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	<title>Kommentare zu: Die Legende vom Apfelwein-Obama</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 16:01:20 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: In eigener Sache: Berlin &#171; Internet und Politik</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-25379</link>
		<dc:creator>In eigener Sache: Berlin &#171; Internet und Politik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 21:53:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Im Vorfeld hat Karsten Wetzlaff (s.o.) bereits einige Gedanken zur ideologischen Ausrichtung deutscher Netzpolitik gemacht. Meine Reaktion auf die Leitfrage zum Panel (&#8222;Lernt die Linke im Web 2.0 laufen?&#8220;) f&#228;llt aus einer wissenschaftlichen Perspektive etwas anders aus &#8211; denn oft kann man schon ja froh sein, wenn sich &#252;berhaupt jemand im sogenannten &#8222;Kernbereich des politischen Systems&#8220; mit netzpolitischen Fragen auseinandersetzt. Bislang ist das Thema jedenfalls keines, mit dem man als ParteipolitikerIn re&#252;ssieren konnte (okay, die Piratenpartei nehmen wir hier einmal aus &#8211; aber das ist eine andere Geschichte). Immerhin f&#228;llt &#246;fter mal die Bezeichnung &#8222;NetzpolitikerIn&#8220; (fr&#252;her: MultimediapolitikerIn), was zumindest ansatzweise auf eine fachliche Spezialisierung hindeuten k&#246;nnte. Parteikarrieren lassen sich damit bisher noch nicht wirklich bef&#246;rdern (ein gewisser TSG bildet hier eine Ausnahme und auch das ist eine andere Geschichte). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Im Vorfeld hat Karsten Wetzlaff (s.o.) bereits einige Gedanken zur ideologischen Ausrichtung deutscher Netzpolitik gemacht. Meine Reaktion auf die Leitfrage zum Panel (&#8222;Lernt die Linke im Web 2.0 laufen?&#8220;) f&#228;llt aus einer wissenschaftlichen Perspektive etwas anders aus &#8211; denn oft kann man schon ja froh sein, wenn sich &#252;berhaupt jemand im sogenannten &#8222;Kernbereich des politischen Systems&#8220; mit netzpolitischen Fragen auseinandersetzt. Bislang ist das Thema jedenfalls keines, mit dem man als ParteipolitikerIn re&#252;ssieren konnte (okay, die Piratenpartei nehmen wir hier einmal aus &#8211; aber das ist eine andere Geschichte). Immerhin f&#228;llt &#246;fter mal die Bezeichnung &#8222;NetzpolitikerIn&#8220; (fr&#252;her: MultimediapolitikerIn), was zumindest ansatzweise auf eine fachliche Spezialisierung hindeuten k&#246;nnte. Parteikarrieren lassen sich damit bisher noch nicht wirklich bef&#246;rdern (ein gewisser TSG bildet hier eine Ausnahme und auch das ist eine andere Geschichte). [...]</p>
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		<title>Von: Es gibt keinen deutschen Obama &#124; stk</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-1156</link>
		<dc:creator>Es gibt keinen deutschen Obama &#124; stk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 13:41:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ein Internet-Underdog. Ueberzeugend ist anders &#8212; Carta geht einen Schritt weiter und vergleicht TSG eher mit Palin als mit Obama. Recht haben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ein Internet-Underdog. Ueberzeugend ist anders &#8212; Carta geht einen Schritt weiter und vergleicht TSG eher mit Palin als mit Obama. Recht haben [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Eggers</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-380</link>
		<dc:creator>Jan Eggers</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 16:42:59 +0000</pubDate>
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		<description>@Christoph Bieber: Der namenlose gr&#252;ne Wahlkampfmanager hei&#223;t Kai Klose und hat diesen Gedanken - na, wo? - in einem Blog ge&#228;u&#223;ert. Und ich bin immer noch der Meinung: so unrecht hat er nicht. Ich wei&#223;, die Versuchung ist gro&#223;, jetzt aufzuschreien: Da ist wieder einer, der es nicht kapiert hat, wie man all die sch&#246;nen Spielzeuge nutzt - ein Offliner gewisserma&#223;en, ein ewig Gestriger - also, so der Subtext, das genaue Gegenteil des Kommentators. Diese Grundhaltung schmeckte auch in einigen Kommentaren durch, die der gute Kai Klose auf seinen Gedanken erhalten hat. Und ich finde, das hat sie nicht verdient.

Dass Internet bei den unter 29-J&#228;hrigen Leitmedium ist inzwischen: geschenkt. Dass von den unter 19-J&#228;hrigen etwa die H&#228;lfte angibt, auf Zeitungen als Informationsquelle grunds&#228;tzlich verzichten zu k&#246;nnen, dito. (http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/12/03/das-internet-l-246-st-fernsehen-als-leitmedium-ab.aspx) Aber: zum einen machen die digital natives immer noch nur einen Bruchteil der W&#228;hlerschaft aus - anders als diejenigen, die mit klassischen &quot;Lean Back&quot;-Medien aufgewachsen sind und sie weiter als prim&#228;re Quelle nutzen. Als Wahlk&#228;mpfer habe ich nur begrenzte Ressourcen - insbesondere in diesem, in dem Zeit extrem knapp und kostbar ist - also: konzentriere ich sie nicht besser dort, wo ich auch die beste &quot;Stimmenrendite&quot; habe? Der Internetwahlkampf-Manager der SPD hat mir erkl&#228;rt, dass er sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen w&#252;rde, wenn eine Partei mal so k&#252;hn w&#228;re, zehn Prozent ihrer Ressourcen in Netzwahlkampf zu stecken; die SPD bleibt derzeit wohl deutlich einstellig - allerdings verdient er immerhin sein Geld damit und ist deswegen befangen. Was ist eine vern&#252;nftige Investition?

Zudem: Einem Politikwissenschaftler muss ich ja nicht sagen, dass das mit dem Transfer von den Medienbotschaften zu Wahlentscheidungen ohnehin so eine Sache ist, und das gilt f&#252;r politische Botschaften im Netz gleich doppelt. 

Insofern sind wir hier nicht am Ende einer Beobachtung, sondern am Anfang: Finden die Politiker dort im Netz tats&#228;chlich W&#228;hler vor, die sich &#252;berhaupt beeinflussen lassen - vulgo: Wechselw&#228;hler? Wie hoch ist ihr Anteil? Erreicht man sie m&#246;glicherweise - wie das Beispiel Obama ja andeutet - nicht &#252;ber Botschaften, sondern nur &#252;ber einen Aktivierungswahlkampf? &#220;ber was reden wir, wenn wir &quot;Internetwahlkampf&quot; sagen: Botschaften-Sender im Netz, virales Marketing oder &quot;Echokammern&quot; f&#252;r herk&#246;mmlichen T&#252;r-zu-T&#252;r-Pr&#228;senzwahlkampf?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christoph Bieber: Der namenlose gr&#252;ne Wahlkampfmanager hei&#223;t Kai Klose und hat diesen Gedanken &#8211; na, wo? &#8211; in einem Blog ge&#228;u&#223;ert. Und ich bin immer noch der Meinung: so unrecht hat er nicht. Ich wei&#223;, die Versuchung ist gro&#223;, jetzt aufzuschreien: Da ist wieder einer, der es nicht kapiert hat, wie man all die sch&#246;nen Spielzeuge nutzt &#8211; ein Offliner gewisserma&#223;en, ein ewig Gestriger &#8211; also, so der Subtext, das genaue Gegenteil des Kommentators. Diese Grundhaltung schmeckte auch in einigen Kommentaren durch, die der gute Kai Klose auf seinen Gedanken erhalten hat. Und ich finde, das hat sie nicht verdient.</p>
<p>Dass Internet bei den unter 29-J&#228;hrigen Leitmedium ist inzwischen: geschenkt. Dass von den unter 19-J&#228;hrigen etwa die H&#228;lfte angibt, auf Zeitungen als Informationsquelle grunds&#228;tzlich verzichten zu k&#246;nnen, dito. (<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/12/03/das-internet-l-246-st-fernsehen-als-leitmedium-ab.aspx" rel="nofollow">http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/12/03/das-internet-l-246-st-fernsehen-als-leitmedium-ab.aspx</a>) Aber: zum einen machen die digital natives immer noch nur einen Bruchteil der W&#228;hlerschaft aus &#8211; anders als diejenigen, die mit klassischen &#8220;Lean Back&#8221;-Medien aufgewachsen sind und sie weiter als prim&#228;re Quelle nutzen. Als Wahlk&#228;mpfer habe ich nur begrenzte Ressourcen &#8211; insbesondere in diesem, in dem Zeit extrem knapp und kostbar ist &#8211; also: konzentriere ich sie nicht besser dort, wo ich auch die beste &#8220;Stimmenrendite&#8221; habe? Der Internetwahlkampf-Manager der SPD hat mir erkl&#228;rt, dass er sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen w&#252;rde, wenn eine Partei mal so k&#252;hn w&#228;re, zehn Prozent ihrer Ressourcen in Netzwahlkampf zu stecken; die SPD bleibt derzeit wohl deutlich einstellig &#8211; allerdings verdient er immerhin sein Geld damit und ist deswegen befangen. Was ist eine vern&#252;nftige Investition?</p>
<p>Zudem: Einem Politikwissenschaftler muss ich ja nicht sagen, dass das mit dem Transfer von den Medienbotschaften zu Wahlentscheidungen ohnehin so eine Sache ist, und das gilt f&#252;r politische Botschaften im Netz gleich doppelt. </p>
<p>Insofern sind wir hier nicht am Ende einer Beobachtung, sondern am Anfang: Finden die Politiker dort im Netz tats&#228;chlich W&#228;hler vor, die sich &#252;berhaupt beeinflussen lassen &#8211; vulgo: Wechselw&#228;hler? Wie hoch ist ihr Anteil? Erreicht man sie m&#246;glicherweise &#8211; wie das Beispiel Obama ja andeutet &#8211; nicht &#252;ber Botschaften, sondern nur &#252;ber einen Aktivierungswahlkampf? &#220;ber was reden wir, wenn wir &#8220;Internetwahlkampf&#8221; sagen: Botschaften-Sender im Netz, virales Marketing oder &#8220;Echokammern&#8221; f&#252;r herk&#246;mmlichen T&#252;r-zu-T&#252;r-Pr&#228;senzwahlkampf?</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Twitterview&#8221; Basic/Schäfer-Gümbel: Karussell fahren im Hype Cycle &#124; untergeek</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-379</link>
		<dc:creator>&#8220;Twitterview&#8221; Basic/Schäfer-Gümbel: Karussell fahren im Hype Cycle &#124; untergeek</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 13:35:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wort ausgedacht?) zwischen dem Blogleithammel Robert Basic und dem Internetwahlkampfleitpolitiker (oder? *g*) Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel ist gl&#252;cklich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wort ausgedacht?) zwischen dem Blogleithammel Robert Basic und dem Internetwahlkampfleitpolitiker (oder? *g*) Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel ist gl&#252;cklich [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Jung</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-378</link>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 12:14:37 +0000</pubDate>
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		<description>Neben Ihrem Palin-Vergleich gibt es nun auch einen &lt;a href=&quot;http://twitter.com/bascht/statuses/1108911546&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Joe the Plumber&quot;-Vergleich&lt;/a&gt;, den die kleine &lt;a&gt;Ottilie&lt;/a&gt; gewonnen hat. Alles nachzulesen im &lt;a href=&quot;http://twialogue.net/all/tsghessen/robgreen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Twitter-Interview&lt;/a&gt; von Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Robert Basic.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Ihrem Palin-Vergleich gibt es nun auch einen <a href="http://twitter.com/bascht/statuses/1108911546" rel="nofollow">&#8220;Joe the Plumber&#8221;-Vergleich</a>, den die kleine <a>Ottilie</a> gewonnen hat. Alles nachzulesen im <a href="http://twialogue.net/all/tsghessen/robgreen" rel="nofollow">Twitter-Interview</a> von Thorsten Sch&#228;fer-G&#252;mbel und Robert Basic.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Bieber</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-375</link>
		<dc:creator>Christoph Bieber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 23:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Jan Eggers:

Nat&#252;rlich verdient das, was in Hessen passiert, noch nicht den Namen “Internetwahlkampf”... -- das will ich gar nicht sagen, selbstverst&#228;ndlich ist das ein Internetwahlkampf, nur eben in der aktuellen deutschen (hier eben: hessischen) Variante. Nicht in der Breite, aber in einigen Einzelf&#228;llen ist das Niveau auch gar nicht mal so schlecht. Und: die Parteien scheinen zu lernen, selbst durch ein solches &quot;Vorzeige&quot;-Projekt wie das CDU-webcamp. Auch wenn der &quot;show-and-tell&quot;-Charakter eigentlich ein Relikt aus den 90er-Jahren ist (vgl. dazu die Diskussion in meinem Blog: http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/01/08/wer-braucht-im-wahlkampf-eigentlich-freunde/). Eventuell taugt der Internetwahlkampf f&#252;r eine &#220;bergangszeit auch als Gradmesser f&#252;r die allgemeine Medienaffinit&#228;t von Kampagnen - mal sehen.

@namenloser gr&#252;ner Wahlkampfmanager, via Jan Eggers:

Aus den Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen (http://www.forschungsgruppe.de/_/PM_Strukturdaten/): &quot;Mittlerweile gilt das Internet nicht mehr nur als Medium junger Menschen, vielmehr hat es &#252;ber Altersgrenzen hinweg Verbreitung gefunden. In den Altersgruppen bis 49 Jahren nutzten mehr als 80 Prozent der Deutschen das Internet: bei den 18- bis 24-J&#228;hrigen 95 Prozent, bei den 25- bis 29-J&#228;hrigen 88 Prozent, bei den 30- bis 39-J&#228;hrigen 90 Prozent und bei den 40- bis 49-J&#228;hrigen noch 83 Prozent. In der Altersgruppe der 50- bis 59-J&#228;hrigen waren es 70 Prozent. Nur in der zahlenm&#228;&#223;ig gro&#223;en Gruppe der &#252;ber 60-J&#228;hrigen lag der Nutzer-Anteil mit 27 Prozent noch weit unter dem Durchschnitt.&quot;

&#220;bersch&#228;tzt? Ma&#223;los?

@clemens lerche:

Offene Fragen offen lassen ist doch ein super Trick. Da bleibt wenigstens noch ´was &#252;brig f&#252;r den n&#228;chsten Artikel. ;-)

@lupe:

Vielleicht m&#246;chten sie ja Bastian Sick verst&#228;ndigen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jan Eggers:</p>
<p>Nat&#252;rlich verdient das, was in Hessen passiert, noch nicht den Namen “Internetwahlkampf”&#8230; &#8212; das will ich gar nicht sagen, selbstverst&#228;ndlich ist das ein Internetwahlkampf, nur eben in der aktuellen deutschen (hier eben: hessischen) Variante. Nicht in der Breite, aber in einigen Einzelf&#228;llen ist das Niveau auch gar nicht mal so schlecht. Und: die Parteien scheinen zu lernen, selbst durch ein solches &#8220;Vorzeige&#8221;-Projekt wie das CDU-webcamp. Auch wenn der &#8220;show-and-tell&#8221;-Charakter eigentlich ein Relikt aus den 90er-Jahren ist (vgl. dazu die Diskussion in meinem Blog: <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/01/08/wer-braucht-im-wahlkampf-eigentlich-freunde/" rel="nofollow">http://internetundpolitik.wordpress.com/2009/01/08/wer-braucht-im-wahlkampf-eigentlich-freunde/</a>). Eventuell taugt der Internetwahlkampf f&#252;r eine &#220;bergangszeit auch als Gradmesser f&#252;r die allgemeine Medienaffinit&#228;t von Kampagnen &#8211; mal sehen.</p>
<p>@namenloser gr&#252;ner Wahlkampfmanager, via Jan Eggers:</p>
<p>Aus den Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen (<a href="http://www.forschungsgruppe.de/_/PM_Strukturdaten/" rel="nofollow">http://www.forschungsgruppe.de/_/PM_Strukturdaten/</a>): &#8220;Mittlerweile gilt das Internet nicht mehr nur als Medium junger Menschen, vielmehr hat es &#252;ber Altersgrenzen hinweg Verbreitung gefunden. In den Altersgruppen bis 49 Jahren nutzten mehr als 80 Prozent der Deutschen das Internet: bei den 18- bis 24-J&#228;hrigen 95 Prozent, bei den 25- bis 29-J&#228;hrigen 88 Prozent, bei den 30- bis 39-J&#228;hrigen 90 Prozent und bei den 40- bis 49-J&#228;hrigen noch 83 Prozent. In der Altersgruppe der 50- bis 59-J&#228;hrigen waren es 70 Prozent. Nur in der zahlenm&#228;&#223;ig gro&#223;en Gruppe der &#252;ber 60-J&#228;hrigen lag der Nutzer-Anteil mit 27 Prozent noch weit unter dem Durchschnitt.&#8221;</p>
<p>&#220;bersch&#228;tzt? Ma&#223;los?</p>
<p>@clemens lerche:</p>
<p>Offene Fragen offen lassen ist doch ein super Trick. Da bleibt wenigstens noch ´was &#252;brig f&#252;r den n&#228;chsten Artikel. ;-)</p>
<p>@lupe:</p>
<p>Vielleicht m&#246;chten sie ja Bastian Sick verst&#228;ndigen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Zeisberger</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-374</link>
		<dc:creator>Oliver Zeisberger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 23:08:02 +0000</pubDate>
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		<description>Bravo Herr Bieber! Eine gute Analyse. Fr&#252;hzeitig nach dem Wahlsieg von Obama war klar, dass jede Internetaktivit&#228;t von deutschen Politikern mit Obama verglichen w&#252;rde.

Schade, dass uns hier im Land nicht die Zeit bleibt, &#228;hnliches bis zu den Bundestagswahlen aufzubauen.

Tendenziell scheint sich aber zu bewahrheiten, dass innovative Methoden (durchaus &#252;ber  Internettools hinaus) eher unbekannteren Newcomern helfen. Diese sind &quot;risiko&quot;freudiger und haben noch nichts zu verlieren und eher den Drang, Neues zu versuchen.

Mich freut die wissenschaftliche Begleitung und Analyse, die bisher hierzulande nur l&#252;ckenhaft vorhanden war. Wir brauchen mehr Literatur zum Thema!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo Herr Bieber! Eine gute Analyse. Fr&#252;hzeitig nach dem Wahlsieg von Obama war klar, dass jede Internetaktivit&#228;t von deutschen Politikern mit Obama verglichen w&#252;rde.</p>
<p>Schade, dass uns hier im Land nicht die Zeit bleibt, &#228;hnliches bis zu den Bundestagswahlen aufzubauen.</p>
<p>Tendenziell scheint sich aber zu bewahrheiten, dass innovative Methoden (durchaus &#252;ber  Internettools hinaus) eher unbekannteren Newcomern helfen. Diese sind &#8220;risiko&#8221;freudiger und haben noch nichts zu verlieren und eher den Drang, Neues zu versuchen.</p>
<p>Mich freut die wissenschaftliche Begleitung und Analyse, die bisher hierzulande nur l&#252;ckenhaft vorhanden war. Wir brauchen mehr Literatur zum Thema!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lupe</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-372</link>
		<dc:creator>lupe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 19:20:02 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;das negative Feedback ist gewisserma&#223;en vorprogrammiert&quot;
Reicht es nicht, wenn die negative R&#252;ckmeldung programmiert, also festgelegt, ist? Warum muss sie vorprogrammiert sein? Wenn schon, dann vorgrammiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;das negative Feedback ist gewisserma&#223;en vorprogrammiert&#8221;<br />
Reicht es nicht, wenn die negative R&#252;ckmeldung programmiert, also festgelegt, ist? Warum muss sie vorprogrammiert sein? Wenn schon, dann vorgrammiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: clemens lerche</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-370</link>
		<dc:creator>clemens lerche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:44:10 +0000</pubDate>
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		<description>P:S. das mit den &quot;offenen Fragen&quot; in meinem ersten Kommentar ist nicht negativ gemeint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P:S. das mit den &#8220;offenen Fragen&#8221; in meinem ersten Kommentar ist nicht negativ gemeint.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: clemens lerche</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-369</link>
		<dc:creator>clemens lerche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:42:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=3766#comment-369</guid>
		<description>An den deutschen Medien l&#228;sst du ja kein gutes Haar. Der TSG-Palin Vergleich ist mal was, gelungen. Ich hab den Artikel mal in meinem Blogeintrag zum &quot;Superwahljahr&quot; verlinkt. Die Fragen, die du am Anfang zitierst, bleiben offen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An den deutschen Medien l&#228;sst du ja kein gutes Haar. Der TSG-Palin Vergleich ist mal was, gelungen. Ich hab den Artikel mal in meinem Blogeintrag zum &#8220;Superwahljahr&#8221; verlinkt. Die Fragen, die du am Anfang zitierst, bleiben offen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Eggers</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-368</link>
		<dc:creator>Jan Eggers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:38:52 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Don&#039;t believe the hype.&quot; So einfach ist es, wenn man sich den Gartner&#039;schen &quot;Hype Cycle&quot; vor Augen h&#228;lt, die Wellenbewegung einer neuen (Medien-) Technik vom Weg zur Idee zum produktiven Einsatz. Vor einem Jahr war Second Life auf dem Gipfel der &#220;bersteigerten Erwartungen (SL? Erinnert sich noch wer?) - jetzt sind es Twitter und der Wahlkampf-Einsatz der Netzwerke.

Wobei man Sch&#228;fer-G&#252;mbel und seinem Internet-Berater Oliver Zeisberger IMHO einen Achtungserfolg nicht absprechen kann: wenn ein noch vor Wochen praktisch v&#246;llig unbekannter Kandidat es schafft, im Internet tats&#228;chlich parodiert zu werden - dann ist er vermutlich auf einem richtigen Weg. Nat&#252;rlich verdient das, was in Hessen passiert, noch nicht den Namen &quot;Internetwahlkampf&quot; - aber die Wahlkampfmanager aller Parteien fokussieren sich neu, und wenn Sch&#228;fer-G&#252;mbel es schafft, nicht v&#246;llig unterzugehen, wird sein Beispiel andere nach sich ziehen. 

Wobei immer noch die Frage erlaubt ist (um den Gr&#252;nen-Wahlkampfmanager in Hessen zu zitieren): &quot;&#220;bersch&#228;tzen wir es in seiner Bedeutung (in Europa) nicht ma&#223;los, weil nur eine kleine Minderheit es nutzt, um sich politisch zu informieren und zu beteiligen? Soll hei&#223;en: F&#252;hren all diese (verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig) neuen Instrumente nicht zu einer Scheinwelt, die sich mehr mit sich selbst besch&#228;ftigt als reale Bed&#252;rfnisse zu befriedigen?&quot;

Nicht, dass man die Frage f&#252;r alle Zeiten mit &quot;na logo&quot; beantworten kann - bedenkenswert ist sie IMHO schon. Sprich: Die Parteien liegen mit ihrer Vorsicht gar nicht so falsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Don&#8217;t believe the hype.&#8221; So einfach ist es, wenn man sich den Gartner&#8217;schen &#8220;Hype Cycle&#8221; vor Augen h&#228;lt, die Wellenbewegung einer neuen (Medien-) Technik vom Weg zur Idee zum produktiven Einsatz. Vor einem Jahr war Second Life auf dem Gipfel der &#220;bersteigerten Erwartungen (SL? Erinnert sich noch wer?) &#8211; jetzt sind es Twitter und der Wahlkampf-Einsatz der Netzwerke.</p>
<p>Wobei man Sch&#228;fer-G&#252;mbel und seinem Internet-Berater Oliver Zeisberger IMHO einen Achtungserfolg nicht absprechen kann: wenn ein noch vor Wochen praktisch v&#246;llig unbekannter Kandidat es schafft, im Internet tats&#228;chlich parodiert zu werden &#8211; dann ist er vermutlich auf einem richtigen Weg. Nat&#252;rlich verdient das, was in Hessen passiert, noch nicht den Namen &#8220;Internetwahlkampf&#8221; &#8211; aber die Wahlkampfmanager aller Parteien fokussieren sich neu, und wenn Sch&#228;fer-G&#252;mbel es schafft, nicht v&#246;llig unterzugehen, wird sein Beispiel andere nach sich ziehen. </p>
<p>Wobei immer noch die Frage erlaubt ist (um den Gr&#252;nen-Wahlkampfmanager in Hessen zu zitieren): &#8220;&#220;bersch&#228;tzen wir es in seiner Bedeutung (in Europa) nicht ma&#223;los, weil nur eine kleine Minderheit es nutzt, um sich politisch zu informieren und zu beteiligen? Soll hei&#223;en: F&#252;hren all diese (verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig) neuen Instrumente nicht zu einer Scheinwelt, die sich mehr mit sich selbst besch&#228;ftigt als reale Bed&#252;rfnisse zu befriedigen?&#8221;</p>
<p>Nicht, dass man die Frage f&#252;r alle Zeiten mit &#8220;na logo&#8221; beantworten kann &#8211; bedenkenswert ist sie IMHO schon. Sprich: Die Parteien liegen mit ihrer Vorsicht gar nicht so falsch.</p>
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		<title>Von: Die Legende vom Apfelwein-Obama &#171; Internet und Politik</title>
		<link>http://carta.info/3766/guembel-apfelwein-obama-vergleich/comment-page-1/#comment-366</link>
		<dc:creator>Die Legende vom Apfelwein-Obama &#171; Internet und Politik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:01:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=3766#comment-366</guid>
		<description>[...] vollst&#228;ndige Artikel ist gerade dr&#252;ben bei CARTA [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] vollst&#228;ndige Artikel ist gerade dr&#252;ben bei CARTA [...]</p>
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