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	<title>Kommentare zu: Die &#214;ffentlichkeit des Internets: Gef&#228;hrlicher als Kernenergie?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Sonntagslektüre &#124; Zeugs &#38; Gedöns: Lektüre-Empfehlung</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16880</link>
		<dc:creator>Sonntagslektüre &#124; Zeugs &#38; Gedöns: Lektüre-Empfehlung</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:49:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta &#252;ber strukturkonservative Linke und das Internet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta &#252;ber strukturkonservative Linke und das Internet [...]</p>
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		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16848</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weise in Sachen &#039;Habermas&#039; und &#039;&#214;ffentlichkeit&#039; &lt;a href=&quot;http://publicsphere.ssrc.org/schudson-a-family-of-public-spheres/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mal auf diesen Text hin ...&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weise in Sachen &#8216;Habermas&#8217; und &#8216;&#214;ffentlichkeit&#8217; <a href="http://publicsphere.ssrc.org/schudson-a-family-of-public-spheres/" rel="nofollow">mal auf diesen Text hin &#8230;</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Herwig</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16847</link>
		<dc:creator>Stefan Herwig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:21:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter:

&quot;Am “Institutionenbashing gegen herk&#246;mmliche Medien” habe ich mich nicht beteiligt,.&quot;

Hatte ich auch gar nicht behauptet.

&quot;Die “Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote” funktioniert f&#252;r die “Market Leader”? Erz&#228;hlen sie das ihren Kunden? Diese &#214;konomie funktioniert f&#252;r jene, die die Netzwerke gegen Geld bereit stellen, aber garantiert nicht f&#252;r die Ersteller des journalistischen “Content”. Die werden noch immer von den Print-K&#228;ufern bezahlt. Werbung ist nur ein Aufsatz, der gerade bei journalistischen Angeboten immer mehr an Bedeutung verliert.
Auch online oder offline ist hier nicht die Frage. Offenbar habe ich mich da nicht klar genug ausgedr&#252;ckt:
Es geht immer darum, woher das Geld kommt, die journalistischen Angebote zu erstellen.&quot;

Wissen sie was? D&#039;accord! Stimmen ihnen gr&#246;&#223;tenteils zu, dass vor allem die infrastrukturanbieter hier die &#246;konomischen Gewinne einfahren. Aber in fast jeder Struktur profitiert auch ein Market Leader, nennen wir ma bei den klassischen Online medienpr&#228;senzen als beispiel spiegel Online. Die meisten anderen schauen eher in die R&#246;hre. Ich wollte den Umstand nicht beklatschen. Wnn nur die &quot;Market leader&quot; f&#252;hrt das auf dauer zu Monopolen, und das ist weder wirtschaftlich noch medial eine Idealsituation. 


SH</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:</p>
<p>&#8220;Am “Institutionenbashing gegen herk&#246;mmliche Medien” habe ich mich nicht beteiligt,.&#8221;</p>
<p>Hatte ich auch gar nicht behauptet.</p>
<p>&#8220;Die “Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote” funktioniert f&#252;r die “Market Leader”? Erz&#228;hlen sie das ihren Kunden? Diese &#214;konomie funktioniert f&#252;r jene, die die Netzwerke gegen Geld bereit stellen, aber garantiert nicht f&#252;r die Ersteller des journalistischen “Content”. Die werden noch immer von den Print-K&#228;ufern bezahlt. Werbung ist nur ein Aufsatz, der gerade bei journalistischen Angeboten immer mehr an Bedeutung verliert.<br />
Auch online oder offline ist hier nicht die Frage. Offenbar habe ich mich da nicht klar genug ausgedr&#252;ckt:<br />
Es geht immer darum, woher das Geld kommt, die journalistischen Angebote zu erstellen.&#8221;</p>
<p>Wissen sie was? D&#8217;accord! Stimmen ihnen gr&#246;&#223;tenteils zu, dass vor allem die infrastrukturanbieter hier die &#246;konomischen Gewinne einfahren. Aber in fast jeder Struktur profitiert auch ein Market Leader, nennen wir ma bei den klassischen Online medienpr&#228;senzen als beispiel spiegel Online. Die meisten anderen schauen eher in die R&#246;hre. Ich wollte den Umstand nicht beklatschen. Wnn nur die &#8220;Market leader&#8221; f&#252;hrt das auf dauer zu Monopolen, und das ist weder wirtschaftlich noch medial eine Idealsituation. </p>
<p>SH</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16846</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 07:50:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Stefan Herwig (#44)

Am &quot;Institutionenbashing gegen herk&#246;mmliche Medien&quot; habe ich mich nicht beteiligt, denn dieser Begriff wirft Dinge in einen Topf, die ganz eindeutig in v&#246;llig unterschiedliche T&#246;pfe geh&#246;ren. 
Habe ich auch nur eine Zeile gegen die Existenz einer freien Presse geschrieben? 
Die &quot;Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote&quot; funktioniert f&#252;r die &quot;Market Leader&quot;? Erz&#228;hlen sie das ihren Kunden? Diese &#214;konomie funktioniert f&#252;r jene, die die Netzwerke gegen Geld bereit stellen, aber garantiert nicht f&#252;r die Ersteller des journalistischen  &quot;Content&quot;. Die werden noch immer von den Print-K&#228;ufern bezahlt. Werbung ist nur ein Aufsatz, der gerade bei journalistischen Angeboten immer mehr an Bedeutung verliert.
Auch online oder offline ist hier nicht die Frage. Offenbar habe ich mich da nicht klar genug ausgedr&#252;ckt: 
Es geht immer darum, woher das Geld kommt, die journalistischen Angebote zu erstellen. 
Wenn eine Ministerpr&#228;sidentenrunde beschlie&#223;t, wieviel Geld die Anstalten bekommen, wird daraus ein Landesjubelfunk. Das haben wir.
 Auch im Internet.
Wenn 100 000 Leser freiwillig eine Zeitung kaufen, von ihrem schon versteuerten, sauer verdienten Geld, oder selbige gar abonnieren, obwohl sie ja so vieles im Netz und via Rundfunk und TV &quot;umsonst&quot; bekommen k&#246;nnten, dann ist das eine sehr ehrliche Ansage und noch immer die beste Voraussetzung f&#252;r anspruchsvollen, freien und kritischen Journalismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stefan Herwig (#44)</p>
<p>Am &#8220;Institutionenbashing gegen herk&#246;mmliche Medien&#8221; habe ich mich nicht beteiligt, denn dieser Begriff wirft Dinge in einen Topf, die ganz eindeutig in v&#246;llig unterschiedliche T&#246;pfe geh&#246;ren.<br />
Habe ich auch nur eine Zeile gegen die Existenz einer freien Presse geschrieben?<br />
Die &#8220;Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote&#8221; funktioniert f&#252;r die &#8220;Market Leader&#8221;? Erz&#228;hlen sie das ihren Kunden? Diese &#214;konomie funktioniert f&#252;r jene, die die Netzwerke gegen Geld bereit stellen, aber garantiert nicht f&#252;r die Ersteller des journalistischen  &#8220;Content&#8221;. Die werden noch immer von den Print-K&#228;ufern bezahlt. Werbung ist nur ein Aufsatz, der gerade bei journalistischen Angeboten immer mehr an Bedeutung verliert.<br />
Auch online oder offline ist hier nicht die Frage. Offenbar habe ich mich da nicht klar genug ausgedr&#252;ckt:<br />
Es geht immer darum, woher das Geld kommt, die journalistischen Angebote zu erstellen.<br />
Wenn eine Ministerpr&#228;sidentenrunde beschlie&#223;t, wieviel Geld die Anstalten bekommen, wird daraus ein Landesjubelfunk. Das haben wir.<br />
 Auch im Internet.<br />
Wenn 100 000 Leser freiwillig eine Zeitung kaufen, von ihrem schon versteuerten, sauer verdienten Geld, oder selbige gar abonnieren, obwohl sie ja so vieles im Netz und via Rundfunk und TV &#8220;umsonst&#8221; bekommen k&#246;nnten, dann ist das eine sehr ehrliche Ansage und noch immer die beste Voraussetzung f&#252;r anspruchsvollen, freien und kritischen Journalismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Herzausgold</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16837</link>
		<dc:creator>Herzausgold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 21:37:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hier findet man einen sch&#246;nen Artikel von Stefan M&#252;nker, den er einst als Replik auf eine Rede von R.D. Precht bei den M&#252;nchener Medientagen geschrieben hat.

Die Argumentation gef&#228;llt mir ganz gut und vieles passt auch ganz gut an diese Stelle.

http://www.perlentaucher.de/artikel/5824.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier findet man einen sch&#246;nen Artikel von Stefan M&#252;nker, den er einst als Replik auf eine Rede von R.D. Precht bei den M&#252;nchener Medientagen geschrieben hat.</p>
<p>Die Argumentation gef&#228;llt mir ganz gut und vieles passt auch ganz gut an diese Stelle.</p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/5824.html" rel="nofollow">http://www.perlentaucher.de/artikel/5824.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Herwig</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16833</link>
		<dc:creator>Stefan Herwig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:08:39 +0000</pubDate>
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		<description>@werkstattwort:
&quot;Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?&quot;

Also mit Leitmedienkan&#228;len meine ich pers&#246;nlich TV, Print und (mit Abstrichen) Radio. Es geht mir hier also garnicht um den krieg &#214;ffentlich-Rechtlich vs. Privater Rundfunk, sondern darum, welche kana&#228;le wir &#252;berhaupt nutzen.

&quot;Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass es um unsere Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.&quot;

Das ist eine sch&#246;ne Vision. Aber glauben sie nicht, dass sie da vielleicht ihre eigene Medienkompetenz auf andere projezieren?

@Peter:


&quot;Ich frage mich, welchen Weg sie vorschlagen, die “Medienkompetenz” der Nutzer zu sch&#228;rfen?&quot;

Abgesehen davon, medienkompetenz als Schulfach einzuf&#252;hren w&#228;re ich daf&#252;r, mal ein wneig diesen ganzen &#252;bertriebenen internetoptimismuszu reativieren - auch in den medien. nicht falsch verstehen, ich fordere mitnichten, dass das Netz wieder zur&#252;ck in die Schachtel muss, aber die ganze recht unkritische Rumjubelei gepahrt mit dem schon fast obligatorischen Institutionenbashing wenn es um herrk&#246;mliche medien geht zeugt mir nicht von sondelrich gro&#223;er Objektivit&#228;t im umgang mit dem Netz und anderen Medien.

Wir n&#252;ssen lernen, Medien nicht qualitativ abzukanzeln, nur weil sie online bzw. nicht-online sind. Das ist erst einmal nur ein neuer Vertriebsweg, aber oft wird daraus in der Beurteilung eine Religion gemacht.

&quot;Weiterer Ausbau des &#214;ffentlich-rechtlichen Angebots? Inclusive Elefantenfriedhof, eifriger Personentausch mit der etablierten Politik und immer weiter steigenden Zwangsbeitr&#228;gen?
Und ein paar Versprengte, die das unbezahlt machen, d&#252;rfen in ihren Internet-Nischen weiter publizieren, falls sie den letzten Rechtsstreit finanziell &#252;berstanden haben?&quot;

Ich frage mich ernsthaft, wie man aus einer Forderung nach mehr Medinkompetenz solche Implikationen spinnen kann. Ich habe nichts gegen Nischanangebote im netz, und &quot;sperren&quot; wird man sie sowieso nicht k&#246;nnen, noch sollen, noch wollen.. Und der Kahlschlag dieser Angebote wird sich f&#252;r den gro&#223;teil dieser Plattformen automatisch einstellen, wenn man realisiert, dass die Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote nur f&#252;r die Market Leader funktioniert und eh nach Monopolen strebt. 

 &quot;Wie Medienkompetenz entsteht, habe sie selbst in ihrem Beispiel beschrieben. Die Nutzer von “Gulli” haben da wohl gerade einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht, falls ihr Beispiel stimmen sollte.
Nur wer sich irren darf, kann auch lernen.&quot;

Woher wollen sie wissen, dass da ein reflektierter Lernprozess eingesetzt hat?

SH</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@werkstattwort:<br />
&#8220;Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?&#8221;</p>
<p>Also mit Leitmedienkan&#228;len meine ich pers&#246;nlich TV, Print und (mit Abstrichen) Radio. Es geht mir hier also garnicht um den krieg &#214;ffentlich-Rechtlich vs. Privater Rundfunk, sondern darum, welche kana&#228;le wir &#252;berhaupt nutzen.</p>
<p>&#8220;Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass es um unsere Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.&#8221;</p>
<p>Das ist eine sch&#246;ne Vision. Aber glauben sie nicht, dass sie da vielleicht ihre eigene Medienkompetenz auf andere projezieren?</p>
<p>@Peter:</p>
<p>&#8220;Ich frage mich, welchen Weg sie vorschlagen, die “Medienkompetenz” der Nutzer zu sch&#228;rfen?&#8221;</p>
<p>Abgesehen davon, medienkompetenz als Schulfach einzuf&#252;hren w&#228;re ich daf&#252;r, mal ein wneig diesen ganzen &#252;bertriebenen internetoptimismuszu reativieren &#8211; auch in den medien. nicht falsch verstehen, ich fordere mitnichten, dass das Netz wieder zur&#252;ck in die Schachtel muss, aber die ganze recht unkritische Rumjubelei gepahrt mit dem schon fast obligatorischen Institutionenbashing wenn es um herrk&#246;mliche medien geht zeugt mir nicht von sondelrich gro&#223;er Objektivit&#228;t im umgang mit dem Netz und anderen Medien.</p>
<p>Wir n&#252;ssen lernen, Medien nicht qualitativ abzukanzeln, nur weil sie online bzw. nicht-online sind. Das ist erst einmal nur ein neuer Vertriebsweg, aber oft wird daraus in der Beurteilung eine Religion gemacht.</p>
<p>&#8220;Weiterer Ausbau des &#214;ffentlich-rechtlichen Angebots? Inclusive Elefantenfriedhof, eifriger Personentausch mit der etablierten Politik und immer weiter steigenden Zwangsbeitr&#228;gen?<br />
Und ein paar Versprengte, die das unbezahlt machen, d&#252;rfen in ihren Internet-Nischen weiter publizieren, falls sie den letzten Rechtsstreit finanziell &#252;berstanden haben?&#8221;</p>
<p>Ich frage mich ernsthaft, wie man aus einer Forderung nach mehr Medinkompetenz solche Implikationen spinnen kann. Ich habe nichts gegen Nischanangebote im netz, und &#8220;sperren&#8221; wird man sie sowieso nicht k&#246;nnen, noch sollen, noch wollen.. Und der Kahlschlag dieser Angebote wird sich f&#252;r den gro&#223;teil dieser Plattformen automatisch einstellen, wenn man realisiert, dass die Netzwerk&#246;konomie f&#252;r journalistische Angebote nur f&#252;r die Market Leader funktioniert und eh nach Monopolen strebt. </p>
<p> &#8220;Wie Medienkompetenz entsteht, habe sie selbst in ihrem Beispiel beschrieben. Die Nutzer von “Gulli” haben da wohl gerade einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht, falls ihr Beispiel stimmen sollte.<br />
Nur wer sich irren darf, kann auch lernen.&#8221;</p>
<p>Woher wollen sie wissen, dass da ein reflektierter Lernprozess eingesetzt hat?</p>
<p>SH</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16823</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 16:20:32 +0000</pubDate>
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		<description>Hoppla. Mit dem Internet befasst sich Greffrath doch eigentlich nur in einem Nebensatz. Im Wesentlichen verteidigt er in seinem taz-Beitrag die vor kurzem beschlossene Haushaltsabgabe (und stellt sie der Grundversorgung f&#252;r Wasser, Strom und Theater-Kultur gleich). Er unterstreicht noch einmal den Informations- und Bildungs-Auftrag des &#246;.-r. Rundfunks. 

Im R&#252;ckblick verkl&#228;rt er vielleicht ein wenig die Zust&#228;nde des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in den 50er, 60er und 70er Jahren. Obwohl wir damals - in den Anf&#228;ngen - alle gemeinsam vor dem Grundig-Fernseher sa&#223;en, um der Kr&#246;nung von K&#246;nigin Elisabeth II. &quot;beiwohnen&quot; zu k&#246;nnen oder einem Durbridge-Stra&#223;enfeger, entstand daraus kein gemeinsamer gebildeter Diskurs des Volkes und der Edlen &#252;ber Monarchie und Demokratie oder die Herstellungsbedingungen von Halst&#252;chern. Diese Diskurse entstanden in den fragmentierten &#214;ffentlichkeiten, in den Nischen, im Underground, in den Randgruppen. Damals wie heute (heute im globalen Netz).

In der knappen Aussage zum Internet gibt Greffrath lediglich zu verstehen, dass er sich mehr Inseln im Online-Meer w&#252;nscht, auf denen ernsthafte Diskussionen gef&#252;hrt, zusammengefasst und gewichtet werden - im Sinne von &quot;Leitmedien&quot;. Und dass ihm der jetzige Zustand zu fragmentarisch erscheint. Daraus kann man ablesen, dass er mit 65 keine Lust mehr hat, sich mit dem neuen Internet-&quot;Zeuch&quot; zu besch&#228;ftigen. 

Auch der bei ihm zutage tretende p&#228;dagogische Eros (der immer noch Volksbildung gegen Volkserniedrigung setzt) mag f&#252;r Internet-Nutzer etwas antiquiert klingen. Aber die Generationen der Greffrath, Staeck und Habermas (also die aufgekl&#228;rten, immer vom Mai 1945 her denkenden Linken) werden wir nicht mehr &#228;ndern.

Und vielleicht zeigt ja das immer wieder in die selbe Kerbe hauen (Internet = M&#252;ll) irgendwann doch Wirkung. Dann trifft sich sonntags um 12 Uhr wieder Werner H&#246;fer zum Fr&#252;hschoppen mit f&#252;nf Auslandskorrespondenten aus vier L&#228;ndern und qualmt uns auf der &quot;Fr&#252;hschoppen-App&quot; der ARD (oder der taz? Oder der FAZ?) etwas vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hoppla. Mit dem Internet befasst sich Greffrath doch eigentlich nur in einem Nebensatz. Im Wesentlichen verteidigt er in seinem taz-Beitrag die vor kurzem beschlossene Haushaltsabgabe (und stellt sie der Grundversorgung f&#252;r Wasser, Strom und Theater-Kultur gleich). Er unterstreicht noch einmal den Informations- und Bildungs-Auftrag des &#246;.-r. Rundfunks. </p>
<p>Im R&#252;ckblick verkl&#228;rt er vielleicht ein wenig die Zust&#228;nde des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in den 50er, 60er und 70er Jahren. Obwohl wir damals &#8211; in den Anf&#228;ngen &#8211; alle gemeinsam vor dem Grundig-Fernseher sa&#223;en, um der Kr&#246;nung von K&#246;nigin Elisabeth II. &#8220;beiwohnen&#8221; zu k&#246;nnen oder einem Durbridge-Stra&#223;enfeger, entstand daraus kein gemeinsamer gebildeter Diskurs des Volkes und der Edlen &#252;ber Monarchie und Demokratie oder die Herstellungsbedingungen von Halst&#252;chern. Diese Diskurse entstanden in den fragmentierten &#214;ffentlichkeiten, in den Nischen, im Underground, in den Randgruppen. Damals wie heute (heute im globalen Netz).</p>
<p>In der knappen Aussage zum Internet gibt Greffrath lediglich zu verstehen, dass er sich mehr Inseln im Online-Meer w&#252;nscht, auf denen ernsthafte Diskussionen gef&#252;hrt, zusammengefasst und gewichtet werden &#8211; im Sinne von &#8220;Leitmedien&#8221;. Und dass ihm der jetzige Zustand zu fragmentarisch erscheint. Daraus kann man ablesen, dass er mit 65 keine Lust mehr hat, sich mit dem neuen Internet-&#8221;Zeuch&#8221; zu besch&#228;ftigen. </p>
<p>Auch der bei ihm zutage tretende p&#228;dagogische Eros (der immer noch Volksbildung gegen Volkserniedrigung setzt) mag f&#252;r Internet-Nutzer etwas antiquiert klingen. Aber die Generationen der Greffrath, Staeck und Habermas (also die aufgekl&#228;rten, immer vom Mai 1945 her denkenden Linken) werden wir nicht mehr &#228;ndern.</p>
<p>Und vielleicht zeigt ja das immer wieder in die selbe Kerbe hauen (Internet = M&#252;ll) irgendwann doch Wirkung. Dann trifft sich sonntags um 12 Uhr wieder Werner H&#246;fer zum Fr&#252;hschoppen mit f&#252;nf Auslandskorrespondenten aus vier L&#228;ndern und qualmt uns auf der &#8220;Fr&#252;hschoppen-App&#8221; der ARD (oder der taz? Oder der FAZ?) etwas vor.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16820</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:26:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16820</guid>
		<description>@Stefan Herwig (#38)

Ich frage mich, welchen Weg sie vorschlagen, die &quot;Medienkompetenz&quot; der Nutzer zu sch&#228;rfen? 
Weiterer Ausbau des &#214;ffentlich-rechtlichen Angebots? Inclusive Elefantenfriedhof, eifriger Personentausch mit der etablierten Politik und immer weiter steigenden Zwangsbeitr&#228;gen?
Und ein paar Versprengte, die das unbezahlt machen, d&#252;rfen in ihren Internet-Nischen weiter publizieren, falls sie den letzten Rechtsstreit finanziell &#252;berstanden haben? 
Genau in diese Richtung l&#228;uft unsere sch&#246;ne neue Medienwelt im Moment, so sind zur Zeit die Rahmenbedingungen gesetzt.

Wer es nicht an den Inhalten merkt, das da etwas nicht mehr stimmt, der merkt es vielleicht bald am Geldbeutel. 

Und wenn ab 2013 zwei Millionen Fernsehhasser dreifach zur Kasse &quot;gebeten&quot; werden, hat die Partei eine Chance, die den aufgebl&#228;hten Apparat der &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten auf ein gesundes Ma&#223; zu reduzieren in ihr Programm schreibt, welche auch immer das sein wird. 

So einer wie Greffrath hat in dieser Konstellation gerade noch gefehlt. 

Wie Medienkompetenz entsteht, habe sie selbst in ihrem Beispiel beschrieben. Die  Nutzer von &quot;Gulli&quot; haben da wohl gerade einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht, falls ihr Beispiel stimmen sollte. 
Nur wer sich irren darf, kann auch lernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan Herwig (#38)</p>
<p>Ich frage mich, welchen Weg sie vorschlagen, die &#8220;Medienkompetenz&#8221; der Nutzer zu sch&#228;rfen?<br />
Weiterer Ausbau des &#214;ffentlich-rechtlichen Angebots? Inclusive Elefantenfriedhof, eifriger Personentausch mit der etablierten Politik und immer weiter steigenden Zwangsbeitr&#228;gen?<br />
Und ein paar Versprengte, die das unbezahlt machen, d&#252;rfen in ihren Internet-Nischen weiter publizieren, falls sie den letzten Rechtsstreit finanziell &#252;berstanden haben?<br />
Genau in diese Richtung l&#228;uft unsere sch&#246;ne neue Medienwelt im Moment, so sind zur Zeit die Rahmenbedingungen gesetzt.</p>
<p>Wer es nicht an den Inhalten merkt, das da etwas nicht mehr stimmt, der merkt es vielleicht bald am Geldbeutel. </p>
<p>Und wenn ab 2013 zwei Millionen Fernsehhasser dreifach zur Kasse &#8220;gebeten&#8221; werden, hat die Partei eine Chance, die den aufgebl&#228;hten Apparat der &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten auf ein gesundes Ma&#223; zu reduzieren in ihr Programm schreibt, welche auch immer das sein wird. </p>
<p>So einer wie Greffrath hat in dieser Konstellation gerade noch gefehlt. </p>
<p>Wie Medienkompetenz entsteht, habe sie selbst in ihrem Beispiel beschrieben. Die  Nutzer von &#8220;Gulli&#8221; haben da wohl gerade einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht, falls ihr Beispiel stimmen sollte.<br />
Nur wer sich irren darf, kann auch lernen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: werkstattwort</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16808</link>
		<dc:creator>werkstattwort</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:31:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16808</guid>
		<description>Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?

Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass es um unsere  Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.

Im &#220;brigen, das wurde hier auch vergessen, gibt mir das Internet vor Allem die M&#246;glichkeit zu vergleichen! Und da lesen sich oft Beitr&#228;ge der taz, der faz, der Zeit oder der Welt oder eben auch auf carta, zum gleichen Thema, sehr verschieden. Und das ist auch gut so, denn dadurch ist das Bild, dass ich mir zum Thema formen kann, weitaus differenzierter und informierter, als es das w&#228;re, wenn ich mich da auf einige wenige Leitmedienkan&#228;le verlassen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?</p>
<p>Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass es um unsere  Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.</p>
<p>Im &#220;brigen, das wurde hier auch vergessen, gibt mir das Internet vor Allem die M&#246;glichkeit zu vergleichen! Und da lesen sich oft Beitr&#228;ge der taz, der faz, der Zeit oder der Welt oder eben auch auf carta, zum gleichen Thema, sehr verschieden. Und das ist auch gut so, denn dadurch ist das Bild, dass ich mir zum Thema formen kann, weitaus differenzierter und informierter, als es das w&#228;re, wenn ich mich da auf einige wenige Leitmedienkan&#228;le verlassen w&#252;rde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: werkstattwort</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16805</link>
		<dc:creator>werkstattwort</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 12:20:11 +0000</pubDate>
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		<description>Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?

Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass um die Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.

Im &#220;brigen, das wurde hier auch vergessen, gibt mir das Internet vor allem die M&#246;glichkeit zu vergleichen! Und da lesen sich oft Beitr&#228;ge der taz, der faz, der Zeit oder der Welt oder eben auch auf carta, zum gleichen Thema sehr verschieden. Und das ist auch gut so, denn dadurch ist das Bild das ich mir zum Thema formen kann, weitaus differenzierter und informierter, als es das w&#228;re, wenn ich mich dau auf einige wenige Leitmedienkan&#228;le verlassen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leitmedienkan&#228;le, es stellt sich mir massiv die Frage, welche denn damit eigentlich gemeint sind. Die klassischen &#246;ffentlich-rechtlichen, so wie sie denn in der Tat sind, oder so wie man sie denn gerne sehen w&#252;rde oder h&#228;tte? Wird hier nicht eigentlich auch ein bi&#223;chen an der Realit&#228;t vorbei geredet, gerade dann, wenn es um ihre Rolle im Internet geht?</p>
<p>Als eine aus der j&#252;ngeren Generationen, kann ich ihnen versichern, dass um die Medienkompetenz im Internet und anderswo bestens bestellt ist. Denn, und das sollte man auch beachten, die Nutzung des Internets bedeutet auch, dass damit ein Lernprozess von statten geht. Je fr&#252;her man damit anf&#228;ngt, desto umfangreicher ist der Lernprozess. Ergo kann man als m&#252;ndiger B&#252;rger bald entscheiden zwischen Spartenkan&#228;len/-Seiten von Minderheiten, subversiver Meinungsmache und investigativer, gut recherchierter, sachlicher Information.</p>
<p>Im &#220;brigen, das wurde hier auch vergessen, gibt mir das Internet vor allem die M&#246;glichkeit zu vergleichen! Und da lesen sich oft Beitr&#228;ge der taz, der faz, der Zeit oder der Welt oder eben auch auf carta, zum gleichen Thema sehr verschieden. Und das ist auch gut so, denn dadurch ist das Bild das ich mir zum Thema formen kann, weitaus differenzierter und informierter, als es das w&#228;re, wenn ich mich dau auf einige wenige Leitmedienkan&#228;le verlassen w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Surfer</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16801</link>
		<dc:creator>Surfer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:42:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16801</guid>
		<description>@Immo
Die Vergr&#246;&#223;erung und Vervielfachung der Medienwelten in Fernsehen, Rundfunk und Internet hat sicher den Nachteil einer ungeheuren Fragmentierung der Informations- und Diskussionsplattformen gebracht. Es gibt keine alleinigen Verlautbarungsplattformen mehr wie fr&#252;her nur drei Fernsehsender. Wobei ich auch bezweifeln w&#252;rde, dass sich fr&#252;her so sehr viel mehr Leute f&#252;r politische Sendungen wie etwa den Presseclub interessiert haben als heute in einer ausgef&#228;cherten Medienwelt.
Aber was bringts? Die negativen Folgen neuer Medienrealit&#228;ten nur zu bejammern, bringt leider nichts. Was sind Greffraths Alternativen? Das Internet und die Privatsender wieder abrei&#223;en?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Immo<br />
Die Vergr&#246;&#223;erung und Vervielfachung der Medienwelten in Fernsehen, Rundfunk und Internet hat sicher den Nachteil einer ungeheuren Fragmentierung der Informations- und Diskussionsplattformen gebracht. Es gibt keine alleinigen Verlautbarungsplattformen mehr wie fr&#252;her nur drei Fernsehsender. Wobei ich auch bezweifeln w&#252;rde, dass sich fr&#252;her so sehr viel mehr Leute f&#252;r politische Sendungen wie etwa den Presseclub interessiert haben als heute in einer ausgef&#228;cherten Medienwelt.<br />
Aber was bringts? Die negativen Folgen neuer Medienrealit&#228;ten nur zu bejammern, bringt leider nichts. Was sind Greffraths Alternativen? Das Internet und die Privatsender wieder abrei&#223;en?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Herwig</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16800</link>
		<dc:creator>Stefan Herwig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:36:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16800</guid>
		<description>@Peter:

&quot;Den Angeh&#246;rigen von Interessengruppen zu unterstellen, sie hielten sich auf einmal f&#252;r eine Mehrheit, obwohl sie nach wie vor nur eine verschwindend kleine Minderheit sind, nur weil sie jetzt besser miteinander kommunizieren k&#246;nnen, ist eher eine Frechheit als ein Argument.&quot;

Es w&#228;re nur dann eine Frechheit, wenn ich behaupten w&#252;rde, dass dies 100% der Nutzer t&#228;ten. Das tue ich aber nicht. Aber es gibt viele Nutzer, die die Leitmedienkan&#228;le durcdh h&#246;chst fragmenatarische Kan&#228;le ERSETZEN, nicht nur BEREICHERN.

Und das ist in der Tat ein Problem, wenn man fragmentarische Ausschnitte f&#252;r repr&#228;sentat5ive realit&#228;ten h&#228;lt. 

Ein Beispiel: Nach der Bundestagswahl gab es etliche der Forumsteilnehmer des filesharerforums gulli, die v&#246;llig konsterniert waren, dass die Piratenpartei nicht mindestens 25% der W&#228;hlerstimmen geholt hatte.  Davon waren diese Nutzer in ihrer abgeschirmten forumsrealit&#228;ttats&#228;hllich ausgegangen. 


&quot;Stefan Herwig (#32) traut hier 75 % der Nutzer Medienkompetenz nicht zu.
Und so weiter, und so fort.
Das Lied vom Volk, welches vor Unbill ( zum Beispiel der Fehlinformation ) bewahrt werden muss, erinnert mich an etwas.&quot;

Hier ziehen Sie einen Schluss, der meiner Meinung nach v&#246;llig am Gesagten vorbeigeht: Nur weil ich dreiviertel der Bev&#246;lkerung keine Medienkompetenz zutraue, sage ich nicht, dass wir fragmentarische Kan&#228;le abschaffen m&#252;ssen. Aber wir m&#252;ssen uns diesem realen Problem bewust sein.

Wie gesagt, wenn wir fragmentarische Kan&#228;le unsere bsiherige Medienwelt bereichern lassen ist wenig daran auszusetzen. Wenn fragmentarische Kan&#228;le jedoch die bisherige Medienwelt ersetzen sollen - und die Tendenz ist m.E. &#252;berdeutlich - wirft das ein Problem auf.

Um dieses Problem zu l&#246;sen muss man nicht die Medienpolitik Chinas oder der DDR kopieren, sondern Medienkompetenz unserer Nutzer sch&#228;rfen.  
Das ist in etwa das Gegenteil von dem, was Sie mir unterstellt haben.

SH</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter:</p>
<p>&#8220;Den Angeh&#246;rigen von Interessengruppen zu unterstellen, sie hielten sich auf einmal f&#252;r eine Mehrheit, obwohl sie nach wie vor nur eine verschwindend kleine Minderheit sind, nur weil sie jetzt besser miteinander kommunizieren k&#246;nnen, ist eher eine Frechheit als ein Argument.&#8221;</p>
<p>Es w&#228;re nur dann eine Frechheit, wenn ich behaupten w&#252;rde, dass dies 100% der Nutzer t&#228;ten. Das tue ich aber nicht. Aber es gibt viele Nutzer, die die Leitmedienkan&#228;le durcdh h&#246;chst fragmenatarische Kan&#228;le ERSETZEN, nicht nur BEREICHERN.</p>
<p>Und das ist in der Tat ein Problem, wenn man fragmentarische Ausschnitte f&#252;r repr&#228;sentat5ive realit&#228;ten h&#228;lt. </p>
<p>Ein Beispiel: Nach der Bundestagswahl gab es etliche der Forumsteilnehmer des filesharerforums gulli, die v&#246;llig konsterniert waren, dass die Piratenpartei nicht mindestens 25% der W&#228;hlerstimmen geholt hatte.  Davon waren diese Nutzer in ihrer abgeschirmten forumsrealit&#228;ttats&#228;hllich ausgegangen. </p>
<p>&#8220;Stefan Herwig (#32) traut hier 75 % der Nutzer Medienkompetenz nicht zu.<br />
Und so weiter, und so fort.<br />
Das Lied vom Volk, welches vor Unbill ( zum Beispiel der Fehlinformation ) bewahrt werden muss, erinnert mich an etwas.&#8221;</p>
<p>Hier ziehen Sie einen Schluss, der meiner Meinung nach v&#246;llig am Gesagten vorbeigeht: Nur weil ich dreiviertel der Bev&#246;lkerung keine Medienkompetenz zutraue, sage ich nicht, dass wir fragmentarische Kan&#228;le abschaffen m&#252;ssen. Aber wir m&#252;ssen uns diesem realen Problem bewust sein.</p>
<p>Wie gesagt, wenn wir fragmentarische Kan&#228;le unsere bsiherige Medienwelt bereichern lassen ist wenig daran auszusetzen. Wenn fragmentarische Kan&#228;le jedoch die bisherige Medienwelt ersetzen sollen &#8211; und die Tendenz ist m.E. &#252;berdeutlich &#8211; wirft das ein Problem auf.</p>
<p>Um dieses Problem zu l&#246;sen muss man nicht die Medienpolitik Chinas oder der DDR kopieren, sondern Medienkompetenz unserer Nutzer sch&#228;rfen.<br />
Das ist in etwa das Gegenteil von dem, was Sie mir unterstellt haben.</p>
<p>SH</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16796</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:34:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16796</guid>
		<description>@bureau @Stefan Herwig (#33, #32) 

Ein wenig mehr kollektiv und dadurch vielleicht ein wenig mehr objektiv stand und steht schon immer neben fragmentarischer und dadurch vielleicht (aber nicht immer, Fachwissen und nicht immer gleich Fachidiotie) ein wenig subjektiver. 
Den Angeh&#246;rigen von Interessengruppen zu unterstellen, sie hielten sich auf einmal f&#252;r eine Mehrheit, obwohl sie nach wie vor nur eine verschwindend kleine Minderheit sind, nur weil sie jetzt besser miteinander kommunizieren k&#246;nnen, ist eher eine Frechheit als ein Argument. 
Im Netz k&#246;nnen sie alle nebeneinander existieren, die gro&#223;en Diskurse auf den vielbesuchten Seiten, die Themen&#252;berblick und &quot;Meinungsneutralit&#228;t&quot; bieten und &quot;Spartenkan&#228;le&quot;, die jene zu Wort kommen lassen, die mit ihrem sehr spezifischen Problem sonst kaum Geh&#246;r f&#228;nden. Das dabei auch viel sch&#228;dliches zur Verbreitung angeboten wird, damit muss eine offene Gesellschaft leben k&#246;nnen. 
Ein Verlegermonopol auf artikulierte Meinung hat es nie gegeben, da es keinen Monopolverleger gibt. Seit Jahrzehnten gibt es dort viel mehr harten Wettbewerb, der nur dort nachl&#228;&#223;t, wo den Verlegern die Einnahmen so wegbrechen, das im besten Fall einer &#252;brig bleibt. Das betrifft die Regional- und Lokalpresse. 
Die &quot;Gemeinfreiheit&quot;, die das Netz angeblich &quot;noch mehr bereichert&quot; und die &quot;Archivsch&#228;tze&quot; mit denen die &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten doch m&#246;glichst offensiv das Netz verstopfen sollen anstatt sich von dieser angeblich ach so b&#246;sen und so schlagkr&#228;ftigen Privatwirtschaft Beschr&#228;nkungen auferlegen zu lassen, sind die eigentlich Gefahr, wie zu den Zust&#228;nden zu kommen, die sich Strukturkonservative wie Greffrath  so sehr zur&#252;ck w&#252;nschen. Steuergelder sind es &#252;brigens nicht, da k&#246;nnte Br&#252;ssel besser einschreiten. Man hat andere Konstruktionen gefunden. Und versucht, die gute alte Welt der Meinungsaristokraten durch die Hintert&#252;r wieder zu etablieren. 
a) in dem man die finanziellen Mittel via jetzt &quot;Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hr&quot; (f&#252;r Computer, f&#252;r Handys ! ), ab 2013 via &quot;Rundfunkbeitrag&quot; von jedem Haushalt und jeder Betriebsst&#228;tte von vorn herein abzieht und dadurch die Wahlm&#246;glichkeiten der Rezipienten und Kommunikatoren einschr&#228;nkt.
b) in dem man nach diversen Formen der Internetkontrolle sucht.

Mit Erschrecken lese ich hier in CARTA manche Kommentare. 
Da gibt es Leute, die schreiben ( siehe unter &quot;Wind um Tagesschau-App&quot; ) von angelblich leicht Manipulierbaren, die nun dank Internet auf die &quot;Fehlinformation&quot; sto&#223;en, die sie sonst nie gefunden h&#228;tten. 
Stefan Herwig (#32) traut hier 75 % der Nutzer Medienkompetenz nicht zu. 
Und so weiter, und so fort.
Das Lied vom Volk, welches vor Unbill ( zum Beispiel der Fehlinformation ) bewahrt werden muss, erinnert mich an etwas. 

An China. 
Und an die DDR.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@bureau @Stefan Herwig (#33, #32) </p>
<p>Ein wenig mehr kollektiv und dadurch vielleicht ein wenig mehr objektiv stand und steht schon immer neben fragmentarischer und dadurch vielleicht (aber nicht immer, Fachwissen und nicht immer gleich Fachidiotie) ein wenig subjektiver.<br />
Den Angeh&#246;rigen von Interessengruppen zu unterstellen, sie hielten sich auf einmal f&#252;r eine Mehrheit, obwohl sie nach wie vor nur eine verschwindend kleine Minderheit sind, nur weil sie jetzt besser miteinander kommunizieren k&#246;nnen, ist eher eine Frechheit als ein Argument.<br />
Im Netz k&#246;nnen sie alle nebeneinander existieren, die gro&#223;en Diskurse auf den vielbesuchten Seiten, die Themen&#252;berblick und &#8220;Meinungsneutralit&#228;t&#8221; bieten und &#8220;Spartenkan&#228;le&#8221;, die jene zu Wort kommen lassen, die mit ihrem sehr spezifischen Problem sonst kaum Geh&#246;r f&#228;nden. Das dabei auch viel sch&#228;dliches zur Verbreitung angeboten wird, damit muss eine offene Gesellschaft leben k&#246;nnen.<br />
Ein Verlegermonopol auf artikulierte Meinung hat es nie gegeben, da es keinen Monopolverleger gibt. Seit Jahrzehnten gibt es dort viel mehr harten Wettbewerb, der nur dort nachl&#228;&#223;t, wo den Verlegern die Einnahmen so wegbrechen, das im besten Fall einer &#252;brig bleibt. Das betrifft die Regional- und Lokalpresse.<br />
Die &#8220;Gemeinfreiheit&#8221;, die das Netz angeblich &#8220;noch mehr bereichert&#8221; und die &#8220;Archivsch&#228;tze&#8221; mit denen die &#214;ffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten doch m&#246;glichst offensiv das Netz verstopfen sollen anstatt sich von dieser angeblich ach so b&#246;sen und so schlagkr&#228;ftigen Privatwirtschaft Beschr&#228;nkungen auferlegen zu lassen, sind die eigentlich Gefahr, wie zu den Zust&#228;nden zu kommen, die sich Strukturkonservative wie Greffrath  so sehr zur&#252;ck w&#252;nschen. Steuergelder sind es &#252;brigens nicht, da k&#246;nnte Br&#252;ssel besser einschreiten. Man hat andere Konstruktionen gefunden. Und versucht, die gute alte Welt der Meinungsaristokraten durch die Hintert&#252;r wieder zu etablieren.<br />
a) in dem man die finanziellen Mittel via jetzt &#8220;Rundfunk- und Fernsehgeb&#252;hr&#8221; (f&#252;r Computer, f&#252;r Handys ! ), ab 2013 via &#8220;Rundfunkbeitrag&#8221; von jedem Haushalt und jeder Betriebsst&#228;tte von vorn herein abzieht und dadurch die Wahlm&#246;glichkeiten der Rezipienten und Kommunikatoren einschr&#228;nkt.<br />
b) in dem man nach diversen Formen der Internetkontrolle sucht.</p>
<p>Mit Erschrecken lese ich hier in CARTA manche Kommentare.<br />
Da gibt es Leute, die schreiben ( siehe unter &#8220;Wind um Tagesschau-App&#8221; ) von angelblich leicht Manipulierbaren, die nun dank Internet auf die &#8220;Fehlinformation&#8221; sto&#223;en, die sie sonst nie gefunden h&#228;tten.<br />
Stefan Herwig (#32) traut hier 75 % der Nutzer Medienkompetenz nicht zu.<br />
Und so weiter, und so fort.<br />
Das Lied vom Volk, welches vor Unbill ( zum Beispiel der Fehlinformation ) bewahrt werden muss, erinnert mich an etwas. </p>
<p>An China.<br />
Und an die DDR.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Die öffentliche Meinung ist nicht mehr die veröffentlichte Meinung: Warum die Kanzlerin mit dem Internet hadert &#171; Ich sag mal</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16795</link>
		<dc:creator>Die öffentliche Meinung ist nicht mehr die veröffentlichte Meinung: Warum die Kanzlerin mit dem Internet hadert &#171; Ich sag mal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:28:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16795</guid>
		<description>[...] Interessant ist das Ph&#228;nomen, dass der politische Antipode von Frau Merkel, Mathias Greffrath, in d...  50.732704 7.096311 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Interessant ist das Ph&#228;nomen, dass der politische Antipode von Frau Merkel, Mathias Greffrath, in d&#8230;  50.732704 7.096311 [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Immo</title>
		<link>http://carta.info/31012/die-oeffentlichkeit-des-internets-gefaehrlicher-als-kernenergie/comment-page-1/#comment-16794</link>
		<dc:creator>Immo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:27:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=31012#comment-16794</guid>
		<description>Ich verstehe die Kritik am TAZ-Artikel und sie ist, wie hier formuliert wurde, sicherlich auch berechtigt. Allerdings gehen diese Argumente am wesentlichen Kern des Problemaufrisses vorbei. Ja, das alte Fernsehen war eine Dom&#228;ne der Eliten, doch bei allen privilegierten Sprecherpositionen wurde wenigstens gesprochen und zwar nicht nur &#252;ber das tollste Waschpulver f&#252;r die perfekte Hausfrau, sondern auch &#252;ber gesamtgesellschaftliche Themen r&#228;soniert. Das war ja seit jeher der Eliten liebste Disziplin.
Zwar ist es heute nicht mehr so ohne weiteres m&#246;glich die einzelnen Diskurse zu beherrschen, aber diese verlieren sich in den endlosen Weiten des web. Was ihr Schicksal im Fernsehen und Rundfunk besiegelte - die Fernbedienungstaste welche mit DSDS und Boulevard lockt, findet sein Pendant in den Portalstrukturen, die das Internet zweifellos hervorgebracht hat. Ich bin umweltpolitisch engagiert - wunderbar: hier ist der Komplex der umweltpolitischen homepages und da der link zu Sozial- und Finanzpolitischem. Der einzige Hacken ich BIN schon politisch interessiert.
Die Sph&#228;re des Internet ist eindeutig ein dezentrales Sammelsurium von Informationen und Diskursen, doch die Meisten scheinen zu vergessen, dass wir sie erst betreten m&#252;ssen. Dieser Zugang ist im selben Ma&#223;e von der Kulturindustrie beherrscht wie es im Fernsehen und Rundfunk der Fall ist. Auf entsprechend kreative, wichtige und kritische Seiten zun sto&#223;en ist genauso voraussetzungsvoll wie zu arte zu zappen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Kritik am TAZ-Artikel und sie ist, wie hier formuliert wurde, sicherlich auch berechtigt. Allerdings gehen diese Argumente am wesentlichen Kern des Problemaufrisses vorbei. Ja, das alte Fernsehen war eine Dom&#228;ne der Eliten, doch bei allen privilegierten Sprecherpositionen wurde wenigstens gesprochen und zwar nicht nur &#252;ber das tollste Waschpulver f&#252;r die perfekte Hausfrau, sondern auch &#252;ber gesamtgesellschaftliche Themen r&#228;soniert. Das war ja seit jeher der Eliten liebste Disziplin.<br />
Zwar ist es heute nicht mehr so ohne weiteres m&#246;glich die einzelnen Diskurse zu beherrschen, aber diese verlieren sich in den endlosen Weiten des web. Was ihr Schicksal im Fernsehen und Rundfunk besiegelte &#8211; die Fernbedienungstaste welche mit DSDS und Boulevard lockt, findet sein Pendant in den Portalstrukturen, die das Internet zweifellos hervorgebracht hat. Ich bin umweltpolitisch engagiert &#8211; wunderbar: hier ist der Komplex der umweltpolitischen homepages und da der link zu Sozial- und Finanzpolitischem. Der einzige Hacken ich BIN schon politisch interessiert.<br />
Die Sph&#228;re des Internet ist eindeutig ein dezentrales Sammelsurium von Informationen und Diskursen, doch die Meisten scheinen zu vergessen, dass wir sie erst betreten m&#252;ssen. Dieser Zugang ist im selben Ma&#223;e von der Kulturindustrie beherrscht wie es im Fernsehen und Rundfunk der Fall ist. Auf entsprechend kreative, wichtige und kritische Seiten zun sto&#223;en ist genauso voraussetzungsvoll wie zu arte zu zappen.</p>
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