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Redaktion Carta | 0 Kommentar(e)
Die aktive Blogger-Community des „Freitag“ will künftig mehr mitreden im Blatt und auch besser informiert werden. Umgekehrt fordert die Freitag-Redaktion von ihrer Community bessere Texte. Welche Entwicklungs-Chance hat das Hybrid-Experiment im Angesicht der heranrückenden Huffington Post?
01.02.2012 |
Die Wochenzeitung „Der Freitag“ wird von einer quicklebendigen Online-Community begleitet. Dort wird munter gestritten, zuletzt über die kalte Versenkung der Freitag-Herausgeber durch Verleger Jakob Augstein. Zwischen der Zeitung und ihrer Community findet aber auch wesentlich intensiverer Austausch statt als bei anderen, eher oberflächlichen Hybridversuchen.
Noch vor dem Start der deutschen Huffington Post steht nun eine engere Verzahnung von Freitag-Community und Zeitung an. Sogar über Genossenschaftsmodelle (wie bei der taz) und über Mitarbeiterbeteiligungen (wie beim Spiegel) wird nachgedacht. Auch technische Neuerungen soll es bald geben – denn die Seiten der Community benötigen oft längere Ladezeiten.
Wer sich über die medienrelevante Freitag-Debatte informieren will, kann hier, hier und hier Protokolle des ersten Treffens („Wir müssen reden!“) nachlesen.
Die Kölner Autorin Calvani, eine äußerst aktive Bloggerin der Community, hat ergänzend zu dieser Debatte Freitag-Verleger Jakob Augstein („Less Music More Talk“), Freitag-Redakteur Michael Jäger („Coram Deo“) und Autor Wolfgang Michal („Hoch-Bloggen“) befragt, wie sie die zunehmende Crossmedialität beurteilen, ob und wie sich der Journalismus durch die Community verändert und wann Medien oder Journalisten selbst zu politischen Akteuren werden.





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