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	<title>Kommentare zu: Wegdefinieren, was ist: Wie die EU den Diebstahl von Liedern, Filmen und Texten f&#246;rdert</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:43:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland (Teil 2 von 3) » netzwertig.com</title>
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		<dc:creator>Deutschland degeneriert in ein Entwicklungsland (Teil 2 von 3) » netzwertig.com</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:00:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu oft durch reaktion&#228;re Texte wie diesen auf (oder ins Surreale gehende Forderungen wie der, dass Google f&#252;r seinen Index zur Verantwortung gezogen werden solle ). Mehr Regulierung ist die L&#246;sung f&#252;r alle auftretenden Probleme durch den vom Netz ausgel&#246;sten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu oft durch reaktion&#228;re Texte wie diesen auf (oder ins Surreale gehende Forderungen wie der, dass Google f&#252;r seinen Index zur Verantwortung gezogen werden solle ). Mehr Regulierung ist die L&#246;sung f&#252;r alle auftretenden Probleme durch den vom Netz ausgel&#246;sten [...]</p>
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		<title>Von: Pirate Bay versenkt. Wird nun alles gut? &#8212; CARTA</title>
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		<dc:creator>Pirate Bay versenkt. Wird nun alles gut? &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 08:36:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] „Urheberrechte in der wissensbestimmten Wirtschaft“ vor. Und in dieser wissensbestimmten Wirtschaft scheint man auf Autorenrechte zu pfeifen: Das Gr&#252;nbuch will m&#246;glichst viele Inhalte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] „Urheberrechte in der wissensbestimmten Wirtschaft“ vor. Und in dieser wissensbestimmten Wirtschaft scheint man auf Autorenrechte zu pfeifen: Das Gr&#252;nbuch will m&#246;glichst viele Inhalte [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Kai Schächtele</title>
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		<dc:creator>Kai Schächtele</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 14:17:22 +0000</pubDate>
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		<description>@ Frontbumpersticker. Ich habe ja nicht Unwissenheit unterstellt, sondern meine Verwunderung dar&#252;ber formuliert, dass eine notwendige Debatte &#252;ber die Finanzierung von Inhalten im Internet immer wieder in dieselben Muster abdriftet. Wolfgang Michal fordert in seinem Text ja nicht ein Verbot dieser Dienste, sondern, sie als das anzuerkennen, was sie sind: Akteure und nicht Vermittler.  

Und es geht in dieser Debatte auxh nicht darum, dass das Verhalten von den Jungs von ThePirateBay als ungerecht empfunden w&#252;rde, Gerechtigkeit ist im Wirtschaftsleben eine Kategorie, die einzufordern naiv w&#228;re. Es geht vielmehr darum, dass sie offensichtlich zur Schau stellen wollen, schlauer zu sein als die Musikindustrie, indem sie sich doof stellen. Das mag juristisch nicht zu beanstanden sein (wovon auch ich ausgehe), f&#252;hrt aber auf Dauer in die Sackgasse. Solche Debatten m&#252;ssen wir auch auf einer kulturellen bzw. gesellschaftspolitischen Ebene f&#252;hren und nicht nur auf der juristischen.

Und, stimmt, Frontbumpersticker ist zu Unrecht in die Zensur-Ecke gerutscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Frontbumpersticker. Ich habe ja nicht Unwissenheit unterstellt, sondern meine Verwunderung dar&#252;ber formuliert, dass eine notwendige Debatte &#252;ber die Finanzierung von Inhalten im Internet immer wieder in dieselben Muster abdriftet. Wolfgang Michal fordert in seinem Text ja nicht ein Verbot dieser Dienste, sondern, sie als das anzuerkennen, was sie sind: Akteure und nicht Vermittler.  </p>
<p>Und es geht in dieser Debatte auxh nicht darum, dass das Verhalten von den Jungs von ThePirateBay als ungerecht empfunden w&#252;rde, Gerechtigkeit ist im Wirtschaftsleben eine Kategorie, die einzufordern naiv w&#228;re. Es geht vielmehr darum, dass sie offensichtlich zur Schau stellen wollen, schlauer zu sein als die Musikindustrie, indem sie sich doof stellen. Das mag juristisch nicht zu beanstanden sein (wovon auch ich ausgehe), f&#252;hrt aber auf Dauer in die Sackgasse. Solche Debatten m&#252;ssen wir auch auf einer kulturellen bzw. gesellschaftspolitischen Ebene f&#252;hren und nicht nur auf der juristischen.</p>
<p>Und, stimmt, Frontbumpersticker ist zu Unrecht in die Zensur-Ecke gerutscht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Frontbumpersticker</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-990</link>
		<dc:creator>Frontbumpersticker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 13:12:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Kai Sch&#228;chtele:

Dem Gegen&#252;ber Unwissen zu unterstellen ist ein beliebtes rhetorisches Stilmittel, zielf&#252;hrend ist es aber nicht.

Es bleibt dabei: das was Google, Pirate Bay &amp; Co machen ist legal - der Prozess in Schweden wird das best&#228;tigen. Sie betreiben eben keine illegale Vervielf&#228;ltigung, sondern bieten einen Wegweiser durch das Internet an. Das sie sich nicht daran st&#246;ren wenn ihre Nutzer die gefundenen Inhalte herunterladen ohne sich um Rechte zu scheren ist offensichtlich und moralisch verwerflich. Illegal ist es aber nicht. Das Vergehen liegt bei dem, der den Kopiervorgang vornimmt.

Tats&#228;chlich geht es in dieser Diskussion (anders als Sie glauben) eben nicht um die Frage der Honorierung kreativer Leistungen. Es geht darum ob man einen Dienst verbieten oder unter eine (technisch kaum durchf&#252;hrbare) Aufsicht stellen soll, nur weil er _unter anderem_ f&#252;r illegale Zwecke misbraucht werden kann. Und hier ist die Antwort imho ganz klar Nein. Dann m&#252;sste man ganz andere Sachen auch verbieten - missbrauchen l&#228;sst sich vieles.

Wenn man jetzt wie Wolfgang Michal hingeht und die gesamte Technologie als kriminell diskreditieren will weil man nicht verstanden hat dass sie auch sinnvoll legal eingesetzt werden kann (siehe sein gestriges Beispiel mit den Bildern die man &quot;per E-Mail-Anhang&quot; verschicken k&#246;nnte) ist eine Diskussion nat&#252;rlich kaum m&#246;glich. Ebensowenig ist sie das wenn man sich lediglich auf Auffassungen wie &quot;die sind b&#246;sartig&quot; oder &quot;deren Vorgehen ist gemein&quot; st&#252;tzt. Mit gutem Grund finden solche Argumente in der Rechtsprechung keine Ber&#252;cksichtigung. Genau das wird aber hier verlangt. Das Verhalten der Pirate Bay-Betreiber wird subjektiv als ungerecht empfunden - eine Haltung die ich &#252;brigens gut nachvollziehen kann. Daraus aber Rufe nach Verboten und Kontrollen abzuleiten ist in unserem Rechtsstaat nicht m&#246;glich.

BTW: Ich w&#228;re dankbar wenn ich nicht mit anderen Kommentatoren in einen Topf geworfen und mir keine Aussagen unterstellt werden. Das Wort &quot;Zensur&quot; habe ich zum Beispiel nie benutzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kai Sch&#228;chtele:</p>
<p>Dem Gegen&#252;ber Unwissen zu unterstellen ist ein beliebtes rhetorisches Stilmittel, zielf&#252;hrend ist es aber nicht.</p>
<p>Es bleibt dabei: das was Google, Pirate Bay &amp; Co machen ist legal &#8211; der Prozess in Schweden wird das best&#228;tigen. Sie betreiben eben keine illegale Vervielf&#228;ltigung, sondern bieten einen Wegweiser durch das Internet an. Das sie sich nicht daran st&#246;ren wenn ihre Nutzer die gefundenen Inhalte herunterladen ohne sich um Rechte zu scheren ist offensichtlich und moralisch verwerflich. Illegal ist es aber nicht. Das Vergehen liegt bei dem, der den Kopiervorgang vornimmt.</p>
<p>Tats&#228;chlich geht es in dieser Diskussion (anders als Sie glauben) eben nicht um die Frage der Honorierung kreativer Leistungen. Es geht darum ob man einen Dienst verbieten oder unter eine (technisch kaum durchf&#252;hrbare) Aufsicht stellen soll, nur weil er _unter anderem_ f&#252;r illegale Zwecke misbraucht werden kann. Und hier ist die Antwort imho ganz klar Nein. Dann m&#252;sste man ganz andere Sachen auch verbieten &#8211; missbrauchen l&#228;sst sich vieles.</p>
<p>Wenn man jetzt wie Wolfgang Michal hingeht und die gesamte Technologie als kriminell diskreditieren will weil man nicht verstanden hat dass sie auch sinnvoll legal eingesetzt werden kann (siehe sein gestriges Beispiel mit den Bildern die man &#8220;per E-Mail-Anhang&#8221; verschicken k&#246;nnte) ist eine Diskussion nat&#252;rlich kaum m&#246;glich. Ebensowenig ist sie das wenn man sich lediglich auf Auffassungen wie &#8220;die sind b&#246;sartig&#8221; oder &#8220;deren Vorgehen ist gemein&#8221; st&#252;tzt. Mit gutem Grund finden solche Argumente in der Rechtsprechung keine Ber&#252;cksichtigung. Genau das wird aber hier verlangt. Das Verhalten der Pirate Bay-Betreiber wird subjektiv als ungerecht empfunden &#8211; eine Haltung die ich &#252;brigens gut nachvollziehen kann. Daraus aber Rufe nach Verboten und Kontrollen abzuleiten ist in unserem Rechtsstaat nicht m&#246;glich.</p>
<p>BTW: Ich w&#228;re dankbar wenn ich nicht mit anderen Kommentatoren in einen Topf geworfen und mir keine Aussagen unterstellt werden. Das Wort &#8220;Zensur&#8221; habe ich zum Beispiel nie benutzt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Schächtele</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-989</link>
		<dc:creator>Kai Schächtele</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:28:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Robin: Ich glaube, dass die L&#246;sung nicht nur eine technische bzw. juristische sein kann. Dazu geh&#246;rt unbedingt auch, dass die Kreativen selbst dar&#252;ber nachdenken, inwieweit ihre Arbeit die Lust weckt, daf&#252;r auch in der sich umw&#228;lzenden Kultur des Internet Geld auszugeben. Die Radikalit&#228;t, mit der sich die Kritiker gegen jeden Diskurs stemmen, ist nat&#252;rlich auch eine Folge der Politik von Konzernen, die in Angst vor allem Neuen noch immer erstarrt sind, gerade im Moment. 

Insofern sind auch die Kreativen selbst gefordert, Angebote und Verbreitungswege zu schaffen, die so attraktiv sind, dass man daf&#252;r gern bezahlen m&#246;chte. Nur dann entsteht die Grundlage daf&#252;r, &#252;ber technische und juristische Fragen konstruktiv diskutieren zu k&#246;nnen. 

Vielleicht kann Carta ja irgendwann mit gutem Beispiel vorangehen und sagen: So, liebe Leser, Sie haben nun erkannt, welchen Wert es hat, durch die Lekt&#252;re unserer Beitr&#228;ge und der sich anschlie&#223;enden Debatten auf der H&#246;he der Zeit zu bleiben – was sind Sie selbst bereit, daf&#252;r zu investieren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Robin: Ich glaube, dass die L&#246;sung nicht nur eine technische bzw. juristische sein kann. Dazu geh&#246;rt unbedingt auch, dass die Kreativen selbst dar&#252;ber nachdenken, inwieweit ihre Arbeit die Lust weckt, daf&#252;r auch in der sich umw&#228;lzenden Kultur des Internet Geld auszugeben. Die Radikalit&#228;t, mit der sich die Kritiker gegen jeden Diskurs stemmen, ist nat&#252;rlich auch eine Folge der Politik von Konzernen, die in Angst vor allem Neuen noch immer erstarrt sind, gerade im Moment. </p>
<p>Insofern sind auch die Kreativen selbst gefordert, Angebote und Verbreitungswege zu schaffen, die so attraktiv sind, dass man daf&#252;r gern bezahlen m&#246;chte. Nur dann entsteht die Grundlage daf&#252;r, &#252;ber technische und juristische Fragen konstruktiv diskutieren zu k&#246;nnen. </p>
<p>Vielleicht kann Carta ja irgendwann mit gutem Beispiel vorangehen und sagen: So, liebe Leser, Sie haben nun erkannt, welchen Wert es hat, durch die Lekt&#252;re unserer Beitr&#228;ge und der sich anschlie&#223;enden Debatten auf der H&#246;he der Zeit zu bleiben – was sind Sie selbst bereit, daf&#252;r zu investieren?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-987</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 11:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin
Du verwechselst da was: Die Flatrate ist nicht die Verg&#252;tung. Die Flatrate (mit der die Generallizenz f&#252;rs Herunterladen bezahlt wird) ist eine Pauschale, die die Nutzer aufbringen. Die Verg&#252;tung der Urheber variiert je nach Nutzungszahl, Nutzungsdauer, Nutzungsmenge. 

Jenseits dieser Geschichte k&#246;nnen nat&#252;rlich Honorare f&#252;r Filme, Fotos, B&#252;cher, Musikst&#252;cke, Artikel individuell vereinbart werden (aber auch da gibt es im Internet ein Problem, wie du wei&#223;t).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin<br />
Du verwechselst da was: Die Flatrate ist nicht die Verg&#252;tung. Die Flatrate (mit der die Generallizenz f&#252;rs Herunterladen bezahlt wird) ist eine Pauschale, die die Nutzer aufbringen. Die Verg&#252;tung der Urheber variiert je nach Nutzungszahl, Nutzungsdauer, Nutzungsmenge. </p>
<p>Jenseits dieser Geschichte k&#246;nnen nat&#252;rlich Honorare f&#252;r Filme, Fotos, B&#252;cher, Musikst&#252;cke, Artikel individuell vereinbart werden (aber auch da gibt es im Internet ein Problem, wie du wei&#223;t).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-986</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:52:52 +0000</pubDate>
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		<description>Danke an alle f&#252;r die sehr guten Beitr&#228;ge &#252;brigens. Ich bin sehr froh, dass wir die Debatte hier so f&#252;hren k&#246;nnen. rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an alle f&#252;r die sehr guten Beitr&#228;ge &#252;brigens. Ich bin sehr froh, dass wir die Debatte hier so f&#252;hren k&#246;nnen. rml</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-985</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:51:39 +0000</pubDate>
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		<description>@ Sebastian Dietz: Auf diese Art pers&#246;nlich zu werden ist dann doch noch okay, w&#252;rde ich sagen.

Ich sehe in diesem Konflikt um das Urheberrecht rechtlich gesagt noch &#252;berhaupt keine einfache L&#246;sung. Auf der einen Seite geht es schlicht nicht, die Verf&#252;gungsrechte der Kreativen und der Kreativindustrie &#252;ber ihre Inhalte f&#252;r technisch obsolet zu erkl&#228;ren und sie mit einer pauschalen Verg&#252;tung abzuspeisen. So funktioniert keine Kreativwirtschaft.

Auf der anderen Seite ist schwer vorstellbar, wie sich das klassische Urheberrecht eigentlich mit angemessenen Mitteln &#252;berhaupt im Netz durchsetzen lie&#223;e.

Eine L&#246;sung m&#252;sste diese zwei Bedingungen erf&#252;llen:
1. Die Kreativen und die Kreativindustrie k&#246;nnen &#252;ber ihre Inhalte, deren Distribution und deren Preis frei entscheiden.
2. Wir bauen kein &quot;&#220;berwachungsinternet&quot; auf.

Die L&#246;sung scheint mir um einiges schwieriger als die Beendigung der derzeitigen Konjunkturkrise.

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sebastian Dietz: Auf diese Art pers&#246;nlich zu werden ist dann doch noch okay, w&#252;rde ich sagen.</p>
<p>Ich sehe in diesem Konflikt um das Urheberrecht rechtlich gesagt noch &#252;berhaupt keine einfache L&#246;sung. Auf der einen Seite geht es schlicht nicht, die Verf&#252;gungsrechte der Kreativen und der Kreativindustrie &#252;ber ihre Inhalte f&#252;r technisch obsolet zu erkl&#228;ren und sie mit einer pauschalen Verg&#252;tung abzuspeisen. So funktioniert keine Kreativwirtschaft.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist schwer vorstellbar, wie sich das klassische Urheberrecht eigentlich mit angemessenen Mitteln &#252;berhaupt im Netz durchsetzen lie&#223;e.</p>
<p>Eine L&#246;sung m&#252;sste diese zwei Bedingungen erf&#252;llen:<br />
1. Die Kreativen und die Kreativindustrie k&#246;nnen &#252;ber ihre Inhalte, deren Distribution und deren Preis frei entscheiden.<br />
2. Wir bauen kein &#8220;&#220;berwachungsinternet&#8221; auf.</p>
<p>Die L&#246;sung scheint mir um einiges schwieriger als die Beendigung der derzeitigen Konjunkturkrise.</p>
<p>rml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Schächtele</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-984</link>
		<dc:creator>Kai Schächtele</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:43:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-984</guid>
		<description>Diese hier ablaufende Diskussion zeigt auf eindrucksvolle Weise, woran der Diskurs um die Zukunftsf&#228;higkeit des Internet tats&#228;chlich krankt: an einer vollkommen wirren Vermischung aller Begriffe, die in den letzten Jahren aufkamen, wenn es um die Grenzenlosigkeit des Internet bzw. deren Einschr&#228;nkungen ging. Zensur, 9/11, &#220;berwachungsstaat, Meinungsfreiheit, Urheberarroganz, die Lobby der Musikindustrie und so weiter. Leonard Novy hat hier auf Carta vor wenigen Wochen am Beispiel des Obama-Wahlkampfs einen ausgezeichneten Artikel dar&#252;ber verfasst, wie wichtig das Setzen bestimmter Begriffe, von Frames, f&#252;r den Verlauf einer Debatte ist. Den sollten sich Leute wie Demokratiefan und Frontbumpersticker nochmal in Ruhe durchlesen, bevor sie hier weiterdiskutieren.

Worum hier doch grunds&#228;tzlich geht, ist die Frage, ob es sich das Internet als weltweite Verbreitungs- und Denkmaschine leisten kann, auf Dauer die Tatsache zu ignorieren, dass kreative Leistungen bezahlt werden m&#252;ssen. Es geht hier nicht um die Arroganz von Plattenbossen, es geht um eine Grundfrage unserer Gesellschaft: Was ist uns der kreative Output von Musikern, Filmemachern, Autoren und Denkern wert? ThePirateBay und RapidShare sind doch nicht so erfolgreich, weil man Urlaubsbilder in Gigabytedimensionen durchs Netz schicken kann oder OpenSource-Programme. Sie sind so erfolgreich, weil sie Strukturen bereitstellen, mit denen man es sich sparen kann, das neueste Album von U2 zu kaufen. Man bekommt es ja gratis auf den Rechner.

Und die coolen Jungs aus Schweden machen sich einen Spa&#223; daraus, sich als Robin Hoods des digitalen Zeitalters zu gerieren. Doch w&#228;re Robin Hood so vorgegangen wie sie, h&#228;tte er tausende von kleinen Zwergen zu den Reichen geschickt, sich selbst aber in einer H&#252;tte im Wald versteckt und gesagt: &quot;Was, die Zwerge stehlen? Tut mir leid, damit habe ich nichts zu tun, ich kontrolliere doch nicht ihre Rucks&#228;cke.&quot; Das ist nicht clever, sondern verlogen.

Wir m&#252;ssen endlich begreifen, dass wir eine vern&#252;nftige L&#246;sung daf&#252;r finden m&#252;ssen, wie sich Inhalte im Internet finanzieren lassen. Und, ja, da sind auch Musikkonzerne und Musiker, Verlage und Journalisten (wie Wolfgang Michal und ich das sind) aufgefordert, nach neuen L&#246;sungen zu suchen und nicht an den alten Strukturen festzuh&#228;ngen, die sich unwiederbringlich aufl&#246;sen werden.

Wolfgangs Vorschlag der Kulturflatrate ist der Versuch, eine konstruktive Debatte anzusto&#223;en. Die &quot;Das ist doch Zensur&quot;-Krakeler br&#252;sten sich damit, die Freiheit des Internet verteidigen zu wollen. In Wahrheit aber wollen sie nicht die Freiheit verteidigen, sondern die Gratiskultur. Doch wenn wir die nicht &#252;berwinden, wird der Denkmaschine Internet irgendwann der Treibstoff ausgehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese hier ablaufende Diskussion zeigt auf eindrucksvolle Weise, woran der Diskurs um die Zukunftsf&#228;higkeit des Internet tats&#228;chlich krankt: an einer vollkommen wirren Vermischung aller Begriffe, die in den letzten Jahren aufkamen, wenn es um die Grenzenlosigkeit des Internet bzw. deren Einschr&#228;nkungen ging. Zensur, 9/11, &#220;berwachungsstaat, Meinungsfreiheit, Urheberarroganz, die Lobby der Musikindustrie und so weiter. Leonard Novy hat hier auf Carta vor wenigen Wochen am Beispiel des Obama-Wahlkampfs einen ausgezeichneten Artikel dar&#252;ber verfasst, wie wichtig das Setzen bestimmter Begriffe, von Frames, f&#252;r den Verlauf einer Debatte ist. Den sollten sich Leute wie Demokratiefan und Frontbumpersticker nochmal in Ruhe durchlesen, bevor sie hier weiterdiskutieren.</p>
<p>Worum hier doch grunds&#228;tzlich geht, ist die Frage, ob es sich das Internet als weltweite Verbreitungs- und Denkmaschine leisten kann, auf Dauer die Tatsache zu ignorieren, dass kreative Leistungen bezahlt werden m&#252;ssen. Es geht hier nicht um die Arroganz von Plattenbossen, es geht um eine Grundfrage unserer Gesellschaft: Was ist uns der kreative Output von Musikern, Filmemachern, Autoren und Denkern wert? ThePirateBay und RapidShare sind doch nicht so erfolgreich, weil man Urlaubsbilder in Gigabytedimensionen durchs Netz schicken kann oder OpenSource-Programme. Sie sind so erfolgreich, weil sie Strukturen bereitstellen, mit denen man es sich sparen kann, das neueste Album von U2 zu kaufen. Man bekommt es ja gratis auf den Rechner.</p>
<p>Und die coolen Jungs aus Schweden machen sich einen Spa&#223; daraus, sich als Robin Hoods des digitalen Zeitalters zu gerieren. Doch w&#228;re Robin Hood so vorgegangen wie sie, h&#228;tte er tausende von kleinen Zwergen zu den Reichen geschickt, sich selbst aber in einer H&#252;tte im Wald versteckt und gesagt: &#8220;Was, die Zwerge stehlen? Tut mir leid, damit habe ich nichts zu tun, ich kontrolliere doch nicht ihre Rucks&#228;cke.&#8221; Das ist nicht clever, sondern verlogen.</p>
<p>Wir m&#252;ssen endlich begreifen, dass wir eine vern&#252;nftige L&#246;sung daf&#252;r finden m&#252;ssen, wie sich Inhalte im Internet finanzieren lassen. Und, ja, da sind auch Musikkonzerne und Musiker, Verlage und Journalisten (wie Wolfgang Michal und ich das sind) aufgefordert, nach neuen L&#246;sungen zu suchen und nicht an den alten Strukturen festzuh&#228;ngen, die sich unwiederbringlich aufl&#246;sen werden.</p>
<p>Wolfgangs Vorschlag der Kulturflatrate ist der Versuch, eine konstruktive Debatte anzusto&#223;en. Die &#8220;Das ist doch Zensur&#8221;-Krakeler br&#252;sten sich damit, die Freiheit des Internet verteidigen zu wollen. In Wahrheit aber wollen sie nicht die Freiheit verteidigen, sondern die Gratiskultur. Doch wenn wir die nicht &#252;berwinden, wird der Denkmaschine Internet irgendwann der Treibstoff ausgehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Demokratie fan</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-977</link>
		<dc:creator>Demokratie fan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 19:31:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-977</guid>
		<description>Die L&#252;ckenlose Kontrolle wird &#252;brigens nicht kommen da viele Filehoster z.B. Megaupload in China oder Russland hocken und da ist es den Beh&#246;rden und Justiz schlichtweg egal wenn Urheberrechtlich gesch&#252;ttes Material verteilt wird.

Eine Kulturflatrate halte ich durchaus f&#252;r sehr sinvoll weil dadurch jeglicher Tausch legalisiert und die Privatsph&#228;re der Nutzer gewahrt bliebe. Ohne die grenzenlose Freiheit und Kopiererei im Internet h&#228;tte sich dieses Gesch&#228;ftsmodell jedoch gar nicht entwickeln k&#246;nnen.
Die Globalflatrate ist somit ein Produkt eines freien und unzensierten Internets, w&#252;rde es keine illegalen Kopien im Netz geben dann w&#252;rde auch niemand auf die Idee kommen eine Globalflat einzuf&#252;hren.  Das w&#228;re ebenfalls schade da so die neuen M&#246;glichkeiten des Internets nicht genutzt w&#252;rden.

Einige Philosophen bezeichnen das Internet ja schon als die zweite Industrielle Revolution. Wer sich nicht schnell genug den neuen Bedingungen anpassen kann wird zwangsl&#228;ufig untergehen. Das war im 19 JH genauso, die Handwerke die sich nicht anpassen konnten sind verschwunden.
Genauso wird durch das Internet die Musikindustrie verschwinden, denn im Falle einer Globallizenz br&#228;uchte man die Platten und CD Hersteller gar nicht mehr da die Einahmen direckt an die Urheber ausgesch&#252;ttet werden.

Aus diesem Grund wehr sich auch die Musikindustrie gegen die Globallizenz weil die Manager ganz genau wissen das dann das Gute gesch&#228;ft das auf Knebelvertr&#228;gen usw aufbaut nicht mehr funktionieren wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die L&#252;ckenlose Kontrolle wird &#252;brigens nicht kommen da viele Filehoster z.B. Megaupload in China oder Russland hocken und da ist es den Beh&#246;rden und Justiz schlichtweg egal wenn Urheberrechtlich gesch&#252;ttes Material verteilt wird.</p>
<p>Eine Kulturflatrate halte ich durchaus f&#252;r sehr sinvoll weil dadurch jeglicher Tausch legalisiert und die Privatsph&#228;re der Nutzer gewahrt bliebe. Ohne die grenzenlose Freiheit und Kopiererei im Internet h&#228;tte sich dieses Gesch&#228;ftsmodell jedoch gar nicht entwickeln k&#246;nnen.<br />
Die Globalflatrate ist somit ein Produkt eines freien und unzensierten Internets, w&#252;rde es keine illegalen Kopien im Netz geben dann w&#252;rde auch niemand auf die Idee kommen eine Globalflat einzuf&#252;hren.  Das w&#228;re ebenfalls schade da so die neuen M&#246;glichkeiten des Internets nicht genutzt w&#252;rden.</p>
<p>Einige Philosophen bezeichnen das Internet ja schon als die zweite Industrielle Revolution. Wer sich nicht schnell genug den neuen Bedingungen anpassen kann wird zwangsl&#228;ufig untergehen. Das war im 19 JH genauso, die Handwerke die sich nicht anpassen konnten sind verschwunden.<br />
Genauso wird durch das Internet die Musikindustrie verschwinden, denn im Falle einer Globallizenz br&#228;uchte man die Platten und CD Hersteller gar nicht mehr da die Einahmen direckt an die Urheber ausgesch&#252;ttet werden.</p>
<p>Aus diesem Grund wehr sich auch die Musikindustrie gegen die Globallizenz weil die Manager ganz genau wissen das dann das Gute gesch&#228;ft das auf Knebelvertr&#228;gen usw aufbaut nicht mehr funktionieren wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Demokratie fan</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-976</link>
		<dc:creator>Demokratie fan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 19:19:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-976</guid>
		<description>Per email anhang prust ha ha ha der war lustig, schicken sie mal ein par GB an HD Videos von einem Full HD Camcorder und RAW Photos per email.
Den email Anbieter des es kostenlos erlaubt 5 GB Archive zu versenden m&#246;chte ich mal sehen. Und nein mein Webspace bietet keine 5GB Speicherplatz bzw hat ein Dateigr&#246;&#223;enlimit von 100 MB.

Ein einzelnes RAW Photo (unkomprimiert) kann schlie&#223;lich schonmal ein par hundert MB Gro&#223; werden. F&#252;r den Druck will ich aber dieses JPEG Zeugs nicht verwenden m&#252;ssen wegen Kompressionsverlusten.

Als Profesioneller Hobby Fotograph bin ich nunmal auf Rapidshare angewiesen denn ich hab keinen Bock meine Datei in 400 Split Archive zu unterteilen und einzeln als mail zu verschicken. Mehr als 10-20 MB erlauben die email Anbieter schlichtweg nicht.
Und ja ich verschl&#252;ssele das Archiv weil das niemanden etwas angeht und damit Punkt.

Von daher kann ich solche Ansichten irgendwie nicht verstehen, sicherlich kann man das Internet Plattzensieren und alles verbieten was f&#252;r etwas illegales benutzt werden k&#246;nnte. Dann kann man das Internet aber auch nicht mehr f&#252;r proffesionelle legale Zwecke verwenden und das w&#228;re schade.

&#220;brigens grad dabei alle alten familien DIAs digitalisiert, waren fast 8000 St&#252;ck und 2 x 50 GB an Datenmenge. Ohne Rapidshare h&#228;tte ich das gar nicht an meine Schwester verschicken k&#246;nnen die mitlerweile in den USA lebt. Jeder Webhoster w&#252;rde einem Kunden der soviel Traffic verursacht sofort k&#252;ndigen.
Die anderen 50 GB werd ich wohl als Torrent schicken das ist vieleich praktischer als die ganze Uploaderei &#252;ber das webinterface.
Nat&#252;rlich alles sch&#246;n verschl&#252;sselt und nicht &#246;ffentlich, bin ich jetzt etwa ein Raubkopierer weil ich das Internet zu mehr nutze als nur zum Surfen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Per email anhang prust ha ha ha der war lustig, schicken sie mal ein par GB an HD Videos von einem Full HD Camcorder und RAW Photos per email.<br />
Den email Anbieter des es kostenlos erlaubt 5 GB Archive zu versenden m&#246;chte ich mal sehen. Und nein mein Webspace bietet keine 5GB Speicherplatz bzw hat ein Dateigr&#246;&#223;enlimit von 100 MB.</p>
<p>Ein einzelnes RAW Photo (unkomprimiert) kann schlie&#223;lich schonmal ein par hundert MB Gro&#223; werden. F&#252;r den Druck will ich aber dieses JPEG Zeugs nicht verwenden m&#252;ssen wegen Kompressionsverlusten.</p>
<p>Als Profesioneller Hobby Fotograph bin ich nunmal auf Rapidshare angewiesen denn ich hab keinen Bock meine Datei in 400 Split Archive zu unterteilen und einzeln als mail zu verschicken. Mehr als 10-20 MB erlauben die email Anbieter schlichtweg nicht.<br />
Und ja ich verschl&#252;ssele das Archiv weil das niemanden etwas angeht und damit Punkt.</p>
<p>Von daher kann ich solche Ansichten irgendwie nicht verstehen, sicherlich kann man das Internet Plattzensieren und alles verbieten was f&#252;r etwas illegales benutzt werden k&#246;nnte. Dann kann man das Internet aber auch nicht mehr f&#252;r proffesionelle legale Zwecke verwenden und das w&#228;re schade.</p>
<p>&#220;brigens grad dabei alle alten familien DIAs digitalisiert, waren fast 8000 St&#252;ck und 2 x 50 GB an Datenmenge. Ohne Rapidshare h&#228;tte ich das gar nicht an meine Schwester verschicken k&#246;nnen die mitlerweile in den USA lebt. Jeder Webhoster w&#252;rde einem Kunden der soviel Traffic verursacht sofort k&#252;ndigen.<br />
Die anderen 50 GB werd ich wohl als Torrent schicken das ist vieleich praktischer als die ganze Uploaderei &#252;ber das webinterface.<br />
Nat&#252;rlich alles sch&#246;n verschl&#252;sselt und nicht &#246;ffentlich, bin ich jetzt etwa ein Raubkopierer weil ich das Internet zu mehr nutze als nur zum Surfen ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frontbumpersticker</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-975</link>
		<dc:creator>Frontbumpersticker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 18:15:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-975</guid>
		<description>Herr Michal,

sp&#228;testens jetzt haben Sie sich als technischer Laie geoutet. Verschicken Sie mal nach einem Familienurlaub die gesammelten Bilder per Mailanhang. Entweder m&#252;ssen Sie diese zuvor stark komprimieren (incl. Qualit&#228;tsverlust) oder sie werden Ihr blaues Wunder erleben. Anscheinend kennen Sie die Welt der Datentransfers im Internet nur vom H&#246;rensagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Michal,</p>
<p>sp&#228;testens jetzt haben Sie sich als technischer Laie geoutet. Verschicken Sie mal nach einem Familienurlaub die gesammelten Bilder per Mailanhang. Entweder m&#252;ssen Sie diese zuvor stark komprimieren (incl. Qualit&#228;tsverlust) oder sie werden Ihr blaues Wunder erleben. Anscheinend kennen Sie die Welt der Datentransfers im Internet nur vom H&#246;rensagen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-974</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 18:04:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-974</guid>
		<description>@Malte Spitz
Um eben die bef&#252;rchtete l&#252;ckenlose Kontrolle zu vermeiden, die aufgrund der deutschen Rechtssprechung (siehe die Gerichtsentscheide in Hamburg, D&#252;sseldorf und K&#246;ln) zwingend kommen muss, w&#228;re es vern&#252;nftig, das Downloaden generell zu legalisieren: durch eine General-Lizenz bzw. Content-Flatrate. Dieses Entgegenkommen kostet nat&#252;rlich etwas. Denn die Urheber der Inhalte wollen f&#252;r das Nutzen ihrer Inhalte (Filme, B&#252;cher, Texte, Bilder, Musik) Tantiemen kassieren. Das scheinen manche Kritiker unter den Kommentatoren nicht zu begreifen. 

@Bastian Dietz
Das Beispiel mit dem &#214;ffnen von Postpaketen ist absurd. Es geht hier ja nicht um private E-Mails, sondern um Dinge, die ausdr&#252;cklich zur massenweisen Ver&#246;ffentlichung bestimmt sind (also um Filme, Artikel, Fotos, Musik etc.). Und da wird jedes Rechtsempfinden zerst&#246;rt, wenn die einen diese Dinge im Gesch&#228;ft bezahlen, und die anderen sie aus dem Netz klauen.

@BRD-B&#252;rger
Das scheinheilige Gerede, dass es bei RapidShare nur darum gehe, seine privaten Fotos hochzuladen und dass da das Briefgeheimnis gelten m&#252;sse, entlarvt sich doch von selbst. Wenn es um Hoch-Privates ginge, k&#246;nnten die Leute ja ihre Fotos per E-Mail-Anhang an ihre Freunde schicken und w&#252;rden nicht RapidShare benutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Malte Spitz<br />
Um eben die bef&#252;rchtete l&#252;ckenlose Kontrolle zu vermeiden, die aufgrund der deutschen Rechtssprechung (siehe die Gerichtsentscheide in Hamburg, D&#252;sseldorf und K&#246;ln) zwingend kommen muss, w&#228;re es vern&#252;nftig, das Downloaden generell zu legalisieren: durch eine General-Lizenz bzw. Content-Flatrate. Dieses Entgegenkommen kostet nat&#252;rlich etwas. Denn die Urheber der Inhalte wollen f&#252;r das Nutzen ihrer Inhalte (Filme, B&#252;cher, Texte, Bilder, Musik) Tantiemen kassieren. Das scheinen manche Kritiker unter den Kommentatoren nicht zu begreifen. </p>
<p>@Bastian Dietz<br />
Das Beispiel mit dem &#214;ffnen von Postpaketen ist absurd. Es geht hier ja nicht um private E-Mails, sondern um Dinge, die ausdr&#252;cklich zur massenweisen Ver&#246;ffentlichung bestimmt sind (also um Filme, Artikel, Fotos, Musik etc.). Und da wird jedes Rechtsempfinden zerst&#246;rt, wenn die einen diese Dinge im Gesch&#228;ft bezahlen, und die anderen sie aus dem Netz klauen.</p>
<p>@BRD-B&#252;rger<br />
Das scheinheilige Gerede, dass es bei RapidShare nur darum gehe, seine privaten Fotos hochzuladen und dass da das Briefgeheimnis gelten m&#252;sse, entlarvt sich doch von selbst. Wenn es um Hoch-Privates ginge, k&#246;nnten die Leute ja ihre Fotos per E-Mail-Anhang an ihre Freunde schicken und w&#252;rden nicht RapidShare benutzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bastian Dietz</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-973</link>
		<dc:creator>Bastian Dietz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:57:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-973</guid>
		<description>Zu meinem Kommentar (Nr. 19):
Lieber Wolfgang Michal,
ein paar Stunden habe ich jetzt mit mir gerungen... jetzt muss ich doch pers&#246;nlich werden: Ihr Artikel hat mich vor allem deshalb so aufgeregt, weil ich alle ihre anderen Artikel bisher nicht nur gelesen habe, sonder auch sehr gut fand.
Herzliche Gr&#252;&#223;e
Bastian Dietz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinem Kommentar (Nr. 19):<br />
Lieber Wolfgang Michal,<br />
ein paar Stunden habe ich jetzt mit mir gerungen&#8230; jetzt muss ich doch pers&#246;nlich werden: Ihr Artikel hat mich vor allem deshalb so aufgeregt, weil ich alle ihre anderen Artikel bisher nicht nur gelesen habe, sonder auch sehr gut fand.<br />
Herzliche Gr&#252;&#223;e<br />
Bastian Dietz</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frontbumpersticker</title>
		<link>http://carta.info/5585/wegdefinieren-was-ist-wie-die-eu-den-diebstahl-von-liedern-filmen-und-texten-foerdert/comment-page-1/#comment-970</link>
		<dc:creator>Frontbumpersticker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:29:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5585#comment-970</guid>
		<description>@Wolfgang Michal:

Bei Ihren Versuchen scheint es sich zu verhalten wie bei Ihren Argumenten: Sie gehen Ihnen aus. ;)

EU-Recht steht in diesem Fall h&#246;her als deutsches Recht, das haben sie richtig erkannt. Aus diesem Grund ist es auch _rechtswidrig_ Google &amp; Co f&#252;r die &#252;ber sie gefundenen Inhalte verantwortlich zu machen.

Aus dem selben Grund ist die &quot;G&#228;ngelung&quot; (der Begriff ist &#252;brigens nicht von mir sondern wird von mir erkennbar nur zitiert) auch _nicht_ die Verhinderung eines Rechtsbruches, da ein solcher nicht vorliegt (s. o.).

Und was die globale Zwangsabgabe betrifft habe ich es bereits gesagt: sowohl Einf&#252;hrung als auch Umsetzung d&#252;rften an der Realit&#228;t scheitern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal:</p>
<p>Bei Ihren Versuchen scheint es sich zu verhalten wie bei Ihren Argumenten: Sie gehen Ihnen aus. ;)</p>
<p>EU-Recht steht in diesem Fall h&#246;her als deutsches Recht, das haben sie richtig erkannt. Aus diesem Grund ist es auch _rechtswidrig_ Google &amp; Co f&#252;r die &#252;ber sie gefundenen Inhalte verantwortlich zu machen.</p>
<p>Aus dem selben Grund ist die &#8220;G&#228;ngelung&#8221; (der Begriff ist &#252;brigens nicht von mir sondern wird von mir erkennbar nur zitiert) auch _nicht_ die Verhinderung eines Rechtsbruches, da ein solcher nicht vorliegt (s. o.).</p>
<p>Und was die globale Zwangsabgabe betrifft habe ich es bereits gesagt: sowohl Einf&#252;hrung als auch Umsetzung d&#252;rften an der Realit&#228;t scheitern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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