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	<title>Kommentare zu: Flatrate f&#252;r Journalismus – oder uns geht es wie der Musikindustrie</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<item>
		<title>Von: &#187; Haste ma ne Kulturwertmark? Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-26454</link>
		<dc:creator>&#187; Haste ma ne Kulturwertmark? Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 11:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] weit nichts Neues. Eine Abgabe auf Breitbandanschl&#252;sse habe ich schon 2008 vorgeschlagen (und andere vermutlich noch fr&#252;her). Aber auch das flattr-Modell wurde nicht vom CCC erdacht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] weit nichts Neues. Eine Abgabe auf Breitbandanschl&#252;sse habe ich schon 2008 vorgeschlagen (und andere vermutlich noch fr&#252;her). Aber auch das flattr-Modell wurde nicht vom CCC erdacht [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Ilse Pöllmann</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-10674</link>
		<dc:creator>Ilse Pöllmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:50:32 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte um Entschuldigung - hab mich im Beitrag verirrt.
Danke f&#252;r Ihr Verst&#228;ndnis!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte um Entschuldigung &#8211; hab mich im Beitrag verirrt.<br />
Danke f&#252;r Ihr Verst&#228;ndnis!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ilse Pöllmann</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-10673</link>
		<dc:creator>Ilse Pöllmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:33:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ja was macht denn das &quot;Handbuch&quot; Geheimwissen Schl&#252;ssendienst dort in der Lade?
Das w&#252;rde ich gern wissen, als Mitarbeiterin von dem Autor des Buches.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja was macht denn das &#8220;Handbuch&#8221; Geheimwissen Schl&#252;ssendienst dort in der Lade?<br />
Das w&#252;rde ich gern wissen, als Mitarbeiterin von dem Autor des Buches.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesestoff 18/12/2008 &#187; ich:AG</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-3470</link>
		<dc:creator>Lesestoff 18/12/2008 &#187; ich:AG</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 17:02:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Medien  Flatrate f&#252;r Journalismus – oder uns geht es wie der Musikindustrie [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Medien  Flatrate f&#252;r Journalismus – oder uns geht es wie der Musikindustrie [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zum Nachlesen: Die ganze Krise der Medien &#124; Trendpiraten Blog</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-2898</link>
		<dc:creator>Zum Nachlesen: Die ganze Krise der Medien &#124; Trendpiraten Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:41:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ist eine Kulturflatrate die L&#246;sung? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ist eine Kulturflatrate die L&#246;sung? [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-2823</link>
		<dc:creator>Markt- oder Allmendewirtschaft: Worum es bei der Kulturflatrate eigentlich geht &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 22:23:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rufe nach einer Kulturflatrate werden immer lauter: Wolfgang Michal hat sie hier auf Carta mehrfach eingefordert. Nun appellieren auch Helga Tr&#252;pel und Oliver Passek [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rufe nach einer Kulturflatrate werden immer lauter: Wolfgang Michal hat sie hier auf Carta mehrfach eingefordert. Nun appellieren auch Helga Tr&#252;pel und Oliver Passek [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Abo oder Flatrate? Auf welches Bezahl-Modell läuft es hinaus? &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-2661</link>
		<dc:creator>Abo oder Flatrate? Auf welches Bezahl-Modell läuft es hinaus? &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 09:56:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einem halben Jahr habe ich hier eine Flatrate f&#252;r Journalismus vorgeschlagen. Warum, so die Frage, sollte E-Journalismus nicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem halben Jahr habe ich hier eine Flatrate f&#252;r Journalismus vorgeschlagen. Warum, so die Frage, sollte E-Journalismus nicht [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schutzlos ausgeliefert? Hegemanns Fabel zum Leistungsschutzrecht &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-1753</link>
		<dc:creator>Schutzlos ausgeliefert? Hegemanns Fabel zum Leistungsschutzrecht &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:33:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Idee eines solchen Leistungsschutzrechts f&#252;r Verlage ist der einer Kulturflatrate f&#252;r Journalismus gar nicht un&#228;hnlich: In beiden F&#228;llen geht es darum, Geld bei Dritten einzusammeln, um es [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Idee eines solchen Leistungsschutzrechts f&#252;r Verlage ist der einer Kulturflatrate f&#252;r Journalismus gar nicht un&#228;hnlich: In beiden F&#228;llen geht es darum, Geld bei Dritten einzusammeln, um es [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ohne staatliche Interventionen als Fundament für einen besseren Journalismus geht es nicht &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-1485</link>
		<dc:creator>Ohne staatliche Interventionen als Fundament für einen besseren Journalismus geht es nicht &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 15:24:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=3260#comment-1485</guid>
		<description>[...] Europa im Nichts auf. Lesen Sie zu dem Thema auch diese Beitr&#228;ge auf Carta: Wolfgang Michal: Flatrate f&#252;r Journalismus - oder geht es uns wie der Musikindustrie Christiane Schulzki-Haddouti: Wie realistisch ist eine Kulturflatrate f&#252;r Journalisten? Robin [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Europa im Nichts auf. Lesen Sie zu dem Thema auch diese Beitr&#228;ge auf Carta: Wolfgang Michal: Flatrate f&#252;r Journalismus &#8211; oder geht es uns wie der Musikindustrie Christiane Schulzki-Haddouti: Wie realistisch ist eine Kulturflatrate f&#252;r Journalisten? Robin [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten Thies</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-950</link>
		<dc:creator>Carsten Thies</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 11:01:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=3260#comment-950</guid>
		<description>Fairness, Kosten und Qualit&#228;t sind gute Argumente f&#252;r die Bestimmung von Preisen. DEN gerechten oder gar fairen Preis gibt es aber nicht! Letzten Endes gilt immer noch die volkswirtschaftliche Regel: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Nur gesetzliche Regeln k&#246;nnen diesen Mechanismus aushebeln.

Ergo, solange es ein gro&#223;es Angebot an frei zug&#228;nglichen Inhalten im Netz gibt (&#252;ber die Qualit&#228;t bilde sich jeder sein eigenes Urteil), wird es schwierig sein daf&#252;r Geld zu verlangen. Die viel gescholtene &quot;kostenlos Mentalit&#228;t&quot; gibt es nicht. Die Nutzer und Konsumenten waren schon immer auf der Suche nach dem g&#252;nstigsten Angebot, ob bei Aldi, Saturn oder im Internet.

Apple ist es gelungen f&#252;r Musik Geld zu verlangen, weil sie ein geschlossenes, sicheres und komfortables System geschaffen haben, Musik Online zu verbreiten. Im Unterschied zu den meisten Journalistischen Inhalten, 
- gab es m.E. kein legales kostenloses Angebot der Musikverlage im Internet,
- nutze ich die Lieder, die ich &#252;ber iTunes downloade mehrfach, so dass meine Zahlungsbreitschaft h&#246;her ist als f&#252;r journalistische Inhalte,
- kann ich ein geschlossenes System f&#252;r das Downloaden, Verwalten und Abspielen der Lieder nutzen, mit vergleichweise hohem Komfort.

Interessant auch ein Blick in die Welt der wissenschaftlichen Publikation: Hier wird f&#252;r Online-Inhalte sehr wohl bezahlt. Sie bieten erheblich Vorteile f&#252;r die wissenschaftliche Arbeit. Die Forderung von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen die Inhalte kostenfrei zug&#228;nglich zu machen, hat dazu gef&#252;hrt, dass die Bezahlung der Leistung des elektronischen Publizierens vom Nutzer (bzw. den Bibliotheken) auf die Autoren verlagert werden. D.h. wer wissenschaftlich publizieren m&#246;chte und dies ist ja Voraussetzung f&#252;r eine wissenschaftliche Karriere, muss die Ver&#246;ffentlichung seiner Inhalte bezahlen. Dies funktioniert insofern als dass die Budgets von den Bibliotheken auf die Wissenschaftler umgeschichtet werden.

Was bedeutet dies f&#252;r den Journalismus: Solange Online-Medien Interesse an der Verbreitung ihrer Inhalte haben (wegen der Leserbindung, Nutzerzahlen, Markenbildung oder warum auch immer), werden sie es finanzieren m&#252;ssen, z.B. &#252;ber Anzeigenerl&#246;se. Wenn sie sich das nicht mehr leisten k&#246;nnen oder wollen, m&#252;ssen sie ihre Publikationen einstellen. Sobald es keine journalistischen Online-Inhalte im &#220;berfluss gibt, werden die Leser nat&#252;rlich daf&#252;r auch Geld bezahlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fairness, Kosten und Qualit&#228;t sind gute Argumente f&#252;r die Bestimmung von Preisen. DEN gerechten oder gar fairen Preis gibt es aber nicht! Letzten Endes gilt immer noch die volkswirtschaftliche Regel: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Nur gesetzliche Regeln k&#246;nnen diesen Mechanismus aushebeln.</p>
<p>Ergo, solange es ein gro&#223;es Angebot an frei zug&#228;nglichen Inhalten im Netz gibt (&#252;ber die Qualit&#228;t bilde sich jeder sein eigenes Urteil), wird es schwierig sein daf&#252;r Geld zu verlangen. Die viel gescholtene &#8220;kostenlos Mentalit&#228;t&#8221; gibt es nicht. Die Nutzer und Konsumenten waren schon immer auf der Suche nach dem g&#252;nstigsten Angebot, ob bei Aldi, Saturn oder im Internet.</p>
<p>Apple ist es gelungen f&#252;r Musik Geld zu verlangen, weil sie ein geschlossenes, sicheres und komfortables System geschaffen haben, Musik Online zu verbreiten. Im Unterschied zu den meisten Journalistischen Inhalten,<br />
- gab es m.E. kein legales kostenloses Angebot der Musikverlage im Internet,<br />
- nutze ich die Lieder, die ich &#252;ber iTunes downloade mehrfach, so dass meine Zahlungsbreitschaft h&#246;her ist als f&#252;r journalistische Inhalte,<br />
- kann ich ein geschlossenes System f&#252;r das Downloaden, Verwalten und Abspielen der Lieder nutzen, mit vergleichweise hohem Komfort.</p>
<p>Interessant auch ein Blick in die Welt der wissenschaftlichen Publikation: Hier wird f&#252;r Online-Inhalte sehr wohl bezahlt. Sie bieten erheblich Vorteile f&#252;r die wissenschaftliche Arbeit. Die Forderung von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen die Inhalte kostenfrei zug&#228;nglich zu machen, hat dazu gef&#252;hrt, dass die Bezahlung der Leistung des elektronischen Publizierens vom Nutzer (bzw. den Bibliotheken) auf die Autoren verlagert werden. D.h. wer wissenschaftlich publizieren m&#246;chte und dies ist ja Voraussetzung f&#252;r eine wissenschaftliche Karriere, muss die Ver&#246;ffentlichung seiner Inhalte bezahlen. Dies funktioniert insofern als dass die Budgets von den Bibliotheken auf die Wissenschaftler umgeschichtet werden.</p>
<p>Was bedeutet dies f&#252;r den Journalismus: Solange Online-Medien Interesse an der Verbreitung ihrer Inhalte haben (wegen der Leserbindung, Nutzerzahlen, Markenbildung oder warum auch immer), werden sie es finanzieren m&#252;ssen, z.B. &#252;ber Anzeigenerl&#246;se. Wenn sie sich das nicht mehr leisten k&#246;nnen oder wollen, m&#252;ssen sie ihre Publikationen einstellen. Sobald es keine journalistischen Online-Inhalte im &#220;berfluss gibt, werden die Leser nat&#252;rlich daf&#252;r auch Geld bezahlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-932</link>
		<dc:creator>A</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 18:00:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Wolfgang Michal

Als Kunde sehe ich das Ganze relativ undogmatisch. 

Das Abo-Angebot sollte es nur zu einem fairen Preis geben, finde ich. Fair bedeutet in diesem Falle, dass die erheblichen Kostenvorteile von Online-Publikationen an den Endkunden weitergeben werden.

Eine Flatrate f&#252;r unabh&#228;ngigen Qualit&#228;tsjournalismus, der seinen Namen verdient, f&#228;nde ich insofern auch v&#246;llig in Ordnung, weil angebracht und in nur wenigen Jahren sicher auch verdammt notwendig. 

Das Verlinken auf fremde Inhalte ist fester Bestandteil des Netzes. Es findet heute bereits in der Form des Zitierens statt und wird durchweg als legitim und medienimmanent betrachtet. 

Der vorgeschlagenen Flatrate steht daher nach meiner Ansicht nichts im Wege. Am Ende entscheidet ohnehin der Markt - und der wird es sehr bald schon tun...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wolfgang Michal</p>
<p>Als Kunde sehe ich das Ganze relativ undogmatisch. </p>
<p>Das Abo-Angebot sollte es nur zu einem fairen Preis geben, finde ich. Fair bedeutet in diesem Falle, dass die erheblichen Kostenvorteile von Online-Publikationen an den Endkunden weitergeben werden.</p>
<p>Eine Flatrate f&#252;r unabh&#228;ngigen Qualit&#228;tsjournalismus, der seinen Namen verdient, f&#228;nde ich insofern auch v&#246;llig in Ordnung, weil angebracht und in nur wenigen Jahren sicher auch verdammt notwendig. </p>
<p>Das Verlinken auf fremde Inhalte ist fester Bestandteil des Netzes. Es findet heute bereits in der Form des Zitierens statt und wird durchweg als legitim und medienimmanent betrachtet. </p>
<p>Der vorgeschlagenen Flatrate steht daher nach meiner Ansicht nichts im Wege. Am Ende entscheidet ohnehin der Markt &#8211; und der wird es sehr bald schon tun&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-924</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 09:41:43 +0000</pubDate>
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		<description>@A
Das 2-Euro-Abo ist (auf den ersten Blick) eine gute Idee. Einige Verlage arbeiten dran (etwa der Bonner Generalanzeiger). Aber das Surfen im Netz hat die innere Bindung an die eine Lieblingszeitung l&#228;ngst aufgehoben. Das hei&#223;t, es entst&#252;nde das Problem, dass die &quot;Verweise auf andere Angebote&quot; (sprich: Links) in andere 2-Euro-Abos einbrechen m&#252;ssten. Folge: Der Markt journalistischer Angebote w&#252;rde sich gegenseitig abschotten. Man br&#228;uchte also ein Abo-Modell, das die Verlinkung zu anderen Abos mit einschlie&#223;t - und wenn man das weiterdenkt, sind wir am Ende wieder bei einer Art Flatrate f&#252;r viele Angebote. Egal, wie man es dreht und wendet und wie stark der Widerstand auch sein wird: die Flatrate wird kommen. Und hier zum 1000.sten Mal: eine Flatrate ist keine Zwangsgeb&#252;hr und keine Steuer, es ist ein f&#252;r Anbieter wie Kunden vereinfachtes Abrechnungssystem: sozusagen ein Pauschal-Abo auf Inhalte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@A<br />
Das 2-Euro-Abo ist (auf den ersten Blick) eine gute Idee. Einige Verlage arbeiten dran (etwa der Bonner Generalanzeiger). Aber das Surfen im Netz hat die innere Bindung an die eine Lieblingszeitung l&#228;ngst aufgehoben. Das hei&#223;t, es entst&#252;nde das Problem, dass die &#8220;Verweise auf andere Angebote&#8221; (sprich: Links) in andere 2-Euro-Abos einbrechen m&#252;ssten. Folge: Der Markt journalistischer Angebote w&#252;rde sich gegenseitig abschotten. Man br&#228;uchte also ein Abo-Modell, das die Verlinkung zu anderen Abos mit einschlie&#223;t &#8211; und wenn man das weiterdenkt, sind wir am Ende wieder bei einer Art Flatrate f&#252;r viele Angebote. Egal, wie man es dreht und wendet und wie stark der Widerstand auch sein wird: die Flatrate wird kommen. Und hier zum 1000.sten Mal: eine Flatrate ist keine Zwangsgeb&#252;hr und keine Steuer, es ist ein f&#252;r Anbieter wie Kunden vereinfachtes Abrechnungssystem: sozusagen ein Pauschal-Abo auf Inhalte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-919</link>
		<dc:creator>A</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:59:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=3260#comment-919</guid>
		<description>Ich denke, dass es richtig ist, was Robin Meyer-Lucht auf spiegel.de schreibt: Leser von Print-Produkten zahlen den Preis in erster Linie f&#252;r Herstellung und Vertrieb ihrer Zeitung (also f&#252;r das Schw&#228;rzen toter B&#228;ume). Dennoch ist es bereits heute so, dass Verlage ihren Kunden online-Abos verkaufen bzw. dies versuchen. Die Preise daf&#252;r liegen jedoch h&#228;ufig nur wenig unterhalb dessen, was sie f&#252;r Zeitungs-Abos verlangen (und damit eklatant zu hoch).

Da wir hier im Kern davon sprechen, dass sich das &quot;Tr&#228;germedium&quot; f&#252;r die jeweilige Nachricht/Information in absehbarer Zeit &#228;ndern wird (von Print zu online), wird deutlich, dass die Distributions-Preise f&#252;r OJ k&#252;nftig sehr deutlich unter denen f&#252;r bisherige Printprodukte liegen m&#252;ssten, um im Markt bestehen zu k&#246;nnen.

Leser sind durchaus bereit, f&#252;r guten OJ zu bezahlen, sofern Nutzwert geboten wird, z.B. gut recherchierte, strukturierte und aktuelle Artikel mit Verweisen auf weiterf&#252;hrende Informationsangebote, Archive, multimediale Erg&#228;nzungen und stets auch lokale Bez&#252;ge. Mit Copy&amp;Paste ist es sicher nicht getan.

Eine Anhebung von GEZ-Geb&#252;hren erscheint mir in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll, da hiermit ausschlie&#223;lich die &#246;ffentlich-rechtlichen Angebote finanziert werden, die bislang ohnehin nur in begrenztem Umfang Content (hier: Texte) f&#252;r das Netz liefern d&#252;rfen. (vgl. die Diskussionen um den 12. Rundfunk&#228;nderungs-staatsvertrag)

Da mir Micro-Payment viel zu kompliziert und verwaltungsintensiv erscheint, w&#228;re die Idee vielleicht ein Zeitungsverlag, der mit Telefongesellschaften/Providern kooperiert und Online-Abos von Tages-Zeitungen &#252;ber eine geringe monatliche Geb&#252;hr (etwa 2 Euro pro Abo) verkauft und dazu den Kunden das passende Leseger&#228;t (z.B. ein Netbook mit WLAN-Anschluss) gleich mitliefert. Die monatlichen Geb&#252;hren w&#252;rden dann zusammen mit der Telefonrechnung eingezogen und an den jeweiligen Verlag abgef&#252;hrt werden k&#246;nnen.

Zeitungen w&#252;rden dann f&#252;r die Mehrheit der Abonnenten k&#252;nftig im Netz entstehen. Dadurch entfiele gleichzeitig die Notwendigkeit, die Printausgabe im Netz &quot;nachbauen&quot; zu m&#252;ssen/zu wollen.

Hinzu k&#228;men bei solch einem Modell ab einem bestimmten Zeitpunkt (kritische Masse von Online-Abonnenten) die Werbeeinnahmen und (vermutlich in geringerem Umfang als bisher) das Anzeigengesch&#228;ft.

Das w&#228;re es dann schon! Alles andere wird in Zukunft nicht (mehr) funktionieren, f&#252;rchte ich.

Da bei einem solchen Modell den geringeren Einnahmen auch deutlich geringere Produktions- und Distributionskosten gegen&#252;ber stehen w&#252;rden, w&#228;ren vermutlich weitere Personalk&#252;rzungen in den betroffenen Arbeitsbereichen die Folge - nicht aber Einbu&#223;en bei der journalistischen Qualit&#228;t.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, dass es richtig ist, was Robin Meyer-Lucht auf spiegel.de schreibt: Leser von Print-Produkten zahlen den Preis in erster Linie f&#252;r Herstellung und Vertrieb ihrer Zeitung (also f&#252;r das Schw&#228;rzen toter B&#228;ume). Dennoch ist es bereits heute so, dass Verlage ihren Kunden online-Abos verkaufen bzw. dies versuchen. Die Preise daf&#252;r liegen jedoch h&#228;ufig nur wenig unterhalb dessen, was sie f&#252;r Zeitungs-Abos verlangen (und damit eklatant zu hoch).</p>
<p>Da wir hier im Kern davon sprechen, dass sich das &#8220;Tr&#228;germedium&#8221; f&#252;r die jeweilige Nachricht/Information in absehbarer Zeit &#228;ndern wird (von Print zu online), wird deutlich, dass die Distributions-Preise f&#252;r OJ k&#252;nftig sehr deutlich unter denen f&#252;r bisherige Printprodukte liegen m&#252;ssten, um im Markt bestehen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Leser sind durchaus bereit, f&#252;r guten OJ zu bezahlen, sofern Nutzwert geboten wird, z.B. gut recherchierte, strukturierte und aktuelle Artikel mit Verweisen auf weiterf&#252;hrende Informationsangebote, Archive, multimediale Erg&#228;nzungen und stets auch lokale Bez&#252;ge. Mit Copy&amp;Paste ist es sicher nicht getan.</p>
<p>Eine Anhebung von GEZ-Geb&#252;hren erscheint mir in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll, da hiermit ausschlie&#223;lich die &#246;ffentlich-rechtlichen Angebote finanziert werden, die bislang ohnehin nur in begrenztem Umfang Content (hier: Texte) f&#252;r das Netz liefern d&#252;rfen. (vgl. die Diskussionen um den 12. Rundfunk&#228;nderungs-staatsvertrag)</p>
<p>Da mir Micro-Payment viel zu kompliziert und verwaltungsintensiv erscheint, w&#228;re die Idee vielleicht ein Zeitungsverlag, der mit Telefongesellschaften/Providern kooperiert und Online-Abos von Tages-Zeitungen &#252;ber eine geringe monatliche Geb&#252;hr (etwa 2 Euro pro Abo) verkauft und dazu den Kunden das passende Leseger&#228;t (z.B. ein Netbook mit WLAN-Anschluss) gleich mitliefert. Die monatlichen Geb&#252;hren w&#252;rden dann zusammen mit der Telefonrechnung eingezogen und an den jeweiligen Verlag abgef&#252;hrt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Zeitungen w&#252;rden dann f&#252;r die Mehrheit der Abonnenten k&#252;nftig im Netz entstehen. Dadurch entfiele gleichzeitig die Notwendigkeit, die Printausgabe im Netz &#8220;nachbauen&#8221; zu m&#252;ssen/zu wollen.</p>
<p>Hinzu k&#228;men bei solch einem Modell ab einem bestimmten Zeitpunkt (kritische Masse von Online-Abonnenten) die Werbeeinnahmen und (vermutlich in geringerem Umfang als bisher) das Anzeigengesch&#228;ft.</p>
<p>Das w&#228;re es dann schon! Alles andere wird in Zukunft nicht (mehr) funktionieren, f&#252;rchte ich.</p>
<p>Da bei einem solchen Modell den geringeren Einnahmen auch deutlich geringere Produktions- und Distributionskosten gegen&#252;ber stehen w&#252;rden, w&#228;ren vermutlich weitere Personalk&#252;rzungen in den betroffenen Arbeitsbereichen die Folge &#8211; nicht aber Einbu&#223;en bei der journalistischen Qualit&#228;t.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kultur-Flatrate: Die (übertriebenen) Sorgen des Marcel Weiss &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-810</link>
		<dc:creator>Kultur-Flatrate: Die (übertriebenen) Sorgen des Marcel Weiss &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 10:50:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] endlich einmal vorurteilslos zur Kenntnis zu nehmen. Das will ich versuchen (auch wenn er meine Position mit ein bisschen Schaum vor dem Mund f&#252;r einen „irrwitzigen Vorschlag“* [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] endlich einmal vorurteilslos zur Kenntnis zu nehmen. Das will ich versuchen (auch wenn er meine Position mit ein bisschen Schaum vor dem Mund f&#252;r einen „irrwitzigen Vorschlag“* [...]</p>
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		<title>Von: Ein &#8220;Geschäftsmodell&#8221; ist kein Dogma. Plädoyer für eine offene Debatte über den Netzjournalismus &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/3260/flatrate-journalismus/comment-page-1/#comment-601</link>
		<dc:creator>Ein &#8220;Geschäftsmodell&#8221; ist kein Dogma. Plädoyer für eine offene Debatte über den Netzjournalismus &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 09:40:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Alternative w&#228;re ein nicht-staatliches Geb&#252;hrenmodell (wie ich es im Dezember bei Carta vorgeschlagen habe). Erhoben w&#252;rde die Geb&#252;hr von den Breitbandanbietern. Verteilt w&#252;rden die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Alternative w&#228;re ein nicht-staatliches Geb&#252;hrenmodell (wie ich es im Dezember bei Carta vorgeschlagen habe). Erhoben w&#252;rde die Geb&#252;hr von den Breitbandanbietern. Verteilt w&#252;rden die [...]</p>
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