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Der Lieblingsfeind deutscher Ordnungshüter ist die Idee einer europäischen Wirtschaftsregierung, so zumindest scheint es Thomas Friecke. Die Krise zeige jedoch: Das Dogma der Selbstheilung gilt nicht mehr.
30.07.2010 |
FTD-”Chefökonom” Thomas Friecke greift erneut das Thema Wirtschaftsregierung auf:
Es ist naiv, bei alledem ordnungspolitische Sonntagsreden zu halten und auf Selbstheilung oder Marktregelung zu hoffen. Ein Mix aus institutionalisiertem Krisenmanagement für Notfälle, neuen Stabilitätskriterien, real abgestimmter Konsolidierung und deutlich höherem EU-Budget würde die Euro-Zone um ein ganzes Stück krisenfester machen – ob man das jetzt Wirtschaftsregierung nennt oder nicht.



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