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	<title>Kommentare zu: Das Internet, die Musik und das liebe Geld</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-654</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 21:23:32 +0000</pubDate>
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		<description>@pitsch: Viele der von Ihnen genannten Punkte sind sehr treffend. Insbesondere die Tatsache, dass der Weltruf der Berliner Philharmoniker wesentlich auf Kosten der Allgemeinheit mit aufgebaut wurde, w&#228;hrend das Orchester gleichzeitig auch kommerziellen Interessen nachgeht.

Pers&#246;nlich w&#252;rde ich hier Nachsicht walten lassen, da das Orchester auch ein sehr guter Botschafter Deutschlands im Ausland ist. &#196;hnliche Gemengelage lassen sich im &#220;brigen auch im Sport feststellen, wo ohne staatliche F&#246;rderung nicht viel Staat zu machen w&#228;re, Sportler und Vereine aber immer auch ihr kommerzielles Wohl im Auge haben....

Was das Engagement im Internet betrifft, haben Sie mit Ihren kritischen Anmerkungen durchaus Recht. Ich gebe aber zu Bedenken, dass die Berliner Philharmoniker hier &quot;Neuland&quot; betreten und im internationalen Vergleich immer noch sehr gut dastehen. Gleichwohl d&#252;rfen wir schon erwarten, dass man einer gewissen Lernkurve folgt und im Laufe der Zeit das Angebot im Web erweitert und praktikabler gestaltet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@pitsch: Viele der von Ihnen genannten Punkte sind sehr treffend. Insbesondere die Tatsache, dass der Weltruf der Berliner Philharmoniker wesentlich auf Kosten der Allgemeinheit mit aufgebaut wurde, w&#228;hrend das Orchester gleichzeitig auch kommerziellen Interessen nachgeht.</p>
<p>Pers&#246;nlich w&#252;rde ich hier Nachsicht walten lassen, da das Orchester auch ein sehr guter Botschafter Deutschlands im Ausland ist. &#196;hnliche Gemengelage lassen sich im &#220;brigen auch im Sport feststellen, wo ohne staatliche F&#246;rderung nicht viel Staat zu machen w&#228;re, Sportler und Vereine aber immer auch ihr kommerzielles Wohl im Auge haben&#8230;.</p>
<p>Was das Engagement im Internet betrifft, haben Sie mit Ihren kritischen Anmerkungen durchaus Recht. Ich gebe aber zu Bedenken, dass die Berliner Philharmoniker hier &#8220;Neuland&#8221; betreten und im internationalen Vergleich immer noch sehr gut dastehen. Gleichwohl d&#252;rfen wir schon erwarten, dass man einer gewissen Lernkurve folgt und im Laufe der Zeit das Angebot im Web erweitert und praktikabler gestaltet.</p>
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		<title>Von: pitsch</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-650</link>
		<dc:creator>pitsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 15:52:33 +0000</pubDate>
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		<description>Luft ist wohl eher ein Gemeingut und kein freies Gut. Wie man an der Olympiade in Peking gesehen hat, kann es recht teuer und aufwaendig sein die Qualitaet der Luft im Interesse des Staates (der der Sportler, oder der Oeffentlichkeit) in kurzer Zeit zu verbessern. Andere knappe oder ehemals frei verfuegbare Gueter, wie z.b. Wasser werden laengst im grossen Stil (z.b. von der Medienfirma Vivendi/Universal) aufgekauft. Digitale Gueter sind nur kuenstlich knapp zu halten, sie verschlechern sich nicht durch ihre Benutzung, sondern vermehren sich.  Versuche der kuenstlichen Verknappung, wie sie durch ein Konzerthaus oder einen physikalischen Tontraeger moeglich sind, gelten im Internet zumindest im Bereich der Musik (DRM) als gescheitert. 

Die Berliner Philharmoniker haben auf Kosten des Staates (also des Steuerzahlers) ihre Marke etabliert  bei ohnehin uebersichtlicher Nachfrage im Bereich der Klassik. Ihr Orchesterbetrieb, Mieten, Honorare wird durch Hochkultursubventionen unterstuetzt, die Konzerte kosten dennoch Eintritt, da man von einer Knappheit an Sitzplaetzen ausgeht. 

Die Bereitstellung eines Streams aber, der aus unerfindlichen Gruenden nur als Fernsehuebertragung im Stil eines Bundesligaspiels nicht jedoch in purem Hifi-Audio, sowie nur Live und nicht als zeitversetzter Stream oder gar Podcast zur Verfuegung gestellt wird, beweisst leider ein besturzendes Mass an Medieninkompetenz, das moeglicherweise auf eine entsprechende fehlende netzkulturelle Vorbildung bei der Hoererschaft trifft. 

Es waere zu geringen Kosten moeglich fuer alle einen freien Stream anzubieten. Diesen z.b.mit Werbung eines Sponsors zu versehen, waehrend extra Luxusfeatures wie das digitale Opernglas eines bildschirmfuellenden Videos etwas mehr kosten duerfen. Das Paradigma der digitalen &quot;Freemium&quot; Oekonomie ist der deutschen Hochkultur noch nicht bekannt. Auch scheint es nicht von Interesse per Internet die Zahl der Hoererschaft zu vergroessern und die klassische Musik einer breiteren Oeffentlichkeit nahe zu bringen, wie das z.b. die BBC mit den Beethoven-downloads getan hat.

Bei klassischer Musik, deren Urheber vor mehr als 70 Jahren verstorben sind, ist das Geltendmachen der Urheberrechte auf die kreativen Leistungen bei der Auffuehrung und deren Aufnahme oder Uebertragung beschraenkt, bzw. in Einschraenkungen auf den Notendruck. Die Komposition der Musik selbst insofern es die Leistungsschutzrechte betrifft, ist nach geltendem Gesetz frei nutzbar. Insofern hat das Geschaeftsmodell der Berliner Philharmoniker im Internet einen besonderen Beigeschmack.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Luft ist wohl eher ein Gemeingut und kein freies Gut. Wie man an der Olympiade in Peking gesehen hat, kann es recht teuer und aufwaendig sein die Qualitaet der Luft im Interesse des Staates (der der Sportler, oder der Oeffentlichkeit) in kurzer Zeit zu verbessern. Andere knappe oder ehemals frei verfuegbare Gueter, wie z.b. Wasser werden laengst im grossen Stil (z.b. von der Medienfirma Vivendi/Universal) aufgekauft. Digitale Gueter sind nur kuenstlich knapp zu halten, sie verschlechern sich nicht durch ihre Benutzung, sondern vermehren sich.  Versuche der kuenstlichen Verknappung, wie sie durch ein Konzerthaus oder einen physikalischen Tontraeger moeglich sind, gelten im Internet zumindest im Bereich der Musik (DRM) als gescheitert. </p>
<p>Die Berliner Philharmoniker haben auf Kosten des Staates (also des Steuerzahlers) ihre Marke etabliert  bei ohnehin uebersichtlicher Nachfrage im Bereich der Klassik. Ihr Orchesterbetrieb, Mieten, Honorare wird durch Hochkultursubventionen unterstuetzt, die Konzerte kosten dennoch Eintritt, da man von einer Knappheit an Sitzplaetzen ausgeht. </p>
<p>Die Bereitstellung eines Streams aber, der aus unerfindlichen Gruenden nur als Fernsehuebertragung im Stil eines Bundesligaspiels nicht jedoch in purem Hifi-Audio, sowie nur Live und nicht als zeitversetzter Stream oder gar Podcast zur Verfuegung gestellt wird, beweisst leider ein besturzendes Mass an Medieninkompetenz, das moeglicherweise auf eine entsprechende fehlende netzkulturelle Vorbildung bei der Hoererschaft trifft. </p>
<p>Es waere zu geringen Kosten moeglich fuer alle einen freien Stream anzubieten. Diesen z.b.mit Werbung eines Sponsors zu versehen, waehrend extra Luxusfeatures wie das digitale Opernglas eines bildschirmfuellenden Videos etwas mehr kosten duerfen. Das Paradigma der digitalen &#8220;Freemium&#8221; Oekonomie ist der deutschen Hochkultur noch nicht bekannt. Auch scheint es nicht von Interesse per Internet die Zahl der Hoererschaft zu vergroessern und die klassische Musik einer breiteren Oeffentlichkeit nahe zu bringen, wie das z.b. die BBC mit den Beethoven-downloads getan hat.</p>
<p>Bei klassischer Musik, deren Urheber vor mehr als 70 Jahren verstorben sind, ist das Geltendmachen der Urheberrechte auf die kreativen Leistungen bei der Auffuehrung und deren Aufnahme oder Uebertragung beschraenkt, bzw. in Einschraenkungen auf den Notendruck. Die Komposition der Musik selbst insofern es die Leistungsschutzrechte betrifft, ist nach geltendem Gesetz frei nutzbar. Insofern hat das Geschaeftsmodell der Berliner Philharmoniker im Internet einen besonderen Beigeschmack.</p>
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		<title>Von: Vincent van Wylick</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-507</link>
		<dc:creator>Vincent van Wylick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 21:30:50 +0000</pubDate>
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		<description>The analogy to the effect that internet has on music retail is probably the same effect that a &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Wormhole&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;wormhole&lt;/a&gt; would have that reaches right into a physical shop, allowing anyone to take goods for free out of it. Just because the technology exists, it doesn&#039;t mean that music should then become a public good. Rather, I&#039;m sympathetic to the Berlin Philharmonic Orchestra for closing off their shop and trying to make money for something that, even if distribution is more or less free, still costs money to make.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>The analogy to the effect that internet has on music retail is probably the same effect that a <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wormhole" rel="nofollow">wormhole</a> would have that reaches right into a physical shop, allowing anyone to take goods for free out of it. Just because the technology exists, it doesn&#8217;t mean that music should then become a public good. Rather, I&#8217;m sympathetic to the Berlin Philharmonic Orchestra for closing off their shop and trying to make money for something that, even if distribution is more or less free, still costs money to make.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-505</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 11:24:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=4487#comment-505</guid>
		<description>@Vincent: Deine Einw&#228;nde sind berechtigt, da der Bereich der klassischen Musik eine Mischung aus &#246;ffentlichen und privaten Interessen darstellt. Das hat die gro&#223;en Orchester und Dirigenten in der Vergangenheit aber nicht davon abgehalten, (viele) Musikaufnahmen zu machen und sich auf diesem Weg ein zus&#228;tzliches Umsatzpotenzial zu erschlie&#223;en.

Die spannende Frage ist, ob sich dies in Zukunft so fortsetzen wird! Denn diese Musik kann nun im Sinne eines &quot;freien Gutes&quot; im Internet kostenlos verteilt werden. Da die Aufnahmen aber unzweifelhaft mit Kosten verbunden sind, m&#252;ssen sich die Orchester k&#252;nftig quersubventionieren - eine f&#252;r sie neue Situation, da sich bislang ja die Produktionskosten direkt &#252;ber die Verkaufserl&#246;se amortisiert haben.

W&#228;hrend sich Marcel Wei&#223; optimistisch zeigt und davon ausgeht, dass das auf lange Sicht &quot;zu einem unendlichen Angebot und Grenzkosten von Null f&#252;r digitale Kopien&quot; f&#252;hren wird, bin ich hier skeptischer: Grenzkosten von Null ja, ein &quot;unendliches Angebot&quot; aber eher nicht.

Als Beleg sehe ich tendenziell die Berliner Philharmoniker, die anstatt ihre neuen Aufnahmen kostenlos ins Netz zu stellen, daf&#252;r Eintritt verlangen. Hier wird der Versuch unternommen, aus dieser Musik eben kein &quot;freies Gut&quot; zu machen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vincent: Deine Einw&#228;nde sind berechtigt, da der Bereich der klassischen Musik eine Mischung aus &#246;ffentlichen und privaten Interessen darstellt. Das hat die gro&#223;en Orchester und Dirigenten in der Vergangenheit aber nicht davon abgehalten, (viele) Musikaufnahmen zu machen und sich auf diesem Weg ein zus&#228;tzliches Umsatzpotenzial zu erschlie&#223;en.</p>
<p>Die spannende Frage ist, ob sich dies in Zukunft so fortsetzen wird! Denn diese Musik kann nun im Sinne eines &#8220;freien Gutes&#8221; im Internet kostenlos verteilt werden. Da die Aufnahmen aber unzweifelhaft mit Kosten verbunden sind, m&#252;ssen sich die Orchester k&#252;nftig quersubventionieren &#8211; eine f&#252;r sie neue Situation, da sich bislang ja die Produktionskosten direkt &#252;ber die Verkaufserl&#246;se amortisiert haben.</p>
<p>W&#228;hrend sich Marcel Wei&#223; optimistisch zeigt und davon ausgeht, dass das auf lange Sicht &#8220;zu einem unendlichen Angebot und Grenzkosten von Null f&#252;r digitale Kopien&#8221; f&#252;hren wird, bin ich hier skeptischer: Grenzkosten von Null ja, ein &#8220;unendliches Angebot&#8221; aber eher nicht.</p>
<p>Als Beleg sehe ich tendenziell die Berliner Philharmoniker, die anstatt ihre neuen Aufnahmen kostenlos ins Netz zu stellen, daf&#252;r Eintritt verlangen. Hier wird der Versuch unternommen, aus dieser Musik eben kein &#8220;freies Gut&#8221; zu machen!</p>
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	<item>
		<title>Von: Vincent van Wylick</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-504</link>
		<dc:creator>Vincent van Wylick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 09:48:49 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Matthias. I heard the people like this post (on FriendFeed as well) and thought I&#039;d check it out. Congratulations on your repost on Carta also! Unfortunately, I think that you used one of the worst examples possible to illustrate the point of whether music is a public good: classical orchestra music.

Classical music often falls under the domain of public good, because any trademark on Beethoven et al has elapsed long ago. It is essentially free music, at least if you or me want to play it in public.

Orchestras are, to my recollection, often actually public institutions, meaning that they are in part paid out of our taxes. We do pay to see them of course, nevertheless they receive subsidies because they are considered a public good.

Should therefore the orchestra player be considered a public servant as well, and his output a public good? I think it&#039;s a tricky question. An artist should be good, which requires training and investment. His output holds value and depending on whether that value is public or private (I think it is both!), that is the extent to which it should be considered a public good. The answer can very likely be found in the value it has to the market, as well as the value it has to politicians who want to preserve national culture in order to stay in office.

And I&#039;m not touching the internet-issue with a 10-foot pole, I don&#039;t think it obeys the laws of logic.

I read German, so please respond in that language as well, if you like.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Matthias. I heard the people like this post (on FriendFeed as well) and thought I&#8217;d check it out. Congratulations on your repost on Carta also! Unfortunately, I think that you used one of the worst examples possible to illustrate the point of whether music is a public good: classical orchestra music.</p>
<p>Classical music often falls under the domain of public good, because any trademark on Beethoven et al has elapsed long ago. It is essentially free music, at least if you or me want to play it in public.</p>
<p>Orchestras are, to my recollection, often actually public institutions, meaning that they are in part paid out of our taxes. We do pay to see them of course, nevertheless they receive subsidies because they are considered a public good.</p>
<p>Should therefore the orchestra player be considered a public servant as well, and his output a public good? I think it&#8217;s a tricky question. An artist should be good, which requires training and investment. His output holds value and depending on whether that value is public or private (I think it is both!), that is the extent to which it should be considered a public good. The answer can very likely be found in the value it has to the market, as well as the value it has to politicians who want to preserve national culture in order to stay in office.</p>
<p>And I&#8217;m not touching the internet-issue with a 10-foot pole, I don&#8217;t think it obeys the laws of logic.</p>
<p>I read German, so please respond in that language as well, if you like.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: bwl zwei null &#183; Kooperation mit dem Carta-Blog</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-503</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#183; Kooperation mit dem Carta-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:01:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Artikel von mir wurde dann auch gleich &#252;bernommen. F&#252;r die Stammleser von bwl zwei null &#228;ndert sich dadurch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel von mir wurde dann auch gleich &#252;bernommen. F&#252;r die Stammleser von bwl zwei null &#228;ndert sich dadurch [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-492</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:05:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Marcel:
- ich habe Deinen Text selbstverst&#228;ndlich gelesen.
- gerne nehme ich Deine Kritik als Ansporn auf.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcel:<br />
- ich habe Deinen Text selbstverst&#228;ndlich gelesen.<br />
- gerne nehme ich Deine Kritik als Ansporn auf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Weiss</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-490</link>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 19:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>@Robin Meyer-Lucht:
&quot; die Engf&#252;hrung “Musikaufnahmen” kurz als “Musik” zu bezeichnen, finde ich zu l&#228;ssig.&quot;

Aha. Ich gehe davon aus, dass Du meinen Text ebenfalls nicht gelesen hast. Denn es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen der digitalen Aufnahme der Musik und dem Konzertauftritt. Beides f&#228;llt unter den &#220;berbegriff &quot;Musik&quot;. Ersteres ist ein freies Gut, zweiteres ein knappes Gut. Daraus entsteht die ganze Argumentation, um die es im Artikel geht etc. etc. Steht alles in meinem Artikel. Denn jeder kritisieren mag, aber zumindest hier niemand aufmerksam liest.


&quot;Der Text von Matthias mag an einigen Stellen etwas pauschalisierend sein&quot;

Das ist eine sch&#246;ne Umschreibung f&#252;r das Behaupten falscher Tatsachen. Hier der nicht gerade kleine Teil meines Textes, f&#252;r den Matthias Schwenk blind ist, weil er nicht in seine Argumentationskette passt:

&quot;W&#228;hrend die Erstellung einer digitalen Kopie keine Kosten verursacht, kostet die Aufnahme eines Musikst&#252;cks selbst durchaus etwas. Die produzierenden Musiker wollen schlie&#223;lich auch von etwas leben und die Technik will auch bezahlt sein. Die Frage ist nun, wie die entstandenen Kosten f&#252;r die Aufnahme wieder hereinbekommen werden kann?
Es bleiben zwei Auswege f&#252;r die Produzenten von Musik:
Die Kulturflatrate, also ein System von Pauschalabgaben
Eine anderweitige Querfinanzierung der Musikaufnahmen
Dass die Kulturflatrate keine gute Idee ist, habe ich gestern und letztes Jahr sehr ausf&#252;hrlich besprochen.
Bleibt der zweite Punkt. Wie lassen sich die Musikaufnahmen &#252;ber andere Einnahmen querfinanzieren? Die offensichtliche Antwort darauf, die ich auch letztes Jahr gegeben habe , sind Konzerte. Das ist aber nur ein Teil der Antwort, wie ich in der Zwischenzeit gelernt habe.
Machen wir einen Schritt zur&#252;ck. Wie unterscheiden sich Konzerte unter der oben durchgef&#252;hrten &#246;konomisch-theoretischen Betrachtung von Musikaufnahmen? Warum l&#228;sst sich mit ihnen Geld verdienen, das sich mit digitalen Musikaufnahmen nicht verdienen l&#228;sst? Weil der Zugang, die Teilnahme an einem Konzert f&#252;r die Fans der Musiker, ein knappes Gut ist.
Musiker m&#252;ssen also wertvolle, knappe G&#252;ter verkaufen. Was kann das zum Beispiel sein? Einige Beispiele:
Die eben angesprochenen Konzerte oder DJ-Auftritte
Merchandising, wie etwa T-Shirts
Die Produktion der Musikaufnahmen: anders als die digitalen Kopien der Aufnahmen ist die Produktion der Aufnahme selbst ein knappes Gut. Finanzieren lassen k&#246;nnten sich die Musiker die Produktion zum Beispiel &#252;ber Spenden von den Fans.
Zugang zu den K&#252;nstlern: Teurere VIP-Zug&#228;nge zu den Konzerten, (Online-)Fanklubmitgliedschaften, Zug&#228;nge zu nicht&#246;ffentlichen Foren auf den Websites der Musiker, in denen die Musiker sich beteiligen; die Zeit eines Musikers ist ein knappes Gut, nur wenige Fans k&#246;nnen in den Genuss eines direkten Kontakts kommen
Streng limitierte, physische Editionen von Musikaufnahmen, am besten aufwendig gestaltet
All das kann in Verbindung mit Musikaufnahmen/Tontr&#228;gern zu deren Aufwertung verkauft werden. Man sollte aber nicht den gedanklichen Fehler machen und die Tatsachen dabei verdrehen: Gekauft wird letztlich das knappe Gut (VIP-Zugang, die sch&#246;ne Verpackung als Souvenir f&#252;r’s Regal, das Merchandising), die Musikaufnahme ist die Zugabe. Nicht umgekehrt.
Die Produktion von Musikaufnahmen und deren Ver&#246;ffentlichung ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Vorgehens, auch wenn man mit ihnen nicht direkt Geld verdient. Denn: Die gratis verteilten Musikaufnahmen sind Werbung f&#252;r die Musiker. Sie erh&#246;hen ihren Bekanntheitsgrad, erzeugen neue Fans. Sie vergr&#246;&#223;ern die M&#246;glichkeiten der K&#252;nstler, die knappen G&#252;ter an so viele Menschen wie m&#246;glich zu verkaufen.&quot;

Jetzt erkl&#228;re mir bitte jemand was an der folgenden Aussage von Matthias nur pauschalisierend und nicht schlicht und einfach falsch ist:

&quot;Allerdings blendet er bei dieser Betrachtung konsequent alle Umst&#228;nde aus, die zur Erzeugung und Digitalisierung dieser Musik gef&#252;hrt haben.&quot;

Wie gesagt, von dieser Site hier hatte ich mehr erwartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin Meyer-Lucht:<br />
&#8221; die Engf&#252;hrung “Musikaufnahmen” kurz als “Musik” zu bezeichnen, finde ich zu l&#228;ssig.&#8221;</p>
<p>Aha. Ich gehe davon aus, dass Du meinen Text ebenfalls nicht gelesen hast. Denn es besteht ein erheblicher Unterschied zwischen der digitalen Aufnahme der Musik und dem Konzertauftritt. Beides f&#228;llt unter den &#220;berbegriff &#8220;Musik&#8221;. Ersteres ist ein freies Gut, zweiteres ein knappes Gut. Daraus entsteht die ganze Argumentation, um die es im Artikel geht etc. etc. Steht alles in meinem Artikel. Denn jeder kritisieren mag, aber zumindest hier niemand aufmerksam liest.</p>
<p>&#8220;Der Text von Matthias mag an einigen Stellen etwas pauschalisierend sein&#8221;</p>
<p>Das ist eine sch&#246;ne Umschreibung f&#252;r das Behaupten falscher Tatsachen. Hier der nicht gerade kleine Teil meines Textes, f&#252;r den Matthias Schwenk blind ist, weil er nicht in seine Argumentationskette passt:</p>
<p>&#8220;W&#228;hrend die Erstellung einer digitalen Kopie keine Kosten verursacht, kostet die Aufnahme eines Musikst&#252;cks selbst durchaus etwas. Die produzierenden Musiker wollen schlie&#223;lich auch von etwas leben und die Technik will auch bezahlt sein. Die Frage ist nun, wie die entstandenen Kosten f&#252;r die Aufnahme wieder hereinbekommen werden kann?<br />
Es bleiben zwei Auswege f&#252;r die Produzenten von Musik:<br />
Die Kulturflatrate, also ein System von Pauschalabgaben<br />
Eine anderweitige Querfinanzierung der Musikaufnahmen<br />
Dass die Kulturflatrate keine gute Idee ist, habe ich gestern und letztes Jahr sehr ausf&#252;hrlich besprochen.<br />
Bleibt der zweite Punkt. Wie lassen sich die Musikaufnahmen &#252;ber andere Einnahmen querfinanzieren? Die offensichtliche Antwort darauf, die ich auch letztes Jahr gegeben habe , sind Konzerte. Das ist aber nur ein Teil der Antwort, wie ich in der Zwischenzeit gelernt habe.<br />
Machen wir einen Schritt zur&#252;ck. Wie unterscheiden sich Konzerte unter der oben durchgef&#252;hrten &#246;konomisch-theoretischen Betrachtung von Musikaufnahmen? Warum l&#228;sst sich mit ihnen Geld verdienen, das sich mit digitalen Musikaufnahmen nicht verdienen l&#228;sst? Weil der Zugang, die Teilnahme an einem Konzert f&#252;r die Fans der Musiker, ein knappes Gut ist.<br />
Musiker m&#252;ssen also wertvolle, knappe G&#252;ter verkaufen. Was kann das zum Beispiel sein? Einige Beispiele:<br />
Die eben angesprochenen Konzerte oder DJ-Auftritte<br />
Merchandising, wie etwa T-Shirts<br />
Die Produktion der Musikaufnahmen: anders als die digitalen Kopien der Aufnahmen ist die Produktion der Aufnahme selbst ein knappes Gut. Finanzieren lassen k&#246;nnten sich die Musiker die Produktion zum Beispiel &#252;ber Spenden von den Fans.<br />
Zugang zu den K&#252;nstlern: Teurere VIP-Zug&#228;nge zu den Konzerten, (Online-)Fanklubmitgliedschaften, Zug&#228;nge zu nicht&#246;ffentlichen Foren auf den Websites der Musiker, in denen die Musiker sich beteiligen; die Zeit eines Musikers ist ein knappes Gut, nur wenige Fans k&#246;nnen in den Genuss eines direkten Kontakts kommen<br />
Streng limitierte, physische Editionen von Musikaufnahmen, am besten aufwendig gestaltet<br />
All das kann in Verbindung mit Musikaufnahmen/Tontr&#228;gern zu deren Aufwertung verkauft werden. Man sollte aber nicht den gedanklichen Fehler machen und die Tatsachen dabei verdrehen: Gekauft wird letztlich das knappe Gut (VIP-Zugang, die sch&#246;ne Verpackung als Souvenir f&#252;r’s Regal, das Merchandising), die Musikaufnahme ist die Zugabe. Nicht umgekehrt.<br />
Die Produktion von Musikaufnahmen und deren Ver&#246;ffentlichung ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Vorgehens, auch wenn man mit ihnen nicht direkt Geld verdient. Denn: Die gratis verteilten Musikaufnahmen sind Werbung f&#252;r die Musiker. Sie erh&#246;hen ihren Bekanntheitsgrad, erzeugen neue Fans. Sie vergr&#246;&#223;ern die M&#246;glichkeiten der K&#252;nstler, die knappen G&#252;ter an so viele Menschen wie m&#246;glich zu verkaufen.&#8221;</p>
<p>Jetzt erkl&#228;re mir bitte jemand was an der folgenden Aussage von Matthias nur pauschalisierend und nicht schlicht und einfach falsch ist:</p>
<p>&#8220;Allerdings blendet er bei dieser Betrachtung konsequent alle Umst&#228;nde aus, die zur Erzeugung und Digitalisierung dieser Musik gef&#252;hrt haben.&#8221;</p>
<p>Wie gesagt, von dieser Site hier hatte ich mehr erwartet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Weiss</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-489</link>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 19:27:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=4487#comment-489</guid>
		<description>Interessant w&#228;re erstmal, wenn Du zu meinen Vorw&#252;rfen Stellung beziehen w&#252;rdest und gegebenenfalls ein entsprechendes Update im Text bringst. 

Ich finde es n&#228;mlich nicht sonderlich toll, dass in Deinem Artikel v&#246;llig falsche Angaben &#252;ber meinen Standpunkt stehen.

Die Gemeing&#252;ter sind meines Wissens nach nicht von Nichtrivalit&#228;t und gleichzeitig von Grenzkosten gleich Null gepr&#228;gt. Selbst das Hosting von Wikipedia kostet etwas ( und das in der Masse nicht gerade wenig). W&#228;hrend Musikaufnahmen etwa &#252;ber P2P komplett kostenlos distribuiert werden kann. 
Ich bleibe dabei: die digitale Kopie selbst ist ein freies Gut. Ihre Herstellung und Verbreitung kostet nichts. Gar nichts. Deshalb muss man die &#246;konomische Situation rund um die digitale Kopie von den Kosten der Musikproduktion losl&#246;sen und beides als Komponenten in einem Gesamtangebot (Der Musiker und seine Musik etc.) betrachten, um zur effizientesten Gesamtstrategie zu gelangen.

Aber hey, das steht alles in meinem Artikel. 
Wie w&#228;r&#039;s, liest Du ihn Dir mal durch? Also komplett, meine ich jetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant w&#228;re erstmal, wenn Du zu meinen Vorw&#252;rfen Stellung beziehen w&#252;rdest und gegebenenfalls ein entsprechendes Update im Text bringst. </p>
<p>Ich finde es n&#228;mlich nicht sonderlich toll, dass in Deinem Artikel v&#246;llig falsche Angaben &#252;ber meinen Standpunkt stehen.</p>
<p>Die Gemeing&#252;ter sind meines Wissens nach nicht von Nichtrivalit&#228;t und gleichzeitig von Grenzkosten gleich Null gepr&#228;gt. Selbst das Hosting von Wikipedia kostet etwas ( und das in der Masse nicht gerade wenig). W&#228;hrend Musikaufnahmen etwa &#252;ber P2P komplett kostenlos distribuiert werden kann.<br />
Ich bleibe dabei: die digitale Kopie selbst ist ein freies Gut. Ihre Herstellung und Verbreitung kostet nichts. Gar nichts. Deshalb muss man die &#246;konomische Situation rund um die digitale Kopie von den Kosten der Musikproduktion losl&#246;sen und beides als Komponenten in einem Gesamtangebot (Der Musiker und seine Musik etc.) betrachten, um zur effizientesten Gesamtstrategie zu gelangen.</p>
<p>Aber hey, das steht alles in meinem Artikel.<br />
Wie w&#228;r&#8217;s, liest Du ihn Dir mal durch? Also komplett, meine ich jetzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-487</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 19:16:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=4487#comment-487</guid>
		<description>@Marcel: Der Text von Matthias mag an einigen Stellen etwas pauschalisierend sein - aber die Engf&#252;hrung &quot;Musikaufnahmen&quot; kurz als &quot;Musik&quot; zu bezeichnen, finde ich zu l&#228;ssig.

Du schreibst selbst von einem &quot;unendlichen Angebot&quot; von Musikaufnahmen. Ich finde Deine Reaktion etwas scharf. Der Hinweis von Matthias Schwenk auf die Unterscheidung zwischen freien G&#252;tern und Gemeing&#252;tern erscheint mir bedenkenswert - auch wenn ich diese Unterscheidung bisher so nicht verwendet habe. Ich benutze den in der Medien&#246;konomie &#252;blichen Begriff der &quot;&#246;ffentlichen G&#252;ter&quot; (die sich dadurch auszeichnen, dass es keine Rivalit&#228;t im Konsum gibt und das Ausschlu&#223;prinzip nicht durchsetzbar ist).

Die Medienindustrie hat eigentlich schon ein ganz einfaches Modell gefunden, wie sich &#246;ffentliche G&#252;ter, wie etwa terrestrisches Fernsehen, finanziert: durch Werbung. Im Grunde k&#246;nnte die Musikindustrie auch dar&#252;ber nachdenken, ihr Gesch&#228;ftsmodell auf die Werbefinanzierung umzustellen. Akademiker haben das schon vor Jahren vorgeschlagen.

Das Problem dabei: eher unattraktiv f&#252;r die Nutzer, bescheidene Einnahmen f&#252;r die Musikindustrie und fortbestehenden Probleme bei der Durchsetzung des (nat&#252;rlich veralteteten) Urheberrechts.

Du hast schon Recht: Von Carta kannst Du eine differenzierte Auseinandersetzung erwarten. Ich bedauere sehr, dass Du diesmal mit der Rezeption nicht gl&#252;cklich warst. Wir arbeiten dran.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcel: Der Text von Matthias mag an einigen Stellen etwas pauschalisierend sein &#8211; aber die Engf&#252;hrung &#8220;Musikaufnahmen&#8221; kurz als &#8220;Musik&#8221; zu bezeichnen, finde ich zu l&#228;ssig.</p>
<p>Du schreibst selbst von einem &#8220;unendlichen Angebot&#8221; von Musikaufnahmen. Ich finde Deine Reaktion etwas scharf. Der Hinweis von Matthias Schwenk auf die Unterscheidung zwischen freien G&#252;tern und Gemeing&#252;tern erscheint mir bedenkenswert &#8211; auch wenn ich diese Unterscheidung bisher so nicht verwendet habe. Ich benutze den in der Medien&#246;konomie &#252;blichen Begriff der &#8220;&#246;ffentlichen G&#252;ter&#8221; (die sich dadurch auszeichnen, dass es keine Rivalit&#228;t im Konsum gibt und das Ausschlu&#223;prinzip nicht durchsetzbar ist).</p>
<p>Die Medienindustrie hat eigentlich schon ein ganz einfaches Modell gefunden, wie sich &#246;ffentliche G&#252;ter, wie etwa terrestrisches Fernsehen, finanziert: durch Werbung. Im Grunde k&#246;nnte die Musikindustrie auch dar&#252;ber nachdenken, ihr Gesch&#228;ftsmodell auf die Werbefinanzierung umzustellen. Akademiker haben das schon vor Jahren vorgeschlagen.</p>
<p>Das Problem dabei: eher unattraktiv f&#252;r die Nutzer, bescheidene Einnahmen f&#252;r die Musikindustrie und fortbestehenden Probleme bei der Durchsetzung des (nat&#252;rlich veralteteten) Urheberrechts.</p>
<p>Du hast schon Recht: Von Carta kannst Du eine differenzierte Auseinandersetzung erwarten. Ich bedauere sehr, dass Du diesmal mit der Rezeption nicht gl&#252;cklich warst. Wir arbeiten dran.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-486</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 18:49:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=4487#comment-486</guid>
		<description>@Marcel: W&#228;re es an dieser Stelle nicht viel interessanter zu diskutieren, ob Musik im Internet eher als freies Gut oder tats&#228;chlich als Gemeingut zu sehen ist? 

Freie G&#252;ter m&#252;ssen nicht querfinanziert werden, weil sich niemand um ihre Herstellung und Verf&#252;gbarkeit zu k&#252;mmern braucht. Bei Gemeing&#252;tern ist das anders. Das ist der Punkt, um den es mir geht. In allen anderen Dingen stimme ich vollkommen mit Dir &#252;berein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Marcel: W&#228;re es an dieser Stelle nicht viel interessanter zu diskutieren, ob Musik im Internet eher als freies Gut oder tats&#228;chlich als Gemeingut zu sehen ist? </p>
<p>Freie G&#252;ter m&#252;ssen nicht querfinanziert werden, weil sich niemand um ihre Herstellung und Verf&#252;gbarkeit zu k&#252;mmern braucht. Bei Gemeing&#252;tern ist das anders. Das ist der Punkt, um den es mir geht. In allen anderen Dingen stimme ich vollkommen mit Dir &#252;berein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcel Weiss</title>
		<link>http://carta.info/4487/das-internet-die-musik-und-das-liebe-geld/comment-page-1/#comment-484</link>
		<dc:creator>Marcel Weiss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 18:06:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=4487#comment-484</guid>
		<description>&quot;Allerdings blendet er bei dieser Betrachtung konsequent alle Umst&#228;nde aus, die zur Erzeugung und Digitalisierung dieser Musik gef&#252;hrt haben.&quot;

Du meine G&#252;te. 
Ich dachte eigentlich, dass Du sp&#228;testens nach meinem Hinweis in den Upload-Kommentaren Dir die M&#252;he machen w&#252;rdest, meinen Artikel KOMPLETT zu lesen, bevor noch einmal so etwas behauptest. 

Stattdessen verbreitest Du hier einfach weiter diese Unwahrheit. Was nur beweist, dass Du maximal die erste H&#228;lfte meines Artikels gelesen hast. 

Muss ich den gesamten Absatz aus meinem Artikel hier reinkopieren, damit Du ihn wahrnimmst?
Ich habe eben geschaut: Ich habe allein &#252;ber 2800 Zeichen (mit Leerzeichen) nur zu den Kosten der Aufnahmen geschrieben und wie diese sich finanzieren lassen. 
_Das_ war der wichtigste Punkt des ganzen Artikels neben den digitalen Kopien als freie G&#252;ter!

Daneben machst Du mehrere analytische Fehler, auf die ich im einzelnen hier jetzt nicht eingehe. Nur als Hinweis: Von &quot;Musik&quot; zu reden, ist nicht hilfreich hier. Was meinst Du mit &quot;Musik&quot;? Die Aufnahme? Die digitale Kopie? Den Konzertauftritt? Alles zusammen?

Beispiel zu dieser Begriffsunsch&#228;rfe:
&quot;Der Folgerung von Marcel, dass Musik als freies Gut im Internet zu einem “unendlichen Angebot” f&#252;hren muss, kann ich deshalb nicht folgen&quot;

So? Wo habe ich das gesagt? Es gibt ein unendliches Angebot an digitalen Kopien einer Musikaufnahme. Nicht an Musik im Ganzen. 
Siehst Du den wesentlichen Unterschied?

Du verwurstest einfach alles miteinander und machst dann noch aus der Luft gegriffene Annahmen, die Du als Fakten hinstellst: wie dass die Philharmoniker nie &#252;ber Querfinanzierung ihre Aufnahmen finanzieren k&#246;nnten. Wenn unbekanntere Musiker 90.000$ raisen k&#246;nnen (siehe meinen neuen Artikel zu den Beispielen), w&#228;re ich mir da nicht so sicher, dass die Philharmoniker nicht ihre Kosten hereinbekommen.

Dass Du dann mit der DCH der Philharmoniker auch noch ein Beispiel f&#252;r Querfinanzierung anf&#252;hrst, das genau f&#252;r das steht, was ich meine, und meinst, dass w&#252;rde meinen Ausf&#252;hrungen widersprechen, ist dann schon wieder lustig.

Alles in allem bin ich ziemlich entt&#228;uscht von der Qualit&#228;t dieses Artikels. Zumindest den Artikel, auf den man sich bezieht und den man breit kritisieren will, sollte man komplett lesen und nicht nach der H&#228;lfte denken &quot;das reicht&quot;. 
Von Carta h&#228;tte ich mehr erwartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Allerdings blendet er bei dieser Betrachtung konsequent alle Umst&#228;nde aus, die zur Erzeugung und Digitalisierung dieser Musik gef&#252;hrt haben.&#8221;</p>
<p>Du meine G&#252;te.<br />
Ich dachte eigentlich, dass Du sp&#228;testens nach meinem Hinweis in den Upload-Kommentaren Dir die M&#252;he machen w&#252;rdest, meinen Artikel KOMPLETT zu lesen, bevor noch einmal so etwas behauptest. </p>
<p>Stattdessen verbreitest Du hier einfach weiter diese Unwahrheit. Was nur beweist, dass Du maximal die erste H&#228;lfte meines Artikels gelesen hast. </p>
<p>Muss ich den gesamten Absatz aus meinem Artikel hier reinkopieren, damit Du ihn wahrnimmst?<br />
Ich habe eben geschaut: Ich habe allein &#252;ber 2800 Zeichen (mit Leerzeichen) nur zu den Kosten der Aufnahmen geschrieben und wie diese sich finanzieren lassen.<br />
_Das_ war der wichtigste Punkt des ganzen Artikels neben den digitalen Kopien als freie G&#252;ter!</p>
<p>Daneben machst Du mehrere analytische Fehler, auf die ich im einzelnen hier jetzt nicht eingehe. Nur als Hinweis: Von &#8220;Musik&#8221; zu reden, ist nicht hilfreich hier. Was meinst Du mit &#8220;Musik&#8221;? Die Aufnahme? Die digitale Kopie? Den Konzertauftritt? Alles zusammen?</p>
<p>Beispiel zu dieser Begriffsunsch&#228;rfe:<br />
&#8220;Der Folgerung von Marcel, dass Musik als freies Gut im Internet zu einem “unendlichen Angebot” f&#252;hren muss, kann ich deshalb nicht folgen&#8221;</p>
<p>So? Wo habe ich das gesagt? Es gibt ein unendliches Angebot an digitalen Kopien einer Musikaufnahme. Nicht an Musik im Ganzen.<br />
Siehst Du den wesentlichen Unterschied?</p>
<p>Du verwurstest einfach alles miteinander und machst dann noch aus der Luft gegriffene Annahmen, die Du als Fakten hinstellst: wie dass die Philharmoniker nie &#252;ber Querfinanzierung ihre Aufnahmen finanzieren k&#246;nnten. Wenn unbekanntere Musiker 90.000$ raisen k&#246;nnen (siehe meinen neuen Artikel zu den Beispielen), w&#228;re ich mir da nicht so sicher, dass die Philharmoniker nicht ihre Kosten hereinbekommen.</p>
<p>Dass Du dann mit der DCH der Philharmoniker auch noch ein Beispiel f&#252;r Querfinanzierung anf&#252;hrst, das genau f&#252;r das steht, was ich meine, und meinst, dass w&#252;rde meinen Ausf&#252;hrungen widersprechen, ist dann schon wieder lustig.</p>
<p>Alles in allem bin ich ziemlich entt&#228;uscht von der Qualit&#228;t dieses Artikels. Zumindest den Artikel, auf den man sich bezieht und den man breit kritisieren will, sollte man komplett lesen und nicht nach der H&#228;lfte denken &#8220;das reicht&#8221;.<br />
Von Carta h&#228;tte ich mehr erwartet.</p>
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