Netzlese
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Netzneutralität ist eine der zentralen Forderungen von Netzpolitik-Aktivisten. Mit Plänen, von Diensten wie Youtube oder IP-TV-Anbietern gesondert Gebühren zu verlangen, stößt die Telekom auf breiten Widerstand. Peter Piksa mit einer Zeitachse der Kritik.
22.07.2010 |
Peter Piksa kritisiert die Aussagen der Telekom, Diensteanbietern, die viel Traffic verursachen, für die Datendurchleitung künftig zahlen zu lassen und zeichnet einige der vielen “unangenehmen” Reaktionen auf die Pläne nach.
Es geht darum, dass Netzneutralität das Fundament eines (auf Dienstebene) diskriminierungsfreien Internets ist. Jeder, der sich gegen das Prinzip der Netzneutralität auflehnt, begünstigt den Verfall von Gleichberechtigung der Dienstanbieter im Netz und begünstigt damit ein verkrüppeltes Internet, in dem bandbreitenintensive Dienste Dienste, die Kohle an die Telekom abdrücken, einwandfrei zur Verfügung gestellt werden, während andere (finanzschwache) Anbieter das nicht können!
Die Stellungnahme der Telekom (Video) trägt nicht zur Beruhigung bei. Mark Nierwetberg beharrt auf der Position, dass nur durch Zahlungen solcher datenintensiver Dienste ein weiterer Ausbau der Netzinfrastruktur gesichert werden kann.


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