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	<title>Kommentare zu: Eine unheilige Allianz: Idealisten und Neoliberale bedrohen das Urheberrecht</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:43:33 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Tobi</title>
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		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 21:31:18 +0000</pubDate>
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		<description>Wieso gibt es einen Unterschied zwischen Wissenschaft und nicht-Wissenschaft? Was ist mit privater Wissenschaft, etwa den zahlreichen Max-Planck-Instituten? Und was ist mit aus &#246;ffentlich finanzierten Kassen nicht-Wissenschaft?

M&#252;ssen jetzt Fotos, die von gemeinn&#252;tzigen Vereinen in Auftrag gegeben werden, auch gemeinfrei werden? Oder sind Briefe, die Soldaten im Feld schreiben, auch gemeinfrei? 

Die Wissenschaft komplett separat zu betrachten macht die Diskussion nat&#252;rlich einfacher, aber ist das wirklich richtig? Ich denke nicht.

Meinjanur
Tobi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso gibt es einen Unterschied zwischen Wissenschaft und nicht-Wissenschaft? Was ist mit privater Wissenschaft, etwa den zahlreichen Max-Planck-Instituten? Und was ist mit aus &#246;ffentlich finanzierten Kassen nicht-Wissenschaft?</p>
<p>M&#252;ssen jetzt Fotos, die von gemeinn&#252;tzigen Vereinen in Auftrag gegeben werden, auch gemeinfrei werden? Oder sind Briefe, die Soldaten im Feld schreiben, auch gemeinfrei? </p>
<p>Die Wissenschaft komplett separat zu betrachten macht die Diskussion nat&#252;rlich einfacher, aber ist das wirklich richtig? Ich denke nicht.</p>
<p>Meinjanur<br />
Tobi</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Rheker</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-27336</link>
		<dc:creator>Sascha Rheker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 21:24:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, die CC-Tr&#228;umer...

Auch ihr werdet feststellen m&#252;ssen, da&#223; wenn die Piraten (die Gr&#252;nen, die Linke oder wer sonst noch an dem Punkt ankommt, mit dem populistischen &quot;kostenlose Musik f&#252;r alle, W&#228;hler behumsen zu m&#252;ssen - selbst die CDU kann aus der Kernkraft aussteigen, wenn es opportun ist!!!) erst das Urheberrecht ganz knicken garnichts mehr &#252;ber ist, da&#223; ihr irgendwem irgendwie lizensieren k&#246;nnt, weil ihr das Recht dazu nicht mehr habt.

Und mal so ganz generell:

Beim Urheberrecht geht es nicht nur um Geld, es geht auch &#252;ber die Kontrolle des Urhebers &#252;ber sein Werk.

Das ist dann auch die Frage ob Janoschs kleiner Tiger mit einem schmissigen &quot;Ab zur&#252;ck nach Panama!&quot; demn&#228;chst auf NPD Plakaten zu sehen sein wird, ohne da&#223; der Urheber da irgendwas gegen machen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, die CC-Tr&#228;umer&#8230;</p>
<p>Auch ihr werdet feststellen m&#252;ssen, da&#223; wenn die Piraten (die Gr&#252;nen, die Linke oder wer sonst noch an dem Punkt ankommt, mit dem populistischen &#8220;kostenlose Musik f&#252;r alle, W&#228;hler behumsen zu m&#252;ssen &#8211; selbst die CDU kann aus der Kernkraft aussteigen, wenn es opportun ist!!!) erst das Urheberrecht ganz knicken garnichts mehr &#252;ber ist, da&#223; ihr irgendwem irgendwie lizensieren k&#246;nnt, weil ihr das Recht dazu nicht mehr habt.</p>
<p>Und mal so ganz generell:</p>
<p>Beim Urheberrecht geht es nicht nur um Geld, es geht auch &#252;ber die Kontrolle des Urhebers &#252;ber sein Werk.</p>
<p>Das ist dann auch die Frage ob Janoschs kleiner Tiger mit einem schmissigen &#8220;Ab zur&#252;ck nach Panama!&#8221; demn&#228;chst auf NPD Plakaten zu sehen sein wird, ohne da&#223; der Urheber da irgendwas gegen machen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-2822</link>
		<dc:creator>Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:17:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rufe nach einer Kulturflatrate werden immer lauter: Wolfgang Michal hat sie hier auf Carta mehrfach eingefordert. Nun appellieren auch Helga Tr&#252;pel und Oliver Passek von den Gr&#252;nen auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rufe nach einer Kulturflatrate werden immer lauter: Wolfgang Michal hat sie hier auf Carta mehrfach eingefordert. Nun appellieren auch Helga Tr&#252;pel und Oliver Passek von den Gr&#252;nen auf [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1850</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 14:49:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wie schreibt Don Alphonso in der Blogbar so sch&#246;n: „Ich finde es charmant, wenn sich jemand die Zeit nimmt, einen Beitrag in Papier zu &#252;berf&#252;hren und ihn dann auch zu lesen. Und nicht nur auf der Suche nach passenden Vorurteilen zu &#252;berfliegen, wie das nun mal im Internet reichlich oft passiert. Wer einen Text ausdruckt, versucht ihn auch zu verstehen, er investiert eine gewisse Zeit in Inhalt und Bedeutung, und die Antwort wird ... meist gehaltvoll und dialogorientiert.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schreibt Don Alphonso in der Blogbar so sch&#246;n: „Ich finde es charmant, wenn sich jemand die Zeit nimmt, einen Beitrag in Papier zu &#252;berf&#252;hren und ihn dann auch zu lesen. Und nicht nur auf der Suche nach passenden Vorurteilen zu &#252;berfliegen, wie das nun mal im Internet reichlich oft passiert. Wer einen Text ausdruckt, versucht ihn auch zu verstehen, er investiert eine gewisse Zeit in Inhalt und Bedeutung, und die Antwort wird &#8230; meist gehaltvoll und dialogorientiert.“</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Sommer</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1839</link>
		<dc:creator>Claudia Sommer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 21:34:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde von einem Extrem ins andere zu fallen ist unangebracht. Fakt ist: Die Situation kann nicht so bleiben wie sie ist und bestehende Regelungen/Instrumentarien k&#246;nnen nicht auf das Internet adaptiert werden.

Das Internet ist noch ein sehr junges Medium und es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis wir L&#246;sungsans&#228;tze gefunden haben und diese dann auch Anwendung finden. Vergleichbare Prozesse haben teils Jahrzente dazu ben&#246;tigt.

Ich finde es gut sich mit diesem Thema kritisch auseinander zu setzen, auch wenn ich die Meinung in diesem Artikel nicht teilen kann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde von einem Extrem ins andere zu fallen ist unangebracht. Fakt ist: Die Situation kann nicht so bleiben wie sie ist und bestehende Regelungen/Instrumentarien k&#246;nnen nicht auf das Internet adaptiert werden.</p>
<p>Das Internet ist noch ein sehr junges Medium und es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis wir L&#246;sungsans&#228;tze gefunden haben und diese dann auch Anwendung finden. Vergleichbare Prozesse haben teils Jahrzente dazu ben&#246;tigt.</p>
<p>Ich finde es gut sich mit diesem Thema kritisch auseinander zu setzen, auch wenn ich die Meinung in diesem Artikel nicht teilen kann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1836</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:42:02 +0000</pubDate>
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		<description>Um es mal klar zu sagen. Vor dem Web gab es keinen Content und damit keine Urheber als Marktteilnehmer. Texte waren an die Kan&#228;le Papier (buch/zeitung) oder Rundfunk (Radio/TV) gebunden. weil nur diese Zugang zum Markt hatten. Ein Verlag vertreibt B&#252;cher oder Zeitungen. Seit Menschen die Texte kostenfrei - UND VOR ALLEM - direkt zuhause am Schirm genie&#223;en k&#246;nnen, besteht weniger Grund, Text auf Papier zu erstehen, weil sehr viele Inhalte nach dem ersten Lesen das Aufheben oder Archvieren kaum wert sind. (An dieser Stelle k&#246;nnen Sie sich jetzt 356 GEsch&#228;ftsmodelle denken)

Das ist der zweite Unterschied zu Social Media: Versuchen Sie mal einen Artikel aus der FAZ vom 26.06.1998 zu bekommen. Webeintr&#228;ge aus dieser Zeit k&#246;nnten noch eher zug&#228;nglich sein. (An dieser Stelle m&#252;ssen sie sich jetzt 123 Gesch&#228;ftsmodelle denken).

Es gab fr&#252;her gar keinen Content, weil es keine offene und jederman zug&#228;ngliche Struktur gab, Inhalte 1:n oder gar n:n zu verbreiten, oder zu teilen, oder gemeinsam zu erstellen oder gemeinsam zu koordinieren.

Die Diskussion &#252;ber Urheberrechte ist ein armseeliges Gestell, das nur denen dient, die vor lauter Gehorsam und Auswendiglernen (Peak-Intelligenz) nur unschwer verhehlen k&#246;nnen, dass sie nach ihrem MBA oder der Promotion nur sehr selten - wenn &#252;berhaupt - einen kreativen Gebrauch ihres Neocortex gemacht haben. Innovative Gesch&#228;fte im 3. Jahrtausend werden nur noch &#252;ber entrepreneurship laufen, nat&#252;rlich kaufen die Bertelsm&#228;nner dieser Welt solche Modelle auf - wer 6,6 Milliarden Verbindlichkeiten hat, dem machen 20 Millionen auch nichts mehr aus. Soweit zum Thema Global Player. Sie k&#246;nnen einfach nicht mehr dezentral erfolgreich sein, weil sie zu den Marionetten der Banken geworden sind. Lassen wir sie in Ruhe ihren Meteoritenschlag erleben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um es mal klar zu sagen. Vor dem Web gab es keinen Content und damit keine Urheber als Marktteilnehmer. Texte waren an die Kan&#228;le Papier (buch/zeitung) oder Rundfunk (Radio/TV) gebunden. weil nur diese Zugang zum Markt hatten. Ein Verlag vertreibt B&#252;cher oder Zeitungen. Seit Menschen die Texte kostenfrei &#8211; UND VOR ALLEM &#8211; direkt zuhause am Schirm genie&#223;en k&#246;nnen, besteht weniger Grund, Text auf Papier zu erstehen, weil sehr viele Inhalte nach dem ersten Lesen das Aufheben oder Archvieren kaum wert sind. (An dieser Stelle k&#246;nnen Sie sich jetzt 356 GEsch&#228;ftsmodelle denken)</p>
<p>Das ist der zweite Unterschied zu Social Media: Versuchen Sie mal einen Artikel aus der FAZ vom 26.06.1998 zu bekommen. Webeintr&#228;ge aus dieser Zeit k&#246;nnten noch eher zug&#228;nglich sein. (An dieser Stelle m&#252;ssen sie sich jetzt 123 Gesch&#228;ftsmodelle denken).</p>
<p>Es gab fr&#252;her gar keinen Content, weil es keine offene und jederman zug&#228;ngliche Struktur gab, Inhalte 1:n oder gar n:n zu verbreiten, oder zu teilen, oder gemeinsam zu erstellen oder gemeinsam zu koordinieren.</p>
<p>Die Diskussion &#252;ber Urheberrechte ist ein armseeliges Gestell, das nur denen dient, die vor lauter Gehorsam und Auswendiglernen (Peak-Intelligenz) nur unschwer verhehlen k&#246;nnen, dass sie nach ihrem MBA oder der Promotion nur sehr selten &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; einen kreativen Gebrauch ihres Neocortex gemacht haben. Innovative Gesch&#228;fte im 3. Jahrtausend werden nur noch &#252;ber entrepreneurship laufen, nat&#252;rlich kaufen die Bertelsm&#228;nner dieser Welt solche Modelle auf &#8211; wer 6,6 Milliarden Verbindlichkeiten hat, dem machen 20 Millionen auch nichts mehr aus. Soweit zum Thema Global Player. Sie k&#246;nnen einfach nicht mehr dezentral erfolgreich sein, weil sie zu den Marionetten der Banken geworden sind. Lassen wir sie in Ruhe ihren Meteoritenschlag erleben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: spoxx</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1834</link>
		<dc:creator>spoxx</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 16:20:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ein bisschen Polemik will ich Herrn Michal gerne g&#246;nnen, die macht ja seine Artikel im Allgemeinen so lesenswert - allerdings, ganz so doof wie er es hier darstellt sind die &quot;Idealisten&quot; auch wieder nicht. Sie sind keine K&#228;lber und m&#246;chten sich weder von den Verwertern noch von einer Technikindustrie zur Schlachtbank f&#252;hren lassen. 
Viele der &quot;Idealisten&quot; sind selbst Urheber und wollen von ihren Inhalten auch leben. 

Nur: in der gegenw&#228;rtigen Situation scheint keiner so recht zu wissen wie das gehen soll. Und die Suche nach Alternativen, die Herr Michal am Ende seines Artikels anmahnt (weil er wohl selbst DIE Alternative noch nicht kennt) ist ja bereits in vollem Gange.

Dass diese Diskussion auf Seiten der &quot;Idealisten&quot; vor allem die Urheber und nicht die Verwerter schw&#228;cht - diesen Eindruck kann ich nicht teilen, im Gegenteil: 
Nach meiner Wahrnehmung steht doch gerade die Feststellung im Mittelpunkt, dass die Verwerter einen grossen Teil ihrer traditionellen Aufgaben verloren haben (z.B die Produktion von kostenintensiven Print-Produkten, die Pressung von LPs, das Herstellen von Filmkopien). Diese Einsparungen sollten teils zu einer Verbilligung des Produkts, teils zu einer Erh&#246;hung des Urheberanteils genutzt werden (der ja teilweise erb&#228;rmlich gering ist).

Die redaktionellen Leistungen freilich sind nicht so einfach durch die &quot;Schwarmintelligenz&quot; des Netzes zu ersetzen, vielleicht eher durch webgest&#252;tzte Verb&#252;nde &quot;Intelligenter Einzelner&quot;, wie z.B. bei CARTA ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen Polemik will ich Herrn Michal gerne g&#246;nnen, die macht ja seine Artikel im Allgemeinen so lesenswert &#8211; allerdings, ganz so doof wie er es hier darstellt sind die &#8220;Idealisten&#8221; auch wieder nicht. Sie sind keine K&#228;lber und m&#246;chten sich weder von den Verwertern noch von einer Technikindustrie zur Schlachtbank f&#252;hren lassen.<br />
Viele der &#8220;Idealisten&#8221; sind selbst Urheber und wollen von ihren Inhalten auch leben. </p>
<p>Nur: in der gegenw&#228;rtigen Situation scheint keiner so recht zu wissen wie das gehen soll. Und die Suche nach Alternativen, die Herr Michal am Ende seines Artikels anmahnt (weil er wohl selbst DIE Alternative noch nicht kennt) ist ja bereits in vollem Gange.</p>
<p>Dass diese Diskussion auf Seiten der &#8220;Idealisten&#8221; vor allem die Urheber und nicht die Verwerter schw&#228;cht &#8211; diesen Eindruck kann ich nicht teilen, im Gegenteil:<br />
Nach meiner Wahrnehmung steht doch gerade die Feststellung im Mittelpunkt, dass die Verwerter einen grossen Teil ihrer traditionellen Aufgaben verloren haben (z.B die Produktion von kostenintensiven Print-Produkten, die Pressung von LPs, das Herstellen von Filmkopien). Diese Einsparungen sollten teils zu einer Verbilligung des Produkts, teils zu einer Erh&#246;hung des Urheberanteils genutzt werden (der ja teilweise erb&#228;rmlich gering ist).</p>
<p>Die redaktionellen Leistungen freilich sind nicht so einfach durch die &#8220;Schwarmintelligenz&#8221; des Netzes zu ersetzen, vielleicht eher durch webgest&#252;tzte Verb&#252;nde &#8220;Intelligenter Einzelner&#8221;, wie z.B. bei CARTA ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1833</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 16:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>@1-4:
Urheberrecht ist ein verteufelt schweres Zeug, selbst Juristen kennen sich kaum noch aus. Da liegt es nat&#252;rlich nahe, den Kritikern der komplizierten Creative Commons-Lizenzierungs-Module erst mal zu unterstellen, sie h&#228;tten nix begriffen. Ich k&#246;nnte auch meinen Kritikern antworten: Ihr k&#246;nnt nicht mal lesen! Aber ein Dialog im Netz sollte doch &#252;ber die reflexartigen Abwehrmechanismen hinausgehen. 
Ich habe mir die CC-Modelle angesehen. Ich rate jedem, sich zur Einf&#252;hrung mal bei Wikipedia den Eintrag zu „Creative Commons“ anzuschauen. Etwas derart Umst&#228;ndliches kann sich eigentlich nur ein akademischer Salon ausdenken. Das funktioniert vielleicht im herrschaftsfreien habermas’schen Diskurs, praktikabel ist dieses Mikro-Non-Payment aber nicht. Auch die verschiedenen DRM-Modelle (Digitales Rechte-Management) haben nicht funktioniert. 
Nun k&#246;nnte man sagen, bei CC ist das unerheblich. Hier geht&#039;s ja nicht um Geld, sondern im wesentlichen darum, festzulegen, was jemand kostenlos nutzen und/oder ver&#228;ndern darf. 
Die Frage ist: Was macht man bei Verst&#246;&#223;en? Dann muss wieder in jedem Einzelfall geklagt und hinterher gerannt werden. Das hei&#223;t, es passiert genau das, was schon jetzt in Sachen Tauschb&#246;rsen passiert. Denn sehr viele Nutzer werden sich einen Dreck um die einzelnen Lizenzierungs-Abstufungen scheren. Weil sie wissen: Die Verfolgung von Rechteverletzungen in jedem Einzelfall ist zeitaufw&#228;ndig und schwei&#223;treibend. 
Ach, noch was: Ganz am Ende des Artikels bei Wikipedia gibt es einen Verweis auf weitere allgemeinverst&#228;ndliche „Erkl&#228;rungen“ zum Thema CC. Wenn man da drauf klickt, erh&#228;lt man als erstes die Aussage: „Das Urheberrecht ist ein Unternehmerrecht f&#252;r gro&#223;e Unternehmen.“ Das zeigt doch, bei wem hier die Begriffe durcheinander geraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@1-4:<br />
Urheberrecht ist ein verteufelt schweres Zeug, selbst Juristen kennen sich kaum noch aus. Da liegt es nat&#252;rlich nahe, den Kritikern der komplizierten Creative Commons-Lizenzierungs-Module erst mal zu unterstellen, sie h&#228;tten nix begriffen. Ich k&#246;nnte auch meinen Kritikern antworten: Ihr k&#246;nnt nicht mal lesen! Aber ein Dialog im Netz sollte doch &#252;ber die reflexartigen Abwehrmechanismen hinausgehen.<br />
Ich habe mir die CC-Modelle angesehen. Ich rate jedem, sich zur Einf&#252;hrung mal bei Wikipedia den Eintrag zu „Creative Commons“ anzuschauen. Etwas derart Umst&#228;ndliches kann sich eigentlich nur ein akademischer Salon ausdenken. Das funktioniert vielleicht im herrschaftsfreien habermas’schen Diskurs, praktikabel ist dieses Mikro-Non-Payment aber nicht. Auch die verschiedenen DRM-Modelle (Digitales Rechte-Management) haben nicht funktioniert.<br />
Nun k&#246;nnte man sagen, bei CC ist das unerheblich. Hier geht&#8217;s ja nicht um Geld, sondern im wesentlichen darum, festzulegen, was jemand kostenlos nutzen und/oder ver&#228;ndern darf.<br />
Die Frage ist: Was macht man bei Verst&#246;&#223;en? Dann muss wieder in jedem Einzelfall geklagt und hinterher gerannt werden. Das hei&#223;t, es passiert genau das, was schon jetzt in Sachen Tauschb&#246;rsen passiert. Denn sehr viele Nutzer werden sich einen Dreck um die einzelnen Lizenzierungs-Abstufungen scheren. Weil sie wissen: Die Verfolgung von Rechteverletzungen in jedem Einzelfall ist zeitaufw&#228;ndig und schwei&#223;treibend.<br />
Ach, noch was: Ganz am Ende des Artikels bei Wikipedia gibt es einen Verweis auf weitere allgemeinverst&#228;ndliche „Erkl&#228;rungen“ zum Thema CC. Wenn man da drauf klickt, erh&#228;lt man als erstes die Aussage: „Das Urheberrecht ist ein Unternehmerrecht f&#252;r gro&#223;e Unternehmen.“ Das zeigt doch, bei wem hier die Begriffe durcheinander geraten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: erlehmann</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1831</link>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 14:48:00 +0000</pubDate>
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		<description>@13: wie stellen sie sich das genau vor ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@13: wie stellen sie sich das genau vor ?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1829</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:26:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7932#comment-1829</guid>
		<description>@seeliger

Das verstehe ich nicht. Warum soll ein Lizenzvertrag ohne Urheberrecht unm&#246;glich/undurchf&#252;hrbar/nicht parktikabel sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@seeliger</p>
<p>Das verstehe ich nicht. Warum soll ein Lizenzvertrag ohne Urheberrecht unm&#246;glich/undurchf&#252;hrbar/nicht parktikabel sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: julia</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1827</link>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:13:22 +0000</pubDate>
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		<description>So ein Quatsch - ohne ein funktionierendes und durchsetzbares Urheberrecht (bzw. Copyright) kann Creative Commons &#252;berhaupt nicht funktionieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Quatsch &#8211; ohne ein funktionierendes und durchsetzbares Urheberrecht (bzw. Copyright) kann Creative Commons &#252;berhaupt nicht funktionieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1825</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>@gerd: Ja.
1. Die realen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse machen die sch&#246;ne Theorie zu Makulatur. 
2. Auch eine CC-Lizenz braucht ein Gegen&#252;ber, das sich dran h&#228;lt. Deshalb pl&#228;diere ich ja f&#252;r eine bessere Zusammenarbeit zwischen Urhebern und Nutzer-Vertretern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gerd: Ja.<br />
1. Die realen Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse machen die sch&#246;ne Theorie zu Makulatur.<br />
2. Auch eine CC-Lizenz braucht ein Gegen&#252;ber, das sich dran h&#228;lt. Deshalb pl&#228;diere ich ja f&#252;r eine bessere Zusammenarbeit zwischen Urhebern und Nutzer-Vertretern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Butscher</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1822</link>
		<dc:creator>Christoph Butscher</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:14:21 +0000</pubDate>
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		<description>Passend hierzu der Link zu einem Gespr&#228;ch &#252;ber die Open-Access-Bewegung:
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12963&amp;ausgabe=200904</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend hierzu der Link zu einem Gespr&#228;ch &#252;ber die Open-Access-Bewegung:<br />
<a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12963&#038;ausgabe=200904" rel="nofollow">http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12963&#038;ausgabe=200904</a></p>
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		<title>Von: gerd</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1820</link>
		<dc:creator>gerd</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:05:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7932#comment-1820</guid>
		<description>@8 wolfgang michal

und, relativiert das jetzt die kritik an ihrem artikel?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@8 wolfgang michal</p>
<p>und, relativiert das jetzt die kritik an ihrem artikel?</p>
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	</item>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/7932/eine-unheilige-allianz-idealisten-und-neoliberale-bedrohen-das-urheberrecht/comment-page-1/#comment-1819</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 11:49:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7932#comment-1819</guid>
		<description>Rechtlich haben wir in Deutschland CC l&#228;ngst. Im deutschen Urheberrecht hei&#223;t es in §12: &quot;Der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu ver&#246;ffentlichen ist.&quot; Und zwar in jeder erdenklichen Abstufung. Und §15 gibt dem Urheber &#252;berdies das Recht, sein Werk zu verwerten. So weit die Theorie.
Das Problem ist die Praxis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtlich haben wir in Deutschland CC l&#228;ngst. Im deutschen Urheberrecht hei&#223;t es in §12: &#8220;Der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu ver&#246;ffentlichen ist.&#8221; Und zwar in jeder erdenklichen Abstufung. Und §15 gibt dem Urheber &#252;berdies das Recht, sein Werk zu verwerten. So weit die Theorie.<br />
Das Problem ist die Praxis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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