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	<title>Kommentare zu: Luxus der Lethargie: Die Generation der 25-J&#228;hrigen in der Krise</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 16:26:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: drikkes &#187; Blog Archive &#187; schon wieder eine Generation</title>
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		<dc:creator>drikkes &#187; Blog Archive &#187; schon wieder eine Generation</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 08:54:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben. [...]</p>
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		<title>Von: Bankenlethargie: Wann kommt die nächste Pleite? &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</title>
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		<dc:creator>Bankenlethargie: Wann kommt die nächste Pleite? &#171; Social Banking 2.0 &#8211; Der Kunde übernimmt die Regie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:09:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://carta.info/7817/luxus-lethargie/ [...]</description>
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		<title>Von: Falk</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-3330</link>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 12:26:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, hatte lange hier nicht mehr reingeguckt. Lieber Nikolas, ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mein Blog nicht f&#252;r den Nabel der Welt halte. Sondern f&#252;r mein privates Notizblog. Das hat auch viel damit zu tun, dass ich eben doch Dinge tu - beruflich wie nebenbei - die unter Welt&#228;ndern fallen. Dass Du das nicht aus meinem Blog herauslesen kannst, ist durchaus intendiert. Ist halt keine Nabelschau. Sondern nur ein kleines Fenster. Was Du dahinter siehst, h&#228;ngt von deinem Standpunkt ab. Wenn Dich meine Playlist nicht interessiert: fein. Andere Menschen verstehen sie. Ich schreibe nicht f&#252;r Dich. Aber Du darfst Dich trotzdem f&#252;r mein Schreiben interessieren, daran partizipieren und kommentieren. Es ist ein Angebot.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, hatte lange hier nicht mehr reingeguckt. Lieber Nikolas, ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich mein Blog nicht f&#252;r den Nabel der Welt halte. Sondern f&#252;r mein privates Notizblog. Das hat auch viel damit zu tun, dass ich eben doch Dinge tu &#8211; beruflich wie nebenbei &#8211; die unter Welt&#228;ndern fallen. Dass Du das nicht aus meinem Blog herauslesen kannst, ist durchaus intendiert. Ist halt keine Nabelschau. Sondern nur ein kleines Fenster. Was Du dahinter siehst, h&#228;ngt von deinem Standpunkt ab. Wenn Dich meine Playlist nicht interessiert: fein. Andere Menschen verstehen sie. Ich schreibe nicht f&#252;r Dich. Aber Du darfst Dich trotzdem f&#252;r mein Schreiben interessieren, daran partizipieren und kommentieren. Es ist ein Angebot.</p>
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	<item>
		<title>Von: funkytraffic</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-2027</link>
		<dc:creator>funkytraffic</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 03:13:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst einmal fragt man sich, wer das wir sein soll: Weniger eine ganze Generation, als vielmehr eine soziale Formation der Studenten, also gewisserma&#223;en eine vorelitere Formation, die in einem angepassten Konformismus versinkt. Dies l&#228;&#223;t sich in Teilen best&#228;tigen, aber was dabei unber&#252;cksichtigt bleibt, sind die Gr&#252;nde. Wer aufw&#228;chst im gro&#223;en Lob der Flexibilit&#228;t, in einem Klima des gesellschatlichen Drucks zur Angepasstheit, der wird sich in eine Richtung entwickeln.
Auch die sogenannten alternativen Milieus haben sich eine kulturelle Nische geschaffen, in deren scheinbarer Radikalit&#228;t und Besonderheit ein subtiler straffer Kodex der Verhaltens verborgen ist. Die Vorstellung jenseits solcher Positionen Selbstverst&#228;ndlichkeiten wie unser Gesellschaftmodell (huhu, die Systemfrage) in Frage zu stellen &#252;ber eine verkommene Revolutionsromantik hinaus zu denken, kommt in dieser Wattewelt nicht.
Die Resultate reaktion&#228;rer Meinungsf&#252;hrerschaft seit den fr&#252;hen achtziger Jahren bis heute sind allerorten sp&#252;rbar. Dies allein der jungen Generation anzulasten ist allerdings auch ein bi&#223;chen billig ebenso wie selbstmitleidkritische Unterton des Autoren.
Die Fundamente unserer Gesellschaft stehen zur Disposition, eine neue &#214;ffentlichkeit entsteht. Erst in der Vergangenheit wird sichtbar werden, da&#223; wir gerade in der Mitte eines Epochenbruchs stehen; 2009 der sp&#228;te Beginn des Jahrhunderts.
Der Kapitalismus hat ausgedient, aber er wird sich mit Gewalt weitere 20 Jahre &#252;ber den steigenden Meeresspiegel halten k&#246;nnen. Die Gesetze der Effizienz wenden sich entg&#252;ltig gegen sein System. Die Digitalisierung l&#228;&#223;t die Reproduktionskosten des zentralen Produktionsmittels unserer Zeit, der Information, bzw. der Rechte und Patente ins unerme&#223;liche sinken bzw. steigen.
Der Prototyp unserer Gesellschaft ist der Konformist. Er wird keine Antworten auf unsere Zeit formulieren k&#246;nnen. Willkommen in der Katastrophe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst einmal fragt man sich, wer das wir sein soll: Weniger eine ganze Generation, als vielmehr eine soziale Formation der Studenten, also gewisserma&#223;en eine vorelitere Formation, die in einem angepassten Konformismus versinkt. Dies l&#228;&#223;t sich in Teilen best&#228;tigen, aber was dabei unber&#252;cksichtigt bleibt, sind die Gr&#252;nde. Wer aufw&#228;chst im gro&#223;en Lob der Flexibilit&#228;t, in einem Klima des gesellschatlichen Drucks zur Angepasstheit, der wird sich in eine Richtung entwickeln.<br />
Auch die sogenannten alternativen Milieus haben sich eine kulturelle Nische geschaffen, in deren scheinbarer Radikalit&#228;t und Besonderheit ein subtiler straffer Kodex der Verhaltens verborgen ist. Die Vorstellung jenseits solcher Positionen Selbstverst&#228;ndlichkeiten wie unser Gesellschaftmodell (huhu, die Systemfrage) in Frage zu stellen &#252;ber eine verkommene Revolutionsromantik hinaus zu denken, kommt in dieser Wattewelt nicht.<br />
Die Resultate reaktion&#228;rer Meinungsf&#252;hrerschaft seit den fr&#252;hen achtziger Jahren bis heute sind allerorten sp&#252;rbar. Dies allein der jungen Generation anzulasten ist allerdings auch ein bi&#223;chen billig ebenso wie selbstmitleidkritische Unterton des Autoren.<br />
Die Fundamente unserer Gesellschaft stehen zur Disposition, eine neue &#214;ffentlichkeit entsteht. Erst in der Vergangenheit wird sichtbar werden, da&#223; wir gerade in der Mitte eines Epochenbruchs stehen; 2009 der sp&#228;te Beginn des Jahrhunderts.<br />
Der Kapitalismus hat ausgedient, aber er wird sich mit Gewalt weitere 20 Jahre &#252;ber den steigenden Meeresspiegel halten k&#246;nnen. Die Gesetze der Effizienz wenden sich entg&#252;ltig gegen sein System. Die Digitalisierung l&#228;&#223;t die Reproduktionskosten des zentralen Produktionsmittels unserer Zeit, der Information, bzw. der Rechte und Patente ins unerme&#223;liche sinken bzw. steigen.<br />
Der Prototyp unserer Gesellschaft ist der Konformist. Er wird keine Antworten auf unsere Zeit formulieren k&#246;nnen. Willkommen in der Katastrophe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pH~neutral.net: Blog und Portfolio für visuelle Kommunikation von Christopher Reinbothe</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-2008</link>
		<dc:creator>pH~neutral.net: Blog und Portfolio für visuelle Kommunikation von Christopher Reinbothe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 14:29:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] tun? Warum soll ich was &#228;ndern, mir geht es doch gut! Dieses luxuslethargische Verhalten ist auch Johannes Pennekamp aufgefallen. Es wird Zeit sich zu bewegen, denn sonst kann man es in Zukunft wahrscheinlich gar [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] tun? Warum soll ich was &#228;ndern, mir geht es doch gut! Dieses luxuslethargische Verhalten ist auch Johannes Pennekamp aufgefallen. Es wird Zeit sich zu bewegen, denn sonst kann man es in Zukunft wahrscheinlich gar [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schon wieder eine Generation &#171; Angelegenheiten</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1989</link>
		<dc:creator>schon wieder eine Generation &#171; Angelegenheiten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 15:01:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dimitri Litvin</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1978</link>
		<dc:creator>Dimitri Litvin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:14:48 +0000</pubDate>
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		<description>Nochmal ein wenig Werbung:
	
Junge Initiative Zukunft Deutschland

In den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise wird das gr&#246;&#223;te Defizit der deutschen Politik deutlich: Anstatt L&#246;sungen zu pr&#228;sentieren, die den Standort Deutschland st&#228;rken, werden Geschenke an W&#228;hler verteilt, die vor allem zu Lasten einer Gruppe gehen: der jungen Generation.
Diese Generation ist nun gefragt, wenn es um zukunftsf&#228;hige L&#246;sungen f&#252;r den Standort Deutschland geht. Und jeder ist eingeladen, diesen Think Tank zu bereichern und mitzumachen!

http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&amp;ref=nf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal ein wenig Werbung:</p>
<p>Junge Initiative Zukunft Deutschland</p>
<p>In den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise wird das gr&#246;&#223;te Defizit der deutschen Politik deutlich: Anstatt L&#246;sungen zu pr&#228;sentieren, die den Standort Deutschland st&#228;rken, werden Geschenke an W&#228;hler verteilt, die vor allem zu Lasten einer Gruppe gehen: der jungen Generation.<br />
Diese Generation ist nun gefragt, wenn es um zukunftsf&#228;hige L&#246;sungen f&#252;r den Standort Deutschland geht. Und jeder ist eingeladen, diesen Think Tank zu bereichern und mitzumachen!</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&#038;ref=nf" rel="nofollow">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&#038;ref=nf</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Dimitri Litvin</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1977</link>
		<dc:creator>Dimitri Litvin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 22:10:19 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Gedanke!
Aber meines Erachtens nicht ganz richtig zuende gedacht. Engagement ist wichtig, der WIlle etwas zuver&#228;ndern auch, Visionen sicherlich auch nicht schlecht. Aber k&#246;nnte in der heutigen Welt ein Weg sein dies auch umzusetzen? Ich glaube nicht, dass es durch Demos wie zuletzt in Strassburg geschehen sollte. Und in diesem sinne ist unsere Generation (ich bin 23) erfreulich unradikal. Andererseits mangelt es sicherlich etwas an politischer Mitwirkung. 
Zuf&#228;lligerweise, haben zwei Kommilitonen eine Initiative ins Leben gerufen, die einigen in diesem Kommentarbereich und besonders dem Autor sehr interessant sein k&#246;nnte. Um sich dar&#252;ber zu informieren m&#252;sste man sich allerdings in eins dieser sozialen Netzwerke begeben... Alle sind willkommen!  http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&amp;ref=nf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Gedanke!<br />
Aber meines Erachtens nicht ganz richtig zuende gedacht. Engagement ist wichtig, der WIlle etwas zuver&#228;ndern auch, Visionen sicherlich auch nicht schlecht. Aber k&#246;nnte in der heutigen Welt ein Weg sein dies auch umzusetzen? Ich glaube nicht, dass es durch Demos wie zuletzt in Strassburg geschehen sollte. Und in diesem sinne ist unsere Generation (ich bin 23) erfreulich unradikal. Andererseits mangelt es sicherlich etwas an politischer Mitwirkung.<br />
Zuf&#228;lligerweise, haben zwei Kommilitonen eine Initiative ins Leben gerufen, die einigen in diesem Kommentarbereich und besonders dem Autor sehr interessant sein k&#246;nnte. Um sich dar&#252;ber zu informieren m&#252;sste man sich allerdings in eins dieser sozialen Netzwerke begeben&#8230; Alle sind willkommen!  <a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&#038;ref=nf" rel="nofollow">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=90487458833&#038;ref=nf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1975</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:37:34 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Der F&#252;hrung in der Gesellschaft hat sich ein Menschentypus bem&#228;chtigt, den die Prinzipien der Kultur kalt lassen. Nicht dieser oder jener Kultur, sondern soweit man heute beurteilen kann - jeder Kultur &#252;berhaupt.&quot; Das hat Ortega y Gasset in &quot; Der Aufstand der Massen&quot; 1930 geschrieben. In diese kulturlose Welt seid ihr, so um die 60 Jahre sp&#228;ter, einfach hineingeboren worden. Das es eine Welt vor dieser Welt gegeben hat, wisst ihr schon nicht mehr. Lottmann versucht es euch zwar noch zwischen den Zeilen zu verklickern, l&#246;scht seine Festplatte dabei aber auch bedrohlich, weil er, um von euch ernstgenommen zu werden, die ganzen Partydrogen nehmen muss, mit denen ihr eure Hirne gleichgeschaltet habt. Deine Generation, lieber Johannes, schweigt, weil sie nichts zu sagen hat. Und wenn ihr es mal versucht, dann kommt da das gleiche Zeug raus, das schon den 68er Opi umtrieb. Aber da die 68er diejenigen ihrer Ziele, die erreichbar waren, erreicht haben, bleibt euch nur die gro&#223;e Langeweile und ab und zu ein Schu&#223; k&#252;nstliche Emp&#246;rung. Die &quot;entfesselte Marktwirtschaft&quot; und das Klima lachen sich dabei scheckig. Also, bis zum n&#228;chsten Tsunami.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der F&#252;hrung in der Gesellschaft hat sich ein Menschentypus bem&#228;chtigt, den die Prinzipien der Kultur kalt lassen. Nicht dieser oder jener Kultur, sondern soweit man heute beurteilen kann &#8211; jeder Kultur &#252;berhaupt.&#8221; Das hat Ortega y Gasset in &#8221; Der Aufstand der Massen&#8221; 1930 geschrieben. In diese kulturlose Welt seid ihr, so um die 60 Jahre sp&#228;ter, einfach hineingeboren worden. Das es eine Welt vor dieser Welt gegeben hat, wisst ihr schon nicht mehr. Lottmann versucht es euch zwar noch zwischen den Zeilen zu verklickern, l&#246;scht seine Festplatte dabei aber auch bedrohlich, weil er, um von euch ernstgenommen zu werden, die ganzen Partydrogen nehmen muss, mit denen ihr eure Hirne gleichgeschaltet habt. Deine Generation, lieber Johannes, schweigt, weil sie nichts zu sagen hat. Und wenn ihr es mal versucht, dann kommt da das gleiche Zeug raus, das schon den 68er Opi umtrieb. Aber da die 68er diejenigen ihrer Ziele, die erreichbar waren, erreicht haben, bleibt euch nur die gro&#223;e Langeweile und ab und zu ein Schu&#223; k&#252;nstliche Emp&#246;rung. Die &#8220;entfesselte Marktwirtschaft&#8221; und das Klima lachen sich dabei scheckig. Also, bis zum n&#228;chsten Tsunami.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Pennekamp</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1933</link>
		<dc:creator>Johannes Pennekamp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 07:14:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1933</guid>
		<description>Lieber Michael, danke f&#252;r deinen Beitrag. Ich gebe dir und Nikolas vollkommen Recht:Kritik an einer Haltung oder einem Zustand ist kein Selbstzweck. Was folgen muss, ist Engagement und Partizipation, auf welcher politischen oder gesellschaftlichen Ebene auch immer. Sei es beim W&#252;rstchendrehen oder als Kandidat f&#252;r den Stadtrat. Dies ist allerdings nicht Thema meines Artikels, sondern eher eine Folgerung daraus (da g&#228;be es viel zu berichten, z.B. die Nachwuchssorgen der Parteien und Vereine)
 . 
Nicht nachvollziehen kann ich dagegen, dass du kritisierst, dass ich die Zeit aufbringe, einen &quot;pseudo-linksintellektuellen&quot; Artikel zu schreiben, anstatt mich in Institutionen zu engagieren. Nur weil ich mir herausnehme, mir Gedanken &#252;ber die Krise und meine Generation zu machen, hei&#223;t es nicht, dass ich mich nicht gleichzeitig in Hochschulgruppen oder Vereinen engagiere. Das hat nichts miteinander zu tun. Ich bef&#252;rchte allerdings, &#252;ber dieses Engagement zu schreiben, w&#228;re auf weniger Interesse bei den Carta-Lesern gesto&#223;en. Womit ich beim wichtigeren Punkt w&#228;re: In Artikeln Missst&#228;nde zu benennen und Diskussionen anzusto&#223;en, das ist f&#252;r mich Kern journalistischer T&#228;tigkeit und Teil demokratischer Prozesse - genau wie sich im Ortsrat zu engagieren. Es ist ein eigenartiges Demokratieverst&#228;ndnis diesen Teil auszublenden. Ich w&#252;rde keine Artikel schreiben, wenn ich daran nicht glauben w&#252;rde. Die kontroversen Reaktionen zeigen mir, dass sich die Leser ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen und genau das ist Ziel solcher Artikel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Michael, danke f&#252;r deinen Beitrag. Ich gebe dir und Nikolas vollkommen Recht:Kritik an einer Haltung oder einem Zustand ist kein Selbstzweck. Was folgen muss, ist Engagement und Partizipation, auf welcher politischen oder gesellschaftlichen Ebene auch immer. Sei es beim W&#252;rstchendrehen oder als Kandidat f&#252;r den Stadtrat. Dies ist allerdings nicht Thema meines Artikels, sondern eher eine Folgerung daraus (da g&#228;be es viel zu berichten, z.B. die Nachwuchssorgen der Parteien und Vereine)<br />
 .<br />
Nicht nachvollziehen kann ich dagegen, dass du kritisierst, dass ich die Zeit aufbringe, einen &#8220;pseudo-linksintellektuellen&#8221; Artikel zu schreiben, anstatt mich in Institutionen zu engagieren. Nur weil ich mir herausnehme, mir Gedanken &#252;ber die Krise und meine Generation zu machen, hei&#223;t es nicht, dass ich mich nicht gleichzeitig in Hochschulgruppen oder Vereinen engagiere. Das hat nichts miteinander zu tun. Ich bef&#252;rchte allerdings, &#252;ber dieses Engagement zu schreiben, w&#228;re auf weniger Interesse bei den Carta-Lesern gesto&#223;en. Womit ich beim wichtigeren Punkt w&#228;re: In Artikeln Missst&#228;nde zu benennen und Diskussionen anzusto&#223;en, das ist f&#252;r mich Kern journalistischer T&#228;tigkeit und Teil demokratischer Prozesse &#8211; genau wie sich im Ortsrat zu engagieren. Es ist ein eigenartiges Demokratieverst&#228;ndnis diesen Teil auszublenden. Ich w&#252;rde keine Artikel schreiben, wenn ich daran nicht glauben w&#252;rde. Die kontroversen Reaktionen zeigen mir, dass sich die Leser ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen und genau das ist Ziel solcher Artikel.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael S.</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1919</link>
		<dc:creator>Michael S.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 09:28:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1919</guid>
		<description>So, das ist jetzt Kommentar Nummer 20, aber bisher hat noch niemand geschrieben, dass man sich in dieser Demokratie auch engagieren kann. Und &quot;in&quot; dieser Demokratie hei&#223;t dann auch &quot;in&quot; den Parteien, Gemeinder&#228;ten, Kreistagen, Landtagen, Bundestag, Europaparlament etc. 

Wie ich dieses pseudo-linksintellektuelle B&#252;rgertum nicht mag, was Zeit hat Artikel zu schreiben, aber sich nicht in den Institutionen engagiert, die diesen Staat zusammenhalten. Jetzt kommen wieder die Klagen von den b&#246;sen Parteien, den W&#252;rstchendrehern und den langweiligen Sitzungen zur Abwasserentsorgung. Ja klar, aber das ist halt das Volk, was regiert werden muss. Es gibt keinen Anspruch auf spannende Aufgaben. 

Wir sollten wieder mehr darauf achten, dass Demokratie hei&#223;t, eine Mehrheit zu gewinnen. Manager m&#252;ssen Zahlen erreichen, aber Politiker Menschen. Solange aber diese Menschen sich nicht f&#252;r Politik interessieren, m&#252;ssen die Politiker dort hin, wo die Menschen sind - zum Fu&#223;ball, Hasenz&#252;chterverein und dort werden W&#252;rstchen gedreht. Klingt komisch - ist aber so. 

Also lieber Johnannes Pennekamp, raus aus der Uni, rein in die Realit&#228;t. Engagier dich dort, wo du was entscheiden kannst. Wenn du Geld f&#252;r ein Jugendzentrum m&#246;chtest, dann engagier dich in den etablierten Parteien und k&#228;mpf daf&#252;r. Wenn du nciht damit klar kommst, dass die Volksparteien nicht zu 100% deine Meinung widerspiegeln, dann trifft ein Satz von Ludwig Erhard auf dich zu: &quot;Wer sicher sein will, dass er stets in allem mit der Parteimeinung &#252;berein stimmt, der muss selber eine Partei gr&#252;nden - und keine Mitglieder aufnehmen!&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, das ist jetzt Kommentar Nummer 20, aber bisher hat noch niemand geschrieben, dass man sich in dieser Demokratie auch engagieren kann. Und &#8220;in&#8221; dieser Demokratie hei&#223;t dann auch &#8220;in&#8221; den Parteien, Gemeinder&#228;ten, Kreistagen, Landtagen, Bundestag, Europaparlament etc. </p>
<p>Wie ich dieses pseudo-linksintellektuelle B&#252;rgertum nicht mag, was Zeit hat Artikel zu schreiben, aber sich nicht in den Institutionen engagiert, die diesen Staat zusammenhalten. Jetzt kommen wieder die Klagen von den b&#246;sen Parteien, den W&#252;rstchendrehern und den langweiligen Sitzungen zur Abwasserentsorgung. Ja klar, aber das ist halt das Volk, was regiert werden muss. Es gibt keinen Anspruch auf spannende Aufgaben. </p>
<p>Wir sollten wieder mehr darauf achten, dass Demokratie hei&#223;t, eine Mehrheit zu gewinnen. Manager m&#252;ssen Zahlen erreichen, aber Politiker Menschen. Solange aber diese Menschen sich nicht f&#252;r Politik interessieren, m&#252;ssen die Politiker dort hin, wo die Menschen sind &#8211; zum Fu&#223;ball, Hasenz&#252;chterverein und dort werden W&#252;rstchen gedreht. Klingt komisch &#8211; ist aber so. </p>
<p>Also lieber Johnannes Pennekamp, raus aus der Uni, rein in die Realit&#228;t. Engagier dich dort, wo du was entscheiden kannst. Wenn du Geld f&#252;r ein Jugendzentrum m&#246;chtest, dann engagier dich in den etablierten Parteien und k&#228;mpf daf&#252;r. Wenn du nciht damit klar kommst, dass die Volksparteien nicht zu 100% deine Meinung widerspiegeln, dann trifft ein Satz von Ludwig Erhard auf dich zu: &#8220;Wer sicher sein will, dass er stets in allem mit der Parteimeinung &#252;berein stimmt, der muss selber eine Partei gr&#252;nden &#8211; und keine Mitglieder aufnehmen!&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nikolas</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1901</link>
		<dc:creator>Nikolas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 22:33:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1901</guid>
		<description>Geschrieben - belegt.

Da schreiben die Zeitungen, die junge Generation kriegt ihren Arsch nicht
hoch und Johannes Pennekamp sagt: “Ja, so ist es.” Dass Kritik
nur der erste Schritt ist, wird auch Herr Pennekamp wissen. Eine
umfassende Diskussion aller m&#246;glichen Handlungsalternativen oder
Schlussfolgerungen h&#228;tte diesen Artikel wohl gesprengt – sie w&#228;re
essentiell und sollte unbedingt folgen.

Aber einen nicht passiven Teil der Bevoelkerung “einfach machen zu lassen” ist nicht pragmatisch, sondern verantwortungslos. Kritik an diesem verbreiteten Phlegma sollte also wohl erlaubt sein. Ich kann nicht verstehen, wer die momentanen sozialen Diskrepanzen innerhalb der Deutschen Bev&#246;lkerung mit seinem Gerechtigkeitsgef&#252;hl vereinbaren k&#246;nnte.

Jetzt lese ich weiter und bin befremdet &#252;ber die zum Artikel abgegebenen
Kommentare. Da stellt sich eine Gro&#223;zahl der Kommentatoren wie eben im
Artikel beschrieben dar und ist auch noch stolz auf ihre
Kaltschn&#228;uzigkeit. Reflexartig &#228;u&#223;ern sie Kritik an der Kritik – sollte
Pennekamp etwa einen wunden Punkt getroffen haben?

Angefangen bei Marco, der mit seinem B&#252;cherwissen prahlt, statt zu
argumentieren. Oder Tessa: der klingt der Artikel zu sehr nach Neon, und
aus Neons Renomee im politischen Bereich schlie&#223;t sie wiederum auf die
Qualitaet des Artikels.

Weitere krude Argumentationslinien finden wir bei Ramses, der meint, dass
das halt so sei mit den Mitzwanzigern. Ok. Sollte es deswegen so bleiben?
Aber auch Ariane tut sich hervor indem sie schreibt, so gut informiert zu sein, dass
sie sich nicht mehr fuer andere interessiert. Dass Krisen inzwischen mit
einem Schulterzucken quittiert werden, findet sie “toll”. Zum Gl&#252;ck l&#228;sst
sie sich von den Medien nicht mehr ins Bockshorn jagen und konzentriert
sich lieber ganz bewusst auf ihren Egoismus, “stolz auf jede Person, die
reflektiert” und zu &#252;berhaupt allem ganz neutral steht, das keine
unmittelbare pers&#246;nliche Bedrohung f&#252;r sie darstellt.

Dann w&#228;re da noch Falk, der wohl so &#252;berzeugt von seinem letzten
IT-Artikel war, dass er die suchen-und-ersetzen-Funktion gleich
ausprobieren musste und dabei nicht nur den Unterschied zwischen mir und
mich nicht ganz in den Griff kriegt, sondern auch die Vorstellungskraft der Leser ein wenig untersch&#228;tzt.

Aber lassen wir die Polemik beiseite, denn im Gegensatz zu Johannes
Pennekamp verwechselt Falk 3 kleine Buchstaben: ich und wir. Waehrend
Pennekamp wenigstens kritisiert, sich dabei nicht ausnimmt und somit einen
ersten Schritt macht (und eben nicht verharrt), gibt sich Falk mit kleinen
Gebrauchsanweisungen fuer Wahlzettel, zahnlosen Politikkommentaren und dem
Hochladen der eigenen Playlist vom Wochenende (wen interessiert soetwas?)
zufrieden. Ist das nicht gerade das &quot;Wir&quot; was im Artikel beschrieben wurde?
So wehrt sich der Hauptteil der Kommentatoren vehement gegen ein wenig Selbstkritik und verschwindet lieber auf “Miays Planet” – wo das Handeln nach dem Durchsetzen der Erkenntnis ziemlich &quot;unsexy&quot; ist.

Liest man die Kommentare und nimmt an, dass diese nicht nur von
25-Jaehrigen stammen, koennte man meinen, der Artikel beschriebe eine
ganze Gesellschaft die zum Abschluss, bewaffnet mit den wildesten Argumenten noch einmal laut ruft: Ich will so bleiben wie ich bin. -Das untermauert den Artikel in bestm&#246;glicher Manier.

Und nat&#252;rlich ist es verst&#228;ndlich, fehlendes Engagement der Altersgenossen
zu bedauern, wenn man meint, dass die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit,
w&#228;hrend alle auf den Boden schauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geschrieben &#8211; belegt.</p>
<p>Da schreiben die Zeitungen, die junge Generation kriegt ihren Arsch nicht<br />
hoch und Johannes Pennekamp sagt: “Ja, so ist es.” Dass Kritik<br />
nur der erste Schritt ist, wird auch Herr Pennekamp wissen. Eine<br />
umfassende Diskussion aller m&#246;glichen Handlungsalternativen oder<br />
Schlussfolgerungen h&#228;tte diesen Artikel wohl gesprengt – sie w&#228;re<br />
essentiell und sollte unbedingt folgen.</p>
<p>Aber einen nicht passiven Teil der Bevoelkerung “einfach machen zu lassen” ist nicht pragmatisch, sondern verantwortungslos. Kritik an diesem verbreiteten Phlegma sollte also wohl erlaubt sein. Ich kann nicht verstehen, wer die momentanen sozialen Diskrepanzen innerhalb der Deutschen Bev&#246;lkerung mit seinem Gerechtigkeitsgef&#252;hl vereinbaren k&#246;nnte.</p>
<p>Jetzt lese ich weiter und bin befremdet &#252;ber die zum Artikel abgegebenen<br />
Kommentare. Da stellt sich eine Gro&#223;zahl der Kommentatoren wie eben im<br />
Artikel beschrieben dar und ist auch noch stolz auf ihre<br />
Kaltschn&#228;uzigkeit. Reflexartig &#228;u&#223;ern sie Kritik an der Kritik – sollte<br />
Pennekamp etwa einen wunden Punkt getroffen haben?</p>
<p>Angefangen bei Marco, der mit seinem B&#252;cherwissen prahlt, statt zu<br />
argumentieren. Oder Tessa: der klingt der Artikel zu sehr nach Neon, und<br />
aus Neons Renomee im politischen Bereich schlie&#223;t sie wiederum auf die<br />
Qualitaet des Artikels.</p>
<p>Weitere krude Argumentationslinien finden wir bei Ramses, der meint, dass<br />
das halt so sei mit den Mitzwanzigern. Ok. Sollte es deswegen so bleiben?<br />
Aber auch Ariane tut sich hervor indem sie schreibt, so gut informiert zu sein, dass<br />
sie sich nicht mehr fuer andere interessiert. Dass Krisen inzwischen mit<br />
einem Schulterzucken quittiert werden, findet sie “toll”. Zum Gl&#252;ck l&#228;sst<br />
sie sich von den Medien nicht mehr ins Bockshorn jagen und konzentriert<br />
sich lieber ganz bewusst auf ihren Egoismus, “stolz auf jede Person, die<br />
reflektiert” und zu &#252;berhaupt allem ganz neutral steht, das keine<br />
unmittelbare pers&#246;nliche Bedrohung f&#252;r sie darstellt.</p>
<p>Dann w&#228;re da noch Falk, der wohl so &#252;berzeugt von seinem letzten<br />
IT-Artikel war, dass er die suchen-und-ersetzen-Funktion gleich<br />
ausprobieren musste und dabei nicht nur den Unterschied zwischen mir und<br />
mich nicht ganz in den Griff kriegt, sondern auch die Vorstellungskraft der Leser ein wenig untersch&#228;tzt.</p>
<p>Aber lassen wir die Polemik beiseite, denn im Gegensatz zu Johannes<br />
Pennekamp verwechselt Falk 3 kleine Buchstaben: ich und wir. Waehrend<br />
Pennekamp wenigstens kritisiert, sich dabei nicht ausnimmt und somit einen<br />
ersten Schritt macht (und eben nicht verharrt), gibt sich Falk mit kleinen<br />
Gebrauchsanweisungen fuer Wahlzettel, zahnlosen Politikkommentaren und dem<br />
Hochladen der eigenen Playlist vom Wochenende (wen interessiert soetwas?)<br />
zufrieden. Ist das nicht gerade das &#8220;Wir&#8221; was im Artikel beschrieben wurde?<br />
So wehrt sich der Hauptteil der Kommentatoren vehement gegen ein wenig Selbstkritik und verschwindet lieber auf “Miays Planet” – wo das Handeln nach dem Durchsetzen der Erkenntnis ziemlich &#8220;unsexy&#8221; ist.</p>
<p>Liest man die Kommentare und nimmt an, dass diese nicht nur von<br />
25-Jaehrigen stammen, koennte man meinen, der Artikel beschriebe eine<br />
ganze Gesellschaft die zum Abschluss, bewaffnet mit den wildesten Argumenten noch einmal laut ruft: Ich will so bleiben wie ich bin. -Das untermauert den Artikel in bestm&#246;glicher Manier.</p>
<p>Und nat&#252;rlich ist es verst&#228;ndlich, fehlendes Engagement der Altersgenossen<br />
zu bedauern, wenn man meint, dass die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit,<br />
w&#228;hrend alle auf den Boden schauen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kühlschranknotizen &#187; Vom pragmatischen Phlegma</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1880</link>
		<dc:creator>kühlschranknotizen &#187; Vom pragmatischen Phlegma</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 11:13:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1880</guid>
		<description>[...] Die &#228;lteren Herrschaften von carta.info lassen endlich mal jemand jungen schreiben. Johannes Pennekamp studiert VWL in K&#246;ln und ist 25. Er verharrt im Schreiben &#252;ber das Verharren und verwechselt dabei drei Buchstaben: Wir und Ich. Das hab ich f&#252;r ihn daher einmal durch die Suchen und Ersetzen-Funktion &#252;bernommen. Nur zwei Abs&#228;tze des langen Textes: Mir fehlt jegliche Vorstellung des Politischen. Politik findet f&#252;r zu viele von Mir in einem fremden Universum statt, das mit meiner Lebensichklichkeit l&#228;ngst keine Schnittstellen mehr besitzt. Sich einzumischen lohnt nicht, entscheiden tun anscheinend andere: Funktion&#228;re, Lobbyisten, Streber. Meine eigene Identit&#228;t ist dagegen unbekannt. Es w&#228;re schwer, ein Fahndungsplakat f&#252;r meine Generation zu entwerfen: 25 Jahre, gut ausgebildet, orientierungslos umherirrend. Besondere Eigenschaften: keine. Mir zu verhaften ist unm&#246;glich. Fast nie machen ich Mir bemerkbar, lautlos passen ich Mir perfekt meiner Umgebung an, greifbar sind ich nicht. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die &#228;lteren Herrschaften von carta.info lassen endlich mal jemand jungen schreiben. Johannes Pennekamp studiert VWL in K&#246;ln und ist 25. Er verharrt im Schreiben &#252;ber das Verharren und verwechselt dabei drei Buchstaben: Wir und Ich. Das hab ich f&#252;r ihn daher einmal durch die Suchen und Ersetzen-Funktion &#252;bernommen. Nur zwei Abs&#228;tze des langen Textes: Mir fehlt jegliche Vorstellung des Politischen. Politik findet f&#252;r zu viele von Mir in einem fremden Universum statt, das mit meiner Lebensichklichkeit l&#228;ngst keine Schnittstellen mehr besitzt. Sich einzumischen lohnt nicht, entscheiden tun anscheinend andere: Funktion&#228;re, Lobbyisten, Streber. Meine eigene Identit&#228;t ist dagegen unbekannt. Es w&#228;re schwer, ein Fahndungsplakat f&#252;r meine Generation zu entwerfen: 25 Jahre, gut ausgebildet, orientierungslos umherirrend. Besondere Eigenschaften: keine. Mir zu verhaften ist unm&#246;glich. Fast nie machen ich Mir bemerkbar, lautlos passen ich Mir perfekt meiner Umgebung an, greifbar sind ich nicht. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Talking &#8217;bout my generation? &#171; Mjays Planet</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1877</link>
		<dc:creator>Talking &#8217;bout my generation? &#171; Mjays Planet</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 08:51:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1877</guid>
		<description>[...] mal wieder beschwert, eine Generation kriegte Ihren Arsch nicht hoch. Konkret: Johannes Pennekamp regt sich auf Carta &#252;ber die 25-j&#228;hrigen auf. Und reiht sich damit ein in den Chor derer, f&#252;r die die Jugend mal wieder keinen Arsch in der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mal wieder beschwert, eine Generation kriegte Ihren Arsch nicht hoch. Konkret: Johannes Pennekamp regt sich auf Carta &#252;ber die 25-j&#228;hrigen auf. Und reiht sich damit ein in den Chor derer, f&#252;r die die Jugend mal wieder keinen Arsch in der [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zombieangriff überleben und mehr Links at Trocken im Norden</title>
		<link>http://carta.info/7817/luxus-lethargie/comment-page-1/#comment-1873</link>
		<dc:creator>Zombieangriff überleben und mehr Links at Trocken im Norden</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 06:34:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=7817#comment-1873</guid>
		<description>[...] einem ernsthafteren Thema besch&#228;ftigt sich Johannes Pennekamp auf carta.info. Die Lethargie der Generation der 25-j&#228;hrigen wird angeprangert. Die Krise wird von der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem ernsthafteren Thema besch&#228;ftigt sich Johannes Pennekamp auf carta.info. Die Lethargie der Generation der 25-j&#228;hrigen wird angeprangert. Die Krise wird von der [...]</p>
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