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Verlage brauchen Innovationen, um im Werbemarkt wieder erfolgreich zu sein oder eine höhere Zahlungsbereitschaft ihrer Leser zu erreichen. Andernfalls werden sie auch mit einem Leistungsschutzrecht nicht langfristig überleben können. Ralf Dewenter analysiert das Problem ökonomisch.
16.06.2010 |
Ralf Dewenter stellt fest, dass ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger deren Innovationsfähigkeit hemmen würde:
Wenn rückläufige Einnahmen aufgrund struktureller Veränderungen aus Sicht der Verlage natürlich bedauerlich sind, ein verbrieftes Recht auf Mindestgewinne existiert jedoch nicht. Temporäre und nachhaltige Reduktionen der Nachfrage gehörten schon immer zu den normalen Entwicklungen in Märkten. Meist haben diese Entwicklungen dazu geführt hat, dass Innovationen hervorgebracht wurden, die neue oder verbesserte Produkte und Produktionsprozesse zur Folge hatten und in einer stärkeren Nachfrage bzw. deutlichen Kostensenkungen resultierten.


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