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	<title>Kommentare zu: Die Droge der Musikwirtschaft</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 16:26:59 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: M.Siedler</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-3140</link>
		<dc:creator>M.Siedler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 22:13:26 +0000</pubDate>
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		<description>Also...vorweg : Ich bin gro&#223;er Fan von Motor FM.  Aber die Problematik liegt heute in einem anderen Verbraucher verhalten. Ich bem&#252;he mich mal Fremdw&#246;rter weg zu lassen. Wenn ein album im Regal steht und 14,95 € kostet, denke ich als junger Mensch an einen CD-Rohling der mich vielleicht 0,79 € kostet. Klar w&#252;rde ich auch als Teenager gerne das original in den H&#228;nden halten, denn da gibt es ein Songbook auf Hochglanz und die CD ist halt im besserer Qualit&#228;t. Versaut haben es die Major-Labels mit ihren hohen Preisen. Dazu kommt nat&#252;rlich das Internet. Wenn mich ein Titel interessiert, suche ich solange im Netz bis ich ihn komplett - ohne St&#246;rungen  - ohne Viren - und brandneu bekommen kann.  Ganz einfach. Dass die K&#252;nstler leer ausgehen ist mir schnuppe. Bei Zahlen von Millionen die eine Madonna
oder ein Robbie Williams bekommen, trifft es ja keinen Armen. Aber leider trifft es alle anderen auch. Diese Erkenntnis ist bis heute nicht vorhanden. Junge Bands die absolut gro&#223;es Potenzial haben, scheitern daran dass Musik kein Geld bringt. Also
warum dann noch sein &quot;Geistiges Werk&quot; bei der GEMA anmelden. Alle Hoffen auf eine Entdeckung durch ein Major-Label. Aber selbst wenn der erste Song L&#228;uft und der Zweite floppt, dann sitzen sie wieder als Kassiererin im Zoo oder bei Futterhaus um Regale auf zu f&#252;llen. Die L&#246;sung f&#252;r die Musikwirtschaft, die im Moment auf er Intensiv-Station liegt, suchen alle so krampfhaft. Dabei liegt die L&#246;sung direkt vor ihnen. Ja- auch Sie von Motor-FM meine ich. Aber das Sch&#246;ne ist ihr kommt nicht drauf, weil euer Ego zu stark ausgepr&#228;gt ist. Daher mal hier eine Denksportaufgabe :
entschl&#252;sseln Sie den Satz &quot; Gemeinsam sind wir stark&quot; und haben weniger Kosten
(Betriebswirtschaftlich gesehen). Da k&#246;nnt ihr noch soviel Kopierschutz entwerfen und Goodies als Radiosender rauswerfen. Die Jungend heute tickt anders.
Ok. Noch ein Tip : Musik kostenlos anbieten.
Oh Gott, was f&#252;r eine Forderung. Aber mehr Geld kann man nicht damit verdienen,
als das was man dann bekommt. Ihr w&#252;rdet euch wundern, es ist eine reine Gelddruckmaschiene. noch Fragen Herr Renner ? Rufen Sie mich doch einfach an :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also&#8230;vorweg : Ich bin gro&#223;er Fan von Motor FM.  Aber die Problematik liegt heute in einem anderen Verbraucher verhalten. Ich bem&#252;he mich mal Fremdw&#246;rter weg zu lassen. Wenn ein album im Regal steht und 14,95 € kostet, denke ich als junger Mensch an einen CD-Rohling der mich vielleicht 0,79 € kostet. Klar w&#252;rde ich auch als Teenager gerne das original in den H&#228;nden halten, denn da gibt es ein Songbook auf Hochglanz und die CD ist halt im besserer Qualit&#228;t. Versaut haben es die Major-Labels mit ihren hohen Preisen. Dazu kommt nat&#252;rlich das Internet. Wenn mich ein Titel interessiert, suche ich solange im Netz bis ich ihn komplett &#8211; ohne St&#246;rungen  &#8211; ohne Viren &#8211; und brandneu bekommen kann.  Ganz einfach. Dass die K&#252;nstler leer ausgehen ist mir schnuppe. Bei Zahlen von Millionen die eine Madonna<br />
oder ein Robbie Williams bekommen, trifft es ja keinen Armen. Aber leider trifft es alle anderen auch. Diese Erkenntnis ist bis heute nicht vorhanden. Junge Bands die absolut gro&#223;es Potenzial haben, scheitern daran dass Musik kein Geld bringt. Also<br />
warum dann noch sein &#8220;Geistiges Werk&#8221; bei der GEMA anmelden. Alle Hoffen auf eine Entdeckung durch ein Major-Label. Aber selbst wenn der erste Song L&#228;uft und der Zweite floppt, dann sitzen sie wieder als Kassiererin im Zoo oder bei Futterhaus um Regale auf zu f&#252;llen. Die L&#246;sung f&#252;r die Musikwirtschaft, die im Moment auf er Intensiv-Station liegt, suchen alle so krampfhaft. Dabei liegt die L&#246;sung direkt vor ihnen. Ja- auch Sie von Motor-FM meine ich. Aber das Sch&#246;ne ist ihr kommt nicht drauf, weil euer Ego zu stark ausgepr&#228;gt ist. Daher mal hier eine Denksportaufgabe :<br />
entschl&#252;sseln Sie den Satz &#8221; Gemeinsam sind wir stark&#8221; und haben weniger Kosten<br />
(Betriebswirtschaftlich gesehen). Da k&#246;nnt ihr noch soviel Kopierschutz entwerfen und Goodies als Radiosender rauswerfen. Die Jungend heute tickt anders.<br />
Ok. Noch ein Tip : Musik kostenlos anbieten.<br />
Oh Gott, was f&#252;r eine Forderung. Aber mehr Geld kann man nicht damit verdienen,<br />
als das was man dann bekommt. Ihr w&#252;rdet euch wundern, es ist eine reine Gelddruckmaschiene. noch Fragen Herr Renner ? Rufen Sie mich doch einfach an :-)</p>
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		<title>Von: Das neue Verständnis von &#8220;gut informiert&#8221; sein: Lesen, was Freunde lesen &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-1207</link>
		<dc:creator>Das neue Verständnis von &#8220;gut informiert&#8221; sein: Lesen, was Freunde lesen &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:59:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schl&#252;&#223;el zum Erfolg liegt im Verst&#228;ndnis der Mediennutzung verschiedener Alters- und Zielgruppen. Nur wer sein Angebot entsprechend anpassen kann, wird auf Dauer &#252;berleben k&#246;nnen. Den [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schl&#252;&#223;el zum Erfolg liegt im Verst&#228;ndnis der Mediennutzung verschiedener Alters- und Zielgruppen. Nur wer sein Angebot entsprechend anpassen kann, wird auf Dauer &#252;berleben k&#246;nnen. Den [...]</p>
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		<title>Von: Herr Schmitz</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-1131</link>
		<dc:creator>Herr Schmitz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 16:30:52 +0000</pubDate>
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		<description>mit dem einzug der theorie eines medianw&#228;hlers in g&#228;ngige marketingstrategien ging die branche meines erachtens viel mehr den bach runter als durch etwaige neue medien &#252;ber die musik heutzutage ihre distribution findet. wer jetzt weint, ist der, der eben dank der un&#252;bersichtlichkeit des internets seinen median nicht mehr findet und &#252;ber sinkende zahlen und qualit&#228;t meckert. wovon motor.fm im &#252;brigen sehr wohl betroffen ist. ;) 
avantgarde w&#228;re weiterhin ohne probleme zu bewerkstelligen, nur fehlen dazu allerorts die eier, da exklusive aussergew&#246;hnlichkeit auch immer heisst, dass man sich von der mitte weg bewegt. und das will der treudoofe radiosender genausowenig wie das dicke label, da die furcht vom boss, ergo der fehlenden quote gr&#246;&#223;er ist als der fruchtbare antrieb, neue wege einzuschlagen.
die medienbranche hat sich selbst ausgetrickst. und das &quot;recht&quot; (eher notwendigkeit) sich auf anderen plattformen zu tummeln, verdient sich jeder, der ein bisschen geschmack und lust auf demokratischen medienkonsum (der eben nicht zwangsl&#228;ufig illegal ist, genug labels bemustern blogs, musikseiten im gro&#223;en stil) hat. 
solche ph&#228;nomene wieder soziologisch zu zerbr&#246;seln, hilft niemandem, ausser eben dem ewig gestrigen, der sich nicht traut ins frische nass zu springen, ohne sich zumindest noch durch festes klammern an die leiter die flucht aus dem becken offen zu halten. die medienbranche hat sich von ihrer h&#246;rerschaft entfernt, eben nicht umgekehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mit dem einzug der theorie eines medianw&#228;hlers in g&#228;ngige marketingstrategien ging die branche meines erachtens viel mehr den bach runter als durch etwaige neue medien &#252;ber die musik heutzutage ihre distribution findet. wer jetzt weint, ist der, der eben dank der un&#252;bersichtlichkeit des internets seinen median nicht mehr findet und &#252;ber sinkende zahlen und qualit&#228;t meckert. wovon motor.fm im &#252;brigen sehr wohl betroffen ist. ;)<br />
avantgarde w&#228;re weiterhin ohne probleme zu bewerkstelligen, nur fehlen dazu allerorts die eier, da exklusive aussergew&#246;hnlichkeit auch immer heisst, dass man sich von der mitte weg bewegt. und das will der treudoofe radiosender genausowenig wie das dicke label, da die furcht vom boss, ergo der fehlenden quote gr&#246;&#223;er ist als der fruchtbare antrieb, neue wege einzuschlagen.<br />
die medienbranche hat sich selbst ausgetrickst. und das &#8220;recht&#8221; (eher notwendigkeit) sich auf anderen plattformen zu tummeln, verdient sich jeder, der ein bisschen geschmack und lust auf demokratischen medienkonsum (der eben nicht zwangsl&#228;ufig illegal ist, genug labels bemustern blogs, musikseiten im gro&#223;en stil) hat.<br />
solche ph&#228;nomene wieder soziologisch zu zerbr&#246;seln, hilft niemandem, ausser eben dem ewig gestrigen, der sich nicht traut ins frische nass zu springen, ohne sich zumindest noch durch festes klammern an die leiter die flucht aus dem becken offen zu halten. die medienbranche hat sich von ihrer h&#246;rerschaft entfernt, eben nicht umgekehrt.</p>
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	<item>
		<title>Von: hubert</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-1130</link>
		<dc:creator>hubert</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:30:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5934#comment-1130</guid>
		<description>Genau: moderne Jugendkultur war immer auch der mediale Spiegel des hormonell induzierten Cuts von Papa/Mutti (industriell gest&#252;tzt von ein paar Leuchtturmw&#228;rtern aus der jeweiligen Elterngeneration). 

Und wenn die Generation Rock&#039;n&#039;Roll zwar langsam aber sicher fertig geriestert hat, ehemalige Kommunenbewohner sich auf&#039;s betreute Wohnen vorbereiten und Mick Jagger (82) als generationen&#252;bergreifende Postpubert&#228;tsikone auch irgendwann in den Popkulturhimmel auffahren wird, hat sich das System der industrialisierten Abgrenzungsproduktwelt Musik dann auch zwangsl&#228;ufig ins Nirvana (hehe) der selbstreferentiellen Bedeutungslosigkeit bef&#246;rdert. 
Wie soll man auch vern&#252;nftig pubertieren, wenn man auch beim krudesten Konzert auf Onkel Peter oder Tante Emma treffen kann, Papi im Auto immer MotorFM h&#246;rt und nicht mal die schlimmsten Drogenexzesse der aktuellen musikalischen Vorbilder den Erziehungsberechtigten noch schrecken k&#246;nnen (&quot;Also Jim Morrison war in den seinem Alter schon l&#228;ngst tot ...&quot;)

In der bildenden Kunst heisst die Avantgarde von gestern auch immer noch modern und ist l&#228;ngst zur akademischen Konvention erstarrt und dem Anspruch der institutionalisierten Revolution wird auch die gleichnamige mexikanische Regierungspartei nicht wirklich gerecht. Ein Teufelskreis. Muss meine Tochter sich jetzt den Zipfelbuben zu wenden, um mich zu schocken? Oder ist sie damit nicht auch gleich wieder Teil einer zuh&#246;renden Mehrheit?

Dem musikalisch-industriellen Komplex bleiben nur die gentechnisch erzeugten Wackelkandidaten. Die Chartbefriedigungsapparate sind zu aufw&#228;ndig, zu schwerf&#228;llig. 
F&#252;r die Popkulturindustrie bleibt nur eines: vom ZDF lernen heisst siegen lernen. Wenn deine Zielgruppe das Durchschnittsalter 60+ erreicht hat, musst du halt den Ton etwas lauter drehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau: moderne Jugendkultur war immer auch der mediale Spiegel des hormonell induzierten Cuts von Papa/Mutti (industriell gest&#252;tzt von ein paar Leuchtturmw&#228;rtern aus der jeweiligen Elterngeneration). </p>
<p>Und wenn die Generation Rock&#8217;n'Roll zwar langsam aber sicher fertig geriestert hat, ehemalige Kommunenbewohner sich auf&#8217;s betreute Wohnen vorbereiten und Mick Jagger (82) als generationen&#252;bergreifende Postpubert&#228;tsikone auch irgendwann in den Popkulturhimmel auffahren wird, hat sich das System der industrialisierten Abgrenzungsproduktwelt Musik dann auch zwangsl&#228;ufig ins Nirvana (hehe) der selbstreferentiellen Bedeutungslosigkeit bef&#246;rdert.<br />
Wie soll man auch vern&#252;nftig pubertieren, wenn man auch beim krudesten Konzert auf Onkel Peter oder Tante Emma treffen kann, Papi im Auto immer MotorFM h&#246;rt und nicht mal die schlimmsten Drogenexzesse der aktuellen musikalischen Vorbilder den Erziehungsberechtigten noch schrecken k&#246;nnen (&#8220;Also Jim Morrison war in den seinem Alter schon l&#228;ngst tot &#8230;&#8221;)</p>
<p>In der bildenden Kunst heisst die Avantgarde von gestern auch immer noch modern und ist l&#228;ngst zur akademischen Konvention erstarrt und dem Anspruch der institutionalisierten Revolution wird auch die gleichnamige mexikanische Regierungspartei nicht wirklich gerecht. Ein Teufelskreis. Muss meine Tochter sich jetzt den Zipfelbuben zu wenden, um mich zu schocken? Oder ist sie damit nicht auch gleich wieder Teil einer zuh&#246;renden Mehrheit?</p>
<p>Dem musikalisch-industriellen Komplex bleiben nur die gentechnisch erzeugten Wackelkandidaten. Die Chartbefriedigungsapparate sind zu aufw&#228;ndig, zu schwerf&#228;llig.<br />
F&#252;r die Popkulturindustrie bleibt nur eines: vom ZDF lernen heisst siegen lernen. Wenn deine Zielgruppe das Durchschnittsalter 60+ erreicht hat, musst du halt den Ton etwas lauter drehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-1128</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 13:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>Lustig, wie Herr Renner einerseits &#252;ber den Zahlenwahn der Musikindustrie spottet - aber gleichzeitig seine These &#252;ber eine ebenso nichtssagende Zahl zu st&#252;tzen versucht.
&quot;69% der Musik wird laut letzter GfK Studie von Menschen &#252;ber 30&quot; gekauft? Eben - alle anderen zahlen schon lange nicht mehr f&#252;r Musik. Allein die Idee einer zentralen Musikerfassung: in Zeiten des Long Tails vollkommen absurd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig, wie Herr Renner einerseits &#252;ber den Zahlenwahn der Musikindustrie spottet &#8211; aber gleichzeitig seine These &#252;ber eine ebenso nichtssagende Zahl zu st&#252;tzen versucht.<br />
&#8220;69% der Musik wird laut letzter GfK Studie von Menschen &#252;ber 30&#8243; gekauft? Eben &#8211; alle anderen zahlen schon lange nicht mehr f&#252;r Musik. Allein die Idee einer zentralen Musikerfassung: in Zeiten des Long Tails vollkommen absurd.</p>
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		<title>Von: Bernd</title>
		<link>http://carta.info/5934/die-droge-der-musikwirtschaft/comment-page-1/#comment-1127</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 13:04:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5934#comment-1127</guid>
		<description>Als Mensch, der Ende der 60er, Anfang der 70er via Musik von Led Zeppelin, Deep Purple, Colosseum etc. musikalisch sozialisiert wurde, kaufe ich heute (damals war das monet&#228;r immer etwas schwierig) LP&#039;s, CD&#039;s und DVD&#039;s nach, zahle da schon mal Preise, die den ach so aktuellen Top-Hits kaum nachstehen. Manche der &quot;alten Herren&quot; haben bis heute noch etwas zu bieten, was man im modernen &quot;easy listening&quot;-Musikbrei schmerzhaft vermisst. Wobei, deren Ticket-Preisvorstellungen heutzutage muss man nicht unbedingt nachkommen, die DVD tut&#039;s auch. 

Um gleich auch mal in deutschen Gefilden - musikalisch sowie inhaltlich - zu bleiben, die erste Nina Hagen LP von 1978 halte ich in Ehren und auch BAP ist bei (mangels &quot;k&#246;lsch&quot; nachzulesenden Texten)  immer noch erste Wahl.

Blue-Ray und &#228;hnliches bleibt mir aussen vor. Die Doppel-DVD von Cream (Royal-Albert-Hall / 2005) ist mir Stand der Technik genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mensch, der Ende der 60er, Anfang der 70er via Musik von Led Zeppelin, Deep Purple, Colosseum etc. musikalisch sozialisiert wurde, kaufe ich heute (damals war das monet&#228;r immer etwas schwierig) LP&#8217;s, CD&#8217;s und DVD&#8217;s nach, zahle da schon mal Preise, die den ach so aktuellen Top-Hits kaum nachstehen. Manche der &#8220;alten Herren&#8221; haben bis heute noch etwas zu bieten, was man im modernen &#8220;easy listening&#8221;-Musikbrei schmerzhaft vermisst. Wobei, deren Ticket-Preisvorstellungen heutzutage muss man nicht unbedingt nachkommen, die DVD tut&#8217;s auch. </p>
<p>Um gleich auch mal in deutschen Gefilden &#8211; musikalisch sowie inhaltlich &#8211; zu bleiben, die erste Nina Hagen LP von 1978 halte ich in Ehren und auch BAP ist bei (mangels &#8220;k&#246;lsch&#8221; nachzulesenden Texten)  immer noch erste Wahl.</p>
<p>Blue-Ray und &#228;hnliches bleibt mir aussen vor. Die Doppel-DVD von Cream (Royal-Albert-Hall / 2005) ist mir Stand der Technik genug.</p>
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