#252;&#223;e
Jan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rainer</p>
<p>Noch einmal: Das Beispiel China dient in diesem Zusammenhang f&#252;r ein Regulierungsmodell. D.h., aus welcher theoretischen Perspektive eine Regulierung einem Sachverhalt ad&#228;quat begegnen k&#246;nnte. K&#246;nnte, wohlgemerkt, also mit dem deutlichen Hinweis auf eine geistige Abstraktionsleistung, die einer politischen Auseinandersetzung in der Regel vorausgeht.</p>
<p>Eine solche Abstraktion ist selbstredend vor dem Hintergrund der von mir genannten Werte und Rechtspositionen durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Ihr Hinweis beruht in diesem Fall leider auf einem &#220;bersprung dieser fundamentalen &#220;berlegung und wurde von mir nicht ins Feld gef&#252;hrt. Auch nicht in ein tagespolitisches Feld, ganz und gar nicht.</p>
<p>Auch werde ich hier nicht um des Effekt willens die hei&#223;e Nadel schwingen und irgendwelche Modelle entwerfen. Das braucht a) Zeit und b) die Partizipation EU-europ&#228;isch-gesellschaftlich relevanter Gruppen, die &#252;ber ausreichend Legitimation verf&#252;gen. Alles andere w&#228;re unseri&#246;s und k&#246;nnte dem Gegenstand nicht gerecht werden.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
Jan</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Rainer</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2640</link>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 20:57:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Jan Krone,

leider ist ihnen entgangen, dass das Chinesische Modell des Internets eben gerade der Ausdruck der dortigen Vorstellung von Regieren (= sehr wenige Menschen beherrschen mit eiserner Hand die Masse) entspricht. Genau aus diesem Grund ist dieses Modell in der westlichen Welt nicht konsensf&#228;hig. Sie selbst haben gesagt - und ich stimme damit nicht &#252;berein - &quot;Was f&#252;r die eine Gesellschaft eine Selbstverst&#228;ndlichkeit und &#220;berzeugung freier Entfaltungsm&#246;glichkeiten wie auch Schutz ist, muss nicht zwangsl&#228;ufig auch f&#252;r andere Kulturen und deren Gesellschaften gelten&quot; Genau das gilt auch umgekehrt: blo&#223; weil Repression und Kontrolle in derartiger Eingriffstiefe in China zum Regieren dazu geh&#246;rt, muss das nicht auch f&#252;r unsere Kultur gelten. 



Des weiteren w&#252;rde ich Sie gern darum bitten, ein Beispiel zu skizzieren, wo das Chinesische Modell helfen w&#252;rde, Recht durchzusetzen, und zwar so, dass es einen derartigen Eingriff in die Kommunikationsfreiheit rechtfertigen w&#252;rde. Die Chinesischen Firewalls h&#228;tten in unserem Rechtskontext keine Daseinsberechtigung (DeepPacketInpection und Fernmeldegeheimnis sind unvereinbar). 



mit freundlichen Gr&#252;&#223;en

Rainer</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Jan Krone,</p>
<p>leider ist ihnen entgangen, dass das Chinesische Modell des Internets eben gerade der Ausdruck der dortigen Vorstellung von Regieren (= sehr wenige Menschen beherrschen mit eiserner Hand die Masse) entspricht. Genau aus diesem Grund ist dieses Modell in der westlichen Welt nicht konsensf&#228;hig. Sie selbst haben gesagt &#8211; und ich stimme damit nicht &#252;berein &#8211; &#8220;Was f&#252;r die eine Gesellschaft eine Selbstverst&#228;ndlichkeit und &#220;berzeugung freier Entfaltungsm&#246;glichkeiten wie auch Schutz ist, muss nicht zwangsl&#228;ufig auch f&#252;r andere Kulturen und deren Gesellschaften gelten&#8221; Genau das gilt auch umgekehrt: blo&#223; weil Repression und Kontrolle in derartiger Eingriffstiefe in China zum Regieren dazu geh&#246;rt, muss das nicht auch f&#252;r unsere Kultur gelten. </p>
<p>Des weiteren w&#252;rde ich Sie gern darum bitten, ein Beispiel zu skizzieren, wo das Chinesische Modell helfen w&#252;rde, Recht durchzusetzen, und zwar so, dass es einen derartigen Eingriff in die Kommunikationsfreiheit rechtfertigen w&#252;rde. Die Chinesischen Firewalls h&#228;tten in unserem Rechtskontext keine Daseinsberechtigung (DeepPacketInpection und Fernmeldegeheimnis sind unvereinbar). </p>
<p>mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Rainer</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2582</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 09:02:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ C. K&#252;hne

Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar.

Ich gebe Ihnen recht, dass der China-Vergleich etwas steinbr&#252;ck-alike wirken kann. Nur, mir schien, dass die Problemstellung so deutlich wie m&#246;glich ausgef&#252;hrt werden musste.

Das BVerfG hat, meiner Auffassung nach, mit seiner Entscheidung zum Schutz informationstechnischer Systeme den Grundstein f&#252;r einen Prozess gelegt, der in der Lage ist, sukzessive die gesamte Gesellschaft &quot;mitzunehmen&quot;.

Die von mir erdachten Institutionen... Es w&#228;re unseri&#246;s an dieser Stelle, auf die schnelle und in gebotener Verk&#252;rzung konkrete Vorschl&#228;ge abzuliefern. Dies kann nur auf Basis eines breiten Verfahrens unter Einbezug der gesellschaftlich relevanten Gruppen erfolgen und das auf EU-europ&#228;ischer Ebene. Sollte es zu solchen Er&#246;rterungen kommen, w&#252;rde ich sicher gerne daran teilhaben! Sie auch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ C. K&#252;hne</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Ihren Kommentar.</p>
<p>Ich gebe Ihnen recht, dass der China-Vergleich etwas steinbr&#252;ck-alike wirken kann. Nur, mir schien, dass die Problemstellung so deutlich wie m&#246;glich ausgef&#252;hrt werden musste.</p>
<p>Das BVerfG hat, meiner Auffassung nach, mit seiner Entscheidung zum Schutz informationstechnischer Systeme den Grundstein f&#252;r einen Prozess gelegt, der in der Lage ist, sukzessive die gesamte Gesellschaft &#8220;mitzunehmen&#8221;.</p>
<p>Die von mir erdachten Institutionen&#8230; Es w&#228;re unseri&#246;s an dieser Stelle, auf die schnelle und in gebotener Verk&#252;rzung konkrete Vorschl&#228;ge abzuliefern. Dies kann nur auf Basis eines breiten Verfahrens unter Einbezug der gesellschaftlich relevanten Gruppen erfolgen und das auf EU-europ&#228;ischer Ebene. Sollte es zu solchen Er&#246;rterungen kommen, w&#252;rde ich sicher gerne daran teilhaben! Sie auch?</p>
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	</item>
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		<title>Von: C. Kühne</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2577</link>
		<dc:creator>C. Kühne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 02:32:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Krone,

vielen Dank erstmal f&#252;r ihren innovativen Beitrag. Ich denke, dass ich ihre Ideen recht nachvollziehen konnte und die hier angesto&#223;ene Denkrichtung anerkenne. Im &#252;brigen  l&#228;sst sich hier leicht der von ihnen angesprochene eingeb&#252;rgerte Dogmatismus einer falschen Freiheit im Internet aus den Kommentaren gut ablesen. 

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, hat so manch einer bereits begriffen. Eine schriftlich festgehalten Verfassung entbehrt jedoch seiner G&#252;ltigkeit, wenn es an Vertrauen und Verfassungsgehorsam mangelt und deshalb nur theoretisch bleibt. Daher ist der erste Kommentar von Tim nur die halbe Wahrheit! Nicht um sonst existiert die exekutive Gewalt, die das Recht durchsetzt. 

Das China-Beispiel ist kein schlechtes aber auch kein einf&#252;hlsames Beispiel, denn es erfordert allen Anschein nach eine hohe Abstraktionsf&#228;higkeit. Um den Abstaktionsgrad aus ihrem Beispiel etwas zu reduzieren, w&#228;re es sinnvoll einige weitere Konkretisierungen ihrer Denkweise auszuf&#252;hren und immer eine kleine Br&#252;cke zur Realit&#228;t zu schlagen (vielleicht in weiterf&#252;hrenden Artikeln). Dies steigert die Verst&#228;ndlichkeit und mindert Missverst&#228;ndnisse.
Im welchen Ma&#223;e sollte ein &quot;Internet-Cop&quot; agieren?  So wie es Polizei-Fahnder im richtigen Leben gibt, die bei der Aufkl&#228;rung eines Mords aktiv sind, so ist auch im Cyberspace ein spezialisierter Polizist nicht undenkbar und sehr wahrscheinlich auch erforderlich. Oder:
Welche neuen Institutionen mit welchen Kompetenzen w&#228;ren sinnvoll?  

Die Politik muss den sensiblen Umgang mit den neuen Digitaltechnologien erst noch erlernen!!! Denn Computer beherbergen eine gro&#223;e Macht aufgrund ihrer sozialen Verflechtung, so wie einst die Printmedien dies erfahren durften. Trotz alle dem steht immer wieder der Mensch dahinter, samt der Normen, Rechte und Verpflichtungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Krone,</p>
<p>vielen Dank erstmal f&#252;r ihren innovativen Beitrag. Ich denke, dass ich ihre Ideen recht nachvollziehen konnte und die hier angesto&#223;ene Denkrichtung anerkenne. Im &#252;brigen  l&#228;sst sich hier leicht der von ihnen angesprochene eingeb&#252;rgerte Dogmatismus einer falschen Freiheit im Internet aus den Kommentaren gut ablesen. </p>
<p>Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, hat so manch einer bereits begriffen. Eine schriftlich festgehalten Verfassung entbehrt jedoch seiner G&#252;ltigkeit, wenn es an Vertrauen und Verfassungsgehorsam mangelt und deshalb nur theoretisch bleibt. Daher ist der erste Kommentar von Tim nur die halbe Wahrheit! Nicht um sonst existiert die exekutive Gewalt, die das Recht durchsetzt. </p>
<p>Das China-Beispiel ist kein schlechtes aber auch kein einf&#252;hlsames Beispiel, denn es erfordert allen Anschein nach eine hohe Abstraktionsf&#228;higkeit. Um den Abstaktionsgrad aus ihrem Beispiel etwas zu reduzieren, w&#228;re es sinnvoll einige weitere Konkretisierungen ihrer Denkweise auszuf&#252;hren und immer eine kleine Br&#252;cke zur Realit&#228;t zu schlagen (vielleicht in weiterf&#252;hrenden Artikeln). Dies steigert die Verst&#228;ndlichkeit und mindert Missverst&#228;ndnisse.<br />
Im welchen Ma&#223;e sollte ein &#8220;Internet-Cop&#8221; agieren?  So wie es Polizei-Fahnder im richtigen Leben gibt, die bei der Aufkl&#228;rung eines Mords aktiv sind, so ist auch im Cyberspace ein spezialisierter Polizist nicht undenkbar und sehr wahrscheinlich auch erforderlich. Oder:<br />
Welche neuen Institutionen mit welchen Kompetenzen w&#228;ren sinnvoll?  </p>
<p>Die Politik muss den sensiblen Umgang mit den neuen Digitaltechnologien erst noch erlernen!!! Denn Computer beherbergen eine gro&#223;e Macht aufgrund ihrer sozialen Verflechtung, so wie einst die Printmedien dies erfahren durften. Trotz alle dem steht immer wieder der Mensch dahinter, samt der Normen, Rechte und Verpflichtungen.</p>
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	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/8427/adieu-sandkasten-internet-wir-werden-erwachsen/comment-page-1/#comment-2164</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 16:54:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=8427#comment-2164</guid>
		<description>@ Moritz

Wieder ein Missverst&#228;ndnis! Es geht hier nicht um ein &quot;Lernen&quot;, sondern um die Pr&#252;fung eines theoretischen Regulierungsmodells, n&#228;mlich dem sogenannten &quot;Ex-Ante-Modell&quot;, dass in Deutschland und der EU mannigfaltig angewendet wird - nur eben nicht im Internet! So zum Beispiel der Jugendschutz im deutschen Grundgesetz oder in der EU-Charta. &quot;Ex-Post&quot; w&#252;rde in diesem Fall bedeuten, dass NACH jugendgef&#228;hrdenden Sachverhalten gepr&#252;ft werden w&#252;rde, ob &#252;berhaupt ein jugendgef&#228;hrdender Sachverhalt vorgelegen hat. Weil eben KEINE allgemeinen Bestimmungen dazu verf&#252;gbar w&#228;ren. &quot;Ex Ante-Regulierungen&quot; legen bereits im Vorfeld fest, wann Sachverhalte jugendgef&#228;hrdend sind und erfahren ihre Auslegungen auf einem so viel h&#246;heren Rechtsniveau und wirken damit VORBEUGEND im Sinne des gesellschaftlichen Konsens.

Die Verkn&#252;pfung zur VR China ist in diesem Sinne beispielhaft f&#252;r das Modell, nicht f&#252;r die spezifisch ausgestaltete Anwendung. Ich bitte nachdr&#252;cklich darum, das zu erkennen! Das es krass klingt - keine Frage...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Moritz</p>
<p>Wieder ein Missverst&#228;ndnis! Es geht hier nicht um ein &#8220;Lernen&#8221;, sondern um die Pr&#252;fung eines theoretischen Regulierungsmodells, n&#228;mlich dem sogenannten &#8220;Ex-Ante-Modell&#8221;, dass in Deutschland und der EU mannigfaltig angewendet wird &#8211; nur eben nicht im Internet! So zum Beispiel der Jugendschutz im deutschen Grundgesetz oder in der EU-Charta. &#8220;Ex-Post&#8221; w&#252;rde in diesem Fall bedeuten, dass NACH jugendgef&#228;hrdenden Sachverhalten gepr&#252;ft werden w&#252;rde, ob &#252;berhaupt ein jugendgef&#228;hrdender Sachverhalt vorgelegen hat. Weil eben KEINE allgemeinen Bestimmungen dazu verf&#252;gbar w&#228;ren. &#8220;Ex Ante-Regulierungen&#8221; legen bereits im Vorfeld fest, wann Sachverhalte jugendgef&#228;hrdend sind und erfahren ihre Auslegungen auf einem so viel h&#246;heren Rechtsniveau und wirken damit VORBEUGEND im Sinne des gesellschaftlichen Konsens.</p>
<p>Die Verkn&#252;pfung zur VR China ist in diesem Sinne beispielhaft f&#252;r das Modell, nicht f&#252;r die spezifisch ausgestaltete Anwendung. Ich bitte nachdr&#252;cklich darum, das zu erkennen! Das es krass klingt &#8211; keine Frage&#8230;</p>
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