<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: &#8220;Sarconi&#8221; und die Medien</title>
	<atom:link href="http://carta.info/5527/sarkozy-medien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/</link>
	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 00:37:52 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Ein Loblied auf die Öffentlich-Rechtlichen &#171; &#8230;Und So Zeug</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-21212</link>
		<dc:creator>Ein Loblied auf die Öffentlich-Rechtlichen &#171; &#8230;Und So Zeug</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 21:49:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-21212</guid>
		<description>[...] pl&#228;dieren – in Frankreich gibt es &#228;hnliche Pl&#228;ne – allerdings mit einem eher zweifelhaften Hintergrund. Sollen sich doch die Privatsender weiter von der Quote unterjochen lassen, und mit ihnen all ihre [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] pl&#228;dieren – in Frankreich gibt es &#228;hnliche Pl&#228;ne – allerdings mit einem eher zweifelhaften Hintergrund. Sollen sich doch die Privatsender weiter von der Quote unterjochen lassen, und mit ihnen all ihre [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-1005</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 16:47:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-1005</guid>
		<description>Vielen Dank f&#252;r diesen Artikel, er war mal wieder sehr interessant.

Besonders gut hat mir die Erw&#228;hnung der sinnvolleren Investitionen gefallen - Breitbandzugang f&#252;r alle geh&#246;rt im 21. Jahrhundert einfach zur grundlegenden Informationsfreiheit und sollte von allen Staaten unterst&#252;tzt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r diesen Artikel, er war mal wieder sehr interessant.</p>
<p>Besonders gut hat mir die Erw&#228;hnung der sinnvolleren Investitionen gefallen &#8211; Breitbandzugang f&#252;r alle geh&#246;rt im 21. Jahrhundert einfach zur grundlegenden Informationsfreiheit und sollte von allen Staaten unterst&#252;tzt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Meyer</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-955</link>
		<dc:creator>Florian Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 11:46:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-955</guid>
		<description>Stimmt. Jetzt soll es aber anscheinend noch unkomplizierter f&#252;r den Pr&#228;sidenten werden, seine Leute durchzubringen.

Lutz Meier dazu in Das Parlament:
&quot;K&#252;nftig, so sieht es das inzwischen beschlossene Gesetz vor, wird der Chef von France Télévisions vom Pr&#228;sidenten selbst nominiert. Dieses Recht gibt dem Staatsoberhaupt einen direkten Einfluss auf das Fernsehen des Landes, den es seit dem 1974 vollzogenen Ende der Quasi-Fernsehbeh&#246;rde ORTF nicht mehr gab.
Bislang war der oberste Chef vom formal unabh&#228;ngigen Rundfunkrat CSA benannt worden, der allerdings faktisch auch unter starkem Einfluss der Politik stand. So begr&#252;ndete Sarkozy - zuletzt in seinem Fernsehauftritt Anfang Februar - auch die Ver&#228;nderung: &quot;Wir ersetzen ein System der totalen Heuchelei durch ein System der totalen Tansparenz&quot;. Als der Interviewer vorsichtig die Vorw&#252;rfe wiederholte, nach denen Sarkozy sich wie ein autorit&#228;rer Herrscher Zugriff auf die Medien sichern wollte, b&#252;rstete der Pr&#228;sident das ab: &quot;Ich bitte Sie&quot;, sagte er. &quot;Bleiben wir doch bei den Fakten!&quot; Dann trug er die komplizierten Nebenbestimmungen vor, nach denen der vom Pr&#228;sidenten bestimmte Fernsehchef installiert wird - und der Moderator schwieg. Mit dieser Methode hat Sarkozy seine Reform durchgesetzt und alle Kritik abgeb&#252;gelt. Von einem &quot;beispiellosen demokratischen R&#252;ckschritt&quot;, sprach der liberale Oppositionspolitiker Francois Bayrou im Parlament. Andere Abgeordnete gingen weiter. Von einer &quot;Berlusconisierung der franz&#246;sischen Rundfunklandschaft&quot; war die Rede.&quot; http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt. Jetzt soll es aber anscheinend noch unkomplizierter f&#252;r den Pr&#228;sidenten werden, seine Leute durchzubringen.</p>
<p>Lutz Meier dazu in Das Parlament:<br />
&#8220;K&#252;nftig, so sieht es das inzwischen beschlossene Gesetz vor, wird der Chef von France Télévisions vom Pr&#228;sidenten selbst nominiert. Dieses Recht gibt dem Staatsoberhaupt einen direkten Einfluss auf das Fernsehen des Landes, den es seit dem 1974 vollzogenen Ende der Quasi-Fernsehbeh&#246;rde ORTF nicht mehr gab.<br />
Bislang war der oberste Chef vom formal unabh&#228;ngigen Rundfunkrat CSA benannt worden, der allerdings faktisch auch unter starkem Einfluss der Politik stand. So begr&#252;ndete Sarkozy &#8211; zuletzt in seinem Fernsehauftritt Anfang Februar &#8211; auch die Ver&#228;nderung: &#8220;Wir ersetzen ein System der totalen Heuchelei durch ein System der totalen Tansparenz&#8221;. Als der Interviewer vorsichtig die Vorw&#252;rfe wiederholte, nach denen Sarkozy sich wie ein autorit&#228;rer Herrscher Zugriff auf die Medien sichern wollte, b&#252;rstete der Pr&#228;sident das ab: &#8220;Ich bitte Sie&#8221;, sagte er. &#8220;Bleiben wir doch bei den Fakten!&#8221; Dann trug er die komplizierten Nebenbestimmungen vor, nach denen der vom Pr&#228;sidenten bestimmte Fernsehchef installiert wird &#8211; und der Moderator schwieg. Mit dieser Methode hat Sarkozy seine Reform durchgesetzt und alle Kritik abgeb&#252;gelt. Von einem &#8220;beispiellosen demokratischen R&#252;ckschritt&#8221;, sprach der liberale Oppositionspolitiker Francois Bayrou im Parlament. Andere Abgeordnete gingen weiter. Von einer &#8220;Berlusconisierung der franz&#246;sischen Rundfunklandschaft&#8221; war die Rede.&#8221; <a href="http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html" rel="nofollow">http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn Buß</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-948</link>
		<dc:creator>Björn Buß</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 22:08:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-948</guid>
		<description>Zu 2.

Sind die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunksender nicht schon in einer gemeinsamen Gesellschaft, France Télévision, zusammengeschlossen und besitzt der franz&#246;sische Pr&#228;sident bzw. seine Partei nicht auch schon heute die Macht, das Verwaltungsgremium der France Télévision mit &quot;geeigneten&quot; Personen zu besetzen? (http://www.soros.org/initiatives/media/articles_publications/publications/eurotv_20051011/voltwo_20051011.pdf S. 673)

Die Abschaffung von Werbung im franz&#246;sischen PBS ist vor allem deshalb gravierend, weil der prozentuale Anteil der Werbung an der Finanzierung bedeutend gr&#246;&#223;er ist, als beispielsweise in Deutschland. Auch wird meiner Ansicht nach die Einf&#252;hrung einer neuen Mediensteuer f&#252;r alle franz&#246;sische Haushalte keinen finanziellen Ausgleich bieten, weshalb somit die Rolle des PBS deutlich geschw&#228;cht wird. Nicht vergessen darf hierbei, dass TF1 als ehemaliger &#246;ffentlich-rechtlicher Fernsehsender sowohl auf dem Zuschauer- als auch auf dem Werbemarkt dominierend ist, weshalb der Bewertung des Autors vollkommen zugestimmt werden kann, dass vor allem die privaten Rundfunkanbieter (und Freunde von Sarkozy) vom Werbeverbot profitieren werden.

(Erkl&#228;rung: &#214;ffentlich-Rechtlich und Public Broadcasting System (PBS) wurden synonym verwendet.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 2.</p>
<p>Sind die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunksender nicht schon in einer gemeinsamen Gesellschaft, France Télévision, zusammengeschlossen und besitzt der franz&#246;sische Pr&#228;sident bzw. seine Partei nicht auch schon heute die Macht, das Verwaltungsgremium der France Télévision mit &#8220;geeigneten&#8221; Personen zu besetzen? (<a href="http://www.soros.org/initiatives/media/articles_publications/publications/eurotv_20051011/voltwo_20051011.pdf" rel="nofollow">http://www.soros.org/initiatives/media/articles_publications/publications/eurotv_20051011/voltwo_20051011.pdf</a> S. 673)</p>
<p>Die Abschaffung von Werbung im franz&#246;sischen PBS ist vor allem deshalb gravierend, weil der prozentuale Anteil der Werbung an der Finanzierung bedeutend gr&#246;&#223;er ist, als beispielsweise in Deutschland. Auch wird meiner Ansicht nach die Einf&#252;hrung einer neuen Mediensteuer f&#252;r alle franz&#246;sische Haushalte keinen finanziellen Ausgleich bieten, weshalb somit die Rolle des PBS deutlich geschw&#228;cht wird. Nicht vergessen darf hierbei, dass TF1 als ehemaliger &#246;ffentlich-rechtlicher Fernsehsender sowohl auf dem Zuschauer- als auch auf dem Werbemarkt dominierend ist, weshalb der Bewertung des Autors vollkommen zugestimmt werden kann, dass vor allem die privaten Rundfunkanbieter (und Freunde von Sarkozy) vom Werbeverbot profitieren werden.</p>
<p>(Erkl&#228;rung: &#214;ffentlich-Rechtlich und Public Broadcasting System (PBS) wurden synonym verwendet.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-944</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 13:23:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-944</guid>
		<description>Lieber Florian,
Lieber Hans,

ich sch&#228;tze, die Debatte um Staatshilfen f&#252;r Journalismus wird von Journalisten ausgehen. Die Verlage werden hingegen die Krise eher nutzen, um &#252;ber Lockerungen des Pressekartellrechts zu reden.

lg, 


Robin

Gerade gesehen: Heute berichtet auch Kollege Meyer von der FTD in &quot;Das Parlament&quot; &#252;ber das Thema:
http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Florian,<br />
Lieber Hans,</p>
<p>ich sch&#228;tze, die Debatte um Staatshilfen f&#252;r Journalismus wird von Journalisten ausgehen. Die Verlage werden hingegen die Krise eher nutzen, um &#252;ber Lockerungen des Pressekartellrechts zu reden.</p>
<p>lg, </p>
<p>Robin</p>
<p>Gerade gesehen: Heute berichtet auch Kollege Meyer von der FTD in &#8220;Das Parlament&#8221; &#252;ber das Thema:<br />
<a href="http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html" rel="nofollow">http://www.das-parlament.de/2009/09/Themenausgabe/23656238.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Bellstedt</title>
		<link>http://carta.info/5527/sarkozy-medien/comment-page-1/#comment-943</link>
		<dc:creator>Hans Bellstedt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 12:13:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=5527#comment-943</guid>
		<description>Ein sehr lesenwerter Blick &#252;ber den deutschen Tellerrand hinweg. Die spannende Frage wird sein, wie die deutschen Verlage auf Sarkorzy&#039;s Pl&#228;ne reagieren und ob sie ihrerseits bei der Bundesregierung anklopfen werden, mit dem HInweis, Qualit&#228;tsjournalismus m&#252;sse erhalten bleiben und der Staat sollte doch einmal &#252;berlegen, ob er dazu einen Beitrag leisten kann. Ich glaube, es ist nicht &#252;bertrieben zu vermuten, dass diese Debatte kommen wird. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr lesenwerter Blick &#252;ber den deutschen Tellerrand hinweg. Die spannende Frage wird sein, wie die deutschen Verlage auf Sarkorzy&#8217;s Pl&#228;ne reagieren und ob sie ihrerseits bei der Bundesregierung anklopfen werden, mit dem HInweis, Qualit&#228;tsjournalismus m&#252;sse erhalten bleiben und der Staat sollte doch einmal &#252;berlegen, ob er dazu einen Beitrag leisten kann. Ich glaube, es ist nicht &#252;bertrieben zu vermuten, dass diese Debatte kommen wird. Oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

