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	<title>Kommentare zu: Das neue Verst&#228;ndnis von &#8220;gut informiert&#8221; sein: Lesen, was Freunde lesen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<item>
		<title>Von: Lieber Hubert Burda, gegen Google helfen keine Gesetze &#8230; &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-3182</link>
		<dc:creator>Lieber Hubert Burda, gegen Google helfen keine Gesetze &#8230; &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 09:58:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und Partizipation. Der moderne Kunde will nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern intensiv beteiligt werden. Insbesondere die junge Generation nutzt Medien heute ganz anders als noch ihre Eltern. Dem [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Partizipation. Der moderne Kunde will nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern intensiv beteiligt werden. Insbesondere die junge Generation nutzt Medien heute ganz anders als noch ihre Eltern. Dem [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Blogs &#187; Ein Herz für Blogs &#8211; 5 Medienblogs abseits der Charts</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-2827</link>
		<dc:creator>Medial Digital &#8211; Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0&#187; Blogs &#187; Ein Herz für Blogs &#8211; 5 Medienblogs abseits der Charts</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:26:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schwenk ist Unternehmensberater und Social Software Spezialist. Seine absoluten gedanklichen Highlights  ver&#246;ffentlicht er bei meinem Lieblingsblog Carta (das hier nur kurz erw&#228;hnt wird, weil es als [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schwenk ist Unternehmensberater und Social Software Spezialist. Seine absoluten gedanklichen Highlights  ver&#246;ffentlicht er bei meinem Lieblingsblog Carta (das hier nur kurz erw&#228;hnt wird, weil es als [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aggregation ist die neue Ressource: Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Aggregation ist die neue Ressource: Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 15:13:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Rolle der Medien als vermittelnde bzw. &#252;berbringende Instanz schrumpft damit ohnehin. Die Leser im Internet tun ein &#220;briges, indem sie sich gegenseitig &#252;ber Social Networks auf interessante Inhalte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Rolle der Medien als vermittelnde bzw. &#252;berbringende Instanz schrumpft damit ohnehin. Die Leser im Internet tun ein &#220;briges, indem sie sich gegenseitig &#252;ber Social Networks auf interessante Inhalte [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Kostenlos-Kultur ? Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Kostenlos-Kultur ? Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:24:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - Das neue Verst&#228;ndnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8211; Das neue Verst&#228;ndnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Kann gutes Design Zeitungen retten? &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Kann gutes Design Zeitungen retten? &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 10:12:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Leser wieder f&#252;r Printmedien (zur&#252;ck) gewonnen werden k&#246;nnen, die l&#228;ngst ins Internet abgewandert [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Leser wieder f&#252;r Printmedien (zur&#252;ck) gewonnen werden k&#246;nnen, die l&#228;ngst ins Internet abgewandert [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Eggers &#187; Blog Archive &#187; Blogschau, verspätet</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1447</link>
		<dc:creator>Jan Eggers &#187; Blog Archive &#187; Blogschau, verspätet</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] das sei noch gar nicht richtig bei den klassischen Medien angekommen, argumentiert Matthias Schwenk in seiner lesenswerten und pr&#228;zisen Analyse. Er beschreibt, wie der Themen-Empfehlungsdienst Zeitung in der Generation Facebook l&#228;ngst durch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] das sei noch gar nicht richtig bei den klassischen Medien angekommen, argumentiert Matthias Schwenk in seiner lesenswerten und pr&#228;zisen Analyse. Er beschreibt, wie der Themen-Empfehlungsdienst Zeitung in der Generation Facebook l&#228;ngst durch [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: massenpublikum&#187; Blogarchiv &#187; Share Information!</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1389</link>
		<dc:creator>massenpublikum&#187; Blogarchiv &#187; Share Information!</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 18:14:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es ist wahrlich keine Neuigkeit, dass die technischen M&#246;glichkeiten und die niedrigen Barrieren im Web 2.0 dazu gef&#252;hrt haben, dass Mundpropaganda in ihrer Bedeutung zunimmt. Insofern k&#246;nnen sich WOM-Agenturen wie trnd - trotz der Wirtschaftskrise - nicht &#252;ber fehlende Auftr&#228;ge und Kunden beschweren. Martin Meyer-Gossner stellt in seinem englischsprachigen Posting zurecht fest: “People buying from people because people are relying on word-of-mouth from people they trust.” Und stellt zugleich die These auf, dass man k&#252;nftig vielleicht weniger umfasend werben und VIPs einsetzen sollte, sondern so genannte Social Testimonials f&#252;r ihren Einsatz belohnen sollte. Daran kn&#252;pft auch die Idee an, dass wir heute eigentlich nur noch das lesen, was uns unsere Freunde... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es ist wahrlich keine Neuigkeit, dass die technischen M&#246;glichkeiten und die niedrigen Barrieren im Web 2.0 dazu gef&#252;hrt haben, dass Mundpropaganda in ihrer Bedeutung zunimmt. Insofern k&#246;nnen sich WOM-Agenturen wie trnd &#8211; trotz der Wirtschaftskrise &#8211; nicht &#252;ber fehlende Auftr&#228;ge und Kunden beschweren. Martin Meyer-Gossner stellt in seinem englischsprachigen Posting zurecht fest: “People buying from people because people are relying on word-of-mouth from people they trust.” Und stellt zugleich die These auf, dass man k&#252;nftig vielleicht weniger umfasend werben und VIPs einsetzen sollte, sondern so genannte Social Testimonials f&#252;r ihren Einsatz belohnen sollte. Daran kn&#252;pft auch die Idee an, dass wir heute eigentlich nur noch das lesen, was uns unsere Freunde&#8230; [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Glaubst du dem Internet? &#124; schwarzdesign blog</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1328</link>
		<dc:creator>Glaubst du dem Internet? &#124; schwarzdesign blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 14:05:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und andere Newsfeeds sind das Medienverst&#228;ndnis der Zukunft. F&#252;r die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter f&#252;r die Informationsmassen im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und andere Newsfeeds sind das Medienverst&#228;ndnis der Zukunft. F&#252;r die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter f&#252;r die Informationsmassen im [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1310</link>
		<dc:creator>Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:09:38 +0000</pubDate>
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		<description>Re. 20 + 24:

&quot;Die Open-Source-Bewegung spielt nat&#252;rlich eine gro&#223;e Rolle im Medienwandel. Die Frage ist nur, wie sich das in Zahlen “einfangen” und darstellen l&#228;sst.&quot;

Kurz: Kaum. Man muss sich schon im Netzwerk mit den jeweiligen Machern befinden/besch&#228;ftigen. Aber die Zahlen sind nicht wichtig. Wichtig ist die qualitative Bedeutung.

Lang: Da ist sie wieder die journalistisch effiziente &quot;Frage der Bequemlichkeit&quot;. Aber genau da bohrt der entstehende Medienpluralismus in der Wunde der Verleger (und Journalisten). Was wir gerade bekommen ist ein direktes n:m Publizieren. Viele publizieren f&#252;r viele, ohne das Gesch&#228;ftsmodell der Gatekeeper. Nimmt man dann noch die nebelartigen Zahlen der OpenSource Anwendungen, die f&#252;r diese Kommunikation benutzt werden, dann scheitert man bzw. nimmt die einfacher zu erhaltenden Zahlen der propriet&#228;ren L&#246;sungen, die klassisch 1:n kommuniziert werden.

Man muss also &#252;ber die Qualit&#228;t argumentieren!

Der beliebte Platzhalter f&#252;r Relevanz &#039;Google hat zum Suchbegriff X -n-tausend Ergebnisse gefunden&#039; versagt genauso wie &#039;Facebook hat n-Millionen Benutzer&#039; oder &#039;Twitter w&#228;chst um den Faktor blabla-%&#039;.

Ich behaupte, dass die Open-Source-Bewegung &#252;berhaupt der wichtigste Faktor beim Entstehen dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenkommunikation ist. Erst der gemeinsame Wille von Programmierern und Inhalteerstellern die Information technisch und inhaltlich frei flie&#223;en zu lassen, hat diesen Medienwandel hervor gerufen.

Das Monopol der Information, gesammelt und verteilt auf antiquierten Produktionsmitteln, ist tot. Das passt bereits heute auch schon sehr gut auf den im Artikel hervorragend heraus gearbeiteten Web 1.0 Aspekt, sprich die Informationsportale sind Schnee von gestern. &#039;What would Google do?&#039; ist eine Frage, die nicht erst hohe Relevanz hat seit es das Buch gibt, sondern seit es Google gibt. Mit dem Erscheinen der &#039;Google Nachrichten&#039; hat die strategische Hilflosigkeit der Verlage angefangen. Das Vorbild wurde nicht genutzt sondern bis zum heutigen Tag bek&#228;mpft.

Was dem Journalismus bleibt ist die fundierte Information, die man auf Grund eigener Netzwerke handwerklich sauber gepr&#252;ft hat. &#039;Sauber pr&#252;fen&#039; ist allerdings kein Monopol, sondern eine Frage der Medienerziehung und des unmittelbar einsichtigen Eigenschutzes. Da steckt auch der Mehrwert und nicht in der Frage wie man Farbe aufs Papier bekommt.

Das Risiko einer Tatsachenbehauptung lernen Kinder sp&#228;testens im Kindergarten. Den Nutzen einer Marke, die saubere origin&#228;re Tatsachenbehauptungen und durchdachte Meinungsstr&#228;nge ver&#246;ffentlicht, muss man eben zuk&#252;nftig in dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenmedienszene, abklopfen.

Man nennt das im Internet &#039;conversion rate&#039; und eigentlich ist es ein alter (Medien-) Hut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Re. 20 + 24:</p>
<p>&#8220;Die Open-Source-Bewegung spielt nat&#252;rlich eine gro&#223;e Rolle im Medienwandel. Die Frage ist nur, wie sich das in Zahlen “einfangen” und darstellen l&#228;sst.&#8221;</p>
<p>Kurz: Kaum. Man muss sich schon im Netzwerk mit den jeweiligen Machern befinden/besch&#228;ftigen. Aber die Zahlen sind nicht wichtig. Wichtig ist die qualitative Bedeutung.</p>
<p>Lang: Da ist sie wieder die journalistisch effiziente &#8220;Frage der Bequemlichkeit&#8221;. Aber genau da bohrt der entstehende Medienpluralismus in der Wunde der Verleger (und Journalisten). Was wir gerade bekommen ist ein direktes n:m Publizieren. Viele publizieren f&#252;r viele, ohne das Gesch&#228;ftsmodell der Gatekeeper. Nimmt man dann noch die nebelartigen Zahlen der OpenSource Anwendungen, die f&#252;r diese Kommunikation benutzt werden, dann scheitert man bzw. nimmt die einfacher zu erhaltenden Zahlen der propriet&#228;ren L&#246;sungen, die klassisch 1:n kommuniziert werden.</p>
<p>Man muss also &#252;ber die Qualit&#228;t argumentieren!</p>
<p>Der beliebte Platzhalter f&#252;r Relevanz &#8216;Google hat zum Suchbegriff X -n-tausend Ergebnisse gefunden&#8217; versagt genauso wie &#8216;Facebook hat n-Millionen Benutzer&#8217; oder &#8216;Twitter w&#228;chst um den Faktor blabla-%&#8217;.</p>
<p>Ich behaupte, dass die Open-Source-Bewegung &#252;berhaupt der wichtigste Faktor beim Entstehen dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenkommunikation ist. Erst der gemeinsame Wille von Programmierern und Inhalteerstellern die Information technisch und inhaltlich frei flie&#223;en zu lassen, hat diesen Medienwandel hervor gerufen.</p>
<p>Das Monopol der Information, gesammelt und verteilt auf antiquierten Produktionsmitteln, ist tot. Das passt bereits heute auch schon sehr gut auf den im Artikel hervorragend heraus gearbeiteten Web 1.0 Aspekt, sprich die Informationsportale sind Schnee von gestern. &#8216;What would Google do?&#8217; ist eine Frage, die nicht erst hohe Relevanz hat seit es das Buch gibt, sondern seit es Google gibt. Mit dem Erscheinen der &#8216;Google Nachrichten&#8217; hat die strategische Hilflosigkeit der Verlage angefangen. Das Vorbild wurde nicht genutzt sondern bis zum heutigen Tag bek&#228;mpft.</p>
<p>Was dem Journalismus bleibt ist die fundierte Information, die man auf Grund eigener Netzwerke handwerklich sauber gepr&#252;ft hat. &#8216;Sauber pr&#252;fen&#8217; ist allerdings kein Monopol, sondern eine Frage der Medienerziehung und des unmittelbar einsichtigen Eigenschutzes. Da steckt auch der Mehrwert und nicht in der Frage wie man Farbe aufs Papier bekommt.</p>
<p>Das Risiko einer Tatsachenbehauptung lernen Kinder sp&#228;testens im Kindergarten. Den Nutzen einer Marke, die saubere origin&#228;re Tatsachenbehauptungen und durchdachte Meinungsstr&#228;nge ver&#246;ffentlicht, muss man eben zuk&#252;nftig in dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenmedienszene, abklopfen.</p>
<p>Man nennt das im Internet &#8216;conversion rate&#8217; und eigentlich ist es ein alter (Medien-) Hut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Themenblog &#187; Blog Archiv &#187; Glaubst du dem Internet?</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1302</link>
		<dc:creator>Themenblog &#187; Blog Archiv &#187; Glaubst du dem Internet?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 16:32:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und andere Newsfeeds sind das Medienverst&#228;ndnis der Zukunft. F&#252;r die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter f&#252;r die Informationsmassen im [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und andere Newsfeeds sind das Medienverst&#228;ndnis der Zukunft. F&#252;r die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter f&#252;r die Informationsmassen im [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin meyer-lucht</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1292</link>
		<dc:creator>robin meyer-lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>Dank an Bernd Graff, der auf S&#252;ddeutsche.de die Thesen von Matthias aufgriff:

&quot;Matthias Schwenk, einer der Autoren von Carta.info, schrieb Ende letzter Woche in einem Blogeintrag: &#039;Die j&#252;ngste, schon ganz mit dem Internet aufgewachsene Generation versteht unter &#039;gut informiert sein‘, dass sie dar&#252;ber im Bilde ist, was ihre Freunde im Netz gut finden: Das k&#246;nnen Videos auf YouTube sein, aber auch einzelne Artikel oder Diskussionen in einem Chatroom. Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsf&#252;hrern im pers&#246;nlichen Freundeskreis.&#039;&quot;

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468564

und Dank auch an Thomas Kn&#252;wer f&#252;r den Link:

http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2074

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dank an Bernd Graff, der auf S&#252;ddeutsche.de die Thesen von Matthias aufgriff:</p>
<p>&#8220;Matthias Schwenk, einer der Autoren von Carta.info, schrieb Ende letzter Woche in einem Blogeintrag: &#8216;Die j&#252;ngste, schon ganz mit dem Internet aufgewachsene Generation versteht unter &#8216;gut informiert sein‘, dass sie dar&#252;ber im Bilde ist, was ihre Freunde im Netz gut finden: Das k&#246;nnen Videos auf YouTube sein, aber auch einzelne Artikel oder Diskussionen in einem Chatroom. Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsf&#252;hrern im pers&#246;nlichen Freundeskreis.&#8217;&#8221;</p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468564" rel="nofollow">http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468564</a></p>
<p>und Dank auch an Thomas Kn&#252;wer f&#252;r den Link:</p>
<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2074" rel="nofollow">http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2074</a></p>
<p>rml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1287</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:15:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter Stawowy: Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass die Zeitungsverlage ihre Nische bei den &#228;lteren Lesern pflegen sollten. Die Frage ist nur, ab wann bei langsam aber stetig sinkenden Auflagen sich die Produktion gedruckter Zeitungen nicht mehr rechnet. Mit sinkender Reichweite werden die Werbetreibenden f&#252;r ihre Anzeigen immer weniger Geld zu zahlen bereit sein, da braucht es gar keine Wirtschaftskrise. Das &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2009/03/12/business/media/12papers.html?_r=1&amp;scp=2&amp;sq=newspapers&amp;st=cse&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zeitungssterben in den USA&lt;/a&gt; k&#246;nnte die Entwicklung bei uns vorwegnehmen.

Ganz verwegen k&#246;nnte man die Frage formulieren: Was m&#252;ssen Zeitungen im Internet anbieten, um dort so viel Geld zu verdienen, dass daraus noch f&#252;r sehr lange Zeit den &#228;lteren Lesern eine gedruckte Zeitung geliefert werden kann!?

@J&#246;rg Wittkewitz: Man muss Facebook nicht m&#246;gen. Man kann dieses Social Network aber stellvertretend f&#252;r eine Entwicklung sehen und versuchen, daraus Erkenntnisse abzuleiten und diese dann zur Diskussion stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter Stawowy: Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass die Zeitungsverlage ihre Nische bei den &#228;lteren Lesern pflegen sollten. Die Frage ist nur, ab wann bei langsam aber stetig sinkenden Auflagen sich die Produktion gedruckter Zeitungen nicht mehr rechnet. Mit sinkender Reichweite werden die Werbetreibenden f&#252;r ihre Anzeigen immer weniger Geld zu zahlen bereit sein, da braucht es gar keine Wirtschaftskrise. Das <a href="http://www.nytimes.com/2009/03/12/business/media/12papers.html?_r=1&#038;scp=2&#038;sq=newspapers&#038;st=cse" rel="nofollow">Zeitungssterben in den USA</a> k&#246;nnte die Entwicklung bei uns vorwegnehmen.</p>
<p>Ganz verwegen k&#246;nnte man die Frage formulieren: Was m&#252;ssen Zeitungen im Internet anbieten, um dort so viel Geld zu verdienen, dass daraus noch f&#252;r sehr lange Zeit den &#228;lteren Lesern eine gedruckte Zeitung geliefert werden kann!?</p>
<p>@J&#246;rg Wittkewitz: Man muss Facebook nicht m&#246;gen. Man kann dieses Social Network aber stellvertretend f&#252;r eine Entwicklung sehen und versuchen, daraus Erkenntnisse abzuleiten und diese dann zur Diskussion stellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1285</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 09:25:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6340#comment-1285</guid>
		<description>Eine Kommentatorin weiter oben schrieb, es handele sich um einen Text zum Medienwandel. Es gibt Autoren. Es gibt Redakteure, die deren Inhalte im Duktus an bestimmte &quot;Brands&quot; anpassen, die wir als Zeitungen beszeichnen. Die Herausgeber dieser Zeitungen kontrollieren diese Redakteure per Redaktionssitzung. Manche Zeitungsredakteure schreiben sogar noch selber.

Diese Struktur gibt es auch analog im Netz in diversen Ausfaltungen. Social Media lebt davon, dass sowohl die Redakteure als auch die Herausgeber so genannte &quot;middlemen&quot; sind. Wer in den letzten zehn Jahren mindestens einen der Bestseller zur &#214;konomie im Internetzeitalter gelesen hat, wird den Satz &quot;the web cuts out the middleman&quot; sicher schon inflation&#228;r gelesen haben (m&#252;ssen).

Es ist kein Medienwandel. Es ist ein Wandel der &#214;konomie, der eben in Gestalt von Social Media auch vor den Massenmedien nicht halt macht und daher die Massenmedien in Medienmassen verwandelt.

Facebook hat an dieser Stelle keine Bedeutung, da es 1001 M&#246;glichkeit gibt, Inhalte zu aggregieren. Facebook ist einfach ein Hafen f&#252;r die Generation Umh&#228;ngetasche und die Generation Wollm&#252;tze. Andere Generationen sind bei Sch&#252;lerVZ bzw. noch immer und immer wieder bei ICQ. Das Analogon zu Facebook ist der Bahnhofskiosk. Da aber die meisten Menschen heutzutage virtuell mobil sind, ist die Bahn nicht unbedingt der Knotenpunkt, an dem Menschen vorbeikommen sondern eben die Sozialen Netzwerke.

Es w&#228;re sch&#246;n, wenn bei der ewigen Mediennabelschau in Duldungsstarre  ein klein wenig Ross und Reiter differenziert werden. Dann kann es auch ein angemessene Strategienotion geben, die &#252;ber Werbeverhalten und technische Kan&#228;le hinausreicht und damit ein Halbwertszeit &#252;ber 14 Tage hinaus erzielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kommentatorin weiter oben schrieb, es handele sich um einen Text zum Medienwandel. Es gibt Autoren. Es gibt Redakteure, die deren Inhalte im Duktus an bestimmte &#8220;Brands&#8221; anpassen, die wir als Zeitungen beszeichnen. Die Herausgeber dieser Zeitungen kontrollieren diese Redakteure per Redaktionssitzung. Manche Zeitungsredakteure schreiben sogar noch selber.</p>
<p>Diese Struktur gibt es auch analog im Netz in diversen Ausfaltungen. Social Media lebt davon, dass sowohl die Redakteure als auch die Herausgeber so genannte &#8220;middlemen&#8221; sind. Wer in den letzten zehn Jahren mindestens einen der Bestseller zur &#214;konomie im Internetzeitalter gelesen hat, wird den Satz &#8220;the web cuts out the middleman&#8221; sicher schon inflation&#228;r gelesen haben (m&#252;ssen).</p>
<p>Es ist kein Medienwandel. Es ist ein Wandel der &#214;konomie, der eben in Gestalt von Social Media auch vor den Massenmedien nicht halt macht und daher die Massenmedien in Medienmassen verwandelt.</p>
<p>Facebook hat an dieser Stelle keine Bedeutung, da es 1001 M&#246;glichkeit gibt, Inhalte zu aggregieren. Facebook ist einfach ein Hafen f&#252;r die Generation Umh&#228;ngetasche und die Generation Wollm&#252;tze. Andere Generationen sind bei Sch&#252;lerVZ bzw. noch immer und immer wieder bei ICQ. Das Analogon zu Facebook ist der Bahnhofskiosk. Da aber die meisten Menschen heutzutage virtuell mobil sind, ist die Bahn nicht unbedingt der Knotenpunkt, an dem Menschen vorbeikommen sondern eben die Sozialen Netzwerke.</p>
<p>Es w&#228;re sch&#246;n, wenn bei der ewigen Mediennabelschau in Duldungsstarre  ein klein wenig Ross und Reiter differenziert werden. Dann kann es auch ein angemessene Strategienotion geben, die &#252;ber Werbeverhalten und technische Kan&#228;le hinausreicht und damit ein Halbwertszeit &#252;ber 14 Tage hinaus erzielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1279</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 23:29:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=6340#comment-1279</guid>
		<description>Das Thema Demografie ist sehr wichtig. Ich habe ein paar Zahlen dazu zusammengestellt und werde hoffentlich demn&#228;chst dazu kommen, die mal wegzubloggen. Nur: Der demografische Faktor wird uns nicht vor dem Medienwandel retten. Im schlimmsten Fall bespa&#223;en wir hier eine Senioren-Gesellschaft mit Analogmedien, w&#228;hrend sich die digitale &#214;ffentlichkeit in j&#252;ngeren Gesellschaften durchsetzt. Wollen wir mal nicht hoffen, dass es so schlimm wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Demografie ist sehr wichtig. Ich habe ein paar Zahlen dazu zusammengestellt und werde hoffentlich demn&#228;chst dazu kommen, die mal wegzubloggen. Nur: Der demografische Faktor wird uns nicht vor dem Medienwandel retten. Im schlimmsten Fall bespa&#223;en wir hier eine Senioren-Gesellschaft mit Analogmedien, w&#228;hrend sich die digitale &#214;ffentlichkeit in j&#252;ngeren Gesellschaften durchsetzt. Wollen wir mal nicht hoffen, dass es so schlimm wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter Stawowy</title>
		<link>http://carta.info/6340/facebook-gut-informiert-zeitung/comment-page-1/#comment-1276</link>
		<dc:creator>Peter Stawowy</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 21:20:30 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverst&#228;ndlich geh&#246;rt aus gesellschaftlicher Sicht die Zukunft den Jungen. Aber aus der Sicht des Verlages, der sein bisheriges Gesch&#228;ftsmodell nicht loslassen mag - da geh&#246;rt tats&#228;chlich die Zukunft den Alten. 

Ich habe keine Zahlen dazu, mir aber jetzt mehrfach erz&#228;hlen lassen, dass bei den Volksmusik-Sendungen der &#214;R-Dritten die Zuschauer nachwachsen. D.h. die &#228;lteren Zuschauer sterben zwar weg - aber die &quot;j&#252;ngeren&quot; wachsen nach und schalten ebenfalls ein. Eine in meinen Augen (noch?!) schreckliche Vorstellung - aber offenbar wahr. 

Wenn man nun argumentiert, dass das Informationsinteresse bei Jugendlichen anders ist als bei &#196;lteren, sich also mit der Zeit ver&#228;ndert - w&#228;re das nicht ein Argument f&#252;r die Zeitung, wie sie ist? Ich muss bei der Selbstbeobachtung leider feststellen, dass man mit fortschreitendem Alter und sich damit einhergehend ver&#228;nderndem Informationsinteresse (f&#252;r mich sind auf einmal Partys nicht mehr so interessant wie Lokalpolitik) gegenw&#228;rtig nicht an der Lokalzeitung vorbeikommt. 

Ich will hier gar nicht den Ketzer geben - die Argumentation aus dem Text ist schon richtig: Ein Verlag ist gut beraten, sich den unterschiedlichen Nutzungsgruppen zu &#246;ffnen. Und es w&#228;re auch dringend angeraten, den jungen Zielgruppen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich teile aber nicht die Meinung, dass davon allein das &#220;berleben der Verlage abh&#228;ngt oder das bestehende Gesch&#228;ftsmodell sich deswegen gar erledigt hat. 

Im Gegenteil: Wenn die Werbetreibenden den Ratschl&#228;gen aus dem Text folgen (womit sie gut beraten w&#228;ren), wird daraus folgen, dass die Zeitungen h&#252;bsch ihre Nische bei den Senioren findet. Zumals sich die Angebote f&#252;r junge Internetnutzer und ganz junge Leser von Verlagen gegenw&#228;rtig und offenbar auch langfristig nicht refinanzieren lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverst&#228;ndlich geh&#246;rt aus gesellschaftlicher Sicht die Zukunft den Jungen. Aber aus der Sicht des Verlages, der sein bisheriges Gesch&#228;ftsmodell nicht loslassen mag &#8211; da geh&#246;rt tats&#228;chlich die Zukunft den Alten. </p>
<p>Ich habe keine Zahlen dazu, mir aber jetzt mehrfach erz&#228;hlen lassen, dass bei den Volksmusik-Sendungen der &#214;R-Dritten die Zuschauer nachwachsen. D.h. die &#228;lteren Zuschauer sterben zwar weg &#8211; aber die &#8220;j&#252;ngeren&#8221; wachsen nach und schalten ebenfalls ein. Eine in meinen Augen (noch?!) schreckliche Vorstellung &#8211; aber offenbar wahr. </p>
<p>Wenn man nun argumentiert, dass das Informationsinteresse bei Jugendlichen anders ist als bei &#196;lteren, sich also mit der Zeit ver&#228;ndert &#8211; w&#228;re das nicht ein Argument f&#252;r die Zeitung, wie sie ist? Ich muss bei der Selbstbeobachtung leider feststellen, dass man mit fortschreitendem Alter und sich damit einhergehend ver&#228;nderndem Informationsinteresse (f&#252;r mich sind auf einmal Partys nicht mehr so interessant wie Lokalpolitik) gegenw&#228;rtig nicht an der Lokalzeitung vorbeikommt. </p>
<p>Ich will hier gar nicht den Ketzer geben &#8211; die Argumentation aus dem Text ist schon richtig: Ein Verlag ist gut beraten, sich den unterschiedlichen Nutzungsgruppen zu &#246;ffnen. Und es w&#228;re auch dringend angeraten, den jungen Zielgruppen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich teile aber nicht die Meinung, dass davon allein das &#220;berleben der Verlage abh&#228;ngt oder das bestehende Gesch&#228;ftsmodell sich deswegen gar erledigt hat. </p>
<p>Im Gegenteil: Wenn die Werbetreibenden den Ratschl&#228;gen aus dem Text folgen (womit sie gut beraten w&#228;ren), wird daraus folgen, dass die Zeitungen h&#252;bsch ihre Nische bei den Senioren findet. Zumals sich die Angebote f&#252;r junge Internetnutzer und ganz junge Leser von Verlagen gegenw&#228;rtig und offenbar auch langfristig nicht refinanzieren lassen.</p>
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