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	<title>Kommentare zu: Schickler-Berater Kahlmann: &#8220;Kostenpflichtiger Universaljournalismus verliert an Bedeutung&#8221;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 16:26:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1465</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:59:05 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jan Krone: Bei der Frage der h&#246;chsten Reichweiten spielen ja wohl alle Medienformate mit. 

@ Uwe Sander: Sehr gute Hinweise, danke. Gerade auch f&#252;r die Spon-/Spiegel-Nutzungszeit. Zu beachten: Kahlmann beschreibt einen Trend, nicht die absoluten Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse.

@ Georg Vetter: Das Problem ist nat&#252;rlich, dass man heutzutage auch vor vollen S&#228;len dazu keine leichten L&#246;sungen verk&#252;nden kann. Lustig trotzdem, dass 2001 keiner kam.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan Krone: Bei der Frage der h&#246;chsten Reichweiten spielen ja wohl alle Medienformate mit. </p>
<p>@ Uwe Sander: Sehr gute Hinweise, danke. Gerade auch f&#252;r die Spon-/Spiegel-Nutzungszeit. Zu beachten: Kahlmann beschreibt einen Trend, nicht die absoluten Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse.</p>
<p>@ Georg Vetter: Das Problem ist nat&#252;rlich, dass man heutzutage auch vor vollen S&#228;len dazu keine leichten L&#246;sungen verk&#252;nden kann. Lustig trotzdem, dass 2001 keiner kam.</p>
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		<title>Von: Georg Vetter</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1463</link>
		<dc:creator>Georg Vetter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:43:45 +0000</pubDate>
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		<description>@ Uwe Sander: Im Jahr 2001 haben wir (Zeitungsakademie) zusammen mit dem BDZV ein Seminar unter dem Arbeitstitel &quot;Erl&#246;smodell Online&quot; angeboten. Damals fiel die Veranstaltung ins Wasser, weil sich nur zwei Teilnehmer angemeldet hatten. Wenn Verb&#228;nde heute solcherlei anbieten, platzen die S&#228;le aus den N&#228;hten.

@ Alexander Kahlmann: In praktisch allen Punkten 100% Zustimmung. Erlauben Sie mir eine Erg&#228;nzung: So wie die meisten regionalen/lokalen Zeitungsverlage heute aufgestellt sind, meistern sie die Konversion umso besser, je st&#228;rker sie von externen Dienstleistern dabei unterst&#252;tzt werden. Das Stichwort hei&#223;t: Querdenken! Und bereit sein, sich dabei helfen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Uwe Sander: Im Jahr 2001 haben wir (Zeitungsakademie) zusammen mit dem BDZV ein Seminar unter dem Arbeitstitel &#8220;Erl&#246;smodell Online&#8221; angeboten. Damals fiel die Veranstaltung ins Wasser, weil sich nur zwei Teilnehmer angemeldet hatten. Wenn Verb&#228;nde heute solcherlei anbieten, platzen die S&#228;le aus den N&#228;hten.</p>
<p>@ Alexander Kahlmann: In praktisch allen Punkten 100% Zustimmung. Erlauben Sie mir eine Erg&#228;nzung: So wie die meisten regionalen/lokalen Zeitungsverlage heute aufgestellt sind, meistern sie die Konversion umso besser, je st&#228;rker sie von externen Dienstleistern dabei unterst&#252;tzt werden. Das Stichwort hei&#223;t: Querdenken! Und bereit sein, sich dabei helfen zu lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Sander</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1462</link>
		<dc:creator>Uwe Sander</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 16:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>Klar machen publizistische Angebote im Web nur einen kleinen Bruchteil aus, egal ob man in Nutzungszeiten oder PIs rechnet. Das Web ist eben nicht blo&#223; eine Plattform f&#252;r Medienunternehmen, sondern eine Infrastruktur f&#252;r die Kommunikation aller mit allen. Daher macht es aber auch nur begrenzt Sinn, den mediatechnischen Reichweitenbegriff f&#252;r Social Networks oder Freemail-Account-Portale zu verwenden. Wir sprechen auch bei Kaffeekr&#228;nzchen oder Kegelvereinen nicht von Reichweiten und TKPs, und das aus gutem Grund: Versuche der werblichen Monetarisierung w&#228;ren genauso krampfhaft wie bei StudiVZ &amp; Co.

Unter den publizistischen Angeboten (soweit von IVW und AGOF erhoben)  dominiert im Web, wie in der realen Welt, General-Interest gegen&#252;ber Special Interest. Entb&#252;ndelung findet sicherlich statt. Doch vielleicht gibt es auch Grenzen der Entb&#252;ndelung; immerhin liefert die ACTA Hinweise darauf, dass die meisten Nutzer sich auf eine relativ kleine Zahl von Bookmarks beschr&#228;nken. 

Der &#252;ber alle Nutzer gerechnete Nutzungszeitanteil publizistischer Sites wirkt &#252;brigens auch dann noch nicht &#252;berw&#228;ltigend, wenn man ihn mit den Pendants der Gutenberg-Welt vergleicht. &#220;berschl&#228;gig gerechnet kommt z.B. SPON auf h&#246;chstens 10 % der Spiegel-Nutzungszeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar machen publizistische Angebote im Web nur einen kleinen Bruchteil aus, egal ob man in Nutzungszeiten oder PIs rechnet. Das Web ist eben nicht blo&#223; eine Plattform f&#252;r Medienunternehmen, sondern eine Infrastruktur f&#252;r die Kommunikation aller mit allen. Daher macht es aber auch nur begrenzt Sinn, den mediatechnischen Reichweitenbegriff f&#252;r Social Networks oder Freemail-Account-Portale zu verwenden. Wir sprechen auch bei Kaffeekr&#228;nzchen oder Kegelvereinen nicht von Reichweiten und TKPs, und das aus gutem Grund: Versuche der werblichen Monetarisierung w&#228;ren genauso krampfhaft wie bei StudiVZ &amp; Co.</p>
<p>Unter den publizistischen Angeboten (soweit von IVW und AGOF erhoben)  dominiert im Web, wie in der realen Welt, General-Interest gegen&#252;ber Special Interest. Entb&#252;ndelung findet sicherlich statt. Doch vielleicht gibt es auch Grenzen der Entb&#252;ndelung; immerhin liefert die ACTA Hinweise darauf, dass die meisten Nutzer sich auf eine relativ kleine Zahl von Bookmarks beschr&#228;nken. </p>
<p>Der &#252;ber alle Nutzer gerechnete Nutzungszeitanteil publizistischer Sites wirkt &#252;brigens auch dann noch nicht &#252;berw&#228;ltigend, wenn man ihn mit den Pendants der Gutenberg-Welt vergleicht. &#220;berschl&#228;gig gerechnet kommt z.B. SPON auf h&#246;chstens 10 % der Spiegel-Nutzungszeit.</p>
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	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1460</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:39:50 +0000</pubDate>
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		<description>jetzt habe ich es! gemeint ist wohl das &quot;daily me&quot;, zum 238ten mal....

???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>jetzt habe ich es! gemeint ist wohl das &#8220;daily me&#8221;, zum 238ten mal&#8230;.</p>
<p>???</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1459</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 15:31:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6592#comment-1459</guid>
		<description>@robin

nichts f&#252;r ungut, aber ein apfel schmeckt nun mal nicht nach birne ;)

was f&#252;r eine art journalismus betreibt denn ein gelbe-seiten-klon wie google? und wie willst du &quot;universaljournalismus&quot; mit &quot;social communities&quot; wie xing oder facebook oder der vz-familie vergleichen?

sicher nicht - also ein missverst&#228;ndnis. 

oder wollte der berater kahlmann gleich den gesamten journalismus abschaffen??

*lol*

bestimmt auch ein missverst&#228;ndnis...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@robin</p>
<p>nichts f&#252;r ungut, aber ein apfel schmeckt nun mal nicht nach birne ;)</p>
<p>was f&#252;r eine art journalismus betreibt denn ein gelbe-seiten-klon wie google? und wie willst du &#8220;universaljournalismus&#8221; mit &#8220;social communities&#8221; wie xing oder facebook oder der vz-familie vergleichen?</p>
<p>sicher nicht &#8211; also ein missverst&#228;ndnis. </p>
<p>oder wollte der berater kahlmann gleich den gesamten journalismus abschaffen??</p>
<p>*lol*</p>
<p>bestimmt auch ein missverst&#228;ndnis&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1458</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:59:14 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jan Krone: Universaljournalismus ist wohl General-Interest-Journalismus vertrieben in geb&#252;ndelter Form?

GI-Journalismus hat im Netz die h&#246;chsten Reichweiten? Das ich nicht lache. Das stimmt nicht: Portale, Soziale Netzwerke und Suchmaschinen sind viel reichweitenst&#228;rker.

Kleiner Forschungsantrag: Man nehme die PIs pro Monat auf allen GI-Journalismus-Sites, multipliziere sie mit ca. 15 Sekunden Site-Aufenthalt pro Minute und erh&#228;lt dann die Gesamtnutzungsdauer pro Monat dieser Angebote. Dann vergleiche man das mit der Gesamtnutzungsdauer pro Monat des Internets pro Monat durch alle Nutzer. So erh&#228;lt man den Nutzungszeitanteil der GI-Journalismussites - der einen nicht &#252;berw&#228;ltigen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan Krone: Universaljournalismus ist wohl General-Interest-Journalismus vertrieben in geb&#252;ndelter Form?</p>
<p>GI-Journalismus hat im Netz die h&#246;chsten Reichweiten? Das ich nicht lache. Das stimmt nicht: Portale, Soziale Netzwerke und Suchmaschinen sind viel reichweitenst&#228;rker.</p>
<p>Kleiner Forschungsantrag: Man nehme die PIs pro Monat auf allen GI-Journalismus-Sites, multipliziere sie mit ca. 15 Sekunden Site-Aufenthalt pro Minute und erh&#228;lt dann die Gesamtnutzungsdauer pro Monat dieser Angebote. Dann vergleiche man das mit der Gesamtnutzungsdauer pro Monat des Internets pro Monat durch alle Nutzer. So erh&#228;lt man den Nutzungszeitanteil der GI-Journalismussites &#8211; der einen nicht &#252;berw&#228;ltigen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1457</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:22:09 +0000</pubDate>
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		<description>hat berater und journalismusexperte kahlmann eigentlich auch erkl&#228;rt, was a) &quot;universaljournalismus&quot; und b) &quot;zielgruppenaffines angebot&quot; ist?

und wie das zusammenh&#228;ngt?

und vielleicht das identische darstellt?

oder nur eine verklausulierung von &quot;general interest&quot; und &quot;special interest&quot; aus der zeitschriftentypologie darstellt?

und warum haben universaljournalismus-angebote dann die h&#246;chsten gemessenen reichweiten auf klassischen und elektronischen oberfl&#228;chen?

und wo bleibt dann die typologie &quot;fachzeitschrift&quot;?

mich w&#252;rde an dieser stelle die korrelation zu michals einlassung auf &quot;lesen in deutschland 2008&quot; interessieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hat berater und journalismusexperte kahlmann eigentlich auch erkl&#228;rt, was a) &#8220;universaljournalismus&#8221; und b) &#8220;zielgruppenaffines angebot&#8221; ist?</p>
<p>und wie das zusammenh&#228;ngt?</p>
<p>und vielleicht das identische darstellt?</p>
<p>oder nur eine verklausulierung von &#8220;general interest&#8221; und &#8220;special interest&#8221; aus der zeitschriftentypologie darstellt?</p>
<p>und warum haben universaljournalismus-angebote dann die h&#246;chsten gemessenen reichweiten auf klassischen und elektronischen oberfl&#228;chen?</p>
<p>und wo bleibt dann die typologie &#8220;fachzeitschrift&#8221;?</p>
<p>mich w&#252;rde an dieser stelle die korrelation zu michals einlassung auf &#8220;lesen in deutschland 2008&#8243; interessieren&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1453</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 23:28:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ Uwe Sander und @ Matthias Schwenk: 

Die Aussagen von Kahlmann zum kostenpflichtigen Universaljournalismus halte ich leider f&#252;r richtig: 
a) Bislang wurde Journalismus in B&#252;ndeln vertrieben, die Zeitung oder Magazin hei&#223;en. Das waren sozusagen die CDs des Journalismus mit 10 Tracks. Jetzt kommen wir zunehmend zu Spezial-Publikationen, die Meedia, Netzpolitik oder Wahl.de hei&#223;en m&#246;gen. Die Texte werden zunehmend in Spezialumfeldern und entb&#252;ndelt konsumiert.

b) Das Netz mit seinen niedrigen Verbreitungskosten (Zeitungen kosten RICHTIG Geld in der Herstellung, ein Exemplar etwa 30 bis 50 Cent!) die kostenlose Verbreitung bef&#246;rdert, wird auch immer mehr Journalismus auf diese Weise vertrieben.

@ Matthias: Mit der Behauptung, Zeitungen h&#228;tten jetzt mehr Leser im Netz als in gedruckter Form muss man sehr vorsichtig umgehen. Bei der NYT mag das sogar knapp stimmen. Dabei werden aber zumeist Unique User pro Monat mit Leser pro Tag verglichen, was nat&#252;rlich methodischer Quark ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Uwe Sander und @ Matthias Schwenk: </p>
<p>Die Aussagen von Kahlmann zum kostenpflichtigen Universaljournalismus halte ich leider f&#252;r richtig:<br />
a) Bislang wurde Journalismus in B&#252;ndeln vertrieben, die Zeitung oder Magazin hei&#223;en. Das waren sozusagen die CDs des Journalismus mit 10 Tracks. Jetzt kommen wir zunehmend zu Spezial-Publikationen, die Meedia, Netzpolitik oder Wahl.de hei&#223;en m&#246;gen. Die Texte werden zunehmend in Spezialumfeldern und entb&#252;ndelt konsumiert.</p>
<p>b) Das Netz mit seinen niedrigen Verbreitungskosten (Zeitungen kosten RICHTIG Geld in der Herstellung, ein Exemplar etwa 30 bis 50 Cent!) die kostenlose Verbreitung bef&#246;rdert, wird auch immer mehr Journalismus auf diese Weise vertrieben.</p>
<p>@ Matthias: Mit der Behauptung, Zeitungen h&#228;tten jetzt mehr Leser im Netz als in gedruckter Form muss man sehr vorsichtig umgehen. Bei der NYT mag das sogar knapp stimmen. Dabei werden aber zumeist Unique User pro Monat mit Leser pro Tag verglichen, was nat&#252;rlich methodischer Quark ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1451</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 20:34:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Uwe Sander (Kommentar Nr. 10): Die Aussage, dass der kostenpflichtige Universaljournalismus an Bedeutung verliert, zweifle ich ebenfalls an. Zwar sinkt bei fast allen Zeitungen die Druckauflage stetig, daf&#252;r werden deren (kostenlose) Angebote im Netz immer st&#228;rker frequentiert. Die New York Times ist daf&#252;r das Paradebeispiel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Uwe Sander (Kommentar Nr. 10): Die Aussage, dass der kostenpflichtige Universaljournalismus an Bedeutung verliert, zweifle ich ebenfalls an. Zwar sinkt bei fast allen Zeitungen die Druckauflage stetig, daf&#252;r werden deren (kostenlose) Angebote im Netz immer st&#228;rker frequentiert. Die New York Times ist daf&#252;r das Paradebeispiel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Sander</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1450</link>
		<dc:creator>Uwe Sander</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 19:55:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6592#comment-1450</guid>
		<description>@Robin Meyer-Lucht: Einverstanden, Art. 5 ist prim&#228;r ein Freiheitsrecht. Die Erfahrung lehrt aber ja auch, dass freiheitliche Gesellschaften sich oft auf ein paar meritorische G&#252;ter verst&#228;ndigen - und m.E. per Saldo ganz gut damit fahren. Ich m&#246;chte - trotz aller Probleme, trotz aller berechtigten Kritik - die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender als B&#252;rger nicht missen. 

Zum paid content: Ebenfalls einverstanden. Ich wollte aber auch nur sagen, dass die gestiegene Zahlungsbereitschaft als Indikator f&#252;r Wertsch&#228;tzung zu sehen ist und insofern der &quot;kostenpflichtige Universaljournalismus&quot; im Qualit&#228;tssegment bisher aus Nutzersicht (!) an Bedeutung eher noch gewonnen hat. 
Kahlmann bleibt eine Erkl&#228;rung daf&#252;r schuldig, dass jetzt seine Bedeutung sinken soll. Und zugunsten welcher &quot;zielgruppenaffinen&quot; Gratisangebote das geschehen soll. Zielgruppenaffin gleich Special Interest? Oder soll SPON als zielgruppenaffin gelten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin Meyer-Lucht: Einverstanden, Art. 5 ist prim&#228;r ein Freiheitsrecht. Die Erfahrung lehrt aber ja auch, dass freiheitliche Gesellschaften sich oft auf ein paar meritorische G&#252;ter verst&#228;ndigen &#8211; und m.E. per Saldo ganz gut damit fahren. Ich m&#246;chte &#8211; trotz aller Probleme, trotz aller berechtigten Kritik &#8211; die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender als B&#252;rger nicht missen. </p>
<p>Zum paid content: Ebenfalls einverstanden. Ich wollte aber auch nur sagen, dass die gestiegene Zahlungsbereitschaft als Indikator f&#252;r Wertsch&#228;tzung zu sehen ist und insofern der &#8220;kostenpflichtige Universaljournalismus&#8221; im Qualit&#228;tssegment bisher aus Nutzersicht (!) an Bedeutung eher noch gewonnen hat.<br />
Kahlmann bleibt eine Erkl&#228;rung daf&#252;r schuldig, dass jetzt seine Bedeutung sinken soll. Und zugunsten welcher &#8220;zielgruppenaffinen&#8221; Gratisangebote das geschehen soll. Zielgruppenaffin gleich Special Interest? Oder soll SPON als zielgruppenaffin gelten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1448</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6592#comment-1448</guid>
		<description>@Robin Meyer-Lucht: das w&#252;rde streng logisch gesehen hei&#223;en, die jetzige Medienindustrie kann sich komplett verabschieden. Das war bei disruptiven Entwicklungsspr&#252;ngen fr&#252;her ja nicht anders, aus Pferdebesitzern wurden keine Autoproduzenten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin Meyer-Lucht: das w&#252;rde streng logisch gesehen hei&#223;en, die jetzige Medienindustrie kann sich komplett verabschieden. Das war bei disruptiven Entwicklungsspr&#252;ngen fr&#252;her ja nicht anders, aus Pferdebesitzern wurden keine Autoproduzenten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1446</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 16:06:33 +0000</pubDate>
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		<description>@ Christian Henner-Fehr: Laut Studie &quot;State of the News Media&quot; (http://carta.info/6510/state-of-the-newsmedia-09/) gibt es in den USA zunehmend Zweifel, ob die derzeitige Managergeneration der Zeitungsh&#228;user &#252;berhaupt die Visionen und die Durchsetzungskraft hat, die Nachrichtenindustrie neu zu erfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Christian Henner-Fehr: Laut Studie &#8220;State of the News Media&#8221; (<a href="http://carta.info/6510/state-of-the-newsmedia-09/" rel="nofollow">http://carta.info/6510/state-of-the-newsmedia-09/</a>) gibt es in den USA zunehmend Zweifel, ob die derzeitige Managergeneration der Zeitungsh&#228;user &#252;berhaupt die Visionen und die Durchsetzungskraft hat, die Nachrichtenindustrie neu zu erfinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Henner-Fehr</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1439</link>
		<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:53:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6592#comment-1439</guid>
		<description>&quot;Das Kernproblem der Verlage sind nicht ihre hohen Kosten, sondern ihre Inflexibilit&#228;t in den Strukturen und den K&#246;pfen.&quot;

Das klingt zwar sehr beeindruckend und die meisten werden zustimmend nicken. Wo sind aber diejenigen, die in Struktur und Kopf flexibel sind? Gibt es die (noch) nicht oder sind sie schon so erfolgreich, dass man sie im Mediengesch&#228;ft gar nicht mehr antreffen kann?

Ich w&#252;rde gerne eine andere Unterscheidung treffen, n&#228;mlich die zwischen mutig und nicht mutig. Ein (Gesch&#228;fts)-Modell, von dem wir wissen, das es funktioniert, gibt es nicht, d.h. wir alle m&#252;ssen uns auf eine Zukunft einlassen, von der wir eigentlich keine Ahnung haben. Da mag es Leute geben, die sehr flexibel sind, was die Gestaltung ihrer Zukunft angeht. Und trotzdem machen sie nicht den entscheidenden Schritt. Nicht weil sie unflexibel sind, sondern weil sie Angst vor der eigenen Courage haben.

Eigentlich ist das nicht wirklich neu, Unternehmertum hat schon immer so funktioniert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Kernproblem der Verlage sind nicht ihre hohen Kosten, sondern ihre Inflexibilit&#228;t in den Strukturen und den K&#246;pfen.&#8221;</p>
<p>Das klingt zwar sehr beeindruckend und die meisten werden zustimmend nicken. Wo sind aber diejenigen, die in Struktur und Kopf flexibel sind? Gibt es die (noch) nicht oder sind sie schon so erfolgreich, dass man sie im Mediengesch&#228;ft gar nicht mehr antreffen kann?</p>
<p>Ich w&#252;rde gerne eine andere Unterscheidung treffen, n&#228;mlich die zwischen mutig und nicht mutig. Ein (Gesch&#228;fts)-Modell, von dem wir wissen, das es funktioniert, gibt es nicht, d.h. wir alle m&#252;ssen uns auf eine Zukunft einlassen, von der wir eigentlich keine Ahnung haben. Da mag es Leute geben, die sehr flexibel sind, was die Gestaltung ihrer Zukunft angeht. Und trotzdem machen sie nicht den entscheidenden Schritt. Nicht weil sie unflexibel sind, sondern weil sie Angst vor der eigenen Courage haben.</p>
<p>Eigentlich ist das nicht wirklich neu, Unternehmertum hat schon immer so funktioniert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1435</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 11:39:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Matthias: Stimmt, letztlich spielen in Kahlmanns Pr&#228;sentation Aspekte, wie die sich ver&#228;ndernde Informationskultur und die sich radikal ver&#228;ndernde Medienlandschaft (inkl. Verlage m&#252;ssen programmieren k&#246;nnen) noch keine Rolle. So gesehen bleiben die &#220;berlegungen stark in der klassischen Sph&#228;re verhaftet. Stimmt schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Matthias: Stimmt, letztlich spielen in Kahlmanns Pr&#228;sentation Aspekte, wie die sich ver&#228;ndernde Informationskultur und die sich radikal ver&#228;ndernde Medienlandschaft (inkl. Verlage m&#252;ssen programmieren k&#246;nnen) noch keine Rolle. So gesehen bleiben die &#220;berlegungen stark in der klassischen Sph&#228;re verhaftet. Stimmt schon.</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6592/alexander-kahlmann-schickler-kostenpflichtiger-universaljournalismus/comment-page-1/#comment-1434</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 11:35:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Uwe Sander: In Artikel 5 GG steht nicht, dass Journalismus ein Kulturgut sei. Dabei ist die Formulierung &quot;werden gew&#228;hrleistet&quot; nat&#252;rlich stark interpretationsw&#252;rdig. Grunds&#228;tzlich ist meines Erachtens in Artikel 5 ein Freiheitsrecht verb&#252;rgt, nicht eine staatliche Interventionspflicht. Aber dar&#252;ber streiten die Verfassungsrechtler nat&#252;rlich.

Was w&#252;rde den Kulturgut konkret bedeuten: Anrecht auf gesellschaftliche Unterst&#252;tzung? Anrecht auf Produktion au&#223;erhalb der wirtschaftlichen Logik? Und ist dann nur der Qualit&#228;tsjournalismus Kulturgut?

Die Qualit&#228;tsmedien haben zwar in den letzten Jahren ihre Copy-Preise erh&#246;ht (um sinkende Anzeigeneinnahmen auszugleichen) - insgesamt konnten sie ihre Ums&#228;tze aber nicht steigern. Qualit&#228;tsjournalismus ist damit nur f&#252;r die Leser teurer geworden, es steht nicht mehr Geld f&#252;r Qualit&#228;tsjournalismus zur Verf&#252;gung.

danke f&#252;r den guten komentar,

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Uwe Sander: In Artikel 5 GG steht nicht, dass Journalismus ein Kulturgut sei. Dabei ist die Formulierung &#8220;werden gew&#228;hrleistet&#8221; nat&#252;rlich stark interpretationsw&#252;rdig. Grunds&#228;tzlich ist meines Erachtens in Artikel 5 ein Freiheitsrecht verb&#252;rgt, nicht eine staatliche Interventionspflicht. Aber dar&#252;ber streiten die Verfassungsrechtler nat&#252;rlich.</p>
<p>Was w&#252;rde den Kulturgut konkret bedeuten: Anrecht auf gesellschaftliche Unterst&#252;tzung? Anrecht auf Produktion au&#223;erhalb der wirtschaftlichen Logik? Und ist dann nur der Qualit&#228;tsjournalismus Kulturgut?</p>
<p>Die Qualit&#228;tsmedien haben zwar in den letzten Jahren ihre Copy-Preise erh&#246;ht (um sinkende Anzeigeneinnahmen auszugleichen) &#8211; insgesamt konnten sie ihre Ums&#228;tze aber nicht steigern. Qualit&#228;tsjournalismus ist damit nur f&#252;r die Leser teurer geworden, es steht nicht mehr Geld f&#252;r Qualit&#228;tsjournalismus zur Verf&#252;gung.</p>
<p>danke f&#252;r den guten komentar,</p>
<p>rml</p>
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